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Am Samstagmorgen musste die Polizei mit mehreren Einsatzkräften in die Helenenstraße im Steintorviertel ausrücken.
Ein 22 Jahre alter Mann hatte dort drei Besuchern mit einem Messer gedroht, sie abzustechen und umzubringen. Der Tatverdächtige konnte von alarmierten Polizisten zu Boden gebracht und fixiert werden. Die Tatwaffe konnte bislang nicht gefunden werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Begleiter des 22-Jährigen das Klappmesser kurz zuvor weggeworfen. Verletzt wurde niemand. Bei dem unter Drogeneinfluss stehenden Tatverdächtigen fanden die Beamten um die zehn Gramm Cannabis.
Er und sein 28 Jahre alter Begleiter wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurden Anzeigen wegen Bedrohung gefertigt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

In der Nacht zu Sonntag verletzte ein bislang noch unbekannter Täter einen 18-Jährigen mit einem Messer. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Einer Passantin fiel der junge Mann mit blutenden Wunden am Hals auf, als dieser hilfesuchend die Hollerallee überquerte. Eine alarmierte Streife versorgte den Verletzten bis zum Eintreffen von Rettungskräften. Der 18-Jährige gab an, gegen Mitternacht im Bereich der Bahnhofsvorstadt von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen worden zu sein. Dabei fügte ihm der Täter mit einem Messer Stichverletzungen am Hals und Kopf zu. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.
Der Täter wird mit dunkler Hautfarbe und etwa 1,70 Meter Größe beschrieben. Er soll zwischen 19 und 20 Jahre alt sein. Er war dicklich und trug ein Basecap.
Die Ermittlungen zur den Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten..


Am heutigen Freitag, den1. Februar, fiel der Startschuss in der Messe Bremen mit der diesjährigen Bremen Classic Motorshow. 667 Aussteller aus zwölf Nationen präsentieren hier noch bis Sonntag, 3. Februar, Old- und Youngtimer, die zum großen Teil auch käuflich zu erwerben sind. Nur zu bewundern sind die Exponate in den Sonderschauen zu Kombis und US-Motorrädern oder extravagante Gefährten, die in Blockbustern der 60er- und 70er-Jahre zu Filmruhm fuhren. Schon zum Messeauftakt herrschte großer Andrang in den acht Hallen und im Messeparkhaus, wo die traditionelle Fahrzeugbörse stattfindet.
In der Sonderschau zu US-Motorrädern aus 100 Jahren ist zum Beispiel diese Indian ACE von 1928 zu bewundern. Sie ist eines von insgesamt 26 Exponaten.

Sie eröffneten die Bremen Classic Motorshow 2019 (v.r.): Ekkehart Siering (Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Häfen und Arbeit), Dr. Markus Keicher (Leiter Produktion und Standortverantwortung Mercedes-Benz Werk Bremen) sowie Hans Peter Schneider (Geschäftsführer Messe Bremen & ÖVB-Arena). Am Stand des Mercedes-Benz-Werks Bremen ist auch der erste in Bremen produzierte T 123 zu sehen, der im Februar 1978 vom Band lief. Foto:MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke





Senatorin Stahmann: „Wir wollen Begegnungen möglich machen“

Um die Integration von Geflüchteten und das ehrenamtliche Engagement in den Stadtteilen zu unterstützen, stellt Sozialsenatorin Anja Stahmann auch in diesem Jahr in einer ersten Förderphase 40.000 Euro zur Verfügung. Das Geld soll ehrenamtlichen Projekten zugutekommen. Geförderte Projekte sollen Geflüchteten den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern, ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement anstoßen und unterstützen sowie die Begegnung zwischen Geflüchteten und der Stadtgesellschaft fördern. Willkommens-Initiativen, Verbünde, Unterstützerkreise, religiöse Gemeinschaften oder Migrantenorganisationen können Geld aus diesem Topf beantragen, in der Regel bis zu 1.500 Euro pro Projekt. Eine zweite Tranche in Höhe von abermals 40.000 Euro wird im Spätsommer ausgeschrieben.
„Unser Zusammenleben kann nur gelingen, wenn wir uns gegenseitig um Verständigung bemühen, wenn wir Sprachbarrieren und Vorurteile abbauen“, sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. „Dazu braucht es einen Rahmen – und den wollen wir mit diesen Fördermitteln schaffen helfen.“ Der Fonds solle ein möglichst breites Spektrum an Geflüchteten erreichen und ist offen für Angebote, die sich gezielt einzelnen Zielgruppen zuwenden: Angebote speziell für Frauen oder speziell für Männer oder für und mit ‚queeren‘ Menschen. Dabei denke die Senatorin an Sprachcafés, Patenschafts- und Tandemprojekte. „Ich wünsche mir, dass das reichhaltige ehrenamtliche Engagement in Bremen erhalten bleibt. Integration ist nicht gesellschaftspolitische Kurzstrecke, sondern ein echter Marathon, der einen langen Atem erfordert.“
Die Umsetzung dieses Stadtteilfonds obliegt dem Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport.
Anträge werden bis 15. Februar 2019 angenommen.
Näheres ist zu erfahren bei:
Sevda Atik
sevda.atik@soziales.bremen.de
Telefon 361 6841
Tel. 361 17135.

