Latest Post


Am Samstagabend führte die Polizei Bremen Kontrollen zur Bekämpfung des Drogenhandels in der Bahnhofsvorstadt und im Viertel durch. Dabei wurden auch in einem Wettbüro und einem Lokal, die als Rückzugsorte für Straßendealer bekannt sind, Personen kontrolliert und diverse Verstöße festgestellt.
Am Abend beobachteten zivile Einsatzkräfte, speziell eingesetzt für die Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität, relevante Personen beim Betreten eines Wettbüros am Bahnhof, das als Rückzugsort bekannt ist. Mit angeforderten Unterstützungskräften wurden bei neun Anwesenden die Personalien überprüft und sie wurden durchsucht. Gegen einen anwesenden potentiellen Erwerber wurde ein 24-stündiger Platzverweis ausgesprochen.
Anschließend wurden die Kontrollen im Viertel im Bereich der Helenenstraße und Ziegenmarkt bis in den späten Abend fortgesetzt. Mehrere Personen wurden kontrolliert und durchsucht, entsprechende Platzverweise erteilt. Dabei wurde auch ein Lokal überprüft, in dem sich zu diesem Zeitpunkt neun Personen aufhielten. Hier wurden die Einsatzkräfte gleich bei mehreren Personen fündig: Sie beschlagnahmten diverse Verkaufseinheiten Crack, Kokain und Marihuana. Darüber hinaus stellten die Polizisten baurechtliche Mängel fest, die an die zuständige Abteilung weitergeleitet wurden.
Auch der Diensthund schlug in der Nacht erfolgreich an: Im Bereich Fehrfeld machte er zwei Bunkerfunde aus. Durch die parallel eingesetzten Zivilkräfte wurden zwei weitere Bunker gefunden und zwei Drogendelikte mit Händler und Erwerber beweissicher festgestellt. Insgesamt wurden hier 17 Päckchen Marihuana beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.
.

LTE All 2 GB


Samstagnacht gegen 01.40 Uhr kam eine 50-jährige Bremerin in Burglesum mit ihrem BMW von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Masten. Die Frau stand dabei unter Alkoholeinfluss und war durch ihr Mobiltelefon abgelenkt. Sie kam mit leichten Verletzungen davon.
Die 50-Jährige war auf der Bremerhavener Heerstraße unterwegs als sie kurz vor der Einmündung zur A 270 nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sie fuhr noch einige Meter über die Böschung und kollidierte anschließend mit einem Ampelmast sowie dem Mast eines Verkehrsschildes. Durch den Aufprall hat sie leichte Verletzungen erlitten. An dem Fahrzeug entstanden erhebliche Beschädigungen. Da die Fahrerin angab, zuvor ein Glas Wein getrunken zu haben, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,9 Promille. Zudem sei die Frau nach eigenen Angaben von ihrem Mobiltelefon abgelenkt gewesen.
Auf die Bremerin kommt nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Bereits vor Ort beschlagnahmten die Einsatzkräfte ihren Führerschein.
.

LTE All 2 GB


Im Rahmen von standardmäßigen Überprüfungen interner Abläufe stellte die Polizei Unregelmäßigkeiten bei Zulagenabrechnungen im Bereich der Landesentschärfung fest. Diese Erkenntnisse wurden durch die Polizei umgehend an das Referat Interne Ermittlungen beim Senator für Inneres zur Aufnahme der Ermittlungen weitergegeben.
Gegen mindestens drei Beamte einer Spezialeinheit, die auch Aufgaben als Entschärfer wahrnehmen, besteht der Verdacht, unrechtmäßig Zulagen erschlichen zu haben. Sie sollen bei Einsätzen als Sprengstoffentschärfer Zulagen falsch abgerechnet haben. Dies fiel kürzlich einem Vorgesetzten bei einer routinemäßigen Überprüfung auf. Die Polizisten wurden sofort in andere Abteilungen versetzt und mit anderen Aufgaben betraut.
.

LTE All 2 GB

Junge Gesichter, Informationen, Diskussionen und Musik – dafür steht die „Nacht der Jugend“. Und die fand nun bereits zum 20. Mal im Bremer Rathaus statt. Die traditionelle Veranstaltung erinnert an die Verbrechen der NS-Diktatur und die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Jährlich fungiert die „Nacht der Jugend“ als Gegenpol zu Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus. Die zentrale Botschaft: Jeder Mensch ist wertvoll und besitzt eine unantastbare Würde.
Eröffnung mit Bürgermeister Carsten Sieling, Ehrengast Dan Goren und Moderatorin Irina Drabkina (Jüdische Gemeinde Bremen)

