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In den frühen Morgenstunden des Ostermontag stahlen zwei 16 Jahre junge Männer einem 27 Jahre alten Mann aus Bremen im Steintorviertel sein Handy. Die Täter hatten ihr Opfer "angetanzt" und sein Handy aus der Hosentasche entwendet.
Einer der Tatverdächtigen konnte noch in Tatortnähe gestellt werden. Angeblich hatte er das gestohlene Handy bereits in kurzer Zeit weiter verkauft. Bei seiner Festnahme setzte er sich massiv zur Wehr. Nachdem auch der zweite Tatverdächtige am Ort des Geschehens erschien, versuchte dieser ebenfalls die einschreitenden Beamten zu schlagen. Unterstützungskräfte konnten den Jugendlichen allerdings überwältigen. Sein Komplize holte plötzlich eine abgebrochene Flasche aus seiner Hosentasche und stellte sich den Polizeibeamten bedrohlich entgegen. Ein Angriff konnte durch einen Beamten unterbunden werden, indem er dem 16-Jährigen die Flasche aus der Hand trat. Trotz Spuckattacken und Tritte gegen die Beine der Einsatzkräfte konnten beide gebändigt und an der Wache vorgeführt werden. Dort wurden sie nach Abschluss der Maßnahmen dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.


Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat mit Wirkung vom 
Ostermontag, 06. April 2015, die "Mordkommission Ihlpohl" zur 
beweiskräftigen Klärung des Tötungsdeliktes mit Sitz im 
Polizeikommissariat Osterholz eingerichtet.

Schon am frühen Ostermontag haben die Ermittlungen folgenden Verlauf 
genommen: In den frühen Morgenstunden kündigte ein Bremer 
Rechtsanwalt telefonisch an, dass er am späten Vormittag mit einem 
Mandanten zur Mordkommission Ihlpohl kommen möchte. Diese Vernehmung 
ergab, dass dieser Mandant als Beifahrer im verursachenden Fahrzeug 
saß.

Gegen 03.15 Uhr meldete sich darüber hinaus ein 24 Jahre alter Bremer
in Begleitung von Familienangehörigen bei der Polizei in Bremen-Lesum
als mutmaßlicher Fahrer des verursachenden PKW, machte aber zur Sache
keinerlei weiteren Angaben. Der junge Mann wurde vorläufig 
festgenommen und bleibt zunächst im polizeilichen Gewahrsam. Eine 
richterliche Entscheidung über seinen Verbleib wird am Dienstag, 07. 
April 2015 eingeholt.

Der Verbleib des "Tatfahrzeuges" ist nach wie vor nicht geklärt. Es 
handelt sich um einen im Frontbereich stark beschädigten blauen VW 
Golf. Die Frontscheibe ist zersplittert. Alle bisherigen 
polizeilichen Suchmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Suche des blauen VW Golf,  
amtl. Kennz. HB-GS 31 gebeten. 

Hinweise werden an die Mordkommission Ihlpohl, Tel. 04791/307-0 oder 
an jede andere Polizeidienststelle erbeten. 

Die Ermittlungen und Vernehmungen stehen im Ergebnis noch am Anfang. 
Weiterreichende Angaben werden aus ermittlungstaktischen Gründen zum 
jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht. 


Kurz vor Mitternacht wurde das Lagezentrum am Ostersamstagabend darüber informiert, dass zirka 20 bis 30 mit Eisenstangen, Baseballschlägern und Messern bewaffnete Personen vor einem Haus in der Bydolekstraße in Bremen-Vegesack aufgezogen seien.
Als starke Einsatzkräfte vor dem Objekt eintrafen, hatte sich die Personengruppe bereits von der Örtlichkeit entfernt. Zum Hintergrund erfuhren die Beamten vor Ort, dass in dem Haus in der Bydolekstraße eine Familie wohnt, die den Zorn einer anderen Großfamilie aus dem Bremer Umland auf sich gezogen hat. Von Personen aus dieser Familie wurden lautstark Drohungen gegen einzelne Mitglieder der in dem Haus wohnenden Familie ausgestoßen. Insgesamt sei die Stimmung sehr aggressiv gewesen, berichteten die Hausbewohner. Bereits in den frühen Abendstunden hätten zwei Mitglieder der aus dem Umland kommenden Familie einen 22 Jahre alten Mann aus der Bydolekstraße angegriffen, mit Reizgas besprüht und bedroht. Die Polizei Bremen hat Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung aufgenommen. Der Hintergrund der Rivalität wird analysiert und bei den beteiligten Familien angesprochen.


 Am frühen Ostersonntag wurde ein 21-jähriger Mann
auf der Ihlpohler Heerstraße von einem Auto erfasst und getötet. Der 
unbekannte Fahrer des Pkw setzte seine Fahrt fort. Da bisherigen 
Ermittlungen zufolge davon ausgegangen werden muss, dass der Täter 
vorsätzlich auf das Opfer zugefahren ist, ermittelt die Polizei wegen
eines Tötungsdelikts. 

