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                               Die gefundenen Waffen

Vergangenen Freitag kam es in der Neustadt zu einer Streitigkeit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern. Im Verlauf der Auseinandersetzung in der Westerstraße zeigte ein 33 Jahre alter Radfahrer einem 42-jährigen Autofahrer grinsend eine Schusswaffe. Der Autofahrer fühlte sich bedroht und alarmierte die Polizei über den Notruf.
Kurze Zeit später konnte der Verdächtige auf seinem Rad von Einsatzkräften der Polizei Bremen gestellt werden. Bei dem Fahrradfahrer konnten ein geladener Schreckschussrevolver, Messer und zahlreiche in Deutschland nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände (sogenannte "Polenböller") aufgefunden werden. Zudem stellte sich heraus, dass er Jagdscheininhaber und legaler Besitzer von drei Schusswaffen ist.
Sämtliche Waffen- und Munitionsgegenstände sowie die pyrotechnischen Gegenstände in der Wohnung des 33-Jährigen wurden zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Die Ermittlungen aufgrund der vorliegenden Verstöße gegen das Waffengesetz und Sprengstoffgesetz dauern an.


Zwei mutige Dachdecker überwältigten gestern Mittag in Walle einen Einbrecher. Kurz zuvor war dieser bei seinem Beutezug von einem Wohnungsinhaber überrascht worden und schlug ihn anschließend nieder.
Der 47 Jahre alte Mann drang in eine Garage in der Hoffnungsstraße ein und entwendete aus einem Auto einen Fahrzeugschein. Von dem Hinterhof gelangte er weiter auf ein Grundstück in der Vegesacker Straße. Er drückte die Tür auf und ging über eine Treppe in das Untergeschoss. Hier wurde er vom 65 Jahre alten Wohnungsinhaber überrascht und festgehalten. Der Einbrecher schlug ihn ins Gesicht, so dass dieser mit dem Kopf gegen die Wand fiel und das Bewusstsein verlor. Nachdem die Ehefrau des 65-Jährigen herbei eilte und um Hilfe schrie, floh der Täter. Zwei 29 und 35 Jahre alte Dachdecker wurden auf die Schreie der Frau aufmerksam, stellten sich dem flüchtenden Einbrecher in den Weg und hielten ihn bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Der 65 Jahre alte Bremer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei Bremen lobt das Verhalten der Zeugen. Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen und dabei noch Mitstreiter suchen, sind Grundpfeiler der Zivilcourage. Mehr dazu auch hier unter www.polizei.bremen.de.


Gestern Nachmittag versuchte ein Unbekannter einer 58 Jahre alten Frau ihre Handtasche zu entreissen. Der Raub scheiterte zwar, dennoch verletzte der Verdächtige zwei Menschen.
Die 58-Jährige kam gegen 17.30 Uhr aus einem Einkaufszentrum und ging zur Bushaltestelle der Linie 52. Plötzlich riss ein etwa 18 bis 20 Jahre alter Mann von hinten an ihrer Tasche. Es gelang ihm allerdings nicht, der Frau die vermeintliche Beute wegzunehmen.
Durch den starken Ruck stürzte die Dame jedoch und verletzte sich an Schulter und Knöchel. Als sie um Hilfe rief, eilte ein 36 Jahre alter Busfahrer herbei. Auch er wurde von dem unbekannten Räuber umgestoßen und verletzte sich an Hand und Knie. Ein 15 Jahre alter Zeuge verfolgte den Verdächtigen noch bis zur Kirchhuchtinger Landstraße. Dort konnte der Täter ihm aber in Richtung des Kreisverkehrs entkommen. Die beiden Verletzten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei Bremen ermittelt wegen versuchten Raubes gegen den Unbekannten. Gefahndet wird nach einem 18 bis 20 Jahre alten Mann, der osteuropäischer Herkunft sein könnte. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem hellen Kapuzen-Sweatshirt und einer Jeanshose bekleidet. Außerdem trug er ein schwarzes Cap der Marke Nike. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten


