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August 2016


Während seiner Flucht vor einer Anhaltekontrolle durch die Polizei raste ein junger Mann gestern Abend kurz vor Mitternacht mit dem Opel Corsa seines Vaters durch Huchting. In der Stuhrer Landstraße geriet er von der Fahrbahn ab und landete in einem Gebüsch. Er setzte seine Flucht noch kurz fort. Gab dann allerdings auf und hielt in der Rheinallee an. Der 20 Jahre alte Fahrer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
Das Fahrzeug war einer Streifenwagenbesatzung in der Kirchhuchtinger Landstraße wegen seiner aggressiven Fahrweise aufgefallen. Auf das Anhaltesignal 'STOP POLIZEI' reagierte der Fahrer in der Weise, dass er Gas gab und mit überhöhter Geschwindigkeit die Flucht über die Rotterdamer Straße, der Straße Hermannsburg und der Stuhrer Landstraße ergriff. Die mit Abstand folgende Streifenwagenbesatzung musste in zwei Fällen beobachten, dass durch die Fahrweise des flüchtenden Corsa zwei Radfahrer gefährdet wurden. Nach dem Anhalten in der Rheinallee gab der 20-Jährige gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten seine Gründe für die halsbrecherische Fluchtfahrt an: Erstens hatte er keine Fahrerlaubnis, weil ihm diese von der Verwaltungsbehörde entzogen worden war. Zweitens stand er unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Sein drittes Argument war, dass er den Wagen ohne Rücksprache mit seinem Vater an sich genommen hatte. In dem Corsa saßen drei Bekannte des Fahrers. Nach seinen und ihren Angaben hatte er die Drei vom Werdersee abgeholt und dort auch Bier konsumiert. Nach der Entnahme einer Blut- und Urinprobe wurde der 20-Jährige an der Wache entlassen. Die Fahrzeugschlüssel für den PKW seines Vaters verblieben bis zur Abholung an der Wache. Ihn erwarten jetzt Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
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Am kommenden Sonnabend findet in Bremen eine Kundgebung unter dem Motto "Wie steht der Islam zum Terrorismus" statt. Dazu sind zwei Gegenveranstaltungen angemeldet. Rund um den Hauptbahnhof kann es zu Verkehrsstörungen kommen.
Die Kundgebung beginnt gegen 16 Uhr vor dem Nordausgang des Bremer Hauptbahnhofs, dem Willy-Brandt-Platz, und endet gegen 19 Uhr. Der Veranstalter rechnet mit etwa 500 Teilnehmern. Der Willy-Brandt-Platz und die Theodor-Heuß-Allee werden an dem Tag ab 9 Uhr bis etwa 21 Uhr gesperrt. Ein Zugang zum Nordausgang des Hauptbahnhofs ist für Reisende gewährleistet. Die Polizei empfiehlt aber den Haupteingang zu nehmen.
Zu der Veranstaltung am Hauptbahnhof ist am Sonnabend um 14 Uhr auf der Bürgerweide eine Gegenkundgebung geplant. Hier werden etwa 50 Personen erwartet. Eine weitere Gegenveranstaltung mit etwa 200 Teilnehmern soll zwischen 14 und 18 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit stattfinden.
Die Polizei wird alles tun, um sowohl die angemeldete Kundgebung am Nordausgang als auch die Gegenveranstaltungen zu ermöglichen und zu schützen - solange sie sich im Rahmen des rechtlich Erlaubten bewegen. Sollte es zu Gefahren und Straftaten kommen, werden die Einsatzkräfte konsequent eingreifen.
Für Medienvertreter wird am Sonnabend ab 15.00 Uhr eine Pressesammelstelle gegenüber dem Willy-Brandt-Platz eingerichtet.
Die Polizei Bremen appelliert an alle Teilnehmer, friedlich vom Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen und Provokationen zu unterlassen.
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Schülerinnen und Schüler der WOS präsentieren mit Geflüchteten ihr musikalisches Können

Es ist fast unglaublich, was 33 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Wilhelm Olbers (WOS) gemeinsam mit dem Rapper Immo Wischhusen auf die Beine gestellt haben. Innerhalb von zwei Wochen stemmten die engagierten Jugendlichen ¬- Oberstufen-Schülerinnen und Schüler und Geflüchtete aus den Vorkursen - ein Musik- und Tanzprojekt der Superlative. Wischhusen ist professioneller Musiker und bietet regelmäßig Workshops für junge Erwachsene an – er motiviert und kitzelt Kreativität aus den Jugendlichen heraus. "Es ist bemerkenswert, was er an unserer Schule geleistet hat. Besonders für die jungen Geflüchteten, die in unseren Vorkursen auf die Gymnasiale Oberstufe (GyO) vorbereitet werden, bedeutet das Projekt eine Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu verarbeiten", erklärt Knut Walther, Leiter der GyO an der WOS.

WOS-Schülerinnen und -Schüler rappen auf der
WOS-Schülerinnen und -Schüler rappen auf der "Palette"
Im Projekt-Verlauf sind drei Songs entstanden, vorwiegend mit deutschen Raps aber auch mit französischen, englischen, persischen und arabischen Sequenzen. "Interessant war dabei unter anderem der Aspekt des interkulturellen Lernens. So wurde beispielsweise am ersten Workshop-Tag im Plenum darüber gesprochen, was Glück für jeden einzelnen bedeutet. Das wurde zum Ausgangspunkt eines Gedankenaustauschs über Themen wie Familie, Freunde, Heimat, Reichtum und Armut", so Walther. Die Jugendlichen konnten in diesem besonderen Rahmen miteinander Texte, Rhythmen und Melodien entwickeln und Sprachbarrieren überwinden. "Statt Reproduktion stumpfer Hip-Hop-Klischees, ging es hier um Kreation und Darbietung eigener Vorstellungen und Inhalte", sind sich Wischhusen und der GyO-Leiter einige.

