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Am Freitagabend lösten zwei bewaffnete Männer einen Polizeieinsatz in der Helenenstraße aus. Zivile Einsatzkräfte nahmen die zwei vorläufig fest.
Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 18.40 Uhr über den Notruf zwei Männer in der Helenenstraße, die Waffen bei sich trugen. Polizisten des Zivilen Einsatzdienstes stellten das erheblich alkoholisierte Duo und nahmen sie mit zu einem Polizeirevier. Bei den Waffen handelte es sich vermutlich um Schreckschusswaffen. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand.
Die weiteren Maßnahmen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
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Bundespolizisten haben einen 37-jährigen Briten bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach London verhaftet. Im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung hatte der Mann eine Geldstrafe des Amtsgerichts Essen vom Februar 2019 in Höhe von 3600 Euro nicht beglichen.
Sein Pech war, dass daraufhin am 02.07.2019 ein Haftbefehl über eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen erlassen wurde: Entweder die Geldstrafe bezahlen oder hinter schwedische Gardinen.
Den Betrag konnte der Mann in der Kürze der Zeit nicht aufbringen. Er verpasste nicht nur seinen Flug, sondern wurde vorerst in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
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Teilweise bis zu 34 Grad zeigte das Thermometer am gestrigen Sonntag. Eigentlich ein Wetter um am Badesee zu sein. Doch knapp 250 Zuschauer fanden den Weg an die Osterholzer Heerstraße um das Spiel Bremen Firebirds gegen Rotenburg Northern United zu sehen. Im ersten Quarter war es die Bremer Defense, die die Gäste an den Rand der Verzweiflung brachte. Alleine hier holten sie sich 3 Turnovers. Eigentlich genug Vorlagen für die Bremer. Aber alle blieben ungenutzt.
„Wir machen gerade am Anfang zu viele individuelle Fehler. Ich glaube die Jungs brauchen immer erst ein tritt in den Hintern, damit sie ins Rollen kommen, oder die bösen Blicke unserer Defense“ so Headcoach Alexander Balz schmunzelnd.
Dieses schien dann im 2 Quarter zu wirken. Endlich kamen Punkte auf das Scoreboard.
Den Anfang machte Evgeny Marzyrin der für 13 Yards von Quarterback Alexander Knasew bedient wurde. Der Extrapoint wurde ausgespielt und durch Samuel Ogundele aufs Scoreboard gebracht.
Die Defense spielte weiter stark und schickte ziemlich schnell ihre Offense wieder aufs Feld.
Jetzt wollte es Samuel ganz schnell machen und lief für 63 Yards in die Endzone. Die 2 Point verwandelte Alexander Knasew und man ging mit 16:0 in Führung.
Auch die Defense, geführt von Safety Tobias Friedrich, wollte sich auf dem Scoreboard verewigen. Marvin Smolka fing einen Pass der Rotenburger ab und lief für 32 Yards in die Endzone. Die beiden Extrapunkte verbuchte Benjamin Dwomoh für sich.
Mit einen 24:00 ging man dann in die verdiente Halbzeitpause.
Die 2. Halbzeit sollte so beginnen wie die Erste. Die Bremer Offense fand nicht richtig in Spiel und musste den Ball bald wieder abgeben. Nun durften sich auch die Gäste über einen TD freuen. Der Extrapoint war gut und so stand es 24:07. Das Spiel wurde immer zähflüssiger. Das Powerplay der Bremer geriet ins stocken und über den Pass schien nichts zu laufen. Es fehlte an Konzentration. Northern United fand langsam aber beständig kleine Lücken in der Verteidigung und machte über den Pass Yard für Yard gut. So konnten sie auch noch mal scoren und es Stand 24:13, da der Extrapoint geblockt wurde.
„Wir müssen aufhören Punkte zu verschenken. Wir bringen unsere Defense zu oft auf das Feld. Gerade bei dem Wetter kann das auch nach hinten los gehen.“ richtete O-Line Coach Oliver Minschke deutliche Worte an seine Mannen.
