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Februar 2016


Drei Einbrecher drangen Samstagabend über ein Baugerüst in eine Wohnung in Schwachhausen ein. Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte sofort die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten zwei Diebe in Flagranti festnehmen.
Ein 27 Jahre alter Anwohner der Kurfürstenallee beobachtete gegen 21.30 Uhr drei Personen, die an der Hauseingangstür eines Mehrparteienhauses hebelten. Anschließend hörte er Geräusche von dem zurzeit dort befindlichen Baugerüst und alarmierte umgehend die Polizei. Die Einbrecher schlugen unterdessen die Scheibe einer Balkontür im ersten Obergeschoss ein und öffneten die Verriegelung. Im Schlafzimmer durchsuchten sie Schränke und öffneten Schubläden. Die Einsatzkräfte trafen schnell am Tatort ein und nahmen zwei 24 und 40 Jahre alte Diebe auf frischer Tat fest. In ihren Sachen fanden sie Schmuck aus der Wohnung. Nach dem dritten Mann wird gefahndet. Die Ermittlungen dauern an.
Aufmerksame Nachbarn, wie in diesem Fall, sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Alarmieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen über den Notruf 110 sofort die Polizei. Mehr Informationen rund ums Thema Einbruchschutz und wie sie ihr Zuhause sicherer machen können, gibt es auf unserer Homepage unter www.Polizei.Bremen.de.
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Unbekannte Räuber überfielen Freitag und Sonnabend in Walle und in Obervieland zwei Discounter. Die Kassiererinnen wurden jeweils mit einer Pistole bedroht und zur Herausgabe des Geldes aufgefordert. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Am Freitagabend, gegen 22 Uhr, kurz vor Ladenschluss, betrat ein Mann den Supermarkt in der Vegesacker Straße und wartete, bis kein Kunde mehr da war. Anschließend ging er zur Kasse und legte eine leere Plastiktüte auf das Laufband. Der Räuber bedrohte die 30 Jahre alte Verkäuferin mit einer Pistole und ließ sich das Geld aushändigen. Nachdem er die Beute an sich genommen hatte, bat der Unbekannte die 30-Jährige um Verzeihung und flüchtete aus dem Geschäft. Er wurde als etwa 165cm groß und 30 bis 35 Jahre alt beschrieben. Der Mann hatte schwarze Haare und sprach akzentfrei Deutsch. Bei dem Überfall trug er eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke und eine grüne Hose.
Etwa 24 Stunden später ereignete sich in der Alfred-Faust-Straße ein ähnlicher Vorfall. Ein unbekannter Mann legte verschiedene Waren auf das Kassenlaufband. Nachdem diese eingescannt wurden, zog er eine Pistole und forderte die 40 Jahre alte Verkäuferin auf, die Kasse zu öffnen und das Geld in die Plastiktasche zu füllen. Als sie angab, die Kasse nicht so einfach öffnen zu können, flüchtete der Räuber. Die Zeugen beschrieben den Mann wie folgt: Ca. 25-40 Jahre alt, 170-175 cm groß, dunkle Haare, drei-Tage-Bart, dunkler Teint. Er trug eine schwarze Lederjacke und eine Jogginghose.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch mögliche Zusammenhänge der beiden Überfälle. Zeugenhinweise nimmt der KDD unter (0421) 362-3888 entgegen.
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So langsam entwickelt sich die A 1 im Bremer Bereich zum Schreckgespenst für die täglichen Nutzer.
Nachdem am Freitagmorgen ein LKW Teile seiner Ladung in Höhe der Anschlussstelle Hemelingen verloren hatte, musste die A 1 in Richtung Osnabrück voll gesperrt werden. Die Folge für den ansetzenden Berufsverkehr war erneut ein erheblicher Rückstau. Der LKW mit Anhänger war an der Anschlussstelle Hemelingen auf die Autobahn auffahren und verlor kurz darauf sieben große, ca. 200 kg schwere, Stahlplatten von seiner Ladungsfläche. Durch den Aufschlag auf der Fahrbahn wurde diese an mehreren Stellen beschädigt. Da sich die Stahlplatten über die gesamte Fahrbahn verteilt hatten, wurde diese komplett gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Mit einem Gabelstabler wurden die Stahlplatten mittels eines Magneten wieder auf den Anhänger gehievt.
Der gesamte Sattelzug wurde anschließend unter Polizeibegleitung wegen der ungenügenden Ladungssicherung von der Autobahn zum Firmengelände zurück begleitet. Kurz nach 8 Uhr konnte die Autobahn wieder frei gegeben werden.
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Am heutigen Nachmittag meldete sich ein 51-jähriger Mann bei der Bundespolizei am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Er gab an, in Gelsenkirchen eine Frau getötet zu haben. An der angegebenen Örtlichkeit fanden Beamte der Gelsenkirchener Polizei den Leichnam einer weiblichen Person. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Tatverdächtige ist ein 51-jähriger Mann aus Bremen. Er ist geständig. Bei der Obduktion des Opfers wurde als Todesursache eine Stichverletzung festgestellt. Die Identität ist mittlerweile auch geklärt. Es handelt sich um eine 56-jährige Frau aus Gelsenkirchen. Der Tatverdächtige wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.
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Auf der Autobahn 27 übersah heute Morgen ein 46 Jahre alter Autofahrer den stockenden Verkehr und verursachte einen Unfall.
Bei der Kollision mit insgesamt vier Fahrzeugen wurden zwei Männer verletzt.
Der 46-Jährige befuhr die A 27 in Richtung Bremerhaven und bemerkte zwischen den Anschlussstellen Horn und Überseestadt zu spät den stockenden Verkehr auf seinem Fahrstreifen. Beim schnellen Wechsel auf die linke Fahrspur kollidierte er mit dem vor ihm fahrenden Honda, der gegen einen Audi schleuderte. Dieser prallte wiederum gegen einen BMW. Der 75 Jahre alte Fahrer des Hondas und der 33-jährige Audi Fahrer wurden zu ambulanten Behandlungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Drei Autos mussten abgeschleppt werden, es entstand ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro. Auf der A 27 bildete sich während der Unfallaufnahme ein Rückstau bis zur AS Sebaldsbrück.
