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November 2017


Am Donnerstagmorgen wurde gegen 3 Uhr eine Anwohnerin der Hemmstraße durch einen lauten Knall geweckt. Als die Frau aus dem Fenster schaute, sah sie drei Personen aus einem Geldinstitut kommen. Sie fuhren in einem dunklen Wagen in Richtung Utbremer Kreisel davon.
Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass in der Bank zwei Geldautomaten offensichtlich mit einem Gasgemisch gesprengt wurden. Durch die Wucht der Explosion wurde das Foyer der Filiale stark beschädigt. Nach Freigabe des Tatortes durch Experten der Feuerwehr sowie Entschärfer der Bremer Polizei nahmen die Spurensucher und die Ermittler ihre Arbeit auf. Nach ersten Erkenntnissen konnten die Diebe Bargeld entwenden. Die Höhe der Summe kann noch nicht beziffert werden.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den noch unbekannten Tätern machen können. Wer hat gegen 3 Uhr verdächtige Beobachtungen in der Hemmstraße gemacht? Wem ist ein dunkles Auto, Zeugen beschrieben es als Sportwagen, in diesem Zusammenhang aufgefallen? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.
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Seit Mittwoch, 15.11.2017 wird die 53-jährige Angelika Hartke aus Bremen-Blockdiek vermisst. Die Polizei bittet bei der Suche um Ihre Mithilfe.
Die Vermisste verließ ihre Wohnung um einen stationären Kurzaufenthalt in einem Bremer Krankenhaus anzutreten. Diesen Termin nahm sie allerdings nicht wahr. Seither hat sie sich nicht mehr gemeldet. Frau Hartke ist 162 Zentimeter groß, schlank und hat dunkle schulterlange Haare. Sie trägt eine Brille und führt einen blau-/okerfarbenen Rucksack mit sich. Zum Zeitpunkt des Verschwindens war sie mit einer silberfarbenen Jacke, einer blauen Jeans und einem grauen Strickpullover bekleidet. Beim Gehen zieht sie das rechte Bein etwas nach.

Die Polizei fragt:
Wer hat Angelika Hartke gesehen oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421/ 362-3888 oder an jede andere Polizeidienststelle.


Freuen sich über den Namenszusatz: Wirtschaftssenator Martin Günthner, Flughafen-Geschäftsführerin Petra Höfers und Bürgermeister Dr. Carsten Sieling
Freuen sich über den Namenszusatz: Wirtschaftssenator Martin Günthner, Flughafen-Geschäftsführerin Petra Höfers und Bürgermeister Dr. Carsten Sieling
 Der Flughafen Bremen trägt ab sofort einen Namenszusatz: Bremen Airport Hans Koschnick. So ist es jetzt in großen, silberfarbenen Lettern an den Fassaden des Flughafengebäudes zu lesen. Auch andere deutsche Flughäfen haben schon große Namen als Zusatz und ehren damit Söhne ihrer Stadt, beispielsweise Nürnberg „Albrecht Dürer“, Köln/Bonn „Konrad Adenauer“, München „Franz Josef Strauß“ oder Hamburg „Helmut Schmidt“ – damit ist der Flughafen Bremen also in guter Gesellschaft
„Die Benennung des Bremer Flughafens nach Hans Koschnick erinnert alle Bremerinnen und Bremer ebenso wie die vielen Gäste unserer Stadt aus dem In- und Ausland an einen leidenschaftlichen Weltbürger, international hoch anerkannten Staatsmann und Bremer Bürgermeister, der stets das Verbindende zwischen den Menschen gesucht hat und der sein Leben lang für Freiheit und soziale Gerechtigkeit, für Solidarität und Demokratie gekämpft hat“, so der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling. „Ich freue mich sehr, dass der Name Hans Koschnick nun an unserem Flughafen in großen Lettern verewigt ist.“
Bürgermeister Sieling.
Bürgermeister Sieling. "Ich freue mich sehr, dass der Name Hans Koschnick nun an unserem Flughafen in großen Lettern verewigt ist." 
Mit 80 Zentimeter hohen, silberfarbenen Buchstaben, die zukünftig auch in unterschiedlichen Farben illuminiert werden können und die auf einer Breite von fast 20 Metern an der Front des Terminals angebracht sind, zeigt sich der Bremen Airport jetzt mit seinem neuen Namen. „Der Flughafen Bremen ist stolz, dass er nun den Namenszusatz eines großen Bremer Politiker trägt“, sagt Flughafen-Geschäftsführerin Petra Höfers. „Hans Koschnick stand sein Leben lang dafür, Verbindungen zwischen Völkern und Nationen zu schaffen und dafür steht im weitesten Sinne auch ein Flughafen.“
Zusätzlich zum Namensschriftzug am Gebäude, ehren Gedenktafeln an allen Eingängen das Leben und Wirken von Hans Koschnick.
Über den Bremen Airport
Mit seinen rund 50 Nonstop-Zielen in 20 Ländern Europas und Nordafrikas gehört der Bremen Airport zu den internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Der Flughafen Bremen ist einer der schnellsten Abflughäfen Europas: Nur hier finden Reisende in Deutschland einen internationalen Flughafen, der so nah an der Innenstadt liegt. In nur elf Minuten erreichen Fluggäste von der Bremer City aus den Airport. Die Straßenbahn hält direkt vor dem Terminal.
Reisende profitieren am Bremen Airport von den hervorragenden Umsteigeverbindungen an europäischen Drehkreuzen wie München, Frankfurt, Amsterdam, Istanbul und Paris. Rund 2,6 Millionen Fluggäste nutzten jährlich den Airport Bremen. Mehr Infos: http://www.bremen-airport.com/
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Sowohl der Senat, die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen als auch der Haushalts- und Finanzausschuss haben der Bereitstellung der Mittel für die Fortsetzung des City- und Stadtteilmarketings in den beiden kommenden Jahren zugestimmt. Die aktuelle Förderung läuft zum Jahresende 2017 aus. Somit kann in der Bremer City, dem Zentrum Vegesack und den Stadtteilzentren Gröpelingen, Hemelingen und Neustadt die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden. Die Gremien haben die finanziellen Mittel in Höhe von insgesamt 2.030.000 Euro für die Jahre 2018 und 2019 bewilligt. Kooperationen, Netzwerke und Veranstaltungen sollen der Stärkung der Stadtteile dienen. Rund 590.000 Besucherinnen und Besucher werden über Sonderaktionen und Messen auf Angebote in den Stadtteilen aufmerksam. Neun Vollzeitarbeitsstellen werden hierüber finanziert.
Eine Evaluierung durch das Institut für Geographie der Universität Bremen hat die positiven Effekte, die durch die Arbeit der sechs Institutionen entstehen, bestätigt und die Fortsetzung empfohlen. Die Maritime Woche sowie rund 80 weitere Veranstaltungen wie verkaufsoffene Sonntage, aber auch Werbekampagnen stärken die Stadtteile und die lokale Wirtschaft. Insgesamt circa 650 Aussteller und 2.000 Netzwerkpartner, Kooperationen mit der Hochschule und der Universität sind in die Aktivitäten involviert. "Das City- und Stadtteilmarketing leistet eine wichtige Arbeit für die Stärkung der Stadtteile", betont Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. "Neben einer Imageverbesserung wird auch die Lebensqualität zusehends erhöht, so dass alle von den Aktivitäten profitieren."