Montagabend überfielen zwei bislang noch unbekannte Täter die Mitarbeiterin einer Bäckerei in Schönebeck. Die Polizei sucht Zeugen.
Die 26-Jährige schloss nach Feierabend gerade die Tür ab, als zwei Unbekannte sie von hinten angriffen. Sie bedrohten die Angestellte sofort mit einem Messer und besprühten sie mit Reizgas. Anschließend drängten die Männer die junge Frau zurück in die Geschäftsräume und forderten die Tageseinnahmen. Als die Mitarbeiterin sagte, es wäre kein Geld da, sperrten die Räuber sie in einen Toilettenraum. Danach durchsuchten sie den Laden nach Bargeld und Wertsachen. Als sie nicht fündig wurden, flüchtete das Duo ohne Beute. Die 26-Jährige hatte unterdessen ihren Chef angerufen, der sofort die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte die Frau vorsorglich in ein Krankenhaus.
Ein Täter wird als klein und korpulent beschrieben. Er hatte schwarze Schuhe an. Sein Komplize soll dünn und groß (fast zwei Meter) gewesen sein. Er trug ebenfalls schwarze Schuhe mit weißem "Nike"-Zeichen. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.


Insgesamt acht Fahrzeuge waren am Montagabend auf der Bundesautobahn 27 an einem
Verkehrsunfall beteiligt. Vier Personen wurden dabei verletzt, eine davon schwer.
Gegen 17.45 Uhr befuhr ein 49 Jahre alter Kleintransporter-Fahrer die A 27 in Richtung Cuxhaven. Kurz vor der Ausfahrt Bremen-Nord musste er staubedingt abbremsen. Ein 31-jähriger Autofahrer übersah dies und fuhr gegen den Transporter. Hierbei verletzte sich der 31 Jahre alte Mann leicht.
Hinter diesem Unfall ereignete sich anschließend ein folgenschwerer Zusammenstoß, an dem insgesamt sechs Fahrzeuge in einer Kettenreaktion beteiligt waren: Eine 25 Jahre alte Autofahrerin befuhr mit ihrem Mini den rechten Fahrstreifen, prallte gegen einen vorausfahrenden Toyota, so dass dieser auf den mittleren Fahrstreifen schleuderte und von einem VW Passat angefahren wurde. Dabei wurde der Toyota gedreht und anschließend von einem Golf gerammt. Der Golf wurde daraufhin von einem auf der linken Fahrspur fahrenden VW Passat getroffen. Die 25-jährige Mini-Fahrerin schleuderte unterdessen mit ihrem Wagen gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden VW Touran.
Die Bilanz:
Der BMW-Fahrer wurde leicht verletzt, drei Autofahrerinnen mussten mit diversen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die 24 Jahre alte Toyota-Fahrerin wurde dabei stationär aufgenommen. Sechs Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. Der mittlere und rechte Fahrstreifen der Autobahn wurden für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 21 Uhr gesperrt. Der Verkehr konnte auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeilaufen. Es kam zu größeren Staubildungen.


Heute Morgen kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Sattelzügen in der Ludwig-Erhard-Straße im Bremer Güterverkehrszentrum (GVZ).
Der 45 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges kam gegen 10.15 Uhr mit seiner Fahrzeugkombination in einer leichten Fahrbahnverschwenkung aus bisher ungeklärter Ursache in die Gegenfahrspur und stieß dort mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.
Der 45-Jährige konnte eigenständig aus der stark deformierten Sattelzugmaschine klettern. Der entgegenkommende 49 Jahre alte Fahrer war im Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen befreit werden.
Beide Lkw-Fahrer wurden zunächst an der Unfallstelle notärztlich versorgt und später zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Bei dem 49-Jährigen Fahrer konnte ein lebensbedrohlicher Zustand nicht ausgeschlossen werden.
Die Sattelzugmaschinen waren ineinander verkeilt und mussten auseinandergezogen werden. Die Ludwig-Erhard-Straße wurde für die Dauer der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme, sowie Aufräum- und Bergungsarbeiten, mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt. Die Höhe des Sachschadens wurde auf etwa 100.000 Euro geschätzt.


