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Zu einer Auseinandersetzung zweier gegnerischer Fußballer kam es am Sonntagnachmittag auf der Sportanlage Jürgensdeich in Hemelingen, nachdem sie vom Schiedsrichter die rote Karte gesehen hatten.
Der Schiedsrichter sah sich gezwungen, nach etlichen roten Karten das Landesligaspiel zwischen dem TS Woltmershausen und FC Union 60 abzubrechen. Doch zwei Spieler ignorierten das Signal des Schiris, vom Platz zu gehen und setzten ihren begonnenen Streit fort. Die beiden 25- und 27-jährigen Fußballer gerieten anscheinend derart außer Kontrolle, dass nach Zeugenaussagen einer von beiden dem anderen eine Wasserflasche ins Kreuz warf. Nach derzeitigem Kenntnisstand hinterließ der Wurf keine Verletzungen.
Die Einsatzkräfte der Polizei verteilten am Ende ebenfalls rote Karten in Form von Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an.
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Zwei Schüsse in die Luft führten am Sonntagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei in der Vahr. Einsatzkräfte nahmen einen 22 Jahre alten Verursacher fest.
Spaziergänger beobachteten, wie der 22-Jährige aus einer Pizzeria in der Schnevedinger Straße kam und mit einer Pistole Schüsse in die Luft abgab. Anschließend ging er wieder in das Schnellrestaurant zurück. Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine scharfe Waffe handelte, rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen an. Die Einsatzkräfte konnten den Verursacher schnell stellen und festnehmen. Die Waffe, eine Gaspistole, wurde in der Pizzeria gefunden und beschlagnahmt. Der 22 Jahre alte Mann aus Indien und sein 26-jähriger Landsmann wurden wegen des Verdachtes des illegalen Aufenthalts festgenommen. Den 22-Jährigen erwartet zudem ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Pizzeria wurde von der Polizei geschlossen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Am Samstagmorgen stellten Einsatzkräfte in der Östlichen Vorstadt einen 47-Jährigen nachdem dieser zuvor in ein Büro eingebrochen war. Das Amtsgericht Bremen erließ Haftbefehl gegen den Mann.
Um kurz nach halb sechs Uhr morgens meldete eine Zeugin über den Notruf der Polizei laute Geräusche aus der Mathildenstraße. Zudem sah die Frau diverse Glassplitter auf dem Gehweg liegen. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte trafen den Eindringling noch in den Geschäftsräumen an und nahmen ihn fest. Um in das Büro zu kommen, zerschlug der 47-Jährige ein Oberlicht über der Eingangstür.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen den Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz einen Untersuchungshaftbefehl.
Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten der Zeugin, die sofort den Notruf wählte, als sie verdächtige Geräusche hörte. Hierdurch waren die Polizisten schnell vor Ort und konnten den Einbrecher noch vor Ort stellen.
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Nach einem bewaffneten Raubüberfall am Montagvormittag im Stadtteil Hemelingen, hat das Geldinstitut jetzt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt.
Der mit einer schwarzen Sturmhaube maskierte Mann betrat gegen 9.20 Uhr die Filiale in der Hemelinger Heerstraße. Er bedrohte die 27 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe und ließ sich Bargeld herausgeben. Anschließend flüchtete der Räuber mit der Beute.
Der schlanke, etwa 185 Zentimeter große Mann, trug eine dunkelblaue Jeans und eine schwarze Kapuzenjacke. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem Flüchtenden ein und sicherte am Tatort erste Spuren.
Das betroffene Geldinstitut hat zwischenzeitlich für Hinweise, die zur Ergreifung des Täter und dessen rechtskräftiger Verurteilung führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt. Die Polizei bittet weiterhin mögliche Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
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Keine verletzten Personen