Das Opfer, das zuvor Gast in der Diskothek "Arena" an der Ihlpohler 
Heerstraße war, war gegen 4:30 Uhr mit einem Begleiter auf dem Fußweg
der Ihlpohler Heerstraße in Richtung Bremen unterwegs. Zeugen zufolge
sei nun ein Auto von hinten angefahren gekommen, dabei befand sich 
wohl die rechte Fahrzeughälfte auf dem Fußweg. Kurz hinter der 
Tankstelle unweit der Diskothek wurde der 21-jährige Mann aus Bremen 
schließlich auf dem Gehweg vom Auto erfasst. Während der Autofahrer 
weiter in Richtung Bremen flüchtete, verstarb der junge Mann trotz 
Reanimationsversuchen durch Polizei und Rettungsdienst am Tatort. 

Ob es zuvor eine Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und dem 
unbekannten Täter gab, ist bislang unklar. Sicher ist, dass es ab 
etwa vier Uhr zu Streitigkeiten mehrerer Besucher der Diskothek kam.

Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat gemeinsam mit der 
Staatsanwaltschaft Verden noch am Ostersonntag umfangreiche 
Ermittlungen eingeleitet. Am Unfallort fanden die Ermittler Teile des
Tatfahrzeugs, die darauf hindeuten, dass der Täter mit einem dunklen 
VW Golf 5 gefahren ist. Zeugen zufolge saßen zwei junge Männer 
"südländischen Aussehens" im VW Golf, der im Frontbereich 
Beschädigungen aufweisen muss. Weitere Hinweise zu den Tätern oder 
deren Motiv gibt es zurzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an. 

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend 
gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Osterholz unter Telefon 
04791/3070 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung 
zu setzen. Insbesondere bittet die Polizei den Taxifahrer, der eine 
Streifenwagenbesatzung der Polizei Osterholz auf die verletzte Person
auf der Straße aufmerksam gemacht hat, sich zu melden. 


Im Kleingartengebiet Neustadt Süd e.V. in Bremen haben Unbekannte ein mit Nadeln und Rattengift präparierten Hundeköder ausgelegt. Die Polizei warnt vor weiteren Lockmitteln.
Ein Hundehalter ging am  Samstag Vormittag mit seinem Vierbeiner im Bereich des Kleingartengebietes spazieren. In einem Buschbereich fing der Hund dann intensiv an zu schnüffeln. Bei genauer Inaugenscheinnahme wurde durch den Hundehalter festgestellt, dass in dem Köder aus Schnitzelfleisch eine Nadel steckte und das Stück Fleisch zugenäht war. Innerhalb des Fleisches befanden sich Reste von vermutlich Rattengift. Ein Fressen des Köders konnte der Hundehalter verhindern. Der präparierte Köder wurde der Polizei zur Untersuchung übergeben. Die Einsatzkräfte suchten die Umgebung vorsorglich nach weiteren Lockmitteln ab. Über den Vorstandsvorsitzenden des Kleingartenvereins wurde ein Aushang an der Infotafel des Vereins veröffentlicht. Über die Osterfeiertage wird durch die Polizei Bremen ein besonderer Augenmerk auf den genannten Bereich gelegt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 22.03.2015 im Bereich der Neuen Vahr Nord. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Hundehaltern zu erhöhter Vorsicht. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

Mit dem ersten schönen Wetter sind auch auf Bremens Straßen und Radwegen wieder zunehmend Radfahrer unterwegs. Anlass genug für die Polizei, allen Bremerinnen und Bremern Sicherheitstipps rund ums Thema Fahrrad in Erinnerung zu bringen. Darüber hinaus wird es in jeder Polizeiinspektion einen Verkehrssicherheitstag mit dem Schwerpunkt Fahrradsicherheit geben, um Bremen weit einen sicheren Fahrradfrühling einzuläuten.

