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September 2014


Am Montagmittag wurde ein 43 Jahre alter Bremer in Walle Opfer von dreisten Betrügern. Auf der Straße angesprochen, kaufte er von Fremden ein Smartphone und ein Notebook. Statt der erhofften Ware erhielt der 43-Jährige jedoch nur billige Lebensmittel. Die Polizei warnt vor der Masche.
Der 43-Jährige war zu Fuß auf dem Heimweg, als er in der Holsteiner Straße von zwei Männern aus einem schwarzen Coupe heraus angesprochen wurde. Die Unbekannten boten ihm ein teures Handy plus Notebook für wenig Geld an, da man sich in einer finanziellen Notlage befinden würde. Durch den Verkauf der Geräte wollten beide ihre Heimreise nach Spanien finanzieren. Sie zeigten spontan Kaufbelege vor, um zu beweisen, dass die Sachen auch nicht geklaut waren. Der 43-Jährige zeigte Interesse und man einigte sich schließlich auf einen Kaufpreis. Nachdem er bezahlt hatte, händigten die Verkäufer ihm eine Laptoptasche mit der Ware aus. Die Männer fuhren anschließend mit ihrem schwarzen Pkw mit belgischen (roten) Kennzeichen davon. Als der 43-Jährige die Tasche zu Haus öffnen wollte, stellte er mit Entsetzen fest, dass der Reißverschluss mit Flüssigkleber zugeklebt war. Nach gewaltsamen Öffnen dann die zweite böse Überraschung: Anstelle der Hightech-Geräte befanden sich nur Pappe, ein Kilo Mehl und Zucker sowie ein Päckchen Seife in der Tasche. Der betrogene Mann erstattete darauf Anzeige bei der Polizei. Die etwa 30 und 45 Jahre alten Täter werden als Osteuropäer beschrieben. Hinweise bitte an die Polizei unter 362-3888.


Gestern Abend überfielen drei 16 Jahre alte Verdächtige eine 56-jährige in der Fußgängerzone in Bremen-Vegesack. Durch wertvolle Zeugenhinweise, polizeiliche Fahndungsmaßnahmen und erste Vernehmungen konnten alle drei Täter ermittelt werden.
Gegen 18.30 Uhr sperrte die Bremen-Norderin ihren Kiosk zu und machte sich auf den Weg zu einer Bank-Filiale. Kurz bevor sie das Geldinstitut erreichte, kam ihr ein Jugendlicher entgegen und versuchte sowohl Handtasche als auch Plastiktüte zu entreißen. Die Dame setzte sich resolut zur Wehr, musste aber, da plötzlich ein zweiter junger Mann den Räuber unterstützte, die Tüte loslassen. In ihr befanden sich lediglich diverse Schachteln Zigaretten.
Ein Passant setzte den Jugendlichen nach und lieferte den zügig eintreffenden Einsatzkräften der Polizei wichtige Hinweise zu den Verdächtigen. Aufgrund seiner Beobachtungen konzentrierten die Beamten ihre Suche auf den Bereich der Schulgrundstücke in der Kerschensteiner Straße. Dort trafen sie auf zwei der 16-Jährigen, die ihnen auch die bereits versteckte Beute zeigten. Ein dritter Beteiligter konnte nach den ersten Vernehmungen der Beiden ermittelt werden.
Die Jugendlichen hatten die Raubtat nach eigenen Angaben bereits am Wochenende zuvor geplant, um mit Hilfe der zu erwartenden Beute ihre Schulden zu begleichen.
Gegen alle drei Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen Raubes eingeleitet.


Nach einem Vorfall auf einem Polizeirevier in Bremen-Mitte, hat die Polizei von Amts wegen gegen einen 47 Jahre alten Polizeibeamten Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt gestellt. Er soll einen jugendlichen Straftäter geohrfeigt haben. Das beim Senator für Inneres ansässige Referat für Interne Ermittlungen hat die Bearbeitung übernommen.
In der Nacht vom 20. auf den 21. September wurde ein 16 Jahre alter Algerier, der zur Gruppe der unbegleiteten Flüchtlinge gehört, nach einem Diebstahl als Tatverdächtiger mit zur Wache Innenstadt genommen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte er dem Jugendnotdienst übergeben werden. Nachdem der 16-Jährige dem 47 Jahre alten Polizisten den Mittelfinger gezeigt haben soll, reagierte dieser nach Angaben der Amtsmitarbeiter mit einer Ohrfeige. Nachdem der Jugendliche, der zur Gruppe der etwa 15 priorisierten Straftäter gehört, in Obhut des Jugendnotdienstes war, erhob er grundsätzliche Vorwürfe gegen das Einschreiten der Polizei.
Die Behördenleitung erhielt  von dem Geschehen Kenntnis und leitete umgehend die nötigen Schritte ein. Die Ermittlungen zu der Straftat und ggf. weiteren Vorwürfen werden vom Referat für Interne Ermittlungen geführt.

Eine Gruppe von Jugendlichen, die zum Teil in Übergangswohnheimen in Bremen untergebracht sind, hielt die Polizei am Wochenende mit wechselseitigen Gewalttaten im Dauereinsatz. Die bis zu sechs 16 bis 18-jährigen Flüchtlinge aus Nordafrika und Guinea gerieten am Freitagnachmittag bei einem Fest in der betreuten Wohneinrichtung an der Berckstraße aneinander. Der Streit gipfelte in einem Handgemenge, wobei ein 18-Jähriger eine leichte Schnittwunde am Arm davon trug. Alarmierte Polizeibeamte mussten beide Lager trennen. Der Verletzte wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Weitere Beteiligte erhielten Hausverbot. Am späten Samstagabend trafen die Rivalen erneut im Stadtteil aufeinander. Ein 17-Jähriger erhielt auf dem Weg zum Wohnheim von drei Mitbewohnern Schläge gegen den Kopf. Dabei erlitt er eine blutende Kopfplatzwunde. Wutentbrannt kehrte der 17-Jährige daraufhin in das Wohnheim zurück, um mit einem Messer bewaffnet seine Kontrahenten erneut aufzusuchen. Betreuer riefen die Polizei, der 17-Jährige konnte gestoppt werden. Die Polizisten veranlassten über den Jugendnotdienst eine getrennte Unterbringung der Jugendlichen. Nur einen Tag später kam es abermals zu einem gewalttätigen Vorfall zwischen den Beteiligten im Wohnheim in der Berckstraße. Sie bedrohten sich gegenseitig mit Messern, Schaufeln, Gürteln und Ziegelsteinen. Sozialarbeiter gingen sofort dazwischen und konnten die Lage beruhigen. Die Polizei wurde alarmiert, die Jugendlichen flüchteten unterdessen. Eine dreiviertel Stunde später musste die Polizei zu einer Prügelei am Bahnhofsvorplatz ausrücken. Die Jugendgruppe trug ihre Fehde nun hier aus und griff sich gegenseitig an. Ein 16-Jähriger erlitt dabei eine blutende Schnittwunde an der Hand. Drei Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Sie wurden nach Beendigung aller Maßnahmen in die Obhut des Kinder- und Jugendnotdienstes übergeben.


Am Samstagabend überfiel ein bislang noch unbekannter Täter eine Tankstelle in den Häfen. Der Mann erbeutete Bargeld und Zigaretten. Anschließend flüchtete zu Fuß.
Der mit einem blau-weiß karierten Tuch maskierte Räuber betrat die Tankstelle am Hansator gegen 23.20 Uhr. Er bedrohte sofort zwei 23 und 31-jährige Angestellte mit einer abgebrochenen Bierflasche und forderte Bargeld und Zigaretten. Die so eingeschüchterten Mitarbeiter verstauten daraufhin die verlangten Sachen in einer vom Täter mitgebrachten Plastiktüte. Anschließend flüchtete er in Richtung Nordstraße.
Der Täter wird zwischen 20 und 30 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß mit normaler Statur und mit kurzen, dunkelblonden Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine blaue Jeans und eine schwarze Lederjacke. Auffällig war seine Maskierung mit einem blau-weiß karierten Tuch vor dem Gesicht. Er sprach mit osteuropäischem Akzent.


Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Bremer Hauptbahnhof sind am späten Freitagabend zwei Jugendliche mit Messerstichen verletzt worden. Ein 16-Jähriger erlitt lebensbedrohende Verletzungen, ein 14-Jähriger wurde leicht verletzt. Wer die Täter sind, ist noch unklar.
Die beiden Jugendlichen waren mit anderen jungen Leuten gegen 23 Uhr in einen Zug nach Hamburg gestiegen. Kurz nachdem der Zug angefahren war, kam es im Zugabteil zu gewalttätigen Auseinandersetzungen innerhalb der Jugendgruppe. Ein Fahrgast stoppte den Zug daraufhin noch im Bahnhof durch eine Notbremsung. Beamte der Bundespolizei fanden die durch Messerstiche verletzten 14- und 16-Jährigen noch im Abteil. Nach ersten Rettungsmaßnahmen wurden sie in Krankenhäuser gebracht. Der 16-Jährige schwebt zurzeit in Lebensgefahr. Zug und Bahnsteig wurden geräumt und mussten für mehrere Stunden für die Spurensuche gesperrt werden. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnten bislang keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Hintergründe zur Tat sind bisher noch nicht bekannt. Bei den Verletzten handelt es sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Bremen untergebracht sind.
Die Ermittlungen und Zeugenvernehmungen dauern derzeit an. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.Bild:www.pixabay.com nach Lizenz: CC0 Public Domain


In den frühen Morgenstunden des 24. September begaben sich zwei Streifenwagenbesatzungen auf die Suche nach vier freilaufenden Pferden im Stadtgebiet, da diese von einem Anrufer über den Notruf der Polizei Bremen gemeldet wurden.
Zwei der „Herumtreiber“ entdeckten die Einsatzkräfte in der Carl-Krohne-Straße, wo sie sich am Gras eines Kleingartengrundstücks gütlich taten. Es gelang den Polizisten, die beiden Ponys ohne große Gegenwehr anzuleinen. Da bis dahin noch nicht ermittelt war, woher die Tiere stammten, wurden sie zu Fuß zum Streichelzoo „Wilder Westen“ im Halmerweg geführt und auf eine freie Koppel gebracht.
Als etwa drei Stunden später zwei der beteiligten Beamten erneut die Carl-Krohne-Straße durchfuhren, fielen ihnen zwei Radfahrerinnen auf, die offenbar suchend die Straße hinab fuhren. Im Klosternelkenweg entdeckten die Polizisten neben weiteren jungen Frauen auch einige am Boden liegende Halfter, sodass schnell klar wurde, dass hier nach Pferden oder Ponys gesucht wurde.
Nachdem sie erklärt hatten, wo sich die beiden Vermissten befinden würden, halfen die Beamten noch, den Fluchtweg der Tiere zu ermitteln: Durch einen gerissenen Weidedraht hatte die Umzäunung die Spannung verloren, sodass die Tiere in der hinteren Ecke der Weide ungehindert das Weite suchen konnten. Insgesamt waren nach Auskunft der Besitzerinnen elf Pferde „auf der Flucht“ gewesen, von denen sich die meisten noch auf offenen Parzellengrundstücken aufgehalten hatten.
Nachdem die Pferdehalterinnen den Zaun wieder in Ordnung gebracht hatten, holten sie die beiden Flüchtlinge beim Streichelzoo ab und brachten sie zurück auf ihre angestammte Weide.


Gestern Nachmittag durchsuchten Einsatzkräfte von Polizei und Zoll nach längeren vorausgegangenen Ermittlungsarbeiten insgesamt sieben Objekte nach Betäubungsmitteln und etwaigen Beweismitteln, die damit in Zusammenhang stehen könnten. Dabei wurde eine Gesamtmenge von mindestens 27 Kilogramm Amphetaminen sichergestellt. Betroffen waren vier Wohneinheiten im Bremer Süden und drei weitere in Sachsen-Anhalt.
Als herausragende Fundstelle kristallisierte sich für die Ermittler ein Mehrfamilienhaus in der Den Haager Straße in Huchting heraus. Dort beobachteten Einsatzkräfte ein Drogengeschäft, bei dem ein 32-jähriger Bremer einen 28-jährigen Mann aus Sachsen-Anhalt in die Wohnung eines 60 Jahre alten Mannes führte. Anschließend verließen beide gemeinsam das Haus, aus dem sie gerade circa sieben Kilogramm Amphetamine geholt hatten. Beide Männer wurden unmittelbar nach dem Verlassen des Hauses festgenommen.
Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler in der Den Haager Straße weitere 20 Kilo verdächtiger Substanzen, bei denen es sich vermutlich auch um Amphetamine handelt. Außerdem stießen sie auf eine 21 Jahre alte Frau und einen 32-jährigen Mann, die ebenfalls als tatverdächtig gelten.
Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft ermitteln in diesem Zusammenhang gegen die fünf Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 60 Jahren wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die schwangere 21-Jährige musste nach ihrer Festnahme von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort konnte sie allerdings am späten Nachmittag wieder entlassen werden.
Der 32-jährige Bremer und der Verdächtige aus Sachsen-Anhalt werden heute noch dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen aller beteiligten Behörden dauern an.
Die designierte Leiterin des Landeskriminalamtes Bremen, Andrea Wittrock, und der Leiter des Zollfahndungsamtes Hannover, Thomas Lieske, sind sich einig, dass die gemeinsame enge Zusammenarbeit aller Polizei- und Zollbehörden entscheidend zu solch herausragenden Erfolgen beiträgt.

In Bremen-Blumenthal verschaffte sich ein 30-40 Jahre alter Mann unter dem Vorwand ein Kriminalbeamter zu sein, Zutritt in die Wohnung einer 80-jährigen Frau.
Der Mann, der kurz zuvor aus einem dunklen Fahrzeug stieg, war ihr auf dem Weg zu ihrer Wohnung gefolgt. Als die Frau ihre Eingangstür öffnete, betrat er unvermittelt ihre Räume. Dann gab der Mann vor, Kriminalbeamter zu sein und zeigte einen Ausweis.
Er behauptete, er müsse die Wohnung der älteren Dame durchsuchen, weil jemand eingebrochen sei. Bei seinem Gang durch die Räume entwendete er unbemerkt aus einer Geldkassette einen höheren Geldbetrag und verließ dann die Wohnung.
Die Polizei sucht Zeugen, die gestern um die Mittagszeit im Bereich der Vorberger Straße einen Mann mit folgender Beschreibung beobachtet haben:
-dunkle Haare
-rundes Gesicht
-dunkle Hose und dunkles Hemd
-ca.175cm – 1,85cm groß
-ca. 30-40 Jahre alt
-spricht akzentfreies Deutsch


Am Dienstagabend brachen mehrere Tatverdächtige in ein Wohnhaus in Borgfeld ein. Eine aufmerksame Nachbarin beobachtete den Einbruch und informierte die Polizei. Im Zuge der ersten Fahndung konnte ein Dieb gestellt und festgenommen werden.
Zu später Stunde wurde eine Anwohnerin des Borgfelder Deichs auf ein lautes Scheibenklirren aufmerksam. Als sie einen Blick auf das Nachbarhaus warf, konnte sie drei bis vier dunkelgekleidete Personen ausmachen, die gerade etwas abtransportierten. Sie hatten wahrscheinlich die Terrassentür aufgehebelt und konnten ungestört ins Haus eindringen. Da die Bewohner im Urlaub waren, rief die misstrauische Frau umgehend die Polizei. Wenige Meter vom Tatort entfernt trafen fahndende Einsatzkräfte auf eine Personengruppe, die beim Anblick des Streifenwagens sofort die Flucht ergriff. Einer der Tatverdächtigen verlor bei der Flucht seine Schuhe und konnte von einem Polizisten kurze Zeit später gestellt. Der 55-Jährige wurde festgenommen und nach seinen flüchtigen Mittätern befragt. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.
Der Fall zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Nachbarn und der Polizei ist. In diesem Zusammenhang rät die Polizei: Achten Sie auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück und in Ihrem Umfeld. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.


Bei einer Schlägerei am Dienstagabend in Woltmershausen erlitten drei Beteiligte leichte Verletzungen. Während der Einsatzmaßnahmen sperrte die Polizei die Woltmershauser Straße.
Gegen 19 Uhr erhielt ein 38-Jähriger Besuch von zwei 28 und 35 Jahre alten Bekannten. Aus bisher nicht geklärten Gründen gerieten die drei Männer in einen Streit. Aus einer verbalen wurde eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der 38-Jährige laut Zeugenaussagen versuchte, den 35-Jährigen vom Balkon des 1. OG zu stoßen. Das Handgemenge verlagerte sich anschließend auf die Straße. Einsatzkräfte der Polizei wurden von mehreren Anrufern alarmiert und trafen vor dem Haus auf den 35 Jahre alten Besucher. Er behauptete zunächst, dass sein 28 Jahre alter Bekannter tot im Haus liegen würde und der Wohnungsinhaber mit einem Messer bewaffnet sei. Die Einsatzkräfte sperrten daraufhin den Bereich weitläufig ab und durchsuchten das Haus. Sie trafen im Keller auf den 28 Jahre alten Mann, der sich offensichtlich versteckte. Der Wohnungsinhaber und mutmaßliche Verursacher konnte in seiner Wohnung angetroffen werden. Alle drei Beteiligten hatten leichte Verletzungen, wurden zunächst ärztlich behandelt und dann mit zur Wache genommen. Sie konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.
Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch ungeklärt, die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 Am 22.09.2014 um ca. 18:29 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle durch zahlreiche Anrufer ein Feuer in der Straße Berliner Freiheit (Aalto Hochhaus), Ortsteil Neue Vahr, gemeldet. Aufgrund dieser Meldung wurden ein Führungsdienst, Kräfte der Feuerwachen 1,2 und 3 die Freiwillige Feuerwehr Oberneuland, sowie Kräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle entsandt.
Insgesamt waren 76 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine Verrauchung im 6. Obergeschoss zu erkennen. Es wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch die Feuerwehr wurden sechs Personen mit Brandfluchthauben ins Freie verbracht und dem Rettungsdienst übergeben. Drei Personen wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Bremer Krankenhäuser eingeliefert.
Um 19:26 wurde durch den Einsatzleiter „ Feuer aus“ gemeldet, die Aufräumarbeiten dauerten bis ca. 20:30 Uhr an.
Es hatte „nur“ ein Sofa im Flur gebrannt. Aufgrund des hohen Anteils an Kunststoffen und Schaumstoffen kam es zu der starken Verrauchung, sodass der Flur stark in Mitleidenschaft gezogen wurde
Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.  Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

)In der Nacht zu Montag überfielen zwei bislang noch unbekannte Räuber ein Schnellrestaurant in Huchting. Die maskierten Täter bedrohten drei Angestellte mit Schusswaffen und erbeuteten Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Kurz vor der Schließung bemerkte eine Mitarbeiterin zwei Fremde auf dem Hinterhof des Geländes. Als sie nachschaute und die Hintertür öffnete, standen die Männer plötzlich vor ihr und bedrohten sie mit Pistolen. Die Angreifer drängten die überraschte 23-Jährige zurück und schubsten sie um. Anschließend zwangen die Räuber drei 22 und 23 Jahre alte Mitarbeiterinnen, einen Tresor zu öffnen. Danach mussten sie sich auf den Boden legen und ihre Handys abgeben. Nachdem das Duo Bargeld aus dem Safe entnahm und in einen Rucksack gestopft hatte, flüchtete es in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung: Beide Täter werden als etwa 1,80 Meter groß, mit dunkler Bekleidung und Cappy beschrieben. Einer trug rot-schwarze Reebokschuhe, eine Nike-Jogginghose und eine schwarze Jacke. Sein Komplize trug schwarze Schuhe, eine Bundeswehrhose und einen schwarzen Rucksack. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.