Diese Worte schienen zu fruchten. Mit einem langen Drive, der sehr viel Zeit von der Uhr genommen hat, belohnte sich die Bremer und Jan Koch brachte den Ball mit einen 4 Yard Run in die Endzone. Die 2 Punkte zum 32:13 steuerte Dennis Lipps bei.
Es war noch kaum Zeit auf der Uhr. Rotenburg versuchte noch mal alles um in die Endzone zu kommen. Doch Tobias Friedrich setzte den Bemühungen ein Ende und fing den gegnerischen Pass ab.
Nun musste die Zeit nur noch heruntergespielt werden und der 32:13 Heimsieg und der Gewinn des direkten Vergleiches vom Hinspiel, war in trockenen Tüchern.
Nun ist erstmal Erholung angesagt. 4 Wochen Sommerpause sind angesetzt, bevor es am an die Vorbereitung geht für das Rückspiel am 17. August in Hamburg gegen die Black Swans.
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Am 18.06.2019 um 15:52 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen über die Brandmeldeanlage eines Pflegeheims in der Tegeler Plate 23 in Bremen-Huchting ein Brand gemeldet. Kurz nach diesem automatischen Meldungseingang gingen in der Leitstelle eine Vielzahl von Notrufen über den Notruf 112 ein. Die Anrufer meldeten einen Dachstuhlbrand einhergehend mit einer starken Rauchentwicklung. Die Rauchsäule war bis Achim sichtbar. Zunächst wurden der Einsatzleitdienst sowie die Feuerwachen 1 und 4 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurden wegen der weithin sichtbaren Rauchwolke vom zuständigen Zugführer umfangreich Einsatzkräfte nachgefordert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Dachstuhl des 200 x 20m großen Gebäudes. Nur wenige Minuten später kam es zu einer Durchzündung und der Dachstuhl brannte mit offenen Flammen in voller Ausdehnung. Da sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs alle 96 Bewohner im Gebäude befanden wurde sofort die Menschenrettung im gesamten Gebäude eingeleitet. Hierbei arbeiteten Feuerwehr und Polizei hervorragend zusammen, so dass sämtliche Bewohner in kürzester Zeit aus dem Gebäude gerettet werden konnten. Erschwert wurde die Rettung dadurch, dass rund 80% der Bewohner auf Hilfsmittel wie Rollatoren und Rollstühle angewiesen waren. Das verkomplizierte die Rettung insbesondere aus den oberen Geschossen.
Zur Brandbekämpfung wurden u.a. vier Drehleitern mit sog. Wenderohren reingesetzt. Des Weiteren kamen 4 C-Rohre zum Einsatz. Für die Nachlöscharbeiten wurden Einsatzkräfte mit Atemschutz im Dachstuhlbereich eingesetzt. Dabei wurden rund 50 Atemschutzgeräte verwendet. Der Nachschub an Atemschutzgeräten wurde über aus der Freizeit nachalarmierte Beamte sichergestellt. Um 19:27 Uhr wurde von der Feuerwehreinsatzleitung "Feuer in der Gewalt" gemeldet. Die Meldung "Feuer aus" erfolgte dann um 19:49 Uhr.
Überschlägig kamen bei diesem Einsatz 140 Feuerwehreinsatzkräfte, 40 Rettungsdiensteinsatzkräfte sowie diverse Einsatzkräfte aus den Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen mit ca. 50 Einsatzfahrzeugen zum Einsatz. Von der Polizei wurden ca. 70 Beamte eingesetzt, darunter 2 FuStKw der KGO (PK Delmenhorst und PK Weyhe).
An der Einsatzstelle hatten sich insgesamt drei Patientenablagen gebildet. Sämtliche Bewohner sind durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut worden. Insgesamt 21 Personen mussten zur weiteren Versorgung in Stadtbremische Kliniken transportiert werden. Bis auf wenige Patienten hatten alle Brandrauch eingeatmet. Darunter auch zwei Polizei- und zwei Feuerwehrbeamte, die zwischenzeitlich die Klinik wieder verlassen und ihren Dienst fortsetzen konnten.
