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Nach seiner Anhörung durch den Haftrichter sollte gestern Abend ein 16 Jahre alter Nordafrikaner von zwei angestellten Mitarbeitern des Polizeigewahrsams zurück in seine Zelle im Gebäude des Landgerichts zurückgebracht werden. Trotz seiner gefesselten Hände griff er die beiden Mitarbeiter an und verletzte einen schwer im Gesicht.
Die Vorführung beim Haftrichter im Landgericht erfolgte nach einem begangenen Raubdelikt des 16-jährigen Marokkaners am Vortag. Er war dringend verdächtig, diese Tat zusammen mit zwei Landsleuten verübt zu haben.
Auf dem Rückweg zur Zelle griff er trotz gefesselter Hände die beiden Mitarbeiter an und schlug und trat nach ihnen. Bei dem Gerangel verlor einer der beiden seine Brille. Als er diese aufheben wollte, trat ihm der 16-Jährige mit voller Wucht ins Gesicht. Die dadurch erlittenen Prellungen sowie Verletzungen an der Nase, einem Auge und an den Zähnen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Mitarbeiter war nicht mehr dienstfähig. Zur Unterstützung angeforderte Polizeikräfte brachten den Jugendlichen schließlich in seine Zelle. Hier hatte er sich immer noch nicht ausgetobt und riss ein Toilettenbecken aus der Halterung und schleuderte es gegen die Zellentür. Abschließend wurde der 16-Jährige in die Justizvollzugsanstalt verlegt.

Gleich mehrere Räuber konnte die Polizei am Wochenende festnehmen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um junge, unbegleitete Ausländer.
Bei ihnen konnte diverse Beute gefunden und beschlagnahmt werden. In einem Fall werden derzeit Haftgründe gegen drei 16 bis 17 Jahre alte Jugendliche aus Nordafrika geprüft. Die Ermittlungen werden von der eigens dafür eingerichteten Ermittlungsgruppe geführt.
Am Neujahrsmorgen beobachtete eine Streifenwagenbesatzung am Breitenweg, wie zwei junge Männer plötzlich etwas wegwarfen, als sie den Streifenwagen erblickten. Während der Kontrolle der Verdächtigen fanden die Polizisten unweit des Kontrollortes eine Damenhandtasche mit Bargeld und Handy. Schnell konnte ermittelt werden, dass die Tasche bei einem Raub entwendet wurde. Die polizeibekannten 16 und 26 Jahre Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Der 16-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen an den Kinder- und Jugendnotdienst übergeben, sein Mittäter an der Wache entlassen. Die Handtasche konnte der 19-jährigen Bremerin am Morgen wieder ausgehändigt werden.
In der Vahr wurde ein am Samstagabend ein 27 Jahre alter Bremer überfallen. Drei Jugendliche näherten sich ihm, einer zerrte an seiner mitgeführten Laptoptasche und bedrohte ihn dabei mit einem langen Messer. Das Trio nahm ihm die Tasche mit dem darin befindlichen Laptop ab und flüchtete Richtung Hastedter Heerstraße. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnten die Flüchtenden gestellt werden. Die Polizisten fanden die Umhängetasche, allerdings ohne Laptop. Die bereits erheblich mit solchen Delikten in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen wurden festgenommen. Haftgründe gegen sie werden derzeit geprüft.
Am frühen Sonntagmorgen raubten zwei 17 und 20 Jahre alte Männer im Bereich der Diskomeile einer 31-Jährigen die Handtasche mit Geld und Smartphone. Durch das starke Reißen am Riemen verletzte sich die Frau an der Schulter. Beide Täter konnten zunächst flüchten. Passanten hatten die Tat jedoch beobachtet, verfolgten die Flüchtenden mit Sicherheitsabstand und alarmierten einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Nach kurzer Flucht konnten die Beamten die Räuber stellen. Sie hatten sich unter einem Wohnwagen in Tatortnähe versteckt. Die Beute führten sie noch bei sich. Sie wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Nach Prüfung von Haftgründen wurde der 17-Jährige an den Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.
