Am Mittwochmorgen wurde ein 58 Jahre alter Mann bei einem
Verkehrsunfall in Bremen-Woltmershausen schwer verletzt. Die Polizei
sucht Zeugen.
Der 59-jährige Fahrer eines schwarzen Hyundai
wollte von der Woltmershauser Straße nach links in die
Simon-Bolivar-Straße einbiegen. Zur selben Zeit überquerte ein
58-Jähriger Mann zu Fuß die Fahrbahn der Simon-Bolivar-Straße und wurde
dabei von dem Pkw erfasst. Der Mann musste mit Kopfverletzungen in ein
Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme wurde der
Abbiegeverkehr in die Simon-Bolivar-Straße gesperrt. Es kam zu keinen
nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Polizei Bremen bittet Zeugen des Verkehrsunfalls, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Im Rahmen des ESF-geförderten Programms „Weiter mit Bildung und
Beratung“ berät die Beratungsstelle NQE („Vorbereitung auf die
Externenprüfung als Nachqualifizierung“) kostenfrei Beschäftigte und
Arbeitslose zum nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses über die
Externenprüfung. Das Programm wird koordiniert von der Senatorin für
Wirtschaft, Arbeit und Europa.
„Wir haben einen hohen Fachkräftebedarf an Erzieherinnen und Erziehern.
Daher müssen wir Menschen, die Interesse an dem Beruf haben,
Möglichkeiten eröffnen, sich zu qualifizieren. Die Externenprüfung
eröffnet diese Möglichkeiten für Interessierte mit einer anderen
fachlichen Grundbildung, die sich beruflich verändern wollen“, sagt
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.
„Mein neuer Berufsabschluss ist Gold wert“, sagt Christiane
Padilha-Wolff über ihre erfolgreich bestandene Prüfung. „Lange habe ich
mit Kindern gearbeitet, aber nun bin ich eine ausgebildete Fachkraft.“
Erziehungsfachkräfte mit Abschluss sind auf dem Arbeitsmarkt sehr
gesucht und haben viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Es reicht von der
Arbeit mit Kindern in einem Hort bis zur Heimleitung. Es ist viel mehr
als „Kinder zu beschäftigen“.
Padilha-Wolff hat den neuen Vorbereitungskurs auf die Externenprüfung
zur staatlich geprüften Erzieherin absolviert und die Abschlussprüfung
mit ‚sehr gut‘ bestanden. Der Kurs wurde von der Beratungsstelle NQE in
der Handwerkskammer Bremen gemeinsam mit dem Paritätischen Bildungswerk
Bremen entwickelt. Er umfasste 452 Stunden und lief erstmalig vom 1.
Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019. Der Kurs konnte berufsbegleitend besucht
werden. Sie war eine von zwölf erfolgreichen Kursteilnehmenden und
freut sich über diese spannende Lernzeit: „Es war inhaltlich alles sehr
interessant und vielfältig. Ich hatte die Chance dadurch viel zu lernen
und vor allem an Professionalität zu gewinnen.“
Vorher arbeitete Padilha-Wolff in einem Büro. In der Elternzeit hatte
sich durch die eigenen Kinder ihr Berufsinteresse in Richtung Arbeit mit
Kindern verlagert: „Wie vermittelt man Kindern Werte? Wie lernen sie?
Wie kann ich sie am besten begleiten? Das waren einige der Fragen, die
mich zum Nachdenken und zum Nachforschen brachten und die mich
letztendlich zu diesem Beruf geführt haben.“
Der Kurs sei schon eine Herausforderung für sie und ihre Familie
gewesen. Aber alle, inklusive ihre beiden Kinder, hätten sie sehr
unterstützt. „Es ist ein Familienprojekt gewesen“, betont sie. Immerhin
galt es nach nur einem Jahr mit Lernen und Arbeiten in Teilzeit zwölf
Prüfungen zu bestehen. „Der Prüfungsteil Englisch klappte sehr gut, aber
das Fach Sozialpädagogik fiel mir schwer wegen der Menge an Stoff.“
Wie geht es nun weiter? Christiane Padilha-Wolff wird gleich nach der
Prüfung mit dem Anerkennungsjahr bei einem anderen Träger beginnen, um
ein neues Aufgabenfeld kennenzulernen. Nach diesem Jahr ist sie dann
„staatlich anerkannte Erzieherin“.
Lohnt sich der Weg über die Externenprüfung? „Unbedingt!“, meint
Padilha-Wolff, „auch wenn man die Menge des Lernstoffs nicht
unterschätzen darf. Aber es geht doch schneller als über eine
dreijährige Ausbildung. Man soll aber nicht die Anforderungen an die
Kompetenzen und Kenntnisse eines Erziehers unterschätzen.“
Interessenten, die über mehrere Jahre einschlägige Berufserfahrung
verfügen und Erzieherin odere Erzieher werden wollen, können den
Vorbereitungskurs auf die Externenprüfung besuchen, der jährlich
angeboten wird.
