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Ein Spaziergänger entdeckte gestern Nachmittag in einem Fleet in Walle eine Handgranate. Das vermutlich aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Geschoss wurde durch den Kampfmittelräumdienst entschärft und abtransportiert.
Gegen 16.30 Uhr fand ein 23 Jahre alter Mann im Maschinenfleet an der Waller Straße eine Handgranate. Da er die Granate für ein Spielzeug hielt, fischte der junge Mann sie aus dem Graben. Als er nun feststellte, dass es sich um einen scharfen Sprengkörper handelte, verständigte er umgehend die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte sperrten daraufhin den Fundort weiträumig ab und alarmierten den Kampfmittelräumdienst. Der Sprengmeister entschärfte die Granate und veranlasste schließlich den fachgerechten Abtransport. Laut dem Experten handelte es sich bei dem Geschoss um eine jugoslawische Splittergranate, die seit etwa ein bis zwei Jahren im Fleet gelegen habe. Weitere gefährliche Gegenstände wurden in der näheren Umgebung nicht gefunden.
Noch ein Hinweis der Polizei: Jedes Kampfmittel muss grundsätzlich, unabhängig von seiner Größe oder äußeren Beschaffenheit, als hochexplosiver Sprengkörper angesehen werden, der äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder eine Veränderung seiner Lage ist. Aufgefundene Kampfmittel sind an der Fundstelle zu belassen. Sie dürfen nicht berührt werden, sondern es ist unverzüglich die Polizei zu benachrichtigen.


Nach intensiven Ermittlungen des Zivilen Einsatzdienstes Nord im regionalen Drogenmilieu führte am Dienstagabend erneut eine Spur zu einer Wohnung und einem Kellerraum im Bereich der Grohner Düne. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bremen wurden noch bis in die Nacht Durchsuchungen durchgeführt, die zum Auffinden von Betäubungsmitteln, einer größeren Menge Bargeld, Einbruchswerkzeugen und einer Stichwaffe führten. Bereits Anfang Februar gelang den Zivilfahndern mit der Beschlagnahme einer nicht unerheblichen Menge verschiedener Drogen sowie einer Schusswaffe ein Schlag gegen ortsansässige Drogenhändler.
Nachdem die Zivilfahnder einen geplanten Drogenhandel im Bereich der Hermann-Fortmann-Straße beobachtet hatten, kontrollierten sie drei beteiligte Personen. Ein 21 Jahre alter Verdächtiger und mutmaßlicher Drogendealer hatte das Geld bereits erhalten, seine "Ware" jedoch noch nicht an seine "Kunden" ausgehändigt, als die Polizisten eingriffen. Bei dem 21-Jährigen fanden die Beamten mehrere Verkaufseinheiten Drogen und einen Kellerschlüssel.
Die folgende Durchsuchung seiner Wohnung und dem zum Schlüssel passenden Keller führte zum Auffinden von einer nicht unerheblichen Menge an verschiedenen Betäubungsmitteln, Streckmitteln und Verpackungsmaterial. Neben den Drogen fanden die Beamten eine höhere Summe Bargeld, Einbruchswerkzeuge, Schmuck und ein griffbereites Messer.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

. Gestern Abend versuchten in Bremen-Schwachhausen drei Männer in eine Doppelhaushälfte einzubrechen. Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten die Gruppe noch in Tatortnähe. Kurz nach 19 Uhr bemerkte ein Zeuge merkwürdige Geräusche von einem Grundstück in der Straße An der Gete. Geistesgegenwärtig leuchtete er mit einer Taschenlampe den Nachbargarten ab und rief -als er dunkel gekleidete Gestalten ausmachen konnte- sofort die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte an der hinteren Terrassentür des Gebäudes diverse Hebelspuren im Holz. Den Tätern war es aber nicht gelungen, ins Innere des Hauses zu gelangen. Außerdem fanden die Ermittler die abgebrochene Spitze eines Schraubendrehers am Tatort. Ein weiteres Streifenteam entdeckte dann auf dem in der Nähe gelegenen Schulgrundstück drei Verdächtige. Bei ihnen handelt es sich um zwei 17-Jährige und einen 33 Jahre alten Mann aus Hemelingen. Keiner machte Angaben zum Sachverhalt, allerdings fanden die Polizisten bei einem der 17-Jährigen den abgebrochenen Schraubendreher. Gegen alle drei wurden Strafverfahren wegen versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls eingeleitet. Der vorliegende Sachverhalt belegt, wie wichtig aufmerksame Nachbarn sind! Hätte der Zeuge nicht so zeitnah reagiert, wären die drei Männer vermutlich in das Haus eingedrungen. Außerdem hat sein zügiger Notruf bei der Polizei maßgeblich dazu beigetragen, dass die Tatverdächtigen namentlich ermittelt werden konnten.