Eröffnung mit Bürgermeister Carsten Sieling, Ehrengast Dan Goren und Moderatorin Irina Drabkina (Jüdische Gemeinde Bremen)

Bürgermeister Carsten Sieling eröffnete die Veranstaltung am 8. November 2017 in der Oberen Rathaushalle gemeinsam mit dem diesjährigen Ehrengast Dan Goren. Sieling: „Zum 20. Mal findet nun die Nacht der Jugend statt. Das ist ein ganz besonderes Jubiläum. Die Art und Weise, wie hier an die Verbrechen der Nazizeit erinnert und gleichzeitig für eine menschenfreundliche Gegenwart gekämpft wird, ist einzigartig. Allen, die sich für die Nacht der Jugend das ganze Jahr über engagieren, danke ich von ganzem Herzen.“ Der diesjährige Ehrengast aus Haifa (Israel), Dan Goren (92), geboren in Deutschland, hat die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 erlebt und überlebt. Den jungen Zuhörenden berichtete er von seinen Eindrücken, sprach von „der brennenden Synagoge“ und seiner Familiengeschichte. Dan Goren: "Es ist für mich ein sehr schlimmes Ereignis, eine Erinnerung, die mich wahrscheinlich bis zum Ende meines Lebens begleiten wird." Goren weiter: „Für die heutige Zeit wünsche ich mir, dass sich die Menschen freundlich begegnen und sich so schlimme Ereignisse wie in der NS-Zeit niemals wiederholen.“
Abwechslungsreiches Programm im Festsaal
Abwechslungsreiches Programm im Festsaal
Im Verlauf des Abends gab es viel zu sehen, zu hören und zu erleben. So zum Beispiel den deutsch-türkischen Kabarettisten und Cartoonisten Muhsin Omurca mit seinem Programm. Für beeindruckende Musik mit wichtigen Inhalten sorgten auf der Bühne in der Oberen Rathaushalle auch der Chor und das Orchester des Ökumenischen Gymnasiums, der Rapper Stunnah und die junge Funkrock-Band Shelter. Und unter dem Motto "Wir sprechen darüber" sprachen im Senatssaal Kinder von Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma über ihr Leben mit dem schweren Erbe. Im Kaminsaal fand die große Diskussion unter dem Veranstaltungsmotto "Wann, wenn nicht jetzt" statt, an der neben Bürgermeister Carsten Sieling auch Irmela Mensah-Schramm teilnahm, sie kratzt seit vielen Jahren Neonazi-Aufkleber ab und übersprüht rechte Graffiti. In den Fluren gab es an diversen Infoständen – beispielsweise von Fluchtraum Bremen e.V., der Stadtbibliothek und dem Bremer Jugendring – Einblicke in deren wichtige Arbeit.
Beeindruckende Musikauftritte in der Oberen Rathaushalle
Beeindruckende Musikauftritte in der Oberen Rathaushalle
Rund 400 Jugendliche hatten die Veranstaltung das ganze Jahr über vorbereitet und konnten auch in dieser Ausgabe mit einem vielfältigen Programm wieder zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher in die Räume des Rathauses locken. Alle, die mitmachen, unterstützen die Werte der Veranstaltung: Respekt, Anerkennung, Verantwortung, Freiheit, Solidarität und Demokratie. Das diesjährige Motto lautete: "Wann, wenn nicht jetzt?" - es stammt vom Autor Primo Levi, der das Konzentrationslager Ausschwitz überlebte und einem seiner Bücher diesen Titel gab.
Diskussion unter dem Veranstaltungsmotto
Diskussion unter dem Veranstaltungsmotto "Wann, wenn nicht jetzt" im Kaminsaal
Hintergrund – Reichspogromnacht
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und jüdische Geschäfte angezündet, Wohnungen demoliert und Menschen jüdischen Glaubens von den Nazis misshandelt, in Konzentrationslager verschleppt, verfolgt und ermordet. Die Reichspogromnacht war ein Wendepunkt, von der Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden seit 1933 hin zu einer systematischen Verfolgung, die im grausamsten Völkermord der Geschichte gipfelte.
.

