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Eine alarmierte Streifenbesatzung konnte in der Nacht zu Freitag zwei 19 Jahre alte Männer auf frischer Tat fassen, nachdem diese in eine Grundschule in Lüssum-Bockhorn eingebrochen waren.
Die Polizei rückte kurz nach Mitternacht zu einer abgelaufenen Alarmanlage in der Grundschule am Lüssumer Ring aus. In der Schule konnten sie zwei Personen beobachten, die hin und her liefen, eine Eingangstür war offen. Nachdem die Polizisten den Einsatz von Diensthunden ankündigten, kamen die Verdächtigen freiwillig aus dem Schulgebäude. Sie wurden vorläufig festgenommen und an einem Polizeirevier vorgeführt. Sie bestritten die Tat. Die 19-Jährigen sind für die Polizei keine Unbekannten. Beide sind in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Delikten aufgefallen.
Die Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Am späten Donnerstagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Oldenburger Straße in Fahrtrichtung Delmenhorst. Der 35 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges und vier beteiligte Pkw-Insassen blieben dabei unverletzt. Die Oldenburger Straße musste über zwei Stunden teilweise gesperrt werden, was zu langen Staus führte.
Der 35-jährige Lastwagenfahrer übersah bei einem Spurwechsel von der linken in die rechte Fahrspur einen neben ihm fahrenden BMW und streifte ihn. Der BMW drehte sich durch den Zusammenstoß um die eigene Achse, schleuderte über beide Fahrspuren und prallte gegen die Mitteleitplanke. Entgegen der Fahrtrichtung kam der Wagen schließlich zum Stehen und blockierte die Fahrbahn. Der Lkw-Fahrer hatte seinen Lastwagen kurz nach dem Unfall ebenfalls auf der linken Fahrspur angehalten. In dem Pkw war eine vierköpfige Familie aus Ostfriesland unterwegs. Ein dreijähriges Kind musste vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Mädchen war aber unverletzt und konnte schnell wieder entlassen werden.
Durch die umfangreichen Bergungsmaßnahmen und eine Teilsperrung in Fahrtrichtung Delmenhorst kam es bis in die Abendstunden zu erheblichen Staus und Verkehrsbehinderungen.


Unbekannte Täter erbeuteten am Wochenende bei einem Wohnungseinbruch in Walle 100 Sturmfeuerzeuge. Die Polizei warnt vor dem Ankauf.
Während der Hausbesitzer den Samstagabend auf dem Freimarkt verbrachte, drangen Einbrecher in sein Eigenheim in der Langen Reihe ein. Die Diebe hebelten ein Fenster auf, stiegen in das Gebäude und durchsuchten die Räume. Neben Schmuck und Bargeld entwendeten sie auch drei Vitrinen mit Zippo Feuerzeugen. Die Sammlung hat einen Wert von etwa 10.000 Euro.
Die Polizei fragt: Wer hat Samstagabend in der Langen Reihe in Walle verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen. Die Polizei warnt vor dem Ankauf von diesen speziellen Feuerzeugen, wenn die Herkunft nicht bekannt ist. Sie können an gestohlenen Sachen kein Eigentum erwerben. Im Gegenteil: Im Falle eines Ankaufs wird auch gegen den Käufer ein Strafverfahren wegen Hehlerei eröffnet.
In der dunklen Jahreszeit, insbesondere in den Monaten Oktober, November und Dezember, wird regelmäßig ein Anstieg der Einbrüche verzeichnet. Die Bürger können sich direkt über Schwachstellen an ihrem Haus beraten lassen. Mehr Informationen dazu gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195.


Ein Pritschenwagen streifte Dienstagnachmittag in Horn-Lehe beim Überholen einen Radfahrer. Der 65-Jährige stürzte und wurde dabei verletzt. Der Verursacher fuhr weiter. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der 65 Jahre alte Bremer fuhr mit seinem Rad auf der Marcusallee stadteinwärts. In Höhe einer Kurve überholte ihn ein Kleinlastergespann, scherte aber zu früh wieder ein, s. d. der Anhänger den Radfahrer streifte und damit zum Stürzen brachte. Der 65-Jährige landete im Gebüsch und musste anschließend vor Ort von Rettungssanitätern behandelt werden. Der Verursacher fuhr weiter, gegen ihn wird jetzt wegen der Straftat Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ermittelt.
Pritschenwagen und Anhänger sollen blau mit weißer Aufschrift gewesen sein. Auf den offenen Ladeflächen standen Baumaschinen. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 362-14850 entgegen.