Am Sonntagmorgen ereignete sich in Vegesack ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei stieß eine Fahrradfahrerin mit einem Auto zusammen und wurde kurzzeitig darunter eingeklemmt.
Die 81-Jährige befuhr mit ihrem Fahrrad den Radweg in der Straße Zur Vegesacker Fähre. Auf gleicher Höhe war eine junge Autofahrerin mit ihrer Familie auf der leicht feuchten Straße unterwegs. Ohne erkennbaren Grund machte die Rentnerin plötzlich einen Schlenker nach links und fuhr direkt auf die Fahrbahn. Die junge Frau leitete sofort eine Vollbremsung ein und versuchte nach links auszuweichen. Trotzdem konnte sie den Zusammenstoß nicht verhindern und die Seniorin wurde vom bremsenden Fahrzeug frontal erfasst. Dabei geriet sie unter das Auto und wurde eingeklemmt. Herbeigeeilte Zeugen leisteten der schwer verletzten Dame erste Hilfe und konnten sie schließlich befreien. Die herbeigerufenen Rettungskräfte brachten sie umgehend in ein Krankenhaus. Die Radfahrerin schwebt momentan noch in Lebensgefahr. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Drei junge Räuber überfielen Samstagnachmittag vier Jugendliche in Findorff. Sie entrissen ihnen Telefon und Rucksack und liefen davon. Zwei 16 und 17 Jahre alte Tatverdächtige, bei denen es sich um Intensivtäter handelte, wurden von der Polizei noch auf der Flucht festgenommen. Die Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden gegen 17 Uhr in der Gustav-Heinemann-Straße von den Verdächtigen angesprochen und zunächst nach einem Handy zum Telefonieren befragt. Einer der 15-Jährigen gab es sofort heraus. Das räuberische Trio drohte Schläge an und riss einem weiteren aus der Gruppe den Rucksack aus der Hand. Anschließend liefen sie weg. Die Jungs rannten ihnen hinterher und beobachteten, wie die Räuber noch versuchten, einer 73 Jahre alten Bremerin das Telefon aus dem Rollator zu stehlen. Dieses gelang aber nicht, da sie sich rechtzeitig wegdrehen konnte. In der Bozener Straße hielten die Jugendlichen einen Streifenwagen an und schilderten die Ereignisse. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Fahndung ein und konnten zwei der Tatverdächtigen noch auf der Flucht festnehmen. Ein 17-Jähriger versteckte sich in der Gothaer Straße unter einem Auto und rief den Fahndern zu: "Ich habe nichts gemacht, ich renne immer, wenn ich die Polizei sehe…" - Er und sein 16 Jahre alter Kumpane, von einer weiteren Streifenwagenbesatzung im Utbremer Ring gestellt, wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum dritten Täter dauern an.


Donnerstagabend verletzten zwei Räuber einen 18 Jahre alten Bremer in der Innenstadt. Sie stahlen ihm sein Smartphone und brachten den jungen Mann im Anschluss zum Stürzen.
Der 18-Jährige spazierte gegen 20 Uhr mit seiner 16 Jahre alten Freundin durch die Wallanlagen. In Höhe der Wallmühle sprachen ihn zwei Jugendliche an. Einer umarmte den erstaunten Bremer plötzlich und zog ihm dabei sein Samsung Galaxy S 3 aus der Hosentasche. Dieses bemerkte der 18 Jahre alte Mann aber und lief den beiden hinterher. Bei einem Gerangel wurde er von einem Dieb an den Beinen gegriffen und zu Boden gebracht. Anschließend flüchteten die Täter mit der Beute. Da mehrere Passanten in der Nähe waren, rief der Bestohlene um Hilfe. Laut seiner Aussage unternahm aber niemand etwas.
Die beiden Täter konnten wie folgt beschrieben werden: Circa 16-17 Jahre alt, 180cm groß, kurze schwarze Haare, dunkler Teint. Sie sprachen gebrochen Deutsch. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines Räuberischen Diebstahls aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Ein wichtiger Hinweis der Polizei Bremen an Zeugen einer Gewalttat: Gefordert ist kein Heldentum. Manchmal reicht es bereits, das Handy zu benutzen und die Polizei zu rufen und sich mit weiteren Passanten zusammen zu tun, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Mehr Tipps zum Thema Zivilcourage gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195.


Donnerstagabend wurde ein Pizzabote in Burglesum von einem Kunden mit einer Schusswaffe bedroht. Infolgedessen wurde die Wohnung von Spezialkräften der Polizei Bremen gestürmt.
Am späten Abend lieferte ein 25-jähriger Pizzabote eine Bestellung in den Admiral-Brommy-Weg aus. Dort wurde ihm von einem stark alkoholisierten Mann die Tür geöffnet. Als der junge Mann dem Kunden die Lieferung übergab und nach dem Geld verlangte, gab der Tatverdächtige ihm nur die Hälfte des Betrags. Auf die höfliche Nachfrage des Bremers, den vollen Betrag zu bezahlen, reagierte der 51-jährige Mann verärgert. Er zog plötzlich eine schwarze Pistole aus seinem Hosenbund und zielte damit auf den Boten. Daraufhin zahlte er mit vorgehaltener Waffe den vollen Beitrag und verschloss die Haustür mit den Worten: „Vergiss meine Adresse!“. Der schockierte Auslieferer informierte daraufhin die Polizei, die mit Spezialkräften anrückte. Als sich diese der Wohnung näherten, versuchten mehrere Personen zu flüchten. Diese konnten allerdings aufgehalten werden. Unter den Flüchtigen befand sich auch der Tatverdächtige. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden zudem kleinere Mengen Cannabis und mehrere verbotene Gegenstände, worunter sich eine Armbrust und ein Schwert befanden, sichergestellt. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Schusswaffe um eine Spielzeugpistole.
Ihn erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Bedrohung und illegalem Waffenbesitz.


Zwei noch unbekannte Täter rissen am Mittwochmittag in Bremen-Huchting zwei Frauen die Halsketten vom Körper. Das räuberische Duo flüchtete zu Fuß. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Eine 75-Jährige fuhr gestern Mittag in einem Bus der Linie 57 vom Roland-Center bis zur Haltestelle "Am Sodenmatt" mit. Dort stieg sie an der Heinrich-Plett-Allee aus und wechselte die Straßenseite in Richtung Leeuwarder Straße. In Höhe eines Garagenhofes näherte sich ihr plötzlich von hinten ein junger Mann und riss der Frau unvermittelt die Goldkette vom Hals. Anschließend sah die 75-Jährige zwei etwa 20 Jahre alte Männer in Richtung Sodenmattsee flüchten. Der Haupttäter war sehr schlank, sportlich, mit dunklem Teint und dunklen Haaren. Er trug zur Tatzeit ein graues T-Shirt.
Mit der gleichen Tatbegehungsweise wurde eine zweite Frau ebenfalls in Huchting beraubt. Die 59-Jährige war auch vorher mit dem Bus der Linie 57 vom Einkaufen aus dem Roland-Center gekommen. Von der Haltestelle "Delfter Straße" machte sie sich weiter zu Fuß auf den Heimweg. Als sie vor ihrer Haustür an der Heinrich-Plett-Allee nach ihrem Hausschlüssel kramte, griff sie plötzlich von hinten jemand an. Der Täter riss der Frau zunächst eine Halskette, und im zweiten Angriff eine zweite Kette vom Hals. Im Anschluss flüchtete er unerkannt auf der Heinrich-Plett-Allee. Die 59-Jährige beschrieb den Räuber als etwa 1,60 Meter groß, mit einem grauen Kapuzenshirt, blauer Jeans und einem Basecap bekleidet.


