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Bundespolizisten haben einen 24-jährigen Mann gegen seinen Widerstand zweimal hintereinander im Bremer Hauptbahnhof festnehmen müssen. Er hatte lautstark Reisende und Bundespolizisten belästigt. Dann soll gedroht haben, "einen Laden auseinanderzunehmen".
Der Deutsche erhielt zunächst nur einen Patzverweis für den Bremer Hauptbahnhof, weswegen er die Bundespolizisten mit übelsten Schimpfworten beleidigte. So wurde er zur Personalienfeststellung mit auf die Wache genommen. Danach wollte er die Wache nicht verlassen, beleidigte die Beamten weiter und trat auch von außen gegen die Tür.
In einem Zeitungsgeschäft randalierte er erneut, schlug auf einen Zeitungsstapel und verängstigte das Personal. Schließlich fand er sich in Handschellen auf dem Boden wieder. Der Atemalkoholwert betrug 1,67 Promille.
Im Gewahrsamsraum trat er "ausdauernd" gegen die Zellentür. Nach dem Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung dauern an. Er wurde erneut entlassen.
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Ein Hochzeitskonvoi bremste am Samstagnachmittag auf der A1 den Verkehr aus. Nach Zeugenaussagen "besetzten" drei Autos die Fahrstreifen der Autobahn und reduzierten die Geschwindigkeit. Vor diesen drei Fahrzeugen pendelte ein Wagen in Schlangenlinien auf allen drei Fahrstreifen hin und her. Kurz darauf wurde der Konvoi von Polizeikräften gestoppt.
Ein Anrufer hatte dem Notruf der Bremer Polizei geschildert, wie ein mit Fahnen geschmückter und mit eingeschalteten Warnblinklichtern fahrender Autokonvoi auf der A1 in Richtung Osnabrück unterwegs war. Vor dem Konvoi fuhren drei Fahrzeuge darunter ein dunkelblauer BMW und "besetzten" alle drei Fahrstreifen. Sie bremsten den nachfolgenden Verkehr aus, so der Zeuge. Vor diesen Pkw soll ein schwarzer Mercedes der C-Klasse in Schlangenlinien über alle Fahrstreifen hin und her gependelt sein. Die Fahrzeuge konnten kurz darauf von Einsatzkräften in der Kattenturmer Heerstraße angehalten werden. Die Fahrer wurden überprüft und ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die am Samstagnachmittag auf dem Bremer Teilstück der A1 unterwegs waren. Die Verkehrsbereitschaft der Bremer Polizei nimmt unter der Telefonnummer 0421 362 14850 Zeugenhinweise entgegen.
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Zollfahnder haben am 26.04.2018 einen 38-jährigen Mann in Bremen, bei dem Versuch zwei Waffen und 500 Schuss Munition zu kaufen, festgenommen. Das Kaufgeschäft war zuvor im Darknet arrangiert worden, allerdings geriet der Kaufinteressent an Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main. Bei der vereinbarten Übergabe erfolgte der Zugriff durch eine Spezialeinheit des Zolls. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellten die Ermittler fünf Deko-Waffen sowie im Kleiderspint am Arbeitsplatz eine Pistole P 8 und 25 Schuss Munition sicher. Zudem sorgte der Fund einer vermeintlich scharfen Handgranate zur Evakuierung des Wohnhauses. Der herbeigerufene Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass die Handgranate unbrauchbar gemacht worden war. Dies war allerdings nur für die Fachleute erkennbar.
Die am Arbeitsplatz sichergestellte Pistole durfte der Sportschütze zwar legal besitzen, aber nicht in dieser Form aufbewahren. Die Deko-Waffen, vier Pistolen und eine Schrotflinte, waren nicht den Vorschriften entsprechend zurückgebaut, weshalb nun Gutachten eingeholt werden müssen. Der 38-Jährige bewahrte in seiner Wohnung außerdem sechs legale Schusswaffen und mehrere Tausend Schuss Munition auf. Diese wurden von der zuständigen Waffenbehörde konfisziert.
Der Tatverdächtige wurde nach den Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Das Ermittlungsverfahren unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bremen wurde im März 2018 eingeleitet.
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Zur Mittagszeit kam es in der Innenstadt zu einem schweren Verkehrsunfall in der Martinistraße.
Der Unfall ereignete sich in Höhe der Bredenstraße als ein Personenwagen und ein Lastwagen zusammenstießen. Die Unfallursache ist zurzeit unbekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden drei Personen leicht verletzt. Die Martinistraße musste in beide Richtungen zwischen Tiefer und Am Brill für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Die Autofahrer werden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.
