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2018

Am Samstagabend entdeckte ein Passant an zwei Eingangsschildern eines Bürogebäudes in der Wachtstraße hakenkreuzartige Schmierereien. Betroffen waren die Schilder einer Bremer Bank sowie der SPD Bürgerschaftsfraktion.
Die hakenkreuzartigen Symbole wurden vermutlich zwischen Mittwochabend, 22 Uhr und Samstagabend, 22 Uhr angebracht. Die Polizei Bremen fragt, wer in dem Zeitraum in der Wachtstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise zu dem oder der Täterin geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen..

Am Freitagabend brannte in der Bremer Vahr der Balkon einer 89-Jährigen. Möglicherweise ist der Brand durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern entstanden.
Gegen 21.15 Uhr hörten Anwohner der Kurt-Huber-Straße zunächst einen lauten Knall. Unmittelbar danach stand das Mobiliar auf dem Balkon der Seniorin in Flammen. Nach Zeugenaussagen sollen vermutlich drei Jugendliche vom Tatort zwischen Haus und Garagenhof weggerannt sein. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen konnten das Feuer schnell löschen. Die 89-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei Bremen fragt, wer am Freitagabend in dem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut auf die Gefährlichkeit von Silvesterböllern hin. Immer wieder kommt es rund um die Silvestertage zu schweren Unfällen oder Bränden, weil Feuerwerkskörper nicht sachgemäß verwendet werden oder illegale Produkte genutzt werden. Durch den fahrlässigen Umgang mit Feuerwerk bringt man nicht nur sich und andere in Gefahr, man kann sich auch strafbar machen. Zahlreiche Tipps zum richtigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

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Am Montagnachmittag entriss ein bislang noch unbekannter Täter im Steintorviertel einer 81-Jährigen die Goldkette vom Hals. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Frau hatte gerade ihr Auto an der Ritterstraße geparkt und wollte Geschenke ausladen, als sie ein junger Mann nach Wechselgeld für eine Parkuhr fragte. Die 81-Jährige kam der Bitte nach. Daraufhin umarmte der Fremde sie, griff der Seniorin dabei an den Hals und entriss ihr die Halskette. Anschließend flüchtete der Räuber zu Fuß mit der Goldkette in Richtung Humboldtstraße. Bei der Halskette handelt es sich um eine Goldkette mit goldenem Skorpion-Anhänger.
Der Räuber war ca. 20 bis 25 Jahre alt und etwa 160-165 cm groß, schmal, mit dunklem Teint, schwarzen Haaren und leichtem Bartwuchs. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in dem Bereich Ritterstraße und Humboldtstraße gemacht? Hinweise werden an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 362-3888 erbeten.

Einsatzkräfte der Bremer Polizei durchsuchten am Sonntagabend zwei Wohnungen in Osterholz und Obervieland und beschlagnahmten dabei knapp 70 Kilogramm Cannabis.
Eine 49 Jahre alte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf einen vermeintlichen Drogenbunker suchten Polizisten eine Wohnung in Osterholz auf. Vor der Haustür nahmen sie bereits deutlichen Marihuana-Geruch wahr.
In diesem Zusammenhang überprüften die Polizisten vor dem Haus auch eine verdächtige Frau in ihrem Fahrzeug. Aus dem Auto schlug den Beamten ebenfalls sofort starker Marihuana-Geruch entgegen. In Wageninneren fanden die Einsatzkräfte ca. acht Kilogramm Marihuana in Säcken verpackt. Nach einem schnell erwirkten Durchsuchungsbeschluss für die mutmaßliche Bunker-Wohnung wurden die Beamten schnell fündig. Sie fanden und beschlagnahmten in den Räumen mehr als 60 Kilogramm Cannabis. Auch die Wohnung der 49-jährigen Verdächtigen in Obervieland geriet ins Visier der Ermittler. Hier durchsuchten die Einsatzkräfte wenig später die Räumlichkeiten und stellten diverse Beweismittel sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei bittet bei verdächtigen Beobachtungen, wie abgeklebten Fenstern oder ungewöhnliche Gerüche, beispielsweise bei großen Gebäuden oder Lagerhallen, die Polizei zu informieren...


Bremen. Die Bundespolizei hat am heutigen Tag in Bremen drei Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse gegen insgesamt sieben Beschuldigte vollstreckt, die im Verdacht stehen, neuwertige Ausrüstungsgegenstände und Bedienelemente aus Kraftfahrzeugen ausgebaut und veräußert zu haben. Die Einsatzmaßnahmen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bremen, die den Beschuldigten - in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Tatbeitrag - schweren Bandendiebstahl sowie gewerbsmäßige Hehlerei vorwirft.
Von den Taten waren die Bahnanlagen in der Region Bremen in besonderer Weise betroffen. So stellte die Bundespolizei seit November 2017 einen signifikanten Anstieg bei der Entwendung von Kfz-Teilen aus auf der Schiene transportierten Neuwagen fest. Über Bremen laufen viele Autotransporte nach Bremerhaven, und die Züge werden vorher an vielen Stellen in der Stadt auf Gleisen abgestellt.
 Bei den Tatobjekten handelte es sich in erster Linie um Lenkräder und Multifunktionsgeräte. Im Zuge der Tatausführung schnitten die Beschuldigten offenbar in mehreren Fällen bei geschlossenen Transportwagen die Faltenbälge zwischen den Wagen auf und richteten so einen erheblichen Sachschaden an. Insgesamt lässt sich der Stehlwert auf rund 600.000 Euro beziffern, der bei der Tatbegehung entstandene Sachschaden sogar auf rund 2 Millionen Euro.
Umfangreiche Ermittlungen der Bundespolizei führten zur Spur der Diebesbande und der Hehler, welche die Lenkräder über Verkaufsplattformen im Internet weiterverkauft haben sollen.
Aufgrund von Hinweisen auf eine mögliche Gewaltbereitschaft sowie auch auf den Waffenbesitz von mehreren Beschuldigten, kamen auch Spezialkräfte der Bundespolizei zum Einsatz. An den Einsatzmaßnahmen waren rund 400 Beamte beteiligt, welche die Wohnungen der Beschuldigten und weiteren Personen durchsuchten.
Die festgenommenen Männer befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam und werden dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Die Auswertung der Beweismittel dauert derzeit an.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Erwerb von sicherheitsrelevanten und angeblich neuen Fahrzeugteilen über das Internet. Insbesondere bei ungewöhnlich niedrigen Preisen und nicht hinreichend autorisierten Verkäufern ist Vorsicht geboten, da die Teile aus kriminellen Handlungen stammen könnten. Neben dem Sicherheitsrisiko, durch den oftmals unsachgemäßen Ausbau, kann der Käufer einer gestohlenen Ware kein Eigentum an dieser erwerben. Also Vorsicht bei vermeintlichen Sonderangeboten! Billig kann teuer werden und der Käufer setzt sich außerdem dem Risiko strafrechtlicher Ermittlungen aus.