Am Mittwoch führte die Polizei Bremen am Autobahnzubringer Überseestadt eine spezielle Verkehrskontrolle bei Kraftfahrzeugführern durch. Elf Fahrer standen unter dem Einfluss von Drogen und durften nicht mehr weiterfahren.
Zwischen 13 und 18 Uhr hielten die speziell geschulten Einsatzkräfte diverse Kraftfahrzeuge an und überprüften die Fahrer auf möglichen Drogeneinfluss. Elf wurden positiv auf THC (Marihuana) bzw. Kokain getestet. Bei ihnen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Ein junger Mann, der laut eigenen Angaben drei Joints am Donnerstag geraucht hatte, war erst seit einem Tag im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Gegen drei weitere Autofahrer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, sie telefonierten während der Fahrt. Das kostet übrigens 60 Euro und führt zu einem Punkt im Fahreignungsregister.
In Bremen ereignen sich pro Jahr durchschnittlich 300 Verkehrsunfälle, bei denen die Verursacher unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen. Um die Verkehrsunfallzahlen in diesem Bereich zu verringern, gehört es zu den Hauptaufgaben der Polizei, fortwährend Alkohol- und Drogenkontrollen in der Stadt durchzuführen.


Gestern Nachmittag versuchten zwei unbekannte Täter einen Passanten am Hillmannsplatz durch einen Trickbetrug zu täuschen. Sie versuchten, dem Mann einen angeblich wertvollen Goldring zu verkaufen.
Der 63-Jährige stand gerade vor einem Schaufenster, als er eine fremde Person bemerkte, die vor ihm mehrere Male auffällig auf und ab ging. Plötzlich bückte sich der Unbekannte und hob einen goldfarbenen Ring vom Boden auf. Sofort trat er an den Einkaufsbummler heran und versuchte ihm zu signalisieren, dass ihm der Ring leider nicht passt und er ihn deswegen verkaufen möchte. Dem älteren Mann kam die Situation allerdings sehr skurril vor, da ihm diese Masche des Trickbetrugs aufgrund polizeilicher Präventionsmaßnahmen bereits bekannt war. Als er dann umgehend die Polizei informierte, flüchtete der Tatverdächtige, welcher durch einen weiteren Unbekannten begleitet wurde. Die eingeleitete Fahndung durch die Einsatzkräfte blieb vorerst erfolglos. Allerdings wurden die beiden Männer wenig später bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt, der sich in unmittelbarer Nähe befand, festgenommen. Aufgrund der guten Personbeschreibung des aufmerksamen Passanten konnte den zwei Dieben auch die Tat vom Nachmittag zugeordnet werden.
Die Polizei rät: Vermeiden Sie Körperkontakt zu unbekannten Personen, die Sie auf dem Gehweg unter einem Vorwand ansprechen wollen. Der Verkauf von scheinbar wertvollen Goldringen ist eine bekannte Masche von Trickbetrügern. Weitere Informationen gibt es im Präventionszentrum der Polizei, Am Wall 195, Tel.: (0421) 362-19003 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de


Die Polizei Bremen bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung einer unbekannten toten Frau.
Am Sonntagabend wurde eine junge Frau auf der Bahnstrecke in Höhe der Europaallee in Hemelingen – kurz vor der Landesgrenze – von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen muss von einem Suizid ausgegangen werden.
Die Identität der Frau konnte bislang nicht festgestellt werden.
Offensichtlich war die Unbekannte mit einem in unmittelbarer Nähe abgestellten hellen Damenfahrrad der Marke "Gazelle" – siehe Foto – zum Unglücksort gefahren. Neben
dem Fahrrad wurde eine braune Damenhandtasche mit der Aufschrift "Armani Jeans" gefunden. In dieser Tasche befand sich ein Notizblock mit einer Formelsammlung.
Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich bei der Toten um eine Studentin handeln könnte.
Sie kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 20 Jahre alt
- lange, dunkelblonde bzw. brünette Haare
- ca. 160 cm groß
- kräftige Figur
- Augenfarbe grau/grün
- Fingernägel gepflegt und lackiert.
Bekleidet war sie mit einer schwarzen Leggings, einer schwarzen Softshell-Jacke mit der Aufschrift L-Pro-West, darunter trug sie eine ärmellose weiße Bluse und ein blaues Langarmshirt mit der Rückenaufschrift Past Present Future, braungraue Stiefel sowie einen braunen Schal.
Hinweise zur Identität der unbekannten Frau bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421-362-3888.


Heute Morgen kollidierte ein 34 Jahre alter Fahrer eines Lkws beim Abbiegen mit einer 84-jährigen Fußgängerin. Die Seniorin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
Der 34-Jährige befuhr mit seinem Fahrzeug die Osterholzer Landstraße und sah die Dame kurz vor der Ellener Dorfstraße auf einem Grünstreifen stehen. Als er dann rechts in die Ellener Dorfstraße abbog, hatte die 84-Jährige den Grünstreifen offensichtlich verlassen, um die Einmündung zu überqueren. Dabei befand sie sich außerhalb des Blickfelds des Fahrers, so dass er mit ihr zusammenstieß. Die Frau stürzte und zog sich Verletzungen an Kopf und Rücken zu. Sie wurde unverzüglich in ein Klinikum gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.
Gegen den 34-Jährigen wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Die Polizei Bremen weist aufgrund des aktuellen Vorfalls erneut auf die Problematik „Toter Winkel“ beim Abbiegen hin. Sie appelliert an alle Kraftfahrer – insbesondere von Lkws und Bussen – beim Abbiegevorgang nach rechts besonders sorgfältig zu agieren. Vergewissern sie sich doppelt, ob sich ein Radfahrer beziehungsweise Fußgänger nähert. Auch diese sollten sich -als vermeintlich schwächere Verkehrsteilnehmer- solch gefährlichen Verkehrssituationen bewusst sein und gegebenenfalls defensiv reagieren!


In der Nacht zu Samstag entwendeten bislang noch unbekannte Diebe 131 Flachbildschirme aus der Tiefgarage eines sich noch im Neubau befindlichen Motels in der Straße Am Brill / Langenstraße. Die Polizei warnt vor dem Ankauf und sucht Zeugen.
Die Täter hatten sich auf bisher noch unbekannte Art und Weise Zutritt zu der Tiefgarage verschafft. Im hinteren Bereich der Garage befanden sich mehrere Holzpaletten mit über 250 original verpackten Fernsehgeräten der Marke "Loewe", 40 Zoll in weiß, wovon 131 Geräte gestohlen wurden. Teilweise befand sich die Folie der ausgepackten Flachbildschirme noch vor Ort. Die Diebe hatten die Fernseher vermutlich in ein größeres Fahrzeug (Transporter / Sprinter) verladen und waren dann über die Ausfahrt der Tiefgarage an der Langenstraße mit der Beute im Wert von mehreren zehntausend Euro geflüchtet.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat in dem Bereich der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage an der Langenstraße in der Nacht zu Samstag verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten.


Eine Schlägerei am Vegesacker Hafen endete gestern Abend mit einem Krankenhausaufenthalt für zwei Beteiligte. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Etwa zehn teilweise angetrunkene Männer, liefen, von einem Ausflug kommend, gegen 18 Uhr von der Vegesacker Weserpromenade in Richtung Anleger. Als die ersten Personen der Gruppe den Landungsplatz erreichten, legte gerade die Fähre an und die ersten Autos fuhren von Bord. Zwischen den entstandenen Lücken ging ein 47-jähriger Mann aus der Gesellschaft und stoppte einen BMW, indem er sich davor stellte und die Arme hob. Die zwei Insassen sprangen sofort aus dem Wagen und schlugen auf den Mann ein. Seine Begleiter eilten ihm zu Hilfe und es entwickelte sich eine Auseinandersetzung, an dessen Anschluss die beiden Kontrahenten wieder in ihr Auto stiegen und davon fuhren. Die vorläufige Bilanz dieser Schlägerei: Der 47 Jahre alte Mann und ein 42-jähriger Bekannter mussten mit einer Stichverletzung an der Schulter bzw. einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere 41 und 47 Jahre alte Männer der Gruppe verletzten sich leicht.
Bei dem flüchtenden Wagen soll es sich um einen schwarzen BMW X5 gehandelt haben. Die beiden Insassen konnten wie folgt beschrieben werden: Circa 25-30 Jahre alt, kurze schwarze Haare, Dreitagebart, muskulöse Figur.
Die Polizei hat die Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen, nach den Tatverdächtigen wird gefahndet. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Am 10.09.2014 um 23.48 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle durch mehrere Anrufer ein Feuer in einem Recyclingbetrieb am Hemeliger Hafendamm im Stadtteil Hemelingen gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 3, diverse Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Arsten und Bremen-Mahndorf sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte auf einer Fläche von ca. 20m x 50m Metallrecyclingmaterial.
Das Feuer wurde über zwei Drehleitern sowie mehreren Wasserwerfern und Strahlrohren bekämpft. Zur Unterstützung der Löschmaßnahmen wurde ein betriebseigener Bagger eingesetzt.
Die Feuerwehr führte an verschiedenen Punkten rund um die Einsatzstelle Messungen durch. Sie waren alle unauffällig und somit bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Anwohner. Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt.
Um 04.43 Uhr konnte ,,Feuer aus" gemeldet werden.
Die Feuerwehr war mit ca. 15 Fahrzeugen und ca. 40 Einsatzkräften vor Ort.
Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.


Einsatzkräfte der Bremer Polizei beschlagnahmten heute Mittag bei der Durchsuchung einer Parzelle in Findorff 24 Cannabis-Pflanzen. Ein anonymer Hinweis aus der Bevölkerung brachte die Ermittler auf die Spur.
Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Bremen durchsuchten die Fahnder daraufhin das Kleingartengrundstück einer 33 Jahre alten Hamburgerin. Hierbei entdeckten sie in zwei Gewächshäusern die 1,80 Meter großen Cannabis-Pflanzen. Diese wurden abgeerntet und beschlagnahmt. Die Ermittlungen gegen die 33-Jährige dauern an.