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Am Samstagmorgen wehrte sich eine 44-jährige Bremerin erfolgreich gegen den Versuch, von drei Männern überfallen zu werden. Sie ging zu Fuß durch den Bürgerpark in Richtung ihrer Arbeitsstelle, als sie sich plötzlich drei Männern gegenübersah, die Geld verlangten.
Die Frau ging auf ihren Arbeitsweg am Hollersee vorbei in Richtung Park. Plötzlich sprangen drei Männer aus einem Gebüsch und verlangten Geld von ihr. Als die 44-Jährige ihnen energisch entgegnete, dass sie verschwinden sollen, hielten zwei des Trios sie fest und der dritte Täter versuchte, ihr die Tasche zu entreißen. Sie wehrte sich derart heftig, dass die Räuber von ihr abließen und flüchteten.
Das kriminelle Trio wird wie folgt beschrieben: Alle drei werden auf 25 bis 30 Jahre alt geschätzt, ein Täter hatte blonde Haare, die an der rechten Seite kurz rasiert waren und auf der linken länger wuchsen. Der Mann war bekleidet mit einem roten Polo-Shirt, Jeans und weißen Addidas-Turnschuhen. Ein zweiter hatte kurze, schwarze Haare. Bekleidet war er mit einem schwarz kariertem Hemd und einer Jeansjacke. Der dritte hatte ebenfalls kurze, schwarze Haare und war komplett in Schwarz gekleidet.
Hinweise auf die Täter nimmt der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät: Wenn Sie bestohlen oder ausgeraubt werden sollen, denken Sie daran, dass Ihre Gesundheit und Ihr Leben immer vor dem Schutz materieller Werte steht. Schreien Sie laut. Machen Sie auf sich aufmerksam, wenn es Ihnen möglich ist, zum Beispiel mit einer Trillerpfeife. Mehr Tipps dazu gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen.
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In dem Ermittlungsverfahren gegen Muslim Aliyashanov wegen Totschlags bitten Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen weiter um Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Polizei fahndet mit einem Video und Fotos nach dem Flüchtigen. Die Staatsanwaltschaft Bremen hat eine Belohnung von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, ausgelobt. Der Beschuldigte hatte am Abend des 2. November 2017 im Laufe einer Auseinandersetzung einen damals 20-Jährigen im Steintorviertel mit einem Messer tödlich verletzt.
Im Zuge der Ermittlungen führten Spuren auch nach Berlin. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich der 23-Jährige dort dauerhaft aufhält. Er reiste vor der Tat von Berlin nach Bremen und nach polizeilichen Erkenntnissen am Tag nach dem Tötungsdelikt wieder zurück nach Berlin. Er lebte in verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen u.a. in Berlin/Henningsdorf. Seit dem 4. November 2017 fehlt jede Spur von ihm. Nach zwei Fahndungsaufrufen in der überregionalen Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" gingen Hinweise ein, dass der Gesuchte in Berlin gesehen worden sein soll. Der 23-Jährige soll Kampfsport / Boxsport machen und auch an entsprechenden Veranstaltungen in der Vergangenheit teilgenommen haben. Die Polizei Bremen startet nun einen erneuten Fahndungsaufruf mit noch nicht veröffentlichten Fotos und Videoaufnahmen des Täters. Der Flüchtige ist auf einer Videosequenz zu sehen. Der Film zeigt den Mann kurz vor der Tat in einem Supermarkt im Steintorviertel. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt, wer Angaben zum Aufenthaltsort des Täters machen kann? Wer weiß, wo sich der Gesuchte aufhält?
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt. Hinweisgeber wenden sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421-362-3888 oder jede andere Polizeidienststelle.
Unter https://www.polizei.bremen.de/detail.php?gsid=bremen09.c.23227.de gelangen Sie zu dem Video auf der Homepage der Polizei Bremen.
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Gestern Abend brachen zwei unbekannte Verdächtige bei einer 67 Jahre alten Dame in Hemelingen ein. Als die Hausbesitzerin die Einbrecher vertreiben wollte, gingen diese sie körperlich an.
Gegen 22 Uhr nahm die Bewohnerin des Hauses in der Marschstraße ein Scheibenklirren wahr. Sie rief sofort über den Notruf die Polizei. Als sie nach unten ging, um nachzuschauen, entdeckte sie zwei Männer im Erdgeschoss ihres Hauses. Die Unbekannten hatten zuvor eine Fensterscheibe mit einem Metalltisch eingeschlagen. Die 67-Jährige schrie die Verdächtigen an, dass sie verschwinden sollten. Daraufhin kam einer der Männer auf die Frau zu, schubste sie auf ein Sofa und schlug ihr einmal mit der flachen Hand ins Gesicht. Kurz vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte der Polizei Bremen ergriffen beide Verdächtige ohne Beute die Flucht. Hinterhereilende Polizisten verloren die Männer am nahe gelegenen Friedhof aus den Augen. Auch der Einsatz eines Diensthundes verlief ergebnislos.
