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April 2016


Am vergangenen Wochenende kam es zu Konflikten in der salafistischen 
Szene. In der Folge durchsuchte die Polizei auf Antrag der 
Staatsanwaltschaft und auf Beschluss des Amtsgerichts mit hohem 
personellem Aufgebot die Wohnungen der Verdächtigen. Mehrere 
Salafisten wurden zur ED-Behandlung in das Gewahrsam des 
Polizeipräsidiums gebracht. Alle Verdächtigen wurden im Laufe des 
Dienstags wieder entlassen. Es liegen keine Haftbefehle vor. 

Eine Person, die sich erheblich gegen die Polizei wehrte, wurde 
verletzt. Ein herbeigerufener Arzt behandelte den Verletzten und 
stellte fest, dass dieser weiterhin im Gewahrsam bleiben kann. Nach 
der Entlassung begab sich der Mann zur weiteren Behandlung ins 
Krankenhaus. Ob ein Fehlverhalten der einschreitenden Beamten 
vorliegt, wird derzeit von der Internen Ermittlung beim Senator für 
Inneres überprüft.

Da die Polizei Bremen weiterhin von der Situation ausging, dass für 
die bedrohten Personen eine Gefahr besteht, kam es in den vergangenen
Tagen zu weiteren Maßnahmen. Zu diesen Maßnahmen nimmt die Polizei 
Bremen keine Stellung. Durch die Konflikte in dieser salafistischen 
Szene besteht nach aktueller Bewertung durch die Polizei Bremen keine
Gefahr für die Bevölkerung.

Im Laufe des heutigen Tages kam ein Mann, beteiligt an dem 
Ausgangskonflikt, erneut nach Polizeirecht zur Verhinderung weiterer 
Straftaten in Gewahrsam. Gegen ihn wurde wegen Widerstands gegen 
Vollstreckungsbeamte eine Anzeige erstattet. 

Der Mann behält sich derzeit vor, ebenfalls Anzeige zu erstatten.

Zu den laufenden Ermittlungsverfahren gibt die Polizei Bremen 
momentan keine weiteren Stellungnahmen ab. 

 


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In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 75 Jahre alter Mann bei einem Verkehrsunfall in Lesum schwer verletzt. Der als vermisst gemeldete Senior überquerte zu Fuß die Straße, als er von einem Auto erfasst wurde. Der 36 Jahre alte Fahrer des Wagens flüchtete, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Gegen 00.30 Uhr befuhr der 36-Jährige mit einem schwarzen VW Golf die Helsingborger Straße. Der 75-Jährige ging den parallel verlaufenden Fußweg entlang. Als er im Begriff war, die Straßenseite zu wechseln, erfasste ihn der Autofahrer. Der Senior wurde etliche Meter durch die Luft geschleudert und blieb mit schwersten Kopfverletzungen am Boden liegen. Der Autofahrer hielt nicht an, sondern flüchtete an der Kreuzung Stockholmer Straße in Richtung Ihlpohl. Die sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolgreich. Noch während der Unfallaufnahme entdeckten niedersächsische Polizeibeamte in Ritterhude einen Wagen mit massiven Unfallschäden im Frontbereich. Es stellte sich heraus, dass der Motor noch warm war. Der vermeintliche Fahrer wurde in seiner Wohnung aufgesucht. Dort bemerkten die Polizisten, dass er nicht unerheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Spuren des Unfalls wurden noch in der Wohnung gesichert und eine Blutentnahme angeordnet. Das Unfallopfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert. Gegen den 36-Jährigen wurden Verfahren wegen Unfallflucht, Trunkenheit im Straßenverkehr und Körperverletzung eingeleitet.

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Drei unbekannte Täter raubten in der Nacht zu Sonntag in Bremen-Blumenthal die Einnahmen einer Spielothek. Dabei bedrohten sie eine 48 Jahre alte Angestellte mit einem Messer.
Die drei Männer betraten die Spielhalle in der Farger Straße gegen 01.15 Uhr, unmittelbar nachdem der letzte Gast gegangen war. Einer von ihnen ging sofort zu der 48-Jährigen, nahm sie "in den Schwitzkasten" und hielt ihr ein Messer an den Hals. Die anderen Verdächtigen gingen derweil zum Tresen und nahmen das Bargeld aus der Kasse. Auch Geld aus einem Wechselautomaten wurde von den drei Verdächtigen entwendet. Danach schoben die Räuber die Mitarbeiterin in den Toilettenbereich des Lokals. Anschließend verließen sie die Spielothek und fuhren mit quietschenden Reifen davon. Die geschockte 48-Jährige sammelte sich einige Minuten und alarmierte dann die Polizei. Eine erste Fahndung verlief allerdings ergebnislos.
Die Verdächtigen wurden alle als 170 - 175 cm groß und mit Schals, Mützen und Handschuhen maskiert beschrieben. Zwei von ihnen sollen sehr schlank und dunkel gekleidet gewesen sein, der Dritte von korpulenter Statur. Letztgenannter trug außerdem eine helle Jogginghose und führte das Messer mit sich. Hinweise zu den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.
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Ein Intercity hat am Sonntagmorgen drei Rinder auf der Bahnstrecke im Bereich von Lemförde überfahren. Reisende wurden nicht verletzt.
Insgesamt fünf Rinder hatten den Zaun einer nahen Weide durchbrochen. Die Ursache ist unklar. Die Bundespolizeiinspektion Bremen ermittelt. Der Tierhalter half bei der Bergung der Rinder.
Weil die Lokomotive des IC 9 beschädigt wurde, musste der Zug nach Eintreffen einer Ersatzlok gegen 09:30 Uhr nach Diepholz zurückgeschleppt werden. Dort konnten die rund 200 Reisenden umsteigen. Ein Gleis ist mittlerweile wieder frei. Die Schadenshöhe an der Lokomotive beträgt nach ersten Ermittlungen rund 100.000 Euro.

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Einsatzkräfte der Polizei Bremen identifizierten gestern Nachmittag in der Innenstadt einen 22 Jahre alten Dieb und nahmen ihn fest. Gegen den Mann lag wegen einer anderen Sache ein Haftbefehl vor. Als ein 34 Jahre alter Bekannter ihn auslösen wollte, wurde er als Mittäter des Diebstahls identifiziert und ebenfalls festgenommen.
Die ursprüngliche Tat begingen zwei bis dato unbekannte Verdächtige bereits im März in einem Einkaufszentrum in Bremen-Hemelingen. Dort stahlen sie Parfümerie-Artikel im Wert von etwa 1000 Euro. Eine Streifenwagenbesatzung in der Obernstraße erkannte gestern einen der Diebe, nachdem in einer polizeiinternen Fahndung Bilder der Verdächtigen veröffentlicht worden waren. Die Polizisten kontrollierten den 22-Jährigen und stellten fest, dass in anderer Sache ein Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn vorlag. Sie nahmen den Mann mit zur Wache, um den Sachverhalt zu klären. Der 22-Jährige bat den 34-Jährigen um Hilfe, so dass dieser ebenfalls am Revier erschien und die geforderte Geldstrafe zu entrichtete. Dabei wurde er wiederum als Mittäter des Parfüm-Diebstahls erkannt.
Gegen die polizeibekannten Männer wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Sie mussten erkennungsdienstliche Behandlungen und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.


