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Im Laufe des Freitags wurden im Stadtgebiet zwei ältere Damen von unbekannten Trickbetrügern bestohlen, bei einer Weiteren scheiterte der Täter. Im ersten Fall fiel gegen 11.45 Uhr eine 73 Jahre alte Frau aus Bremen-Kattenturm auf einen angeblichen Mitarbeiter der Stadtwerke herein. Er klingelte am späten Vormittag bei ihr und erklärte, dass man dem Wasser ein Kontrastmittel zugesetzt habe, und sie deshalb jetzt das Wasser laufen lassen müsse. Während der Mann mit der Wohnungsinhaberin den Wasserhahn aufdrehte, schlich sich ein Mittäter in die Wohnung. Er durchsuchte dann sämtliche Schränke und Schubladen in Wohn- und Schlafzimmer der 73-Jährigen und entwendete Schmuck und Bargeld. In einem weiteren Fall in der Neustadt versuchte ein vermeintlicher Angestellter der Baubranche sich Einlass in eine Wohnung in der Friedrich-Wilhelm-Straße zu verschaffen. Doch die 90 Jahre alte Wohnungsinhaberin verweigerte dem Unbekannten den Zutritt und schloss rasch von Innen ab. Der Mann wurde als circa 40 Jahre alt, dunkelhaarig und korpulent beschrieben. In Bremen-Walle wurde eine 72 Jahre alte Frau Opfer eines sogenannten Enkeltricks. Sie wurde zunächst von dem vermeintlichen Enkel angerufen, der sie um Hilfe bat. Dann wechselte rasch der Gesprächspartner, und ein angeblicher Rechtsanwalt diktierte in russischer Sprache einen Vertag und forderte Bargeld für eine Unfallgegnerin des Enkels. Gemeinsam mit ihrer Tochter legte die 72-Jährige die Geldsumme zurecht. Als im Anschluss ein junger Mann erschien, unterschrieb er den Frauen das Schriftstück und verschwand mit dem Geld. Der "Abholer" war um die 20 Jahre alt und 175-180 cm groß. Er hatte blondes, kurzes Haar und eine schlanke Statur. Er trug einen blauen Pullover mit rosafarbenen Streifen und eine dunkle Hose. Hinweise zu allen drei Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen. Die Polizei Bremen rät aufgrund der aktuellen Fälle erneut zur Vorsicht! Lassen Sie Fremde nicht einfach in Ihr Haus/ Ihre Wohnung. Lassen Sie sich Ausweise genauestens zeigen und ziehen Sie einen Nachbarn oder Bekannte hinzu. Im Zweifel rufen Sie selber bei dem angeblich entsendenden Unternehmen/ Behörde an und vergewissern sich, dass der Mitarbeiter dort tätig ist. Bei Anrufen angeblicher Verwandter niemals Bargeld aushändigen! Rufen Sie Ihre Verwandten zunächst selber zurück und versuchen, den Sachverhalt zu klären. Halten Sie Rücksprache mit anderen Familienangehörigen. Für alle Fälle gilt: Sobald Ihnen etwas merkwürdig erscheint, rufen Sie über den kostenlosen Notruf die Polizei! Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel.: 362.19003) oder im Internet unter www.polizei.bremen.de und www.polizei-beratung.de.


Samstagvormittag trafen sich mehrere Aktivisten einer Umweltorganisation in einem Supermarkt in Bremen-Gröpelingen. Sie machten mittels Aufklebern, Plakaten und Flyern auf die Verwendung genmanipulierter Futtermittel im Bereich der Geflügelzucht aufmerksam.

Gegen halb zwölf fielen dem Filialleiter des Ladens in der Gröpelinger Heerstraße mindestens drei Personen auf, die ausgelegte Waren mit eigenen Aufklebern etikettierten. Die insgesamt fünf Umweltaktivisten im Altern von 19 - 42 Jahren beklebten Eierkartons und Fleischverpackungen mit einer "Warnung vor Genfutter".
Die Umweltschützer kamen der folgenden Aufforderung, den Supermarkt zu verlassen, unverzüglich nach. Der Filialleiter erteilte ihnen ein deutschlandweites Hausverbot für sämtliche Zweigstellen seiner Supermarktkette. Ein materieller Schaden entstand dem Discounter nicht. Auch im Bereich des Parkplatzes machten die Demonstranten durch Plakate und Flyer auf sich und ihre Aktion aufmerksam.
Die hinzugezogenen Einsatzkräfte der Polizei Bremen, beendeten die angebliche Spontanversammlung gegen 12.30 Uhr. Aufgrund der guten Vorbereitung der Umweltaktivisten gingen die Polizisten allerdings von einer nicht angemeldeten Versammlung aus und leiteten ein Ermittlungsverfahren nach dem Versammlungsgesetz ein (Durchführen von nicht angemeldeten Versammlungen/ Aufzügen).