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Das bisherige Verfahren zur Vermisstenmeldung mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung soll überarbeitet werden. "Wir werden das Verfahren jetzt hochstufen, der Jugendliche wird bei der Polizei nicht mehr als abgängig gemeldet, sondern immer auch als vermisst", sagte Senatorin Stahmann.

Betroffen von der anstehenden Neuregelung sind Jugendliche in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Bremen. Sie unterliegen dem bundesweiten Verteilverfahren nach dem Königsteiner Schlüssel, für das sehr enge zeitliche Fristen gelten. Zu diesen extrem kurzen Fristen gehört, dass die vorläufige Inobhutnahme durch das Jugendamt automatisch erlischt, wenn der Jugendliche länger als 48 Stunden abwesend ist. "Nach Ablauf dieser Frist ist dann das Jugendamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich der betreffende Jugendliche seinen ´tatsächlichen Aufenthalt` hat", sagte die Senatorin. "Das bedeutet: Wenn ein vermisster Jugendlicher 48 Stunden nach seinem Verschwinden in einer anderen Stadt angetroffen wird, wird er nicht nach Bremen zurückgebracht, sondern durchläuft das Verteilverfahren dort – auch wenn er in Bremen bereits als vermisst gemeldet worden ist."
Unter diesen Vorzeichen müsse auch die Vermisstenanzeige für Jugendliche in der Erstaufnahmeeinrichtung sinnvoll geregelt werden.
Unverändert bleibt das Verfahren für Jugendliche, die dauerhaft in Bremen leben und damit ihren "gewöhnlichen Aufenthalt" in einer Jugendhilfeeinrichtung Bremens haben. Sie werden, wie bisher, bei der Polizei als vermisst gemeldet, wenn sie ihrer Einrichtung fern bleiben.
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Eine Polizeistreife konnte am Mittwochabend drei Parzellenaufbrecher zur Strecke bringen, nachdem aufmerksame Laubenpieper die Einbrecher beobachtet und die Polizei alarmiert hatten.
Die Zeugen hatten verdächtige Geräusche gehört und beim Nachschauen Licht auf einer Parzelle gesehen. Anschließend sahen sie, wie drei Verdächtige das Grundstück eilig verließen und ein Brecheisen wegwarfen. Sie alarmierten sofort die Polizei, die schnell mit mehreren Streifenwagen eintraf. Die Polizisten konnten drei Tatverdächtige festnehmen. Das zuvor weggeworfene Brecheisen wurde als Beweismittel sichergestellt. Bei einer Nachschau stellten die Beamten fest, dass eine Tür aufgebrochen wurde. Die Einbrecher hatten alles durchwühlt und einen Kühlschrank entwendet. Bei einem der Gefassten stellten die Einsatzkräfte einen Rucksack mit Taschenlampe, Handschuhen und Bolzenschneider sicher. An einem Polizeirevier verweigerten die bereits hinlänglich in Erscheinung getretenen 32, 37 und 56 Jahre alten Bulgaren die Aussage. Haftgründe gegen den 32-Jährigen werden derzeit geprüft; er hat keinen festen Wohnsitz. Die Ermittlungen dauern an.
Das Präventionszentrum der Polizei gibt auch Hinweise, wie Sie speziell ihre Parzelle einbruchsicher machen. Mehr dazu auf unserer Seite www.Polizei.Bremen.de .
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Ein Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, erfasste am Mittwochnachmittag in Schwachhausen eine 24 Jahre alte Fußgängerin. Die Frau musste mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der 42 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens befand sich mit seinem 41-jährigen Rettungsassistenten auf einer Einsatzfahrt mit Sonder- und Wegerechten. Er befuhr die Gleiskörper der Schwachhauser Heerstraße in stadtauswärtige Richtung. In Höhe der Haltestelle der Einmündung Bürgermeister-Spitta-Allee fährt der RTW an einer in Richtung stadteinwärts stehenden Straßenbahn vorbei. Hinter dieser Bahn wollte die 24-Jährige die Gleise überqueren. Der 42-Jährige leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern.
Die Fußgängerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Eine Frau und ein Mann gaben sich am Dienstagnachmittag in Gröpelingen als Falschgeld prüfende Kriminalpolizisten aus und gelangten so in die Wohnung eines Ehepaares. Als die Senioren Verdacht schöpften, wurden die Betrüger handgreiflich.
Gegen 17.30 Uhr klingelten die Betrüger an der Haustür des Ehepaares in der Stendaler Straße. Sie zeigten einen Dienstausweis in Checkkartenformat vor und wollten das Bargeld der Rentner einsehen, da angeblich Falschgeld im Umlauf sei. Die 78 Jahre alte Ehefrau holte daher das Bargeld hervor. Die falschen Polizisten gaben an, dass darunter Falschgeld sei. Die Frau erwiderte, dass sie dieses aber erst vor kurzem von der Bank geholt habe und es nicht stimmen könnte. Währenddessen ging der männliche Part des Duos in das Schlafzimmer des Ehepaares und durchsuchte eine Kommode. Als der 80 Jahre alte Ehemann es bemerkte, wollte er die Polizei anrufen. Er wurde jedoch von der fremden Frau umklammert, so dass ihm ein Anruf nicht möglich war. Der 80-Jährige konnte sich losreißen, rannte zur Haustür und rief um Hilfe. Die Betrüger flüchteten daraufhin ohne Beute aus der Wohnung.
Der Mann wurde als etwa 30 Jahre alt, mit kurzen schwarzen Haaren und einem dunklen Teint beschrieben. Er trug einen schwarzen Anzug mit einem hellen Hemd. Die etwa gleichaltrige Frau hatte eine mollige Figur, lange schwarze Haare und ebenfalls einen dunklen Teint. Sie war mit einer dunklen Jacke und einem langen Rock bekleidet. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Die Polizei Bremen warnt vor weiteren Auftritten falscher Polizisten, ob per Hausbesuch oder telefonisch. Unser wichtiger Ratschlag: Bleiben Sie wachsam, wenn jemand unter einem Vorwand versucht, in Ihre Wohnung oder an persönliche Informationen zu gelangen! Die Polizei schickt Ihnen nie Falschgeldprüfer ins Haus. Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig. Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe. Rufen Sie beim geringsten Zweifel direkt bei der Polizei unter 110 an.