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"Kinder im Exil" heißt das Projekt von PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH, das im Auftrag des Jugendamtes unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein Zuhause auf Zeit geben soll: bei Pflegefamilien oder Pflegepersonen.
Anja Stahmann und PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz (re.)
Anja Stahmann und PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz (re.)
"Wir suchen fortlaufend Familien oder Einzelpersonen, die sich eine solche Aufgabe auf Zeit vorstellen können. In diesem Jahr wollen wir für mindestens 60 junge Menschen nach der Flucht eine Pflegefamilie finden", erklärte Monika Krumbholz, Geschäftsführerin von PiB, die heute gemeinsam mit Sozialsenatorin Anja Stahmann und Pflegefamilien das Projekt "Kinder im Exil – Nach der Flucht – Jugendliche suchen einen sicheren Ort" vorstellte. "Gestartet sind wir 2011, da konnten wir die ersten fünf jugendlichen Flüchtlinge im Rahmen der Vollzeitpflege in Pflegefamilien unterbringen. 2015 waren es dann bereits rund 40 Kinder und Jugendliche, die wir in ein familiäres Zuhause in Bremen vermitteln konnten".

Pflegemutter Corinne Daum (li.) mit dem 18-jährigen Cheikh aus dem Senegal und Senatorin Anja Stahmann
Pflegemutter Corinne Daum (li.) mit dem 18-jährigen Cheikh aus dem Senegal und Senatorin Anja Stahmann
Einer von ihnen ist der 18-jährige Cheikh aus dem Senegal, er lebt seit Januar 2016 bei der Pflegefamilie Daum. Corinne Daum hat schon mehrere junge Flüchtlinge beim Ankommen in Deutschland unterstützt und sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. "Es immer wieder schön, mitzuerleben, wie die Jugendlichen, die wirklich schlimme Dinge auf ihrer Flucht erlebt haben, in unserer Familie aufleben und ihr Vertrauen wieder gewinnen. Cheikh spricht Französisch, Englisch und schon ganz gut Deutsch, und wir konnten ihm ein Praktikum bei einer Firma in Bremen vermitteln."
Corinne Daum ist als Mentorin beim Verein Fluchtraum e. V. aktiv und hat Cheikh in der Notaufnahme-Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Sporthalle Am Saatland in Borgfeld kennengelernt. PiB begleitete die Anbahnung und Vermittlung von Cheikh in ein Vollzeitpflegeverhältnis gemäß den geltenden Jugendhilferichtlinien. Die Familie Daum nimmt seit 2007 Pflegekinder in ihrer Familie auf, ihre beiden Töchter (23 und 25 Jahre) sind inzwischen erwachsen. Im Jahr 2013 hatten sie den ersten minderjährigen Flüchtling aufgenommen.
"Im vergangenen Jahr hat Bremen rund 2.600 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufgenommen, zehnmal so viele wie 2013., Jeder junge Flüchtling hat seine eigene individuelle Biografie, Sehnsüchte und Wünsche. Eine Gastfamilie kann Kindern und Jugendlichen genau die Geborgenheit bieten, die mancher von ihnen braucht, um hier gut anzukommen", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport.
Auch die Pflegeeltern May und Holger Reimann haben ihr Pflegekind über PIB kennengelernt; seit Januar 2016 betreuen sie Eyad (14 J.) aus Syrien. Eyad ist im Oktober 2015 nach Bremen geflüchtet und hat vorher in der Jugendhilfeeinrichtung Hermann-Hildebrandt-Haus gelebt. Die Familie betreibt einen Pferdehof in Oberneuland. Die Eheleute Reimann betreuen als geschulte Pflegeeltern seit 2007 Pflegekinder im Auftrag des Jugendamtes.
Eyad besucht seit Februar die Oberschule, geht regelmäßig zum Fußballtraining und spricht und versteht schon gut Deutsch.
"Es hat sich bei uns schnell wohl gefühlt; da wir gleich Deutsch mit ihm gesprochen haben, hat er viel gelernt. Gut war und ist, dass er noch Kontakte in seine alte Wohngruppe hat und die Freundschaften nicht abgebrochen sind. Eyad geht gerne zur Schule und ist, wie alle Jungen in seinem Alter, ein begeisterter Fußballer", berichtet der Pflegevater Holger Reimann.
PiB informiert, qualifiziert und begleitet Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich vorstellen können, diesen jungen Menschen einen sicheren, familiären Ort zu bieten. Dafür werden weltoffene Familien gesucht, die Erfahrung mit unterschiedlichen Lebensstilen und anderen Kulturen haben und die sich im Umgang mit jungen Menschen auskennen.
Ein freies Zimmer reiche zur Aufnahme eines Jungen oder Mädchen aus Krisen- und Kriegsgebieten allerdings nicht, betonte PiB-Leiterin Krumbholz: "Gefragt ist auf jeden Fall eine offene und positive Grundeinstellung auch fremden Kulturen gegenüber. Vor einer Vermittlung steht eine ausgiebige Vorbereitung. Interessierte Familien, Paare oder Einzelpersonen werden von PiB für diese anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert. Es kommt auch nicht für jeden Jugendlichen eine familiäre Unterbringung in Frage. Es muss schon passen. Hier ist Aufrichtigkeit gefragt – umso nachhaltiger aber kann sich ein gutes Miteinander und für die jungen Flüchtlinge eine echte Unterstützung entwickeln.
Minderjährige Flüchtlinge unterliegen, wie alle Jugendlichen, dem in Deutschland geltenden Kinder- und Jugendhilfegesetz (geregelt im Sozialgesetzbuch VIII). Pflegepersonen, die einen jungen Menschen aufnehmen, erbringen Leistungen nach § 33 SGB VIII (Heilpädagogische Vollzeitpflege) und werden entsprechend geschult und ausgewählt. Über eine Aufnahme entscheidet immer das Amt für Soziale Dienste und das zuständige Casemanagement bzw. die Vormünder. Die Fachberaterinnen von PiB begleiten die Familie und das Kind/ den Jugendlichen in der Kennlernphase und sind für die Vermittlung und den Abschluss einer Betreuungsvereinbarung zuständig. Das Jugendamt entscheidet über die Jugendhilfemaßnahme (Heilpädagogische Vollzeitpflege) und zahlt das Pflegegeld.
Für weitere Informationen können sich Interessierte an die PiB Fachberatung Kinder im Exil wenden:

  • Konstanze Jäger, Tel. 0421 958820-58, E-Mail: k.jaeger@pib-bremen.de
  • Gabriele Jürgens, Tel. 0421 958820-59, E-Mail: g.juergens@pib-bremen.de
  • Kornelia Kötz, Tel. 0421 958820-57, E-Mail: k.koetz@pib-bremen.de
Fotos: PiB
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Kinderbetreuung muss länger und flexibler werden und mit Arbeitsmarktpolitik verzahnt werden

"Wesentliches Hemmnis für Alleinerziehende, eine Ausbildung oder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, ist eine zu wenig flexible und zeitlich ausreichende Kinderbetreuung. Hier haben wir deutlichen Nachholbedarf", erklärt Bärbel Reimann, stellvertretende Landesfrauenbeauftragte und Arbeitsmarktexpertin in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) anlässlich der nächsten Sitzung der Bremischen Bürgerschaft, die morgen und in den folgenden Tagen die Situation Alleinerziehender debattiert.
 Diese sei dramatisch, so Reimann weiter und verweist auf jüngst veröffentlichte Zahlen der Arbeitnehmerkammer: Waren vor zwei Jahren noch mehr als 65 Prozent aller Alleinerziehenden in Bremen – zu 90 Prozent Frauen – erwerbstätig, sind es aktuell nur noch 58 Prozent.
"Obwohl Alleinerziehende mit ihrem hohen Armutsrisiko und dringendem Unterstützungsbedarf im Koalitionsvertrag ausdrücklich als Zielgruppe für Armutsbekämpfung und bessere Arbeitsmarktintegration benannt sind, geht es hier abwärts statt aufwärts", so Reimann weiter. "In anderen Bundesländern ist ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer flexiblen, und Schichtzeiten entsprechender Kinderbetreuung und einer höheren Erwerbsbeteiligung Alleinerziehender erkennbar. Deshalb ist auch für Bremen ein ausreichendes Betreuungsangebot, das Rand- und auch Nachtzeiten umfasst, dringend erforderlich." Wünschenswert sei zudem eine stärkere Verknüpfung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit flexiblen Kinderbetreuungsangeboten.
"Viele Alleinerziehende trauen sich eine Ausbildung oder den Einstieg in den Job gar nicht erst zu, weil sie wissen, dass sie mit sechs Stunden Betreuung von morgens bis zum frühen Nachmittag keine Chance haben. Hier braucht es pro-aktive Angebote, die auch diese Hürde gleich mitnehmen." Reimann begrüßt den Antrag der Koalitionsparteien, zuerst die bereits vorhandenen Maßnahmen und Angebote für Alleinerziehende in ihrer Wirksamkeit zu analysieren und die hier agierenden Institutionen wie Jobcenter, Agentur für Arbeit und Beratungsstellen eng zu vernetzen. "Hier ist Eile geboten", erklärt die stellvertretende Landesfrauenbeauftragte weiter, "damit auf Grundlage gesicherter Ergebnisse möglichst rasch und zielgenau weitere Maßnahmen entwickelt werden können. Bremen mit seiner immens hohen Armutsquote kann sich nicht leisten, die große Gruppe Alleinerziehender weiterhin nur auf dem Papier, nicht aber tatsächlich intensiv in den Fokus zu nehmen."
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Senatorin Stahmann: Wichtiger sozialpolitischer Schritt