Der Polizei Bremen liegt folgende Beschreibung der Tatverdächtigen vor: Die Einbrecher sollen laut Zeugenaussagen etwa 20 Jahre alt, und jeweils 170 bzw. 180 cm groß sein. Sie waren komplett in schwarz gekleidet inkl. Basecaps und Handschuhen. Die Männer hatten jeweils Embleme auf der Oberbekleidung (bei dem größeren Verdächtigen Sichel und Stern als Motiv). Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421/362-3888 entgegen.
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In der Auseinandersetzung um eine gerechtere Verteilung der Einsatzkosten bei Fußballspielen im Zusammenhang mit Risikospielen ziehen der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, und der Innensenator Bremens, Ulrich Mäurer künftig an einem Strang. Lewentz und Mäurer haben sich heute (23. April 2018) in Mainz getroffen, um über das weitere Vorgehen gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) nach dem Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts im Februar zu beraten. Dabei waren sich beide einig, dass es in Zukunft einen "gerechten finanziellen Ausgleich" seitens der DFL für die erhöhten Personalausgaben der Polizei bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga geben müsse. Mäurer und Lewentz wollen gemeinsam bei der nächsten Innenministerkonferenz Anfang Juni in Quedlingburg unter ihren Kollegen für eine entsprechende Lösung werben.
Senator Mäurer: "Verschiedene Regelungen mit den Bundesländern und daraus resultierende endlose Rechtsstreits machen auch für die DFL am Ende keinen Sinn. Aus diesem Grund plädieren wir für die Beilegung des Rechtsstreits sowie für die Einrichtung eines Fonds, in den die DFL jährlich eine zweistellige Millionensumme einzahlt. Hieraus wird künftig ein Teil der Mehrkosten ausgeglichen, die den Polizeien bei den Hochrisikospielen entstehen."
Minister Lewentz betonte: "Die stark wachsende Wirtschaftskraft von Profivereinen und DFL gibt es durchaus her, die DFL an den Mehrkosten für Hochrisikospiele zu beteiligen. Es gibt immense Erlöse aus Spielerverkäufen und Werbeeinnahmen im Fußballgeschäft, dann dürfen wir auch erwarten, dass gerade mit Blick auf vermehrte Gewaltexzesse die zunehmenden Kosten für einen verstärkten Polizeieinsatz nicht alleine beim Steuerzahler aufschlagen."
Das Oberverwaltungsgericht Bremen hatte am 21. Februar dieses Jahres im Rechtsstreit den ersten Gebührenbescheid aus Bremen an die DFL als rechtlich zulässig und die gesetzliche Regelung als verfassungskonform bestätigt. Die DFL hatte daraufhin umgehend angekündigt, vor das Bundesverwaltungsgericht zu gehen. Bei dem Verfahren ging es um das sogenannte Nordderby am 19. April 2015 in Bremen.
Bremens Innensenator Mäurer hatte stets betont, dass er für außergerichtliche Lösungen offen sei. Die Bürgerinnen und Bürger hätten allerdings kein Verständnis mehr dafür, dass die DFL Jahr für Jahr ihre Einnahmen steigere und zugleich die Kosten für Polizeieinsätze auf die Allgemeinheit abwälze.
So feiert die DFL in ihrem aktuellen Report aus diesem Jahr den 13. Umsatzrekord in Folge und einen Gesamterlös der beiden deutschen Profiligen, die erstmals die 4-Milliarden-Euro-Marke erreichte. 14 Bundesligisten meldeten in der vergangenen Spielsaison Erlöse von mehr als 100 Millionen Euro. Anders stellt sich die "polizeiliche Saison" 2016/2017 dar: Gegenüber 2015/2016 ist die personelle Gesamtbelastung der Länderpolizeien und der Bundespolizei erneut gestiegen. In 2016 /2017 sind in den ersten drei Ligen 2.240.607 Arbeitsstunden bei der Polizei angefallen. Bezogen auf die Fußballspiele der ersten und zweiten Bundesliga waren es rund 1,4 Millionen Stunden. Die personellen Kosten insgesamt liegen für die Polizeien damit jährlich bei weit über 112 Millionen Euro. Hinzu kommen noch erhebliche Kosten bei den Sachausgaben.
"Was wir fordern ist nicht neu. Andere Länder wie Frankreich oder Italien praktizieren bereits unterschiedliche Modelle der Kostenbeteiligung von Fußballvereinen an Polizeieinsätzen. Es wird Zeit, dass sich nun auch die DFL bewegt", unterstrichen Mäurer und Lewentz.
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