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Am Montagnachmittag wurden drei Frauen in der Neustadt und in der Innenstadt Opfer eines Fahrradräubers. Die Polizei prüft die Zusammenhänge und sucht Zeugen.
Gegen 14 Uhr zog eine 73 Jahre alte Frau ihren Einkaufstrolley in der Emslandstraße. Von hinten näherte sich ein Radfahrer und schnappte sich die Tasche. Einsatzkräfte der Polizei fanden den Trolley später in einem Graben und händigten ihn der 73-Jährigen wieder aus, es fehlte nichts.
Etwa eine Stunde später entriss ein Mann auf einem Fahrrad einer 74 Jahre alten Spaziergängerin in der Westerstraße die Sporttasche und flüchtete in die Heinrich-Bierbaum-Straße. Die Seniorin versuchte noch vergeblich, die Tasche festzuhalten und verletzte sich hierbei an der Hand. Sie musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Um 15.50 Uhr näherte sich im Rembertiring ein Radfahrer einer 66 Jahre alten Frau, die in Begleitung ihres Enkels war. Auch hier wurde im Vorbeifahren der Seniorin die Handtasche entrissen. Der Räuber flüchtete durch die Straße Fedelhören in Richtung Wallanlagen.
Bei allen drei Taten wurde der Mann als circa 20 bis 30 Jahre alt, bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer Strickmütze bzw. Strickkapuze beschrieben. Die Polizei prüft die Zusammenhänge und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die den Beschriebenen gesehen oder nachmittags in den genannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0421) 362-3888 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
4 Tipps und Verhaltensweisen gegen Handtaschenräuber:
1.) Prüfen Sie, ob Sie wirklich eine Handtasche mitnehmen müssen.
2.) Tragen Sie Ihre Handtasche möglichst eingeklemmt unter dem Arm 
auf der der Fahrbahn abgewandten Seite oder nutzen Sie einen 
Schulterriemen. Lassen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt oder 
für den Täter rasch erreichbar zurück, zum Beispiel am Einkaufswagen,
über der Stuhllehne in Gaststätten usw.
3.) Tragen Sie Ausweispapiere, Bargeld, Kreditkarten etc. stets 
verteilt in den Innentaschen der Kleidung dicht am Körper. Alternativ
bieten sich dafür Gürteltaschen und Brustbeutel an. Zudem besteht die
Möglichkeit, nachträglich Innentaschen einzunähen.
4.) Leisten Sie Widerstand nur dann, wenn Sie sich dem Täter 
gegenüber körperlich überlegen fühlen und eine reelle Erfolgsaussicht
besteht. Gerade als älterer Mensch könnten Ihnen bei aktiver 
Gegenwehr durch massive Gewaltanwendung oder durch einen Sturz 
erhebliche Gesundheitsschäden drohen. 
Mehr Tipps bekommen Sie beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195.
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Im Bremer Ostertor sind Anfang November Krügerrand-Goldmünzen im Wert von einigen tausend Euro aus einem Münzengeschäft gestohlen worden. Die Polizei fahndet nun mit einem Foto aus einer Überwachungskamera nach dem Dieb.
Der Unbekannte erschien in einem Münzgeschäft im Ostertorviertel im Fedelhören und ließ sich dort zunächst Krügerrandmünzen zeigen. Plötzlich griff der Mann drei Münzen und flüchtete damit in Richtung Präsident-Kennedy-Platz. Der Täter soll etwa 30 Jahre alt und 1,75 Meter groß sein, mit rötlichen Haaren und blasser Hautfarbe. Er trug zur Tatzeit eine schwarze Mütze, ein schwarzes Hemd und eine olivfarbene Jacke.
Die Polizei Bremen ist auf der Suche nach dem Täter. Wer kennt die abgebildete Person? Wer kann Hinweise auf den Täter oder den Verbleib der Beute geben? Wenden Sie sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888.
Die Polizei warnt vor dem Ankauf von Münzen, deren Herkunft nicht bekannt ist. Ein möglicher Käufer macht sich selbst strafbar und kann wegen Hehlerei belangt werden.
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Nachdem Anwohner der Polizei einen Verkehrsunfall in Kattenesch meldeten, entdeckten Polizeibeamte die stark angetrunkene 26 Jahre alte Fahrerin in ihrem Versteck auf einem Parkplatz.
Die Frau fuhr auf dem Kattenescher Weg in Richtung Kattenturmer Heerstraße. Plötzlich kam sie mit ihrem Toyota von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dort stehenden Betonlichtmast, der dadurch beschädigt wurde. Die Fahrerin setzte unbeirrt ihre Fahrt fort, verlor dann vollends die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte mit dem Auto gegen einen Baum. Zeugen des Unfalls befreiten sie aus dem Unfallwagen. Anschließen versuchte die junge Frau zu Fuß zu flüchten und sich auf einem naheliegenden Parkplatz hinter einem Kastenwagen zu verstecken. Sie konnte jedoch von einer alarmierten Streife gefasst werden. Die erheblich unter Alkoholeinfluss stehende 26 Jahre alte Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt; ihr ebenfalls betrunkener Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Dort musste die 26-Jährige sich einer angeordneten Blutentnahme unterziehen. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Führerschein konnte nicht eingezogen werden, da ihr die Fahrerlaubnis bereits rechtskräftig entzogen wurde. Gegen sie wurden diverse Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Gefährdung im Straßenverkehr eingeleitet.