Vor dem Auftritt wurde kräftig geübt
Vor dem Auftritt wurde kräftig geübt
Präsentiert wurden die Ergebnisse während eines Konzerts auf der Bühne "Die Komplette Palette" im Hemelinger Hafen vor einem begeisterten Publikum. Wer dieses Ereignis verpasst hat, bekommt am Freitag, 2. September 2016, von 14 bis 16 Uhr noch einmal die Gelegenheit, die Raps zu hören. Dieses Mal auf dem Gelände der Bremer Tafel e.V., Brauerstraße 13. Anlass der Veranstaltung dort ist eine Präsentation der Ergebnisse aus einem Graffitiworkshop mit Vertreterinnen und Vertretern des Bürgerhauses Hemelingen und Achtklässlerinnen und Achtklässlern der WOS.
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Kooperationsvereinbarung zwischen Bremen, Handelskammer und Handwerkskammer heute im Rathaus unterzeichnet

Hundert Ausbildungsplätze für Flüchtlinge – das ist gut für die jungen Frauen und Männer, die so eine berufliche Perspektive bekommen und gut für den Standort Bremen, der auf qualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen ist. Von diesem Projekt profitieren alle Beteiligten. Darin sind sich Bürgermeisterin Karoline Linnert, Harald Emigholz, Präses der Handelskammer Bremen, Jan-Gerd Kröger, Präses der Handwerkskammer Bremen und Holger Wendel, Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums für den öffentlichen Dienst, einig. Sie unterzeichneten heute (30. August 2016) im Rathaus eine Kooperationsvereinbarung. 40 Ausbildungsplätze bietet der öffentliche Dienst an und je 30 Betriebe, die den Kammern angeschlossen sind. Vor Beginn der Ausbildung werden die Flüchtlinge eine einjährige Einstiegsqualifizierung absolvieren.
"Die Ausbildung eröffnet den jungen Menschen eine berufliche Perspektive", freut sich Bürgermeisterin Karoline Linnert. "Die Einstiegsqualifizierung mit theoretischen und praktischen Anteilen schafft die nötigen Grundlagen für eine erfolgreiche Ausbildung. Ausbildung und Arbeit sind ein Schlüssel zur erfolgreichen Integration."
Jan-Gerd Kröger, Harald Emigholz, Karoline Linnert und Holger Wendel unterzeichnen den Kooperationsvertrag (von links nach rechts)
Handelskammer-Präses Harald Emigholz betont: "Nach den positiven Erfahrungen der Vergangenheit freuen wir uns, dass die erfolgreiche Kooperation im Projekt, Zukunftschance Ausbildung weiter ausgebaut wird. Es ist richtig und wichtig, dass jungen Geflüchteten über eine einjährige Einstiegsqualifizierung in Unternehmen und im öffentlichen Dienst der Weg in das Berufsleben eröffnet wird. Die professionelle Koordination und Unterstützung durch das Aus- und Fortbildungszentrum hilft allen Beteiligten. Und vor allem ist sie im Sinne der jungen Geflüchteten."
Lob auch von Handwerkskammer- Präses Jan-Gerd Kröger: "Dank der positiven Erfahrungen wurde die Zahl der Ausbildungsplätze verdoppelt. Das Handwerk freut sich auf die neuen Auszubildenden. Wir sind offen gegenüber Menschen ausländischer Herkunft."
Von einer "Win-Win-Situation" für Geflüchtete, Wirtschaft und Verwaltung spricht der Direktor des Aus- und Fortbildungszentrums für den bremischen öffentlichen Dienst, Holger Wendel. Er dankt allen Beteiligten für das große Engagement. "In dem Projekt steckt viel Empathie, Engagement und Knowhow." Besonderer Dank gebühre den zahlreichen engagierten Mentorinnen und Mentoren, Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften sowie ehrenamtlichen und hauptberuflichen Unterstützerinnen und Unterstützern.
Foto: Die Senatorin für Finanzen
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Beim zehnten „Talkabend im Universum®“ berichten Gäste von außergewöhnlich leidenschaftlichen Lebenswegen
Ein besonderes Jubiläum steht vor der Tür: Am 9. September bietet die Veranstaltungsreihe „Talkabend im Universum®“ bereits zum zehnten Mal tiefe Einblicke in ungewöhnliche Lebensgeschichten über sinnerfülltes Leben und Arbeiten. Im Gespräch mit der Bremer Moderatorin Nicole Kahrs, die ihre Talkgäste stets mit viel Neugier und Gespür für bedeutsame Themen auswählt, kommen ab 19 Uhr drei Menschen zu Wort, die ihrem inneren Ruf bedingungslos folgen.
So lernen die Zuhörer beispielsweise den 17-jährigen, vielfach preisgekrönten Ausnahmemusiker Parvis Hejazi aus dem Bremer Viertel kennen, der mit Kopf, Herz und Technik einem unstillbaren Drang nach Tasteninstrumenten nachgeht. Auch Susanne Troche folgte einem inneren Ruf, als sie nach einem Burnout die Werbebranche verließ, stattdessen Psychologie studierte und die Bedeutung vorgeburtlicher Mutter-Kind-Beziehungen zum Zentrum ihrer heutigen Arbeit machte. Den Talkgast Ekkehard Homann beflügelte die Sehnsucht nach einem für ihn unerschwinglichen Oldtimer so stark, dass er allein anhand von Fotos ein solches Fahrzeug in sechs Jahren Arbeit selbst nachbaute. Der Abend wird begleitet durch die Bremer Band Otives und kostet fünf Euro Eintritt.

Seit er mit vier Jahren einen Film über Ray Charles sah, war Parvis Hejazi nicht mehr aufzuhalten. Denn Parvis, einer von drei spannenden Talkgästen im Laufe des Abends, wurde mit einer ungewöhnlich tiefgehenden Liebe und Gabe für die Musik geboren – als einziger in seiner Familie. Mit fünf Jahren bekam er sein erstes Klavier und schon mit acht Jahren seinen ersten Preis als Komponist. Parvis empfindet seine Zeit mit der Musik als ein unausweichliches Grundbedürfnis, gleichgesetzt zum Essen und Schlafen. Heute mit 17 Jahren führt er ein multidimensionales Leben – Parvis beendet gerade sein Abitur und studiert parallel seit 2013 an der Hochschule für Künste Bremen Klavier und Komposition. Er ist auf Konzertreisen in der ganzen Welt unterwegs und wurde für sein außergewöhnliches Schaffen schon mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Ursprünglich arbeitete Susanne Troche, die als weiterer Talkgast eingeladen ist, in der Werbebranche. Doch wegen eines Burnouts musste sie ihren Beruf aufgeben. Auf der Suche nach den tieferen Ursachen ihrer Erkrankung begann sie sich mit den Prägungen vor und während der Geburt eines Menschen zu beschäftigen. Sie selbst kam unter schwierigen Umständen auf die Welt und ihr Zwillingsbruder starb während der Schwangerschaft. Susanne Troche absolvierte ein Psychologiestudium und stieß dabei auf die Mutter-Kind-Bindungsanalyse, die Eltern unterstützt, eine vorgeburtliche Beziehung zu ihrem Kind aufzunehmen. Mit den Kenntnissen über vorgeburtliche Prägungen und deren Auswirkungen auf spätere Emotions- und Beziehungsmuster begleitet sie heute werdende Eltern und deren Kinder sowie auch Menschen, die ihre eigenen pränatalen Prägungen erkennen möchten.Bild:Privat

