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Der Frühling naht, endlich ist wieder Zeit für Sport und Spaß im Freien. Doch bevor es soweit ist, geht es noch mal in die Halle – nämlich zur PASSION Sports Convention.
Wenn am kommenden Wochenende, 11. und 12. März, die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen öffnen, dann stehen Action, Sport und Spaß, aber auch Shopping und Abwechslung auf dem Programm.
Von Stand-up-Paddling über Skateboarding, BMX und Stunt-Scootering bis Calisthenics – zahlreiche Sportprofis und Aussteller laden hier zum Zuschauen, Entdecken oder Mitmachen ein. Neben Bewährtem stehen natürlich die Neuheiten hoch im Kurs: So können Besucher der PASSION erstmals Stand-up-Paddling austesten. „ Im 130 Quadratmeter großen SUP-Becken bieten Profis Workshops an“, sagt Projek tleiterin Silke Günther.

Aber nicht nur den WATER-Bereich hat das PASSION-Team erweitert, auch in Sachen URBAN gibt es viel Neues zu entdecken. Wie wäre es mit Ro ller Derby, ein vorrangig von Frauen betriebener Rollschuhsport, oder aber den Surf-Skateboards? „Nach den Longboards gelang den Surf-Skateboards 2016 der Durchbruch“, sagt Günther. Der Clou: Sie erzeugen Speed, ohne den Fuß abzusetzen, und erlauben extrem wendige Kurven. „Damit wird das Surfen ohne Wasser beinahe realistisch“, so Günther. Wie Surfen auf dem Wasser wiederum funktioniert, ze igt Stand-up-Paddlerin Tessa Heyde. Sie weiß, worauf es bei der Sportart ankommt . „Das Stand-up-Paddling ist anspruchsvoll, aber leicht zu erlernen und kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden“, sagte Heyde. Mit ihrem Café „INS BLAUE“ bietet sie seit einigen Jahren auch SUP- Touren in Bremen und Umgebung an. „Ob Uni-See oder der Wümme – auf dem Wasser fühlt man sich losgelöst und automatisch wie im Urlaub“, so Heyde.

Insgesamt 65 Aussteller präsentieren sich am kommen den Wochenende bei der achten Auflage der PASSION. Die Besucher erwartet eine Mischung aus Shows, Contests und Workshops. Neben Action und Adrenalin biete die Messe vor allem eines, sagt Projektleiterin Günther, Abwechslung pur: „Sportarten testen, von Profis lernen, Neuheiten entdecken, Shows erleben, Kontakte knüpfen, aber auch Freunde treffen, shoppen und ein wenig feiern – dafür steht die PASSION.“ 

Dass Turnen am Reck wieder hip ist, das beweisen rund 50 muskulöse Athleten aus ganz Europa beim Calisthenics-Wettbewerb. Mit ihrem eigenem Körpergewicht und Hip- Hop-Beats im Hintergrund zeigen sie an Reckstangen ausgefallene Tricks: Schwerkraft? Ade! „Die ganze ‚Cali-Bewegung‘ ist noch jung, trotzdem gibt es europaweit krasse Athleten, einige davon sind auf der PASSION“, sagt Daniel Magel von der Initiative Hood Training, die den sogenannt en Bar-Warrior-Cup auf die Beine stellt. Genug Action? Dann geht es ab in die STYLE-Area. Au ch hier gibt es die neuesten Modetrends aus der Szene, ganz gleich ob lässig bedruckte Hoodies, T-Shirts, Beutel, kleine oder große Labels. „Manche Sachen kann man sogar nur hier kaufen“, so Günther. Öffnungszeiten und Eintrittspreise 

Die PASSION Sports Convention ist am Samstag und Sonntag, 11. und 12. März 2017, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt: 7,50 Euro. Die Tickets gelten auch für die Parallelveranstaltung DRAUSSEN. Weitere Informationen gibt es auf Facebook oder unter: www.passionbremen.de.Fotoquelle: MESSE BREMEN/Jonas Ginter.  

