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Einbruchserie über Weihnachten - 116 Taten in Bremen

116 Mal haben unbekannte Täter an den Weihnachtstagen versucht oder es auch geschafft, in Wohnungen und Häuser im Bremer Stadtgebiet einzubrechen.
Im vergangenen Jahr waren es 85 angezeigte Taten, wobei die Zahlen zum Jahreswechsel noch einmal sprunghaft anstiegen. Die Polizei weist vor diesem Hintergrund nochmals eindringlich darauf hin, dass Einbrecher in den Weihnachtsferien Hochkonjunktur haben. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich (nicht nur) zum Jahreswechsel vor ungebetenen Gästen schützen können.
Besonders betroffen waren im Bremer Süden die Ortsteile Kattenturm und Kattenesch, im Osten Oberneuland, Hastedt und die Vahr. In Bremen-Nord wurde an den Weihnachtstagen insbesondere der Stadtteil Blumenthal von Einbrechern heimgesucht. Die Einbrecher nutzen in den meisten Fällen die Abwesenheit der Bewohner, um einzubrechen. Die Tatzeiten lagen oftmals in den Nachmittagsstunden bis in den späten Abend hinein (16 bis 23 Uhr). Sobald es dunkel wurde, schlugen die Langfinger zu. Die Vorgehensweise erfolgte meist nach dem gleichen Muster: Fenster und Türen wurden aufgehebelt oder aufgebrochen, wenn diese nicht gut gesichert waren. Die Täter versuchten oft auch mit roher Gewalt, in Wohnungen zu gelangen; z. B. mit Steinwürfen schlugen sie Scheiben ein. Waren sie erst einmal drinnen, wurden schnell Schränke und Schubladen durchwühlt und Bargeld oder Schmuck gestohlen. Größere Gegenstände wie Fernsehgeräte ließen die Einbrecher zurück. In den bekannten Fällen konnten die Diebe mit ihrer Beute unerkannt entkommen.
Mit einfachen Mitteln und Verhaltensweisen können Sie sich aber vor ungebetenen Gästen schützen: Einbrecher geben schnell auf, wenn Fenster und Türen gut gesichert sind, wenn irgendwo das Licht anspringt, wenn ein Hund bellt oder ein aufmerksamer Nachbar nach dem Rechten schaut. Wenn ein Einbrecher dreimal erfolglos angesetzt hat, dann gibt er in der Regel auf. Täuschen Sie Anwesenheit durch Licht vor und bitten Sie Nachbarn, die Zeitung hereinzuholen. Nachbarn sollten auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet achten, denn aufmerksame Nachbarn sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Rufen Sie über 110 die Polizei, wenn Sie ungewöhnliche Geräusche oder verdächtige Personen wahrnehmen.
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