In Bremen Mitte und Osterholz trieben Mittwoch wieder falsche Dachdecker ihr Unwesen. In zwei Fällen scheiterten die Betrüger an einer aufmerksamen Rentnerin und einer Mitarbeiterin der Bank. Die Polizei warnt vor weiterem Auftreten. Im Stephanikirchhof klingelten um die Mittagszeit zwei "Handwerker" an der Haustür einer 92 Jahre alten Bremerin. Für 3000 Euro wollten sie ihr angeblich marodes Dach reparieren. Sie müsse aber 2500 Euro sofort bar zahlen. Der Rentnerin kam dieses suspekt vor. Sie teilte den Männern mit, erst mit ihrem Sohn telefonieren zu wollen. Daraufhin entfernten sich die Verdächtigen aus der Wohnung und fuhren mit einem dunklen Auto davon. Einer der Handwerker trug eine schwarze Weste mit der Aufschrift "Firma Reimann". In der Halsmühlener Straße ereignete sich am Nachmittag ein ähnlicher Vorfall: Drei Männer standen vor dem Haus eines 89-Jährigen und wollten dessen Dach reparieren. Da er nicht die geforderten 2500 Euro im Haus hatte, fuhr ein Betrüger mit dem Rentner zur Bank. Hier wurde eine Kassiererin auf die Situation aufmerksam, denn der jüngere Mann gab sich als Enkel des 89 Jahre alten Mannes aus. Nachdem er das Misstrauen bemerkte, verließ der Betrüger die Bank, ohne Geld erhalten zu haben. Die Bankangestellte verständigte die Polizei. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Machen Sie keine Verträge oder Finanzgeschäfte unter Zeitdruck an der Haustür. Bitten Sie die fremden Personen zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen. Holen Sie sich Unterstützung von Nachbarn, Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen.

Bislang unbekannte Personen haben gestern Abend in der Straße Auf der Heide einen Zigarettenautomaten gesprengt. Gegen 21.30 Uhr hörte eine 55 Jahre alte Zeugin einen lauten Knall und rief daraufhin über Notruf die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten einen zerstörten Zigarettenautomaten feststellen. Diverse Einzelteile, Geldscheine und Zigarettenpackungen lagen auf dem Boden verstreut. Außerdem roch es nach Silvesterböllern oder Ähnlichem. Die Polizisten sperrten den Tatort weiträumig ab und alarmierten einen Delaborierer. Gegen 23 Uhr gab der Entschärfer der Polizei Entwarnung, dass keine Gefahr durch weitere Sprengstoffe von dem Zigarettenautomaten ausginge. Die Polizei Bremen bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen könnten: Wer etwas Verdächtiges bemerkt hat, soll sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0421) 362-3888 melden. Anmerkung: Die vorliegende Pressemitteilung wurde im Rahmen einer Hospitation am sogenannten Kidsday von dem 13 Jahre alten Paul T. verfasst.

Aktuell warnt die Polizei vor im Umlauf befindlichen gefälschten Schreiben, in denen Bürger aufgefordert werden, ihre Gebühren bzw. Miete auf angeblich geänderte Kontoverbindungen zu überweisen. Im ersten Fall war das Schreiben an „Alle privaten Haushalte“ gerichtet und es wurde vorgetäuscht, dass es sich beim Absender um die GEZ handelt. Nach der Darlegung, dass sich Kontodaten geändert haben, erfolgt eine Aufforderung, die zukünftigen Rundfunkbeiträge auf ein neues angegebenes Konto zu überweisen. Weiterhin gibt es derzeit auch gefälschte Mietzahlungsaufforderungen mit einem Wohnungsbauunternehmen als vermeintlichem Absender. Dort werden Mieter aufgefordert, für die Zahlung der Miete zukünftig eine im Rahmen der SEPA-Umstellung geänderte Kontoverbindung zu verwenden. In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und weist darauf hin, dass sich Bürger von Forderungen dieser Art weder beeindrucken noch verwirren lassen sollten. Rufen Sie im Zweifel die Gebühreneinzugszentrale oder das Wohnungsunternehmen an. Suchen Sie deren Telefonnummern selbst heraus und wählen nicht die in den Schreiben angegebenen Nummern. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Tipps gibt es auch im Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195 oder hier unter www.polizei.bremen.de

