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Seit Dienstag, 21. Mai, bis einschließlich Donnerstag, 23. Mai, findet zum zweiten Mal die internationale Stückgutmesse Breakbulk Europe in Bremen statt. In den Messehallen auf der Bürgerweide werden neben über 11.000 Gäste aus aller Welt auch über 550 Aussteller erwartet. Breakbulk bezeichnet Stückgutfracht, die wegen ihrer Größe, ihres Gewichts oder ihrer Menge nicht in Containern transportiert werden kann. Dazu gehören unter anderem große Maschinen, Windkraftanlagen, Stahlerzeugnisse, Forstprodukte oder Fahrzeuge.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Breakbulk auch in diesem Jahr wieder hier in Bremen begrüßen dürfen. Für Bremen ist es eine große Auszeichnung und Anerkennung, dass die Veranstalter erneut den Hafenstandort Bremen als Austragungsort für ihre internationale Messe gewählt haben. Unsere Häfen in Bremen und Bremerhaven sind zusammen der volumenmäßig größte Breakbulk-Hafen Deutschlands. Mit Kompetenz und Gastfreundschaft wird sich Bremen von seiner besten Seite für alle Besucherinnen und Besucher zeigen“, so Bürgermeister Dr. Carsten Sieling.
Auch Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, ist sehr erfreut: „Mit der wiederholten Ausrichtung der Messe hier in Bremen kann für die Breakbulk Europe nicht nur ein weiterer Besucherrekord vermeldet werden, auch Bremen profitiert in vielerlei Hinsicht von der Fachmesse. Zuvorderst hat die Hafenwirtschaft in Bremen und Bremerhaven die Möglichkeit, sich und ihr Portfolio zu präsentieren. Aber auch unsere Innenstadt kann sich als touristischer Hotspot zeigen und dieses Großevent wird für den Einzelhandel und die Gastronomie positiv spürbar sein.“
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Gemeinsame Eröffnung der Breakbulk Europe 2019 in Bremen
 