An dieser Stelle der Appell: Alarmieren Sie über Notruf 110 die Polizei, wenn Verdächtiges oder eine Straftat beobachten. Begeben Sie sich nicht selber in Gefahr! Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein, merken Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung und alarmieren die Polizei. Mehr unter www.polizei.Bremen.de . .


Die Bremer Polizei schaut auf einen arbeitsreichen Jahreswechsel mit einer Vielzahl von Einsätzen zurück. Auf den zahlreichen Silvesterfeiern im Stadtgebiet kam es jedoch zu keinen größeren Störungen. Innerhalb von 24 Stunden mussten 436-mal Streifenwagenbesatzungen ausrücken.
Auf der Sielwallkreuzung haben auch dieses Jahr wieder viele Menschen den Jahreswechsel gefeiert. Hier kam zu keinen nennenswerten Störungen, allerdings wurden die Einsatzkräfte erheblich mit Feuerwerkskörpern beschossen und beworfen. Eine Person wurde daraufhin in Polizeigewahrsam genommen, ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen. Auch auf dem Marktplatz hatten sich viele Feierfreudige eingefunden, um das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.
Ansonsten mussten Polizei und Feuerwehr bis in den frühen Neujahrsmorgen hinein zu mehreren Bränden ausrücken. In Grolland brannte in der Emslandstraße ein unter der Oldenburger Straße abgestellter Kastenwagen aus. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden, ebenso an einem danebenstehenden Pkw. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden noch zwei Anhänger in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. In einer Lagerhalle in Walle kam es zu einem Feuer, wahrscheinlich ausgelöst durch Feuerwerkskörper. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde das angrenzende Wohnhaus vorübergehend evakuiert. Nach Ende der Maßnahmen konnten die Bewohner unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren.
Außerdem ermittelt die Kriminalpolizei wegen besonders schweren Landfriedensbruchs gegen drei 16, 17 und 20 Jahre alte Männer. Die jungen Männer waren als Tatverdächtige festgenommen worden, nachdem bis zu zehn Vermummte die Polizeiwache Lesum in Bremen-Nord mit Feuerwerkskörpern und Bengalos unter Dauerbeschuss genommen hatten. Mit einer selbst konstruierten Abschussvorrichtung hatten die vermummten Unbekannten größere Silvesterraketen und Feuerwerkskörper auf die Polizeibeamten in der Wache abgegeben und sie am Verlassen des Polizeirevieres gehindert. Die Gruppe flüchtete, als die Beamten durch einen anderen Ausgang nach draußen eilten. Nach kurzer Fahndung konnten drei Tatverdächtige gestellt werden. Sie führten Sturmhauben und Pyrotechnik bei sich. Alle Tatverdächtigen wurden an der Wache Lesum vorgeführt. Wohnungsdurchsuchungen wurden beantragt. Die Ermittlungen dauern an. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen und fragt. Wer hat Neujahr zwischen 2 und 3 Uhr verdächtige Beobachtungen rund um das Polizeirevier Lesum in der Hindeburgstraße gemacht? Wem sind Verdächtige aufgefallen? Hinweise an den KDD unter der Rufnummer 362-3888.
Schöner hingegen konnte für eine Streifenbesatzung und einen 68 Jahre alten Bremer in Gröpelingen der Neujahrsmorgen nicht beginnen: Für den kranken Rentner, der als Spendernieren-Empfänger gelistet war, stand ab sofort eine Spenderniere bereit. Das Bremer Transplantationszentrum konnte den Mann trotz mehrfacher Versuche am frühen Morgen nicht erreichen und bat die Polizei um zügige Hilfe. Die Polizisten fuhren eilig zur Wohnadresse des Patienten, der bereits seit 12 Jahren auf ein Spenderorgan wartete. Nach Sturmklingeln und Klopfen wurde geöffnet. Es blieb kaum Zeit für eine Katzenwäsche, unter Eile brachten die Polizisten den Schlaftrunkenen mit dem Streifenwagen in die Klinik. Dort waren bereits alle Vorbereitungen für die lebenswichtige Operation getroffen worden.