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Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz teilen mit: Die Generalstaatsanwaltschaften Bamberg, Frankfurt am Main und Koblenz sowie die Staatsanwaltschaften Köln, Osnabrück, Saarbrücken, Stuttgart und Verden (Aller) führen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in einer gemeinsamen Bund-Länder-Gruppe umfangreiche Ermittlungen gegen führende Mitglieder des Underground-Economy-Forums "crimenetwork.biz". Den Beschuldigten wird vorgeworfen, über dieses inzwischen abgeschaltete Forum mit illegalen Waren und Dienstleistungen gehandelt zu haben. In den Abendstunden des 07.03.2017 durchsuchten mehr als 1000 Ermittler durch das Bundeskriminalamt koordiniert im gesamten Bundesgebiet über 120 Wohnungen und Geschäftsräume und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, welches nun ausgewertet wird. Ein Novum in diesem Phänomenbereich: Erstmals arbeiteten Cyberspezialisten verschiedener Landeskriminalämter und des BKA in einer Ermittlungsgruppe im Bundeskriminalamt in Wiesbaden zusammen. Gemeinsam werteten sie in vier Monaten über eine Million Postings und private Nachrichten von mehr als 260 Usern des Underground-Economy-Forums aus. Sie identifizierten insgesamt 153 Mitglieder des Forums, elf von ihnen werden der Führungsebene zugerechnet. Die anschließenden Ermittlungen gegen die einzelnen Tatverdächtigen führen die zuständigen Polizeidienststellen in den Bundesländern. Den elf mutmaßlichen Administratoren des Forums wird insbesondere den Tatvorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Gegen die Nutzer des Forums wird vornehmlich wegen Betruges, Computerbetruges, Datenhehlerei und Geldwäsche sowie des illegalen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln, Arzneimitteln und Waffen ermittelt. In Rheinland-Pfalz wurden unter Federführung der Landeszentralstelle (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und unter der Koordination des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz die Wohnungen von 7 Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten Rechner und Speichermedien, gefälschte Ausweise und geringe Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt werden. Die Ermittlungen dauern an. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sowie das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bedanken sich bei den befassten Polizeidienststellen für die hervorragende Zusammenarbeit.
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Gestern Abend kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Zusammenarbeit mit dem Zoll ein Gebäude in der Kirchhuchtinger Landstraße. Die Polizisten beschlagnahmten Bargeld, Drogen und Verpackungsmaterial.
Der zivile Einsatzdienst der Polizeiinspektion Süd kontrollierte gegen 17 Uhr eine Teestube im Bremer Süden. Als die Beamten die Teestube betraten, trafen sie verschiedene Personen an, von denen zwei Drogen bei sich trugen. Die beiden Männer, 26 Jahre alt und 23 Jahre alt aus Bremen, müssen sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Das Amtsgericht Bremen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen sodann einen Durchsuchungsbeschluss. Die anschließende Durchsuchung mit weiteren Einsatzkräften, darunter Diensthunde und Beamte des Zolls, führte zur Beschlagnahme von etwa 100 Gramm Marihuana und über 200 Euro Bargeld.
Eine Person musste für den Zeitraum der Kontrolle und Durchsuchung von den Polizisten in Gewahrsam genommen werden. Der 27-jährige Bremer versuchte die polizeilichen Maßnahmen massiv zu stören und zu behindern. Er wurde nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Polizei Bremen führt auch in Zukunft regelmäßig Kontrollen an öffentlichen Orten und in Geschäften durch.
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Bundesumweltministerium stellt 2,4 Millionen Euro aus dem Klimaschutzfonds zur Verfügung