Werder Bremen Profi Claudio Pizarro engagiert sich als Botschafter


Bremen ist eine lebendige, eine attraktive und weltoffene Stadt, in der Menschen aus vielen Nationen leben. Das Bundesland profitiert von der Vielfalt seiner Bevölkerung. Menschen mit Migrationshintergrund bilden einen immer größeren Teil unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, ihre Lebenslagen und Sichtweisen auf gesellschaftliche und politische Fragestellungen zu berücksichtigen. Sie sollen die Gesellschaft in derselben Form mitgestalten können wie Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit auch.
Der Bremer Senat startet deshalb erneut – wie bereits 2009 und 2014 – eine Einbürgerungskampagne. Ausländerinnen und Ausländer, die zum Teil schon seit Jahren in Deutschland leben und in Bremen ihr Zuhause gefunden haben, sollen gezielt eingeladen und motiviert werden, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben und sich einbürgern zu lassen. In Bremen liegen derzeit voraussichtlich bei rund 36.000 Personen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung vor.
Sie freuen sich über den Start der Einbürgerungskampagne des Senats (v.l.n.r.): Bürgermeisterin Karoline Linnert, Maria Fernanda Brito Wandemberg, Libuse Cerna, Vorsitzende Bremer Rat für Integration, Sylva Lindo und Bürgermeister Carsten Sieling, jpg, 106.2 KB
Sie freuen sich über den Start der Einbürgerungskampagne des Senats (v.l.n.r.): Bürgermeisterin Karoline Linnert, Maria Fernanda Brito Wandemberg, Libuse Cerna, Vorsitzende Bremer Rat für Integration, Sylva Lindo und Bürgermeister Carsten Sieling
Hierzu erklärt der Präsident des Senats, Bürgermeister Carsten Sieling: "Wir wollen mit unserer Kampagne noch mehr Menschen motivieren, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Denn die Einbürgerung ermöglicht allen, die schon lange bei uns leben, die volle gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist deshalb ein wichtiger Baustein in einer erfolgreichen Integrationspolitik. Die Kampagne ist darüber hinaus auch ein Beitrag zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in unserer Stadt und ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit!"
Bürgermeisterin Karoline Linnert ergänzt: "Die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen ist ein wichtiger Meilenstein für eine gelungene Integration. Es ist ein Bekenntnis zu unserer Verfassung und den dort verankerten Werten. Mit der Staatsbürgerschaft sind verbesserte Möglichkeiten verbunden, aktiv unsere Gesellschaft mitzugestalten. Ich freue mich deshalb, wenn Menschen aus aller Welt, die in Bremen ein neues Zuhause gefunden haben, sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden."
Im Rahmen der nun startenden Einbürgerungskampagne werden sich Bremens Bürgermeister Carsten Sieling und Bürgermeisterin Karoline Linnert in einem persönlichen Schreiben an die Ausländerinnen und Ausländer in Bremen wenden, bei denen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einbürgerung vorliegen könnten. Zurzeit wird von rund 1.000 Briefen pro Monat ausgegangen. Die Kampagne ist auf rund drei Jahre angelegt.
Neben den Bürgermeisterbriefen sieht das Konzept zur Einbürgerungskampagne den Einsatz sogenannter Einbürgerungslotsen vor. Es sind ehrenamtlich tätige Personen, die selbst bereits eingebürgert wurden, und die in Kooperation mit dem Bremer Rat für Integration (BRI) den einbürgerungsinteressierten Migrantinnen und Migranten mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie auf dem Weg zur Einbürgerung begleiten. So können sie z.B. zur persönlichen Entscheidungsfindung über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit ebenso beitragen, wie auch auf niedrigschwelligem Niveau bei der Antragstellung helfen, bei Unklarheiten vermitteln oder die Menschen beim Kontakt mit den Botschaften ihrer Herkunftsländer unterstützen.
Hierzu erklärt die Vorsitzende des Bremer Rats für Integration, Libuse Cerna: "Ich selbst wurde vor 30 Jahren eingebürgert, es war für mich ein sehr wichtiger Schritt. Deswegen unterstützt der Bremer Rat für Integration ganz maßgeblich die Einbürgerungskampagne. Mit den Einbürgerungslotsen bieten wir eine praktische, lebensnahe Begleitung an. Die Lotsen können aus ihrer eigenen Erfahrung sehr viele konkrete Detailfragen beantworten und Unsicherheiten beseitigen."
Um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, wird die Kampagne zudem von "Botschafterinnen und Botschaftern" begleitet, die mit ihren persönlichen Erfahrungen für das Thema werben und der Kampagne so auch "ein Gesicht geben".
Bürgermeister Sieling: "Ich freue mich sehr, dass wir zum Start unserer Kampagne mit Sylva Lindo und Maria Fernanda Brito Wandemberg zwei Botschafterinnen gewinnen konnten, die wir bereits hier im Rathaus bei einer Einbürgerungsfeier begrüßen konnten. Und ich freue mich ganz besonders, dass sich einer der prominentesten Fußballer der deutschen Bundesliga, dass sich Claudio Pizarro vom SV Werder Bremen, der ebenfalls die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, bereit erklärt hat, unsere Kampagne zu unterstützen. Ihnen allen möchte ich für ihr Engagement schon jetzt im Namen des Bremer Senats ganz herzlich danken."
Sylva Lindo: "Ich bin zwar im Kongo geboren und aufgewachsen, aber Deutschland hat mir gegeben was ich für mein Leben brauche: Die persönliche Entwicklung, Sicherheits- und Wohlgefühl. Hier fühle ich mich Zuhause."
Werder-Bremen-Profi Claudio Pizarro erklärt: "Ich habe in Deutschland vor zwanzig Jahren meine zweite Heimat gefunden. Mein ältester Sohn und meine Tochter sind in Bremen zur Welt gekommen, mein jüngster Sohn wurde in München geboren. Meine Heimat ist zwar Peru, doch unser Zuhause ist Deutschland. Das wird auch nach meiner aktiven Karriere so sein. Hier ist unser Lebensmittelpunkt."
Maria Fernanda Brito Wandemberg: "Deutschland ist in den letzten Jahren meine erste Heimat geworden. Deswegen habe ich mich dafür entschieden, es offiziell zu machen und die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Für mich ist die Möglichkeit zu wählen definitiv eines der wichtigsten Rechte, die man durch die Einbürgerung bekommt. Ich möchte mich beteiligen und meine Zukunft hier mitbestimmen. Die Staatsangehörigkeit hat natürlich auch praktische Vorteile mit sich gebracht, zum Beispiel dass ich meinen Reisepass jetzt nicht mehr mit mir führen muss, wenn ich unterwegs bin. Und das ist ein schönes Sinnbild für mich. Denn es hat sich auch in mir etwas verändert: Die Reise ist zu Ende, ich bin angekommen, ich bin Deutsche und vor allem: ich bin Bremerin!"
Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Einbürgerung, Erläuterung zu den Voraussetzungen, Vorteile einer Einbürgerung sowie die zuständigen Stellen und Ansprechpartner finden sich auf einer für die Kampagne eingerichteten Internetseite, die ab sofort unter www.bremen.de/einbuergerung zu erreichen ist.
Darüber hinaus werden in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen, Bürgerhäusern und Behörden Flyer ausliegen, die über den Weg und die Vorteile der Einbürgerung aufklären.
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In den späten Abendstunden am Montag ereignete sich eine Auseinandersetzung in Hemelingen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurde eine Person so schwer verletzt, dass sie noch am Einsatzort verstarb. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 21:15 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf eine Auseinandersetzung in der Straße Clemenswerth. Die eintreffenden Einsatzkräfte wurden umgehend auf eine schwerverletzte Person in einem Haus aufmerksam gemacht, die bereits nicht mehr bei Bewusstsein war. Die zusammen mit den Rettungskräften sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Mann verstarb noch am Einsatzort. Der Körper des Opfers wies Stichverletzungen auf.
Die Polizei Bremen sperrte den Tatort weiträumig ab und nahm die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes auf. Im Zuge der ersten Maßnahmen konnten zwei tatverdächtige Männer vorläufig festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sowie die weiteren Tatumstände sind Bestandteil der weiteren intensiven Ermittlungsarbeit durch das Fachkommissariat für Kapitaldelikte.
Eine Gefahr für Dritte ist nach derzeitigen Erkenntnissen auszuschließen
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Nahmobilitätsfreundliche und barrierefreie Gestaltung mit direkten und sicheren Wegebeziehungen für den Fußverkehr zur Stärkung der Innenstadt
Nach knapp sechs Wochen Bauzeit konnte heute (16. November 2018) der Umbau an der Bürgermeister-Smidt-Straße auf Höhe Schlachte pünktlich abgeschlossen werden. Damit steht die neue Fußgängerquerung wie geplant vor Beginn des Weihnachtsmarktes und des Schlachte Zaubers zur Verfügung. Die Querung ist mit Ampeln versehen.
„Mit dem heutigen Abschluss der Bauarbeiten endet nach dem Umbau des Herdentorsteinwegs planmäßig die nächste innerstädtische Maßnahme, mit der wir die Attraktivität und Sicherheit unserer Stadt an zentraler Stelle spürbar erhöhen. Zur Stärkung des Fußverkehrs folgt mit dieser für die Sicherheit so wichtigen Querungsmöglichkeit ein weiterer Baustein, mit dem wir den sich verändernden Mobilitätsansprüchen in unserer Gesellschaft begegnen. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse zum Abschluss der Bauarbeiten.
Die Maßnahme „Mehr Querungsstellen für Fußgänger“ ist als Maßnahme C.16 in dem von der Stadtbürgerschaft am 23. September 2014 beschlossenen Handlungskonzept des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2025 enthalten.
Die Bürgermeister-Smidt-Straße mit der Straßenbahn in Mittellage hat eine erhebliche städtebauliche Trennwirkung. Die Querungshilfen sollen nun diese trennende Wirkung reduzieren, die Nahmobilität stärken und die Verkehrssicherheit erhöhen, denn in dieser zentralen Innenstadtlage gibt es viele querende Passanten.
Die zweite Querungshilfe auf Höhe der Straße Am Deich wird, ebenfalls pünktlich vor Beginn des Weihnachtsmarktes, in der nächsten Woche (19.- 23. November 2018) fertiggestellt. Ziel ist es, eine nahmobilitätsfreundliche und barrierefreie Gestaltung mit direkten und sicheren Wegebeziehungen für den Fußverkehr zur Stärkung der Innenstadt und Attraktivitätssteigerung der westlichen Altstadt zu schaffen.
Die Kosten für beide Fußgängerquerungen belaufen sich auf 250.000,- Euro..