Nach einer sexuellen Nötigung am gestrigen Nachmittag in der Steller Heide in Stuhr sucht die Polizei Diepholz dringend nach einem Zeugen der Tat. Gegen 14:00 Uhr war eine 17-jährige Joggerin in der Steller Heide unterwegs, als sie plötzlich von einem unbekannten Mann bedrängt wurde. Der Täter passte sein Opfer am Ende einer Brücke ab und bedrohte es mit einem Messer, anschließend versuchte er die 17-Jährige unsittlich zu berühren. Ein zufällig vorbeikommender Mann im Alter von ungefähr 40 Jahren ging vehement dazwischen und schlug auf den Täter ein, dem Opfer gelang daraufhin die Flucht. Erst später wurde die Polizei informiert, von dem Täter und auch dem couragierten Zeugen fehlt bislang jede Spur. Tatort war die Brücke über den Dünsener Bach neben der alten Eisenbahnlinie in der Nähe des Soldatenwegs. Der Täter wird als Mann im Alter von 25 bis 30 Jahren beschrieben. Er soll ca. 175 bis 180 cm groß gewesen sein und sprach gebrochen Deutsch, vermutlich handelte es sich um einen Südländer. Er trug kurze, dunkle, glatte Haare und eine dunkelgraue Wollmütze auf dem Kopf. Bekleidet war er mit einer grau-grünen Outdoorjacke, einer sog. Softshelljacke. Außerdem trug er dunkelbraune, abgewetzte Schuhe und führte ein Messer bei sich. Die Polizei in Diepholz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Insbesondere der erwähnte Zeuge wird dringend gebeten, sich zu melden. Auch weitere Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizei in Diepholz unter der Rufnummer 05441/9710 Verbindung zu setzen.

Gestern Abend erbeutete ein bewaffneter Räuber Geld aus einem Kiosk in der Östlichen Vorstadt. Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen.
Gegen kurz 21.45 Uhr überraschte ein Mann die 25 Jahre alte Angestellte des Kioskes in der Bismarckstraße. Er ging zum Tresen, richtete ein Messer auf sie und forderte Bargeld aus der Kasse. Die Mitarbeiterin entnahm daraufhin mehrere Geldscheine aus der Kassenlade und händigte sie dem Täter aus. Der Räuber verstaute die Beute und flüchtete aus dem Kiosk. Kurz davor sprühte er noch Pfefferspray in Richtung der 25-Jährigen. Er konnte wie folgt beschrieben werden: Circa 1,60 m groß, etwa 30 Jahre alt, schwarze Haare, schwarzer Schal vor dem Gesicht, bekleidet mit einem schwarz-rot-weiß gestreiften Pullover, einer schwarzen Mütze und dunklen Wollhandschuhen.
Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zu dem Täter geben? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter (0421) 362-3888 entgegen.
Ein Raubüberfall stellt für alle Betroffenen, die Überfallenen, die Täter und die Zeugen eine extreme Stresssituation dar. Die Polizei rät Opfern: "Leisten Sie keine Gegenwehr, befolgen Sie die Anweisungen und prägen Sie sich die Täterbeschreibung ein. Rufen Sie nach dem Überfall unverzüglich die Polizei."