LTE All 2 GB


Zwei verletzte Personen

Um ca. 17:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer starken, dunklen Rauch aus dem Keller eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses im Randweg im Stadtteil Oslebshausen. Es sollten sich noch Personen im Gebäude befinden.
Der einsatzführende Disponent in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehr- und Rettungswachen 1 und 5, die Freiwilligen Feuerwehren Burgdamm und Grambkermoor, den Notarzt und zwei Rettungswagen.
Die ersteintreffenden Kräfte, die bereits nach 7 Minuten vor Ort waren, bestätigten die Meldungen der Anrufer.
Im Keller des Gebäudes brannte diverses Gerümpel. Während ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr das Feuer im Keller bekämpfte wurden zwei weitere Trupps unter Atemschutz zur Rettung der Personen in den oberen Geschossen des Hauses eingesetzt.
Zwei Personen wurden unter dem Einsatz von Fluchtrettern aus ihren Wohnungen gerettet, vom Rettungsdienst versorgt und anschließen in Bremer Kliniken transportiert.
Um 18:16 Uhr konnte durch den Einsatzleiter "Feuer aus" gemeldet werden.
Das Gebäude wurde maschinell entraucht, alle Wohnungen kontrolliert und der Kellerbereich von der Wesernetz stromlos geschaltet.
Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen vor Ort.
Die Schadenhöhe wird vom Einsatzleiter auf ca. 20.000 € geschätzt, die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
.

LTE All 2 GB


Nach dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in der Nacht zum Dienstag in der Bremer Vahr, geben Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Informationen bekannt.
Die ersten Ergebnisse der umfangreichen Spurensicherung ergaben, dass die Explosion mit einer Handgranate herbeigeführt wurde. Die Ermittlungen sind hierbei noch nicht abgeschlossen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen der Sprengstoffexplosion und einem Vermisstenfall aus Oldenburg wird derzeit geprüft. Die Polizei Bremen ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bremen und der Polizei Oldenburg.
Die Erstbewertung dieser Sprengstoffexplosion hat bei Beurteilung des Ortes und der Uhrzeit ergeben, dass es sich möglicherweise um eine "Warnung aus dem Gewaltmilieu" und nicht um eine gezielte Tötungsabsicht einer Person handeln könnte. Es liegen zurzeit keine konkreten Erkenntnisse vor, dass zu weiteren Gewalthandlungen kommen soll. Die Polizei Bremen wird aufgrund dieser Sicherheitslage aktuell neben den strafrechtlichen Ermittlungen an möglichen Gefahrenorten zur Gefahrenabwehr verstärkte Präsenzmaßnahmen und bei Verdacht gezielte Kontrollen vornehmen. Die derzeitige Gefahrenbeurteilung ergibt jedoch keine konkrete Gefahr für Personen sowie unbeteiligte Bürgerinnen und Bürger.

Bombe explodiert in der Nacht

.

LTE All 2 GB


Ein unbekannter Mann hat am Dienstagmittag in der Bremer Neustadt eine 90 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung überfallen und verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Als die Seniorin nach einem Einkauf ihre Wohnungstür in einem Mehrparteienhaus in der Karl-Lerbs-Straße aufschloss, stand der fremde Mann hinter ihr und drängte sie hinein. Der Räuber bedrohte die 90-Jährige mit einer Schusswaffe und schlug sie zu Boden. Als die Bremerin daraufhin laut um Hilfe rief, flüchtete der Angreifer ohne Beute. Die Seniorin erlitt bei der Attacke Verletzungen am Kopf und wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei fragt: "Wer hat zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr in der Karl-Lerbs-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den Täter geben? Der Mann wurde als groß, etwa 50 bis 60 Jahre alt, mit dunklen kurzen Haaren beschrieben. Er trug eine dunkle Jacke, die einer Uniformjacke glich. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen."
.

LTE All 2 GB


Vergangenen Freitag gelang es zivilen Drogenfahndern der Polizei Bremen einen 22 Jahre alten amtsbekannten Drogenhändler festzunehmen. Das Amtsgericht Bremen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln.
Der Verdächtige war den Mitarbeitern der Ermittlungsgruppe Straßendeal bereits seit Ende letzten Jahres bekannt. Er machte sich in mindestens sechs Fällen verdächtig, mit Drogen gehandelt zu haben. Seine "illegalen Geschäfte" tätigte der aus Somalia stammende Mann ausschließlich im Viertel oder in den Wallanlagen. Hier konnten ihn Zivilbeamte mehrmals bei Handelsvorgängen beobachten und vorläufig festnehmen. Zudem fanden die Einsatzkräfte stets Marihuana oder Kokain bei dem Verdächtigen, in seiner unmittelbaren Nähe oder bei den Abnehmern seiner "Ware".
Freitagmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen den 22-Jährigen in der Straße Vor dem Steintor und wurden prompt erneut fündig. Er hatte wieder mehrere Verkaufseinheiten Drogen bei sich. Weiterhin lag mittlerweile ein Haftbefehl gegen den Mann vor, so dass die Polizisten nicht nur ein weiteres Strafverfahren einleiten konnten, sondern für den Verdächtigen auch die Handschellen klickten. Er befindet sich seit Freitag in Untersuchungshaft.
.

LTE All 2 GB

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.