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Am 31.12.2015 gegen 1:00 Uhr fällt einer Streife des Autobahnpolizeikommissariats Oldenburg ein Pkw Mercedes mit HH Kennzeichen auf der A 28 in Richtung Bremen auf.
Als dieser an der AS Wechloy kontrolliert werden sollte, flüchtet er über Ammerländer Heerstraße / Posthalter Weg mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtsloser Fahrweise. Im Zuge der Fahndung mit 10 Fahrzeugen der PI OL Stadt/Ammerland konnte der Pkw schließlich verunfallt im Friedhofsweg festgestellt werden. Das Fluchtfahrzeug, ein Mercedes CL500, war ausgerechnet gegen den Zaun der PI Oldenburg geprallt. Im Fahrzeug wurde im Kofferraum über 1kg Marihuana festgestellt. Der nur leicht verletzte 25 jährige Fahrzeugführer, wohnhaft in Achim, wurde vor Ort festgenommen und im Klinikum Oldenburg medizinisch versorgt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Am Pkw entstand Totalschaden, der Zaun der PI wurde erheblich beschädigt. Die Höhe des Schadens lässt sich zur Zeit nicht beziffern. .


Trotz nachtschlafender Zeit beobachtete ein Anwohner der Zentaurenstraße in der Alten Neustadt einen Autoaufbrecher und seinen Komplizen bei der Arbeit. Der Mann reagierte sofort und informierte über Notruf die Polizei. Zwei Tatverdächtige konnten daraufhin noch in Tatortnähe von Polizisten gestellt werden.
Ein 26-Jähriger befand sich gerade für eine Zigarettenpause auf dem Balkon, als er eine verdächtige Person auf der Straße herumschleichen sah. Der Verdächtige "interessierte" sich offenbar für einen geparkten Lieferwagen. Plötzlich nahm der Mann einen metallenen Gegenstand in die Hand, hebelte damit die Schiebetür des Transporters auf und gelangte so in das Wageninnere. Ohne erkennbare Beute stieg der Aufbrecher dann zu einem Fahrer eines am Straßenrand wartenden VW-Busses. Der Bus entfernte sich anschließend zügig in Richtung Friedrich-Ebert-Straße. Seine Beobachtungen teilte der aufmerksame 26-Jährige sofort der Polizei mit. Daraufhin konnte eine schnell eintreffende Streifenwagenbesatzung die beiden Verdächtigen noch auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke stellen und vorläufig festnehmen. Die polizeilich bereits mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen schwiegen zu den Tatvorwürfen.
Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls eingeleitet.
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Die Polizei konnte am Dienstagabend drei Räuber, auch dank couragierter Zeugen, in der Östlichen Vorstadt festnehmen.
Eine 19 Jahre alte Bremerin war in der Stader Straße auf dem Heimweg, als sie plötzlich von drei jungen Männern eingekreist wurde. Zwei der Männer hielten ihre Arme fest, während der Dritte ihre Handtasche mit Mobiltelefon und Kamera von der Schulter riss. Als die 19-Jährige laut um Hilfe schrie, nahm ein aufmerksam gewordener Radfahrer die Verfolgung des Räuber-Trios auf. Gemeinsam mit einem weiteren Passanten alarmierte er die Polizei und folgte den Flüchtenden, verlor sie dann jedoch aus den Augen. Die Handtasche hatten die Räuber zwischenzeitlich fallengelassen, es fehlten jedoch Handy und Kamera. Schnell eintreffende Einsatzkräfte konnten die Verdächtigen in der Pauliner Marsch festnehmen. Die Beute führten die 17 bis 21 Jahre alten Männer noch bei sich.