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610 Plätze für Auszubildende, Praktikanten im Bereich der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen sowie Teilnehmende am Dualen Studiengang Soziale Arbeit hat der Senat heute (23. Februar 2016) beschlossen.
Zum Vergleich: 2013 gab es 462 Plätze. Damit wird das Ausbildungsangebot in nur drei Jahren um 148 Plätze aufgestockt. Bürgermeisterin Karoline Linnert betont: "Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs für einen leistungsfähigen und serviceorientierten öffentlichen Dienst. In den kommenden Jahren werden viele Beschäftige des bremischen öffentlichen Dienstes altersbedingt ausscheiden. Die aktuellen Flüchtlingszahlen sind eine besondere Herausforderung. Beides hat der Senat beim heute beschlossenen Ausbildungsprogramm berücksichtigt."
Erstmalig wird der Duale Studiengang Soziale Arbeit ab dem Wintersemester 2016/2017 an der Hochschule Bremen angeboten. 15 Sozialinspektor-Anwärterinnen und –Anwärter sollen dort ausgebildet werden. Damit reagiert der Senat auf die zuletzt schwierige Stellenbesetzung im Sektor der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit.
In 2016 werden insgesamt 105 bezahlte Anerkennungspraktikumsplätze für Erzieherinnen und Erzieher sowie 55 für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen angeboten. "Bremen baut das Kita- und Krippenangebot weiter aus. Dafür benötigen wir entsprechendes Fachpersonal."
Der Senat wirbt weiter gezielt um Menschen mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst. "Der öffentliche Dienst soll so bunt wie unsere Gesellschaft werden. Dank der Kampagne ‚Du bist der Schlüssel‘ sind wir diesem Ziel deutlich nähergekommen", sagt Karoline Linnert.
Neben den personalbedarfsbezogenen Ausbildungsgängen und Praktikumsplätzen für Anerkennungspraktikantinnen und -praktikanten werden in diesem Jahr weitere 70 Ausbildungsplätze in verschiedenen anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (zum Beispiel Gärtner/innen, Köche und Köchinnen sowie Kaufleute für Büromanagement) angeboten. Diese Auszubildenden werden in verschiedenen Einrichtungen und Werkstätten des öffentlichen Dienstes ausgebildet – für den eigenen Bedarf und darüber hinaus. Dieses Angebot richtet sich auch an benachteiligte Ausbildungsplatzsuchende, denen so der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden soll.
Qualifizierungschance für 100 junge Flüchtlinge
Nach den guten Erfahrungen mit Qualifizierungsmaßnahmen für junge Flüchtlinge zur Vorbereitung einer Ausbildung wird das Angebot im Rahmen des Programms "Zukunftschance Ausbildung" jetzt von 50 Plätzen in 2015 auf hundert Plätze in 2016 verdoppelt. In Kooperation mit der Handwerkskammer und der Handelskammer Bremen werden die Flüchtlinge durch eine einjährige Einstiegsqualifizierung auf die anschließende Berufsausbildung vorbereitet. Flankiert werden die Qualifizierungsmaßnahmen durch Sprachunterricht und ausbildungsbegleitende Hilfen. Karoline Linnert: "Ein wichtiger Beitrag zur Integration und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels."
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Montagabend nahm die Polizei in Lesum zwei 17 Jahre alte Einbrecher auf frischer Tat fest. Das Duo hatte eine alarmgesicherte Terrassentür mit einem Stein eingeschlagen und konnte noch im Haus von Diensthund Bolle gestellt werden.
Am Nachmittag löste die hauseigene Alarmanlage einen Einbruchalarm aus. Eine schnell eintreffende Polizeistreife fand auf der Rückseite des Hauses eine offene Terrassentür mit eingeschlagener Scheibe vor. Für eine Durchsuchung wurde der Diensthund Bolle zur Unterstützung angefordert. Der Schäferhund nahm eine Witterung auf und entdeckte zwei jugendliche Einbrecher im Schlafzimmer. Dort hatten sie sich in einem Bettkasten unter den Matratzen versteckt. Zuvor hatten sie sämtliche Wohnräume durchsucht und Schränke und Schubladen nach Wertsachen durchwühlt. Anschließend wurden die beiden 17-Jährigen zum örtlichen Polizeirevier gebracht. Ein Täter stand offensichtlich unter Drogeneinfluss. Bei ihm wurde eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt. Sein Mittäter gestand die Tat. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Einbruchdiebstahls eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide in die Obhut des Kinder- und Jugendnotdienstes übergeben.
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Zwei junge Männer wurden vergangene Nacht in Vegesack beim Diebstahl von zwei Smartphones erwischt. Bei der anschließenden Flucht sprang einer ins Hafenbecken.
Das Duo nutzte den Alkoholzustand zweier 26 und 29 Jahre alter Gäste in einer Kneipe in der Hafenstraße aus. In einem unbeobachteten Moment schnappten die jungen Männer sich deren beiden Mobiltelefone vom Tresen und rannten aus dem Lokal. Während ein Dieb mit seiner Beute unerkannt flüchten konnte, erwischten die Gäste den anderen und hielten ihn kurz fest. Dieser riss sich jedoch los, sprang ins Hafenbecken und kletterte auf der anderen Seite wieder heraus. Er verschwand in der Dunkelheit.
Bei dieser Aktion verlor der Dieb das gestohlene Telefon und seinen eigenen Ausweis. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Duldungspapiere des 17-Jährigen. Er konnte einwandfrei identifiziert werden. Die Ermittlungen zu seinem Komplizen dauern an.
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Seit vergangenem Freitag (19. Februar) wird die 28-jährige Sara Scholz aus Daldorf (Kreis Segeberg/ Schleswig-Holstein) vermisst. Es gibt Hinweise der Polizei Schleswig Holstein, dass sich die Vermisste in Bremen aufhalten könnte.
