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Vergangene Nacht wurden in der Bremer Innenstadt und im Stadtteil Osterholz zwei Spielotheken überfallen und Bargeld entwendet. Im Zuge der Fahndung durch die Polizei konnte ein 25 Jahre alter Verdächtiger im Hauptbahnhof von Einsatzkräften festgenommen werden.
Gegen 00.15 Uhr überfiel ein bislang unbekannter Mann eine Spielothek in der Züricher Straße. Er zwang den 43 Jahre alten Angestellten unter Vorhalt einer Schusswaffe, sich vor dem Tresen auf den Boden zu legen und bediente sich selber aus der Kasse. Anschließend floh er mit seiner Beute zu Fuß Richtung Graubündener Straße.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich wahrscheinlich um einen etwa 170 cm großen, türkischen Mann (sprach mit starkem Akzent). Er trägt einen kräftigen schwarzen Schnurrbart und war mit einer dunklen Kapuzenjacke gekleidet. Zum Zeitpunkt der Tat hatte er eine silberne Pistole dabei. Hinweise zu dieser Person oder dem Verbleib der Waffe nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.
Kurze Zeit später -gegen 01.30 Uhr- betrat ein blonder Mann das Kasino in der Faulenstraße. Er ging, mit einem längeren Küchenmesser bewaffnet, an den Kassenbereich und forderte die 38 Jahre alte Angestellte auf, ihm sämtliches Bargeld herauszugeben. Die Frau versuchte noch, dem Räuber sein Vorhaben auszureden, übergab ihm aus Furcht aber doch etwas Geld.
In dem Moment, als der Räuber die Spielhalle verließ, traf zufällig der Lebensgefährte der Angestellten ein. Er verfolgte den Verdächtigen bis zu einem Taxi und las das Kennzeichen ab. Einsatzkräfte der Polizei fahndeten daraufhin mit Hochdruck nach dem Taxi und wurden vor dem Hauptbahnhof fündig. Der Taxifahrer bestätigte, soeben eine männliche Person gefahren zu haben und unterstützte die Polizeikräfte bei ihrer Suche im Bahnhofsgebäude.

Ein 27 Jahre alter Gast sorgte am frühen Donnerstagmorgen in einem Hotel in der Bremer Innenstadt für Aufregung. Der amerikanische Tourist schlief unter der laufenden Dusche ein und sorgte damit für einen nicht unerheblichen Wasserschaden.

Der 27-jährige Amerikaner, zurzeit in Finnland studierend und für einen Tag zu Besuch in Bremen, schlief, offensichtlich nach reichlichem Genuss alkoholischer Getränke, unter der laufenden warmen Dusche ein. Das Wasser nahm sich daraufhin den leichtesten Weg und tröpfelte vom fünften Stockwerk des Hotels bis zur Decke der Lobby im Erdgeschoss. Durch die Dampfentwicklung und dem daraus resultierenden Feuchtigkeitsniederschlag lösten sich im Zimmer des Gastes die Tapeten von der Wand und Teile der Rigipsdecke fielen herunter. Es entstand ein erheblicher Sachschaden, der bisher noch nicht genau beziffert werden konnte.
Die Hotel-Mitarbeiter verständigten die Polizei und die Einsatzkräfte stellten die Identität des Gastes fest. Der Amerikaner stand sichtlich unter Schock, nachdem er begriff, welchen Schaden er verursacht hatte.

Die Polizei Bremen nahm in der Nacht zu Donnerstag einen 37 Jahre alten Mann fest. Nach zwei Autoaufbrüchen in der Innenstadt konnte er gestellt werden. Er soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Der 37-Jährige wurde dabei beobachtet, wie er zwei Autos am Rembertiring aufbrach und die Wagen nach Wertsachen durchsuchte. Der Zeuge alarmierte sofort die Polizei, die den Aufbrecher noch im Fahrzeug antraf und festnahm. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen fanden die Beamten drei Navigationsgeräte in seinen Sachen. Weiter war er mit einem gestohlenen Fahrrad unterwegs. Die Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt.
Für die Polizei handelte es sich bei dem Festgehaltenen um keinen Unbekannten. Der drogenabhängige 37-jährige Intensivtäter ist bereits hinlänglich in Erscheinung getreten. Er war erst Anfang Mai nach Verbüßung einer mehrjährigen Haftstrafe aus dem Strafvollzug entlassen worden und beging sofort wieder Straftaten. Zuletzt fassten ihn Polizisten in der letzten Woche, ebenfalls bei Autoaufbrüchen. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Staatsanwaltschaft Bremen beantragte Haftbefehl wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr.