Am Samstagnachmittag überfielen drei Unbekannte eine 79 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in der Bremer Neustadt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 16 Uhr klingelte das Trio bei der Rentnerin in der Kornstraße. Als sie die Tür öffnete, schubsten die Unbekannten die Frau in ihre Wohnung zurück. Einer der Männer drückte die Seniorin zu Boden und hielt ihr dabei Augen und Mund zu. Die anderen beiden durchsuchten in der Zwischenzeit die Wohnung. Nach ein paar Minuten flüchteten die drei ohne etwas mitzunehmen.
Die Polizei Bremen fragt, wer am Samstag gegen 16 Uhr in der Kornstraße/Nähe Huckelrieder Park drei dunkel gekleidete Männer gesehen hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Die 79-Jährige war durch den Überfall so mitgenommen, dass sie erst mit zeitlicher Verzögerung den Notruf wählte. Die Polizei Bremen bittet: Wenn Sie Opfer einer Straftat sind, alarmieren Sie sofort die Polizei unter 110. Es verstreicht sonst wertvolle Zeit für Fahndungen.
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Am Mittwochabend entdeckten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Hemelingen eine große Indoorplantage mit über 10.000 Cannabispflanzen.
Nach einem Hinweis auf eine mögliche Plantage in der Sebaldsbrücker Heerstraße in einem ehemaligen Bunker überprüften Polizisten das Gelände. Dabei stellten sie eindeutigen Cannabisgeruch fest. Nach einem schnell erwirkten Durchsuchungsbeschluss über die Staatsanwaltschaft Bremen betraten Einsatzkräfte noch am Abend das Gebäude. Dabei stießen sie auf über 10.000 Pflanzen sowie diverses Zubehör. Zahlreiche Beamte sind aktuell noch mit der Sicherung von Spuren und der Beschlagnahme des Cannabis und weiteren Beweismitteln beschäftigt.
Eine Plantage dieser Größenordnung erfordert besondere Kenntnisse und finanzielle Mittel. Die Polizei Bremen geht davon aus, dass die Auftraggeber aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität stammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Pünktlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäftes mehr Komfort und Sicherheit auf dem Weg in die Innenstadt / Bauarbeiten enden zwei Wochen früher als geplant