Von seiner bis in die Kindheit zurückreichenden Liebe zum „Bentley Blower”, einem Rennwagen im Stil der 20er Jahre, berichtet Ekkehard Homann. Später als Student blieb die Sehnsucht, solch einen Wagen einmal selbst erleben zu können. Doch Preise in Millionenhöhe ließen seinen Traum platzen. So begann er den Bentley allein anhand von Fotos zu analysieren und nachzubauen. Über sechs Jahre mit 6000 Arbeitsstunden flossen in dieses unglaubliche Vorhaben. Er gab alles was er hatte für seinen kühnen Traum – jobbte für die Materialkosten als Totengräber und eignete sich eine extreme Vielfalt an handwerklichem Können und technischem Knowhow an. Heute verleiht der freischaffende Künstler auch den mobilen Träumen anderer Menschen in reiner Handarbeit eine Form und Funktion und folgt damit seinem ganz eigenen Lebensweg.

Die Bremer Band Otives begleitet den Abend mit schwebendem Sound und melancholischen Rhythmen.
 
  • Termin: Der zehnte „Talkabend im Universum® – Gespräche über sinnstiftendes Leben und Arbeiten“ mit der Moderatorin Nicole Kahrs findet am 9. September von 19 Uhr bis 21.30 Uhr im Universum® statt. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Anzahl der Plätze ist jedoch begrenzt.
     