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Spezialisierte Fahnder der Wasserschutzpolizei stellten bei einer Umweltkontrolle am Dienstag auf einem im Industriehafen in Bremen liegenden Frachter schwere Verstöße fest. Im Maschinenraum wurden unerlaubt ölhaltige Abfälle in größerer Menge in einer frei zu haltenden Leerzelle gelagert.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass technische Manipulationen vorgenommen wurden, um richtige Messungen des Füllstandes der Leerzelle zu verhindern. Die Lagerung von öligen Abfällen an Bord von Seeschiffen ist international verbindlich geregelt und darf nur in dafür speziell vorgesehenen Tanks geschehen. Wegen des Verdachtes des unerlaubten Umganges mit Abfall wurden gegen drei Besatzungsmitglieder des Frachters Sicherheitsleistungen in einer fünfstelligen Eurohöhe angeordnet. Vor Auslaufen des unter der Flagge Panamas fahrenden Schiffes muss der ölige Abfall an einer Landauffanganlage entsorgt werden.

Gestern Nachmittag verletzte eine 37 Jahre alte Autofahrerin eine 46-jährige Fußgängerin in Bremen-Osterholz schwer, indem sie die Frau mit ihrem Audi auf einem Gehweg anfuhr. Die Verletzte musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Was zunächst nach einem Verkehrsunfall aussah, entpuppte sich jedoch schnell als versuchtes Tötungsdelikt. Polizei und Staatsanwaltschaft haben diesbezüglich Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 15.45 Uhr erregte das Aufheulen eines Motors die Aufmerksamkeit mehrerer Zeugen. Die Fahrerin eines schwarzen Audis befuhr den Gehweg der Lausanner Straße hinter einer davonlaufenden Fußgängerin. Nachdem die 46-Jährigen von dem Wagen angefahren worden war, fiel sie zunächst auf die Motorhaube. Kaum war die Fußgängerin wieder zum Stehen gekommen, setzte die Autofahrerin der Frau erneut nach. Nunmehr prallte das Auto gegen die Geschädigte. Im weiteren Verlauf rammte der Wagen gegen einen Mercedes am Fahrbahnrand und blieb stehen.
Die Fahrerin jedoch wandte sich der Fußgängerin zu und attackierte sie körperlich. Nur durch das Eingreifen mehrerer Zeugen, konnte der Angriff auf die Frau unterbunden werden.
Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen die Verdächtige noch am Tatort fest und beschlagnahmten den Audi. Sie leiteten ein Verfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen die Frau ein. Diese bestritt in einer ersten Aussage, ihre Unfallgegnerin absichtlich angefahren zu haben. Die Fußgängerin verletzte sich durch die Kollision am rechten Knie und erlitt eine mehrfache Fraktur des Unterschenkels.
Ein mögliches Motiv für die Tat könnte in einer eventuell bestehenden Geldforderung der 46-Jährigen an die 37-Jährige liegen. Der Sachverhalt wurde an das Kommissariat für Kapitaldelikte übergeben. Die Ermittlungen dauern an. Haftgründe werden derzeit geprüft.

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Vergangene Nacht konnten Polizisten in Horn zwei junge Einbrecher im Badezimmer eines Einfamilienhauses festnehmen. Die 57 Jahre alte Bewohnerin hatte zuvor die Polizei über den Notruf informiert und sich in der oberen Etage versteckt.
Die Streifenwagenbesatzungen staunten nicht schlecht, als sie ihren Einsatzort in der Marcusallee erreichten. Dort stand in der zweiten Etage die Hausbesitzerin am Fenster und erklärte, dass die Einbrecher sich immer noch im Haus befänden. Sie war kurz vor 04.00 Uhr von lautem Gepolter aus dem Schlaf gerissen worden.
Die Einsatzkräfte umstellten daraufhin sofort den Gebäudekomplex und begannen mit der Durchsuchung des Objektes. Auf der Rückseite des Anwesens klaffte in einem Wohnzimmerfenster das riesige Loch einer eingeschmissenen Scheibe. Im Haus vernahmen die Einsatzkräfte Geräusche und zusätzlich meldeten ihre Kollegen von draußen, dass sich Gardinen an zwei Fenstern in der ersten Etage bewegt hätten. Im Badezimmer des Stockwerkes wurden die Beamten dann auch fündig: Die 15 und 17 Jahre alten Einbrecher hatten sich dort in der Duschkabine versteckt. Bei ihnen fanden die Polizisten u. a. zwei Kameras, diversen Schmuck und einen Brieföffner der 57-jährigen Bremerin.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen in Tatortnähe stießen die Einsatzkräfte auch auf Hebelspuren am Nachbarhaus. Hier waren die jugendlichen Einbrecher anscheinend trotz ihres rabiaten Vorgehens nicht ins Haus gelangt.
Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zu einem Polizeirevier gebracht. Zumindest der 17-Jährige ist bereits mehrfach Erscheinung getreten. Das Vorliegen von Haftgründen für die Jugendlichen wird derzeit noch geprüft.

