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Bildungsbehörde setzt auf weitere Vorkurse und Hauslehrerbeschulung

"Jeder Tag, an dem die Kinder und Jugendliche von Geflüchteten nicht an Sprachförderung und Bildung teilhaben können, ist ein verschenkter. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die in Notunterkünften leben. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit dem Sozialressort daran, dass alle beschult werden können", erklärt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung. Das sei allerdings nicht leicht, weil sich die aktuellen Zahlen von zugewanderten Kindern und Jugendlichen täglich änderten.
Eine Zählung des Sozialressorts hatte Mitte Februar ergeben, dass 622 unbegleitete Ausländer (umA) in 21 Notunterkünften unbeschult seien. Daraufhin wurden der Bildungsbehörde Anfang März entsprechende Namenslisten übergeben. Ein Abgleich der Daten hat (Stand 4. März 216) ergeben, dass von den 622 umA
  • 231 beim Einwohnermeldeamt registriert sind,
  • von den 231 registrierten umA 72 Jugendliche bereits einen Schulplatz zugewiesen bekommen haben,
  • 159 auf der aktuellen Warteliste stehen,
  • 391 nicht registriert sind und damit
  • nicht 622 sondern 550 umA auf einen Schulplatz warten. Diese Zahl ergibt sich aus der Summe der auf der Warteliste stehenden und den nicht registrierten umA.
Das Bildungsressort arbeitet mit Hochdruck daran, Vorkurse in Berufsschulen zu schaffen, die in den nächsten Wochen starten. Als Sofortmaßnahme werden 20 Vorkurse nach den Osterferien eingerichtet, in denen die Jugendlichen 10 Stunden pro Woche (regulär 20 Stunden) unterrichtet werden. "320 umA können somit schnell einen Vorkurs-Platz bekommen. Nach den Sommerferien werden diese Kurse auf jeweils 20 Stunden hochgefahren. Zudem werden im August viele Plätze in Vorkursen der berufsbildenden Schulen frei, so dass die weiteren 230 bisher unbeschulten Jugendlichen einen Platz bekommen", sagt Bogedan. Das gelte natürlich auch für diejenigen umA, die aktuell nach Bremen kommen.
Um weitere schulpflichtige Kinder und Jugendliche in den Notunterkünften für Familien identifizieren zu können, wurde vom Sozialressort im März eine weitere Zählung durchgeführt. Diese ergab folgendes Bild:
  • 582 Kinder aus Notunterkünften haben laut der Zählung des Sozialressorts keinen Schulplatz im allgemeinbildenden Bereich.
  • Nach Datenabgleich des Bildungsressorts sind 373 beim Einwohnermeldeamt registriert (Stand 04.03.2016).
  • Von den 373 gemeldeten Kindern, sind 128 bereits einer Schule zugeteilt und befinden sich im laufenden Anmeldeverfahren.
  • 209 Kinder aus Notunterkünften sind nicht gemeldet.
  • Über Hausbeschulungen in Notunterkünften werden bereits 308 nichtgemeldete und gemeldete Kinder versorgt.
  • Dadurch ergibt sich eine Summe von 146 gemeldeten und nicht gemeldeten Kindern, die noch keinen Vorkursplatz in einer Schule haben oder über Hausbeschulungen erreicht werden.
"Über die Hausbeschulungen werden Kinder erreicht, die noch nicht beim Einwohnermeldeamt registriert sind. Wir bekommen dazu positive Rückmeldungen aus den Einrichtungen und bauen dieses Modell nun sukzessive aus, um den Kindern und Jugendlichen einen ersten Kontakt mit der Deutschen Sprache zu ermöglichen. So werden Hauslehrer nach den Osterferien in den Notunterkünften Gerhardt-Rohlfs Straße im Norden und an der Otto-Hahn-Allee an der Universität mit ihrer Arbeit starten. Diese ersetzen aber keine Vorkurse. Deren Zahl im allgemeinbildenden Bereich wird ebenfalls weiter ausgebaut", erklärt die Senatorin.
Aktuell werden 2.050 Schülerinnen und Schüler in 92 Vorkursen der allgemeinbildenden Schulen (jeweils 43 in Grundschulen und der Sek I, sowie 6 in den Gymnasialen Oberstufen) und 52 der berufsbildenden Schulen unterrichtet. 16 Vorkurse wurden 2016 neu eingerichtet. Allein im Januar und Februar 2016 haben 490 Schülerinnen und Schüler einen Vorkursplatz zugewiesen bekommen.
2014 und 2015 sind in der Stadtgemeinde Bremen 2.976 Kinder und Jugendliche von Geflüchteten (inklusive umA) in den Schulen aufgenommen worden. "Das ist ein Kraftakt, der ein enormes Engagement der Lehrer- und Schülerschaft aber auch meiner Behörde erfordert. Ich weiß, dass die Belastungen erheblich sind. Nur durch eine gute Zusammenarbeit der Ressorts ist eine schnelle Beschulung der Kinder und Jugendlichen möglich. Wir arbeiten weiter an der Optimierung der Prozesse", so Bogedan.