Am 27.10.2014 um 12:05 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Bydolekstraße im Stadtteil Bremen-Grohn gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 5 und 6, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Schönebeck sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es in einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines 15-geschossigen Wohngebäudes.
Es wurden zwei Personen rettungsdienstlich an der Einsatzstelle erstversorgt und anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Bremer Krankenhaus transportiert.
Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft und gelöscht. Aus der Wohnung wurde eine Propangasflasche geborgen und ins Freie verbracht.
Bereits um 12:35 Uhr konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden.
In der Wohnung hatten aus bislang ungeklärter Ursache Einrichtungsgegenstände gebrannt. Der Einsatzleiter schätzt den entstandenen Schaden auf ca. 20.000 Euro.
Insgesamt waren 10 Fahrzeuge und 35 Einsatzkräfte im Einsatz.
Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.


Angestellte und Gäste ertappten Montagnachmittag im Bremer Südbad eine 16-Jährige und ihren 22 Jahre alten Komplizen beim Spinde aufbrechen in der Umkleide. Das diebische Duo wurde von alarmierten Polizisten vorläufig festgenommen.
Gäste der Sauna bemerkten das Paar in Badesachen, wie es den Spa-Bereich auffällig ausbaldowerte. Als eine Besucherin den Verdächtigen nachging, erwischte sie das Mädchen vor einem aufgebrochenen Spind in der Damenumkleide. Während die Zeugin schnell die Angestellten des Schwimmbades zu Hilfe rief, flüchtete der Mann auf eine Toilette und seine Begleitung ins Schwimmbad. Beim Fluchtversuch verletzte der Aufbrecher eine 58 Jahre alte Mitarbeiterin und ihren 56 Jahre alten Kollegen durch Faustschläge ins Gesicht. Nach kurzer Zeit verließ er schließlich die Örtlichkeit und wurde von den eingetroffenen Einsatzkräften der Polizei in Empfang genommen. Seine junge Mittäterin stellten die Beamten in der Umkleide. Sie gab diverse Schrankaufbrüche zu. In ihren Sachen fanden die Polizisten Diebesgut, wie ein Handy, Geldscheine und Schmuck sowie einen kleinen Kuhfuß. Ihr Komplize bestritt die Tat und verweigerte anschließend die Aussage. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.


Der aus Kamerun stammende 23 Jahre alte Student Donald Takam Zotchuang ist gestern Nachmittag in Bremen-Findorff tot aufgefunden worden.
Ein Kajakfahrer entdeckte den Leichnam im Torfkanal. Der 23-Jährige war am 19.10.2014 nach einem Freimarktbesuch als vermisst gemeldet worden . Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
Foto Facebook

Die gestrige Präventionsveranstaltung in der unteren Rathaushalle "Tag des Einbruchschutzes" war ein voller Erfolg. Mit über 1500 Besuchern erreichte man die bisher größte Zahl an interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

v.l.: Antje Dörr, Ingo Biniok, Steffen Dörr und Bootsführer Uwe Hartmann
Unter dem Motto: "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit!" präsentierte sich die Polizei Bremen mit diversen Kooperationspartnern in und vor den historischen Räumlichkeiten. Ein besonderes Highlight stellte der Empfang des tausendsten Besuchers am Einlass dar. Das Ehepaar Antje und Steffen Dörr (beide 40 J.) aus Zwickau erhielt als kleines Präsent die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit der Wasserschutzpolizei zu nehmen. Dafür wurden sie heute um 14.00 Uhr am Martinianleger von Ingo Biniok von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Bremen in Empfang genommen. Er begleitete die Interessierten auf eine etwa zweistündige "Streifenfahrt" mit der Bremen 1, dem gemeinsamen Schiff von Polizei und Feuerwehr. Auf dem Wasserwege erkundeten die Interessierten die Strecke zwischen dem Weserstadion und dem Fähranleger in Bremen-Vegesack. Zusätzlich überreichte Ingo Biniok den Gewinnern eine Chronik der Polizei Bremen. Fazit des Paares: "Das war die Krönung für unsere kurze Städtereise. Bremen wird uns unvergessen bleiben".
Der bundesweit dritte Tag des Einbruchschutzes hat sich wegen der hohen Besucherzahlen noch ein Stück mehr als probates Mittel etabliert, um Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich ihrer Sicherheit zu beraten. Zusätzlich zu der direkten Informationsmöglichkeit im Präventionszentrum der Polizei Bremen oder im Internet unter www.polizei-bremen.de konnten sich Besucherinnen und Besucher hier im persönlichen Gespräch beraten lassen. Neben der Polizei Bremen präsentierten sich das Stadtamt Bremen, Bauraum Bremen e.V., Weisser Ring und verschiedenen Fachfirmen (Errichterfirmen Einbruchmeldetechnik und Errichterfirmen Mechanik), um den Bremer Bürgerinnen und Bürgern fundierte Informationen zur Sicherheit in und am Haus zu liefern. Auch die Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) wurde erörtert.

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