Die Vermisste ist etwa 1,70 Meter groß und schlank. Sie trägt eine auffällige Frisur: schwarz gefärbte Haare, linke Kopfseite kurzrasiert, restliche Haarlänge zirka fünf Zentimeter. Zur Bekleidung konnten keine Angaben gemacht werden. Sie führt vermutlich einen kniehohen Mischlingshund bei sich.
Frau Scholz bedarf dringend ärztlicher Hilfe. Wer sie gesehen hat und/oder sonstige Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Polizei Bad Segeberg unter 04551/ 884-3110 oder Polizeiruf 110!
Wir bitten die Bevölkerung, die Polizei bei der Suche nach der vermissten Frau zu unterstützen. Die Medien werden gebeten, die Fahndung länderübergreifend zu veröffentlichen. Es wird um Rundfunkdurchsagen gebeten.
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Ein 51-jähriger Mann hat heute auf der Wache der Bundespolizei am Bremer Hauptbahnhof seinen Einbruch gemeldet: Er sei am Sonntagabend gegen 22:00 Uhr in Bassum in eine Apotheke eingebrochen und hätte 145 Euro gestohlen. Dabei bemerkte er eine laufende Überwachungskamera, fühlte sich ertappt und stellte sich lieber selber. Den "Fahndungsdruck" wollte er nicht länger ertragen und sein Gewissen erleichtern.
Den Bundespolizisten war der Mann auf Anhieb sympathisch - und tätige Reue könnte sich strafmildernd auswirken. Die Kollegen von der Polizei in Syke bestätigten den Einbruch. Der 51-Jährige hat einen festen Wohnsitz in einem kleinen Ort im Landkreis Diepholz und somit besteht keine Fluchtgefahr; nach der Strafanzeige wurde er entlassen.
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Ein 17 Jahre alter Bremer meldete sich am Sonntag auf eine Handy-Verkaufsanzeige einer Internetplattform. Als er sich mit dem vermeintlichen Verkäufer in Schwachhausen traf, wurde er jedoch ausgeraubt. Das Räubertrio flüchtete mit dem Bargeld des Opfers. Die Polizei konnte noch am Abend einen Tatverdächtigen ermitteln.
Der 17-Jährige hatte sich auf ein Onlineinserat gemeldet, in dem jemand ein Smartphone zum Verkauf anbot. Er nahm daraufhin mit dem Verkäufer telefonisch Kontakt auf und verabredete sich mit ihm am Nachmittag in der Nähe des Antikolonialdenkmals. Dort ließ sich der Jugendliche in Begleitung eines Freundes von dem angeblichen Händler das Telefon zeigen. In diesem Moment sprangen zwei Vermummte aus einem Gebüsch, die sofort Springmesser zückten und das für den Kauf mitgebrachte Geld forderten. Mit ihrer Beute flüchteten die beiden Räuber und der Verkäufer in Richtung Bürgerpark. Nachdem der 17-Jährige Anzeige bei der Polizei erstattet hatte, kamen die Polizisten zumindest dem angeblichen Verkäufer schnell auf die Spur. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde der 23 Jahre alte Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Er führte ein Handy mit sich, das als Beweismittel beschlagnahmt wurde. Der bereits mit Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getretene Mann wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Ermittlungen zu seinen Mittätern dauern an.
Die Polizei sucht nun Zeugen: Die Täter sind etwa 20 Jahre alt, zirka 1,75 Meter groß und sahen laut Zeugen wie Nordafrikaner aus. Einer trug einen Vollbart, hatte ein rundes Gesicht und eine auffallend große, dicke Nase. Er war mit einer schwarzen Trainingshose, schwarzer Daunenjacke mit braunem Fellkragen, schwarzen Schuhen und einer weißen Mütze bekleidet. Der andere war mit einer dunklen Jeans, braunen Bomberjacke, schwarzen Kapuzenpullover und dunklen Schuhen bekleidet. Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888.
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In der Nacht zum Montag wurde ein Einbruchalarm im Ortwiesenweg auf dem Handy eines Parzellenbesitzers angezeigt.
Die Polizei konnte den Einbrecher in der Nachbarparzelle festnehmen.
Gegen 2 Uhr lief der Alarm im Ortwiesenweg auf seinem Smartphone auf. Er verständigte umgehend die Polizei, die den Einbrecher in der Nachbarparzelle antreffen konnte. Auch hier hatte sich der 50-Jährige unerlaubt Zugang verschafft. Er trug sein Aufbruchwerkzeug noch bei sich.
Die Haftgründe werden aktuell geprüft.
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Ein unbekannter Räuber überfiel vergangene Nacht den 30 Jahre alten Schichtleiter eines Einkaufscenter-Restaurants in Osterholz. Der bewaffnete Mann erbeutete die Einnahmen und flüchtete unerkannt.
Der 30-Jährige schloss gegen 00.40 Uhr die Türen des Restaurants im Weserpark ab und ging in Richtung Straßenbahnhaltestelle. Auf dem Parkplatz packte ihn ein mit einem Schal maskierter Mann an die Schulter und bedrohte den Überraschten mit einer Pistole. Zusammen begaben sie sich ins Restaurant zurück, wo der Räuber sich aus dem Büro die Einnahmen aushändigen ließ. Anschließend schloss er den Schichtleiter ein und flüchtete. Der 30 Jahre alte Mann konnte sich später mit Hilfe eines Zweitschlüssels selbst befreien.
Die Polizei fragt: "Wer hat zur Tatzeit auf dem Gelände des Weserparks verdächtige Beobachtungen gemacht?" Der Räuber wurde als etwa 180cm groß beschrieben und trug eine schwarze Kapuzenjacke mit einem bunten "V" auf dem Rücken. Laut Aussage des Schichtleiters sprach er Deutsch mit ausländischem Akzent. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
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Am heutigen Tag meldete ein Autofahrer gegen 13 Uhr einen auffälligen Schriftzug an der B 74 in Bremen-Blumenthal. Das rund 1,20 x 1,80 Meter große Banner war eine Decke, die mit den Wörtern: "Ausländer Rauss Stolz u. Stark" beschrieben wurde.