Zur weiteren Betreuung und Versorgung der unverletzten Betroffenen wurden diese in eine nahe gelegene Sporthalle verbracht. In dieser sog. Betreuungsstelle waren im Einsatzverlauf rund 150 zu betreuende Personen.
Da das vom Brand betroffene Gebäude weitestgehend unbewohnbar war, waren die Personen anderweitig unterzubringen. Hierzu wurden von der Bremer Heimstiftung Plätze in eigenen Pflegeeinrichtungen und Hotels organisiert. Der Transport der Betroffenen dorthin wurde und wird mit Einsatzmitteln des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Bremen durchgeführt.
Die Schadenshöhe ist nicht konkret schätzbar, dürfte aber im zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Brandursachermittlung wird durch die Kriminalpolizei durchgeführt.
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In Blumenthal wurde Dienstagmittag eine 68 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Polizei ermittelt gegen den 70-jährigen Ehemann.
Eine Nachbarin fand die leblose Frau und benachrichtigte den Rettungsdienst. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei hat der 70 Jahre alte Mann seine Frau vermutlich getötet und anschließend versucht, Selbstmord zu begehen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.
Die Ermittlungen durch die Mordkommission dauern an, weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
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Nachdem die Polizei Anfang November 2018 eine große Indoorplantage mit über 10 000 Cannabis-Pflanzen in einem Bunker in Sebaldsbrück aushob, führten intensive Ermittlungen zu einer Tätergruppe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen durchsuchten am Dienstag ab 6 Uhr rund 100 Einsatzkräfte, darunter Spezialeinheiten und Spezialkräfte, acht Wohnungen und Geschäfte in Bremen und Niedersachsen zur Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen und Vermögensarresten in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro, die das Amtsgericht Bremen erlassen hat.
Nach dem Fund der Drogenplantage im November letzten Jahres ermittelte die Polizei eine elfköpfigen Tätergruppe, die nach dem aktuellen Stand alleine im Sebaldsbrücker Bunker eine Cannabis-Indooranlage zur Aufzucht von etwa 13.000 tetrahydrocannabinolhaltigen Cannabispflanzen betrieben haben soll.
Eine weitere Cannabis-Indooranlage wurde Anfang April des Jahres in Bremen-Nord mit ca. 3.800 Cannabispflanzen bei umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen in Bremen und Niedersachsen sichergestellt.
Bei sieben Beschuldigten im Alter von 25, 32, 34 und 60 Jahren konnten heute Beweismittel und Vermögenswerte gesichert werden, darunter: - scharfe Munition - mehrere Kilogramm vermutlich Rauschgift (Cannabis, Kokain, Ecstasy, MDMA, Amphetamine) - Pfändung von acht Bankkonten - Eintragung von Sicherungshypotheken in sechs Immobilien - Pfändung von drei hochwertigen Kraftfahrzeugen - Beschlagnahme eines Motorrades Harley-Davidson - Beschlagnahme von insgesamt ca. 11.000,- Euro Bargeld - Beschlagnahme von vier mutmaßlich hochwertigen Armbanduhren - Sicherstellung von Unterlagen, Datenträgern, Handys und Computern.
Die Ermittlungen dauern weiter an.

Riesengroße Plantage in Bremen entdeckt

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BPOL-HB: Wasserflaschentrick: Handydieb besichtigt neue Wache der Bundespolizei

Bundespolizisten haben einen 54-jährigen Handydieb am Bremer Hauptbahnhof nach erfolgreicher Videofahndung festgenommen. Der Mann hatte zuvor eine 58-jährige Mitarbeiterin eines Geschäftes im Hauptbahnhof um Wasser gebeten. Als sie seine Flasche auffüllte, folgte er ihr hinter den Tresen und entwendete zunächst unbemerkt ihr Smartphone.
Bundespolizisten werteten Videoaufzeichnungen seines Wegs durch den Hauptbahnhof aus und fahndeten zusammen mit Mitarbeitern der Bahnschutzgesellschaft nach dem Verdächtigen: Diese bemerkten ihn eine Stunde später erneut in der Vorhalle. Bundespolizisten verfolgten ihn und nahmen den Mann in einem Telefongeschäft in der Nähe des Hauptbahnhofs fest.