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und die Hochschule Bremen haben sich gemeinsam in einem wettbewerblichen Verfahren um Fördermittel im „Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) für ein „Fahrradmodellquartier Alte Neustadt Bremen – von der Fahrradstraße zur Fahrradzone“ beworben. Nun sind nach vielen Verhandlungsrunden die Förderbescheide für die Umsetzung des Fahrradmodellquartiers bei der Umwelt- und Verkehrsbehörde (1.576.361 Euro) und bei der Hochschule Bremen (834.835 Euro) eingetroffen.
Abbildung 1: Einbindung der Maßnahmen im Modellquartier in die großräumlichen Radverbindungen (z.B. durch die Neustadtswallanlagen, entlang der Weser und in Richtung Woltmershausen; Quelle: bmo
Abbildung 1: Einbindung der Maßnahmen im Modellquartier in die großräumlichen Radverbindungen (z.B. durch die Neustadtswallanlagen, entlang der Weser und in Richtung Woltmershausen; Quelle: bmo
Umwelt- und Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse, zuständig für die Fragen aus Stadtentwicklung, Verkehr und Umweltschutz, freut sich: „Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nimmt mit ihrem Förderprogramm das Thema Klimaschutz im Stadtverkehr ernst. Fahrradförderung ist nicht nur Klimaschutz, sondern entlastet den Stadtverkehr insgesamt.“ Senator Lohse möchte die Pionierrolle Bremens in Sachen Radverkehr weiter ausbauen. „Bremen ist eine Fahrrad-Stadt. Hier haben viele fahrradpolitische Innovationen wie die Fahrradstraße ihren Ursprung. Diese Tradition wollen wir gerne fortsetzen. In der Alten Neustadt soll nun die erste Fahrradzone der Republik entstehen.“
In einer Fahrradstraße hat der Radverkehr Vorrang. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist - oder dies durch die Maßnahmen zu erwarten ist. In Fahrradstraßen darf nebeneinander geradelt werden. Der Autoverkehr ist „Gast“ und deshalb ist auch das Tempo in Fahrradstraßen von vornherein auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Diese Rahmenbedingungen sollen für das gesamte Quartier zwischen Osterstraße / Westerstraße, Langemarckstraße, der Rolandstraße und den Neustadtswallanlagen gelten.
Damit dieses Gebiet auch wirklich fahrradfreundlich wird, sollen mit den Fördermitteln aus dem Klimaschutzfonds nun die Straßen in der Alten Neustadt zwischen Osterstraße / Westerstraße, Langemarckstraße und den Wallanlagen umgestaltet werden. Wo heute Kopfsteinpflaster das Radfahren unbequem macht, sollen Asphaltstreifen in der Fahrbahn ein holperfreies Fahren ermöglichen. Hierbei wird zum Beispiel die Kleine Johannisstraße komplett saniert werden. Auch die Lahnstraße ist im Maßnahmenpaket enthalten.
Von besonderer Bedeutung sind bessere Querungsmöglichkeiten der großen Verkehrsachsen Langemarckstraße und Westerstraße, um das Quartier in Richtung Neustadtbahnhof / Woltmershausen sowie zur neu gestalteten Stadtstrecke an der Weser besser anzuschließen. Dies gilt genauso für eine bessere Erreichbarkeit des zentralen Versorgungsbereichs an der Westerstraße. Insgesamt wird auch der Fußgängerverkehr durch das Freihalten von Gehwegen mittels einer konsequenten Ordnung des Parkens in den neuen Fahrradstraßen deutlich gestärkt.
Mit einem verkehrsberuhigten Bereich am Neustadtswall soll der Campus der Hochschule noch enger zusammenwachsen.
