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Samstagvormittag rollte der Wagen eines 63-Jährigen in einen Fleet. Der BMW musste durch die Feuerwehr Bremen geborgen werden.

Der Bremer wollte nach eigenen Angaben Einkaufen fahren. Da er etwas im Haus vergessen hatte, ließ er den Motor laufen und wollte nur kurz etwas aus dem Haus holen. Dabei vergaß der 63-Jährige den Gang einzulegen oder mindestens die Handbremse anzuziehen. Durch die abschüssige Pflasterung rollte der Wagen rückwärts auf die Straße, über den Bordstein in den gegenüberliegenden Fleet. Die eingetroffenen Polizisten alarmierten die Feuerwehr Bremen, die den BMW mit einer Seilwinde aus dem Fleet zogen. Der Kofferraum war mit Wasser vollgelaufen. Betriebsstoffe des Autos waren glücklicherweise nicht in den Fleet gelaufen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Sicherungspflichten von Fahrzeughaltern und -führern hin. Verschließen Sie Ihr Fahrzeug beim Verlassen und sichern es gegen Wegrollen.
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Freitagnachmittag meldete die 34-Jährige Zeugin ein entlaufenes Hausschwein im Park Höpkens Ruh. Mit vereinten Kräften von Polizei, Tierarzt und Zeugen konnte das Schwein eingefangen und seiner Besitzerin übergeben werden.
Gegen 14:30 Uhr meldete sich die 34 Jahre alte Frau aus Oberneuland bei der Polizei, da sie und ihr Mann im Park ein Hausschwein entdeckt hatten. Das Schwein mit dem Namen Käthe schlemmte am feudal "gedeckten Tisch" des Parks: Eicheln, Bucheckern und anderes Futter. Beim ersten Versuch der Polizisten Käthe mit einem Seil einzufangen, zeigte sich sogleich der Dickkopf der Sau. Ihre grundsätzliche Abneigung gegen die Leine und die helfenden Menschenhände zeigte das Schwein deutlich. Die Zeugen riefen eine Anwohnerin zur Hilfe, die sich auch bereit erklärte, das Schwein erstmal aufzunehmen. Zufällig wies sich dieser Anruf als goldrichtig heraus: Die angerufene 47 Jahre alte Frau hatte auf ihrem Hof zeitgleich einen Tierarzt zu Gast. Beide erschienen umgehend im Park. Polizisten, Tierarzt und Zeugen trieben Käthe behutsam, aber bestimmt, auf den Hof der 47-Jährigen. Dort angekommen wurde die Besitzerin ausfindig gemacht, die sofort erschien und sich freute Käthe unversehrt wieder in Empfang zu nehmen. Die Frage, wie es Käthe gelang, als wilde Sau polizeilich in Erscheinung zu treten, konnte ebenfalls geklärt werden: Der Stromgenerator des Weidezauns war ausgefallen. Die Gunst der Stunde nutzte Käthe für ihren Ausflug.
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Am frühen Samstagabend versuchte ein Mann in der Bremer Neustadt einen Baumarkt auszurauben. Durch das beherzte Eingreifen mehrerer Zeugen konnte der Täter in einer Wohnung in der Neustadt festgenommen werden.
Gegen 17:55 Uhr betrat der maskierte 21-Jährige einen Baumarkt in der Duckwitzstraße. Er ging auf die Retoure- / Servicekasse zu, zog ein Messer und verlangte von der Kassiererin die Herausgabe des Geldes. Diese Szene registrierte der 56 Jahre alte Zeuge an der Nebenkasse. Beherzt nahm er seinen Einkaufswagen, schob diesen mehrfach gegen den Körper des Täters und mahnte diesen zu verschwinden. Dieser Aufforderung folgte der Maskierte und verließ den Baumarkt. Ein Brüderpaar, 35 Jahre und 29 Jahre alt, wurde durch das Geschrei ebenfalls aufmerksam. Sie sahen den Räuber aus dem Laden rennen. Sofort nahmen die beiden Brüder die Verfolgung auf und informierten die Polizei. Nach kurzer Flucht verschwand der 21-Jährige in einem Haus in der Straße An der Wurth. Die alarmierten Einsatzkräfte bemerkten dort, wie der Räuber versuchte, aus einem Fenster des Hauses auf die Straße zu gelangen. Als der Flüchtende die anwesenden Polizisten registrierte, verschwand er wieder im Haus. Bei dieser Aktion muss der Täter seine ausweglose Situation erkannt haben, trat vor die Haustür und stellte sich. Er wurde durch die anwesenden Polizisten festgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der Zeugen, die durch ihr mutiges und zugleich überlegtes Verhalten maßgelblich zur Festnahme des Täters beitrugen.
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In der Nacht zu Freitag kam es auf der A 1 zu einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten. Der 27 Jahre alte Fahrer eines Autos wollte an der Anschlussstelle Hemelingen auf die A 1 in Richtung Osnabrück fahren. Obwohl er sich bereits auf dem Beschleunigungsstreifen befand warf er nach eigenen Angaben noch einen Blick auf sein Handy.
In Folge dieser Ablenkung geriet das Auto ins Schleudern und driftete nach links über alle drei Fahrspuren in die Mittelschutzplanke. Das Wrack blieb unbeleuchtet quer auf dem linken und mittleren Fahrstreifen stehen. Der Verursacher musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war eine Teilsperrung der Autobahn notwendig. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.
Unfallrisiko Ablenkung:
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich darauf hin, dass Mobiltelefone nur mit entsprechender Freisprecheinrichtung genutzt werden dürfen. Zuwiderhandlungen werden mit 60 Euro Bußgeld und einen Punkt im Fahreignungsregister sanktioniert. Generell sollte beim Führen eines Fahrzeugs eine Ablenkung jeglicher Art vermieden und somit auch auf die Benutzung von Smartphones und Tablets verzichtet werden. Schon bei Tempo 50 nur eine Sekunden lang auf das Smartphone zu schauen, bedeutet etwa 14 Meter im Blindflug zurückzulegen. Die "blinde Strecke" wird natürlich auf Landstraßen und Autobahnen aufgrund des höheren Tempos sehr viel länger. Bei einer Blickzuwendung von zwei Sekunden bei Tempo 100 auf Smartphone, Tablet und Co. legt der Autofahrer etwa 55 Meter im "Blindflug" zurück und unterliegt somit einem unkalkulierbaren Risiko!
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Am frühen Donnerstagabend wurde ein Bewohner des Weidedamm-Viertels auf eine Person aufmerksam, die sich auffällig vor dem Haus seines im Urlaub befindlichen Nachbarn aufhielt. Nach seinem Anruf bei der Polizei konnten zwei Männer festgenommen werden. Sie hatten offensichtlich versucht, in das Haus einzubrechen.