Nach zwei Monaten Bauzeit ist das Ergebnis der baulichen Umgestaltung am Herdentorsteinweg und am Hillmannplatz deutlich sichtbar. Heute (Freitag, 2. November 2018) wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und insbesondere die neu gestalteten Verkehrsflächen am Herdentorsteinweg zwei Wochen früher als geplant und pünktlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäftes wieder in vollem Umfang zur Verfügung gestellt.
"Mit dem heutigen Abschluss der Bauarbeiten endet ein langer Weg von der Idee bis zur Verwirklichung und eine zeitweise anstrengende Bauphase. Projekte dieser Art, die von vielen Seiten gewünscht werden, verlangen im Moment der Realisierung allen Beteiligten etwas Geduld ab. Aber nach Abschluss der Bauarbeiten stellen wir regelmäßig fest, dass sich alle Anstrengungen und Mühen mehr als gelohnt haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch hier der Fall sein wird. Mehr Raum für den Fußverkehr, mehr Raum für den Radverkehr, eine verbesserte Erreichbarkeit des ÖPNV und insgesamt mehr Komfort und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeichnen diese Maßnahme aus. Und all diese Verbesserungen stehen zwei Wochen vor dem Zeitplan und damit deutlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts für alle zur Verfügung", sagte Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse zum Abschluss der Bauarbeiten.
Die Maßnahme "Umnutzung Herdentorsteinweg/Bahnhofstraße" ist als Maßnahme F.10 in dem von der Stadtbürgerschaft am 23.09.2014 beschlossenen Handlungskonzept des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2025 enthalten. Ziel dieser Maßnahme ist die attraktivere Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn, um dem Fuß- und Radverkehr jeweils mehr Raum zu geben und die zwischen diesen Verkehrsarten häufig auftretenden Konflikte zu vermeiden. Der Herdentorsteinweg ist zudem Bestandteil des Fahrrad-Hauptroutennetzes. Dennoch bot er dem Radverkehr aufgrund der schmalen Radwege wenig Komfort. Auch der Fußweg war für die in den vergangenen Jahren gewachsenen Verkehrsströme nicht mehr zeitgemäß.
Mit der Umgestaltung des Herdentorsteinwegs wurde auch die in Mittellage gelegene Straßenbahn- und Bushaltestelle den neuen Bedürfnissen angepasst und um ca. zehn Meter in Richtung Am Wall verlegt.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro, die zu 75 Prozent durch Bundesmittel gefördert werden.
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Seit dem 1. September dieses Jahres kommen morgens von Montag bis Freitag 16 junge Erwachsene in die Überseestadt, um beim maritimen competenzcentrum (ma-co) ihr erstes Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik (FaLog) zu absolvieren. Allen gemeinsam ist, dass sie bisher erfolglos nach einem Ausbildungsplatz in diesem Beruf gesucht haben. Durch das Projekt "Fit als FaLog" bekommen sie die Chance, einen Berufsabschluss als Fachkraft für Lagerlogistik zu erlangen. Sie haben dadurch sehr gute berufliche Perspektiven.
Senator Martin Günthner ist erfreut über das neue Angebot für junge Erwachsene: "Die Logistikbranche ist ein wichtiges Standbein der Bremer Wirtschaft. Mit dem Projekt "Fit als Fachkraft Lagerlogistik" können wir nicht nur jungen Menschen eine sichere Zukunftsperspektive bieten, sondern auch der großen Nachfrage an Fachkräften in der Branche nachkommen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten."
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen finanziert das Projekt "Fit als FaLog" aus Landesmitteln im Rahmen der Ausbildungsgarantie. Die Ausbildungsgarantie hat zum Ziel, jungen Erwachsenen, die bisher erfolglos nach einem Ausbildungsplatz gesucht haben, einen Ausbildungsplatz oder eine darauf hinführende Maßnahme anzubieten. Dafür stehen im Land Bremen Mittel in Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro, verteilt auf die Jahre 2014 bis 2020 zur Verfügung.
"Fit als FaLog" wurde vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen ins Leben gerufen, um Berufseinsteigerinnen und -einsteigern, die bisher keinen dualen Ausbildungsplatz in der Logistikbranche gefunden haben, eine Chance zu bieten. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Teilnehmenden ihr erstes Ausbildungsjahr bei ma-co, einem erfahrenen Logistikdienstleister, absolvieren und parallel, wie alle anderen Auszubildenden, den Berufsschulunterricht besuchen. Durch verschiedene Praktika in kooperierenden Logistikunternehmen knüpfen sie Kontakte zu Ausbildungsbetrieben und haben im Anschluss an das erste Ausbildungsjahr die Chance, dort ihre Ausbildung fortzusetzen.
Für die kooperierenden Logistikunternehmen bietet das Projekt eine gute Möglichkeit, dem auf sie zukommenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die zukünftigen Auszubildenden in einem vorgeschalteten Praktikum kennenzulernen.
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Aufmerksame Anwohner beobachteten am 
Samstagmorgen einen Rollerdieb in der Bismarckstraße und alarmierten die
 Polizei. Schnelle Einsatzkräfte konnten daraufhin einen 16 alten 
Tatverdächtigen stellen. 
Zunächst meldeten Anwohner über Notruf einen Jugendlichen, der gerade mit einem Gully Deckel die Scheibe eines Rollergeschäftes einschlug. Anschließend zog der Einbrecher einen Roller aus dem Laden und schob diesen in Richtung Friedrich-Karl-Straße. Beim Anrücken der Einsatzkräfte konnte ein 16-jähriger Verdächtiger gefasst werden. Der Roller wurde in Tatortnähe in einem Kleingartengebiet gefunden. Nach ersten Erkenntnissen wollte der 16-Jährige das Zweirad wohl verscherbeln. Gegen ihn wurde Ermittlungen wegen schweren Diebstahls eingeleitet.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei vor dem Ankauf von Ware unbekannter Herkunft oder sog. Schnäppchen, insbesondere auf Verkaufsportalen im Internet.
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Eine 49 Jahre alte Frau wurde am Freitagnachmittag im Bremer Stadtteil Gröpelingen von einem Mann mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm einen 36 Jahre alten Tatverdächtigen fest.
Nach ersten Erkenntnissen kam es in der Wohnung der 49-Jährigen zu einem Streit mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 36-Jährige die Frau mit einem Messer an. Dabei erlitt sie lebensgefährliche Verletzungen. Die Frau musste nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte in einer Klinik notoperiert werden. Es besteht Lebensgefahr. Der Täter flüchtete zunächst. Wenig später stellte er sich selbst an einem Polizeirevier.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter Haftbefehl gegen den 36-Jährigen. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer Beziehungstat aus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.


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Montagmittag überfiel ein bisher unbekannter Täter eine Seniorin in der Innenstadt an ihrer Wohnanschrift. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.
Die Bremerin kam gegen 10:50 Uhr von einem Einkauf aus der Innenstadt nach Hause und schloss die Hauseingangstür in der Großenstraße auf, als sich ihr der Tatverdächtige von hinten näherte. Der circa 40-45 Jahre alte Mann folgte der Dame in das Wohnhaus und verwickelte sie vor ihrer Wohnungstür in ein Gespräch. Dann riss er plötzlich an der Handtasche der Seniorin, die dadurch stürzte und sich leicht verletzte. Der Täter flüchtete mit der Beute.
Der Räuber soll etwa 160cm groß sein und hatte kurzes dunkles Haar. Er trug zum Tatzeitpunkt blaue Kleidung.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat Montagmittag verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zum Täter machen?
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten.
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Dienstagabend durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Huchting eine Gaststätte sowie eine Wohnung. Die Polizisten beschlagnahmten Bargeld, Betäubungsmittel und Spielautomaten. Das Lokal wurde geschlossen.
Nach intensiven Ermittlungen führte die Polizei Bremen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft gegen 18:15 Uhr Durchsuchungsmaßnahmen in der Kirchhuchtinger Landstraße und in einer Wohnung im Stadtteil Huchting durch. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Bei der Durchsuchung beider Objekte fanden die Beamten zahlreiche Beweismittel, unter anderem eine nicht geringe Menge Drogen, mehrere tausend Euro Bargeld sowie unerlaubte Spielautomaten. Die Teestube wurde im Anschluss durch die Einsatzkräfte geschlossen.
Die polizeiliche Bilanz des Abends spricht für sich. Es wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Glücksspiels eingeleitet. Ferner stellten die Polizisten mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz und das Bremische Gaststättengesetz fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei tritt illegalem Glücksspiel offensiv entgegen und geht in diesem Zusammenhang mit aller Konsequenz auch gegen unzuverlässige Gewerbetreibende vor.