Neue Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, Leihfahrräder, E-Bike-Ladestationen und ein Fahrradreparatur-Café für die Hochschule Bremen
Auf zusätzliche Fahrrad-Abstellmöglichkeiten an allen drei Standorten, ausleihbare Fahrräder und Lastenräder, E-Bike-Ladestationen und ein Fahrradreparatur-Café auf dem Campus Neustadtswall darf sich die Hochschule Bremen (HSB) freuen.
Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey unterstreicht in diesem Zusammenhang die Funktion der Hochschule: „Die HSB ist ein Knotenpunkt im Quartiersnetzwerk in der sich dynamisch entwickelnden Neustadt. Mit den bewilligten Maßnahmen zur Förderung der klimagerechten Mobilität tragen wir dazu bei, die Alte Neustadt zu einem lebendigen Viertel der Innenstadt weiterzuentwickeln. Dabei sehen wir uns in einer zentralen Rolle mit dem Ziel eines ‚Campus Neustadt‘ als Modell für eine wissensbasierte Innenstadtentwicklung.“
Das Projekt „Fahrradmodellquartier“ ist eingebettet in das Klimaschutzkonzept der Hochschule. Der Maßnahmenkatalog beinhaltet Ergebnisse und Empfehlungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung in zentralen Handlungsfeldern. Initiiert wurde es von der School of Architecture der HSB und dem ADFC.
Die Maßnahmenpakete der Hochschule beziehen auch die Standorte nahe Flughafen und in der Werderstraße mit ein – zum Beispiel mit verbessertem Fahrradparken und Lademöglichkeiten für E-Bikes an allen drei Standorten.
Große Unterstützung im Stadtteil
Die Sprecher des Beirates Neustadt, Jens Oppermann und Ingo Mose, betonen: „Der Beirat hat die Bewerbung als Fahrrad-Modellquartier gefordert. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, die Fördermittel in die Neustadt zu holen. Die gemeinsame Umsetzung mit dem Verkehrssenator, der Hochschule, dem Ortsamt, zusammen mit den Initiativen vor Ort, dem Gewerbe und Kultureinrichtungen unterstützt der Beirat gerne.“
Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon: “Die Alte Neustadt ist ein besonderes Quartier – mit seiner Mischung von Wohnen, Gewerbe, Hochschule und Einrichtungen wie der Shakespeare Company und dem Modernes oder dem Südbad. Das Miteinander funktioniert auch deshalb vergleichsweise gut, weil es so viel Radverkehr gibt. Der Antrag hat auch deshalb eine breite Unterstützung gefunden, weil alle etwas davon haben. Es macht den Stadtteil attraktiver.“
Der ADFC hat das Antragsverfahren aktiv unterstützt. Der Landesvorsitzende Tobias Wolf betont: „Bremen als Fahrradstadt erzielt heute einen Verkehrsanteil von 25 Prozent für das Fahrrad. Mit solchen Modellmaßnahmen kann man einen Sprung nach vorn machen und mehr Menschen für das Fahrradfahren gewinnen. Das Modellquartier wird auch mit der Umgestaltung des Deiches und dem Bau der Stadtstrecke eine bessere Anbindung an die geplanten Premiumrouten bekommen.“
Im August 2016 hatten die Fraktionen in der Bremischen Bürgerschaft nahezu einstimmig die Bewerbung zum Fahrradmodellquartier unterstützt. Auch Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Uwe Beckmeyer haben sich in Berlin für den Bremer Gemeinschaftsantrag stark gemacht.
Die Maßnahmenliste des Modellquartiers zum PDF-Download (pdf, 15 KB)