Die Buchstaben S waren durch eine Siegrune dargestellt. Die Polizei entfernte das Plakat und leitete ein Strafverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
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Seit Ende November 2015 ermittelte die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg unter Federführung der Staatsanwaltschaft Bremen gegen eine aus fünf Personen bestehende Gruppierung von Jugendlichen und Heranwachsenden mit festem Wohnsitz in Bremen.
Die 17-20 Jahre alten Tatverdächtigen (Schüler) stehen in Verdacht, seit September 2015 an zahlreichen Wohnungseinbrüchen (begangen zur Tages- u. Nachtzeit) in den Landkreisen Diepholz, Cuxhaven, Verden, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburg sowie der Stadt Oldenburg beteiligt gewesen zu sein. Dabei wurden zumeist in den Nachmittagsstunden Türen und Fenster von Wohnhäusern in ländlichen Gebieten aufgehebelt und dabei Bargeld, Schmuck, Scheckkarten, Unterhaltungselektronik sowie auch Fahrzeugschlüssel erbeutet.
Mit den vorgefundenen Schlüsseln wurden in vier Fällen Pkw entwendet, von denen drei zwischenzeitlich in Bremen aufgefunden werden konnten. Mit einem entwendeten Pkw der Marke Jaguar wurde ein Unfall verursacht, ein VW Touran wurde in Brand gesetzt. An diesem Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Einbrecherbande werden insgesamt ca. 60 Taten zugerechnet.
Bei einer am Mittwoch dieser Woche durchgeführten Durchsuchungsaktion konnte diverses Beweismaterial sichergestellt werden. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauert aktuell an.
Die Polizei hofft nach Zuordnung der Gegenstände (überwiegend Schmuck und Unterhaltungselektronik) und Auswertung aller Spuren die Taten beweiskräftig aufklären zu können.
Die Ermittlungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.
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Eine aufmerksame Nachbarin beobachtete in der Nacht zum Freitag einen Mann, der an einer Balkontür hebelte. Nachdem es laut knallte und dieser in die Wohnung ging, wurde die Polizei alarmiert.
Gegen 1 Uhr ging der Notruf ein. In der Gastfeldstraße sollen aktuell Einbrecher am Werk sein. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte konnten den Einbrecher noch in der Wohnung antreffen. Der 25-Jährige öffnete ihnen sogar die Tür. Eine Ausrede hatte er parat. Sein Kumpel sitzt in Haft und er sollte nach dem Rechten sehen. Die Überprüfung ergab, dass die Hälfte seiner Aussagen der Wahrheit entsprachen. Der Bewohner ist tatsächlich in der JVA, hat jedoch keine Erlaubnis zum Betreten der Wohnung gegeben. Der Gestellte wurde vorläufig festgenommen.
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Zwei maskierte Räuber überfielen vergangene Nacht in Vegesack einen 61 Jahre alten Gastwirt. Einer schlug auf ihn ein und der andere entwendete das Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 61-Jährige hatte die Eingangstür seiner Gaststätte in der Frithjofstraße bereits abgeschlossen, als jemand gegen 00.45 Uhr gegen die Scheibe klopfte. Der Wirt vermutete noch späte Gäste und öffnete. Vor der Tür stand ein maskierter Mann, der sofort mit einer Stange auf den 61 Jahre alten Mann einschlug. Ein weiterer Räuber kam hinzu, lief hinter die Theke und nahm sich die Einnahmen. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Am Lobbendorfer Pohl. Der Gastwirt musste von einem Rettungswagen mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen und fragt: Wer hat zur Tatzeit in der Frithjofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Räuber geben? Sie wurden als schlank, 20-25 Jahre alt, etwa 170-175cm groß und dunkel gekleidet beschrieben. Eventuell trugen sie eine sogenannte "Scream-Maske". Hinweise nimmt der KDD unter (0421) 362-3888 entgegen.
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Wie soll künftig mit dem Konsum von Cannabis gesellschaftlich und rechtlich umgegangen werden? Welche neuen Präventionsstrategien werden benötigt? Diese Fragen werden derzeit diskutiert.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Deputation für Gesundheit und Verbraucherschutz am Freitag, 26. Februar, eine öffentliche Anhörung mit Fachleuten zum Umgang mit Cannabis.
Termin: Freitag, 26. Februar 2016
Zeit: 14 bis 18 Uhr
Ort: Haus der Bürgerschaft, Börsenhof A, Raum 416, Eingang Marktstraße.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.
Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten per Mail an michaela.brandjen@gesundheit.bremen.de..


Sonntagabend wurde ein 19 Jahre alter Bremer in Gröpelingen Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere einen Anwohner, der den Täter in die Flucht schlug.
Während eines Spazierganges mit einer Freundin wurde der 19-Jährige von einem unbekannten Täter von hinten angegriffen und in eine Hofzufahrt am Pastorenweg gedrückt. Dort wurde der junge Mann zu Boden gebracht und mit Faustschlägen gegen den Kopf attackiert. Der Angreifer forderte dabei sein Handy. Als ein Anwohner aufmerksam wurde und laut aus einem Fenster rief, ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete ohne Beute. Der 19-Jährige wurde leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte musste er in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Flüchtende wird als circa 1,80 Meter groß, mit kräftiger Figur und braunen, lockigen Haaren beschrieben.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fragt: Wer hat am Sonntag gegen 18 Uhr im Pastorenweg verdächtige Beobachtungen gemacht? Der aufmerksame Nachbar wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888.
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Ein Lkw-Unfall auf der A27 in Richtung Cuxhaven führte am Mittwochnachmittag zu einem kilometerlangen Stau. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor der Anschlussstelle Vahr kam ein 24 Jahre alter Fahrer aus Unachtsamkeit mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab. Dabei prallte der Lkw gegen die Mittelleitplanke und beschädigte diese auf ca. 150 Meter massiv. Die Zugmaschine verkeilte sich anschließend in die Mittelschutzplanke, was die Bergung sehr aufwendig machte. Der linke Fahrstreifen musste über mehrere Stunden gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn, da auch sehr viel Erdreich aufgewühlt und über den Fahrstreifen verteilt wurde.