Der Bremer Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr um eine Attraktion reicher. Zum ersten Mal lädt eine Eisbahn Jung und Alt zum Vergnügen auf zwei Kufen ein.
Die Eröffnung der Eisbahn durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, findet statt am:
Dienstag, 28. November 2017, 15 Uhr,
Eisbahn auf dem Ansgarikirchhof.

Informationen zur Eisbahn:
Schlittschuhlaufen:
Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass es zu Unterbrechungen der Öffnungszeiten kommen kann. Die Eisbahn muss alle 2 Stunden von einer Eismaschine gepflegt werden und darf in dieser Zeit nicht betreten werden.
Eintrittspreise:
Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren: 3,00 Euro Eintritt
Kinder bis einschließlich 4 Jahre haben freien Eintritt
Schulklassen haben bis 13:00 Uhr freien Eintritt (nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung)
Anmeldung für Schulklassen nur über info@bremenonice.de
Ein Schlittschuhverleih ist vorhanden.
Schlittschuhe können zum Preis von 3,00 Euro pro Paar ausgeliehen werden (Ausgabe erfolgt gegen Pfand).
Eisstockschießen:
Montag bis Donnerstag und Sonntag von 18:30 bis 20:30 Uhr
Freitag und Samstag von 18:30 bis 21:30 Uhr
Eintrittspreis für Gruppen bis 8 Personen: 50 Euro für 60 Minuten (inklusive Holzeisstöcken und Schuhspikes für jeden Teilnehmer)
Anmeldung zum Eisstockschießen nur über info@bremenonice.de
Alle weiteren Infos auf www.bremenonice.de
Übersichtskarte Bremer Weihnachtsmarkt: https://weihnachtsmarkt.in.bremen.de.