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Heute Mittag erfasste ein PKW an der Kreuzung Am Brill eine Skateboardfahrerin, als diese die Straße überquerte. Die genaueren Umstände des Unfalls werden nun ermittelt. Die Skaterin wurde schwerverletzt in ein Krankhaus gebracht.
Gegen 12:45 Uhr befuhr die 47-jährige Bremerin mit ihrem Wagen die Martinistraße auf dem linken Fahrstreifen. An der Kreuzung Bürgermeister-Smidt-Straße überquerte die 22-jährige mit ihrem Sportgerät die Martinistraße. Nach ersten Zeugenaussagen zeigte die Ampel für Fußgänger zu diesem Zeitpunkt Rotlicht. Die Skaterin wurde vom Wagen erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei erlitt sie schwere, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen. Ein Krankenwagen transportierte die 22-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie medizinisch versorgt wurde.
Die Martinistraße musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt werden, wurde aber um kurz nach 14 Uhr wieder einspurig freigegeben. Hierdurch kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Ein Zeuge meldete eine offensichtlich betrunkene Person am Gleisbett. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei Bremen entdeckten den Mann stehend im Gleisbett und registrierten einen sich nähernden Güterzug auf diesem Gleis. Sie retteten den Mann aus dem Gleisbett.
Gegen 02:35 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei Bremen, der aus einem Zug einen Mann beobachtet hatte, der am Bahnsteig lag und drohte aufs Gleisbett zu fallen. Der Mann informierte die Polizei Bremen über den Notruf 110. Eine sofort entsandte Streifenwagenbesatzung traf am Bahnhof-Burg ein und entdeckte den 35-Jährigen Bremer im Gleisbett stehend, angelehnt an die Mauer des Bahnsteigs. Zeitgleich registrierten die Polizisten einen anfahrenden Güterzug auf diesem Gleis. Sofort griffen die beiden Einsatzkräfte die Arme und Kleidung des stark alkoholisierten Bremers und zogen ihn aus dem Gleisbett. Bereits wenige Sekunden später durchfuhr der Güterzug auf dem Gleis den Bahnhof. Der 55-jährige Lokführer hatte die Polizisten registriert und sofort eine Vollbremsung eingeleitet. Der Zug kam dennoch etwa erst 100 Meter weiter zum Stehen. Ohne das beherzte Eingreifen der beiden Polizisten wäre der 35-Jährige vom Zug erfasst worden und mit hoher Wahrscheinlichkeit ums Leben gekommen. Bereits ab einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h ist grundsätzlich eine rechtzeitige Vollbremsung eines Zuges nicht mehr möglich, da der Bremsweg mindestens 200 Meter beträgt.
Neben dem Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein, muss sich der Mann nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten.
Die Polizei weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass das Betreten der Gleise verboten ist. Warten Sie auf dem Bahnsteig, hinter der weißen Linie, auf Ihre Zugverbindung. Gerade nach dem Genuss alkoholischer Getränke sollten Sie besonders achtsam sein.
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In der Nacht zu Sonntag wartete der 20-jährige Bremer an der Haltestelle Domsheide, als ihn zwei Täter überfielen, sein Geld sowie sein Handy raubten. Die Täter sind flüchtig.
Der 20-jährige Bremer wartete an der Domsheide auf die nächste Bahn, die ihn nach Hause fahren sollte. Wenig später registrierte er zwei weitere Personen, von denen er annahm, sie würden ebenso auf die Bahn warten. Plötzlich kamen diese beiden Personen auf den Bremer zu. Einer der beiden umklammerte das Opfer und der andere durchsuchte ihn nach Wertgegenständen. Die beiden Täter konnten auf diese Weise Bargeld und ein Mobilfunktelefon rauben. Im Anschluss flüchteten die Täter in Richtung Marktplatz. Der Bremer erstattete am Polizeirevier Anzeige. Eine Fahndung wurde sofort ausgelöst, die Täter konnten jedoch nicht mehr angetroffen werden. Der Bremer beschrieb die Täter als etwa 1,80 Meter groß und zwischen 18 und 20 Jahre alt.
Haben Sie Beobachtungen zum Sachverhalt gemacht? Können Sie weitere Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer: 0421 362-3888.