Am 23.03.2018, um 18.34 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle von mehreren Anrufern ein Feuer in der Wormser Straße im Ortsteil Tenever gemeldet.
Aufgrund der Meldungen wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 3, die Freiwillige Feuerwehr Osterholz sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Insgesamt waren neun Fahrzeuge mit ca. 40 Einsatzkräften vor Ort.
Beim Eintreffen brannte es in einer Wohnung im 4. Obergeschoss eines 15-geschossigen Wohnhauses. Dort waren in der Küche Einrichtungsgegenstände in Brand geraten, die Bewohner hatten die Wohnung bereits verlassen.
Das Feuer wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren, eines davon über eine Drehleiter im Außenangriff, bekämpft und gelöscht.
Zeitgleich wurde von einem Trupp das Gebäude kontrolliert und gelüftet.
Um 19.18 Uhr konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Personen wurden nicht verletzt, den Sachschaden schätzt der Einsatzleiter auf ca. 100.000 €.
Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
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Am 23.03.2018 gegen 13:30 Uhr erreichte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle mehrere Anrufe. In einem eingeschossigen Wohngebäude in der Straße „Bei den fünf Giebeln“ sollte ein Wohngebäude in voller Ausdehnung brennen. Weiterhin hieß es, dass sich noch mindestens eine Person im Gebäude aufhalten sollte.
Zur Einsatzstelle wurden die Feuerwachen 1 und 4, der Einsatzleitdienst, der Direktionsdienst, die freiwillige Feuerwehr Neustadt sowie der Rettungsdienst Bremen alarmiert.
Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass das Erdgeschoss in voller Ausdehnung brannte. Vier Trupps wurden unter Atemschutz mit vier Strahlrohren eingesetzt. Eine Person konnte schnell aus dem Gefahrenbereich geführt und mit einer leichten Rauchgasintoxikation an den Rettungsdienst übergeben werden.
Durch die umgehend eingeleitete und personalintensive Suchmaßnahme der Feuerwehr konnten zwei weitere Personen im Gebäude aufgefunden und gerettet werden. Eine der beiden Personen musste direkt nach der Rettung an der Einsatzstelle reanimiert werden. Zwei der geretteten Personen -darunter der reanimierte Bewohner- wurden ins Krankenhaus verbracht.
Nach einer halben Stunde wurde vom Einsatzleiter “Feuer in der Gewalt“ gemeldet.
Die Aufräumarbeiten dauern zurzeit noch an.
Insgesamt waren zehn Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und sechs Rettungsdienstfahrzeuge mit 38 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.
Die Schadenhöhe wird vom Einsatzleiter auf ca. 150.000 Euro geschätzt.
Zur Brandursache kann zurzeit keine Aussage getroffen werden. Die Kriminalpolizei übernimmt die Brandursachenermittlung.

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Zivilkräfte der Bremer Polizei entdeckten in der Nacht zu Donnerstag in Blumenthal eine große Drogenplantage. In einer Werkshalle beschlagnahmten die Ermittler 800 Cannabispflanzen und mehr als 20.000 Setzlinge. Zwei 33 und 40 Jahre alte Männer wurden festgenommen.
Ermittlungen führten die Zivilkräfte am Mittwochabend zu einer Lagerhalle in Blumenthal. Da der Verdacht bestand, dass dort Drogen angebaut wurden, erwirkte die Staatsanwaltschaft noch in der Nacht einen Durchsuchungsbeschluss. In der Halle entdeckten die Polizisten die große Drogenplantage und beschlagnahmten die Pflanzen. Zwei mutmaßliche Betreiber aus Niedersachsen und den Niederlanden wurden vor Ort angetroffen und festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Bremen erwirkte gegen beide Untersuchungshaftbefehle. Weitere umfangreiche Ermittlungen dauern an.

Seit Anfang des Jahres beschäftigt die Staatsanwaltschaft Bremen und die Polizei Bremen eine Serie von Raubüberfällen auf Spielhallen. Nach intensiven Ermittlungen konnte nun ein 21 Jahre alter sog. Intensivtäter ermittelt werden.
Der 21-Jährige war bereits Anfang März in Bremen aufgrund von Ermittlungen wegen Betruges in seiner Wohnung festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der Intensivtäter konnte nun auch als Kopf einer vierköpfigen Bande, die im dringenden Verdacht steht, in Bremen im Januar und Februar 2018 drei bewaffnete Raubüberfälle auf Spielotheken begangen zu haben, überführt werden. Der Beschuldigte ist der Polizei kein Unbekannter: Er war bereits 2015 wegen Raubüberfällen auf Spielhallen und Busfahrer zu einer mehrjährigen Jugendstrafe verurteilt worden und steht unter Bewährung.
Die drei weiteren Mitglieder der Bande im Alter von 20 bis 24 Jahren sind ebenfalls in Bremen wohnhaft. Sie wurden vorläufig festgenommen. Gegen den 21-jährigen Tatverdächtigen, der jeweils bewaffnet mit Machete bzw. Pistole die Spielhallen betreten haben soll, wurde bereits in der letzten Woche der vom Jugendrichter erlassene Untersuchungshaftbefehl durch Bremer Spezialeinsatzkräfte vollstreckt. Im aktuellen Fall hat die Staatsanwaltschaft Bremen einen Untersuchungshaftbefehl wegen schweren Bandenraubes beantragt.
Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Mögliche weitere Tatzusammenhänge werden noch geprüft.
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