Mit der Fertigstellung des Hochwasserschutztores im Neustädter Hafen über die Hafeneisenbahn wurde ein wichtiges Element für den Sturmflutschutz des Generalplans Küstenschutz in Bremen abgeschlossen. Die Flutschutztoranlage, die aus zwei kraftbetriebenen Schiebetoren besteht, ermöglicht außerhalb des Sturmflutfalles das Passieren von Güterzügen durch die Deichlinie.
In Trägerschaft des Deichverbands am linken Weserufer konnte damit ein weiteres Projekt des Generalplans Küstenschutz fertiggestellt werden. Das Hochwasserschutztor, bestehend aus zwei einzelnen Schiebetoren mit einer Länge von sieben Metern und 22 Metern, kreuzt die Hafeneisenbahn und stellt in dieser Form eine Besonderheit dar. Mit dem 145 Meter langen Bauwerk kann die Deichlinie bei Hochwasser auch im Bereich der Eisenbahnzufahrt des Neustädter Hafens geschlossen und ein Hochwasserschutz bis etwa 4,7 Meter über dem mittleren Tidehochwasser (7,10 Meter über Normalnull) sichergestellt werden. Durch die Lage an der Brücke der Senator-Apelt-Straße über die Bahnlinie war das Hochwasserschutztor aufwändig in die örtlichen Verhältnisse einzupassen. Erste Planungen zur Umsetzung begannen 2013. Die Bauzeit von Ende 2016 bis zur Fertigstellung betrug rund ein Jahr.
"Der Hochwasserschutz ist für das Land Bremen sehr wichtig. Durch die zu erwartenden Folgen des Klimawandels müssen aktuell die Schutzmaßnahmen angepasst werden. Mit diesem neuen Flutschutztor ist ein weiterer Baustein entstanden, der die Bürgerinnen und Bürger entlang der Weser vor Hochwasserkatastrophen schützt", sagte Umweltstaatsrat Ronny Meyer und dankte den Beteiligten für ihre Unterstützung.
Eine weitere Erhöhung des Bemessungswasserstandes und der erforderlichen Höhe des Bauwerks um weitere 75 Zentimeter als Vorsorge für einen langfristigen Sturmflutschutz wurden bei der Planung und Ausführung bereits berücksichtigt. Im Sturmflutfall werden die Tore rechtzeitig vor Eintreffen eines Sturmflut-Tidehochwassers durch den Deichverband verschlossen und der Hochwasserschutz sichergestellt. Die Baukosten für das Bauwerk betragen 1,8 Millionen Euro.
Drei mittelständische Baufirmen führten die notwendigen verschiedenen Arbeiten aus. Das Zusammenspiel von Erd-, Tiefgründungs-, Gleis-, Stahlbeton- und Stahlbauarbeiten stellte eine Herausforderung für alle Beteiligten dar.
Mit dem rund zwei Meter hohen Tor konnte eine wesentliche Lücke in der Deichlinie geschlossen und dieser Abschnitt gleichzeitig an die Erfordernisse des Hochwasserschutzes angepasst werden. Das Projekt wurde zu hundert Prozent über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) gefördert.
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Am 27. November 2017 ist es wieder soweit, der Bremer Weihnachtsmarkt öffnet seine Türen. In Bremens guter Stube rund um den Roland auf dem Marktplatz steht einer der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland lassen sich jedes Jahr in Bremen in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Mit 181 Ständen, Buden und Karussells bietet der Markt bis einschließlich 23. Dezember alles, was das Herz begehrt: Schmuck und Kleidung, Kerzen und Pralinen, eine Runde im Kinderkarussell oder im historischen Riesenrad. Natürlich fehlen auch kulinarische Highlights nicht. Neben Klassikern wie Bratwurst, Kartoffelpuffer und Glühwein gibt es Fisch in verschiedenen Varianten, selbstgemachtes Lebkuchen, gebackenen Camembert oder Raclette.
Feierliche Eröffnung im St. Petri Dom
Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt mit einer Feierstunde im St. Petri Dom am Montag, 27. November um 16 Uhr. Dompastorin Ingrid Witte begrüßt in ihrer Ansprache alle Gäste und Schausteller. Musikalisch umrahmt das Eröffnungsprogramm der Knabenchor der Unser Lieben Frauen Kirche. Der Eintritt ist frei. Zum offiziellen Start für 27 Tage Weihnachtsmarkt gibt der Vizepräsident der Bremischen Bürgerschaft, Frank Imhoff, gemeinsam mit Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, im Anschluss das Startsignal. Sie schalten die Lichter des großen Tannenbaums vor der Bürgerschaft ein.
Bremer Weihnachtsmarkt begeistert weltweit
"Erst im letzten Jahr wurde der Bremer Weihnachtsmarkt zu einem der schönsten in Europa gekürt", freut sich Senator Günthner, dessen Haus die Zuständigkeit für das Marktwesen in Bremen in diesem Jahr übernommen hat. "Die gute Mischung aus Ausschankbetrieben, Imbissen und Kunsthandwerk wunderbar umrahmt von den historischen Gebäuden am Marktplatz macht den Bremer Weihnachtsmarkt so einmalig. Damit gehört er zu den zentralen touristischen Veranstaltungen und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor Bremens." Fünf Karussells, 25 Süßwarengeschäfte, 16 Ausschankbetriebe und 47 Geschäfte mit kulinarischen Angeboten zum sofortigen Verzehr bieten den Besucherinnen und Besuchern, dazu kommen vierzig Buden mit Weihnachtsartikeln und Kunsthandwerk sowie weitere 37, die Kerzen, Hüte, Honig oder Schreibwaren verkaufen.