Die Polizei Bremen rät: Wenn Sie Opfer einer Straftat werden oder Sie in Gefahr sind, rufen Sie umgehend den kostenfreien Notruf 110 an. Die schnellstmögliche Information ermöglicht der Polizei kurze Reaktionszeiten.
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Freitagmittag fand in der Gustav-Heinemann-Straße ein Drogenhandel zwischen einem Bremer und zwei Flensburgern statt. Eine aufmerksame Zeugin meldete sich bei der Polizei Bremen, die alle drei Personen festnehmen konnte. Gegen den Bremer wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.
Gegen 13:40 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie ein roter Mercedes mit Flensburger Kennzeichen in die Wohnsiedlung fuhr und dort vor einem Mehrparteienhaus hielt. Aus dem Haus kam ein 31-jähriger Bremer. Er und einer der beiden Fahrzeuginsassen gingen um eine Hausecke und kehrten nach kurzer Zeit zum Mercedes zurück. Der 33-Jährige aus Flensburg hielt zu diesem Zeitpunkt eine rote Tüte mit "weißem Inhalt" in der Hand, beschrieb die Zeugin. Diese Plastiktüte verstaute der Mann aus Flensburg im Auto. Im Anschluss verließen die beiden Flensburger, 30 und 33 Jahre alt, und der 31-jährige Bremer mit einem anderen Auto die Wohnsiedlung.
Die couragierte Zeugin teilte ihre Beobachtungen der Polizei Bremen mit. Mit verdeckten Maßnahmen gelang es den Einsatzkräften, alle drei Personen bei der Rückkehr zum roten Mercedes festzunehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung der drei Personen fanden die Polizisten mehrere hundert Euro Bargeld sowie kleinere Mengen Drogen. Die Durchsuchung des roten Wagens förderte die von der Zeugin beschriebene rote Plastiktüte zum Vorschein. In ihr befanden sich nach ersten Erkenntnissen zwei Beutel mit insgesamt etwa 450 Gramm Kokain. Über das Gericht wurden umgehend Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der drei Täter erwirkt. In der Wohnung des 33-jährigen Flensburgers fand die Polizei Flensburg unter Anderem eine Indoorplantage mit Cannabis, sowie weitere kleinere Mengen Drogen.
Gegen den 31 Jahre alten Bremer wurde Haftbefehl erlassen. Gegen alle drei Personen wurde eine Strafanzeige wegen Handel bzw. Erwerb von Betäubungsmittel gefertigt.
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 Sendehinweis "ZDF-Reportage", 12.02.2017 / 18:00 Uhr, Streifenbegleitung Bundespolizei Bremen und Polizei Hannover


Während der Überprüfung eines 36-jährigen Deutschen durch Bundespolizisten ist es am Samstagabend im Bremer Hauptbahnhof zu tumultartigen Szenen gekommen. Zahlreiche Personen behinderten den Einsatz und filmten die Festnahme. Einige versuchten, ihre Handys direkt vor die Gesichter der Beamten zu halten und kündigten an, ihre Portraits zu veröffentlichen. Erst mit Unterstützung von Streifen der Polizei Bremen kehrte wieder Ruhe ein.
Vorausgegangen war ein Hausfriedensbruch des 36-Jährigen in einer Bahnhofsgaststätte. Obwohl er bereits durch das Personal verwiesen wurde, kehrte der aggressiv auftretende Mann wieder zurück. Während der folgenden Personalienfeststellung entriss er den Bundespolizisten seinen Personalausweis, versuchte zu fliehen und sperrte sich derart, dass er zu Boden gebracht werden musste. Im Zuge seines Widerstandes verletzte er sich selbst am Auge. Es war nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich, dem kräftigen Mann Handfesseln anzulegen.
Ohne Kenntnis der Sachlage mischten sich unbeteiligte Personen immer wieder ein und versperrten den Weg. Einige feuerten den Mann regelrecht an. Durch die Solidarisierungen der Menge fühlte sich der Randalierer augenscheinlich darin bestärkt, sich weiterhin gegen eine einfache Personalienfeststellung und die Mitnahme zur Wache zu widersetzen. Als er sich später beruhigt hatte und die Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen wurde, konnte er entlassen werden.
ZDF-SENDEHINWEIS
Im Zusammenhang mit mangelndem Respekt vor Einsatzmaßnahmen der Polizei möchte die Bundespolizeiinspektion Bremen auf die heutige ZDF-Reportage hinweisen, die um 18:00 Uhr ausgestrahlt wird. Ein Fernsehteam hatte Nachtdienste der Bundespolizei am Bremer Hauptbahnhof begleitet. Eine weitere Streifenbegleitung erfolgte bei der Polizeiinspektion Hannover.
ZDF-Reportage: "Stress auf Streife - Wenn Polizisten zur Zielscheibe werden" 12.02.2017, 18:00 - 18:30 Video verfügbar ab 12.02.2017, 09:00
https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/stress-auf-streife-100.html
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