Frauen, die von Sozialleistungen abhängig sind, sollen sich künftig die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel erstatten lassen können. Das hat Sozialsenatorin Anja Stahmann heute (Donnerstag, 14. April 2016) der Deputation für Soziales, Jugend und Integration mitgeteilt. Bis Ende 2015 galt diese Regelung nur für Frauen mit besonderen sozialen Problemlagen. Demnächst sollen sie auf Antrag generell für alle Frauen übernommen werden, die existenzsichernde Leistungen beim Jobcenter oder beim Amt für Soziale Dienste beziehen, auch für Flüchtlinge (Rechtsgrundlagen: SGB II; SGB XII; AsylBLG). Wirksam kann diese Regelung allerdings werden, nachdem die Bürgerschaft einen neuen Haushalt verabschiedet hat und entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können. Die entsprechenden Finanzbedarfe hat die Sozialbehörde in den Entwurf des Haushalts eingearbeitet.
"Die Erfahrung zeigt, dass Frauen in Armutslebenslagen bei der Verhütung sparen, wenn das Geld zum Leben knapp wird", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Sie nähmen damit das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft in Kauf. "Diese Situation ist paradox, denn die Kassen dürfen nach dem Gesetz die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch übernehmen, aber nicht die Kosten für Verhütungsmittel", sagte die Senatorin. "Es gab hier dringenden Handlungsbedarf."
In Bremen leben rund 21.000 Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die „existenzsichernde Leistungen“ in Anspruch nehmen, und damit bei pro familia auch die Kostenübernahme für verordnete Empfängnisverhütungsmittel beantragen können. Erfahrungen aus anderen Städten zeigte aber, dass zunächst nur ein sehr kleiner Teil der Frauen diese Sozialleistung in Anspruch nimmt. Daher wird für das Jahr 2016 zunächst von 600 bis 700 Anträgen und Gesamtkosten von 60.000 bis 70.000 Euro ausgegangen.
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Am Dienstagnachmittag konnten zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen dank eines aufmerksamen Passanten einen 38 Jahre alten Einbrecher in Oberneuland festnehmen. Eine 52 Jahre alte Bremerin hatte ihn zuvor in ihrem Haus überrascht.
Der 38-Jährige verschaffte sich am Nachmittag durch die Haustür, die nicht abgeschlossen war, Zugang zu dem Einfamilienhaus. Die Bewohnerin kam in genau diesem Moment nach Hause und überraschte den Verdächtigen. Daraufhin flüchtete der Mann mitsamt Beute durch das Fenster des Gäste-WCs. Die Dame konnte den Verdächtigen nicht verfolgen, rief aber unverzüglich die Polizei. Durch den zusätzlichen Hinweis eines 74 Jahre alten Passanten über den Notruf, konnten die Polizisten den Verdächtigen dann in knapp einem Kilometer Entfernung vom Tatort, hinter einem Gebüsch stellen. Das unter Laub versteckte Diebesgut, ein Laptop und eine Kamera, wurde ebenfalls gefunden und an seine ursprüngliche Besitzerin zurückgegeben.
Gegen den polizeibekannten, drogenabhängigen 38-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchdiebstahls eingeleitet.
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Dienstagabend solidarisierten sich Anwohner in Bremen-Blumenthal gegen die Polizei. Vorausgegangen war die Festnahme eines Mannes.
Mit starken Einsatzkräften konnte die Lage bewältigt werden.
Ein Anrufer meldete dem Lagezentrum einen betrunkenen Mann, der in der Mühlenstraße die Bahngleise bei geschlossenen Schranken überqueren wollte. Die Einsatzkräfte konnten den 41 Jahre alten Mann in der George-Albrecht-Straße antreffen. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der 41-Jährige zuvor in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin eingedrungen und auf deren 15 Jahre alten Sohn losgegangen war. Der aggressive Mann versuchte mehrfach, sich der Kontrolle durch die Einsatzkräfte zu entziehen, konnte aber festgehalten werden. Das brachte einen 28 Jahre alten Bewohner der George-Albrecht-Straße auf den Plan. Er rannte auf die Polizisten los und versuchte den 41-Jährigen zu befreien. In der Folge kam ein Pulk von 30 bis 40 Männern auf die Straße und bedrängte und beleidigte die Einsatzkräfte. Es fielen Wörter wie "Fuck you, mother fucker, Idioten". Mit Hilfe von Unterstützungskräften und weiblichen Anwohnern, die deeskalierend auf ihre Männer einwirkten, konnte die Lage entschärft werden.
Die Bilanz des Abends: Es wurden Strafverfahren wegen Gefangenenbefreiung, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Polizei Bremen war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort.
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Fakultativ geschlossene Einrichtung mit je 16 Plätzen für Bremen und Hamburg
Bis zum Ende des kommenden Jahres soll auf dem Gelände der ehemaligen JVA Blockland eine intensivpädagogische Jugendhilfeeinrichtung mit der Möglichkeit zu freiheitsentziehenden Maßnahmen entstehen. Damit erweitert der Senat sein Instrumentarium zum Umgang mit minderjährigen Ausländern, die ohne Begleitung Erziehungsberechtigter eingereist sind und in Bremen besonders auffällig werden. Zu den weiteren Maßnahmen zählen der Ausbau der Straßensozialarbeit sowie der Aufbau weiterer intensivpädagogischer Einrichtungen, auch mit dem Ziel der Haftvermeidung. "Der Senat baut damit das vorhandene Instrumentarium an pädagogischen Hilfen weiter aus", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport.
Der fakultativ geschlossenen Einrichtung komme dabei eine zentrale Rolle zu: "In einer Kette von Maßnahmen wird diese Einrichtung eines von vielen Gliedern sein", sagte Senatorin Stahmann, "aber ein ganz entscheidendes."
Dabei hält Bremen an der Zusammenarbeit mit Hamburg fest. Nach dem Beschluss des Senats soll die fakultativ geschlossene Einrichtung über 24 Plätze sowie acht Notplätze verfügen, die von beiden Ländern je zur Hälfte belegt werden können. Träger wird die Pädagogisch Therapeutische Jugendhilfe GmbH - gemeinnützig – (PTJ); deren Gesellschafter sind die Grone-Stiftung gGmbH, die Social Unitas GmbH sowie die Freie und Hansestadt Hamburg.
Innensenator Ulrich Mäurer: "Eine solche Einrichtung ist dringend nötig. Bremen braucht eine Alternative zur U-Haft, um hochproblematische, kriminelle Jugendliche so schnell wie möglich von der Straße zu bekommen. Die Polizei und der Betreiber der Einrichtung werden ein eng abgestimmtes Sicherheitskonzept entwickeln, das unter anderem sicherstellt, dass der geschlossene Teil der Einrichtung auch tatsächlich geschlossen ist."
Die Einrichtung kann bis zu 32 Jugendliche in drei Phasen betreuen, wobei nur die erste Phase unmittelbar mit Freiheitsentzug verbunden ist. Die beiden anschließenden Phasen dienen der allmählichen Orientierung auf ein eigenverantwortliches und straffreies Leben. Die Jugendlichen unterliegen der Schulpflicht und sollen zu Beginn ihres Aufenthaltes innerhalb der Einrichtung beschult werden. Rechtliche Grundlage für die Aufnahme der Jugendlichen in die Einrichtung sollen das Bürgerliche Gesetzbuch sein (§ 1631b BGB) sowie das Jugendgerichtsgesetz (§ 71 und § 72; Haftvermeidung).
Justizsenator Martin Günthner: "Ich begrüße, dass die Schaffung der fakultativ geschlossenen Einrichtung vorangeht. Sie ist im Interesse der schwer auffälligen minderjährigen Flüchtlinge und der Bevölkerung dringend notwendig. Die Reaktionsmöglichkeiten für unsere Jugendrichterinnen und Jugendrichter werden damit erweitert, um auch im Vorfeld der Anordnung und Vollstreckung von Untersuchungshaft auf die kriminellen Jugendlichen einwirken zu können."
Zielgruppe sind "Jugendliche mit nicht nur episodenhaftem Delinquenzhintergrund, das heißt, insbesondere ausgeprägt aggressivem Verhalten und Störung der Impulskontrolle", heißt es in der Senatsvorlage. "Innerhalb dieser Zielgruppe steht gegenwärtig in Bremen eine Gruppe von unbegleiteten minderjährigen Ausländern insbesondere aus den sogenannten Maghreb-Staaten im Fokus. Für Jugendliche aus dieser Gruppe sollen in der Einrichtung Mitarbeitende mit spezifischen interkulturellen Kompetenzen vorgehalten werden", so Sozialsenatorin Stahmann.
Die Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Blockland wird mit einem Gesamt-Flächenbedarf von 8.000 Quadratmetern geplant, wobei für die erforderlichen Gebäude eine Grundfläche von 2.000 Quadratmetern vorgesehen ist. Mit der Baufertigstellung wird nach den vorliegenden Planungen im Laufe des vierten Quartals 2017 gerechnet. Als "Zwischenlösung" bis dahin ist die Stadt Hamburg bereit, Plätze in dortigen Jugendhilfeeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.
Angesichts der oft komplexen Problemlage dieser Jugendlichen sei darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden erforderlich, sagte Senatorin Stahmann: "Dazu gehört eine Notrufkette zu Polizei und notärztlicher Versorgung, und Drogen- wie auch Suchtprobleme der Jugendlichen müssen behandelt werden." Der Zugang zu Bildung solle den jungen Männern schließlich helfen, eine Lebensperspektive zu entwickeln.
Parallel zum Aufbau der Einrichtung im Blockland will der Senat die weiteren Elemente der Unterstützungskette ausbauen. Dazu gehören vor allem sogenannte "intensivpädagogische Angebote", also Einrichtungen, in denen Pädagogen die Jugendlichen mit hohem Personalschlüssel eng begleiten, ohne dass es aber die Möglichkeit des Einschlusses gibt. "In den kommenden Monaten werden drei offene Einrichtungen mit insgesamt 26 Plätzen ihren Betrieb aufnehmen, auch gezielt für Jugendliche, denen andernfalls eine Inhaftierung droht", betonte Senatorin Stahmann. Um fünf zusätzliche Stellen solle schließlich die aufsuchende Straßensozialarbeit ausgebaut werden.