Am späten Sonntagnachmittag stießen ein 80-jähriger Autofahrer und ein 33-jähriger Fußgänger in Bremen-Woltmershausen zusammen. Der 33-Jährige schwebt in Lebensgefahr.
Der Fahrer des Peugeot fuhr gegen 17.20 Uhr auf der Rablinghauser Landstraße in Richtung Woltmershauser Straße. Zeitgleich wollte der 33-Jährige die Straße in Höhe der Einmündung Wiedhofstraße überqueren. Hier kollidierten beide miteinander. Der 33-Jährige verletzte sich bei dem Aufprall so schwer, dass er in Lebensgefahr schwebt.
Während der Unfallaufnahme musste die Rablinghauser Landstraße sowie die Wiedhofstraße bis etwa 19 Uhr gesperrt werden.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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In Bremen-Vegesack beschmierten in der Nacht zu Mittwoch Unbekannte die Wände einer Tiefgarage mit verfassungswidrigen Symbolen. Die Polizei sucht Zeugen.
Vermutlich zwischen 1 Uhr und 2 Uhr nachts verunreinigten der oder die Täter die Mauern der Tiefgarage "Am Sedanplatz". Neben diversen Schmiereiern wurden auch Runen sowie Hakenkreuze mit Ruß an die Wände gemalt. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen dem Verwenden von verfassungswidrigen Kennzeichen aufgenommen.
Die Polizei Bremen fragt, wer zu der Zeit im Bereich der Tiefgarage verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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Am frühen Mittwochmorgen brannten innerhalb von einer Stunde drei Fahrzeuge in Bremen-Peterswerder. Drei weitere Autos wurden durch die Flammen beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 05.15 Uhr bemerkte ein Passant einen in Flammen stehenden Audi in der Hamburger Straße. Während der Motorraum komplett ausbrannte, wurde ein davor geparkter VW durch die Hitzeentwicklung im Heckbereich beschädigt. Nur wenige Minuten später gegen 05.20 Uhr hörten die Einsatzkräfte einen lauten Knall aus der Umgebung. In der Hoyaer Straße im Bereich des Brommyplatzes brannte ein Mercedes in voller Ausdehnung. Ein dahinter geparkter Skoda trug ebenfalls Beschädigungen davon. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen entdeckten Einsatzkräfte um 06.15 Uhr einen weiteren brennenden Mercedes in der Straße "Am Schwarzen Meer". Auch hier wurde ein weiteres Fahrzeug, ein VW Kastenwagen, durch die Hitze beschädigt.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 32.000 Euro.
Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei gehen in allen drei Fällen von Brandstiftung aus. Die Polizei Bremen fragt, wer am Mittwochmorgen in den Bereichen etwas Verdächtiges beobachten konnte. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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Hansestadt wird Standort für norddeutsches ESA-Gründerzentrum

„Mit dem Gründerzentrum BIC haben wir gemeinsam mit der ESA und dem DLR einen weiteren wichtigen Baustein für das weitere Wachstum des Bremer Raumfahrtclusters gelegt. So können Spitzenforscher von heute und morgen umfangreich unterstützt und beraten werden, wenn sie ihre Expertise und Ideen in zukunftsfähige Geschäftsmodelle umsetzen wollen“, sagte Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, anlässlich der gemeinsamen Ankündigung der Eröffnung des ESA-Gründerzentrums (BIC) Norddeutschland. Die Erklärung erfolgte gemeinsam mit Jan Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Frank Salzgeber, Leiter des ESA-Büros für Technologietransfer und Unternehmensgründungen, und Dr. Gerd Kraft, Programmdirektor für das Raumfahrtmanagement beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), im Rahmen des International Astronautical Congress (IAC) in Bremen.
Handschlag für das ESA BIC Norddeutschland in Bremen: (v.l.n.r.) Jan Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Dr. Gerd Kraft, Programmdirektor für das Raumfahrtmanagement beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), jpg, 119.5 KB
Handschlag für das ESA BIC Norddeutschland in Bremen: (v.l.n.r.) Jan Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Dr. Gerd Kraft, Programmdirektor für das Raumfahrtmanagement beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
 