Grafik 1, Quelle: bmo
Grafik 2, Quelle: Institut für Architektur und Städtebau, Hochschule Bremen

Abbildung 2: Erste Idee für eine mögliche Radstation; Quelle: Institut für Architektur und Städtebau, Hochschule Bremen
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Großes Interesse an der Informationsmesse bei jungen Geflüchteten

Bürgermeisterin Karoline Linnert informierte sich bei Filimon Euyob, Rolf Rohde und Misbaou Sow über die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (von links nach rechts).
Bürgermeisterin Karoline Linnert informierte sich bei Filimon Euyob, Rolf Rohde und Misbaou Sow über die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (von links nach rechts).
 
Kaum waren die Türen im Aus- und Fortbildungszentrum heute (Freitag, 3. März 2017) zur Informationsmesse "Zukunftschance Ausbildung" um 15 Uhr geöffnet, da wurde es schon rappelvoll in den Räumen an der Doventorscontrescarpe. Das Interesse an den 80 Plätzen für eine einjährige Einstiegsqualifizierung mit anschließender Ausbildung speziell für junge Geflüchtete war riesengroß. "Ein tolles Projekt, das sich offenkundig herumgesprochen hat", freute sich Bürgermeisterin Karoline Linnert bei der Eröffnung. Sie dankte allen Beteiligten, die zum Erfolg des 2014 gestarteten Projekts beigetragen haben – den Firmen, Ausbildern, Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und dem mit der Umsetzung des Projekts beauftragtem AFZ. "Die Kooperation von Senat, Handelskammer und Handwerkskammer hat sich bewährt. In diesem Jahr schließen die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung ab. Viele Betriebe beteiligen sich schon zum dritten Mal. Das Projekt ist gut für den Wirtschaftsstandort Bremen, der gut ausgebildete Fachkräfte braucht, und gut für die jungen Geflüchteten, die dadurch eine berufliche Perspektive bekommen. Das hat sich bundesweit herumgesprochen. Mehrere Städte haben sich bereits in Bremen nach dem Projekt erkundigt."
Koutayel Balde, Karoline Linnert und Rainer Knoll sind sich einig: Das Projekt „Zukunftschance Ausbildung“ zahlt sich für alle Beteiligten aus.
Koutayel Balde, Karoline Linnert und Rainer Knoll sind sich einig: Das Projekt „Zukunftschance Ausbildung“ zahlt sich für alle Beteiligten aus.
Das Ausbildungsangebot ist breit gefächert – vom Altenpfleger über die Bäckerin bis hin zu Industriemechaniker/innen und Elektroniker/innen für Betriebstechnik. Die Arbeitgeber reichen von kleinen Handwerksbetrieben bis hin zu großen Industrieunternehmen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder an den Info-Tischen wurden von jungen Geflüchteten begleitet, die bereits am Projekt teilnehmen – begehrte Gesprächspartner bei den jungen Frauen und Männern auf der Suche nach dem für sie richtigen Beruf.
Bürgermeisterin Karoline Linnert nutze die Gelegenheit für einen Rundgang durch die Messe. "Wer die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik erfolgreich absolviert, hat keine Probleme bei der Arbeitssuche", erklärte Rolf Rohde, Ausbildungsleiter an der Universität Bremen. Filimon Euyob aus Eritrea, der gerade seine einjährige Einstiegsqualifizierung mit zusätzlichem Deutschunterricht absolviert, und Misbaou Sow aus Guinea, der sich auf seine Zwischenprüfung im ersten Lehrjahr vorbereitet, halfen Rolf Rohde, den Ansturm der interessierten Besucherinnen und Besucher zu bewältigen.
"Ich habe meinen Traumberuf gefunden. Schon als kleines Kind wollte ich Bäcker werden und jetzt mache ich die Ausbildung. Es gefällt mir sehr gut, die Kollegen sind nett", freute sich Koutayel Balde aus Guinea, der in der "Backstube Backen mit Leidenschaft" zum Bäcker ausgebildet wird. Geschäftsführer Rainer Knoll betonte, wie wichtig der zusätzliche Deutschunterricht in der einjährigen Vorbereitungsphase sei. Sein Betrieb macht zum dritten Mal mit beim Projekt "Zukunftschance Ausbildung". "Wir müssen ausbilden. Jammern über fehlende Fachkräfte hilft nicht weiter!"
Fotos: Pressereferat Finanzsenatorin.Sofort.Credit
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In Obervieland wurde am Sonnabendnachmittag ein 12 Jahre alter Radfahrer von einem Linienbus erfasst. Das Kind erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.
Der 12-Jährige fuhr aus dem verkehrsberuhigten Bereich der Straße Habenhauser Windmühlenberg und wollte den Pfarrfeldsweg überqueren. Hierbei übersah er den auf dieser Straße fahrenden vorfahrtsberechtigten Linienbus.

Trotz einer Vollbremsung der 48 Jahre alten Busfahrerin erfasste das Fahrzeug den jungen Radfahrer. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Bei dem Unfall stürzt auch eine Insassin. Sie wurde, wie auch die Busfahrerin, die einen Schock erlitt, ambulant von Rettungssanitätern behandelt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Bundespolizisten haben am frühen Sonntagmorgen um 05:15 Uhr einen 31-jährigen Deutschen aus Delmenhorst im Bremer Hauptbahnhof verhaftet. Es war bekannt, dass im Zusammenhang mit einer Körperverletzung im Potsdamer Hauptbahnhof und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Potsdam gegen ihn vorlag: Entweder eine Geldstrafe von 3020 Euro bezahlen oder eine Haftstrafe von 302 Tagen antreten. Den Betrag konnte der Mann nicht vorlegen. So wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
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Über Notruf 110 wurde dem Lagezentrum der Polizei Bremen ein Pkw gemeldet, der kopfüber in einem Fleet parallel zur Fleetstr. lag. Da bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Fahrzeug befanden, wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit einem Großaufgebot und Taucher am Einsatzort erschienen. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug. Das Fahrzeug, ein Pkw Polo, wurde geborgen und zur Spurensuche sichergestellt. Im Rahmen der durchgeführten Unfallaufnahme konnten Schlammspuren entdeckt werden, die in ein nahegelegenes Parzellengebiet führten. Durch umfangreiche Ermittlungen konnte der vermeintliche Fahrer, ein 21jähriger Bremer, in einer Parzelle gestellt werden. In einer Waschmaschine wurde die stark verschmutzte Kleidung aufgefunden. Der vermeintliche Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Fahrer erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Ersten Ermittlungen zufolge kam der für den Verkehr nicht zugelassene Pkw vermutlich aufgrund erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn der Fleetstr. ab, stieß dort mit einem geparkten Pkw zusammen und geriet anschließend ins Schleudern. Der Pkw überschlug sich und landete schließlich kopfüber im Fleet. Der Fahrer konnte sich aus dem Pkw befreien und flüchtete. Der Sachschaden wird auf ca 8.000 EUR geschätzt.
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