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Nachdem ein 20 Jahre alter Mann am Montagabend in Walle mit seinem Auto stehenblieb, bot ein Passant spontan seine Hilfe an. Er machte den Wagen wieder startklar- und raste davon.
Gegen 21 Uhr blieb der Fiat des 20-Jährigen in der Bürgermeister-Hildebrand-Straße mit einer Panne plötzlich stehen. Ein Passant bot seine Hilfe an, packte seinen Rucksack beiseite und versuchte, den Fiat anzuschieben. Als dies nicht gelang, wechselten Fahrer und Schieber die Position. Nun klappte es plötzlich und der Wagen sprang an. Der nette Helfer legte daraufhin einen Gang ein und fuhr, sehr zum Erstaunen des 20-Jährigen, auf und davon. In diesem Moment erschien die Mutter des jungen Mannes, mit dem eigentlichen Vorhaben, den Fiat abzuschleppen. Die 46-Jährige nahm sofort die Verfolgung auf, verlor den Dieb aber kurz vor dem Bremer Kreuz aus den Augen. In der Zwischenzeit schauten sich die Einsatzkräfte den vergessenen Rucksack des Flüchtenden an. Diesen konnten sie einem 36 Jahre alten Ladendieb aus Niedersachsen zuordnen, der wenige Stunden zuvor bei einem Diebstahl erwischt wurde.
Nach dem Auto und dem Dieb wird aktuell gefahndet, die Ermittlungen dauern an

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Mit einer Spielzeugpistole bewaffnet wollte ein 28 Jahre alter Mann am Sonntagmorgen einen Gast einer Spielothek am Bahnhofsplatz ausrauben, scheiterte jedoch am Kunden. Der Räuber suchte ohne Beute sein Heil in der Flucht, wenig später klickten für ihn jedoch die Handschellen.
Der 28-Jährige betrat in der Mittagszeit die Spielothek. Vor einem Spielautomaten sprach er einen Mann an und forderte Bargeld von ihm. Als der Angesprochene sich weigerte, schob der Täter seine Jacke ein Stück zur Seite und zeigte auf eine Pistole im Hosenbund. Der Kunde wies den Räuber weiterhin schroff ab, woraufhin dieser aus der Spielhalle flüchtete. Eine alarmierte Streife nahm den Flüchtenden kurz darauf fest. In seinem Hosenbund konnten die Beamten die falsche Pistole sicherstellen.
Der polizeilich bereits in Erscheinung getretene Räuber wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen einer Räuberischen Erpressung eingeleitet.

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Am vergangenen Wochenende gab es vermehrt Fälle von Betrügereien und Diebstählen, die es auf das Eigentum älterer Menschen abgesehen hatten. Eine 76 Jahre alte Dame wurde sogar in einem Hotel überrumpelt -eine für Bremen bislang neue Vorgehensweise der Verdächtigen.
Glücklicherweise wurden den Betroffenen an diesem Wochenende nur kleinere Summen an Bargeld entwendet. Es hätten aber durchaus größere Vermögensschäden entstehen können - gerade, wenn die Verdächtigen sich schon im Haus befinden. Anrufe von angeblichen Polizisten und Staatsanwälten, Mitarbeiter von Gas- und Wasserwerken oder der vermeintliche Lotteriegewinn waren Betrugsmaschen in den vergangenen Tagen. Ein ungewöhnlicher Fall ereignete sich am Samstagnachmittag in einem Bremer Hotel: Eine 76-Jährige kehrte als Gast in das Hotel zurück und begab sich zu ihrem Zimmer. Im Fahrstuhl bemerkte die Frau bereits einen Mann, der ihr bis zur Zimmertür folgte und sich dort als Hotelmitarbeiter ausgab. Unter dem Vorwand, die Handtücher kontrollieren zu wollen, öffnete die Seniorin ihre Zimmertür und ließ ihn hinein. Nachdem der Verdächtige einige Gegenstände zurechtgerückt hatte, verabschiedete er sich und verließ das Zimmer. Im Nachhinein kam 76-Jährigen die Situation merkwürdig vor, so dass sie ihr Hab und Gut kontrollierte. Beim Blick in ihre Tasche viel ihr auf, dass ihr Portemonnaie fehlte. Der vermeintliche Hotelmitarbeiter hatte es ihr gestohlen.
Die Polizei appelliert wegen der aktuellen Vorkommnisse an alle Bürger, insbesondere an die Seniorinnen und Senioren in Bremen: Lassen Sie keine Fremden hinein! Die Legendenbildung der Täter ist unheimlich vielseitig. Diebe und Betrüger passen sich geschickt den jeweiligen Gegebenheiten an!
Der Leiter des Polizeireviers Vahr, Michael Häntsche, führt am Donnerstag, 14. April, um 19 Uhr eine Präventionsveranstaltung zum Thema Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SÄM) durch. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Sie findet in der Reha-Klinik am Sendesaal, Bürgermeister-Spitta-Allee 47, 28329 Bremen statt.

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Die 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe soll um 16 Uhr gesprengt oder entschärft werden.
Die Ludwig-Roselius-Allee wird zwischen der Vahrer Straße und der Hermann-Koenen-Straße ab 15 Uhr gesperrt. Die Vahrer Straße und die Hermann-Koenen-Straße sind in dieser Zeit weiterhin befahrbar.
Als Anlaufstelle für die Ausquartierten steht die Schule an der Julius-Brecht-Allee zur Verfügung.

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Am Mittwochnachmittag wurde in Sebaldsbrück in der Straße Im Holter Feld eine 10-Zentner-Weltkriegsbombe bei gezielten Sondierungen gefunden.
Aufgrund der Gefährlichkeit strebt der Sprengmeister der Bremer Polizei eine schnellstmögliche Sprengung/Entschärfung an; nach derzeitigen Planungen gegen 15 Uhr. Dies macht im Umkreis von 400 Metern Evakuierungsmaßnahmen, im Umkreis von 1000 Metern luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Die Polizei wird ab 12.30 vor Ort sein, um die rund 500 Anwohner / Betroffenen über die erforderlichen Maßnahmen aufzuklären.