Der Bremer Weihnachtsmarkt
Der Bremer Weihnachtsmarkt
Täglicher Besuch beim Weihnachtsmann
Gleich neben dem Dom am Brautportal bezieht der Weihnachtsmann eine kleine Hütte und öffnet jeden Tag um 16 Uhr seine Türen. Er hat ein offenes Ohr für die Kinder und liest ihnen eine kurze Geschichte vor, bevor er über den Weihnachtsmarkt wandelt und kleine Geschenke an die Kinder verteilt.
Schlittschuhlaufen auf dem Ansgarikirchhof
Eine Eislaufbahn auf dem Ansgarikirchhof lädt ab dem 28. November zum Pirouetten drehen und Eisstockschießen ein. Unter dem Motto ‚Bremen on ice‘ können sich große und kleine Eiskunstläuferinnen und -läufer auf 300 Quadratmeter täglich dem Vergnügen auf dem Eis hingeben. Der Eintritt kostet 3 Euro, Kinder unter 5 Jahren zahlen keinen Eintritt. Schlittschuhe können für 3 Euro direkt an der Bahn ausgeliehen werden. Für Schulklassen und Kindergärten ist der Eintritt zwischen 10 – 13 Uhr kostenlos. Mehr Informationen über die Angebote und Anmeldungen unter www.bremenonice.de
Winterfantasien verzaubern freitags
Ein besonderes Highlight zum Weihnachtsmarkt 2017 sind die Winterfantasien. Fünf Fantasiewesen mit beleuchteten Gewändern auf Stelzen und musikalischer Begleitung wandeln jeden Freitag (1., 8., 15. und 22.12.) zwischen 18 – 18.45 Uhr und zwischen 19.15 - 20 Uhr zwischen den Buden und Karussells und nehmen die Besucher mit auf eine Traumreise. Ob Engel, Eiskönigin oder Prinzessin, Elfe oder blauer Reiter, mit ihren magischen Figuren verzauberten Stelzen-Art aus Bremen seit 2001 sein Publikum und in diesem Jahr auch die Gäste des Bremer Weihnachtsmarktes.
Posaunenklänge am Wochenende
Jeden Samstag und Sonntag um 18 Uhr ertönen Posaunenklänge über dem Markt. Vom Rathausbalkon spielt ein Posaunenchor bekannte Weihnachtslieder und versetzt die Besucher in Vorfreude auf das Fest der Liebe.
Bremer Weihnachtsmarkt
27. November – 23. Dezember 2017

Mo – Do 10 – 20.30 Uhr, Fr + Sa 10 – 21 Uhr, So 11 – 20.30 Uhr
www.bremer-weihnachtsmarkt.de
Eröffnung im St. Petri Dom
Montag, 27. November, 16 Uhr

Einschalten der Lichter am großen Tannenbaum
Montag, 27. November, 16.30/16.45 Uhr
vor der Bremischen Bürgerschaft

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Senator Mäurer: „Ein weiterer wichtiger Schritt in einem schwierigen Verfahren / Bundesregierung ist gefordert“

