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Heute Morgen drangen drei Einbrecher in das Reihenhaus einer 80 Jahre alten Frau in der Anna-Stiegler-Straße im Stadtteil Kattenturm ein. Sie weckten die Frau, zeigten ihr ein Messer und forderten die Herausgabe von Wertsachen.
Nachdem die Frau angab, keine Wertgegenstände im Haus zu haben, durchwühlten die drei Täter Schränke und Schubladen. Sie flüchteten unerkannt mit geringer Beute. Da die Männer auch das Mobiltelefon der 80-Jährigen mitgenommen hatten, musste sie Nachbarn wecken, um die Polizei zu informieren. Das Opfer blieb unverletzt. Ein hinzugezogener Rettungswagen konnte wieder wegfahren.
Vor Ort wurde festgestellt, dass die Täter im Souterrain ein Fenster aufgehebelt hatten. Über diesen Weg verließen sie offensichtlich auch wieder den Tatort.
Täterbeschreibung:
Drei unbekannte, dunkel gekleidete, männliche Personen mit einem geschätzten Alter von 18 bis 20 Jahren. Alle vermummt, davon einer mit einem roten Tuch.
Die Ermittler fragen nach Zeugen, die am frühen Morgen Beobachtungen in unmittelbarer Tatortnähe bzw. im Stadtteil gemacht haben. Wer kann Angaben zu den Tätern machen?
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.


Am Vatertag stürzte in Mahndorf ein Radfahrer aufgrund seines hohen Alkholpegels vom Rad und verletzte sich dabei schwer an Kopf und Hals. Der 39-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Lebensgefahr besteht nicht.
Der Mann fuhr am Abend auf dem Radweg der Mahndorfer Heerstraße in stadtauswärtige Richtung. Wegen seines erheblichen Alkoholgrades stürzte er ohne Fremdeinwirkung zu Boden. Dabei fiel er nach vorn über den Fahrradlenker und schlug mit dem Schädel auf das Gehwegpflaster. Der 39-Jährige erlitt durch den Aufprall schwere Kopfverletzungen und eine Fraktur am Hals. Er wurde nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von zwei Promille. Die absolute Fahruntüchtigkeit bei Radfahrern liegt bei 1,6 Promille.
Die Polizei Bremen hatte vor dem Vatertag verstärkt darauf hingewiesen, dass Alkohol eine der Hauptunfallursachen bei Radfahrerunfällen ist und oft mit schweren Unfallfolgen einhergeht. Die Bremer Polizei empfiehlt dringend beim Radfahren einen Fahrradhelm zu tragen. Dieser kann zwar keine Unfälle vermeiden, aber zumindest schwere Verletzungen verhindern.


Am Dienstagmittag überfiel ein bewaffneter Täter die Angestellte eines Tabakladens. Als die Frau laut um Hilfe schrie, flüchtete der Räuber ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere eine Radfahrerin, die auf dem Fluchtweg von dem Täter angesprochen wurde.
Gegen 12:45 Uhr betrat der Mann den Tabakladen in der Straße "Am Hulsberg" und bestellte zunächst einen Kaffee. Als die Verkäuferin das Getränk servieren und abkassieren wollte, bedrohte er die Frau plötzlich mit einer schwarzen Schusswaffe. Dabei lud der Täter die Waffe hörbar durch und rief "Überfall!". Die 52 Jahre alte Angestellte schrie jedoch so laut um Hilfe, dass der Räuber flüchtete. Auf der Flucht wurde er von einer Passantin beobachtet, wie er in die Straße "Getekamp" flüchtete und dort bei einer Radfahrerin stehen blieb und sich offenbar mit ihr unterhielt. Danach begab diese sich noch kurz in den Tabakladen, bei Eintreffen der Polizei war die Fahrradfahrerin allerdings nicht mehr vor Ort. Zur Beschreibung des Täters: etwa 1,75m groß, sehr schlank, dunkler Teint, schwarze, kurze Haare, auffällig kleines Gesicht, bekleidet mit blauer Jacke, Jeans und grünem Cappy, schwarzer Rucksack und schwarze Schusswaffe.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes 362-3888. Ausdrücklich wird die Radfahrerin gebeten, sich der Polizei als Zeugin zur Verfügung zu stellen. Sie ist ca. 1,80m groß, schlank und hat braune Haare.

Die Polizei Bremen warnt vor angeblichen Spendensammlern. Es sind zurzeit vermehrt Gruppen in der Stadt unterwegs und täuschen vor, für eine Hilfsorganisation Geld beschaffen zu wollen. Die Personen laufen mit Klemmbrettern durch die Stadt und bitten Passanten um Spenden. Auf den vorgehaltenen Zetteln wird um Beiträge für die Einrichtung eines Heimes für Behinderte gebeten. Die Botschaft ist in einem schlechten Deutsch geschrieben. Die Sammler selbst sprechen kaum Deutsch und geben sich teilweise als stumm aus. Die Polizei ermittelt wegen Betruges und warnt: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn mit emotionalen Bildern oder Texten auf die Tränendrüse gedrückt wird. Seriöse Organisationen informieren, sie überreden nicht. Achten Sie auf das Spendensiegel der Organisation und rufen Sie dort gegebenenfalls an, ob Sammler unterwegs sind.