Die ESA hat ein europaweites Netzwerk von Zentren für Unternehmensgründer initiiert – so genannte Business Incubation Centres, abgekürzt: ESA BIC. Sie will damit Start-ups und junge Unternehmen aus der Raumfahrt durch besondere infrastrukturelle Rahmenbedingungen unterstützen und Interessierten aus anderen Technologiesektoren den Weg in die Raumfahrt oder umgekehrt ebnen. Bremen schließt sich diesem Netzwerk jetzt an.
Besonders in der Raumfahrt vollzieht sich derzeit ein Wandel der Märkte und Wertschöpfungsketten. Unter dem Schlagwort „New Space“ lassen sich weltweit Aktivitäten zusammenfassen, die mit neuen Konzepten und Anwendungen in der Raumfahrt aufwarten, beispielsweise mit einer breiten Nutzung von Satellitendaten oder mit kostensparenden Konzepten und Produktionsweisen (low cost space). „Die Zukunft dieser New Space Economy sind junge, dynamische Unternehmen, die nicht nach den Regeln der traditionellen Raumfahrt agieren“, so Günthner. „Fachleute sind sich einig, dass die New Space Economy für Space-Standort Bremen erhebliche Potenziale birgt, die wir jetzt noch stärker nutzen können.“
Das internationale Netzwerk der ESA BICs agiert mittlerweile an 29 Standorten in elf Ländern, in Deutschland sind das Standorte in Bayern (Oberpfaffenhofen) sowie in Hessen und Baden-Württemberg (Darmstadt, Reutlingen und Friedrichshafen/Immenstaad) und künftig dann auch Bremen. Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) über das Starthaus Bremen und der AVIASPACE Bremen e.V. werden die neue Struktur gemeinsam aufbauen und betreiben. Auch die Trainings- und Beratungsmodule des neuen Starthauses sollen künftig die spezifischen Bedürfnisse der Raumfahrtbranche berücksichtigen.
In der Start-up-Zone auf dem Stand der ESA zeigen sich während des weltweit größten Raumfahrtkongresses noch bis Freitag, 5. Oktober 2018, auch Bremer Start-ups: Valispace, die eine Software für die kollaborative Zusammenarbeit für Raumfahrtingenieure entwickelt haben, Drift & Noise Polar Service, die mittels Satellitendaten hochauflösende Eiskarten für die Schifffahrt in Echtzeit bereitstellen, und ELiSE, die bionische Verfahren im Bereich Leichtbau und Materialforschung nutzen.
Foto: BAB / Nikolai Wolff
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Mehmet Mert
Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Mann in einer Gaststätte in Bremen-Hemelingen auf einen 47-Jährigen schoss  fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt mit Fotos nach dem Tatverdächtigen Mehmet Mert. Zudem lobt die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus.
Gegen 3.20 Uhr kam es in dem Lokal an der Arberger Heerstraße zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Im Zuge dessen zog der Tatverdächtige eine Waffe und schoss auf den 47-Jährigen. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr.
Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt zum Zwecke der Festnahme mit Fotos nach dem dringend Tatverdächtigen Mehmet Mert. Der 52-jährige Türke ist 175 Zentimeter groß, trägt aktuell eine Brille, hat eine schlanke Figur und Tätowierungen an den Unterarmen, unter anderem ein Tier und ein Herzmotiv.
Polizei und Staatsanwaltschaft fragen: Wer hat Mehmet Mert gesehen oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen? Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
Für Hinweise die zur Festnahme des Gesuchten führen, hat die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgelobt.
Die Polizei warnt davor, die Person bei Antreffen festzuhalten oder anzusprechen. Bitte wählen Sie im Antreffungsfall umgehend den kostenfreien Notruf 110.
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Zwei 17 Jahre alte Bremer flüchteten am Sonntagabend auf ihrem Motorrad in Bremen Hemelingen vor der Polizei. Das Krad und der Führerschein des Fahrers wurden beschlagnahmt.
Gegen 19.10 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung die 125er Aprillia auf, als diese stark auf der Karl-Carstens-Brücke beschleunigte. Von hier aus fuhren die beiden 17-Jährigen über den Osterdeich in Richtung Pfalzburger Straße. Nachdem sie dort ein Rotlicht missachteten, entschlossen die Polizisten sich das Duo anzuhalten. Anstatt anzuhalten, fuhr der Fahrer jedoch davon. Von der Pfalzburger Straße aus flüchte der 17-Jährige über den Hemelinger Hafen bis in die Hannoversche Straße. Dabei nutzte er zahlreiche Fußwege, so dass die Beamten das Motorrad aus den Augen verloren.
Die Polizisten konnten den Fahrer jedoch an der Halteranschrift antreffen. Dort stellten sie das Motorrad sowie den Führerschein des 17 Jahre alten Fahrers sicher. Gegen den Jugendlichen wird jetzt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
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In der Nacht von Freitag auf Samstag schoss ein Unbekannter in einer Gaststätte in Bremen-Hemelingen auf einen 47 Jahre alten Mann und verletzte ihn dadurch lebensgefährlich.
Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 3.20 Uhr in dem Lokal an der Arberger Heerstraße zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Im Zuge dessen zog der Tatverdächtige eine Waffe und schoss auf den 47-Jährigen. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Polizei Bremen fragt, wem in der Nacht im Bereich der Arberger Heerstraße etwas aufgefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Am frühen Sonntagmorgen griffen zwei Unbekannte einen Mann im Bereich des Bahnhofsvorplatzes an. Die Polizei sucht Zeugen der Auseinandersetzung.
Der 25-Jährige saß gemeinsam mit seiner 27-jährigen Begleiterin an einer Haltestelle, als zwei Männer auf die beiden zukamen und sie zunächst verbal angingen. Kurz darauf soll das Duo den 25-Jährigen geschlagen und getreten haben. Als zwei hinzueilende Freunde des Pärchens versuchten den Streit zu schlichten, flüchteten die Unbekannten gemeinsam mit einem Dritten in eine Straßenbahnlinie in Richtung Mahndorf. Vermutlich stieg das Trio aber kurze Zeit später wieder aus.
Einer der Tatverdächtigen trug eine auffällige Daunenjacke in den Farben blau, orange und rot der Marke "Ellesse".
Die Polizei Bremen bittet Zeugen der Auseinandersetzung sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Bremens öffentlicher Dienst will künftig auf Arbeitsverträge mit sachgrundloser Befristung verzichten. Nur in begründeten Einzelfällen kann der Senat davon abweichen. „Wir wollen keine sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisse; im Interesse der Beschäftigten und unserer Profilierung als attraktive Arbeitgeberin“, betont Bürgermeisterin Karoline Linnert mit Blick auf die heutige (25. September 2018) Senatsentscheidung.
Der Senatsbeschluss umfasst auch die Bremer Mehrheitsbeteiligungen. Dort werden entsprechende Gesellschafter- bzw. Trägerbeschlüsse zum grundsätzlichen Verzicht auf sachgrundlose Befristungen herbeigeführt. Außerdem bittet der Senat seine Aufsichtsratsmitglieder in Aktiengesellschaften im Rahmen ihrer Tätigkeiten darauf hinzuwirken, dass das Instrument der sachgrundlosen Befristung nicht angewandt wird.
Bewusst verzichtet der Senat damit auf die Nutzung rechtlich zulässiger Verfahren. Das bundesweit geltende Teilzeit- und Befristungsgesetz erlaubt sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen bis zu einer Dauer von zwei Jahren. Karoline Linnert: „Auch der Bremer öffentliche Dienst hat diesen Spielraum genutzt und solche Verträge geschlossen. Dem wollen wir mit dem heutigen Beschluss einen Riegel vorschieben.“ .  
Die unbequeme Wahrheit über Kredite mit Minuszinsen