Veranstalter der Messe ist die international agierende Messegesellschaft ITE. "Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung der Breakbulk Europe 2019, wobei alles auf ein weiteres rekordverdächtiges Event hindeutet", so Nick Davison Portfolio Director, Breakbulk Events & Media der ITE Group. „Es ist schön, wieder in Bremen zu sein und der anhaltende Erfolg der Messe ist ein Beweis für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen uns und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Es ist fantastisch zu sehen, wie der Senator, bremenports und die Messe Bremen so nahtlos zusammenarbeiten, um unseren Ausstellern und Besuchern das bestmögliche Veranstaltungserlebnis zu bieten."
Als lokaler Gastgeber tritt die bremische Hafenmanagementgesellschaft bremenports GmbH & Co. KG auf. Über die Gesellschaft wurde zudem ein zentraler Gemeinschaftsstand organisiert. „Die Breakbulk Europe ist ein Heimspiel für die bremische Hafenwirtschaft. Der von bremenports organsierte Messestand bietet mit rund 30 Mitausstellern eine Leistungsschau der bremischen Häfen. Zugleich verdeutlicht diese Großveranstaltung, dass auch die Stadt Bremen nach wie vor ein führender Seehafen in Europa ist. Kurz: Bremen ist Breakbulk-City“, so Robert Howe Geschäftsführer der bremenports GmbH & Co. KG.
Neben der Möglichkeit, Unternehmen und ihre Leistungen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen bietet die Breakbulk Europe ihrem Publikum aber auch zahlreiche themenorientierte Gesprächsrunden mit über 70 Rednerinnen und Rednern.
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Ordnungsdienst und Die Bremer Stadtreinigung vereinbaren gemeinsames Vorgehen / Innensenator Ulrich Mäurer: „Solche Ablagerungen sind nicht nur ein Ärgernis, sondern ziehen auch Ungeziefer an“ / Vorständin Insa Nanninga „Mit Beratung und Kontrolle sorgen wir für mehr Stadtsauberkeit in Bremen“
Während in diesen Wochen in vielen Bremer Vorgärten Tulpen, Narzissen und Primeln um die Wette blühen, gleichen andere Privatgrundstücke illegalen Mülldeponien: Ausgediente Wohnungstüren liegen neben prall gefüllten Plastiktüten, halbleeren Farbeimern, kaputten Wäschekörben, Teppichresten, Pizzaverpackungen, Bauschutt und Plastikplanen. Sehr zum Ärger der Nachbarinnen und Nachbarn. Damit soll nun Schluss sein: Auf Initiative von Innensenator Ulrich Mäurer haben das Ordnungsamt Bremen und „Die Bremer Stadtreinigung“ (DBS) eine Vereinbarung zum Umgang mit Abfalllagerungen auf privaten Grundstücksflächen geschlossen. Damit ist jeder Schritt in den Verfahrensabläufen genau definiert und gibt so eine Handlungssicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und der DBS. Innensenator Ulrich Mäurer: „Mal abgesehen davon, dass solche illegalen Müllablagerungen optisch ein Ärgernis für alle darstellen, gehen von ihnen üble Gerüche aus, ziehen sie Ungeziefer an und führen dazu, dass auch andere Personen ihren Müll liegen und fallen lassen, wo es ihnen gerade gefällt.“
Im Bild: eine illegale Müllablagerung auf einem privaten Grundstück in Bremen, jpg, 119.5 KB
Im Bild: eine illegale Müllablagerung auf einem privaten Grundstück in Bremen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Ordnungsdienst und der Außendienst der Bremer Stadtreinigung, die künftig auf solche Grundstücke stoßen, melden alle Fälle an den zuständigen Fachbereich bei der Bremer Stadtreinigung. Je nach Schwere des Sachverhalts priorisiert der Fachbereich die Fälle und entscheidet und plant das weitere Vorgehen.
Im weiteren Verlauf werden die Außendienstmitarbeiterinnen und –mitarbeiter vor Ort mit dem Besitzer oder der Besitzerin des Abfalls persönlich sprechen und sie bzw. ihn über die unterschiedlichen Entsorgungsmöglichkeiten informieren. Kann die Person nicht angetroffen werden, wird der Hausbesitzer ermittelt und kontaktiert. Zeigt sich die Besitzerin oder der Besitzer kooperativ und fährt den Müll innerhalb der kommenden Tage weg, gilt der Fall nach einer weiteren Vorortkontrolle 14 Tage später als erledigt. Weigert sich die zuständige Person, bekommt sie von der DBS einen Bescheid mit der Verpflichtung, ihr den Abfall zu überlassen. „Die persönliche Ansprache der Bürgerinnen und Bürger zeigt in der Regel sofort Wirkung“, so Insa Nanninga, Vorständin „Die Bremer Stadtreinigung“.
Lagern auf dem Grundstück gefährliche Abfälle für Mensch, Tier, Luft, Gewässer oder den Boden, handelt es sich um eine Straftat. „In dem Fall werden die Müllhaufen sofort abgeräumt und ein Strafverfahren eingeleitet“, betont Mäurer. Jeder Einsatz wird dokumentiert und archiviert, sodass notorische Umweltsünder schnell erkannt werden können.
„Niemand muss seinen Müll im Vorgarten lagern: Die DBS bietet für jeden Haushalt jährlich eine kostenlose Sperrmüllentsorgung direkt vor der Haustür an. Für die Terminabstimmung reicht ein Anruf in der Kundenberatung unter 0421/361-3611, und die Papiertonne und Biotonne gibt es ohne zusätzliche Gebühr“, erklärt Nanninga. Zusätzlich stehen in Bremen 16 Recycling-Stationen zur Verfügung, an denen Abfälle und Wertstoffe in der Regel ohne zusätzliche Gebühren angeliefert werden können.
Senator Mäurer: „Erste Erfahrungen zeigen uns, dass es oft schon reicht, wenn die Betroffenen von offizieller Seite auf ihre vermüllten Grundstücke angesprochen werden. Wer sich allerdings taub stellt und nicht reagiert, muss anschließend die Kosten tragen!“ Zugleich seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch angehalten, mit Augenmaß vorzugehen. „Wenn gerade im Haus oder einer Wohnung renoviert wird und die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, werden wir vorerst keine Maßnahmen einleiten“, so Mäurer.
Nachbarn und Anwohnerinnen vermüllter Grundstücke müssen nicht auf den Außendienst von Ordnungsamt und Stadtreinigung warten. Sie können ihre Beobachtungen auch per Telefon weitergeben:
  • bei der Bremer Stadtreinigung unter 0421/361-3611
  • beim Ordnungsdienst unter 0421/361-12340
  • sich per Mail an die Bremer Stadtreinigung wenden unter info@dbs.bremen.de
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Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Gäste die Eröffnung des Strandparks Waller Sand. 