Am Montagmorgen wurde der 100.000ste Polizei-Einsatz für das Jahr 2014 durch die Einsatzkräfte bearbeitet. Diese sechsstellige Einsatzzahl ist in den Vorjahren immer erst im Monat Dezember erreicht worden. Der im Sommer bereits festgestellte Trend der Zunahme von Einsätzen setzt sich demnach fort.
Normalerweise wäre der 100.000ste Einsatz nicht für die Medien von Interesse. Es handelt sich hierbei um eine Verkehrsbehinderung in der Rückertstraße in der Bremer Neustadt. Hier ist ein Halteverbot aufgrund einer Baustelle eingerichtet. Dieses wurde durch einige Verkehrsteilnehmer nicht beachtet, so dass ein Lkw nicht passieren konnte. Dieser Einsatz war somit bereits der einhunderttausendste in diesem Jahr, der über die Einsatzzentrale des Polizei-Notrufs abzuwickeln war. Diese sechsstellige Zahl war im vergangenen Jahr erst im Monat Dezember erreicht worden, während im gesamten Jahr 2010 die Anzahl der Einsätze nicht über diese Grenze gingen.
Wie bereits im August 2014 veröffentlicht (siehe hierzu PM 0518), setzt sich somit die Entwicklung der letzten Jahr fort. In 2010 musste die Polizei Bremen 98.573 Einsätze bearbeiten, in 2013 waren es schon 105.986.
Auch im zweiten Halbjahr dieses Jahres setzt sich der Trend fort, dass wir häufig mehr Streifenwagen und Zeit für die Bearbeitung eines Einsatzes benötigen. Viele Einsätze, beispielsweise die Unterbringung eines psychisch Erkrankten, ziehen sich oft über Stunden hin oder binden gar eine Streifenwagenbesatzung über eine gesamte Schicht.
Für Notfälle steht Ihnen der kostenlose Polizei-Notruf 110 zur Verfügung. Wählen Sie 110
- wenn Sie oder andere in Not sind,
- wenn Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat oder eines Verkehrsunfalls sind,
- wenn Sie Hinweise zu aktuellen Fahndungen geben können,
- wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen, die polizeilich überprüft werden
sollten.
Für andere Fragen oder Situationen, wo Sie die Polizei benötigen, wählen Sie den Zentralruf der Polizei Bremen unter der Rufnummer 362-0:
- Wenn Sie die Polizei benötigen, aber nicht sofort,
- wenn Sie eine bestimmte Dienststelle erreichen möchten,
- wenn Sie polizeiliche Auskünfte wünschen.


In der Nacht von Samstag auf Sonntag explodierte im Stadtteil Vahr ein Zigarettenautomat. Zwei unbekannte Täter sind bislang flüchtig.
Eine Anwohnerin hörte in der Gustav-Radbruch-Straße gegen 00.30 Uhr einen lauten Knall. Dadurch aufmerksam geworden, blickte sie aus sämtlichen Fenstern. An einem Zigarettenautomaten entdeckte sie zwei Jugendliche -beide etwa 190 cm groß. Die jungen Männer machten sich zunächst noch an dem Gerät zu schaffen und flüchteten anschließend auf Fahrrädern über einen Stichweg in Richtung des Parzellengebietes an der Richard-Boljahn-Allee. Eintreffende Polizeikräfte leiteten unverzüglich eine Fahndung nach den Verdächtigen ein. Die hinzugezogenen Delaborierer stellten aus dem völlig zerstörten Automaten einen sogenannten "Polenböller" sicher. Ob die Jugendlichen Geld oder Zigaretten entwendeten, konnte noch nicht festgestellt werden.
Die Polizei Bremen fragt nun: Wer hat in der Nacht zu Sonntag in der Neuen Vahr Nord verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem sind zwei dunkel gekleidete Jugendliche auf Fahrrädern aufgefallen? Einer von Beiden soll eine Kapuze mit Fellkragen getragen haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

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