Aufgrund der umfangreichen Bergungsmaßnahmen bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau bis weit über das Bremer Kreuz hinaus.
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Die am Dienstag tot aus der Weser gezogene Frau (siehe auch PM 82) konnte durch die Tätowierung und den Ehering eindeutig identifiziert werden.
Es handelt sich um eine suizidgefährdete 37-jährige Frau aus Ottersberg, die seit dem 24.11.2015 vermisst wurde. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten seinerzeit nicht zum Auffinden der Vermissten.
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In der Östlichen Vorstadt wurde am Dienstagvormittag ein 19 Jahre alter Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden. Offensichtlich hatte er in seinem Wohnzimmer mit einem Holzkohlegrill Wasser erhitzt und ist an dem Kohlenmonoxid erstickt.
Ein Betreuer und der Vermieter des 19-Jährigen wandten sich am Dienstag an die Polizei, da der zuverlässige junge Mann aus Gambia seit ein paar Tagen nicht mehr bei seinem Praktikumsplatz erschienen war. Mit Hilfe der Feuerwehr öffneten die Einsatzkräfte seine Wohnungstür und fanden den Leichnam. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf einen Suizid oder ein Fremdverschulden. Da der Mieter keinen Strom mehr in der Wohnung hatte und sich evtl. deshalb Wasser erhitzen wollte, geht die Kriminalpolizei von einem Unfall aus.
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Am Dienstag, 16. 02. 2016, wurde in den Morgenstunden durch einen Fischer eine in der Weser in Höhe der Lesummündung treibende leblose Person entdeckt.
Der Leichnam wurde durch die Besatzung des Einsatzbootes "Bremen 1" geborgen. Aufgrund der Gesamtsituation wird von einer Liegezeit von ca. 2 bis 3 Wochen ausgegangen. Die Frau führte keine persönlichen Papiere mit sich. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben.
Die Frau kann wie folgt beschrieben werden:
Etwa 30 - 50 Jahre alt, ca. 170 cm groß, normale Figur, braune schulterlange Haare, auffallend schiefstehende Zähne. In der linken Leistengegend ist ein Einhornkopf mit dem Schriftzug "Ronja" tätowiert.
Die Frau trug einen Ring mit der Innengravur " Andre 25.08.06". Bekleidet war sie mit einem schwarzen Kurzmantel der Marke Fresh Made, Größe XL, einer dunklen Jeanshose der Marke MAC in Größe 40/32, einem braunen Fleecepullover Größe 40, schwarze Sneakers in Größe 39.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt diese Frau oder kann Hinweise zu ihrer Identität geben?
Hat jemand Beobachtungen gemacht, die 2 - 3 Wochen zurück liegen und mit dem Tod der Frau in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise an den Kriminaldauerdienst (0421) 362 - 3888 oder an jede andere Polizeidienststelle.
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Ein 33-jähriger Bewohner der Östlichen Vorstadt wurde gestern durch lautes Klirren geweckt.
Als er aus dem Fenster schaute, sah er zwei Personen neben einer eingeschlagenen Autoscheibe.
Um 23:30 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein. Der 33-jährige Anrufer wollte gerade ins Bett gehen, als er ein Scheibenklirren in der Hamburger Straße hörte. Er lief zum Fenster und rief die Polizei an. Zwei dunkel gekleidete Männer standen neben einer eingeschlagenen Scheibe der Beifahrertür. Nachdem sie sich umsahen, entfernten sie sich. Sie kehrten jedoch zum Auto zurück. Während einer das Auto durchwühlte, stand der Andere neben der Beifahrertür. Anschließend flüchteten sie gemeinsam.
Einer schnell eintreffenden Streifenwagenbesatzung fielen zwei Personen auf. Einer warf beim Erblicken der Polizei ein Portmonee über eine Mauer. Beide konnten gestellt und anschließend durchsucht werden. Bei einem wurden 15 Euro Bargeld aufgefunden. Die weggeworfene Geldbörse ist Diebesgut. Die Karten hieraus lagen in unmittelbarerer Nähe. Zudem hatte ein Aufbrecher eine klaffende Wunde an der Hand.
Der 17-jährige Algerier und der 16-jährige Marokkaner sind bereits mehrfach in Bremen durch Straftaten aufgefallen. Sie wurden vorläufig festgenommen. Die Haftprüfung dauert noch an.
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Ein Jugendlicher hat im Bremer Hauptbahnhof eine Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann gehabt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:55 Uhr am Treppenaufgang zu Gleis 5/6. Auf der Treppe soll der Jugendliche eine Passantin sexuell belästigt und angefasst haben. Sein Versuch, einer weiteren Frau die Geldbörse zu entreißen, wurde abgewehrt.
Sicherheitskräfte der Bahn versuchten ihn zu ergreifen. Dabei ließ sich der 17-jährige Nordafrikaner mehrfach fallen, verletzte sich am Kopf und wurde danach zum eigenen Schutz am Boden gehalten. Bundespolizisten nahmen ihn fest - er wehrte sich derart, dass er zur Wache getragen werden musste. Dort kollabierte er und wurde im Rettungswagen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus eingeliefert. Es ist nicht auszuschließen, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Der Mann, der von der Auseinandersetzung im Tunnel betroffen war, wird ebenso wie die beiden Frauen gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Bremen zu melden: Telefon 0421-162995
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Aufmerksame Kollegen beobachteten um Mitternacht ein auffälliges Verhalten in der Schillerstraße. Bei einer anschließenden Kontrolle der Personengruppe stellte sich heraus, dass sie kurz zuvor einen Tag an eine Hauswand gesprüht haben.
Frische Farbe an den Händen, Farbreste an der Kleidung und div. Sprayutensilien im Auto- der Verdacht gegen die Anfang 20-Jährigen erhärtete sich.
Im weiteren Verlauf wurde klar, dass die Sprayerbande bereits mehrfach in Erscheinung getreten ist. Sie soll bereits nicht nur Hauswände, sondern auch Züge mit Farbe versehen haben.