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Ein bislang unbekannter Verdächtiger bedrängte gestern in Borgfeld zunächst eine 36 Jahre alte Frau und brachte dann einen 95 Jahre alten Bremer zu Fall. Der Rentner verletzte sich dabei schwer. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 11.30 Uhr ging die 36-Jährige durch die Getränkeabteilung eines Supermarktes, als sie merkte, dass der Unbekannte ihr folgte. Sie teilte ihm mit, dass er sie in Ruhe lassen solle. Er entgegnete, dass er Sex mit ihr wolle. Die Frau handelte richtig, indem sie Andere auf ihre Situation aufmerksam machte. Der Verdächtige flüchtete daraufhin aus dem Laden. Draußen stellte er im Vorbeilaufen dem 95-Jährigen ein Bein, so dass er stürzte. Der Rentner erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Fahndungsmaßnahmen mehrerer Streifenwagen verliefen bislang ohne Erfolg. Die Polizisten leiteten Verfahren wegen Nötigung bzw. Beleidigung auf sexueller Grundlage und Körperverletzung gegen den Unbekannten ein.
Der Verdächtige wurde von mehreren Zeugen als knapp 170 cm groß und von schlanker Statur beschrieben. Er soll kurze schwarze Haare und einen dunklen Teint gehabt haben. Er trug einen Drei-Tage-Bart und sprach Deutsch mit leichtem Akzent. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer blauen Jeans, einem blauen Hemd und grün-weißen Turnschuhen bekleidet. Der Mann soll alkoholisiert gewesen sein. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten.
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In Hemelingen verlor ein Autofahrer am Montagnachmittag die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr gegen eine Hausmauer. Drei Insassen wurden verletzt. Der erst 16 Jahre alte Fahrer flüchtete zunächst, konnte aber später gestellt werden.
Der 16-Jährige befuhr mit einem Mercedes den Arberger Hafendamm in Fahrtrichtung Wendehammer. In der Kurve konnte er offensichtlich aufgrund erhöhter Geschwindigkeit das Auto nicht mehr steuern und prallte gegen die Mauer eines Lagerhauses. Bei dem Unfall verletzten sich die 16 alte Mitfahrerin schwer und die 20 und 21 Jahre alten leicht. Der Fahrer entfernte sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte vom Unfallort, konnte aber wenig später in der näheren Umgebung gestellt werden. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort ermittelt.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 16.000 Euro. Das Fahrzeug, es war auf den Vater einer der Mitfahrerinnen zugelassen, wurde zur Spurensuche beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Bereits am Freitagmittag haben zwei flüchtende Rucksackdiebe mehrere Passanten angerempelt, teilweise zu Fall gebracht und eine unbekannte Frau mit roter Oberbekleidung im Bremer Hauptbahnhof umgestoßen. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet alle Geschädigten, sich zu melden: Telefon 0421 / 162995
Die beiden Nordafrikaner (20, 31) hatten den Rucksack eines 78-jährigen Mannes gestohlen. Zivilfahnder der Bundespolizei nahmen sie fest. Dabei konnten sie sich zunächst losreißen und stießen am Hauptausgang rücksichtslos mehrere Passanten um, als sie auf den Bahnhofsvorplatz flüchteten.
Während der 31-Jährige sofort festgenommen wurde, gelang dem 20-Jährigen zunächst die Flucht in einer Straßenbahn. Auch in der Bahn stieß er Fahrgäste zur Seite, bevor ihm ein Bundespolizist Handschellen anlegen konnte.
Das Duo ist polizeilich bekannt, verfügt jedoch über einen festen Wohnsitz in Bremen und wurde entlassen. Ermittlungen dauern an.
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Ein Schwarzfahrer hat nach dem Ausstieg im Bahnhof Sagehorn einen abfahrenden Metronom-Zug mit einem Stein beworfen.
Eine Seitenscheibe des Fahrradwagens wurde beschädigt, aber nicht durchschlagen.
Der Zugbegleiter des ME 81940 hatte am Sonntagabend auf der Fahrt von Bremen nach Hamburg die Personalien des vermutlich 23-jährigen Bremers festgestellt, weil er mit dem Fahrausweis einer anderen Person unterwegs war. Der Fahrausweis wurde eingezogen.
Scheinbar aus Wut darüber bewarf der Schwarzfahrer gegen 22:40 Uhr den Zug. Die Schadenshöhe beträgt mehrere hundert Euro.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: Telefon 0421 / 16 29 95
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Letzte Nacht konnten Einsatzkräfte und ein Diensthund der Polizei Bremen in der Neustadt einen 27 Jahre alten Verdächtigen festnehmen, nachdem er zuvor in einen 6er BMW eingebrochen war und Autoteile gestohlen hatte.
Ein aufmerksamer Anwohner wählte gegen 4 Uhr morgens den Notruf der Polizei. Er beobachtete den 27-Jährigen, der gerade einen geparkten BMW in der Hegelstraße aufgebrochen hatte. Als die Polizisten eintrafen, schnappte der Verdächtige seinen Rucksack samt Beute und flüchtete zu Fuß in einen Hinterhof in der Thedinghauser Straße. Dort verloren die hinterhereilenden Beamten den Dieb zwar aus den Augen, setzten aber eine hinzugezogene Diensthundeführerin auf ihn an. Kaum mit dem Stöbern begonnen, zeigte Crawford seinem Frauchen bereits einen Fund an: Der Rucksack inklusive Einbruchswerkzeug, Multifunktionslenkrad und Tachometer-Einheit. Auf einem Nachbargrundstück verbellte er danach den 27-Jährigen, der sich in einem Gebüsch verkrochen hatte. Als der Verdächtige sich Crawford näherte und nach ihm trat, biss ihn der Hund.
Der Mann wurde von den Polizisten festgenommen und zur Wache gebracht. Dort wurde ein Arzt zur Begutachtung der Verletzungen hinzugezogen. Außerdem wurde der Litauer erkennungsdienstlich behandelt. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Diebstahls im erschwerten Fall eingeleitet.
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Ein 73 alter Fahrradfahrer stürzte am Samstagmorgen im Steintor und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu. Er schwebt seither in Lebensgefahr.
Der 73-Jährige befuhr gegen 9.30 Uhr die Straße Vor dem Steintor in Richtung stadtauswärts. Nachdem er laut Zeugenaussagen von einem schwarzen Wagen überholt worden war, stürzte er aus bislang ungeklärter Ursache. Dabei schlug er mit der rechten Kopfseite gegen eine Bordsteinkante und zog sich schwerste Verletzungen zu. Er wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Klinikum gebracht.
Die weiteren Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat dauern an. Hinweise zum Unfallgeschehen -insbesondere zu dem überholenden Fahrzeug¬- werden an die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-14850 erbeten.
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Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen gestern Abend in Huchting eine 80 Jahre alte Frau und einen 56-jährigen Mann fest. Beide stehen im Verdacht, eine 63 Jahre alte Frau während eines Trinkgelages so schwer verletzt zu haben, dass sie daran verstarb.
Gegen 20 Uhr wurden Rettungskräfte in eine Wohnung in der Antwerpener Straße gerufen. Dort hatten alle drei Anwesenden zuvor gemeinsam eine erhebliche Menge Alkohol konsumiert. Notarzt und Rettungssanitäter fanden die bereits leblose 63-Jährige mit schwersten Kopfverletzungen vor. Reanimationsversuche verliefen erfolglos.
Das Kommissariat für Kapitaldelikte hat Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet. Die Verdächtigen wurden festgenommen und befinden sich im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. Rückfragen richten Sie bitte an die Staatsanwaltschaft Bremen.
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In der vergangenen Woche entdeckten Polizeibeamte der Ermittlungsgruppe 'Fahrrad' der Polizei Bremen sieben hochwertige Fahrräder in einem nicht angemeldeten Opel Zafira. Das Fahrzeug stand auf einem Parkplatz an der Duckwitzstraße unter der A 281. Sechs der Fahrräder konnten sofort als gestohlen zugeordnet werden.
Der Opel Zafira war mit sieben neuwertigen, teils hochwertigen Fahrrädern beladen. Der PKW wurde nebst Inhalt sichergestellt. Sechs der Fahrräder konnten sofort als gestohlen identifiziert werden, weil die Eigentümer dies entsprechend der Polizei angezeigt hatten. Entsprechend groß war die Freude bei den Bestohlenen, als ihnen ihr Fahrrad wieder ausgehändigt wurde. Sämtliche Fahrräder wurden Anfang August im Bereich Weidedamm, Innenstadt und Neustadt entwendet. Der Eigentümer/Nutzer des Zafira konnte bislang nicht ermittelt werden.
Für ein dunkelgraues Rad Marke Victoria, ein Herren-Trekkingrad, konnte bisher noch kein Besitzer gefunden werden. Die Ermittler fragen nach dem Eigentümer des Rades Hinweise werden an die Ermittlungsgruppe Fahrrad unter Tel. 362 16125 erbeten. Fotos von sichergestellten Fahrrädern sind generell auch im Internet unter www.polizei.bremen.de unter "Rat und Hilfe / sichergestellte Fahrräder" einsehbar.
Die Polizei rät die Fahrräder registrieren zu lassen und im Falle eines Diebstahls diesen auch bei der Polizei anzuzeigen, damit bei Fahrradkontrollen und wenn Räder aufgefunden werden, diese auch den rechtmäßigen Eigentümern zuordnen zu können. Nur so lässt sich auch den Tätern der Diebstahl bzw. die Hehlerei nachweisen. Damit die Fahrräder gar nicht erst in unbefugte Hände gelangen, sollten die Fahrzeuge immer mit einem zertifizierten Schloss an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Das gilt auch für die Verwahrung in Garagen, Carports und Gemeinschaft
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Gestern Nachmittag meldete ein Autofahrer dem Lagezentrum der Polizei einen Kradfahrer im Bereich des Bremer Hauptbahnhofes, der torkelnd auf sein Fahrzeug gestiegen war. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckte eine Streifenwagenbesatzung das Kleinkraftrad an einer Ampel in der Sankt-Magnus-Straße im Stadtteil Walle.
Nachdem sie sich vor das Krad gesetzt hatten, ging einer der Polizeibeamten auf den Fahrer zu und signalisierte ihm, stehen zu bleiben. Der 40 Jahre alte Fahrer gab jedoch plötzlich Vollgas und fuhr auf den Polizeibeamten zu. Dieser wich jedoch reflexartig aus und versuchte den Fahrer am Arm festzuhalten. Dadurch wurde der Beamte mitgerissen und nach wenigen Metern stürzten der 40-Jährige mit dem Krad und der Polizist zu Boden. Durch den Sturz erlitt der Polizeibeamte Abschürfungen und Schwellungen an den Beinen. Der Kradfahrer blieb unverletzt.
Der deutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende 40-Jährige wurde festgenommen und in Gewahrsam genommen. Ein Alcotest ergab bei ihm einen Wert von über 1,6 Promille. Recherchen zu dem Krad ergaben, dass dieses bereits im Juli 2015 als gestohlen gemeldet war. Das Kennzeichen war im Juni 2016 an einem weiteren Tatort entwendet worden. Bei seiner Blutentnahme räumte der 40-Jährige ein, auch Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Er blieb zunächst zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Gegen den Mann wurden u.a. Strafverfahren wegen Verdacht des Diebstahls, Gefährdung des Straßenverkehrs, Führen eines Kfz ohne erforderliche Erlaubnis eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
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Gestern Mittag wurde eine Radfahrerin im Kreuzungsbereich der Rembertistraße/Am Dobben von einem PKW angefahren und schwer verletzt. Die 41 Jahre alte Frau wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht.