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Heute Mittag kollidierte ein Lastwagen in Gröpelingen mit einer Straßenbahn. Bei dem Unfall wurden zehn Personen zum Teil schwer verletzt. Es besteht keine Lebensgefahr.
Der Baustofftransporter fuhr kurz nach 12 Uhr auf der Gröpelinger Heerstaße in stadtauswärtige Richtung. Parallel zu ihm, auf dem abgesetzten Gleiskörper, fuhr eine Straßenbahn Linie 2 der BSAG. Als der 50 Jahre alte Lkw-Fahrer rechts in die Morgenlandstraße einbiegen wollte, schwenkte sein Fahrzeug so weit aus, dass es gegen die Bahn stieß. Dabei wurden ab Mitte des Zuges diverse Scheiben und Säulen zerstört beziehungsweise aufgerissen und insgesamt zehn Insassen verletzt. Alle Verletzten wurden zunächst von fünf Rettungswagenbesatzungen und einer Notärztin vor Ort versorgt. Sieben Personen wurden in Krankenhäuser gebracht, konnten aber zum Teil nach einer ambulanten Behandlung entlassen werden.
Die Gröpelinger Heerstraße wurde zur Unfallaufnahme durch die Polizei Bremen und die Vielzahl der Rettungsfahrzeuge kurzzeitig voll gesperrt. Im weiteren Verlauf genügte allerdings eine zweieinhalbstündige Teilsperrung für die auswärtige Fahrtrichtung, wobei eine Umleitung des Verkehrs durch Einsatzkräfte der Polizei ausgewiesen wurde.
An der Straßenbahn entstand ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro. Gegen den 50-Jährigen wurden Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.



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Donnerstagabend wurde eine 19 Jahre alte Bremerin in Huchting überfallen. Die unbekannten Täter erbeuteten Kleingeld aus der Geldbörse der jungen Frau. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 19-Jährige war am Abend auf dem Weg zu einer Freundin, als sie von zwei Jugendlichen angesprochen und nach Geld gefragt wurde. Plötzlich entrissen sie ihr die Handtasche und entnahmen Münzgeld aus ihrer Geldbörse. Als die junge Frau ihre Tasche zurückforderte, zog einer der Täter ein Messer, um sie damit einzuschüchtern. Die 19-Jährige schlug nun wild um sich und verletzte sich dabei an dem Messer. Sie erlitt eine blutende Schnittwunde am Arm. Als die Räuber dies bemerkten, ergriffen sie die Flucht in Richtung Sodenmattsee. Die junge Frau ließ sich anschließend von einem Familienangehörigen in ein Bremer Krankenhaus bringen, von wo aus die Polizei alarmiert wurde.
Die Täter sollen zwischen 16 und 18 Jahre alt sein. Einer wird mit dunkler Hautfarbe beschrieben. Er trug ein schwarzes Oberteil, eine schwarze Bomberjacke und eine blaue Jeans der Marke "G-Star". Sein Mittäter war kleiner und mit einem Messer bewaffnet. Die Polizei fragt nun: Wer hat am Donnerstag gegen 19.20 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Obervielander Straße in Höhe der Bahnschienen gemacht? Hinweise werden beim Kriminaldauerdienst unter 0421/362-3888 entgegen genommen.
Ein wichtiger Hinweis: Opfer eines Überfalls sollten sofort die Polizei verständigen und nicht erst den Arbeitgeber, Verwandte oder Freunde. Hier verstreicht sonst kostbare Zeit.

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Gestern Morgen kam es zu einer größeren Gewässerverunreinigung auf der Lesum in Bremen-Nord. Aus einem Regenwasserkanal in Höhe des Wassersportvereins "Bremer Schweiz" trat etwa eine Stunde lang ölhaltiges Regenwasser in die Lesum aus. Das ölhaltige Wasser verschmutzte in der Folge große Flächen der Lesum und wurde aufgrund der Tide auch auf die Weser hinausgetrieben. Die verunreinigte Wasserfläche ließ sich auf mehrere 1.000m² beziffern.
Wegen des Ausmaßes der Verunreinigung wurde ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Neben diversen Einsatzfahrzeugen an Land waren auch Schlauchboote der Feuerwehrschule und das gemeinsame Polizei- und Feuerlöschboot "Bremen 1" zur Ölbekämpfung vor Ort.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnte durch das Öffnen diverser Kanaldeckel der Ausgangspunkt der Verschmutzung auf die Straße Wasenplatz in St.-Magnus eingeschränkt werden. Ferner stellte sich heraus, dass dort am Vortag durch ein Unternehmen Kanalreinigungsarbeiten durchgeführt worden waren. Hierbei war es zu einem Defekt an dem eingesetzten Spezialfahrzeug gekommen, in dessen Folge größere Mengen Hydrauliköl aus einem Hydraulikschlauch in einen Regenwasserschacht gelangten. Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen leiteten ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung ein.