In der Nacht zu Sonntag kam es in einer Lokalität in Bremen-Walle zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen, in deren Folge ein 28 Jahre alter Mann durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt wurde.
Im Verlauf der Nacht gerieten mehrere Gäste eines Clubs in der Konsul-Smidt-Straße aneinander. Die Auseinandersetzung gipfelte bereits auf der Party in einer Schlägerei. Diese wurde vom eingesetzten Sicherheitspersonal beendet und mehrere Gäste der Veranstaltung verwiesen.
Der weitere Verlauf der Geschehnisse konnte bislang noch nicht abschließend rekonstruiert werden. Jedoch erschien der 28-Jährige gegen 04.30 Uhr mit einer stark blutenden Stichverletzung in einem Bremer Krankenhaus. Ein Taxifahrer hatte ihn vom Club dorthin gebracht.
Der Verletzte ist nach einer Notoperation am frühen Sonntagmorgen mittlerweile außer Lebensgefahr.
Die Beamten des Kommissariates für Tötungsdelikte gehen bislang von einer Beziehungstat aus. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen sucht außerdem Zeugen für die Streitigkeiten auf der Party und ggf. die Vorkommnisse auf den Parkplätzen bzw. angrenzenden Straßen in der näheren Umgebung. Hinweise zum Sachverhalt nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Nachdem in der vergangenen Nacht zwei Autos in der Bremer Neustadt brannten, konnten die im erweiterten Tatortbereich fahndenden Einsatzkräfte einen 22 Jahre alten Mann aus dem selben Stadtteil als Tatverdächtigen stellen. Zunächst wurden Feuerwehr und Polizei ein brennender Mittelklassewagen in der Gneisenaustraße gemeldet. Die Feuerwehr konnte den Brand noch löschen, bevor die Flammen auf andere Fahrzeuge übergriffen. Später ging ein zweites Auto, ein hochwertiger Mercedes, in der Karl-Lerbs-Straße in Flammen auf. Beide Wagen wurden durch die Flammen erheblich beschädigt. Die Ermittler gehen in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Noch in der Nacht suchte die Polizei mit starken Einsatzkräften die nähere Umgebung nach Verdächtigen ab. Eine Zivilstreife konnte schließlich einen Tatverdächtigen stellen. Der 22-Jährige war den Polizisten bereits in Tatortnähe aufgefallen. Er benahm sich verdächtig und versuchte anschließend, sich vor den eintreffenden Streifenwagen zu verstecken. Die Zivilkräfte hefteten sich an seine Fersen und stellten den Mann, als er sich an dem Hinterreifen eines weiteren Autos zu schaffen machte. Er führte ein noch warmes Feuerzeug bei sich. In ersten Befragungen bestritt der polizeibekannte Tatverdächtige die Taten, verstrickte sich jedoch bei gezielten Nachfragen in Widersprüche. Er räumte ein, zumindest beide Brände der Feuerwehr gemeldet zu haben. Die Ermittlungen wegen der Brandstiftungen dauern weiter an. Bei diesem Tatbestand handelt es sich um eine schwerwiegende Straftat und es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren. Werden Sie Zeuge einer solchen Straftat ist die Polizei insbesondere auf Ihre Hinweise und Beobachtungen angewiesen. Rufen Sie sofort über Notruf die Feuerwehr und Polizei und teilen Sie uns Ihre Beobachtungen mit!Quelle:Polizei Bremen


Am Freitagvormittag beobachtete ein 20 Jahre alter Mann in Bremen-Nord einen Fahrraddieb auf frischer Tat. Mit Hilfe von zwei Passanten gelang es, den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Gegen 11.00 Uhr schloss der junge Mann sein eigenes Rad am Sportzentrum in der Bördestraße an. Dabei fiel ihm der spätere Dieb bereits auf, da er sich in auffälliger Weise bei den Fahrradständern herumtrieb und offensichtlich etwas unter seiner Jacke versteckte. Dadurch alarmiert betrat der 20-Jährige zwar das Sportzentrum, beobachtete dann aber aus der ersten Etage die Fahrräder. Und tatsächlich wurde er Zeuge einer Straftat. Der von ihm beobachtete, 26 Jahre alte Mann, näherte sich einem Rad und kniff das Schloss mit einem Bolzenschneider auf. Als er daraufhin von dem 20-Jährigen angesprochen wurde, ließ er das neuwertige Damenrad stehen und flüchtete zu Fuß. Der beherzte Zeuge nahm die Verfolgung auf und erhielt dabei noch die Unterstützung zweier weiterer Passanten.
Schließlich gelang es den Männern, den Flüchtigen zu stellen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Einsatzkräfte ließen zunächst die Handschellen klicken und stellten den Bolzenschneider des 26-Jährigen sicher. Der drogenabhängige Mann ist für die Polizisten kein Unbekannter. Er gab an, mit dem Erlös des Rades seine Drogensucht finanzieren zu wollen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls gegen ihn ein.
Die Polizei Bremen warnt unterdessen vor dem Ankauf vermeintlicher „Schnäppchen“. Auch gebrauchte Räder haben ihren Preis. Notieren Sie sich vor dem Kauf eines Fahrrades dessen Rahmennummer und lassen Sie diese bei der Polizei überprüfen!
Das Fahrrad des vorliegenden Sachverhaltes war zudem bei der Polizei registriert. Auch wenn sich der Tatverdächtige in diesem Fall von der Markierung des Rades nicht abschrecken ließ, konnte zumindest sofort die Besitzerin des Rades ermittelt und ihr Eigentum ausgehändigt werden.

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