Sie erwartete ein Bühnenprogramm mit Musik- und Showeinlagen vom „HafenRevueTheater“ und „Golden City“ sowie zahlreiche Aktivitäten in der Beach Area. Wie es sich für einen schönen Tag am Strand gehört, machten es sich viele Besucherinnen und Besucher in Liegestühlen gemütlich und genossen die Aussicht aufs Wasser. Für Groß und Klein gab es zudem ein breites Angebot an Strandspielen wie Human Table Soccer, Drachensteigen oder Mega-Trampolin.
(v.l.n.r):  Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Ulrike Pala, Leiterin Ortsamt West, und Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, bei der Eröffnung des Strandparks Waller Sand., jpg, 197.5 KB
(v.l.n.r): Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Ulrike Pala, Leiterin Ortsamt West, und Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, bei der Eröffnung des Strandparks Waller Sand.
Den Festakt moderierte Bremen Vier-Moderator Roland Kanwicher. In einer Talkrunde standen ihm Rede und Antwort: Senator Martin Günthner (Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen), Senator Dr. Joachim Lohse (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen), Andreas Heyer (Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH) und Ulrike Pala (Leiterin Ortsamt West).
„Der Waller Sand ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Überseestadt Bremen. Hier wurde ein schöner Freizeitort für die Menschen aus der Überseestadt, aus Walle und Gröpelingen geschaffen. Der Strandpark eignet sich außerdem als Ausflugsziel für alle Bremerinnen und Bremer sowie die Gäste unserer Stadt“, sagte Wirtschaftssenator Martin Günthner. Bausenator Dr. Joachim Lohse ergänzte: „Hochwasserschutz muss sein, vor allem in Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels. Beim Waller Sand ist es uns gelungen, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Das Gebiet ist nun sicherer, schöner und lebenswerter.“
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Überblick über den Strandpark Waller Sand in der Bremer Überseestadt.
Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH setzt die Bauarbeiten am Waller Sand im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen um. Die Arbeiten starteten im August 2017. „Seitdem wurden unter anderem rund 175.000 Kubikmeter Sand aufgeschüttet, Deiche errichtet, Holzbohlenwege angelegt und reichlich Grün gepflanzt. So hat sich die einst wenig attraktive Steinvorschüttung in einen schönen Freizeitort verwandelt“ erklärte Andreas Heyer, Vorsitzender der WFB-Geschäftsführung.
Die Entwicklung des Waller Sands wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“ gefördert. Die Gesamtkosten betragen etwa 9,8 Millionen Euro, von denen knapp 78 Prozent Bund und EU übernehmen..


Am späten Dienstagabend griff eine unbekannte Personengruppe einen 56-jährigen Bremer im Stadtteil Blumenthal an. Die Angreifer schlugen den Mann ersten Ermittlungen zufolge von hinten nieder und traten ihm massiv gegen den Kopf. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 23:30 Uhr ging der 56-Jährige den Neuenkirchener Weg auf Höhe der Vorberger Straße entlang. Bei einer dortigen Bäckerei wurde er aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus unvermittelt angepöbelt. Ohne darauf einzugehen, ging der Mann weiter den Neuenkirchener Weg entlang, bis er in einen Stichweg zur Köhlhorster Straße einbog. Offensichtlich verfolgte ihn die Tätergruppe nun. Der Bremer wurde kurz später plötzlich von hinten niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam stellte er fest, dass ihm u.a. Bargeld entwendet wurde. Er wandte sich an einen Passanten, der die Polizei alarmierte.
Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und fragt, wer in der Nacht zu Mittwoch im Bereich des Neuenkirchener Wegs / Köhlhorster Straße etwas beobachten konnte und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden..


Justizstaatsrat Jörg Schulz bekräftigt Forderung nach Stärkung der Justiz

Vor dem Hintergrund der aktuellen Medienberichterstattung zum bundesweiten Anstieg der Zahl der Untersuchungsgefangenen in den vergangenen Jahren bekräftigt der Bremer Staatsrat für Justiz, Jörg Schulz, seine Forderung nach einer Stärkung der Justiz. "Wir haben in den letzten Monaten und Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Fall nicht mit der Festnahme durch die Polizei endet. Erfolgreiche Polizeiarbeit setzt sich bei der Staatsanwaltschaft, den Gerichten und schließlich im Justizvollzug fort. Die Entwicklung einer Verdoppelung der Haftzahlen in der Bremer Untersuchungshaft belegt dies eindrücklich. Erfolgreiche Polizeiarbeit und gute Justizarbeit sind zwei Seiten der einen Medaille "innere Sicherheit". Für die Politik ergibt sich hieraus ein klarer Arbeitsauftrag. Die von uns angemahnte Verstärkung von Staatsanwaltschaft, Landgericht und Justizvollzug muss weiter und zügig umgesetzt werden. Der kommende Haushalt muss hier einen klaren Schwerpunkt setzen."
Zugleich sieht Jörg Schulz in der aktuellen Berichterstattung seine ablehnende Haltung gegenüber dem vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vorgelegten sogenannten "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" bestätigt. Dies sieht unter anderem die Haft von ausreispflichtigen Ausländern, darunter Familien mit Kindern, im Justizvollzug der Länder vor.
"Die vorgelegten Zahlen verdeutlichen abermals, dass der Justizvollzug bereits jetzt am absoluten Limit arbeitet. Mit einer Auslastung von deutlich über 90 Prozent ist die Justizvollzugsanstalt Bremen bereits jetzt voll- bis überbelegt, so dass die Aufnahme einer weiteren Gefangenengruppe nicht umzusetzen ist. Dies gilt in ganz besonderem Maße mit Blick auf die Verdoppelung der Haftzahlen in der Untersuchungshaft. Es bleibt das Geheimnis des Bundesinnenministers, wie und wo er hier noch Abschiebungshäftlinge getrennt von Straftätern unterbringen will", so Schulz.