Der am Donnerstagabend nach einem richterlichen Beschluss aus der Abschiebehaft freigelassene 37-jährige IS-Anhänger Oussama B. wurde am Dienstagabend erneut von Spezialkräften der Polizei festgenommen. Vorausgegangen war eine Haftbeschwerde gegen seine Freilassung seitens des Bremer Migrationsamtes. Daraufhin musste sich das Landgericht als nächsthöhere Instanz mit dem Fall beschäftigen. Auf Antrag des Migrationsamtes ordnete das Landgericht im Wege einer einstweiligen Anordnung am Dienstag erneut Abschiebehaft an.
Die Innenbehörde hatte bereits vor seiner Freilassung in der vergangenen Woche das Auswärtige Amt in Berlin um einen erneuten diplomatischen Vorstoß bei der algerischen Regierung gebeten, um die vom Bundesverwaltungsgericht geforderte weitreichende Zusicherung für eine überprüfbare, menschenwürdige Behandlung des Mannes nach Rückkehr in sein Heimatland doch noch zu erhalten.
Nun hat sich auch das Bundesinnenministerium (BMI) in den Fall eingeschaltet. Das BMI hat gegenüber dem Landgericht überzeugend dargelegt, dass über hochrangige Polizeikontakte bei der algerischen Innenbehörde womöglich doch noch ein Durchbruch zu erreichen sei. Wie berichtet, waren die von Algerien bislang erfolgten Zusicherungen für den 37-Jährigen nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichtes nicht ausreichend. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte daher die bereits von Bremen für den 17. November terminierte Abschiebung per einstweiliger Anordnung.
Mit dem geplanten neuen diplomatischen Vorstoß bewertete das Bremer Landgericht nun die Aussicht, doch noch eine erweiterte Zusicherung aus Algerien zu bekommen, positiver als die erste gerichtliche Instanz.
„Das ist noch nicht der erhoffte Durchbruch, aber ein weiterer wichtiger Schritt in diesem schwierigen Verfahren“, beschrieb Innensenator Ulrich Mäurer die Lage. In acht Monaten mussten sich bereits 15mal unterschiedlichste Gerichte mit dem Fall des Algeriers beschäftigen. Mäurer: „Dieser Fall zeigt exemplarisch, dass wir dringend ein verbessertes Rückübernahmeabkommen mit Algerien benötigen. Dies kann nur die Bundesregierung erreichen.“
Die Chronologie zum PDF-Download (pdf, 73.9 KB)
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Am 22.11.2017, um 08.35 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Unfall in der Marcusallee, in Bremen Horn gemeldet.
Dort, so hieß es in den Meldungen, war ein Pkw in die Hauswand einer Kindertagesstätte gefahren. Da zunächst unklar war, ob und wie viele Verletzte es eventuell gibt, wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwache 2, der Rüstzug der Feuerwache 1 sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte mit 9 Fahrzeugen vor Ort.
Beim Einparken war ein Pkw über den Parkplatz hinaus durch die Glasfront eines Gruppenraumes gefahren. Zur Zeit des Unfalls befanden sich jedoch noch keine Personen in dem Raum, sodass glücklicher Weise niemand verletzt wurde.
Da es sich nur um eine Fensterfront ohne tragende Funktion handelte, war das Gebäude auch nicht einsturzgefährdet.
Die Polizei hat den Pkw sichergestellt, um die Unfallursache zu ermitteln. konnte ke
Über den Sachschaden konnte keine Angabe gemacht werden.
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Nach bewährtem Sicherheitskonzept bewältigten die Einsatzkräfte der Polizei Bremen mit Unterstützung aus Niedersachsen und Schleswig Holstein die Einsatzlage rund um das Bundesligaspiel Werder gegen Hannover 96.
Die insgesamt 800 mit Zügen angereisten Gästefans, darunter 120 Problemfans, wurden von der Polizei am Bahnhof in Empfang genommen und in Shuttle-Bussen zum Stadion begleitet. Um Provokationen unter den rivalisierenden Fußballanhängern zu vermeiden, kamen die bewährten Sichtschutzzäune rund um das Stadion wieder zum Einsatz.Die An- und Abreise der Hannoveraner verlief ohne Störungen. Personen mit Stadionverbot waren nicht mit nach Bremen gereist.
Die neu entstandenen Grünflächen mit Gastronomie-Bereich neben dem Gästeeingang wurden von den Hannover-Anhängern sehr gut angenommen. Dies ist von der Bremer Polizei als sehr positiv hervorzuheben, denn hierdurch entspannte sich der sonst sehr stark frequentierte Bereich rund um den Gästeblock spürbar.
Während des Spiels brannten Vermummte in der Ostkurve Pyrotechnik ab. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungs- und Sprengstoffgesetz aufgenommen. In zwei weiteren Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen vorangegangener Körperverletzungsdelikte eingeleitet.
Darüber hinaus kam es während des gesamten Einsatzes zu keinen nennenswerten Störungen oder Auseinandersetzungen; das Sicherheitskonzept der Polizei ging auf.
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Zivilfahnder der Bundespolizei haben heute Nachmittag einen 39-jährigen Mann aus Kirchlinteln auf frischer Tat festgenommen, nachdem er zwei ca. zwölf Zentimeter dicke Äste auf die Bahnstrecke in der kleinen Ortschaft Brunsbrock gelegt hat. Er steht im Verdacht, bis zu neun Mal Hindernisse auf die Bahnstrecke zwischen Visselhövede und Verden gelegt zu haben. Die Serie begann am 13.11.2017 um 12:45 Uhr. Eine Erixx-Bahn konnte nicht rechtzeitig anhalten - die Äste verkeilten sich unter dem Zug: Der Sachschaden beträgt rund 15.000 Euro. Danach wurden acht weitere Fälle gemeldet, die sich zu Nachmittagszeiten ereigneten. Mehrmals konnten Lokführer rechtzeitig anhalten und die Hindernisse beseitigen.
Am 18.11.2017 wurden um 10:50 Uhr und um 13:29 Uhr wiederum Äste und Metallteile überfahren, wobei nach ersten Ermittlungen keine Schäden entstanden. Gleichwohl müssen die Bahnen technisch untersucht werden.
Nachdem die Bundespolizei heute einen Zeugenhinweis veröffentlicht hat, wurden gleichzeitig Zivilfahnder eingesetzt. Der Deutsche leistete bei der Festnahme keinen Widerstand und gab die Taten in der ersten Befragung zu. Gründe nannte er nicht. Nach einer Hausdurchsuchung wurde er entlassen. Neben dem Strafverfahren muss er mit zivilrechtlichen Forderungen des Eisenbahnunternehmens rechnen.
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Nach Hinweisen auf ein verbotenes Autorennen kontrollierte die Polizei Bremen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in Walle 23 Autofahrer. 18 Mobiltelefone wurden hierbei als Beweismittel beschlagnahmt.
Zunächst wurde dem Lagezentrum ein Autorennen in der Carl-Benz-Straße in Burglesum gemeldet. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Teilnehmer zwischenzeitig nach Walle fuhren. Ein Großaufgebot der Bremer Polizei traf schnell am Einsatzort ein und kontrollierte 23 Autofahrer auf einem Firmenparkplatz in der Hafenstraße. Über Chatverläufe auf den Telefonen der Angetroffenen ließen sich Verabredungen zu einem Autorennen nachvollziehen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Telefone als Beweismittel. Alle Beteiligten erhielten Platzverweise.
Die Polizei ermittelt nun wegen einer Straftat: Wer im Straßenverkehr ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet, durchführt oder daran teilnimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
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In einer Diskothek in der Bremer Innenstadt eskalierte in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ein Streit zwischen mehreren Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung trat ein 19-Jähriger einem am Boden liegenden 21-jährigen Bremer gegen den Kopf. Das Amtsgericht erließ gegen den Angreifer einen Untersuchungshaftbefehl.
Der 21 Jahre alte Mann feierte mit Freunden in einer Lounge der Diskothek in der Hillmannstraße. Der 19-Jährige und ein Begleiter kamen hinzu und wollten mitfeiern. Das war aber offensichtlich nicht erwünscht und es entwickelte sich ein Streit. Nachdem sich die Akteure zunächst gegenseitig mit Getränken überschütteten, wurde der 21-Jährige mit einem Glas zu Boden geschlagen. Anschließend trat der 19-Jährige gegen den Körper und gegen den Kopf des Mannes. Schnell eintreffende Einsatzkräfte nahmen den Angreifer noch in der Diskothek fest. Die Ermittlungen zu seinem Mittäter dauern an. Der 21-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein ebenfalls 21 Jahre alter Bekannter wurde bei der Schlägerei leicht verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht gegen den 19 Jahre alten Mann aus Niedersachsen einen Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Am 17.11.2017 gegen 19:11 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen eine bestätigte Gasausströmung in der Utbremer Straße gemeldet. Diese entsandte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 1,4,5 und 6, den Einsatzleitdienst sowie den Rettungsdienst. Als Wärmezelle für die geräumten Bewohner des betroffenen Hauses kam der Großraumrettungswagen (GRTW) zum Einsatz.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Aus bislang ungeklärter Ursache war es innerhalb eines 3-geschossigen Wohnhauses zu einer Gasausströmung gekommen. Diese konnte mit den Messgeräten der Feuerwehr sowie der ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffenen Mitarbeiter der Stadtwerke Bremen nachgewiesen werden.
Die erstmaßnahmen beschränkten sich auf die Räumung des Gebäudes. Alle Bewohner wurden aus dem Haus geführt und anschließend im Großraumrettungswagen der Feuerwehr Bremen untergebracht.
Parallel ist die Gaszufuhr des Gebäudes abgeschiebert und das Gebäude belüftet worden. Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurden anschließend alle Räume des Gebäudes mit Messgeräten kontrolliert. Nach den Messungen, die alle außerhalb eines Gefährdungsbereiches lagen, konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Einsatz war gegen 21 Uhr beendet. Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte beteiligt. Personen kamen nicht zu Schaden.