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Am frühen Morgen des vergangenen Sonntag wurden zwei Fußgänger von den beiden Insassen eines weißen Mercedes im Kreuzungsbereich Breitenweg/Bahnhofstraße angegriffen und mit Faustschlägen und Messerstichen verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ihre beiden 18 und 19 Jahre alten Opfer wollten den Breitenweg als Fußgänger bei Grünlicht überqueren. Plötzlich stoppte ein weißer Mercedes mit Fahrtrichtung Walle direkt vor ihnen. Aus dem Fahrzeug heraus wurden die jungen Männer zunächst verbal beleidigt und anschließend von dem Fahrer und seinem Beifahrer mit Faustschlägen attackiert. Währenddessen holte der Beifahrer ein Messer aus dem Kofferraum des Mercedes und stach damit auf die Opfer ein. Als mehrere Passanten auf die Situation aufmerksam wurden, flüchteten die Täter mit ihrem PKW in Richtung Bremer Westen. Der 18- und der 19-Jährige mussten mit Stichverletzungen am Kopf und an den Händen im Krankenhaus behandelt werden.
Bei dem Täterfahrzeug soll es sich um einen neuwertigen weißen Mercedes mit getönten Heck und Seitenscheiben gehandelt haben. Die Ermittler fragen nach Zeugen, die eventuell Angaben zu dem Kennzeichen des Fahrzeuges machen können. Die beiden Insassen sollen einen athletischen Körperbau sowie einen dunklen Teint gehabt haben.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.
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In der Neustadt wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwei 23 und 24 Jahre alte Frauen von zwei Straßenräubern überfallen. Einer verletzte dabei die 23-Jährige mit Pfefferspray. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die jungen Frauen stiegen gegen 00.25 Uhr am Leibnizplatz aus der Straßenbahn und gingen in Richtung Friedrich-Ebert-Straße. In Höhe des Zentauren Parks kamen ihnen zwei dunkel gekleidete Männer entgegen. Einer hielt ein Taschenmesser in der Hand und forderte die 24-Jährige auf, ihre Handtasche herauszugeben. Zeitgleich sprühte der zweite Räuber der 23 Jahre alten Frau Pfefferspray ins Gesicht. Sie erlitt Rötungen und Schwellungen und musste später in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Diebe flüchteten mit der erbeuteten Handtasche.
Sie wurden als etwa 160-165 cm groß und 20-25 Jahre alt beschrieben. Ihre Gesichter waren vermummt. Hinweise auf die beiden Männer nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

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Gestern Nachmittag brach ein 30 Jahre alter Verdächtiger in einen Keller in Gröpelingen ein. Zuvor hatte er versucht in ein anderes Haus zu gelangen. Die Beobachtungen mehrerer aufmerksamer Zeugen führten zur Festnahme des Mannes.
Gegen 16 Uhr entdeckte eine 41 Jahre alte Bremerin einen offensichtlich betrunkenen 30-Jährigen vor dem Kellerfenster eines Nachbarhauses im Schwarzen Weg. Bei der Frau schrillten die Alarmglocken und sie benachrichtigte vorsichtshalber die Bewohner. Der 74 Jahre alte Hausbesitzer stellte fest, dass gewaltsam versucht worden war, in den Keller des Hauses zu gelangen. Im selben Moment hörte er das Klirren einer Scheibe in der näheren Umgebung. Gemeinsam mit seinem 43 Jahre alten Sohn machte der Rentner sich auf die Suche nach dem Übeltäter. Sie fanden den Verdächtigen bereits im Keller eines Hauses in der Nachbarschaft. Nachdem der Eigentümer auch hier informiert worden war, verfolgten Vater und Sohn den flüchtenden Einbrecher mit sicherem Abstand bis zu einem Hinterhof in der Rostocker Straße. Dort gelang es den alarmierten Einsatzkräften der Polizei Bremen den 30-Jährigen festzunehmen. Er wurde zu einer Wache gebracht und musste sich dort aufgrund seines Alkoholisierungsgrades einer Blutentnahme unterziehen. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Einbruchdiebstahls eingeleitet. Haftgründe werden derzeit noch gepr
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Das Zusammenspiel zwischen einem aufmerksamen Schwager, gepaart mit Kommissar Zufall und intensiver Polizeiarbeit führte gestern zum Auffinden von vier als gestohlen gemeldeten Motorrädern und der Festnahme von drei polnischen Tatverdächtigen auf der Autobahn 2 (A2).

Am Wochenende hatte ein 53 Jahre alter Bremer seinen Anhänger beladen mit zwei Sofa und einem Sessel als gestohlen gemeldet. Sein Schwager - nach eigenen Angaben viel unterwegs - erhielt auch eine Verlustmeldung zur Mitfahndung. Am Diensttagmorgen entdeckte dieser den Anhänger zufällig auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Bremen-Walle. Bei den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen der Polizei wurde zunächst festgestellt, dass die Möbelstücke verschwunden waren. Stattdessen standen auf der Ladefläche zwei gut verzurrte Motorräder, die vor kurzem als gestohlen gemeldet worden waren. Auf einem daneben stehenden Anhänger standen unter einer Plane zwei weitere Motorräder. Auch hierfür lagen Diebstahlsanzeigen vor.
Im Laufe des Nachmittages wurden die Anhänger von drei Männern mit zwei Fahrzeugen abgeholt und über die Autobahn Richtung Hannover bewegt. Als sich die beiden Gespanne auf die A 2 Richtung Osten begaben, wurden sie von Einsatzkräften der Polizei Bremen in Höhe Braunschweig gestoppt. Die 21, 22 und 44 Jahre alten Transporteure wurden festgenommen. Die Transportfahrzeuge sowie die Motorräder (Marke: BMW, Honda und Belgarda) beschlagnahmt. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.Beispielbild
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Sportsenatorin Anja Stahmann gratuliert den Tänzerinnen und Tänzern zu überragenden Erfolgen
Mit einem Empfang im Rathaus hat Sportsenatorin Anja Stahmann gestern (5. April) den Grün-Gold-Club Bremen geehrt und den Tänzerinnen und Tänzern, dem Trainerteam und den Verantwortlichen für ihr unermüdliches Engagement als sportliche Botschafter Bremens gedankt. Im Rahmen des Empfangs trugen sich die Tänzerinnen und Tänzer auch in das Goldene Buch der Stadt ein.
Die Tänzerinnen und Tänzer des A- und B-Teams des Grün-Gold-Club mit ihren Trainern Roberto und Uta Albanese (sitzend) beim Eintrag in das Goldene Buch im Kaminsaal des Rathauses
Die Tänzerinnen und Tänzer des A- und B-Teams des Grün-Gold-Club mit ihren Trainern Roberto und Uta Albanese (sitzend) beim Eintrag in das Goldene Buch im Kaminsaal des Rathauses
 