Die Frau befuhr die Rembertistraße in Richtung Parkallee und fuhr laut Zeugenaussagen bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich. Aus der Parkallee fuhr ein 67 Jahre alter Fahrer eines Renault ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein und wollte nach links in die Straße Am Dobben abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich die Radfahrerin und erfasste sie frontal.
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Gefahrgut ausgelaufen

Am 24.08.2016 um 07:50 Uhr wurde der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle gemeldet, dass in der Albert-Bote-Str. im Güterverkehrszentrum auf einem Sattelauflieger ein Container ( 1000 Liter ) mit gefährlicher Flüssigkeit undicht ist. Bei dem Stoff handelte es sich um einen giftigen Stoff von dem bei Erwärmung auch eine Brandgefahr ausgeht.
Von der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle wurden der Führungsdienst, die Umweltschutzzüge der Feuerwache 5 und der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt, ein Löschzug und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Vor Ort wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und ein Bürokomplex geräumt. Verletzte Personen gab es nicht. Zwei Trupp unter Chemieschutzanzügen mit Atemschutz wurden zur Erkundung eingesetzt. Da die Erkundung des Containers keine Gefährdung ergab, wurde der Sattelauflieger unter Aufsicht entladen. Nach dem Entladen des Sattelaufliegers gab der Einsatzleiter Entwarnung.
Bei der Flüssigkeit handelte es sich nicht um einen giftigen und brandgefährlichen Stoff, sondern nur um ein Mineralölprodukt mit dem Bleche eingefettet waren.
Insgesamt waren 20 Fahrzeuge und ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzstelle wurde um 11:30 Uhr aufgelöst.Beispielbild

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Ein 78 Jahre alter Mann stieß vergangenen Freitag auf ein Wespennest und wurde von den Insekten angegriffen. Er verstarb auf dem Weg in ein Bremer Krankenhaus. Die Polizei warnt vor eigenständigen Beseitigungen solcher Nester.
Der 78-Jährige stieß Freitagnachmittag bei Gartenarbeiten auf ein so genanntes Erdwespennest. Der Insektenschwarm wurde sofort aggressiv. Die Wespen griffen seine Ehefrau und ihn an und stachen mehrmals zu. Die Zunge und der Hals des Mannes schwollen an. Er kollabierte wenige Minuten später und musste vor Ort reanimiert werden. Noch bevor der Rettungswagen das Bremer Krankenhaus erreichte, verstarb der 78-Jährige. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde der Verstorbene im Mund- Rachenraum durch eine oder mehrere Wespen gestochen. Durch die Zungenschwellung kam es zu einem Ersticken.
Ein Ratschlag der Polizei: Markieren Sie Erdnester im Rasen und grenzen den Einflug im Radius von mehreren Metern durch Warnbänder ab. Dieses Arial nicht mit dem Rasenmäher befahren und auch keinen gezielten Wasserstrahl auf das Einflugloch richten. Ziehen Sie zur Bekämpfung oder Beseitigung immer Fachleute, wie beispielsweise Imker oder Schädlingsbekämpfer zurate.
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Ein 20 Jahre alter Bremer fuhr in der Nacht zu Sonntag in Bremen-Hemelingen frontal mit seinem Wagen gegen einen Ampelmast. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Gegen 04.30 Uhr vernahmen Einsatzkräfte der Polizei Bremen lautes Reifenquietschen gefolgt von einem lauten Knall. In der Arberger Heerstraße Ecke Hermann-Osterloh-Straße fanden sie einen gefällten Ampelmast vor. Eine Ölspur führte die Polizisten zu einem Parkstreifen in der Hermann-Osterloh-Straße. Dort stand ein Ford Focus mit stark eingedrückter Front, daneben der 20-Jährige und sein 24 Jahre alter Bruder. Beide gaben übereinstimmend an, einem entgegenkommenden blauen Mercedes mit überhöhter Geschwindigkeit ausgewichen zu sein. Dieses Ausweichmanöver habe zur Kollision mit dem Ampelmast geführt. Der Mercedes-Fahrer sei einfach weitergefahren.
Bei einer Atemalkoholkontrolle stellten die Beamten einen Wert von 0,5 Promille bei dem Fahrer des Unfallwagens fest. Er musste sich daraufhin an einer Polizeiwache einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 20-Jährigen eingeleitet.
Hinweise zu dem Unfallgeschehen -insbesondere zu dem blauen Mercedes- nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-14850 entgegen.
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Unbekannte setzten am Wochenende mit einem Schlauch eine Schule in Oslebshausen unter Wasser. Die Feuerwehr musste mehrere tausend Liter abpumpen, die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Die Täter schnappten sich einen Wasserschlauch und hängten diesen in ein auf Kipp stehendes Fenster im Erdgeschoss der Schule am Oslebshauser Park. Anschließend drehten sie den Wasserhahn auf. Reinigungskräfte entdeckten den Schaden heute in den frühen Morgenstunden und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Das Erdgeschoss stand mehrere Zentimeter unter Wasser. Inwieweit die Einrichtungsgegenstände und Materialien beschädigt wurden, wird noch geprüft.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und fragt:" Wer hat am Wochenende im Bereich der Schule Am Oslebshauser Park verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Verursacher geben? Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 362-3888 erreichbar.
Sechs Tipps der Polizei gegen die Lust an der Zerstörung:
Schauen Sie nicht weg, wenn Sie beobachten, dass jemand öffentliche Einrichtungen oder Privateigentum beschädigt. Erstatten Sie Anzeige.
Greifen Sie keinesfalls selbst ein! Gewalt gegen Sachen kann leicht auch zu Gewalt gegen Personen eskalieren - zumal dann, wenn Alkohol im Spiel ist oder wenn eine Gruppe von Tätern auftritt.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den Wert und Nutzen öffentlicher Einrichtungen. Machen Sie ihm klar, dass jede Beschädigung von uns allen bezahlt werden muss. Verdeutlichen Sie ihm auch, dass Einrichtungen wie Telefonzellen im Notfall lebensrettend sein können. Seien Sie Vorbild dabei, wie mit öffentlichem und privatem Eigentum umgegangen werden sollte.
Wenn Sie Zeuge von Vandalismus werden, geben Sie der Polizei möglichst genaue Hinweise zur Tatzeit, zum Tatort, zu den Tätern und zu eventuell benutzten Fahrzeugen.
Melden Sie umgehend Vandalismusschäden, von denen eine Gefahr für die Mitbürger ausgehen kann.
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Senator Günthner besucht Kompetenzzentrum und Lernwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt


Wenn jemand zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, kommen häufig verschiedene Faktoren zusammen, die eine intensive Begleitung notwendig macht. Verursacht durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit fehlen Schulabschluss, Ausbildung oder berufliche Praxis, die eine Grundlage für ein selbständiges Leben nach der Zeit im Gefängnis bilden könnten.
Mit Unterstützung des Arbeitsressorts wird eine Reihe von Maßnahmen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert, wie zum Beispiel die Lernwerkstatt in der JVA. Seit einem Jahr haben zwölf Insassen die Möglichkeit, sich dort an verschiedenen Materialien und handwerklichen Fähigkeiten auszuprobieren. Vor allem ist die Lernwerkstatt aber auch ein erster Schritt zu einem strukturierten Tagesablauf, in dem Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit sowie Kreativität eine wichtige Rolle spielen. "Mit dieser Maßnahme werden wichtige Kompetenzen der Inhaftierten trainiert, um ihre Startchancen nach der Haftentlassung zu verbessern", so Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, aber auch Senator für Justiz und Verfassung und somit gleich in doppelter Weise zuständig. Neben der Lernwerkstatt werden mittels des Vereins Hoppenbank weitere Angebote geschaffen, so zum Beispiel die Alkoholsuchtberatung und Prävention und das Projekt ‚Ich lese für Dich‘, bei dem Insassen für ihre Kinder Geschichten auf CD aufnehmen, um die Bindung während der Haftzeit möglichst intensiv aufrecht zu erhalten.
In einem Gebäude direkt vor den Mauern des Bremer Gefängnisses ist das Kompetenzzentrum ansässig, das vom Förderwerk und der Hoppenbank gemeinsam betrieben wird. Hier ist eine Anlaufstelle entstanden, die verschiedene Unterstützungsangebote für Straffällige und Haftentlassene unter einem Dach bündelt: Berufshilfe, Schuldner- und Drogenberatung, Freie Straffälligenhilfe und berufliche Qualifizierung. Ob Gartenarbeit, Bauhelfertätigkeiten oder Bildhauerei, verschiedene Betätigungsfelder geben ehemaligen Häftlingen hier die Chance, beruflich wieder Fuß zu fassen. Die Maßnahmen werden über das Jobcenter zu gewiesen. "Erstrebenswert ist natürlich eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt", kommentiert Günthner den Besuch. "Aber es bedarf eines Hürdenabbaus auf beiden Seiten, Unternehmen könnten sich mehr für die Beschäftigung von Straffälligen öffnen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die ehemaligen Insassen die psychische und physische Stärke mitbringen, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen. Der Verein Hoppenbank leistet hier seit Jahren sehr wertvolle Arbeit."
Seit 1971 bietet der Verein Hoppenbank Straffälligen während und nach ihrer Haft Hilfestellung, um eine Perspektive für ihr berufliches und privates Leben zu entwickeln. Durchschnittlich 2.500 Menschen nehmen pro Jahr die Angebote des Vereins in Anspruch. Dazu gehören Vorbereitungskurse für die Haftentlassung, Beratungen und therapeutische Angebote, genauso wie Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitsvermittlung. Auch Wohnangebote hat die Hoppenbank in ihrem Portfolio ebenso wie die Beratung von Angehörigen. "Wir engagieren uns für Menschen, die straffällig geworden sind, um sie auf das Leben nach dem Gefängnisaufenthalt vorzubereiten", erklärt Albrecht Welchner, Geschäftsführer bei Hoppenbank e.V.. "Mit der Lernwerkstatt und dem Kompetenzzentrum bieten wir Straffälligen sowohl während ihrer Zeit im Gefängnis als auch direkt im Anschluss Möglichkeiten, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, dazu kommen Angebote für individuelle Begleitung und Förderung.". Ist Ihre persönliche SCHUFA negativ ?
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Ein 17 Jahre alter Jugendlicher stieg in der Nacht zum Sonntag zusammen mit einem Komplizen in ein Friseurgeschäft in Borgfeld ein. Blutanhaftungen und Daunenfedern überführten ihn.
Das Duo versuchte laut Zeugenaussage das Fenster des Friseurstudios in der Borgfelder Heerstraße aufzuhebeln. Als dieses misslang, schlugen die Einbrecher kurzerhand die Scheibe ein, durchwühlten das Geschäft und flüchteten vom Tatort. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und stellten im Salon Blutanhaftungen fest. Dazu führte eine Spur von Daunenfedern in Richtung eines Discountparkplatzes. Hier entdeckten die Ermittler den 17-Jährigen. Er hatte eine zerrissene Daunenjacke an und wies frische Verletzungen an den Händen auf. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen, er war der Polizei schon durch Eigentumsdelikte bekannt. Gegen ihn werden derzeit Haftgründe geprüft. Die Ermittlungen zu seinem Komplizen dauern an.
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In der Nacht zum Sonnabend stritten sich im Steintorviertel mehrere Personen auf der Straße. Die Auseinandersetzung eskalierte und zwei Männer wurden durch Messerstiche verletzt. Einsatzkräfte der Bremer Polizei nahmen Verdächtige auf der Flucht fest.
Die beiden Gruppen, bestehend aus etwa drei bis fünf Personen, gerieten aus bisher nicht bekannten Gründen in der Helenenstraße aneinander. Nach einem verbalen Streit wurden zwei 21 und 23 Jahre alte Männer mit Messern angegriffen. Anschließend flüchteten die Täter. Die jungen Männer mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Streifenwagenbesatzungen konnten zwei 19 und 23-jährige Angreifer in der Friesenstraße und am Gleisdreieck stellen und vorläufig festnehmen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu weiteren Beteiligten dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
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 Am 18.08.2016 um kurz vor 7:00 Uhr meldete eine aufmerksame Hundehalterin der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle das sich in der Osterlinger Straße im Stadtteil Walle ein Hund auf dem Dach eines Reihenhaus befindet. Der Hundehalterin war bekannt, dass in dem Haus vor kurzem ein Wurf Welpen zur Welt gekommen ist. Nun vermutete sie, dass eines der Tiere aus dem Dachfenster gefallen sei und die Hündin daraufhin ebenfalls aus dem Fenster geklettert ist.
Aufgrund der Meldung wurden Kräfte der Feuer- und Rettungswache 1 mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einer Drehleiter zur Einsatzstelle alarmiert. Auf dem Dach des zweigeschossigen Reihenendhauses befand sich tatsächlich eine offensichtlich beunruhigte Hündin. Sie war durch das geöffnete Dachflächenfenster auf die Dachfläche gelangt und es bestand die Gefahr, dass sie abrutscht und über die Traufe in den Vorgarten stürzt. Bei einer Rettung der Hündin über die Drehleiter bestünde die Gefahr, dass die Hündin unvorhersehbar reagieren und abstürzen könnte. Die Einsatzkräfte verschafften sich demzufolge einen gewaltsamen Zugang durch die Wohnungstür.
Die Hündin konnte von den Einsatzkräften durch das Dachflächenfenster vom Dach gerettet werden. Der körperliche Zustand der Hündin führte dazu, dass sie durch die nachgeforderte Polizei sichergestellt wurde. Weitere Hunde oder Welpen konnten in der Wohnung nicht gefunden werden.
Der Hundehalter muss sich jetzt den Ermittlungen der Polizei, des Veterinäramtes und des Ordnungsamtes stellen.Beispielbild
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Kontraktunterzeichnung im Bremer Rathaus ist ein erster wichtiger Schritt