Unbekannte Anrufer, die sich als Polizeibeamte ausgaben bedrängten Mittwochmittag eine 46 Jahre alte Frau in Oberneuland am Telefon. Durch eine abenteuerliche Legende versuchten sie an das Geld der Bremerin heranzukommen.
Gegen 12 Uhr klingelte das Telefon der 46-Jährigen. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Martin Baumstark von der Polizei Vahr. Er konfrontierte die Bremerin mit Wissen über ihre persönlichen Daten, um damit den Eindruck zu erwecken, dass er wirklich von der Behörde war. Der falsche Polizist versuchte der Frau einzureden, dass Osteuropäer, die vor einigen Tagen eine Frau krankenhausreif schlugen, nun ihre Wohnung aufsuchen wollten, um sie zu überfallen. Zur Sicherheit sollte sie ihr ganzes Geld in einen Beutel stecken, der später von der Polizei abgeholt wird. Herr "Baumstark" reichte den Hörer noch an einen Kollegen und eine Kollegin weiter, die zusätzlich versuchten auf die 46-Jährige einzureden. Da die Bremerin berechtigte Zweifel an der Echtheit des Anrufes hatte, beendeten die Betrüger das Gespräch und riefen wenige Augenblicke später erneut an. Durch einen elektronischen Trick (Call ID Spoofing) erschien nun im Display die Rufnummer 0421-110. Der Bremerin gelang es zwischenzeitlich über ihr Mobiltelefon eine Freundin anzurufen. Diese erschien zusammen mit ihrem Ehemann, der tatsächlich Polizeibeamter in Bremen ist. Als er das Gespräch übernahm gaben die Täter auf und beendeten das Telefonat.
Einen ähnlichen Anruf mit derselben Masche gab es gestern Nachmittag auch in Kattenturm. Auch dieser Betrug scheiterte schon im Versuch.



In der vergangenen Nacht wurde eine Gruppe junge Männer am Osterdeich von unbekannten Tätern ausgeraubt. Die Verdächtigen konnten ein Smartphone und Bargeld erbeuten, ehe sie flüchteten.
Die fünf Heranwachsenden hatten es sich gerade auf einer Bank an der Weser bequem gemacht, als sich ihnen eine Gruppe Unbekannter aus Richtung Weserstadion näherte. Als diese nur noch wenige Meter entfernt war, wurde von den Fremden zunächst ein verbales Wortgefecht provoziert. Obwohl die jungen Männer kaum darauf reagierten, eskalierte innerhalb weniger Sekunden die Situation zwischen den beiden Personengruppen. Die Täter versuchten nunmehr durch Faustschläge und mit der Drohung durch ein Messer die Herausgabe von Smartphones und Bargeld zu erzwingen. Einer der Angegriffen konnte während der Tat flüchten und informierte die Polizei. Als der 18-Jährige zurückkehrte waren die unbekannten Räuber mit ihrer Beute bereits in Richtung Weserstadion geflüchtet. Kurz darauf trafen die ersten Einsatzkräfte ein, die sofort nach den Flüchtigen fahndeten. Die Ermittlungen dauern diesbezüglich an.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 entgegen.


Montagnachmittag wurden ein 21-jähriger Intensivtäter und sein 19-jähriger Begleiter von der Polizei festgenommen. Sie standen im dringenden Tatverdacht, in der Nacht zuvor einen Wohnungseinbruch in Mahndorf begangen zu haben.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Polizei ein Einbruch in der Mahndorfer Heerstraße gemeldet. Die herbeigeeilten Einsatzkräfte wurden bereits von den schockierten Bewohnern erwartet. Es stellte sich heraus, dass ein unbekannter Täter mehrere Gegenstände aus der Wohnung entwendet hatte. Darunter waren Bargeld sowie hochwertige technische Geräte. Außerdem wurde ein blauer Mercedes SLK entwendet. Im Verlauf erster Befragungen ergab sich, dass einer der Bewohner zur Tatzeit sogar zuhause gewesen ist. Der Täter hatte offenbar gezielt Räume durchsucht, die nicht unmittelbar in der Nähe zum Schlafzimmer lagen. Erst als ein aufmerksamer Nachbar den Bewohner informierte, dass sein Fahrzeug soeben mit aufheulendem Motor verschwunden war, wurde der Bremer auf die Tat aufmerksam. Die Polizei schrieb den gestohlenen Mercedes sofort zur Fahndung aus. Erste intensive Suchmaßnahmen blieben vorerst erfolglos.
Am Nachmittag jedoch fiel der zur Fahndung ausgeschriebene Mercedes einer Streifenwagenbesatzung in der Bremer Innenstadt auf. Die Beamten kontrollierten daraufhin das Fahrzeug und trafen auf die vermeintlichen Einbrecher. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen. Der 21-jährige Fahrer, der bereits einschlägig in Erscheinung getreten war, gestand den Einbruch. Sein Begleiter soll dagegen nichts mit der Tat zutun haben. In der Wohnung des 21-Jährigen wurde weiteres Diebesgut gefunden, welches noch keiner Tat zugeordnet werden können. Gegen Abend erließ das Amtsgericht Haftbefehl gegen ihn.

Zu einer folgenschweren Explosion kam es gestern Abend gegen 20:30 Uhr in der Kiepelbergstraße in Ritterhude. Bei der auf thermische Verwertung spezialisierten Firma Organo Fluid explodierte aus bislang unbekannter Ursache die Produktionsstätte. Im Vorfeld der Explosion waren zwei Mitarbeiter der Firma mittels Pieperalarm zu einem möglichen Defekt aufgebrochen.
Die Mitarbeiter trafen zeitversetzt an der Produktionsstätte ein. Während ein Mitarbeiter momentan noch vermisst wird, traf ein zweiter Mitarbeiter erst nach der Explosion und den ersten Kräften der Feuerwehr vor Ort ein. Zu dem 60-jährigen vermissten Mitarbeiter aus Osterholz-Scharmbeck wurde wiederholt vergeblich versucht telefonischen Kontakt aufzunehmen. Es ist zu vermuten, dass er sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Produktionsstätte aufhielt, da sein Fahrzeug vor der Firma parkte. Bei der Brandbekämpfung waren bis zu 300 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden verschiedener Freiwilliger Wehren aus dem Landkreis Osterholz und der Berufsfeuerwehr Bremen im Einsatz. Des Weiteren unterstützten das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk bei den Maßnahmen vor Ort. Darüber hinaus sicherten etwa 50 Polizisten das Einsatzgebiet. Der Brand konnte gegen 0:30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Während der Löscharbeiten konnte im hinteren Teil der Produktionsstätte eine männliche Person mit Verbrennungen dritten Grades geborgen werden. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Ob es sich bei dem Schwerverletzten um den vermissten Mitarbeiter handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichert gesagt werden. Darüber hinaus gab es lediglich einen weiteren nur leicht Verletzten zu verzeichnen. Dieser wurde zusammen mit 20 anderen unverletzten Personen im Hamme-Forum betreut.
Durch die Explosion wurden im direkten Umfeld der Firma vielen Fensterscheiben zerstört und einige Häuser in ihrer Bausubstanz beschädigt. Da auf Grund der Dunkelheit zunächst keine abschließende Beurteilung der Statik der Häuser vorgenommen werden konnte, wurden die direkten Anwohner evakuiert. Im etwas entfernten Bereich wurden die Anwohner gebeten die Nacht bei Bekannten oder in - von der Gemeinde zur Verfügung gestellten - Unterkünften zu verbringen. Dies betraf nach ersten Schätzungen etwa 22 Hausbesitzer. Die beschädigten Häuser werden durch patrouillierende Polizeibeamte geschützt.
Der Bankverkehr auf der Strecke Bremen - Bremerhaven ist zur Zeit bis auf weiteres unterbrochen, da durch die Detonation Gegenstände auf die Oberleitung geschleudert wurden und diese nun eine Gefahr für den Bahnverkehr darstellen. Da eine Absuche bei Dunkelheit die Gefahr des Übersehens einzelner Teile bedeutet, wird die Bahnstrecke voraussichtlich bis in die Morgenstunden gesperrt bleiben.
Zu den Ursachen der Detonation, die auch noch im entfernten Bremen-Stuhr und in Delmenhorst zu hören war, kann derzeit noch nichts gesagt werden. Polizeibeamte der Technischen Ermittlungsgruppe Umwelt (TEGU) der Polizeidirektion Oldenburg werden sich nach Beendigung der Löscharbeiten einen groben Überblick verschaffen und die ersten Beweise sichern. Eine detaillierte Spurensuche kann erst erfolgen, wenn die Brandstätte soweit ausgekühlt ist, dass sich die Polizisten dort gefahrlos bewegen können.