Gestern Abend meldeten sich Kleingärtner eines Parzellengebietes in Gröpelingen bei der Polizei Bremen. Sie hatten auf einer Wiese hinter ihrem Parzellengrundstück im Evenapfelweg einen Rehbock in Notlage entdeckt. Das Tier hatte sich in einem Zaun verheddert.
Als sich ein Streifenteam dem Jungtier näherte, ließ sich schnell das ganze Ausmaß der Misere überblicken. Der Rehbock hatte es geschafft, sich die Litze eines Weidezauns um sein Geweih zu wickeln. An besagter Litze hing allerdings ein circa ein Meter langer Eisenstab, der wohl als Zaunpfosten gedient hatte und von dem Tier aus dem Boden gerissen worden war. Zudem hatte sich der junge Bock mit dem Draht derart um einen Busch gewickelt, dass an Flucht nicht mehr zu denken war.
Um dem Tier fachkundig helfen zu können, zogen die Polizisten den zuständigen Jagdpächter hinzu und starteten eine gemeinsame Befreiungsaktion. Dem panischen Vierbeiner wurde mittels einer Wolldecke zunächst die Sicht genommen. Anschließend wurde er von den Helfern zu Boden gebracht und mit vereinten Kräften festgehalten. Der Jagdpächter konnte nun die Litze mit einem Seitenschneider entfernen und das Wild-Tier in die Freiheit entlassen. Es suchte, wahrscheinlich dankbar für seine Rettung, umgehend das Weite.


Mit einer neuen Betrugsmasche versuchten Trickbetrüger am Freitag, eine 65 Jahre alte Frau im Steintorviertel um ihr Erspartes zu bringen. Ein Anrufer gab sich als Oberstaatsanwalt aus Hamburg aus und wollte die Bremerin unter einem Vorwand dazu bewegen, ihm Geld zu überweisen. Die Polizei warnt vor weiterem Auftreten.
Die 65-Jährige wurde von der Betrügerbande durch viele Kontaktaufnahmen regelrecht unter Druck gesetzt und verunsichert. Am Freitagnachmittag erhielt sie einen Anruf von einem angeblichen Hamburger Oberstaatsanwalt. Er gab vor, dass man einer Diebesbande nach zehn Jahren Ermittlungsarbeit auf die Spur gekommen sei. Da auch sie von dem "Datendiebstahl" dieser Kriminellen betroffen wäre, stellte der Anrufer die Auszahlung von über 40 000 Euro als Schadensersatzleistung in Aussicht. Vorher müsse die Frau nur die Mehrwertsteuer der Summe, ca. 5000 Euro, an die Staatsanwaltschaft überweisen. Er benannte Kontodaten, eine Rückrufnummer sowie ein Aktenzeichen und bat um absolute Diskretion. Als die 65-Jährige unter der genannten Telefonnummer zurückrief, bestätigte eine Komplizin die Angaben des angeblichen Oberstaatsanwaltes und zerstreute so die Zweifel der Frau. Wenig später erhielt sie erneut einen Anruf des Staatsanwaltes, der sie anhielt, zur Bank zu gehen und die Überweisung sofort vorzunehmen. Im Gespräch mit einer Bankangestellten wurde die 65-Jährige jedoch zu Recht misstrauisch, sie brach den Überweisungsvorgang noch rechtzeitig ab. Währenddessen rief der Betrüger ununterbrochen auf ihrem Handy an. Anschließend alarmierte sie die Polizei.

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