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Besorgte Anwohner alarmierten Dienstagmittag in Schwachhausen die Polizei. In der Wohnung eines Mehrparteienhauses kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen einem Ehepaar. Hierbei zog sich die 31 Jahre alte Frau schwere Verletzungen zu.
Laut Aussagen der Nachbarn hatte die Frau um Hilfe geschrien. Die Streifenwagen der Bremer Polizei trafen schnell in der Wätjenstraße ein. Der 33-jährige Ehemann wartete bereits im Treppenhaus und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Einsatzkräfte fanden die Ehefrau in der Wohnung auf dem Boden liegend. Sie hatte schwere Gesichts- und Kopfverletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der Ehemann gab an, dass seine Frau mit einem Messer auf ihn einstechen wollte und er sich gewehrt hatte.
Ablauf und Hintergründe der Tat werden derzeit geklärt, die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Bremen wird heute ein Haftbefehl gegen den 33 Jahre alten Mann wegen versuchten Totschlags beantragen.


In einer Wohnung in Bremen-Hemelingen stießen am Montagabend Beamte der Polizei Bremen auf eine Marihuanaplantage. Die Polizisten beschlagnahmten etwa 600 Pflanzen. Der Betreiber wurde vorläufig festgenommen.
Eine Streife war am frühen Abend zu einer Sachbeschädigung in der Gegend gerufen worden. Anlässlich dieses Einsatzes wurde ihnen auch Zutritt durch den Eigentümer zu einer Wohnung in der Hemelinger Bahnhofstraße verschafft. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie sich beim Betreten der nicht möblierten und verdunkelten Wohnräume drei selbst gebastelten Regalen mit bis zu 600 Cannabispflanzen, in der Größe von über einem Meter, gegenüber sahen. Die "Gewächshäuser" waren mit Schläuchen an Wassertonnen sowie Wasserflaschen angeschlossen und zusätzlich mit künstlichem Licht versehen. Der vermeintliche Anbauer und Händler hatte in einem weiteren Zimmer mehrere Pflanzen an einer Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt. Alle Pflanzen wurden beschlagnahmt und abtransportiert. Weitere Ermittlungen führten dann zum eigentlichen Aufenthaltsort des 35 Jahre alten Mieters. Er wurde kurze Zeit später in der Nachbarwohnung angetroffen und vorläufig festgenommen. Nach seinen Angaben diente der Anbau nur zu seinem Eigenverbrauch.
Der 35-Jährige ist bereits hinlänglich mit Drogendelikten in Erscheinung getreten. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern zurzeit noch an.

Wer kennt diesen Mann?


Zwei bislang unbekannte Täter überfielen am Freitagvormittag ein älteres Ehepaar in ihrem Haus in Oberneuland. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute. Die Polizei Bremen fahndet mit Hilfe eines Phantombildes nach den Räubern und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Gegen 9 Uhr klingelte ein fremder Mann an der Haustür des Einfamilienhauses in der Stadtländer Straße. Er war bekleidet wie ein Paketzusteller und wollte angeblich ein Päckchen abgeben. Als die 67-jährige Bewohnerin die Tür öffnete, wurde sie sofort von dem Fremden zurück in den Hausflur gedrängt und mit einem Messer bedroht. Währenddessen folgte ihm ein Komplize mit einer schwarzen Pistole ins Haus. Der Mann trug ebenfalls eine Paketzusteller-Uniform. Sie zwangen die Frau ins Schlafzimmer zu gehen, wo sich auch ihr Mann befand. Das Ehepaar wurde gefesselt und im Anschluss in den Heizkeller gesperrt. Vorher ließen sich die Täter ihre Geldkarten mit zugehörigen PIN aushändigen. Anschließend flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Nach etwa einer halben Stunde gelang es den Eheleuten, sich aus dem Keller zu befreien und die Polizei zu rufen. Eine alarmierte Streife rief vorsorglich einen Rettungswagen, da das Ehepaar deutlich unter Schock stand und der Mann sich selbst an der Hand verletzt hatte. Eine Fahndung nach den Flüchtigen verlief bisher ohne Ergebnis. Inzwischen konnte ein Phantombild erstellt werden.
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann oder kann Hinweise auf seinen Komplizen geben? Er ist circa 30 bis 40 Jahre alt, 170 cm groß und mit dunklem Teint. Er hat ein rundes Gesicht und sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent. Wem sind vermeintliche Paketzusteller in dieser Wohngegend aufgefallen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Vier Einbrecher versuchten heute Nacht den Panzerschrank eines Restaurants in Findorff aufzubrechen. Ein aufmerksamer Zeuge und die Polizei konnten die Tat vereiteln.
Ein Anwohner konnte gegen 2 Uhr drei Personen beobachten, die sich in der Hemmstraße an der Tür eines asiatischen Restaurants zu schaffen machten und schließlich durch ein Oberlicht in das Gebäude eindrangen. Der Vierte, ihr Komplize, stand gegenüber an einer Bushaltestelle Schmiere. Der Zeuge verständigte nach seinen Beobachtungen umgehend die Polizei. Die Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen an und nahmen als erstes den Mann an der Bushaltestelle fest. Während das Einbrecher-Trio damit beschäftigt war, einen Tresor aus der Verankerung zu reißen, umstellte die Polizei weiträumig den Gebäudekomplex. Das bekamen die Männer offenbar mit, flüchteten auf den Hinterhof und von dort in einen unverschlossenen Keller. Das Versteck wurde den Einsatzkräften schnell entdeckt und die Einbrecher festgenommen.
Die Männer, 18, 19, 19 und 20 Jahre alt, sind der Polizei schon durch diverse Straftaten bekannt. Bei zwei von ihnen handelt es sich um so genannte Intensivtäter. Aktuell wird überprüft, ob gegen die Vier Haftbefehl erlassen werden kann.

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