Als mehrfacher deutscher, Welt- und Europameister zählt der Grün-Gold-Club zu den internationalen Top-Formationen. "Sie sind eine Größe im Tanzsport und damit zugleich eine erstklassige Vertretung Bremens. Und das nicht allein auf dem weltweiten Tanz-Parkett. Sie stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Medien und nehmen nach außen die Rolle als Botschafter des Tanzsports wahr", betonte Senatorin Stahmann. Außerdem lobte sie die besondere Innovationskraft des Trainerteams um Roberto Albanese: "Sie beweisen immer wieder aufs Neue, dass der Tanz eines der stärksten Ausdrucksmittel von uns Menschen ist. Kaum etwas kann Menschen so unkompliziert zusammenbringen wie Tanz und Musik. Und beides verbinden Sie in Ihren Choreografien."
Am 12. Dezember 2015 holten die Tänzerinnen und Tänzer des Grün-Gold-Clubs ihren vierten WM-Titel in Folge – den siebten insgesamt. Dazu kommen mittlerweile drei EM-Titel, zwölf deutsche Meisterschaften und der Gewinn der World-Dance Sport Games 2013. Die jüngsten Erfolge sind besonders bemerkenswert angesichts der nicht immer leichten Rahmenbedingungen. So gehörte der Grün-Gold-Club zu den Bremer Sportvereinen, die ihre Trainingsstätten vorübergehend als Notunterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung stellten. "Auch wenn wir Ihnen bei Ausweichstätten zum Training geholfen haben, es war sicher nicht einfach für Sie", so Anja Stahmann. "Dass Sie trotz dieser erschwerten Ausgangslage so erfolgreich waren, freut mich umso mehr. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, der durch Ihren Enthusiasmus, Ihre Kraft und Ausdauer, Ihre Kreativität und Ihrem Individualismus entstehen wird. Ich wünsche Ihnen dabei vor allem aber auch, dass Sie sich Ihren Spaß am Tanzen erhalten."
Foto: Senatspressestelle


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Die von der Gewerkschaft ver.di angekündigten Warnstreiks zu den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst können am Donnerstag, dem 7. April auch bei der Müllabfuhr in Bremen zu Einschränkungen und Verzögerungen führen.
Rest- und Bioabfallentsorgung
Betroffen ist nur die Rest- und Bioabfallsammlung in den Gebieten Altstadt, Hafen, Innenstadt, Utbremen und Walle. In diesen Gebieten werden die Tonnen voraussichtlich nur teilweise abgefahren. Sollten Tonnen am Donnerstag nicht geleert werden, wird die Abfuhr am kommenden Freitag und Samstag nachgeholt. Bitte die Tonnen deshalb am Freitag (8. April) bis 07:00 Uhr zur Leerung bereitstellen.
Recycling-Stationen
Die Recycling-Stationen Burglesum, Hohentor, Horn und Hulsberg sind voraussichtlich ab circa 13:00 Uhr geschlossen. Der Termin für das Schadstoffmobil auf der Recycling-Station Horn wird voraussichtlich ausfallen. Auf allen Recycling-Stationen kann es insbesondere bei der Anlieferung von Gartenabfällen zu Engpässen kommen. Es wird gebeten, deshalb nach Möglichkeit die Anlieferung von Gartenabfällen auf andere Wochentage zu verschieben.
Die Papiersammlung, die Abfuhr von Gelben Säcken/Tonnen und die Sperrmüllsammlung werden planmäßig durchgeführt.
Fragen beantwortet die Kundenberatung von Entsorgung kommunal, Telefon 0421 361-3611, und der Logistikpartner Entsorgung Nord GmbH, Telefon 0421 618- 4444.
Informationen gibt es auch im Internet unter www.entsorgung-kommunal.de

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Personalausweise und Reisepässe werden in der Regel mit einer Gültigkeit von zehn Jahren ausgestellt. Im Laufe dieses Jahres werden noch rund 35.000 Personalausweise und 15.000 Reisepässe der Bremerinnen und Bremer ungültig. Das Stadtamt rät, die Gültigkeitsdauer der Dokumente zu überprüfen und rechtzeitig einen Termin für die Beantragung eines neuen Personalausweises oder Reisepasses bei den BürgerServiceCentern des Stadtamtes zu vereinbaren.

Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass viele Kundinnen und Kunden erst kurz vor Antritt des Urlaubs feststellen, dass ihr Personalausweis oder Reisepass abgelaufen ist. Lange Wartezeiten und erhöhte Kosten für vorläufige Dokumente können durch eine rechtzeitige Terminvereinbarung vermieden werden. Bei der Terminplanung ist zu berücksichtigen, dass die von der Bundesdruckerei erstellten Dokumente innerhalb von drei Wochen nach Antragstellung ausgeliefert werden.
Termine können übrigens langfristig über das Bürgertelefon, Telefon - 115 - vereinbart werden..
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Die
Die "Kupferscharen" genannten Platten, die im Laufe der Jahrzehnte eine grüne Patina angenommen haben, sind stellenweise – auch aufgrund von Beschädigungen etwa durch Bombensplitter während des 2. Weltkrieges – porös
 
 
Es regnet rein ins UNESCO-Welterbe Bremer Rathaus. Die Folge: Das auch unter Denkmalschutz stehende Haus braucht ein neues Kupferdach. Das rund 1.300 Quadratmeter große Dach des 1405 bis 1408 errichteten Alten Rathauses war zuletzt um das Jahr 1925 komplett neu eingedeckt worden. Die dabei verwendeten und "Kupferscharen" genannten Platten, die im Laufe der Jahrzehnte eine grüne Patina angenommen haben, sind stellenweise – auch aufgrund von Beschädigungen etwa durch Bombensplitter während des 2. Weltkrieges – porös, weshalb hier Regenwasser eindringt. Die schadhaften Stellen können nur schwer geortet werden. Das hat zur Folge, dass die Schäden nicht zuverlässig behoben werden können. Es besteht die große Gefahr, dass durch das unkontrolliert eindringende Wasser letztendlich der wertvolle Dachstuhl und die darunter liegende Obere Rathaushalle Schaden nehmen. Zur Rettung der wertvollen und historischen Bausubstanz ist deshalb keine Reparatur sondern eine komplette Neueindeckung notwendig.
Durch unkontrolliert eindringendes Wasser besteht die Gefahr, dass der wertvolle Dachstuhl und die darunter liegende Obere Rathaushalle  Schaden nehmen
Durch unkontrolliert eindringendes Wasser besteht die Gefahr, dass der wertvolle Dachstuhl und die darunter liegende Obere Rathaushalle Schaden nehmen
 