Ein 20 Jahre alter Mann wurde Montagabend im Bahnhof Mahndorf von zwei Unbekannten angegriffen und verletzt. Ein Zeuge verhinderte Schlimmeres.
Der 20-jährige Bremer reiste mit dem Zug an und traf gegen 19.15 Uhr am Bahnhof ein. Er wurde am Gleis von drei Männern bedrängt. Zwei versuchten, ihn die Treppe hinunter zu schubsen. Der 20-Jährige rannte weg, konnte aber am Gleis 2 von seinen beiden Verfolgern festgehalten und mehrfach geschlagen werden. Ein Täter schlug laut Zeugenaussagen mit einer Art Knüppel gegen den Kopf des Bremers. Ein 34 Jahre alter Passant rief: "Es reicht" und konnte den Holzstab auf die Gleise kicken. Die Angreifer ließen den 20 Jahre alten Mann los, schnappten sich ihr Schlagwerkzeug und flüchteten zusammen mit der dritten Person über die Gleise. Der Bremer musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die drei Männer konnten wie folgt beschrieben werden: Schwarze Haare, dunkler Teint, etwa 20 bis 30 Jahre alt und 175 cm bis 185 cm groß. Zwei hatten weiße Schuhe an und einer trug vermutlich ein lilafarbenes Oberteil. Das Schlagwerkzeug soll sich in einer "Aldi-Plastiktüte" befunden haben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, die Ermittlungen hierzu dauern an.
Der 34 Jahre alte Zeuge hat couragiert gehandelt und wohl dafür gesorgt, dass die Täter nicht weiter auf den Mann einschlugen.

In der ersten Augustwoche 2014 führten Kriminalbeamte aus dem Kommissariat für die Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SÄM) eine vom Amtsgericht angeordnete Hausdurchsuchung bei drei dringend tatverdächtigen Frauen durch.
Die Frauen im Alter von 22 bis 57 Jahren sind bereits erheblich als Trickdiebinnen und Trickbetrügerinnen in Erscheinung getreten. Überwiegendes Ziel ihrer kriminellen Aktivitäten sind ältere Menschen. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen beschlagnahmten die Ermittler 39 Schmuckstücke, die in einem Sofaversteck deponiert waren. Bislang konnten die Schmuckstücke keinen angezeigten Straftaten zugeordnet werden. Daher fragen die Ermittler nach Personen, die Hinweise zur Herkunft bzw. zu den Eigentümern des Schmucks machen können.
Fotos der Schmuckstücke finden sie auf der Homepage der Polizei Bremen unter www.polizei.bremen.de . Rubrik: Fahndungen -> Sachenfahndungen III
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.


Am Montagmorgen fiel eine ältere Frau aus Walle auf einen Trickdieb herein. Der unbekannte Täter verschaffte sich unter dem Vorwand, die Heizung überprüfen zu wollen, Zugang zur Wohnung und erbeutete Geld und wertvollen Schmuck.
Als es an der Tür klingelte, wurde die Rentnerin vom Täter förmlich überrumpelt. Er gab ihr schnell zu verstehen, dass er unbedingt den Wasserstand im Heizkörper überprüfen muss. Da die Frau auf beiden Augen nahezu blind ist, konnte sie nicht erkennen, wer vor ihrer Tür stand. Sie ließ den Mann schließlich in ihre Wohnung, wo dieser scheinbar seine Arbeit verrichtete. Allerdings bekam die Rentnerin mehrfach mit, wie der Unbekannte zwischendurch das Schlafzimmer betrat. Fündig wurde der „falsche Handwerker“ dann im Wohnzimmer. Dort entwendete er aus einem Schrank hochwertigen Schmuck und den Inhalt aus zwei Geldbörsen. Als die blinde Frau langsam misstrauisch wurde und den Fremden dazu aufforderte, das Haus zu verlassen, war es bereits zu spät. Der Dieb verschwand noch bevor die Beraubte ihre Nachbarin auf die Situation aufmerksam machen konnte.
Die Polizei rät dringend dazu keine Fremden in die Wohnung zu lassen und Betrugsversuche umgehend zu melden. Seien Sie immer misstrauisch, wenn jemand Unbekanntes an der Tür klingelt. Mehr Informationen gibt es im Präventionszentrum der Polizei, Am Wall 195, Tel.: (0421) 362-19003 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de.


Vom 18. auf den 19.08.2014 drangen bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Wangerooger Straße im Stadtteil Walle ein. Die Diebe stahlen neben elektronischen Geräten, Schmuck, Uhren, Bargeld und Gold auch zwei Goldmedaillen, WM-Medaillen und weitere sportliche Auszeichnungen eines Sportler-Ehepaares. Nach umfangreicher Berichterstattung über den Fall in den Medien, brachte ein Bremer Juwelier jetzt zwei Goldringe aus dem Einbruch zur Polizei.
Die beiden Goldringe waren einen Tag nach der Tat bei dem Juwelier in Oslebshausen zum Kauf angeboten worden. Die intensiven Ermittlungen dazu dauern zurzeit noch an.
Die Ermittler suchen weiter nach Zeugen des Einbruchs in der Wangerooger Straße.
Insbesondere Fragen sie nach Hinweisgebern, die etwas zum Verbleib der sehr auffälligen Diebesbeute machen können.
Wo ist über Goldmedaillen bzw. WM-Medaillen gesprochen worden?
Wer kann etwas zum Verbleib der auf dem Foto abgebildeten wertvollen Herrenarmbanduhr aus der Uhrenmanufaktur ANONIMO sagen?
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor dem Ankauf eines 27 Zoll Computers iMac, eines MacBook Pro und eines weißen iPhone 5.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 0421-362-3888 erbeten.


In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden aus einer verschlossenen Bootslagerhalle
in der Wehrstraße in Bremen-Habenhausen mehrere Außenbordmotoren von Sportbooten entwendet. Bei zwei weiteren Motoren scheiterten die bislang unbekannten Diebe. Sie ließen diese mit abgedrehten Schrauben und durchtrennten Kabeln zurück.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe:
Wer hat Sonntagnacht im Bereich Wehrstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Es wird davon ausgegangen, dass die Außenbordmotoren mit einem größeren Pkw oder Transporter vom Tatort weggebracht wurden.
Hinweise richten Sie bitte an den Einsatzdienst der Wasserschutzpolizei unter 0421/362-9820 oder jede andere Polizeidienststelle.
Aus gegebenem Anlass rät die Wasserschutzpolizei dringend, Außenbordmotoren möglichst mit hochwertigen Schlössern gegen Diebstahl zu sichern, um so den Dieben die "Arbeit" zu erschweren. Zusätzlich wird von der Wasserschutzpolizei Bremen ein Codierservice für Außenbordmotoren angeboten.
Tipps zum Schutz vor Eigentumskriminalität, Präventionsbroschüren und der Bootspass sind bei der Wasserschutzpolizei oder im Internet unter www.polizei.bremen.de erhältlich.


Gestern Vormittag passierte in Habenhausen ein Unfall, bei dem nicht nur die Polizei, sondern auch Feuerwehr, Rettungswagen, BSAG, ENO und Abschleppunternehmen eine Menge zu tun hatten. Ein Mann wurde leicht verletzt.
Gegen 10.10 Uhr fuhr ein 73 Jahre alter Bremer mit seinem Wohnmobil der Marke Fiat auf der Habenhauser Brückenstraße in Richtung Arsten. Als er links in die Habenhauser Landstraße einbog, übersah er die rote Ampel für seine Spur. Ein 27 Jahre alter BMW-Fahrer fuhr unterdessen Richtung Karl-Carstens-Brücke und konnte nicht mehr ausweichen. Er krachte in die rechte Seite des „Campers“, drehte diesen um 180 Grad und kippte ihn schließlich durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite.
Der 27-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Dem 73-Jährigen eilten zunächst Anwohner zur Hilfe, um ihm aus seinem Wohnmobil zu helfen. Sie alarmierten auch unverzüglich weitere Rettungskräfte, da Gas, Kraftstoff und Kühlflüssigkeit austraten. Letztlich konnte der 73-Jährige den Gashahn seines Reisemobils selber verschließen. Die Feuerwehr und ENO reinigten die Fahrbahn nach der polizeilichen Unfallaufnahme mit Bindemittel.
An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Kreuzung musste für die Zeit der Aufnahme gesperrt werden. Es kam zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Gestern Nacht wurde einem 23 Jahre alten Bremer in der Innenstadt, nachdem er an einem Geldausgabeautomaten Bargeld gezogen hatte, sein Portmonee entwendet. Die Verdächtigen, ein großer kräftiger Mann und seine Begleiterin entkamen unerkannt mit ihrer Beute. Kurz vor Mitternacht bemerkte der 23-Jährige, dass er noch ein wenig Geld für den weiteren Verlauf des Abends benötigte. Er ging deshalb zu einem Geldinstitut in der Bahnhofstraße. Dort entnahm er einem außen liegenden Automaten die gewünschte Summe. Danach sah er sich unmittelbar mit einem Räuber-Duo konfrontiert. Ein Mann und eine Frau hielten den Bremer fest und entrissen ihm seine Börse. Als er den dreisten Dieben Richtung Bürgermeister-Smidt-Straße folgte, schubsten sie ihn in ein Gebüsch. Seine entleerte Geldbörse wurde ihm mit den Worten: „Hier, kannst Du behalten!“ zugeworfen. Die Polizei Bremen erbittet bezüglich des flüchtigen Pärchens Hinweise. Wer kann Angaben zu einem etwa 185-190 cm großen, korpulenten Mann machen. Er war zum Zeitpunkt der Tat mit einem roten Oberteil und Bluejeans bekleidet. Außerdem trug der Flüchtige einen Drei-Tage-Bart. Die Frau wurde als 175 cm groß und von schlanker Statur beschrieben. Sie soll schwarze Haare haben und ein Nasen-Piercing tragen. Außerdem war sie an diesem Abend schwarz gekleidet. Angaben zu dem Räuber-Duo nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Am 05.09.2014, um 21.59 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Straße Auf dem Bohnenkamp, in Bremen Woltmershausen gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 4, die Freiwillige Feuerwehr Huchting sowie der Rettungsdienst zum Einsatzort alarmiert. Insgesamt waren acht Fahrzeuge und 29 Einsatzkräfte eingesetzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es in der oberen Wohnung eines zweigeschossigen Wohngebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss. Aus unbekannter Ursache waren dort Einrichtungsgegenstände in der Küche in Brand geraten. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft und gelöscht. Bereits um 22.13 Uhr konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr „Feuer aus“ melden. Zur Kontrolle der Dachhaut und zum Ablöschen von Glutnestern wurde ein weiterer Trupp über eine Drehleiter eingesetzt. Den Sachschaden beziffert der Einsatzleiter auf ca. 30.000 €. Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.