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Am kommenden Wochenende präsentiert sich die Polizei Bremen auf der Messe "Rad und Outdoor" in der ÖVB-Arena. Polizeiexperten werden interessierten Radfahrern zum Thema Fahrradsicherung und Fahrraddiebstahl Rede und Antwort stehen.
Bei der Rad- und Outdoor-Messe am 12. und 13. März ist die Polizei mit einem Infostand vertreten. Hier können alle Interessierten Tipps und Hinweise zur Verkehrssicherheit rund ums Fahrrad mit den Schwerpunkten Sichtbarkeit, Schutzhelm und Radausrüstung aber auch zur Diebstahlsprävention erhalten.
Die Polizei richtet in den Monaten März und April ihren Präventionsschwerpunkt auf das Thema Zweirad. In vielen Veranstaltungen aber auch bei Schwerpunktkontrollen sollen allen Bremerinnen und Bremern Sicherheitstipps rund ums Thema Fahrrad in Erinnerung gebracht werden. Im gesamten Stadtgebiet werden zudem die sogenannten Crash-Bikes an Unfallschwerpunkten aufgestellt, die die Verkehrsteilnehmer daran erinnern sollen, sich im Straßenverkehr aufmerksam zu bewegen und sich nicht ablenken zu lassen. Weitere Infos dazu auf der Homepage der Polizei Bremen www.polizei.bremen.de unter dem Link 'Verkehr/Radfahrer'.
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In Bremen wurden in den letzten Wochen mehrere Supermärkte überfallen. Die Beschreibungen des Räubers waren in vielen Fällen identisch. Die Polizei hat mit Hilfe von Zeugen ein Phantombild des mutmaßlichen Täters erstellen lassen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Wer kennt diesen Mann?
Die Überfälle fanden verteilt in Borgfeld, Hemelingen, Obervieland, Walle und Gröpelingen jeweils in den Abendstunden statt.
Der Räuber konnte wie folgt beschrieben werden:
Mit 165-170cm auffällig klein, kräftige bis korpulente Statur, dicker Bauch, Pausbäckchen. Er ist zwischen 18 - 40 Jahre alt, hat einen dunklen Teint und spricht akzentfrei Deutsch.
Die Polizei fragt: "Wer kennt diesen Mann?" Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.


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Entlang des Deiches links der Weser in der Bremer Neustadt müssen aus Gründen der Deichsicherheit 16 Bäume gefällt werden. Diese Maßnahme soll kurzfristig im März 2016 stattfinden. 14 der zu fällenden Bäume befinden sich auf Höhe vom Martinshof zwischen Piepe und Städtischer Galerie am Buntentor. Diese Fläche fällt in die Zuständigkeit des Umweltbetriebes Bremen. Zwei weitere Bäume, die gefällt werden müssen, stehen in der Nähe des historischen Deichscharts am Buntentorsteinweg; sie stehen auf städtischen Grund.