Die Stadt Bremen beabsichtigt auch in Zukunft den öffentlichen Personennahverkehr in Bremen durch die Bremer Straßenbahn AG erbringen zu lassen. Dies dokumentierten heute (17.08.2016) mit ihrer Unterschrift die Partner des Kontrakts, die Stadt, das Verkehrsunternehmen, die Gewerkschaft Ver.di und der Betriebsrat der BSAG. Damit ist eine erste wesentliche Weichenstellung für die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in gewohnt hoher Dienstleistungsqualität erfolgt. Vor dem Hintergrund der rechtlichen Rahmenbedingungen soll im Herbst dieses Jahres eine entsprechende EU-weite Vorabbekanntmachung veröffentlicht werden und ein Jahr später der Öffentliche Dienstleistungsauftrag (ÖDLA), der den Leistungsumfang und die Qualität des Personennahverkehrs in Bremen sowie viele weitere Details der Zusammenarbeit für die kommenden Jahre definiert, vergeben und unterzeichnet werden.
"Wir wollen den Menschen dieser Stadt eine qualitativ hochwertige, umweltgerechte und bezahlbare Mobilität ermöglichen. Dabei haben wir heute und auch in Zukunft immer das Ziel vor Augen, die Attraktivität des Standorts Bremen nachhaltig zu stärken. Mit der BSAG haben wir dabei eine zuverlässige Partnerin an unserer Seite", sagte Verkehrsstaatsrätin Gabriele Friderich.
 (v.l.) Michael Hünig und Hajo Müller (BSAG-Vorstand), Verkehrsstaatsrätin Gabriele Friderich, Detlef Ahting (Landesbezirksleiter Verdi) und Thomas Bode (BSAG-Betriebsrat) bei der Zeichnung des Kontraktes

Sicherheit für den ÖPNV in der Stadt Bremen, das bedeutet auch Sicherheit für die Arbeitsplätze der rund 2000 engagierten Straßenbahnerinnen und Straßenbahner. So fiel es Staatsrätin Gabriele Friderich, den beiden BSAG-Vorstandsmitgliedern Hajo Müller und Michael Hünig, Verdi-Landesbezirksleiter Detlef Ahting und dem BSAG-Betriebsratsvorsitzenden Thomas Bode leicht, ihre Unterschriften unter die gemeinsame Willenserklärung zu setzen.
"Wir freuen uns sehr über den erneuten Vertrauensbeweis der Stadt Bremen", so Hajo Müller. Und weiter sagte der Kaufmännische Vorstand: "Die Stadt setzt mit der Unterzeichnung des Kontrakts auf das richtige Team. Rund 2.000 motivierte Straßenbahnerinnen und Straßenbahner setzen alles daran, die Lebensqualität in Bremen mit einem modernen, sauberen und wirtschaftlichen Öffentlichen Personennahverkehr weiter zu steigern."
"Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eine verbindliche Zusage für einen zuverlässigen und modernen ÖPNV. Busse und Bahnen werden in Zukunft einen immer größeren Stellenwert für die Mobilität der Menschen haben. Wir bereiten uns schon heute auf diese Anforderungen vor. Und wir unterstützen so das Ziel Bremens, die Attraktivität dieser Stadt als Lebensmittelpunkt und als Wirtschaftsstandort zu sichern", sagte BSAG-Vorstand Michael Hünig, der Betrieb und Personal des Verkehrsunternehmens verantwortet.
"Die Kolleginnen und Kollegen der BSAG wissen, worum es geht, wenn wir auch in Zukunft einen funktionierenden und qualitativ hochwertigen ÖPNV garantieren. Das Vertrauen der Stadt in unsere Arbeit ehrt uns und ist unser Ansporn zugleich. Leistung und Qualität in unserer Stadt zu erbringen, darauf verstehen wir uns seit nunmehr 140 Jahren", so der Betriebsratsvorsitzende Thomas Bode heute im Bremer Rathaus.
"Die Absicht der Stadt gute Rahmenbedingungen für den öffentlichen Nahverkehr wie für die Beschäftigten weiter sichern zu wollen", begrüßte ver.di Landesleiter Detlef Ahting die Vereinbarungen, "denn eine gute Qualität im ÖPNV in der Stadt ist nur mit guter Arbeit und guten Leuten möglich, wie es jetzt bei der BSAG der Fall ist".
Foto: BSAG. Ist Ihre persönliche SCHUFA negativ ?
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3 Promille sind zu viel, um sich mit Bundespolizisten anzulegen. Dabei standen eigentlich drei Tage lang Bremer Sehenswürdigkeiten auf dem Programm eines russischen Touristen.
Der 31-Jährige erschien am Mittwochmorgen mit Ehefrau und Baby auf der Wache am Bremer Hauptbahnhof, um nach seinem verlorenen Handy zu fragen. Zuvor hatten Bundespolizisten dem angetrunkenen Mann bereits einen Platzverweis für den Hauptbahnhof erteilt, nachdem er einen Streit in einem Lokal provozierte.
Im Rahmen des Gesprächs wegen seines verlorenen Telefons wurde eigens eine Dolmetscherin angerufen. Das schien ihm zu umständlich zu sein: Er beleidigte den Beamten und griff ihn dann an. Kurz darauf fand er sich - leider in Angesicht von Frau und Kind - in Handschellen auf dem Boden wieder. Ein Amtsarzt stelle seine Gewahrsamsfähigkeit fest; die nächsten Stunden verbrachte der Tourist in der Ausnüchterungszelle.
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Strafbefehle und Verhandlungstermine sollte man nicht ignorieren, wenn man unbeschwert reisen möchte: Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle eines Fluges aus London haben Bundespolizisten einen 26-jährigen Mann verhaftet. Der Deutsche war nach Großbritannien umgezogen.  
Wahrscheinlich hatte er deswegen Strafbefehle der Staatsanwaltschaft Stade wegen zweimaligen Erschleichens von Leistungen ignoriert. Im November 2015 war er in Abwesenheit durch das Amtsgericht Bremervörde zu 20 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die erforderliche Summe von 377,- Euro zur Auslösung konnte er am Flughafen auch nicht aufbringen. So musste er den Familienbesuch um 20 Tage verschieben und wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