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Drei verletzte Personen, das ist die Bilanz eines Einsatzes  vom 17.11.2017 in der Vilseder-Berg-Straße im Bremer Stadtteil Gartenstadt Vahr.
Gegen 17:14 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung innerhalb eines achtgeschossigen Wohngebäudes. Mehrere Menschen würden sich auf ihren Balkonen bemerkbar machen. Auf Grund der Meldungen ging die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle von einem Kellerbrand aus und alarmierte die zuständigen Kräfte der Feuerwachen 2 und 3, den Einsatzleitdienst, den Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Oberneuland. Insgesamt waren 41 Einsatzkräfte an diesem Einsatz beteiligt.
Der ersteintreffende Einsatzleiter meldete ein brennendes Fahrrad in einem Treppenraum, welches schnell gelöscht werden konnte, jedoch eine starke Verrauchung des Gebäudes nach sich zog. Das Gebäude wurde entraucht und alle beteiligten Bewohner von einem Notarzt gesichtet. Die vermutete hohe Anzahl der Verletzten bestätigte sich glücklicherweise nicht, sodass letztlich zwei Personen mit einer Rauchgasintoxikation und eine Person mit Verbrennungen in Bremer Kliniken transportiert wurden.
Zur Höhe des Schadens können keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war gegen 19:17 Uhr beendet.
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https://www.wassenaar.de/
Gartencenter Wassenaar in Bremerhaven und Bremen öffnet an beiden Sonntagen, 19.11.17 und 26.11.2017 von 10 bis 16 Uhr und präsentiert euch„LIVE-ADVENT-FLORISTIK“.
Bummelt durch das große Pflanzenparadies und stöbert ausgiebig im riesigen Adventsmarkt. Die Top-Floristen-Teams fertigen vor euren Augen verschiedene Adventsdekorationen.

Holt euch die Tipps von Profis

Die Vorführungen und Anfertigungen verschiedener weihnachtlicher Werkstücke starten um:
- 11 Uhr mit Türkränzen
- 12 Uhr mit Adventskränzen
- 14 Uhr mit Tischgestecken
- 15 Uhr mit Glasgefäßen und Laternen

Du als Kunde bist herzlich willkommen beim Zuschauen und zuhören, bzw. Fragen stellen.
Die Vorführungen finden zeitgleich in den Wassenaar Märkten  Bremerhaven-Leherheide, Bremerhaven-Wulsdorf und Bremen-Grambke statt.

Selbstverständlich ist für die kleinen Kunden auch eine Bastelaktion geplant, sowie Bratwurst und Glühwein in der Weihnachtswelt. Das Café hat auch in allen Filialen für Kaffee und Kuchen geöffnet.

Stimm Dich bei Wassernaar Living Garden auf die festlichste Zeit des Jahres ein.