Justizstaatsrat Jörg Schulz hat amMontag, 24. September 2018 im Kaminsaal des Bremer Rathauses den Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst ihre Ernennungsurkunden überreicht.
"Der Strafvollzug ist in einem zunehmend schwieriger werdenden Umfeld von organisierter Kriminalität, extremistischen und psychisch auffälligen Gefangenen darauf ausgerichtet, Inhaftierte auf ein Leben in Freiheit und ohne erneute Straftaten vorzubereiten. Als zukünftige Beamte des allgemeinen Vollzugsdienstes stehen Sie in besonderer Verantwortung, einen sicheren Justizvollzug zu gewährleisten. Darüber hinaus wirken Sie aber als Ansprechpartner und Gestalter auch aktiv an dem Ziel mit, dass die Gefangenen zukünftig ein Leben ohne Straftaten führen und soziale Verantwortung übernehmen. Sie leisten daher einen besonders wertvollen Dienst für unser Gemeinwesen. Die Beamten des Justizvollzugs tragen nicht nur buchstäblich den Schlüssel bei sich, sie sind der Schlüssel für die Institution Strafvollzug. Hierfür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung", so Jörg Schulz.
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Die 15 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst
Die Ausbildung zum Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes umfasst 1.250 Stunden an theoretischen und praktischen Unterricht. Im Rahmen der Ausbildung entwickeln die angehenden Beamten eine umfassende Fachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz. In den Lernbereichen "Sicherheit und Versorgung", "Beratung, Betreuung und Behandlung", "Krisenintervention", "eigene Stellung und Entwicklung im Vollzug", "Gesellschaft und Strafvollzug" und "Sprachen" werden die Nachwuchskräfte beispielsweise durch die Vermittlung von Rechtskenntnissen und Verhaltensstrategien auf ihre Aufgaben im Justizvollzug vorbereitet. Durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen in der Justizvollzugsanstalt wird den Anwärterinnen und Anwärtern im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung beigebracht, wie die Behandlung der Insassen gelingen kann, wie auch in Belastungssituationen die Aufgaben des Vollzugsalltags zu erledigen sind und wie man Schaden von sich und von den Inhaftierten abwendet.
"Dank und Anerkennung dürfen aber keine leeren Worte bleiben. Sie müssen sich in einer guten sachlichen und personellen Ausstattung des Justizvollzuges wiederspiegeln", so der Justizstaatsrat. "Nur so kann die Justiz in Zeiten des demographischen Wandels junge Menschen dafür begeistern, sich mit ihrem Talent, Engagement und Fähigkeiten in der dritten Gewalt einzubringen. In der Justizvollzugsanstalt Bremen haben wir mit der Ausweitung des Personals bereits begonnen. Perspektivisch wollen wir den allgemeinen Vollzugsdienst auf 260 Kolleginnen und Kollegen ausbauen, um auch angesichts der neuen Herausforderungen einen leistungsstarken Strafvollzug zu gewährleisten. Und angesichts Ihrer anspruchsvollen Ausbildung und Arbeit und weil der Schutz der Gesellschaft eben gerade nicht mit der Festnahme eines Verdächtigen endet, erscheint mir auch die Forderung nach einer Eingangsbesoldung A 8 als überaus angemessen."
Der Ausbildungslehrgang 2016 hat sich nach den Worten des kommissarischen JVA-Leiters Hans-Jürgen Erdtmann mit durchweg guten oder befriedigenden Leistungen sowie durch viel Engagement und Einsatzbereitschaft während der anspruchsvollen Ausbildungszeit ausgezeichnet. Umso mehr sind Justizstaatsrat Jörg Schulz und JVA-Leiter Hans-Jürgen Erdtmann erfreut, dass die Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss ihrer Ausbildung in ein Beamtenverhältnis übernommen werden können.
"Um den vielfältigen Aufgaben des Justizvollzuges gerecht zu werden, brauchen wir einen motivierten und gut qualifizierten Nachwuchs. In Ihrer Prüfung und in Ihren Ausbildungen haben Sie bereits ein hohes Maß an Belastbarkeit und Durchhaltevermögen gezeigt. Ihre Ausbilder und Ausbilderinnen sind von Ihrer Leistung überzeugt. Das ist einerseits Anerkennung und andererseits Ansporn für Ihre berufliche Zukunft", so Hans-Jürgen Erdtmann.
Zum Hintergrund:
Die 15 Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2016 hatten sich in einem Feld von 285 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Die Ausbildung für den allgemeinen Vollzugsdienst dauert zwei Jahre. In der Regel verfügen die Anwärter über anderweitige berufliche Erfahrungen. Die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs, die bei der Einstellung zwischen 21 und 41 Jahren alt waren, waren zuvor unter anderem als Gas- u. Wasserinstallateur, Maurer, Metallbauer, als Gesundheits- und Krankenpflegerin, Sport- und Fitnesskauffrau oder als Ergotherapeutin tätig. Der Senator für Justiz und Verfassung strebt an, im Herbst 2019 neue Anwärterinnen und Anwärter in der Justizvollzugsanstalt Bremen auszubilden.
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Ein getunter Porsche Panamera wurde beschlagnahmt

 Größtenteils Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Wegen des Vorwurfes des banden- und gewerbsmäßigen Betruges erfolgten am heutigen Tage in den frühen Morgenstunden, unter Beteiligung von mehr als 350 Beamten der Polizeibehörden aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen sowie des Zolls unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bremen, Durchsuchungen von 18 Objekten in Bremen und Niedersachsen. Darüber hinaus wurden 4 Haftbefehle vollstreckt und vermögensabschöpfende Maßnahmen auf der Grundlage von 8 Vermögensarresten über insgesamt ca. 1,8 Mio. EUR in Vermögenswerte der Beschuldigten vollzogen.
Hintergrund dieser umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen ist ein bei der Staatsanwalt-schaft Bremen gegen insgesamt 14 Beschuldigte geführtes Ermittlungsverfahren. Gegen einen 29-jährigen Hauptbeschuldigten besteht dabei der dringende Tatverdacht, dass er sog. SÄM-Delikte im Bundesgebiet organisiert, wobei ein von ihm in die Türkei entsandter Mittäter aus einem von Mitgliedern eines Ethnischen Clans geführten Callcenter agiert. Die Beschuldigten sind dabei verdächtig, im Rahmen einer kriminellen Vereinigung zu arbeiten, die nahe Bezüge zur sog. Clankriminalität aufweist.
Bundesweit und auch in der Stadt Bremen ist ein deutlicher Anstieg der Straftaten zum Nachteil älterer Menschen festzustellen, der vorrangig mit der Begehungsweise "falscher Polizeibeamter" einhergeht.
So sind auch die Beschuldigten verdächtig, in Bremen und anderen Orten im Juli und Au-gust 2018, in vier vollendeten und einem versuchten Fall, ältere Menschen dadurch betro-gen zu haben, dass sie diese durch Telefonanrufe vermeintlicher Polizeibeamter unter Ver-schleierung der Telefonnummer und der wahrheitswidrigen Behauptung, dass ihre Ersparnisse durch Maßnahmen einer rumänischen Diebesbande gefährdet seien, dazu veranlassten, ihre Ersparnisse in Höhe von insgesamt 246.000,- EUR an die Beschuldigten aushändigten, die sich hierzu als Polizeibeamte ausgaben. Die Beschuldigten operieren hierbei mittels eines in der Türkei befindlichen Callcenters und verfügen hier in Deutschland über eine Or-ganisationsstruktur, die nicht nur die Tatausführung ermöglicht, sondern auch den anschlie-ßenden Transport der Vermögensgegenstände in die Türkei.
Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten in der Zeit zwischen Novem-ber 2015 und Oktober 2017 in mehreren Fällen betrügerische Leasinggeschäfte mit Kraft-fahrzeugen durchgeführt haben, wodurch ein weiterer Schaden in Höhe von mindestens 182.900,- EUR entstanden ist.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen insgesamt 4 Beschuldigte im Alter zwischen 24 und 47 Jahren Haftbefehle, die heute vollstreckt werden konnten.
Darüber hinaus wurden u. a. gepfändet bzw. sichergestellt:
   - 10 Immobilien - 250.000,- EUR Bargeld - 25 Krügerrand Goldmünzen
und diverse Schmuckstücke - mehrere hochwertige Kraftfahrzeuge 
(Porsche, Audi R8) - Eine Schusswaffe beim Hauptbeschuldigten -  ein 
Waffenlager mit diversen Langwaffen 
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Am Donnerstag, 13.09.2018 wurde eine 33 Jahre alte Frau in Bremen-Osterholz von einem Unbekannten sexuell missbraucht. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit einem Phantombild nach dem Täter.
Gegen 06.50 Uhr war die Frau im Park einer Klinik spazieren, als der unbekannte Mann sie zunächst ansprach und anschließend in einem nahegelegenen Gebüsch vergewaltigte. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.
Der Mann soll zwischen 30 und 40 Jahren alt gewesen sein, etwa 160 Zentimeter groß, mit dunklen kurzen Haaren sowie einer athletischen Figur mit einem muskulösen Oberkörper. Er hatte einen dunklen Drei-Tage-Bart sowie ein auffälliges Muttermal im Bereich des linken Unterkieferknochens. Bei der Tat trug er eine blaue Trainingshose der Marke Adidas und vermutlich keine Schuhe. Der Tatverdächtige soll insgesamt ein sehr ungepflegtes Erscheinungsbild haben.
Die Polizei fragt, wem dieser Mann bekannt vor kommt und Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
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familiennetz bremen erleichtert Eltern die Suche nach passenden Betreuungsmöglichkeiten