Gestern Abend erhielt eine Frau in Hemelingen einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Der unbekannte Mann am Telefon wollte vermutlich durch gezielte Fragen einen Einbruch vorbereiten.
Zu später Stunde klingelte am Donnerstagabend bei einer 51-jährigen Frau plötzlich das Telefon. Am anderen Ende meldete sich ein Unbekannter, der sich als Polizist ausgab. Er gab an, dass die Polizei im Rahmen von Telefonüberwachungsmaßnahmen Erkenntnisse erlangt habe, dass bei der Familie in den nächsten Tagen eingebrochen werden soll. Weiterhin erkundigte sich der Fremde über die Sicherheitsvorkehrungen im Haus. Die Frau bemerkte erst im Verlauf des Gesprächs, dass es sich möglicherweise um einen Einbrecher handeln könnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits einige Informationen preisgegeben. Sie beendete darauf das Gespräch umgehend und wandte sich an die „echte“ Polizei.
Dieser Vorfall zeigt erneut, dass mögliche Täter am Telefon sehr souverän und professionell agieren. Sie können innerhalb weniger Sekunden Informationen abgreifen, die meistens der Vorbereitung zu einem Einbruch dienen.


Seit etwa einem Jahr ermitteln StA und Polizei Bremen gemeinsam gegen einen 26 Jahre alten Mann aus Sudwalde und einen 42-Jährigen aus Krefeld. Ihnen wird der illegale Handel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten vorgeworfen. Der 26-jährige Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.Nach einer vorangegangenen Betrugstat in Freiberg in Sachsen erlangten Ermittler der Polizei Bremen Hinweise auf verdächtige Postsendungen im Stadtgebiet. Eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG, deren Sicherheitspersonal und Staatsanwaltschaft Bremen ermöglichte den kriminalpolizeilichen Ermittlern im Laufe des letzten Jahres die Beschlagnahme von über 100 dieser Postsendungen. In den konfiszierten Päckchen und Briefen fanden die Polizisten ausschließlich verschreibungspflichtige Medikamente, die bei erektiler Dysfunktion verordnet werden. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 50.000 Tabletten beziehungsweise Konsumeinheiten potenzfördernder Arzneimittel mit einem Gesamtgewicht von 250 kg sicher.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:
Die beschlagnahmten Medikamente mit dem Wirkstoff Vardenafil sind in Deutschland nicht zugelassen. Sie befinden sich alle in Umverpackungen eines indischen Pharmaherstellers.
Zudem liegen Polizei und Staatsanwaltschaft Anzeichen dafür vor, dass die Präparate in einem sogenannten Untergrundlabor –und nicht bei dem genannten Hersteller- produziert sein worden könnten.
Gesundheitliche Folgen bei einer Einnahme sind für die Betroffenen bislang nicht absehbar.


Donnerstagnacht wurde ein Ehepaar in Habenhausen Opfer eines Raubüberfalls. Der Täter stieg vermutlich durch ein winziges auf Kipp geöffnetes Fenster und verschaffte sich somit Zugang zur Wohnung.
Gegen 1 Uhr in der Nacht wurde die Frau durch ein nicht identifizierbares Geräusch aus dem Schlaf gerissen. Nur wenige Sekunden später stand der Räuber in ihrem Schlafzimmer. Er hatte vorher die Telefonanlage außer Betrieb gesetzt und die Flurbeleuchtung zerstört. Der unbekannte Täter begann sofort damit die Frau zu attackieren. Diese setzte sich heftig zur Wehr und konnte den Angreifer zur Flucht bewegen. Die geschockte Frau rief in der Zeit des Angriffs nach ihrem Ehemann, welcher schnell im Schlafzimmer erschien. Der Verdächtige war allerdings schon über das Treppenhaus aus dem Haus geflüchtet. Aufgrund der überfallartigen Attacke konnte die Ehefrau keinerlei Aussagen zum Einbrecher machen.
Daher bittet die Polizei um Ihre Mithilfe. Wer hat im Bereich des Dantzwegs verdächtige Beobachtungen gemacht? Das gekippte Fenster war ein sehr kleines Fenster der Gästetoilette. Daher wird ein kleiner, nahezu schmächtiger Verdächtiger gesucht. Hinweise werden dringend erbeten unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes (0421) 362-3888.


In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag konnte die Polizei zwei Diebe festnehmen, die es auf Fahrzeugteile abgesehen hatten. Sie machten sich auf dem Gelände eines Autovermieters an den dort geparkten Fahrzeugen zu schaffen.
Im Rahmen einer Streifenfahrt entdeckten Polizeibeamte auf dem Parkplatz einer Autovermietung in Habenhausen zwei aufgebrochene Fahrzeuge. Beim näheren Betrachten liefen den Beamten bereits die zwei 22- und 23-jährigen Täter in die Arme. Sie hatten bei den hochwertigen Limousinen die Scheiben eingeschlagen. Abgesehen hatten sie es vor allem auf die Scheinwerfer und Navigationsgeräte. Bei diesem Vorgang wurden sie offenbar von den eintreffenden Beamten gestört, da noch kein Fahrzeugteil zum Abtransport bereit stand. In unmittelbarer Nähe zum Gelände war ein Auto geparkt, indem sich diverse Einbruchsmaterialien befanden. Auch in den Kleidungsstücken der Täter und unter den betroffenen Fahrzeugen wurde diese gefunden.
Die beiden Täter, die der Polizei bereits durch diverse Eigentumsdelikte bekannt sind, erwartet ein weiteres Ermittlungsverfahren aufgrund besonders schweren Diebstahls.


In der Nacht zu Mittwoch gelang es Einsatzkräften der Polizei Bremen in der Neustadt einen 25 Jahre alten Auto-Aufbrecher festzunehmen. Ein aufmerksamer Taxifahrer gab den ausschlaggebenden Fingerzeig, der die Ermittler zum Dieb führte.
Gegen 04.45 Uhr entdeckten zwei Polizistinnen ein herrenloses Fahrrad mitten auf der Fahrbahn in der Oderstraße. Als sie sich dem ominösen Rad näherten, kletterte plötzlich ein Mann aus einem silbernen VW Polo, der am Straßenrand geparkt war. Eine der hinteren Seitenscheiben des Wagens war eingeschlagen.
Der 25-Jährige nahm unterdessen die Beine in die Hand und flüchtete zu Fuß Richtung Neuenlander Straße. Trotz sofortiger Verfolgung verloren die Beamtinnen den Mann zunächst in der Langemarckstraße aus den Augen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fahndeten nunmehr nach dem Auto-Aufbrecher. Den entscheidenden Hinweis bekamen die Polizisten allerdings von einem Taxifahrer, der den Flüchtigen in einem Treppenabgang zu einer Souterrainwohnung kauern sah. Der couragierte Fahrer informierte die Einsatzkräfte, die den Mann unverzüglich festnahmen.
Der 25-Jährige Litauer trug zwar keine Beute mehr bei sich, konnte aber einwandfrei als der Mann aus dem Polo identifiziert werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall eingeleitet.


Vergangene Nacht brachen Unbekannte einen Geldausgabeautomaten in der Bremer Innenstadt auf und entwendeten daraus eine größere Summe Bargeld.
In den frühen Morgenstunden meldeten sich Passanten über den Notruf bei der Polizei. Sie hatten den verwaisten Automaten im Ostertorsteinweg entdeckt. Bislang unbekannte Diebe hatten die untere Öffnungsklappe und eine dahinter liegende Tresortür geöffnet. Anschließend entnahmen sie dem Gerät sämtliches Bargeld. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Tatzeit zwischen 03.20 Uhr und 04.00 Uhr gelegen haben dürfte.
Die Polizei fragt nun: Wem ist in dem besagten Zeitraum im Ostertorsteinweg zwischen den Straßen Am Wall und Mozartstraße etwas Ungewöhnliches aufgefallen? Wer hat vermeintliche „Kunden“ oder „Techniker“ an dem Geldautomaten gesehen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Am Dienstagvormittag kontrollierten Beamte der spezialisierten Verkehrsüberwachung Bremen einen tschechischen Kleintransporter. Das Fahrzeug war massiv überladen und wies gravierende Mängel an den Reifen auf.