Die beiden 17-jährigen Nordafrikaner waren bislang noch nicht in Bremen registriert. Sie wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Abschluss der Maßnahmen dem Jugendnotdienst übergeben. Gegen die drei Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Raubes eingeleitet.
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  Am ersten Tag des neuen Jahres sind interessierte Bremerinnen und Bremer wieder herzlich zu einem Empfang in das Bremer Rathaus eingeladen. Bürgermeister Carsten Sieling freut sich darauf, die Gäste am 1. Januar 2016 von 12 bis 13 Uhr in der Oberen Halle zu begrüßen. Zu dieser Veranstaltung, die vor einiger Zeit als neue Tradition in der Hansestadt begründet wurde, gibt es keine Einladungskarten. Jede/r kann kommen und ist herzlich willkommen. Es ist ein ganz zwangloses Treffen, bei dem weder Reden gehalten noch Getränke gereicht werden. Die Gäste haben die Gelegenheit mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen und können auch einen Gang durch das historische Gebäude machen, das seit Sommer 2004 gemeinsam mit der Rolandstatue auf dem Marktplatz zum UNESCO-Welterbe gehört. .

116 Mal haben unbekannte Täter an den Weihnachtstagen versucht oder es auch geschafft, in Wohnungen und Häuser im Bremer Stadtgebiet einzubrechen.
Im vergangenen Jahr waren es 85 angezeigte Taten, wobei die Zahlen zum Jahreswechsel noch einmal sprunghaft anstiegen. Die Polizei weist vor diesem Hintergrund nochmals eindringlich darauf hin, dass Einbrecher in den Weihnachtsferien Hochkonjunktur haben. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich (nicht nur) zum Jahreswechsel vor ungebetenen Gästen schützen können.
Besonders betroffen waren im Bremer Süden die Ortsteile Kattenturm und Kattenesch, im Osten Oberneuland, Hastedt und die Vahr. In Bremen-Nord wurde an den Weihnachtstagen insbesondere der Stadtteil Blumenthal von Einbrechern heimgesucht. Die Einbrecher nutzen in den meisten Fällen die Abwesenheit der Bewohner, um einzubrechen. Die Tatzeiten lagen oftmals in den Nachmittagsstunden bis in den späten Abend hinein (16 bis 23 Uhr). Sobald es dunkel wurde, schlugen die Langfinger zu. Die Vorgehensweise erfolgte meist nach dem gleichen Muster: Fenster und Türen wurden aufgehebelt oder aufgebrochen, wenn diese nicht gut gesichert waren. Die Täter versuchten oft auch mit roher Gewalt, in Wohnungen zu gelangen; z. B. mit Steinwürfen schlugen sie Scheiben ein. Waren sie erst einmal drinnen, wurden schnell Schränke und Schubladen durchwühlt und Bargeld oder Schmuck gestohlen. Größere Gegenstände wie Fernsehgeräte ließen die Einbrecher zurück. In den bekannten Fällen konnten die Diebe mit ihrer Beute unerkannt entkommen.
Mit einfachen Mitteln und Verhaltensweisen können Sie sich aber vor ungebetenen Gästen schützen: Einbrecher geben schnell auf, wenn Fenster und Türen gut gesichert sind, wenn irgendwo das Licht anspringt, wenn ein Hund bellt oder ein aufmerksamer Nachbar nach dem Rechten schaut. Wenn ein Einbrecher dreimal erfolglos angesetzt hat, dann gibt er in der Regel auf. Täuschen Sie Anwesenheit durch Licht vor und bitten Sie Nachbarn, die Zeitung hereinzuholen. Nachbarn sollten auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet achten, denn aufmerksame Nachbarn sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Rufen Sie über 110 die Polizei, wenn Sie ungewöhnliche Geräusche oder verdächtige Personen wahrnehmen.
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