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 87-Jähriger am Bahngleis: Schnellbremsung vom Lokführer, Bundespolizei warnt: Lebensgefahr!


Am Sonntagmorgen fuhr der Regionalexpress RE 4406 von Verden nach Bremen. Etwa 500 Meter vor dem Bremer Hauptbahnhof erkannte der Lokführer einen älteren Mann am Gleis und führte bei einer Geschwindigkeit von 80 Km/h sofort eine Schnellbremsung aus. Der Zug kam noch rechtzeitig zum Halten und der 87-Jährige stützte sich dann sogar am Zug ab. Mit Hilfe einer Schaffnerin bugzierten der Lokführer den Senior an Bord des Zuges und fuhr den letzten halben Kilometer bis zum Hauptbahnhof. Hier nahmen sich Beamte der Bundespolizei des Herrn an. Der Senior musste sich von den Ordnungshütern eine ernste Belehrung über die Lebensgefahr, in die er sich durch den Spaziergang am Gleis gebracht hatte, anhören. Außerdem wird wegen der Schnellbremsung auch wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnbetrieb gegen ihn ermittelt.

Drogendealer in Bremen-Walle festgenommen – Polizei entdeckt Drogenlager

Bremen-Walle – Zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen haben am Montagabend einen 32-jährigen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen und ein umfangreiches Drogenlager sichergestellt.

Gegen 19:50 Uhr beobachteten die Fahnder an der Kreuzung Wartburgstraße/Zwinglistraße, wie der Mann offenbar Betäubungsmittel direkt aus einem Auto heraus verkaufte. Kurz darauf wurde der Verdächtige gestellt. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten Bargeld, mehrere Mobiltelefone sowie Kokain und Marihuana.

Die weiteren Ermittlungen führten zu einer Wohnung in Bremen-Walle. Dort trafen die Einsatzkräfte auf zwei Männer, die angaben, lediglich auf den Hund des Festgenommenen aufgepasst zu haben. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckte die Polizei jedoch über drei Kilogramm Marihuana, Kokain, Ecstasy, Ketamin sowie weiteres Rauschgift, größere Bargeldmengen und diverse Beweismittel.

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Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln. Die Ermittlungen dauern an.

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Einbrecher-Duo in Bremen-Neustadt gestellt – Zeuge verhindert Wohnungseinbruch

Bremen-Neustadt (03.08.2025) – In der Nacht zu Sonntag versuchten zwei Männer im Alter von 30 und 47 Jahren, in eine Wohnung in der Thedinghauser Straße (Gartenstadt Süd) einzubrechen. Dank eines aufmerksamen Nachbarn konnten die Täter noch vor Ort gestellt werden.

Gegen 00:25 Uhr verschaffte sich das Duo auf bislang ungeklärte Weise Zugang zu einem Mehrparteienhaus und versuchte, eine Wohnungstür gewaltsam aufzubrechen. Der verursachte Lärm weckte das Misstrauen eines Anwohners, der umgehend die Polizei informierte. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und nahmen die beiden Männer noch vor dem Hauseingang vorläufig fest.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten entsprechendes Aufbruchswerkzeug. Die Tatverdächtigen müssen sich nun wegen versuchten Einbruchdiebstahls verantworten.

Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen und erinnert: Wer Verdächtiges beobachtet, sollte nicht zögern, den Notruf 110 zu wählen. Schnelles Handeln kann entscheidend sein, um Straftaten zu verhindern.

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Bewaffneter Raubüberfall in Bremen-Neustadt – Trio attackiert 19-Jährigen

Bremen-Neustadt (02.08.2025) – In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde ein 19-jähriger Mann im Bereich der Neustadtswallanlagen Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Drei bislang unbekannte Täter griffen ihn gegen 03:15 Uhr an, bedrohten ihn mit einem Messer und entwendeten sein Mobiltelefon sowie seine Geldbörse.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der junge Mann zunächst von den drei Angreifern bedrängt. Zwei hielten ihn am Nacken fest, während der Dritte ihm gezielt in die Kniekehle trat. Unter Vorhalt eines Messers forderten sie ihn auf, seine Wertsachen herauszugeben. Der 19-Jährige kam der Forderung nach, woraufhin das Trio in Richtung Neustadtscontrescarpe flüchtete.