Crash-Bike der Polizei Bremen

Im letzten Jahr gab es in Bremen 1295 Unfälle, bei denen Radfahrer verletzt wurden. Davon endeten vier tödlich, 164 Radfahrer wurden schwer und 1127 leicht verletzt. Gerade im April und Mai steigen die Verkehrsunfallzahlen mit Radfahrerbeteiligung spürbar an. Zwei von drei Radfahrern verletzen sich dabei. Etwa die Hälfte der Unfälle verursachen sie selbst. Häufigste Unfallursachen sind Alkohol und Drogen, Fahren auf der falschen Fahrbahnseite oder dem Gehweg und Rotlichtverstöße.
Darum ist das erklärte Ziel der Bremer Polizei, bei den Radfahrern als schwächere Verkehrsteilnehmer, das Gefahrenbewusstsein zu schärfen! Auf Grund der fehlenden "Knautschzone" sollte es jedem Fahrradfahrer am Herzen liegen, sich an die Verkehrsregeln zu halten und darüber hinaus sich und sein Rad sichtbar zu machen. Auch wer sich korrekt im Straßenverkehr verhält, kann das Opfer eines Unfalles werden. Ein Schutz, wie gute Beleuchtung, reflektierende Kleidung oder das Tragen eines Fahrradhelmes ist sehr wichtig. Natürlich kann ein Helm keinen Unfall verhindern, aber schwere Verletzungen als Unfallfolgen deutlich mindern.
In der vergangenen Woche startete die Polizei Bremen mit dem neuen Projekt "Crash-Bikes". Dazu werden auffällig lackierte Unfallräder im öffentlichen Verkehrsraum positioniert. Die mit Schlagwörtern versehenen Räder sollen sowohl bei Radfahrern als auch bei Autofahrern dazu führen, sich mit erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme im Verkehr zu bewegen. Sie sollen außerdem dazu dienen, das eigene Fahrverhalten kritisch zu hinterfragen.
Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und orientieren sich, insbesondere als Radfahrer, an dem Verhalten der Erwachsenen. Seien Sie bitte Vorbild und halten sich an die Verkehrsregeln!
In jeder Polizeiinspektion wird es darüber hinaus einen Verkehrssicherheitstag mit dem Schwerpunkt Fahrradsicherheit und Service geben. Terminhinweise folgen jeweils direkt an die regionalen Medien.
Weitere Infos auch auf der Homepage der Polizei Bremen www.polizei.bremen.de unter dem Link ‚Verkehr'.


Am frühen Morgen wurde dem Lagezentrum der Polizei Bremen eine größere Schlägerei mit zwei beteiligten Parteien im Bereich der Gröpelinger Heerstraße/Lindenhofstraße gemeldet. Mehrere Personen seien verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge hatte sich die Lage bereits wieder beruhigt. Vor Ort konnten noch drei verletzte Männer im Alter von 31 und 37 Jahren mit Nasenbeinfrakturen, Rippen- und Lungenprellungen sowie Schnittverletzungen angetroffen werden. Wegen sprachlicher Hindernisse konnte der Hintergrund der Auseinandersetzungen vorerst nicht geklärt werden. Die drei Männer wurden mit nicht lebensbedrohenden Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Fast zeitgleich wurden vom DIAKO zwei 19 und 21 Jahre alte Männer mit ähnlichen Verletzungsbildern gemeldet. Der 19-Jährige wies zudem eine Stichverletzung im Lendenwirbelbereich auf. Ihre Verletzungen waren ebenfalls nicht lebensbedrohend.
Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein Streit zwischen zwei 24- und 36-Jährigen der Auslöser für die heftigen Auseinandersetzungen. Dieser Vorfall hatte sich in den Abendstunden vorher in einem Fitnessstudio in Gröpelingen ereignet. Zur 'Klärung der Sache' hatte man sich dann mit mehreren Personen aus zwei angeblich verfeindeten Parteien kurz nach Mitternacht an einer Straßenbahnhaltestelle an der Lindenhofstraße getroffen. Dort eskalierte die Situation und man ging mit Fäusten, Bierflaschen und Messern aufeinander los. Die Ermittlungen zur Klärung des Sachverhaltes und der einzelnen Tatbeteiligungen dauern an.


Gestern Nachmittag nahmen Einsatzkräfte der Polizei einen 31 Jahre alten Mann nach einem Parzellen-Aufbruch in Bremen-Gröpelingen fest. Der Laubenbesitzer hatte den Verdächtigen anhand der Bilder einer Überwachungskamera seines Grundstücks wiedererkannt.
Der 31-Jährige brach gegen 13 Uhr den etwa einen Quadratmeter großen Wellblechverschlag neben dem Parzellengebäude im Ottjen-Alldag-Weg auf und entwendete einen Rasenmäher und einen Fünf-Liter-Kanister Benzin. Unmittelbar nach der Tat veräußerte der Verdächtige das Gartengerät an einen -lediglich als dunkelhäutig beschriebenen- Unbekannten. Der Parzellenbesitzer entdeckte die Tat am frühen Nachmittag, informierte unverzüglich die Polizei und wertete parallel die Bilder seiner Überwachungsanlage aus. Noch auf dem Rückweg zu seinem Grundstück erkannte er einen Tatverdächtigen, den er unmittelbar zuvor auf seinen Aufnahmen gesehen hatte, wieder. Er folgte dem Mann mit etwas Abstand und informierte die Polizei über die neuerlichen Geschehnisse. Aufgrund des richtigen Anzeigeverhaltens des Geschädigten gelang es den Polizisten, den Einbrecher festzunehmen. In einer ersten Vernehmung gab er die Tat unumwunden zu, äußerste sich aber nicht zu dem Ankäufer des Mähers. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall eingeleitet.
Die Polizei fragt und warnt: Wer kann Angaben zu dem entwendeten Rasenmäher (Marke Honda, Farbe: schwarz-silber) oder dem Käufer machen? Vorsicht vor eventuellen Schnäppchen auf dem Gebrauchtwarenmarkt! Sie können an Diebesgut kein Eigentum erwerben! Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421/362-3888 entgegen.

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