Im Frühjahr 2014 fanden Deichschauen entlang des linken Weserufers im Bereich zwischen der Stephanibrücke und der Überlaufschwelle in Habenhausen statt. Im Rahmen dieser Deichschauen wurden verschiedene Bäume identifiziert, die aus Sicht des Deichschutzes den Deich und damit den Hochwasserschutz gefährden können. Anschließend wurde in einem zwischen dem Deichverband am linken Weserufer sowie dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr eng abgestimmten Verfahren die Notwendigkeit der Baumfällung für jeden Baum einzeln überprüft und entschieden.
Grundsätzlich stellen Bäume eine Gefährdung für Deiche dar: infolge von Hochwasser und schweren Stürmen können deren Wurzeln freigelegt werden, Erosionen der Böschungen außen- sowie binnendeichs sind dann die häufigsten Folgen. Schlimmstenfalls können Bäume durch Windwurf entwurzeln, hierdurch entstehen dann Wurzelkrater im Deich. Die Wurzelkrater wiederum beeinträchtigen die Standsicherheit der Deichanlagen erheblich. Deichbrüche sind dann häufig die Folgen.
Die Baumfällmaßnahmen, ihre technische Erforderlichkeit sowie die Vorgehensweise zur Überprüfung der betroffenen und zu fällenden Bäume wurden im November und Dezember 2015 in Beiratssitzungen der Ortsämter Neustadt/ Woltmershausen sowie im Ortsamt Obervieland durch Vertreterinnen und Vertreter des Bremischen Deichverbandes am linken Weserufer sowie des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr vorgestellt.
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Das Bremer Umweltressort sowie das Gesundheitsressort verpflichten Betreiber von Rückkühlanlagen mit einer behördlichen Verfügung, diese zu melden. Diese sogenannte Allgemeinverfügung auf Basis des Bundesimmissionsschutzgesetzes tritt am Freitag (11. März 2016) in Kraft. Betreibern, die ihre Anlage jetzt nicht melden, droht ein Bußgeld auf Grund einer Ordnungswidrigkeit von bis zu 50.000 Euro. Im äußersten Fall können die Behörden Anlagen auch stilllegen.
Die beiden Ressorts sind sich einig darüber, dass der Schritt notwendig ist, um weitere Informationen zu dem Legionellenherd zu bekommen. Am heutigen Donnerstag (10. März) wurde ein weiterer Krankheitsfall gemeldet, der nahelegt, dass nach wie vor eine infizierte Rückkühlanlage voraussichtlich im Bremer Westen existiert. Damit wurden insgesamt 20 Erkrankungen gemeldet.
Insgesamt sind inzwischen weitere Proben aus Kühlanlagen von Gebäuden entnommen worden, die nun im Labor untersucht werden. Das Landesuntersuchungsamt hat 16 Betriebe beprobt mit 44 Entnahmen. Weiterhin werden auch Proben von Betrieben genommen, von denen die Ergebnisse der Eigenkontrollen vorliegen. Die erneute Prüfung erfolgt aus Sicherheitsgründen. Die Gewerbeaufsicht schätzt die Anzahl der Anlagen in Bremen auf etwa 100 Stück. Identifiziert wurden bisher 32. Davon sind fünf nicht in Betrieb. Die verbleibenden Betriebe werden in den kommenden Tagen beprobt. Eigenproben dieser Anlagen sind bisher unauffällig.
Probenentnahmeteams im Einsatz
Beprobt werden – wie berichtet - insbesondere Anlagen zur Nasskühlung oder Trocknung in Betrieben und Einrichtungen, da sich in dieser Technik, die mit Kühlwasser arbeitet, Legionellen gut entwickeln und in die Umgebung austreten können. Die Probenergebnisse liegen wegen des schwierigen Nachweises von Legionellen erst in etwa zehn Tagen vor.
Die im Februar erkrankten Menschen werden teilweise noch in Bremer Krankenhäusern behandelt. Die meisten sind auf dem Weg der Besserung. Sechs Patienten konnten entlassen werden.
Rund 80 Bürgerinnen und Bürger haben sich seit Freitag (4.3.2016) über die geschalteten Telefonnummern der Gesundheitsbehörde über das Thema informiert. Erneut gaben Anruferinnen und Anrufer Hinweise zu möglichen Rückkühlanlagen in Gebäuden. Diesen Hinweisen wird nachgegangen.
Aufforderung zur Meldung an Betreiber von Rückkühlanlagen:
Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr bitten weiterhin die Bevölkerung um Mithilfe. Firmenleitungen und Hausverwaltungen in der Stadtgemeinde Bremen sind zudem ab sofort verpflichtet, ihre Anlagen zu melden – mit Mail an office@gewerbeaufsicht.bremen.de. Zudem ergeht an die Betreiber erneut die Aufforderung, dringend ihre Anlagen zu desinfizieren, sollte dies noch nicht geschehen sein.
Da die Erkrankungen sowohl im November als auch im Februar auftraten, werden die Betriebe zusätzlich um Auskunft darüber gebeten, ob die Rückkühlanlagen in einem bestimmten Monatsrhythmus betrieben oder gewartet werden.
Was tun bei Symptomen?
Bei entsprechenden Symptomen (hohes Fieber, trockener Husten) sollen sich die betroffenen Menschen in hausärztliche Behandlung begeben. Diese Bakterien sprechen in der Regel gut auf geeignete Antibiotika an. Die niedergelassenen Allgemeinärzte und Internisten wurden bereits informiert. Sie wurden gebeten, bei Patienten mit Lungenentzündungen (ambulant erworbenen Pneumonien) eine Legionelleninfektion als Ursache in Erwägung zu ziehen. Ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet.
Trinkwasser kann unbedenklich genossen werden, da eine Infektion über den Magen-Darm Trakt nicht auftritt. Eine Übertragung der Legionellenerkrankung von Mensch zu Mensch oder Tier zu Mensch ist nicht bekannt.
Bürgertelefon für medizinische Anfragen
Bürgerinnen und Bürger können sich mit Fragen an das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 115 wenden.
Weitere Informationen zu Legionellen:
www.gesundheit.bremen.de
www.gesundheitsamt.bremen.de
www.rki.de


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