Die Teams von Wassenaar freuen sich auf dich
☺️
www.wassenaar.de
Hier finden sie die Filialen:
Bremerhaven-Leherheide
 Garten- und Zoocenter
Heinrich-Brauns-Str. 1
27578 Bremerhaven


Bremerhaven-Wulsdorf
Ringstr. 100 - 110
27572 Bremerhaven


Bremen-Grambke
Auf den Delben 27
28719 Bremen






Online:www.wassenaar.de
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Ein falscher Polizeibeamter hat am Dienstagmittag eine 98 Jahre alte Bremerin um ihren Goldschmuck gebracht. Zuvor hatte sich der dreiste Trickbetrüger unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft.
Die 98-Jährige wurde gegen 13.00 Uhr von dem noch unbekannten Täter vor ihrem Haus in Vegesack angesprochen. Dort gab sich der Mann als Polizeibeamter vom Revier in Lesum aus. Er berichtete der Dame davon, dass ein Einbrecher gefasst wurde. Bei diesem habe man Schmuck und Bargeld sichergestellt. Um auszuschließen, dass die Dame bestohlen wurde, ließ er sich den Schmuck seines späteren Opfers vorzeigen.
Die Seniorin ahnte noch nicht, dass ihr Vertrauen durch einen falschen Polizeibeamten ausgenutzt wurde. Unter einem Vorwand, etwas in dem oberen Stockwerk vergessen zu haben, nutzte der Täter die Gelegenheit, den zuvor gezeigten Schmuck zu entwenden. Als der Trickbetrüger über alle Berge war, stellte sie fest, dass sämtliche Ketten und Ringe fehlten.
Die Polizei Bremen rät: Lassen Sie keine Fremden in ihre Räumlichkeiten! Lassen Sie sich von Polizeibeamten immer den Dienstausweis zeigen, im Zweifel wählen Sie den Polizeinotruf unter 110. Die Polizei fragt Sie auch nicht nach Ihrem Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen in Ihrem Haus. Weitere Verhaltenstipps und Präventionshinweise erhalten Sie kostenlos in unserem Präventionszentrum, Am Wall 195 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de
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Am Sonnabend wurden in einer Regionalbahn in Bremen fünf Mädchen von zwei jungen Männern belästigt. Obwohl der Zug voll besetzt war, griff keiner der erwachsenen Fahrgäste ein.
Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren fuhren gegen 17 Uhr mit der Regio-S-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Farge. Im Zug wurden sie von zwei jungen Männern angesprochen. Das Duo bedrängte die Jugendlichen und berührte sie an Haaren und Armen. Da niemand von den Fahrgästen eingriff, machten die Mädchen von den Tätern ein Foto. Unter Androhung von Gewalt mussten sie es sofort wieder löschen. Als der Zug in den Bahnhof Vegesack einfuhr, kam ihnen eine 15-Jährige zu Hilfe und stellte sich vor die Männer, damit die Mädchen unversehrt den Zug verlassen konnten. Die Verdächtigen kniffen ihr daraufhin ins Gesäß, bespuckten das Mädchen und schlugen ihr ins Gesicht. Anschließend flüchtete das Duo. Die Polizei ermittelt u. a. wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Die Ermittler werten nun Videoaufnahmen aus und führen Vernehmungen durch. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Nach ersten Aussagen hat außer der 15-Jährigen niemand den Mädchen geholfen. Die Polizei appelliert: Hinsehen statt wegschauen. Reagieren Sie wenn Menschen bedrängt werden, fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Wenden Sie sich an das Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln und rufen Sie die Polizei unter 110 an.
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Wer kann Angaben zur abgebildeten Person machen?
Nach einem Überfall auf eine Bankfiliale in Bremen-Peterswerder fahndet die Polizei mit Fotos nach dem Räuber.
Nach dem Überfall konnte der Mann mit seiner Beute flüchten. Das Bankinstitut lobt 1000 Euro Belohnung aus.
Gegen 10 Uhr betrat ein Mann die Räumlichkeiten der Bank an der Straße Bei den Drei Pfählen und bedrohte eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe. Er erzwang die Herausgabe von Geld, verstaute die Scheine in einem schwarzen Jutebeutel und flüchtete zu Fuß stadteinwärts. Der Räuber war ca. 170 bis 175 cm groß und sprach Deutsch ohne Akzent. Er trug eine weiße Jacke mit dunkelblau abgesetzten Ärmeln und mit grauer Kapuze, dunkle Arbeitshandschuhe, eine dunkle Jeans dazu schwarze Schuhe. Er war maskiert und mit einer schwarzen Schusswaffe bewaffnet.
Das betroffene Geldinstitut hat zwischenzeitlich für Hinweise, die zur Ergreifung des Täter und dessen rechtskräftiger Verurteilung führen, eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt. Hinweise auf den Täter werden vom Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888 entgegengenommen.
Über das Amtsgericht Bremen erging heute der Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen
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"Wir wollen das beliebte Bremer Marktambiente und hanseatische Lebensfreude um den halben Erdball bis ans Gelbe Meer in China bringen und Bremen in China noch bekannter machen", sagt sich Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale. Gemeinsam mit seinem chinesischen Gegenpart, Li Jingping, dem Tourismus-Direktor von Bremens Partnerstadt Dalian, unterzeichnete er heute (Montag, 13. November 2017) ein sogenanntes "Memorandum of Understanding", eine Absichtserklärung, dass man zukünftig gegenseitig traditionelle Märkte in beiden Städten abhalten wolle.
Li Jingping und Peter Siemering erläutern nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung in der Oberen Rathaushalle die künftige Kooperation zwischen Bremen und Dalian zur Ausrichtung eines Traditionsmarktes in Bremens Partnerstadt
Li Jingping und Peter Siemering erläutern nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung in der Oberen Rathaushalle die künftige Kooperation zwischen Bremen und Dalian zur Ausrichtung eines Traditionsmarktes in Bremens Partnerstadt
 
