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Unbekannte besprühten in der Nacht von Freitag auf Sonnabend Hauswände im Stadtteil Walle mit rechten Parolen. Die Staatsschutzabteilung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Baumstraße und in der Lloydstraße wurden am Samstagmittag an Gebäuden eines Kulturzentrums, einer ausländischen Küche und eines Parkhauses, Farbschmierereien mit folgendem Inhalt entdeckt: "Arbeit macht frei", "88" und das "Anarchiezeichen". Die Polizei geht von einer politisch motivierten Sachbeschädigung aus. Hinweise auf die Täter nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Im Stadtteil Blumenthal drangen Freitagabend zwei Räuber in das Haus eines 75 Jahre alten Bremers ein. Sie verletzten den Mann mit Pfefferspray und flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Gegen 22.15 Uhr klingelte das Duo an der Haustür des Rentners. Nachdem dieser öffnete, schubsten ihn die beiden Räuber ins Haus. Während einer schnell die Treppe hoch rannte, um nach Wertsachen zu suchen, sprühte sein Komplize dem 75-Jährigen Reizgas ins Gesicht und lieferte sich mit ihm eine Rangelei. Nachdem der Rentner den Eindringling mit einem Besenstiel auf Distanz halten konnte, ergriffen die Räuber die Flucht. Ob etwas erbeutet wurde, konnte noch nicht gesagt werden. Der Bremer zog sich eine Augenreizung und eine Schürfwunde zu und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei fragt: Wer hat Freitagabend im Bereich der Lüder-Clüver-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Die beiden Räuber wurden als etwa 15 bis 20 Jahre alt, schlank und dunkel bekleidet beschrieben. Einer trug während der Tat eine Halloween-Maske. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend stach ein 39 Jahre alter Mann in einer Wohnung in Gröpelingen mit einem Messer auf einen 30-Jährigen ein. Die Einsatzkräfte der Polizei Bremen trafen schnell am Tatort ein und nahmen den Verdächtigen fest.
 Kurz nach Mitternacht trat der 39-Jährige die Wohnungstür seiner 30 Jahre alten Ex-Freundin in der Gröpelinger Heerstraße ein und bedrohte sie mit einem Messer. Die Frau konnte die Situation aber zunächst beruhigen. Als sie aus dem Fenster schaute, entdeckte sie ihren neuen Freund auf dem Gehweg und rief sofort um Hilfe. Der 30-Jährige rannte in die Wohnung und wurde von dem 39 Jahre alten Mann sofort mit dem Messer attackiert. Die Frau flüchtete aus dem Haus und rief die Polizei.
Die Einsatzkräfte nahmen den Ex-Freund noch in der Wohnung fest.
Der 30-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Bremen Haftbefehl gegen den Täter. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Blumenthalstraße im Stadtteil Schwachhausen versuchte der Täter sein Heil in der Flucht, als er die angerückten Einsatzkräfte der Polizei bemerkte.
Nach dem Sprung vom Balkon strauchelte er in einem Vorgarten, fiel zu Boden und konnte von Polizisten festgenommen werden. Der Dank der Beamten richtete sich an die aufmerksame Anwohnerin, die den Einbrecher hatte einsteigen sehen und durch ihren unverzüglichen Anruf über den Notruf 110 den Polizeieinsatz ausgelöst hatte.
 Die Zeugin hatte den 56 Jahre alten Einbrecher beobachtet, wie er die Balkontür im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses einschlug. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte konnten den Einbrecher von außen in den Räumen beobachten. Seine Flucht endete mit dem Strauchler. Bei ihm konnte diverses Diebesgut aus dem Haus sichergestellt werden. Die Balkontür hatte er offensichtlich mit einem mitgeführten Geißfuß eingeschlagen.
 Der 56-Jährige ist bereits mehrfach mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Er befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam. Haftgründe werden zurzeit geprüft.