Bei den Wohnungsdurchsuchungen in Bremen kamen diverse Utensilien zum Vorschein, die auf eine Sprayer-Gruppierung im großen Stil hindeuten. U. a. Tag-Bücher, Datenträgen, Skizzen und diverse Sprühflaschen. Bilder der Werke hingen in der Wohnung. Nachdem Kontakte nach Leipzig bekannt wurden, gab es auch dort einen Durchsuchungsbeschluss. In Kooperation mit der Polizei Leipzig bestätigte sich der Verdacht, dass es keine Einzeltat war.
Neben dem Werkzeug für Sprayer wurde noch eine erhebliche Menge Betäubungsmittel beschlagnahmt.
Die Haftgründe gegen einen werden derzeit geprüft. Die Ermittlungen dauern an.
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Am Sonntagmorgen brachen unbekannte Täter in eine Apotheke in der Vahr ein. Sie rissen einen Tresor aus der Wand und flüchteten mit ihrer Beute. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen stellen.
Die Ermittler suchen Zeugen. In dem Tresor befanden sich diverse Medikamente, die zum Teil unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und bei falscher Dosierung lebensbedrohlich sein können.
Die Einbrecher hebelten die Eingangstür auf und gelangten so in die Apotheke. Sie brachen weitere Türen auf und durchsuchten Räume und Schränke. Aus einem Büro entwendeten sie einen Tresor mit diversen verschreibungspflichtigen Medikamenten (u. a. Rohypnol, Morphin). Anschließend flüchteten die Täter mit der Beute. Alarmierte Einsatzkräfte stellen einen 30 Jahre alten Tatverdächtigen noch in Tatortnähe. Er bestritt die Tat. Der bereits einschlägig mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getretene Mann wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Bei einem eventuellen Auffinden des Tresors oder der Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte umgehend die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.
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Am vergangenen Wochenende kam es im Innenstadtbereich zu drei Raubtaten, bei denen auch Pfefferspray eingesetzt wurde. Zwei Tatverdächtige konnten durch die schnell eintreffenden Einsatzkräfte gestellt werden.
Ein Besucher der Diskomeile schaute auf sein Handy, als er freundlich angesprochen wurde. Unvermittelt wurde ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Nachdem ein Anderer ihm das iPhone entriss und ein Weiterer Schmiere stand, konnten sie unerkannt flüchten.
Um 5:05 Uhr in der Parkstraße. Ein 30-Jähriger wird vor seiner Wohnung angesprochen. Wieder wird das Pfefferspray umgehend eingesetzt. Eine weibliche Täterin entriss die Geldbörse samt Karten sowie Bargeld. Mit einer detaillierten Täterbeschreibung wurde nach den Tätern gefahndet.
05:30 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen. Nachdem eine 31-Jährige Vor dem Steintor nach Kleingeld gefragt wurde und sie ihr Portmonee herausholte, griff der Täter danach. Das entreißen misslang und die Beiden flüchteten. Die Beschreibung der Täter glich der aus dem vorherigen Fall. Einsatzkräfte konnten zwei Personen in Tatortnähe stellen, auf die die Beschreibung passte. Einer von ihnen hatte das Mobiltelefon aus dem ersten Fall und den Führerschein aus Fall 2. Beide sind schon mehrfach in Bremen polizeilich in Erscheinung getreten und wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
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In einer konzentrierten Aktion gegen die Salafisten-Szene durchsuchten heute Morgen gegen 6 Uhr 220 Polizeibeamte insgesamt 14 Objekte von Mitgliedern eines Islamistischen Fördervereins in Bremen. Hintergrund ist eine von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) erlassene Anordnung, mit der der "Islamischen Förderverein Bremen e.V." verboten wurde.Vorangegangen waren Ermittlungen um die Ausreise von mehreren Mitgliedern des Vereins nach Syrien. Schon im Dezember 2014 wurde der salafistische Kultur- und Familienvereins (KuF) verboten. Mitglieder des verbotenen KuF hatten den islamischen Förderverein Bremen e.V. gezielt unterwandert und dort auch teilweise den Vorstand gebildet.

Es wurden keine Waffen gefunden Handys und Computer wurden beschlagnahmt, es keinerlei Schwierigkeiten bei den Durchsuchungen.

25 Netbook-Computer haben Unbekannte aus einer Oberschule in Bremen-Findorff gestohlen.
Die Täter drangen in der Nacht zum Donnerstag in das Gebäude ein, der Schaden belief sich nach ersten Erkenntnissen auf mehrere Tausend Euro. Am Wochenende kam die Polizei drei Tatverdächtigen auf die Spur: Die Beamten fanden einen Teil der Beute bei den 20, 23 und 25 Jahre alten Männern. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen konnten Polizisten die restlichen Laptops beschlagnahmen.
Die Täter schlugen eine Fensterscheibe ein, hebelten das Holzfenster auf und gelangten so in das Gebäude. Weitere Innentüren mussten gewaltsam geöffnet werden, um in Schulräume zu gelangen, wo die Beute von einem Laptopwagen entwendet wurde. Die Einbrecher entkamen unerkannt. Am frühen Sonntagmorgen fielen Einsatzkräften der Diskomeile drei verdächtige Personen in einem Pkw-Kombi in der Bahnhofsvorstadt auf. Bei der anschließenden Kontrolle fanden sie 12 der gestohlenen Schulcomputer in dem Auto. Die Laptops waren in zwei Sporttaschen im Fußraum verstaut. An den Netbooks befanden sich noch die Aufkleber der Schule. Die Tatverdächtigen gaben zunächst noch an, nichts über die gestohlenen Sachen zu wissen. Später am Revier verweigerten sie die Aussage. Bei richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchungen konnte der Rest der Beute gefunden werden. Auch hier waren noch Etiketten der betreffenden Oberschule an den Geräten vorhanden. Die Sachen wurden als Beweismittel beschlagnahmt.