Seit über dreißig Jahren ist die Sechs-Millionen-Metropole im Norden Chinas Partnerstadt Bremens, doch einen klassischen norddeutschen Markt gab es dort noch nie. Das soll nun anders werden. Im Frühjahr 2018 sollen dort dreißig liebevoll eingerichtete Holzstände mit typischen Bremer Motiven vom UNESCO-Welterbe, dem Rathaus, bis zu den Schnoorhäusern einen Eindruck vom Lebensstil an der Weser vermitteln. Auch die in China gut bekannten Stadtmusikanten und der Roland dürfen nicht fehlen. Die Stände werden speziell für Dalian in China gebaut. Verkauft werden deutsches Kunsthandwerk, typische Speisen und Getränke. Wenn ein geeigneter Platz gefunden wird und erforderliche Genehmigungen geklärt sind, gibt es einen Stand des Bremer Ratskellers und Bremen-Souvenirs, Freimarktspiele vom Entenangeln bis zum Dosenwerfen und sogar die beliebte Backfischrutsche soll für Begeisterung bei den Chinesen sorgen.
Die Idee zu einem Bremen-Markt entstand bei der BTZ im Jahr 2015 anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft. Prompt unterzeichneten die beiden Städte auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) 2015 in Berlin mit Senator Günthner eine erste Absichtserklärung, dass man im Tourismus noch enger zusammenarbeiten wolle. Die Absichten werden nun konkret, denn nachdem im Sommer dieses Jahres die Bremer Schausteller und Marktkaufleute, Andreas Manke und Marcel Kutschenbauer, sowie Claudia Staffeldt vom Bremer Ratskeller nach Dalian gereist waren, kommt nun der Gegenbesuch aus China. Zwei Tage lang besichtigen Li Jingping und die Chefs verschiedener Tourismus-Agenturen die Hansestadt und prüfen, wo der geeignetste Ort für einen Dalian-Markt in Bremen sein könnte. "Diesen Besuch nehmen wir zum Anlass, die erste gemeinsame Absichtserklärung zu konkretisieren", erklärt Peter Siemering. Ziel ist es, die Freundschaft zwischen beiden Städten zu stärken, den Reiseverkehr auszubauen und die beiden Märkte durchzuführen. "Wir sind Herrn Li sehr dankbar, denn ohne seine Unterstützung in Dalian wäre ein solches Vorhaben nicht durchführbar", freut sich der Bremer Tourismuschef. Und auch in Bremen erleichtert die gute Kooperation zwischen dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, der Senatskanzlei und der BTZ die Arbeit.

"China wird touristisch ein immer wichtigerer Markt für uns", erklärt Siemering.


 "2016 stieg das Land von Platz 12 auf Platz 11 der touristischen Auslandsmärkte in Bremen. Letztes Jahr verzeichneten die bremischen Hotels fast 13.000 Übernachtungen, das ist ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und bis Juli 2017 liegen die chinesischen Übernachtungen bereits bei einem Plus von fast 30 Prozent."
Auch Wirtschaftssenator Martin Günthner betont die Bedeutung Chinas für Bremen. "Das Reich der Mitte hat großes Interesse am kleinsten deutschen Bundesland. In den vergangenen 13 Jahren siedelten sich mehr als 120 chinesische Unternehmen in Bremen an. Bremen kann auf eine lange Geschichte mit China zurückblicken." Die chinesische Raumfahrt wird sich übrigens auch maßgeblich an dem für 2018 in Bremen geplanten International Astronautical Congress IAC beteiligen. Als zweitgrößte Hafenstadt Chinas stellt Dalian einen wichtigen Knotenpunkt für die Region im Nordosten des Landes dar, und ist ähnlich wie Bremen und Bremerhaven Oberzentrum für die Marine Wirtschaft. Auf Basis eines im Oktober 2011 unterzeichneten Memorandum of Understanding (MoU) besteht eine Kooperation zwischen Bremen und Dalian im Bereich der Elektromobilität. Auch zwischen den Universitäten gibt es Kooperationen im Rahmen von MoU's. Seit einigen Jahren bestehen zudem Kontakte im Bereich Bildender Kunst, die 2015 zu einer Ausstellung von Künstlern aus Dalian in Bremen und 2016 zu einer Gegenausstellung in Dalian führte.Foto: BTZ/Michael Bahlo
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