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In den frühen Morgenstunden krachte ein PKW Audi A 6 gegen einen Brückenpfeiler unterhalb des Nordwestknotens auf dem Breitenweg. Der angetrunkene Fahrer und sein nicht angeschnallter Beifahrer mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser verbracht werden.
Der 37 Jahre alte Fahrer und sein 29 Jahre alter Beifahrer saßen beim Eintreffen der Rettungskräfte neben dem völlig demolierten PKW auf der Fahrbahn. Der Audi war stadteinwärts aus dem Bremer Westen kommend kurz vor der Ausfahrt zur Oldenburger Straße nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Betonpfeiler gekracht. Zur Unfallzeit herrschte leichtes Schneegrieseln auf nasser Fahrbahn. Zudem befanden sich an dem Fahrzeug stark abgenutzte Sommerreifen.
Eine Kombination aus Witterung, Geschwindigkeit, Reifen und Alkohol am Steuer
dürfte ursächlich für den Unfall gewesen sein.
Im Fahrzeug war starker Biergeruch wahrzunehmen. Der 37-jährige Fahrer hatte eine Alkoholfahne. Ein Alcotest ergab im Krankenhaus einen Wert von über 0.5 Promille.
Nachdem das verunfallte Fahrzeug abgeschleppt worden war, musste auch wegen ausgelaufener Betriebsstoffe eine Reinigung der Unfallstelle erfolgen.


Im Bremer Stadtteil Walle brannten am Donnerstagabend zwei Autos. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Anrufer der Grenzstraße meldeten der Polizei gegen 21.20 Uhr zwei hintereinander geparkte brennende Wagen. Die Flammen wurden von der Feuerwehr gelöscht. Bei dem Mercedes und dem Dacia entstanden Schäden von insgesamt etwa 15.000 Euro. Eine Zeugin sah zur Tatzeit einen etwa 20-30 Jahre alten Mann, der eine Mütze oder Kapuze trug, vom Brandort weglaufen.
Die Polizei fragt: Wer Donnerstagabend im Bereich der Grenzstraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann mögliche Hinweise geben? Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 362-3888 erreichbar.


Am vergangenen Donnerstag überfiel ein Unbekannter eine 45 Jahre Frau in der Bremer Innenstadt. Das Opfer erlitt bei dem Angriff eine Schulterfraktur. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Die 45-Jährige war auf dem Nachhauseweg, als sie in der Straße An der Weide, etwa in Höhe der Haltestelle Rembertistraße, von hinten niedergestreckt wurde und zu Boden fiel. Sie spürte wie jemand versuchte ihre Handtasche wegzuziehen, konnte das aber noch verhindern. Der unbekannte Räuber flüchtete daraufhin in die Dunkelheit. Wenig später halfen zwei Spaziergängerinnen der Frau auf die Beine. Die 45-Jährige ging nach Hause, um sich dann von einem Krankenwagen in ein Klinikum bringen zu lassen. Erst vor zwei Tagen erstattete sie Strafanzeige bei der Polizei.
Die Polizei fragt: Wer hat am Donnerstagabend, 22. Januar, zwischen 19.45 Uhr und 20.15 Uhr im Bereich der Haltestelle Rembertistraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann möglicherweise Hinweise auf den Räuber geben? Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 362-3888 erreichbar. Und bitte denken Sie daran: Sollten Sie Opfer einer Raubstraftat werden, informieren Sie nach der Tat unverzüglich die Polizei.


Beamte der spezialisierten Verkehrsüberwachung führten am Mittwoch Lkw-Abstandskontrollen auf Bremens Autobahnen durch. Dabei kontrollierten sie unter anderem einen niederländischen Lastzug. Der 20-jährige Fahrer hatte zunächst auf der A 1 zwischen dem Bremer Kreuz und Brinkum über mehrere Kilometer das bestehende Überholverbot missachtet und anschließend den Abstand zu einem vorausfahrenden Lkw erheblich unterschritten.
Als die Verkehrsexperten das Fahrzeug begutachteten, stellten sie fest, dass es sich hier um einen Lastzug für den Lebendhühnertransport handelte. Das Fahrzeug war zum Zeitpunkt der Kontrolle ungeladen, jedoch ungereinigt. Es befand sich auf der Rückfahrt von Schwerin, wo der Fahrer 10000 Junghühner abgeladen hatte. Gerade im Hinblick auf die immer noch bestehende Vogelgrippe hätte das Gefährt nach der Entladung umgehend gereinigt und desinfiziert werden müssen. Die dafür erforderlichen Unterlagen führte der 20-Jährige nicht mit. Ein Amtstierarzt wurde hinzugezogen, der auch gleich die Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe in Höhe von 1000 Euro festsetzte. Für die vorherigen Ordnungswidrigkeiten muss er zusätzlich 175 Euro entrichten.
Bevor der Fahrer seine Fahrt nach Holland fortsetzen durfte, musste der Zug zuerst von einer geeigneten Firma fachgerecht gereinigt werden.