Am Mittag des heutigen Tages wurde um 12:34 Uhr die automatische Brandmeldeanlage im Verwaltungshochhaus des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr aktiv und meldete der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen eine Rauchentwicklung im Gebäude.
Gemäß der Alarm- und Ausrückordnung der Feuerwehr wurde daraufhin ein Löschzug, bestehend aus Einheiten der Feuerwachen 1 und 2, zur Einsatzstelle entsandt.
Der Einsatzleiter erkundete vor Ort eine massive Rauchentwicklung aus dem Keller und erhöhte folglich das Einsatzstichwort auf "Kellerbrand". Zwischenzeitlich wurde das Gebäude durch die automatischen Durchsagen der Brandmeldeanlage geräumt.
Nachdem zwei Trupps zur Erkundung und Brandbekämpfung in den Keller vorgegangen waren wurde die Ursache als Feuer in einem Lichtschacht erkundet und der Brand gelöscht. Der Keller und angrenzende Räumlichkeiten wurden im Anschluss mit Hochleistungslüftern entraucht.
Der Einsatz war gegen 13:52 Uhr beendet. Durch die Nachforderung des Einsatzleiters waren schlussendlich 15 Fahrzeuge mit 42 Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt. Es gab keine Verletzten.
Die Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei übernommen.

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In Hemelingen wurde am Donnerstagabend eine 31 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung erstochen. Die Polizei nahm den 34-jährigen Ehemann fest.
Der Verdächtige stellte sich gegen Mitternacht selbst der Polizei. Die Einsatzkräfte fanden die 31-jährige Frau leblos mit mehreren Messerstichverletzungen in der gemeinsamen Wohnung. Die Tatwaffe wurde in der Wohnung gefunden und als Beweismittel beschlagnahmt. Nach ersten Erkenntnissen eskalierte am Abend ein Streit zwischen dem Ehepaar. Der 34 Jahre alte Mann ergriff daraufhin ein Messer, stach auf seine Frau ein und verletzte sie tödlich. Der 34-Jährige wurde festgenommen.
Die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Bremen und der Mordkommission dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Der Polizei Bremen gelang in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen und dem Zoll ein erfolgreicher Schlag in der Bekämpfung der Clankriminalität. Nach intensiver, mehrmonatiger Ermittlungsarbeit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) gegen eine Drogenbande führten am Dienstag rund 350 Einsatzkräfte der Polizeibehörden aus Bremen, Niedersachsen und Bremerhaven sowie des Zolls Durchsuchungen von 22 Objekten in Bremen und Niedersachsen durch. Unter Einsatz von Spezialkräften wurden Wohnungen, Geschäftsräume und Gaststätten durchsucht und eine Indoorplantage mit ca. 2000 Cannabispflanzen beschlagnahmt. Es wurden Vermögenswerte gesichert und 12 vorläufige Festnahmen durchgeführt. Bei sechs Personen werden derzeit Haftgründe geprüft.

Hintergrund dieser umfangreichen Maßnahmen ist ein bei der Staatsanwaltschaft Bremen gegen 15 Beschuldigte geführtes Ermittlungsverfahren. Die Ermittler entdeckten im Dezember 2017 im Bremer Süden eine Lagerhalle mit ca. 6700 Cannabis-Pflanzen (siehe Pressemitteilung Nr. 0687 aus 2017). Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung fanden die Ermittler eine sog. Cannabis-Indoorplantage, die mit Aufenthalts-, Lager-, und Pflanzräumen einer industriellen, landwirtschaftlichen Produktionsstätte glich. Anschlussermittlungen führten auf die Spur einer Bande, die in Niedersachsen und Bremen professionell sogenannte Cannabis-Indoorplantagen aufbauten und mit dem Cannabis in nicht geringer Menge unerlaubten Handel betrieben. Die Beschuldigten sind dabei verdächtig, im Rahmen einer kriminellen Bande zu arbeiten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen Vermögensarreste in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro und Durchsuchungsbeschlüsse für 22 Objekte, die heute gegen insgesamt 15 Beschuldigte vollstreckt wurden. Darüber hinaus konnten bisher vier Kraftfahrzeuge, Rauschgift, eine Waffe mit Munition und mehrere tausend Euro Bargeld sowie weitere Beweismittel wie Kommunikationsgeräte beschlagnahmt werden. Die Maßnahmen sind noch nicht abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an..

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