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Ein 24 Jahre alter Motorrollerfahrer beging gestern Nachmittag sage und schreibe sechs Verstöße, während er durch Bremen-Nord fuhr.
Fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge darf er bis auf weiteres nicht mehr führen.
Gegen 17.15 Uhr fiel der junge Mann einer Streifenwagenbesatzung in der Uhthoffstraße auf. Als die Einsatzkräfte ihn in der Hermann-Fortmann-Straße kontrollierten, behauptete er zunächst, seine Papiere daheim vergessen zu haben. Im Helmfach des grünen Kleinkraftrades fanden die Polizisten neben einem Plastikbeutel voll Marihuana auch ein sogenanntes Einhandmesser. Bei der anschließenden Fahrt zum Polizeirevier sprudelte es dann aus dem 24-Jährigen heraus. Er habe gar keinen Führerschein, sondern nur eine Mofaprüfbescheinigung. Das Mofa sei ihm aber zu langsam.
An der Wache musste sich der Mann nach einem auf THC positiven Urintest noch einer Blutentnahme unterziehen. Während ihrer Ermittlungen fanden die Beamten zudem heraus, dass der Verdächtige falsche bzw. alte Kennzeichen an seinem Zweirad montiert hatte. Dementsprechend lag für das Führen des Rollers im öffentlichen Straßenverkehr auch kein Versicherungsschutz vor. Insgesamt wird nun wegen sechs verschiedener Delikte gegen den 24-Jährigen ermittelt: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Führen eines Kfz unter Einfluss berauschender Mittel, Kennzeichenmissbrauch, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz.
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„Richtiges Grillen ist Kunst“

Grillen? Kann doch jeder. Holzkohle anzünden, Würstchen oder Nackensteak auf den Grill legen, wenden, warten – fertig. Doch wer denkt, da geht nicht mehr, irrt sich. Wie wäre es zum Beispiel mit gegrilltem Kuchen oder Eis als Dessert? Kein Problem für Meister-Grilleure. Gerade erst hat sich der Grillduft der Deutschen Meisterschaft vor einigen Wochen in Fulda verzogen, jetzt treten viele Stars ihrer Zunft erstmals in Bremen an: bei der 8. European BBQ Championship der World BBQ Association.
Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. September, kämpfen auf der Bürgerweide im Rahmen der HanseLife zahlreiche Teams um Europas „Grill-Krone“ und 12.000 Euro Preisgeld. Neben Shows erwarten die Besucher Live-Musik, Kostproben und Informationen rund ums Grillen. Auch Zubehör gibt es – zum Beispiel Nadelbaumzapfen als besonders stilvolle Grillanzünder.
„Richtiges Grillen ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft zugleich“, sagt Robert Meyer, Vizepräsident der World BBQ Association, des Weltgrillverbandes. Und genau darauf wird es nun ankommen: Insgesamt dürfen 60 Teams aus aller Welt antreten, wobei der „Grand Champion“-Titel nur an Europäer gehen kann. Wer sich den Titel schließlich holt? Versuchen wollen es zum Beispiel das just zum deutschen Meister gekrönte Team GutGlut aus Rösrath und die zweitplatzierte Truppe Grill-Doch-Mal aus Berg bei Neumarkt.
Die Teams mit jeweils zwei bis sechs Mitstreitern messen sich in Kategorien wie „Fisch mit Beilage“, „Schweinerippchen“ oder „Rinderbrust“. Eine qualifizierte Jury bewertet die Zubereitungen, ohne zu wissen, von wem sie kommen. Punkte gibt es unter anderem für Geschmack, Aussehen, Kreativität und Konsistenz. Wichtig sei außerdem, mit welchem Grill und welcher Kohle gegrillt wurde, berichtet Meyer. Auch die Hitze sei ein wesentlicher Faktor. „Das Besondere ist, dass jede Nation durch ihre Mentalität unterschiedlich grillt“, sagt der Profi, der 2003 bei der Grill-Weltmeisterschaft auf Jamaika den zweiten Platz belegte. „Das Zelebrieren oder die Würzung der Speisen sind zum Beispiel von Land zu Land verschieden.“
Alle zwei Jahre lädt die World BBQ Association zur europäischen Grill-Meisterschaft ein – 2014 gastierte sie im polnischen Dolina Charlotty, der Titel ging damals nach Schweden. „Die nationale und internationale Grillszene ist wie eine große Familie, die ständig wächst“, sagt Meyer. „Egal ob Alt oder Jung, Reich oder Arm – hier geht es gemeinsam um die Sache.“ Der Wettbewerb stehe zwar im Vordergrund, doch das Wiedersehen und der Austausch mit Gleichgesinnten machten den eigentlichen Charme der Veranstaltung aus. Es gehe eben um Leidenschaft, Essen, Freundschaft und Spaß.
Die European BBQ Championship findet im Rahmen der HanseLife am Samstag und Sonntag, 17. und 18. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Bürgerweide statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, und erlaubt auch den Besuch der HanseLife.
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