Der Anrufer begab sich selbst nach draußen, um nachzusehen, was der Verdächtige dort macht. In dem Moment fuhren dieser und ein weiterer Mann auf Fahrrädern davon. Informierte Einsatzkräfte konnten bei einer Fahndung zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 27 Jahren in unmittelbarer Nähe festnehmen. Am Tatobjekt konnten Aufbruchspuren und eine eingeschlagene Fensterscheibe festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei lobt ausdrücklich das umsichtige und schnelle Handeln des Nachbarn. Seien auch Sie ein wachsamer Nachbar! Ein Anruf über den Notruf 110 ist kostenfrei und hilft häufig zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten.
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Nach einem Überfall auf einen Supermarkt in Lesum fahndet die Polizei mit einem Foto nach einem der Räuber.
Zwei Täter überfielen am Freitag, 28. Oktober, die 20 Jahre alte Kassiererin des Supermarktes an der Straße Am Heidbergstift. Einer bezahlte zunächst eine Packung Kekse. Als die junge Frau das Geld in die Kasse zählte, schlug ihr der Mann gegen den Arm und griff dann in die Kassenlade. Daraus entnahm er Geldscheine und flüchtete im Anschluss mit seinem Komplizen.
Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden mit einem Foto aus der Überwachungskamera nach einem der Räuber. Er ist etwa 20 Jahre alt, zirka 1,80 bis 1,90 Meter groß, dünn und Brillenträger mit Akne und dunkelbraunen Haaren. Er trug zur Tatzeit eine blaue Strickjacke, Jeans und dunkle Schuhe. Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann?
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Der Haupttäter ist etwa 1,70 Meter groß und kräftig. Bei der Tatausführung trug er einen Schal, eine Strickjacke mit Kapuze, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
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Aufmerksame Anwohner beobachteten am Mittwochabend zwei Rollerdiebe in Findorff. Sie verfolgten die Flüchtenden bis zum Eintreffen der Polizei, die zunächst einen 15 alten Tatverdächtigen stellen konnte. Sein 19-jähriger Komplize konnte ebenso ermittelt werden.