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Am 1. Oktober beginnen in Bremen die Herbstferien. Doch für viele Eltern stellen sich in der langen Ferienzeit die Fragen: Wie lasse ich mein Kind gut und verlässlich betreuen, wenn ich arbeiten muss? Welche Angebote sind passend und was muss ich bezahlen? Das familiennetz bremen bietet seit Sommer die Möglichkeit zur gezielten Suche – nach den passenden Angeboten für Eltern und Kinder.
Auch für die Herbstferien macht das familiennetz bremen Ferienangebote in und außerhalb Bremens sichtbar. Unter www.bremer-ferienkompass.de können Eltern schulpflichtiger Kinder auf einen Blick individuelle Ferienangebote für ihre Kinder suchen und finden. Für jedes Ferienangebot gibt das familiennetz bremen Kosten, Ort, Informationen zur Anmeldung und Kontaktdaten an - damit Eltern einen guten Überblick haben.
Ob Selbstbehauptungskurs, Game Camp, Siebdruck-Workshop, Reiterferien oder ein Ausflug ins Jumphouse – für Schulkinder gibt es in Bremen und Umgebung Vieles zu entdecken und zu erleben. „Viele Anbieter haben sich bei uns gemeldet und ihre Angebote mitgeteilt“, so Anja Lohse von der Servicestelle für Familien. „Die vier Kategorien Kreativität, Bewegung, Wissen und Reisen erleichtern die Suche, so unsere Idee.“ Angebote für Mädchen und Jungen mit Beeinträchtigung können ebenfalls abgefragt werden.
Finanziert wird das Projekt „Bremer Ferienkompass“ von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. „Ich bin mir sicher, dass Bremer Eltern unter diesen vielen Ferienangeboten etwas Tolles für ihre Kinder finden. Stöbern lohnt sich bestimmt“, so Senatorin Anja Stahmann über den Bremer Ferienkompass.
Bei Fragen zur Anmeldung und zu den Angeboten wenden sich Eltern bitte direkt an den
Anbieter. Wer als Anbieter seine Ferienangebote online bekannt machen möchte oder Anregungen für die Website hat, kann sich unter ferienkompass@familiennetz-bremen.de an das familiennetz bremen wenden.
Über das familiennetz bremen
Das familiennetz bremen ist eine neutrale, unabhängige und kostenfreie Servicestelle für Familie und eine Koordinierungsstelle für den fachlichen Austausch rund um das Thema Familie. Wir beraten, vermitteln und informieren – als Wegweiser in Bremen. Bei uns erfahren Sie, wo und wie Sie Informationen und Unterstützung erhalten und wer die richtigen Ansprechpersonen für Ihr Thema sind. Auf unserer Website bündeln wir vielfältige und wohnortnahe Angebote von über 500 Einrichtungen in der Stadt Bremen.
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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fundamtes können so manch kuriose Geschichte erzählen, doch die Mail eines jungen Familienvaters aus Hemelingen dürfte in die Annalen des Amtes eingehen: Der Bremer, der namentlich nicht genannt werden möchte, teilte dem Fundamt im vergangenen Monat mit, dass er drei Goldbarren in einer Schublade eines alten Küchenbuffets (Stil Gelsenkirchner Barock) entdeckt hatte. Offenbar hatten die Barren, zweimal ein Kilo und einmal 500 Gramm im Wert von rund 83.500 Euro, seit Jahrzehnten versteckt an der Rückwand der Schublade gelegen. Der Umschlag, so erfuhren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fundamtes, trug die Adresse der Bremer Landesbank mit einer schon seit Langem nicht mehr gültigen Postleitzahl. Zwei Tage nach seiner Mail lieferte der ehrliche Finder das Gold beim Fundamt ab. Diese brachten das Gold umgehend zur sicheren Verwahrung in den Tresor der Landeshauptkasse.
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Zugleich baten sie die Polizei um Amtshilfe, um den Besitzer ausfindig zu machen. Wie sich inzwischen herausstellte, stammte das Küchenbuffet aus einer Haushaltsauflösung in Bremen-Nord. Dort war ein hochbetagter Mann im vergangenen März verstorben und ein Nachlassverwalter hatte sich um das Erbe des Mannes gekümmert. Dieser erklärte auf Nachfrage der Polizei, dass der Küchenschrank tatsächlich zum Nachlass des Verstorbenen gehört hatte. Eine Cousine des Mannes konnte das inzwischen bestätigen. Der Bremer galt als vermögend und hatte sein Leben lang in dem Haus, aus dem das Büffet stammte, gewohnt. Bei einem geschätzten Wert von 83.500 Euro beträgt der Finderlohn für den Familienvater nun rund 2.500 Euro.
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Donnerstagabend bedrohte ein Unbekannter einen 16 Jahre alten Jugendlichen in Walle mit einer Schusswaffe und raubte ihm seine Geldbörse. Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Tat sich zu melden.
Gegen 21.40 Uhr lief der 16-Jährige die "Alte Waller Straße" entlang. Auf Höhe der dortigen Grünstreifen kam ein maskierter Mann auf ihn zu, hielt ihm eine graue Waffe vor das Gesicht und forderte die Herausgabe seiner Wertsachen. Mit dem Portemonnaie des Jugendlichen floh der Räuber anschließend zurück in den Grünstreifen.
Der Unbekannte war etwa 20 Jahre alt und zirka 170 Zentimeter groß. Bekleidet war er mit einem schwarzen Kapuzenpullover, einer blauen Hose und vermutlich weißen Schuhen. Zudem trug er eine schwarze Maske mit grauen Gummistreifen. Der Mann soll gestottert haben sowie mit einer auffällig hohen Stimmlage gesprochen haben. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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