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Die Täter sollen etwa 19 Jahre alt sein, schwarze Haare und einen dunklen Teint haben. Alle drei trugen dunkle Jogginganzüge.

Die Polizei bittet Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

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Frau mit Messer sorgt für Großeinsatz der Polizei in Bremen-Mitte

Bremen-Mitte (Bahnhofsvorstadt), Bornstraße – 01.08.2025, 15:45 Uhr

Frau mit Messer sorgt für Großeinsatz der Polizei in Bremen-Mitte
Beispielbild

Am Freitagnachmittag kam es in der Bornstraße in Bremen-Mitte zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem Passanten eine Frau mit einem Messer meldeten. Die 45-Jährige verhielt sich auffällig, lief schreiend durch die Straße und fuchtelte mit der Waffe umher.

Alarmierte Einsatzkräfte trafen kurz darauf vor Ort ein und forderten die Frau mehrfach auf, das Messer fallen zu lassen. Die Verdächtige ignorierte die Anweisungen und schwenkte das Messer weiter, auch in Richtung der Polizisten. Erst als die Beamten den Schusswaffengebrauch androhten, ließ sie die Waffe fallen.

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Die Frau flüchtete anschließend in einen nahegelegenen Dönerladen, wo sie von den Einsatzkräften überwältigt und am Boden fixiert wurde. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zusätzlich eine griffbereite Schere.

Die 45-Jährige, die sich psychisch auffällig verhielt, wurde zunächst zur Polizeiwache gebracht und anschließend zur weiteren Begutachtung in eine psychiatrische Einrichtung überstellt.


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Kleine Weser: Sport auf dem Wasser wird wieder möglich

Neue Allgemeinverfügung gilt ab Donnerstag


Karte der Zone auf der Kleinen Weser, in der Wassersort oberhalb der Wasserflächen mit Schwimm- und Rettungswesten erlaubt ist.

Die Sperrung des Werdersees und der Kleinen Weser außerhalb der offiziellen Badezone wegen der Wasserpest hat für eine Vielzahl von Wassersportlerinnen und –sportlern einen großen Einschnitt bedeutet. Die senatorischen Behörden für Umwelt, Klima und Wissenschaft sowie für Inneres und Sport haben nun Abhilfe geschaffen. Ein Teil der Kleinen Weser ist ab Donnerstag, 31. Juli 2025, für Wassersport mit Rettungsweste wieder erlaubt – Schwimmen bleibt weiterhin ausschließlich in der Badezone erlaubt.

AKTION med rec Nach einer Begehung mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportvereine sowie der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Einsatzkräften der Feuerwehr wurde festgelegt, dass die Kleine Weser vom Steg nördlich der Fahrradbrücke am Deichschart – Höhe Schwankhalle/Umgedrehte Kommode – bis zur Bojenkette vor dem Wehr Kleine Weser für den Wassersport oberhalb der Wasserfläche genutzt werden kann. Einzige Bedingung ist: Die Sportlerinnen und Sportler tragen Schwimm- oder Rettungswesten. Schwimmen ist in der Kleinen Weser weiterhin aus Sicherheitsgründen verboten.

 

Im Zentrum der Überlegungen steht immer die Frage nach der Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer des Sees. Nachdem die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft und der Senator für Inneres und Sport die offizielle Badezone am Werdersee von der Wasserpest haben räumen lassen, ist weiterhin nur dort ein sicheres Baden möglich und erlaubt. Mit der Lösung an der Kleinen Weser können nun alle Wassersportlerinnen und -sportler ihrer Freizeitbeschäftigung wieder in einem sicheren Rahmen nachgehen. Für die Kleine Weser besteht dabei die Pflicht zum Tragen einer Schwimm- oder Rettungsweste für die Sportlerinnen und Sportler, da dort nur eine sogenannte Oberflächenrettung möglich ist. Der Grund ist, dass durch den Bewuchs mit der Wasserpest am Gewässergrund bis nahe der Wasseroberfläche keine Rettung durch Taucher erfolgen kann. Das angeordnete Tragen einer Schwimmhilfe soll Auftrieb gewährleisten und damit im Notfall den Rettungskräften eine Rettung an der Wasseroberfläche ermöglichen.