Der Deutsche bestritt den Diebstahl. "Er wurde nachdrücklich auf die neue Wache der Bundespolizei zur Besichtigung der Gewahrsamsräume eingeladen". Bei seiner Durchsuchung kam das gestohlene Handy ans Licht - erst jetzt gab er den Diebstahl zu. Der Bremer erhielt eine Strafanzeige; die Verkäuferin bekam ihr Handy unbeschädigt zurück.
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Seit Dienstag, 21. Mai, bis einschließlich Donnerstag, 23. Mai, findet zum zweiten Mal die internationale Stückgutmesse Breakbulk Europe in Bremen statt. In den Messehallen auf der Bürgerweide werden neben über 11.000 Gäste aus aller Welt auch über 550 Aussteller erwartet. Breakbulk bezeichnet Stückgutfracht, die wegen ihrer Größe, ihres Gewichts oder ihrer Menge nicht in Containern transportiert werden kann. Dazu gehören unter anderem große Maschinen, Windkraftanlagen, Stahlerzeugnisse, Forstprodukte oder Fahrzeuge.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Breakbulk auch in diesem Jahr wieder hier in Bremen begrüßen dürfen. Für Bremen ist es eine große Auszeichnung und Anerkennung, dass die Veranstalter erneut den Hafenstandort Bremen als Austragungsort für ihre internationale Messe gewählt haben. Unsere Häfen in Bremen und Bremerhaven sind zusammen der volumenmäßig größte Breakbulk-Hafen Deutschlands. Mit Kompetenz und Gastfreundschaft wird sich Bremen von seiner besten Seite für alle Besucherinnen und Besucher zeigen“, so Bürgermeister Dr. Carsten Sieling.
Auch Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, ist sehr erfreut: „Mit der wiederholten Ausrichtung der Messe hier in Bremen kann für die Breakbulk Europe nicht nur ein weiterer Besucherrekord vermeldet werden, auch Bremen profitiert in vielerlei Hinsicht von der Fachmesse. Zuvorderst hat die Hafenwirtschaft in Bremen und Bremerhaven die Möglichkeit, sich und ihr Portfolio zu präsentieren. Aber auch unsere Innenstadt kann sich als touristischer Hotspot zeigen und dieses Großevent wird für den Einzelhandel und die Gastronomie positiv spürbar sein.“
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Gemeinsame Eröffnung der Breakbulk Europe 2019 in Bremen
 
Veranstalter der Messe ist die international agierende Messegesellschaft ITE. "Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung der Breakbulk Europe 2019, wobei alles auf ein weiteres rekordverdächtiges Event hindeutet", so Nick Davison Portfolio Director, Breakbulk Events & Media der ITE Group. „Es ist schön, wieder in Bremen zu sein und der anhaltende Erfolg der Messe ist ein Beweis für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen uns und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Es ist fantastisch zu sehen, wie der Senator, bremenports und die Messe Bremen so nahtlos zusammenarbeiten, um unseren Ausstellern und Besuchern das bestmögliche Veranstaltungserlebnis zu bieten."
Als lokaler Gastgeber tritt die bremische Hafenmanagementgesellschaft bremenports GmbH & Co. KG auf. Über die Gesellschaft wurde zudem ein zentraler Gemeinschaftsstand organisiert. „Die Breakbulk Europe ist ein Heimspiel für die bremische Hafenwirtschaft. Der von bremenports organsierte Messestand bietet mit rund 30 Mitausstellern eine Leistungsschau der bremischen Häfen. Zugleich verdeutlicht diese Großveranstaltung, dass auch die Stadt Bremen nach wie vor ein führender Seehafen in Europa ist. Kurz: Bremen ist Breakbulk-City“, so Robert Howe Geschäftsführer der bremenports GmbH & Co. KG.
Neben der Möglichkeit, Unternehmen und ihre Leistungen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen bietet die Breakbulk Europe ihrem Publikum aber auch zahlreiche themenorientierte Gesprächsrunden mit über 70 Rednerinnen und Rednern.
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