Der nächste Kurs startet am 27. August 2020 beim Paritätischen Bildungswerk Bremen.
Mehr Informationen erhalten Sie von der Beratungsstelle NQE und im Internet unter: www.nqe-bremen.de/index.php/infoangebot.
„Vorbereitung auf die Externenprüfung als Nachqualifizierung“ (NQE) c/o
Handwerkskammer Bremen, Ansgaritorstr. 24, 28195 Bremen, Tel.:
0421/30500400, -401; info@nqe-bremen.de; www.nqe-bremen.de
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Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung
des Bundes und der Länder“ (AK ETR) kam es im Jahr 2019 zu einem
leichten Plus bei der Zahl der Erwerbstätigen im Bundesland Bremen. Für
das gesamte Jahr 2019 stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort
in Bremen im Jahresdurchschnitt um 0,6 Prozent und liegt damit unter dem
Bundesschnitt von 0,9 Prozent. Damit waren rund 439.000 Personen im
vergangenen Jahr erwerbstätig, rund 3.000 Personen mehr als im Jahr
2018.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung war der Aufbau von Beschäftigung
im Dienstleistungsbereich. Im Jahresdurchschnitt stieg die
Erwerbstätigenzahl hier um 0,8 Prozent. Damit liegt Bremen nur knapp
unter dem Bundesdurchschnitt von 1,0 Prozent. Das Produzierende Gewerbe
verzeichnete 2019 beim Beschäftigtenstand hingegen einen leichten
Anstieg von 0,3 Prozent und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von
0,9 Prozent.
Die Zunahme bei der Zahl der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte im
Land Bremen fällt mit 1,2 Prozent kräftiger aus als bei den
Erwerbstätigen insgesamt. Der Bundesdurchschnitt liegt in diesem Bereich
bei 1,6 Prozent.
Am 15.10.2019 hat der AK ETR erstmals revidierte, d. h. methodisch
überarbeitete Ergebnisse für die Jahre 2014 bis 2018 vorgelegt. Neben
der Erstveröffentlichung des Jahres 2019 stellt der AK ETR heute
revidierte Ergebnisse für die Erwerbstätigen 1991 bis 2013 sowie für die
Arbeitsstunden 2000 bis 2018 bereit. Mit dieser Revision wurden die
Berechnungen zum Teil auf neue oder aktualisierte Datenquellen
umgestellt.
Weitere Informationen und Ergebnisse zur Revision finden Sie unter www.statistikportal.de/de/etr/generalrevision-2019.
Bei den hier vorgelegten Länderergebnissen, die auf dem Rechenstand des
Statistischen Bundesamtes von Januar 2020 basieren, handelt es sich um
Berechnungen des AK ETR, dem alle Statistischen Landesämter, das
Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören.
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In der Landesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bremer
Innenstadt und in einem Abgeordnetenbüro der Partei DIE LINKEN in der
Neustadt haben verdächtige Briefsendungen am Montagvormittag einen
größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.
Ein
Mitarbeiter des Grünen-Büros am Altenwall meldete der Polizei gegen 9
Uhr einen verdächtigen Brief mit pulverartigem Inhalt. Etwa eineinhalb
Stunden später wurde bei einem Abgeordnetenbüro der Linken ebenfalls ein
Couvert mit Pulver gefunden. Auf diesem Umschlag standen u. a.
Beleidigungen und ein Hakenkreuz. Spezialisten untersuchten die Stoffe
und stellten fest, dass es sich nicht um gefährliche chemische, bzw.
biologische Substanzen handelte.
Der Staatsschutz der Polizei
Bremen ermittelt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen
Friedens durch Androhen von Straftaten und dem Verwenden von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen. Zeugenhinweise nimmt der
Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.
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Eine Gruppe von acht Personen schlug einen 13-Jährigen in
Bremen-Huchting zusammen und trat dabei offenbar auch gegen seinen Kopf.
Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei sucht
Zeugen.
Der 13-jährige Junge war in einem Einkaufszentrum in der
Straße "Alter Dorfweg" unterwegs, als er auf einen flüchtig Bekannten
traf. Durch diesen fühlte er sich bedroht und verließ das
Einkaufszentrum in Richtung des Parks Links der Weser. Im Hohenhorster
Weg bemerkte er, dass er von einer achtköpfigen Gruppe verfolgt wurde.