Das Räumen der Badezone hat gute zwei Wochen gedauert und Kosten in Höhe von fast 28.000 Euro verursacht, die die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft und der Senator für Inneres und Sport zu gleichen Teilen tragen. Damit das Baden an dieser Stelle bis zum Ende der Badesaison möglich bleibt, werden die senatorischen Behörden erneut tätig werden, sollte sich die Wasserpest dort wieder ausbreiten.

Um die Nutzung des kompletten Werdersees und der Kleinen Weser für den kommenden Sommer und die Folgejahre zu ermöglichen, stehen die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft und der Senator für Inneres und Sport derzeit im Austausch mit Kommunen, die bereits Erfahrungen mit dem Management der invasiven und sehr konkurrenzstarken Pflanze in Badegewässern haben. Auch die Anschaffung eines leistungsfähigen Mähbootes wird derzeit von beiden Ressorts mit Hochdruck geprüft. Die Pflanze vollständig zu entfernen ist jedoch nach fachlicher Bewertung der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft nicht realistisch. Mit den sich verändernden Bedingungen bei der Nutzung der Badegewässer, die ein lebendiges Ökosystem mit sich bringt, wird jedoch ein Umgang gefunden werden. Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft prüft derzeit alle Handlungsoptionen.

 


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Kontrolle deckt zahlreiche Verstöße im gewerblichen Güterverkehr auf


Bremen/Fahrwiesen. Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven haben Einsatzkräfte der Polizei Bremen gemeinsam mit dem Gewerbeaufsichtsamt am Donnerstagvormittag (31.07.2025) gleich mehrere Verstöße im gewerblichen Güterverkehr aufgedeckt. Zwischen 10 und 13.30 Uhr wurden auf dem Rastplatz Fahrwiesen insgesamt sieben Sattelzüge überprüft – mit alarmierender Bilanz.

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Die festgestellten Verstöße im Überblick:

  • Zwei Fahrer (40 und 55 Jahre) waren mit abgelaufenen Fahrerlaubnissen unterwegs. In beiden Fällen wurde die Weiterfahrt sofort untersagt; bei einem Fahrer erhoben die Beamten eine Sicherheitsleistung von 563 Euro.

  • Ein 55-Jähriger nutzte eine nicht auf ihn ausgestellte Fahrerkarte.

  • Ein 75-Jähriger ließ einen anderen Fahrer mit seiner Fahrerkarte fahren, was ebenfalls strafbar ist.

  • In einem weiteren Fall war die gesetzlich vorgeschriebene Berufskraftfahrerqualifikation abgelaufen.

  • Zudem dokumentierten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht und das Arbeitszeitgesetz.

In den Fällen mit untersagter Weiterfahrt mussten Ersatzfahrer anrücken, um die Transporte fortzusetzen. Brisant: Bei einem der Vorfälle beobachteten die Beamten, wie der erschienene Ersatzfahrer – und eigentliche Eigentümer der missbräuchlich genutzten Fahrerkarte – diese wieder an den kontrollierten Fahrer zurückgab.

Die Polizei Bremen betont, dass regelmäßige Schwerpunktkontrollen notwendig sind, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und Missbrauch im gewerblichen Güterverkehr zu unterbinden. Gemeinsam mit dem Gewerbeaufsichtsamt sollen weitere Maßnahmen folgen.

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                 Mann mit Axt durch Taser-Androhung gestoppt

 
Mann mit Axt durch Taser-Androhung gestoppt

Bremen-Woltmershausen. Ein Polizeieinsatz in der Nacht zu Donnerstag endete für einen 41-jährigen Bremer in der vorläufigen Festnahme. Der Mann hatte am späten Mittwochabend seinen 54 Jahre alten Nachbarn mit einer Axt bedroht und wurde schließlich erst durch die Androhung eines Schusswaffen- und Tasereinsatzes gestoppt.

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Der Vorfall ereignete sich gegen 22:50 Uhr in der Straße Auf dem Bohnenkamp. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern holte der 41-Jährige aus seiner Wohnung eine Axt. Es kam zu einer Rangelei, bei der beide Beteiligten leichte Verletzungen erlitten. Anschließend zog sich der 41-Jährige in seine Wohnung zurück.

Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, öffnete der Mann die Tür zunächst nur einen Spalt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er eine Waffe in der Hand hielt, drohten die Polizisten den Einsatz von Schusswaffe und Taser an. Erst daraufhin gab der 41-Jährige auf und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten eine komplette Axt, einen separaten Axtkopf sowie ein Beil. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

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