Die Arbeiten haben heute (4. April 2016) begonnen. Nachdem die Baustelle – mit den erforderlichen Materiallagern auf dem Grasmarkt und am Schoppensteel – eingerichtet ist, wird an den beiden seitlichen Fassaden sowie an der Schauseite zum Marktplatz ein 18 Meter hohes Gerüst aufgestellt. Der Blick auf die Fassade sowie die Skulptur der Bremer Stadtmusikanten bleiben dabei ebenso erhalten wie die Zugänge zum Ratskeller und zur Unteren Rathaushalle. Die Beflaggung des Rathauses erfolgt während der Bauzeit an drei temporär aufgestellten Flaggenmasten auf dem Grasmarkt.
Weil der Platz auf dem Marktplatz aufgrund der vorhandenen Straßenbahnschienen sehr knapp ist, wird das Baugerüst zum Teil auf den Rathausbalkonen errichtet. Auf dieser Plattform und mithilfe mobiler Gerüstteile werden die alten Kupferbahnen demontiert. Im Anschluss können die neuen Kupferscharen an Ort und Stelle gebracht und miteinander verbunden werden. Die konservatorische Vorgehensweise sowie die Ausführung aller Arbeiten sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt.
Die Kosten für die Dachsanierung liegen bei rund 1,1 Mio. Euro. Sie werden aus dem Etat für laufende Baumaßnahmen von Immobilien Bremen finanziert. Ein Zuschuss aus dem Denkmalpflegeprogramm des Bundes wurde beantragt, die Entscheidung über die Höhe der Summe wird in Kürze erwartet.
Die vertraute grüne Farbe des Kupferdachs wird sich nach einhelliger Expertenmeinung erst in rund 20 Jahren wieder bieten
Die vertraute grüne Farbe des Kupferdachs wird sich nach einhelliger Expertenmeinung erst in rund 20 Jahren wieder bieten
Die Maßnahmen sollen im Oktober 2016 abgeschlossen sein. Die vertraute grüne Farbe des Kupferdachs wird sich aber nach einhelliger Expertenmeinung erst in rund 20 Jahren wieder den Betrachterinnen und Betrachtern bieten.
Was mit den "ausgedienten" Kupferplatten geschieht wird noch entschieden. Die besterhaltenden und wiederverwertbaren Stücke werden für Reparaturarbeiten am Dach des Neuen Rathauses eingelagert. Für die übrigen Kupferteile werden unter Einbeziehung der vorhandenen Vorschläge aus der Bevölkerung Ideen für Souvenirs entwickelt.
Weitere Informationen zum Welterbe Bremer Rathaus gibt es auf den folgenden Seiten:
www.rathaus.bremen.de/unesco
www.unesco.de/kultur/welterbe/welterbe-deutschland/bremen

Fotos: Senatspressestelle
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Gleich zwei Mal griff gestern Nachmittag ein 25 Jahre alter Mann jeweils in die Kasse zweier Spielotheken in der Friedrich-Ebert-Straße und in der Hillmannstraße. Nach seinem zweiten Diebstahl wurde er von Zeugen verfolgt und konnten mit deren Hilfe in der Eduard-Grunow-Straße von Polizeibeamten gestellt und festgenommen werden.
In der ersten Spielothek verlangte der Täter zunächst bei der 54 Jahre alten Kassiererin das Öffnen der Kasse. Als diese ihn offenbar nicht ernst nahm, wurde er laut, griff in die Kasse und nahm mehrere Scheine heraus. Anschließend riss er der Angestellten den Tresorschlüssel aus der Hand und versuchte erfolglos den Tresor zu öffnen. Daraufhin ergriff er mit geringer Beute die Flucht.
Zirka eine Stunde später tauchte der Mann in einer Spielothek in der Hillmannstraße auf und verlangte höflich das Öffnen der Kasse. Auch hier nahm ihn eine 61 Jahre alte Kassiererin nicht sofort ernst und schloss die Kasse ab. Jetzt ergriff der 25-Jährige die Initiative und öffnete die Kasse gewaltsam. Er floh dann mit einem entwendeten Portemonnaie.
Zeugen aus der Spielothek nahmen die Verfolgung auf und machten am Herdentor einen 40 Jahre alten Radfahrer auf die Situation aufmerksam. Dieser verfolgte den Dieb nun weiter und gab über Notruf Standortmeldungen an das Lagezentrum der Polizei. Die Flucht endete schließlich in der Eduard-Grunow-Straße. Der 25-Jährige räumte in seiner Vernehmung beide Diebstähle ein.


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Am frühen Samstagmorgen verunfallte ein 19 Jahre alter Bremer unter Alkohol- und Drogeneinfluss mit einem Kleintransporter in Bremen-Osterholz.
Als die Polizei eintraf, leistete der renitente Fahrer erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme und verletzte dabei einen 24 Jahre alten Polizeibeamten.
Der 19-Jährige bog von der Hans-Bredow-Straße nach links in die Osterholzer Heerstraße ab. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Mauer, schleuderte gegen einen Mast und landete auf wieder der Mauer. Durch umherfliegende Teile wurde ein geparktes Auto stark beschädigt; Scheiben und Bleche waren durchschlagen. Der Fahrer flüchtete zunächst zu Fuß weiter, konnte aber noch in Tatortnähe gestellt werden. Bei der Festnahme biss der augenscheinlich betrunkene und unter Drogen stehende Tatverdächtige einem Beamten in die Hand. Trotz getragener Schnittschutzhandschuhe erlitt der Polizist so schwere Bissverletzungen, dass er nicht mehr dienstfähig war. Bei der Vorführung an der Wache kam es erneut zu Widerstandshandlungen. Nach einer angeordneten Blutentnahme wurde der 19-Jährige in Gewahrsam genommen. Die Schadenshöhe liegt bei über 20.000 Euro.

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Am Samstagmorgen kontrollierte die Autobahnpolizei einen 33 Jahre alten Mercedesfahrer auf der Neuenlander Straße. Weder er noch sein 44-jähriger Beifahrer waren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, sodass ein Bevollmächtigter mit Führerschein das 600 PS starke Gefährt am Kontrollort übernahm. Damit war der Einsatz der Autobahnpolizisten jedoch noch nicht beendet.
Die kontrollierten Insassen sind der Polizei bereits wegen diverser Verkehrsdelikte bekannt. Aus diesen Gründen wurde die im Gespräch angegebene weitere Fahrtstrecke von den Einsatzkräften kontrolliert. Nur eine halbe Stunde später sichtete die Autobahnstreife den Mercedes auf der Autobahn 1. Mit über 200 km/h raste der Wagen bei erlaubten 130 km/h an dem Streifenwagen vorbei und versuchte, in Richtung Osnabrück zu flüchten. In Höhe des Rastplatzes Wildeshausen konnte das 600 PS starke Gefährt jedoch von der Polizei gestellt werden. Am Steuer des Flitzers saß nun der 44-Jährige, der bei der vorherigen Kontrolle in der Neustadt noch Beifahrer war. Er stand offensichtlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln; ein Drogenschnelltest verlief positiv auf Kokain. Bei seinem Beifahrer handelte es sich um den 33-Jährigen, der zuvor das Fahrzeug lenkte und Halter des Wagens ist. Beide Personen wurden an einem Revier vorgeführt, wo der 44-Jährige sich einer angeordneten Blutentnahme unterziehen musste.
Zu den Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein (in einem Fall unter Drogeneinfluss) kommt für den 33 Jahre alten Mercedes-Halter ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen 'Fahrenlassen ohne erforderliche Fahrerlaubnis' dazu. Der Mercedes wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt.
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