Zunächst hatte ein Anwohner über Notruf zwei Jugendliche gemeldet, die offenbar versuchten einen abgestellten Roller zu knacken. Er informierte den Halter des Rollers und gemeinsam folgten sie den Langfingern. Beim Anrücken der Einsatzkräfte konnte noch ein 15-jähriger Verdächtiger gefasst werden. Seinem 19 Jahre alten Mittäter gelang zunächst die Flucht. Er konnte aber wenig später ermittelt und gestellt werden. Der Roller wurde in Tatortnähe gefunden und dem Besitzer ausgehändigt. Die reumütigen Tatverdächtigen gestanden den Diebstahl. Sie wollten mit dem Roller eine Spritztour machen und das Zweirad anschließend verscherbeln. Gegen beide wurden Ermittlungen wegen schweren Diebstahls eingeleitet.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei vor dem Ankauf von Ware unbekannter Herkunft oder sog. Schnäppchen, insbesondere auf Verkaufsportalen im Internet.
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Für mehr Respekt und Achtung in der Gesellschaft

Am Mittwoch, 9. November 2016 war das Bremer Rathaus zum 19. Mal Schauplatz der jährlich stattfindenden "Nacht der Jugend". Die "Nacht der Jugend" erinnert in besonderer Weise an die Geschehnisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, der Reichspogromnacht. Die Veranstaltung gibt vor allem jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit der menschenfeindlichen Vergangenheit dieses Landes auseinanderzusetzen. Gleichzeitig geht von jeder "Nacht der Jugend" das Signal einer bunten und weltoffenen Gesellschaft aus: Mit junger Kunst wird ein Zeichen für Courage und gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, Homophobie und Fremdenfeindlichkeit gesetzt.
Der Abend stand dieses Jahr unter dem Motto "Heimat Europa". Damit hat das junge Organisationsteam einen sehr aktuellen Bezug gefunden und in den Mittelpunkt gestellt, was wir tun können, damit aus dem Traum Europa kein Alptraum wird. Ziel ist es, gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir für Europa werben, für Frieden und Freiheit, für Wohlstand und Demokratie, für Menschenrechte, Zivilisation und Kultur, für kulturelle und religiöse Vielfalt einstehen können.

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling eröffnete den Abend gemeinsam mit Alexander Nouri, Cheftrainer des SV Werder Bremen. "Bremens Jugend und Bürgerinnen und Bürger stehen seit jeher für Weltoffenheit" begrüßte der Bürgermeister die Gäste in der gut besuchten Oberen Halle. Besonderer Ehrengast war in diesem Jahr Petra Rosenberg aus Berlin. Sie ist eine der prägenden Persönlichkeiten der Bürgerrechtsarbeit der deutschen Sinti und Roma. Ihr Vater Otto Rosenberg überlebte als einziger von elf Geschwistern die nationalsozialistischen Konzentrationslager. 1998 veröffentlichte er seine Autobiografie "Das Brennglas", aus der Petra Rosenberg in vielen Veranstaltungen vorgelesen und damit in Schulen über die Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland aufgeklärt hat.
Patrick Kuhn, besser bekannt als der Musiker Stunnah moderierte den Abend. Ein Klavierkonzert von Pianist Florian Heinisch bildete einen besonderen Höhepunkt des Abends. In Erinnerung an Karlrobert Kreiten, einen hochbegabten Pianisten, der am 7. September 1943 von den Nationalsozialisten ermordet wurde, spielte Heinisch Teile des Konzertes, das Kreiten nicht mehr spielen durfte. Claudio Arrau, selbst ein begnadeter Pianist, bezeichnete ihn als eines der größten Klaviertalente. Karlrobert Kreiten hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Sofort.Credit Weitere Highlights waren die Auftritte von Raoky, Denis Fischer, Julie Comparini, Sihäm, Armando Balke Ensemble, Stunnah, Janina Mau, Zako, Pago Balke und die Zollhaus-Boys, We are Riot, Hood-Training und vielen weitere Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern sowie Tänzerinnen und Tänzern.
Daneben trugen zahlreiche weitere Ausstellungen, Diskussionsforen, Lesungen und Infostände zu einem spannenden und eindrucksvollen Abend bei.
Weitere Informationen unter www.nachtderjugend.de
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