Als die Beamten der Verkehrsüberwachung morgens auf der A 1 unterwegs waren, sprang ihnen ein extrem langsam fahrendes Fahrzeug ins Auge. Bereits von Außen ließen sich einige Mängel feststellen, was die Einsatzkräfte dazu veranlasste, den Kleintransporter umgehend anzuhalten. Wie sich herausstellte, transportierte der 47-jährige Fahrer Fahrzeugteile im europäischen Raum. Die extreme Tieflage des Fahrzeugs war Grund genug, den Kleintransporter ordnungsgemäß zu wiegen. Der erste Eindruck täuschte nicht, denn bei der Wiegung wurde eine Überladung von 66 Prozent festgestellt. Zusätzlich wurde ein erheblicher Schaden am Zwillingsreifen der Hinterachse entdeckt. Dieser war durch massive Riss- und Schnittverletzungen nicht mehr fahrtüchtig.
Nur durch Glück ist an dieser Stelle wohl kein schwerer Unfall passiert. Aufgrund der gravierenden Mängel wurde die Weitefahrt bis zur Behebung der Beanstandungen untersagt. Dem Fahrer droht nun ein empfindliches Bußgeld.


In der Nacht zu Dienstag musste die Polizei gleich zweimal zu einem Übergangswohnheim in Habenhausen ausrücken. Etwa 20 Heimbewohner hatten vor der Unterkunft untereinander Streit, es herrschte eine aggressive Grundstimmung. Nur mit starker Polizeipräsenz konnte die Lage vor Ort beruhigt werden.
Der Sicherheitsdienst hatte die Polizei das erste Mal gegen 23 Uhr in die Steinsetzer Straße gerufen. Mehrere jugendliche Bewohner, teilweise mit Hausverbot, hatten sich im dortigen Aufenthaltsbereich versammelt, wo es zu Streitigkeiten kam. Die Polizei musste zwei Akteure in Polizeigewahrsam nehmen.
Wenig später wurde die Polizei erneut gerufen, da mehrere Jugendliche mit Hausverbot durch ein Fenster in das Wohnheim eingestiegen waren. Beim Einschreiten kam es zu Widerstandshandlungen, die Beamten wurden dabei mehrfach getreten und bespuckt. Der Einsatz wiederum erregte bei den anderen Heimbewohnern eine starke Aufmerksamkeit, so dass mit weiteren Auseinandersetzungen zu rechnen war. Nur durch die hohe Kräftepräsenz seitens der Polizei entspannte sich die Lage schließlich.
Insgesamt mussten in dieser Nacht fünf Personen in Polizeigewahrsam genommen werden. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet.


Am Sonntagnachmittag wurde eine 83-jährige Frau im Buntentorsteinweg Opfer eines Trickdiebstahls. Die Täterin erschlich sich offenbar über Wochen das Vertrauen der alten Bremerin.
Seit vielen Jahren trinkt die ältere Dame ihren Kaffee in einer kleinen Kneipe in der Neustadt. Vor etwa einem Monat wurde sie von einer ihr fremden Frau angesprochen und nach einer weiteren Tasse Kaffee gefragt. Die Rentnerin willigte ein und unterhielt sich eine längere Zeit mit der Unbekannten. Als diese schließlich anbot, sie nachhause zu begleiten, freute sich die Frau, da sie mittlerweile nicht mehr gut zu Fuß war. Da die ältere Dame in einem Wohnheim untergebracht ist, traf sie am Eingang auf ihre Pflegerin, die gerade auf dem Weg zu ihr war. Als die Pflegerin die unbekannte Frau sah wurde sie sofort misstrauisch und riet der 83-Jährigen unbedingt vorsichtiger zu sein.
Am vergangenen Sonntag traf die Dame erneut auf die unbekannte Frau und wurde abermals auf einen Kaffee eingeladen. Auch dieses Mal wurde sie von der Fremden nach Hause begleitet, mit dem Zusatz, dass sich die „neue Bekanntschaft“ dieses Mal Zugang zur Wohnung verschaffen konnte. Als die ältere Dame kurz die Toilette aufgesucht hatte, entwendete die Unbekannte Bargeld aus dem Portmonee. Den Diebstahl bemerkte die Rentnerin erst, als der Besuch wieder verschwunden war. Sie meldete den Diebstahl erst am nächsten Morgen ihrer Pflegerin, welche umgehend die Polizei verständigte.
Die unbekannte Frau wurde wie folgt beschrieben:
- ca. 40-45 Jahre alt
- vermutlich Deutsche
- füllige Figur
- mittelblonde Haare
- Tattoo am linken Unterarm
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter Rufnummer 362-3888 erbeten.


Im Bremer Stadtteil Gröpelingen führte Montagmittag eine Essenzubereitung zu einem Brand mit zwei Verletzten. Die Polizei Bremen warnt davor, heißes Fett mit Wasser zu löschen.
Eine 19-jährige Bremerin bereitete sich in der elterlichen Wohnung etwas zu Essen in einer Pfanne zu und vergaß anschließend den Herd auszuschalten. Das restliche Fett in der Pfanne geriet daraufhin in Brand. Nachdem die junge Frau das Feuer bemerkt hatte, versuchten sie und eine 49 Jahre alte Hausbewohnerin, den Brand mit Wasser zu löschen, was zu einer Fettexplosion und zum Küchenbrand führte. Durch einen Nachbarn wurden Feuerwehr und Polizei benachrichtigt. Beide Frauen wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Krankenhäuser gebracht. Während die 49-Jährige nach ambulanter Behandlung entlassen wurde, erfolgte bei der 19 Jahre alten Frau eine stationäre Aufnahme zur Beobachtung. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. Während der Löscharbeiten wurde die Buxtehuder Straße zwischen Gröpelinger Heerstraße und Ritterhuder Straße von Schaulustigen geräumt und für den Verkehr gesperrt. Durch das Feuer wurde die gesamte Küche zerstört und die restliche Wohnung durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen.


Blitzmarathon

Die Polizei Bremen beteiligt sich am 18. und 19. September am 2. bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathon. Die Aktion soll dazu beitragen, die Bevölkerung für das Thema Geschwindigkeit zu sensibilisieren.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist in Bremen im vergangenen Jahr um 524 auf insgesamt 17333 Unfälle angestiegen. Dabei verletzten sich 2705 Menschen, zum Teil lebensgefährlich. Hauptursachen sind nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand. Da in der Regel schwere Verletzungen mit überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit einhergehen, legt die Polizei Bremen seit Jahren einen Schwerpunkt ihrer Verkehrssicherheitsarbeit auf Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen.


Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnte eine Streife am Sonntagnachmittag einen flüchtigen Räuber stellen. Der 39-Jährige hatte eine 33 Jahre alte Frau direkt nach dem Geldabheben vor einer Bank in der Bremer City ausgeraubt.
Die 33-Jährige hatte am frühen Nachmittag an einem Geldautomaten an der Domsheide Bargeld abgehoben. Als sie die Bankfiliale verließ, schlug ihr plötzlich ein fremder Mann mit dem Ellenbogen gegen den Kopf. Anschließend riss der Angreifer an ihrer Handtasche, entnahm das soeben geholte Bargeld und flüchtete in Richtung Marktplatz. Die 33-Jährige zeigte die Raubtat sofort an der Wache Innenstadt an. Dabei beschrieb sie den Täter sehr genau. Daraufhin konnte eine alarmierte Streife den Räuber, der sich ein einem Gebüsch in Bahnhofsnähe versteckt hielt, wenig später fassen. Die Beute fanden die Beamten bei dem drogenabhängigen 39-Jährigen nicht mehr, dafür frisches Spritzbesteck und ein Päckchen Heroin. Er wurde vorläufig festgenommen.
Vor diesem Hintergrund ein Hinweis der Polizei: Sollten Sie Opfer ein Straftat geworden sein, alarmieren Sie sofort die Polizei. Prägen Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und geben Sie die Hinweise an die Polizei weiter. So können, wie in diesem Fall auch, Täter gefasst bzw. wichtige Täterhinweise erlangt werden.


Samstagnacht sorgte ein 20-jähriger Mann in Bremen-Lesum für Aufregung in der Nachbarschaft. Der offenbar stark alkoholisierte Mann heizte mit seinem Fahrzeug mehrfach in Schlangenlinien durch die Straße.
Gegen 2 Uhr in der Nacht wurden einige Anwohner der Straße „Auf der Halm“ durch lautes Geschrei und unüberhörbare Motorengeräusche geweckt. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass offenbar ein junger Mann mit seinem grauen BMW die Straße mit hoher Geschwindigkeit auf und ab fuhr. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, befand sich der Wagen mitten auf der Straße. Auf dem Fahrersitz wurde der betrunkene Mann angetroffen, der über die Anwesenheit der Polizisten gar nicht erfreut war. Nachdem er einige Beleidigungen zum Besten gegeben hatte, fing der Mann auf offener Straße an zu urinieren und versuchte dabei die Beamten zu treffen. Der Fahrer zeigte sich wenig kooperativ und wollte sich weder ausweisen, noch war er in der Lage sich einem Alkoholtest zu unterziehen. Nach etlichen weiteren Beschimpfungen und erheblichem Widerstand wurde der Mann schließlich festgenommen und mit auf die Wache genommen.
Auch auf der Polizeiwache leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und gab pausenlos Beleidigungen von sich. Für einen durch die Staatsanwaltschaft Bremen angeordneten Blutalkoholtest waren fünf Beamte nötig, die den Mann einigermaßen ruhig stellen konnten. Bis zu seiner Ausnüchterung wurde er über die Nacht in Gewahrsam genommen.

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