Autos sind ein begehrtes Diebesgut: Im Jahr 2013 wurden in Deutschland gemäß der INPOL-Sachfahndung 19.395 auf Dauer entwendete Personenkraftwagen (Pkw) registriert.
Damit liegt dieser Wert um fünf Prozent höher als im Vorjahr und um drei Prozent über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (18.920 Pkw). In Bremen wurde 2013 quasi alle drei Tage ein Pkw entwendet. Die Polizei verzeichnete hier 120 Diebstähle. Insbesondere hochwertige Pkw, SUV-Modelle und Kleintransporter stehen im Fokus der Diebe. Doch nicht nur das Auto selbst, auch Navigationsgeräte, Handys, Wertsachen und Co., die im Wagen liegen gelassen werden, geraten ins Visier der Kriminellen. Die Polizei gibt deshalb Tipps, wie jeder sein Fahrzeug wirksam vor Langfingern sicher kann.
Autodiebstählen oder Fahrzeugaufbrüchen kann man entgegenwirken – auch ohne hohen finanziellen Aufwand lässt sich ein effektiver Schutz erzielen.
Tipps der Polizei:
Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind – zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch die Wegfahrsperre aktiviert.
Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer (ver-)schließen – auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb das Tanken zum „Nulltarif“.
Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen jedes Versteck.
Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des Fahrzeuges aktiviert.
Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die Funkfernbedienung abgeschlossen wird – beispielsweise indem Sie sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem Fahrzeug.
Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare Garage.
Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen „patrouillieren“ und notieren Sie sich das Kennzeichen. Informieren Sie anschließend die Polizei.
Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein. Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Dass die technischen Maßnahmen, beispielweise elektronische Wegfahrsperren oder Alarmanlagen, und sicherheitsbewusstes Verhalten wirken, untermauert die Entwicklung des Autodiebstahls seit dem Jahr 1992: Wurden damals noch 60.946 Pkw dauerhaft entwendet, so ging die Zahl 2013 um 41.551 Fälle zurück. Es ist jedoch zu beachten, dass der beste Diebstahlschutz nur dann greifen kann, wenn beim Verlassen des Fahrzeugs auch alle notwendigen und möglichen Vorkehrungen getroffen werden.
Weitere Tipps zum Schutz vor Diebstahl rund ums Kfz finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de und unter www.polizei.bremen.de.


Ein 26 Jahre alter Mann im Rollstuhl wurde gestern Nachmittag Opfer eines feigen Überfalls. Zwei jugendliche Täterinnen bedrohten ihn mit einem Messer und raubten ihn aus. Anschließend flüchteten sie mit seinem Mp3-Player. Die jungen Frauen waren sehr auffällig gekleidet, eine trug ein Nasen- und Zungenpiercing. Die Polizei sucht Zeugen.
Der 26-Jährige ist auf Grund körperlicher Beeinträchtigungen auf einen Rollstuhl angewiesen. Am Dienstagnachmittag war er auf dem Heimweg, als sich ihm in der Züricher Straße zwei junge Frauen in den Weg stellten. Eine hielt dem hilflosen Mann sofort von hinten ein Messer an den Hals, während ihre Komplizin ihn abtastete. Sie entriss dem Rollstuhlfahrer einen Mp3-Player und entwendete aus seinen Hosentaschen persönliche Papiere. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung eines Einkaufmarktes. Der 26-Jährige blieb unverletzt.
Die Jugendlichen sollen zwischen und 15 und 16 Jahren alt sein. Eine wird dem Aussehen nach als Asiatin beschrieben. Sie soll etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß sein, von kräftiger Statur und mit schwarzen, kurzen Haaren. Sie trug eine grau-silberne Jogginghose, eine schwarze Jacke und einen lilafarbenen Schal. Ihre Mittäterin war kleiner und schlank. Sie hat blonde Haare und trug ein Nasen- und Zungenpiercing. Bekleidet war sie mit Stöckelschuhen, braunem Oberteil und einer engen, glänzenden, schwarzen Hose. Sie soll gefärbte, hellblaue Kontaktlinsen getragen haben.


In der Bremer Neustadt verletzte heute Nachmittag ein 29 Jahre alter Mann seinen Vater mit einem Messer. Der 52-jährige Bremer musste mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Motiv der Tat ist noch unklar. Der 29-Jährige war zu Besuch und stach auf den 52-Jährigen ein. Anschließend flüchtete er. Einsatzkräfte fahndeten umgehend nach dem Verdächtigen und konnten ihn in seiner Wohnung, wenige hundert Meter vom Tatort entfernt, lokalisieren. Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den Mann und nahm in fest.
Der 29-Jährige ist der Polizei als gewalttätig bekannt und in der Vergangenheit schon mit Eigentums- und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.


Gestern Nachmittag gelang es zivilen Einsatzkräften der Polizei einen Haftbefehl gegen einen 43 Jahre alten Bremer zu vollstrecken, der wegen Raubes gesucht wurde. Dem Mann wird unter anderem vorgeworfen, am 22. Januar ein Geschäft in der Straße Vor dem Steintor überfallen zu haben
Mehrere Raubtaten in unterschiedlichen Einzelhandelsgeschäften hatten in jüngster Vergangenheit Angestellte und Ladenbesitzer im Viertel stark verunsichert. Einige Gewerbetreibende hatten in den letzten Tagen sogar Kunden und Passanten mit einem Flugblatt beziehungsweise Plakat dazu aufgefordert, ein Auge auf sie zu haben und damit indirekt für ihren Schutz zu sorgen.
Die Polizei Bremen hatte zur Bekämpfung dieser Raubtaten durch das Fachkommissariat bereits eine Ermittlungsgruppe gegründet. Die zuständigen Revierkräfte, deren Leitung und die Kontaktpolizisten waren informiert und in die Fahndung einbezogen. Der sogenannte „KOP-Bully“ wurde zusätzlich zeitweise als mobile Wache am Ziegenmarkt eingesetzt. Die Streifentätigkeit und auch die Präsenz der Kops waren für den Bereich intensiviert worden.
Das Gesamtpaket der Maßnahmen und die intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit führten dann gestern zu dem Verdächtigen. Zuvor hatte das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen Haftbefehl erlassen. Der 43-Jährige ist bereits hinlänglich wegen Raubes, aber auch mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Bei Durchsuchungen wurde gestern umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.
Die Ermittlungen hinsichtlich anderer, im Viertel begangener Raubdelikte, dauern an. Der 43-Jährige verweigerte in seiner Vernehmung die Aussage.

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