Zwei noch unbekannte Täter überfielen gestern Abend einen Supermarkt in Bremen-Huchting. Gegen 21 Uhr betraten sie mit einem Messer bewaffnet die Filiale in der Kirchhuchtinger Landstraße und forderten Bargeld. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Der 21-jährige Kassierer saß an seinem Arbeitsplatz, als zwei maskierte Personen an ihn herantraten. Unter Vorhalt eines 20 cm langen Messers forderte er die Herausgabe von Bargeld. Mit mehreren hundert Euro ergriffen sie die Flucht. In der Kladdinger Straße verloren ihre Verfolger sie aus den Augen verloren. Beide Räuber waren männlich, 25-30 Jahre alt und trugen eine dunkle Mütze. Der Erste trug zusätzlich eine dunkle- der Zweite eine helle Sturmhaube. Einer trug eine schwarze Jacke mit weißer Aufschrift, rote Handschuhe mit schwarzen Handinnenflächen und eine Plastiktüte bei sich.
 Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer hat auffällige Beobachtungen gemacht, wem sind die beschriebenen Täter aufgefallen? Die beiden Personen, die sich zur Tatzeit an der Kasse befunden haben, werden dringend gebeten, sich zu melden.
Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888. Rückfragen bitte an:

Um zu zeigen, wie kulturelle Bereicherung durch Zuwanderer aussieht, präsentiert die Bremer Volkshochschule vom 18. November bis zum 23. Dezember 2015 täglich von 8 bis 19 Uhr eine Ausstellung des gebürtigen Senegalesen Lune Ndiaye. Seine erstaunlichen Werke der Sand- und Acrylmalerei sind in der offenen VHS-Galerie im 1. Stock des Bamberger-Hauses, Faulenstraße 69, zu sehen.
 Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zur Eröffnung am Dienstag, 17. November 2015, 17 Uhr eingeladen. An der Eröffnung nehmen teil: Lune Ndiaye, Dr. Sabina Schoefer (Direktorin der Bremer Volkshochschule) und Monika Brück (Projektleiterin "africa goes vhs"). Dr. Sabina Schoefer, Direktorin der Bremer Volkshochschule, nennt Lune Ndiaye ein " großes Talent und Vorbild für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen und ihre Identität und Talente mit denen des Aufnahmelandes verbinden". Für sie ist beeindruckend, "wie Lune Ndiaye mit der Erinnerung an seine Heimat und neuen Eindrücken einer zuweilen fremden Kultur umgeht".
Als Flüchtling fand er in Spanien einen Ort, an dem er täglich malen und seinen Emotionen Ausdruck verleihen konnte: das Centro de Interpretación de Sacromonte, ein Kulturzentrum. Ein solcher Ort möchte auch die Bremer Volkshochschule für die ankommenden Flüchtlinge in Bremen sein. Deshalb bietet sie neben der Ausstellung auch ein spezielles Kunstangebot für Flüchtlinge an. Kursleiterin Marietta Grigoryan Armena betreut dieses Projekt. Sie bietet unter dem Titel "Was ist meine Heimat?" ein Atelier für Flüchtlinge an. Außerdem unterstützt die Bremer VHS durch die kostenlose Bereitstellung von Räumlichkeiten das ehrenamtlich organisierte Atelier "Refugees welcome" von Mirjam Aksoy.

Schon viele Bürgerinnen und Bürger haben sich heute (Mittwoch, 11. November 2015) in das Kondolenzbuch, das anlässlich des gestrigen Todes von Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Bremer Rathaus ausliegt, eingetragen. Zum Teil mit einfachem Eintrag ihres Namens, zum Teil mit dem Hinzufügen persönlicher Zeilen bringen sie ihre Wertschätzung und Anerkennung gegenüber der Person Helmut Schmidt zum Ausdruck. Auch Bremens Bürgermeister Carsten Sieling hat sich heute in das Kondolenzbuch eingetragen.
Bremerinnen und Bremer, die sich ebenfalls gerne in das Kondolenzbuch im Rathaus eintragen möchten, haben dazu noch Gelegenheit am Donnerstag und Freitag (12. und 13. November) in der Zeit von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 14. November, von 14.30 bis 18 Uhr anlässlich der Gedenkstunde zum Volkstrauertag.
Bürgermeister Carsten Sieling beim Eintrag in das Kondolenzbuch
Bürgermeister Carsten Sieling beim Eintrag in das Kondolenzbuch
Foto: Senatspressestelle
Bremerhaven News

Am Mittwochabend verunglückte ein 71 Jahre alter Mann mit seinem Auto tödlich. 

 Der Mann fiel anderen Verkehrsteilnehmern bereits auf, weil er teilweise mit seinem Auto den Radweg des Osterdeichs befuhr. Sein Golf blieb nahezu fast stehen. Plötzlich gab der Fahrer jedoch wieder Gas, fuhr in den Gegenverkehr und prallte dort in zwei geparkte Fahrzeuge. Der Fahrer hatte aufgrund eines Krankheitsfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Sofort eingreifende Helfer, aber auch der schnell eintreffende Notarzt konnten dem 71-Jährigen nicht mehr helfen, er verstarb noch an der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden von circa 11.000 Euro.

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