Die bereits einschlägig mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
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Am frühen Sonntagmorgen wurde ein 66 Jahre alter Mann im Geteviertel Opfer eines Straßenraubes. Zwei Täter verletzten den Mann bei dem Überfall so sehr, dass er mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Räuber erbeuteten eine teure Uhr und Bargeld. Sie flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Mann war gegen Mitternacht auf der Schwachhauser Heerstraße unterwegs, als er von zwei Unbekannten angegriffen wurde. Sie brachten den 66-Jährigen zu Boden und schlugen abwechselnd mit Fäusten auf ihr Opfer ein. Anschließend durchsuchten sie den Mann und nahmen seine Rolex-Uhr sowie seine Geldbörse an sich. Danach flüchtete das Duo auf der Schwachhauser Heerstraße in Richtung Kurfürstenallee. Zwischenzeitlich waren Passanten dem laut um Hilfe schreienden Verletzten zur Hilfe geeilt und hatten die Polizei alarmiert. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Der 66-Jährige hatte schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte musste er zur Weiterbehandlung in eine Klinik gebracht werden.
Die Täter waren ca. 1,70 bis 1,80 Meter groß, dunkel gekleidet, einer trug eine schwarze Daunenjacke und ein Cappy. Zeugen gaben an, dass die Räuber Arabisch gesprochen hätten. Die Ermittler fragen nach Zeugenhinweisen und warnen vor dem Ankauf einer Rolex-Uhr unbekannter Herkunft. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.
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Dank einer aufmerksamen Anwohnerin im Ellener Feld konnte am Samstagnachmittag eine schnell eintreffende Streifenwagenbesatzung einen flüchtigen Einbrecher samt Beute fassen. Ein Haftrichter erließ noch am gleichen Tag Haftbefehl gegen den bereits einschlägig in Erscheinung getretenen 47 Jahre alten Straftäter.
Die 72-Jährige war gerade mit Gartenarbeiten beschäftigt, als sie lautes Scheibenklirren vom Nachbargrundstück hörte. Anschließend sah sie einen Einbrecher durch die eingeschlagene Terrassentür mit zwei vollgepackten Beuteln in den Händen in Richtung Züricher Straße flüchten. Sie alarmierte sofort über Notruf die Polizei und gab Täterbeschreibung und Fluchtrichtung an die Funksprecher weiter. Diese konnten so eine Polizeistreife schnell an den Flüchtenden heranführen, die den Einbrecher noch in unmittelbarer Tatortnähe mit den beiden prall gefüllten Taschen stellte. Darin befanden sich zwei Laptops, Tablets, eine teure Fotokamera, ein Sparschwein sowie Parfum und eine Herrenuhr. Die Sachen wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Der 47-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Für ihn folgte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen eine Vorführung beim Haftrichter, der einen Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erließ.
Aufmerksame Nachbarn, wie in diesem Fall, sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Alarmieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen über den Notruf 110 sofort die Polizei. Mehr Informationen rund ums Thema Einbruchschutz und wie sie ihr Zuhause sicherer machen können, gibt es auf unserer Homepage unter www.Polizei.Bremen.de.
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In der Nacht zu Samstag überfielen zwei mit Messer und Schusswaffe bewaffnete Räuber drei Jugendliche in Walle. Die Opfer setzten sich zu Wehr, dabei erlitten zwei 16- und 17-Jährige leichte Messerstichverletzungen. Die Räuber ergriffen daraufhin ohne Beute die Flucht. Die Polizei ermittelte noch in der Nacht zwei 14 und 15 Jahre alte Tatverdächtige.
Auf dem Weg vom Bahnhof nach Walle wurden die drei 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen in der Gustavstraße von den späteren Tätern angesprochen und nach einer Zigarette gefragt. Nachdem sie dieses verneinten und ihren Weg fortsetzten, sprangen die beiden den Jugendlichen unvermittelt in die Rücken. Daraufhin kam es zu einer Rangelei, wobei zwei Opfer mit einem Messer am Gesäß und an der Hand verletzt wurden. Als einer der Täter eine Schusswaffe aus einem Holster ziehen wollte, trat man ihm diese aus der Hand. Das Duo flüchtete daraufhin, wobei es noch ein Handy verlor. Die Jugendlichen nahmen die Schusswaffe -eine Softairpistole- und das Handy an sich. Anschließend begaben sie sich in ein Krankenhaus, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Bei Anschlussermittlungen konnten die Polizisten zwei 14 und 15 Jahre alte Tatverdächtige ermitteln. Das Telefon und die Waffe wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
Vor diesem Hintergrund rät die Polizei: Sollten Sie Opfer eine Straftat geworden sein, bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr. Merken Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung und alarmieren Sie sofort über Notruf die Polizei.
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Günthner diskutiert mit Nahles auf Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, Martin Günthner, hat den Bund aufgefordert, die Mittel zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen deutlich zu erhöhen.
"Nachhaltigen Erfolg wird es nur geben, wenn der Bund die Kürzungen schrittweise zurücknimmt", sagte Bremens Arbeitssenator heute. Günthner hatte auf der 2. Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Vertretern aus Leipzig, München und Dortmund über Programme zur Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit diskutiert. Dabei war deutlich geworden, dass sich Langzeitarbeitslosigkeit weitgehend von der allgemeinen Arbeitsplatzentwicklung entkoppelt hat.
Günthner: "Verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit ist ein bundesweites Problem, dass sich insbesondere in den Metropolen abbildet. Um einen sozialen Arbeitsmarkt zu etablieren, braucht es zusätzliche Mittel. Hier müssen Länder und Kommunen einen Beitrag leisten, aber ohne Bundesmittel wird dies nicht gelingen." Günthner hob hervor, dass es eine zentrale Aufgabe sei, der Arbeitslosigkeit den Nachwuchs zu nehmen. Mit der neu eingerichteten Jugendberufsagentur und der Ausbildungsgarantie habe Bremen hier erste Schritte getan.
Mit der Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz will die westfälische Metropole die in den Kommunen geführten Debatten zusammenführen, um die Ergebnisse und Forderungen Richtung Bund zu transportieren. Denn Langzeitarbeitslosigkeit ist ein nationales Thema, wie Nahles betonte. 14 Städte haben sich inzwischen der Dortmunder Initiative angeschlossen, die jetzt gemeinsam die Verhandlungen mit dem Bund weiterführen.
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