Ein Jugendlicher aus dieser Gruppe griff ihn offenbar unvermittelt an,
so dass der 13-Jähige zu Boden ging. Dort wurde er nach seinen Angaben
von mindestens drei Personen getreten, auch gegen den Kopf. Anschließend
entfernte sich die Gruppe. Der 13-Jährige wurde unter anderem mit
Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei Bremen
fragt: Wer hat am 24.01.2020 gegen 19:00 Uhr diesen Angriff oder etwas
Ungewöhnliches im Hohenhorster Weg oder der näheren Umgebung beobachtet.
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen
unter der Rufnummer 0421 3623888 zu melden.
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Am frühen Donnerstagabend, den 23.01.2020 gegen 18:10 Uhr, meldete
eine Bewohnerin eines Hauses in der Feldstraße, dass es unter ihrer
Wohnung bei der Nachbarin wohl brennt. Auf weitere Nachfragen des
einsatzführenden Disponenten teilte die Notruferin mit, dass das
Treppenhaus bereits verraucht sei und sie ihre Wohnung dadurch nicht
verlassen könnte. Daraufhin gab der Einsatzsachbearbeiter
Hilfestellungen, wie sich die Frau verhalten, den verrauchten Bereich
verlassen und sich an einem Fenster für die Feuerwehreinsatzkräfte
bemerkbar machen soll.
Es wurde ein Einsatzmittelkräfteansatz von
den Feuerwachen 1 und 2, dem Einsatzleitdienst sowie des
stadtbremischen Rettungsdienstes zur Einsatzstelle alarmiert. Bei
Eintreffen konnte der erste Einheitsführer die gemeldete Lage
bestätigen. Es brannte in einer Küche einer Wohnung im 1. Obergeschoss.
Die Feuerwehr setzte zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung
und Menschenrettung ein. Eine Person machte sich im 2. OG an einem
Balkon bemerkbar. Sie wurde von der Feuerwehr zunächst betreut, aus
ihrer Wohnung gerettet und über den Treppenraum mit einer
Brandfluchthaube nach draußen geführt. Eine weitere Person stand bei
Eintreffen bereits im Eingangsbereich des Gebäudes.
Beide verletzte
Personen wurden von Rettungstransportwagen in Bremer Krankenhäuser
transportiert.
Die Brandbekämpfung der Feuerwehr zeigte schnell
Wirkung, sodass bereits um 18:42 Uhr vom Einsatzleiter "Feuer aus"
gemeldet werden konnte.
Insgesamt waren 8 Einsatzfahrzeuge mit 23 Einsatzkräften vor Ort. Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
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Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielhalle am Freitagmorgen in Osterholz sucht die Polizei Zeugen.
Gegen
06.00 Uhr betrat ein Mann die Spielhalle an der Davoser Straße mit
vorgehaltener Schusswaffe. Der Täter ging auf einen Mitarbeiter zu,
schlug ihn mit der Schusswaffe gegen den Oberkörper und forderte die
Herausgabe des Bargeldes. Auf seine Anweisung verstaute der Mitarbeiter
das Geld in einer Stofftasche. Anschließend flüchtete der Räuber zu Fuß
vom Tatort.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
- ca. 170 cm groß
- dunkle Jeans
- dunkle kurze Kapuzenjacke
- beigefarbener Stoffbeutel
Die
Polizei sucht Zeugen die den Räuber flüchten sahen. Sie sollen sich
beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 oder an jeder
anderen Dienststelle melden. Weitere sachdienliche Hinweise werden
ebenfalls an die bekannte Nummer erbeten.
Am kommenden Freitag findet auf dem Marktplatz eine Versammlung unter
dem Motto "Land schafft Verbindung" statt. Da die Teilnehmer mit über
2000 Traktoren anreisen werden, wird es ab vormittags in Bremen zu
Verkehrsbehinderungen kommen. Die Landwirte reisen individuell
aus dem niedersächsischen Umland und aus Bremen an. Da die Bürgerweide
als Parkplatz nicht zur Verfügung steht und am Weserstadion nur eine
kleine Parkfläche, wird die Parkallee stadteinwärts zwischen
Wetterungsweg und Am Stern ab 8 Uhr für den Verkehr gesperrt. Hier
können die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge abgestellt werden. Die
Kundgebungsteilnehmer werden dann zu Fuß in die Innenstadt gehen. Die
Versammlung auf dem Marktplatz beginnt um 13 Uhr und soll bis etwa 15
Uhr andauern.
Insgesamt muss im gesamten Stadtgebiet,
insbesondere in den Bereichen Parkallee, Osterdeich und Martinistraße
mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Es wird
empfohlen den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei Bremen sorgt
für die nötigen Verkehrslenkungsmaßnahmen und informiert Sie am Freitag
auch auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). .