Drei Männer versuchten Dienstagabend einen Supermarkt in Blumenthal zu überfallen. Sie scheiterten dabei an einem resoluten Kunden und der Angestellten. Die Räuber flüchteten mit einem Ford Escort. Gegen 21.50 Uhr trat ein mit einem Schal getarnter circa 20-jähriger Mann vor die Kassiererin des Supermarktes in der Schwaneweder Straße. Er bedrohte sie mit einem Elektroschocker und verlangte die Herausgabe von Geld. Die 58 Jahre alte Angestellte kam der Aufforderung nicht nach und rief stattdessen "Überfall". Ein 34 Jahre alter Kunde wurde auf die Situation aufmerksam und warf dem Räuber eine Getränkedose in den Nacken. Dieser flüchtete daraufhin nach draußen und stieg zu seinen beiden Komplizen in ein bereit gestelltes Fluchtauto. Der 34-Jährige versuchte sich noch vor den Wagen zu stellen, musste aber ausweichen, um nicht angefahren zu werden.
Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Das Trio war mit einem dunklen Ford Escort Kombi unterwegs und flüchtete vom Supermarkt nach rechts in die Bauvereinsstraße in Richtung Freibad Blumenthal. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Die Polizei warnt: Das Verhalten der Zeugen hätte bei einem Widerstand des Täters auch gefährlich werden können. Grundsätzlich sollte man sich durch gewagte Aktionen nicht unnötig selbst in Gefahr bringen, sondern lieber die Tätermerkmale und Fluchtrichtung einprägen und schnell die Polizei rufen. Mehr Informationen zum Thema Zivilcourage gibt es hier unter www.polizei.bremen.de.

In der Neuen Vahr erleichterten Trickbetrüger gestern eine 84-Jährige um ihre Ersparnisse. Mit dem Enkeltrick täuschte ein dreister Betrüger die alte Dame und erschlich sich so ihr Vertrauen. In einem zweiten Fall wurden die Täter von einer misstrauischen Rentnerin abgewiesen. Die Polizei warnt vor weiterem Auftreten dieser Kriminellen. Die angeblichen Verwandten täuschten eine finanzielle Notlage vor, um an die Ersparnisse ihrer häufig über 80-jährigen Opfer zu gelangen. So gab der angebliche Onkel, Bruder oder Schwiegersohn am Telefon vor, eine hohe Summe Bargeld dringend für einen Immobilienkauf zu benötigen. Im Fall der 84-Jährigen müsste der "Neffe" beim Notar in Oldenburg bleiben, würde aber stattdessen den Sohn des Notars vorbeischicken. Die gutgläubige Frau hob daraufhin die geforderte Summe von der Bank ab und übergab diese später an den Unbekannten. In einem zweiten Fall kam es zu keiner Geldübergabe. Die Angerufene beendete das Telefonat und prüfte die Angaben des Anrufers. Der Täter (Geldbote) war etwa 30 Jahre alt, ca. 1,65 cm groß und mit einem braunen Anzug gekleidet. Er wird mit schwarzen Haaren und dunklem Teint beschrieben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 entgegen. Die Polizei warnt eindringlich, insbesondere ältere Menschen: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, bleiben Sie wachsam! Übergeben Sie niemals Bargeld an Leute, die Sie nicht persönlich kennen. Scheuen Sie nicht, auch bei geringen Zweifeln den Notruf 110 der Polizei zu wählen.

Nachdem ein 36 Jahre alter Räuber erst im Januar einen Supermarkt in Mahndorf überfallen hatte, trat er am Sonntagmorgen bei einem Tankstellenraub in der Neustadt erneut in Erscheinung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Haftrichter gestern Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Der mit einem Brotmesser bewaffnete Täter betrat morgens die Tankstelle an der Neuenlander Straße, bedrohte zwei Angestellte und forderte Bargeld. Anschließend ließ er sich ein paar Geldscheine aus der geöffneten Kassenlade geben. Mit seiner geringen Beute und einigen Päckchen Zigaretten aus der Auslage flüchtete er zu Fuß in Richtung Kirchweg. Die Mitarbeiter alarmierten sofort die Polizei, woraufhin ihn eine fahndende Streife noch samt der Beute in einem benachbarten Kleingartengebiet fassen konnte. Hier hatte er sich in einer aufgebrochenen Parzelle versteckt. Der äußerst aggressive Verdächtige stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss und bedrohte die Polizisten mit einer Axt in der erhobenen Hand. Die Beamten beruhigten den Mann schließlich und nahmen ihn fest. Am Revier musste er sich einer angeordneten Blutentnahme unterziehen. Der drogenabhängige Tatverdächtige bestritt die Tat. Den Ermittlern ist der 36-Jährige bereits hinlänglich durch Gewalt- und Eigentumsdelikten bekannt. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erlassen. Er wurde noch gestern in Haft genommen und der JVA Bremen zugeführt.

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