Foto von Jacken des Ordnungsdienstes, jpg, 39.2 KB
Innensenator Ulrich Mäurer und die Leiterin des Ordnungsamtes, Sermin Riedel, haben (am 25. Januar 2019) 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Kaminsaal des Bremer Rathauses offiziell willkommen geheißen. Die ersten zwölf Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Ordnungsdienstes sind seit dem 1. Oktober 2018 auf Bremer Straßen und Plätzen unterwegs. Seit Januar ist das Team des Außendienstes um weitere zehn Kolleginnen und Kollegen aufgestockt worden. Sie sollen störendes Verhalten erkennen, Verursacherinnen und Verursacher auf geltende Regelungen hinweisen und Ordnungswidrigkeiten sanktionieren. So sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für mehr Lebensqualität und ein höheres Sicherheitsgefühl in der Stadt. Das Interesse am neuen Ordnungsdienst ist groß. Viele Ortsämter haben sich seither gemeldet und um Unterstützung in ihren Quartieren gebeten. Bis Ende des Jahres wurden bereits rund 300 gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen, meist wegen Fahrradfahrens in Fußgängerzonen sowie wegen Urinierens in der Öffentlichkeit..

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 27 wurden am Sonnabendnachmittag zwei Menschen schwer verletzt. 


Ein 60 Jahre alter Mann befuhr den Autobahnzubringer Überseestadt und wollte auf die A 27 in Richtung Cuxhaven auffahren. Am Ende einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Volkswagen, geriet ins Schleudern und kollidierte mit einem auf der Autobahn fahrenden Renault. Der 60-Jährige und die 60 Jahre alte Beifahrerin des Renault verletzten sich beim den Unfall schwer, sie wurden stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Höhe wurde auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten Einsatzkräfte die Autobahn. Es bildete sich ein Rückstau von zeitweilig sechs Kilometern..



Die Umweltbehörde warnt vor dem Betreten der immer noch viel zu dünnen Eisflächen

Trotz der anhaltenden Kälte besteht auf allen Bremer Gewässern noch immer Lebensgefahr. Das Eis auf den Gewässern und Seen ist noch viel zu dünn, um Menschen darauf sicher zu tragen. Eltern sind gebeten, auch ihre Kinder über die akute Lebensgefahr zu informieren. Bürgerinnen und Bürger sollten auf ihre Mitmenschen achten, insbesondere auf Kinder und Jugendliche, denn diese überschätzen schnell die Tragfähigkeit der viel zu dünnen Eisflächen.
Sollte es zum Einbruch ins Eis kommen, ist Hilfe unter der Rufnummer 112 anzufordern.
Wer sich dennoch auf das Eis begibt, handelt nicht nur sehr fahrlässig, sondern tut dieses auch immer auf eigene Gefahr. Die Umweltbehörde kann hierfür keine Verantwortung übernehmen.
Wer sich gerne mit untergeschnallten Kufen fortbewegen möchte, der nutze zurzeit bitte die Bremer Eissporthalle oder informiert sich auf der Internetseite des Bremer Eisvereins e.V., ob die Semkenfahrt zum Schlittschuhlaufen geöffnet ist.
Weitere Informationen und Verhaltensregeln beim Betreten von Eisflächen finden Sie auf der Internetseite www.bauumwelt.bremen.de unter Umwelt, Wasser, Eis auf Gewässern.
Zudem besteht für aktuelle Informationen ein automatischer Ansagedienst mit der Rufnummer 0421/361-5500..


Innensenator Mäurer stimmt Einstufung des Bremer Landesamtes zu / Größe und Einfluss der rechtsextremen Bewegung der „Flügel“ innerhalb der Bremer AfD noch unklar

Innensenator Ulrich Mäurer hat am Donnerstag dieser Woche dem Bremer Landesamt für Verfassungsschutz seine Zustimmung erteilt, die Gesamtpartei der Bremer AFD zum Prüffall zu erklären. Der Staatsrat im Innenressort, Thomas Ehmke, hat zudem heute Morgen (25.01.2019) gemeinsam mit dem Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), Dierk Schittkowski, die Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKK) über den weiteren Umgang des Verfassungsschutzes mit der AfD Bremen unterrichtet. Bekanntlich hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD im Bund am 15. Januar als sogenannten Prüffall eingestuft. Die Jugendorganisation der AfD, die Junge Alternative („JA“), hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz ebenso wie die von dem thüringischen AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke angeführte Bewegung der „Flügel“ als Verdachtsfall eingestuft.
Das Bremer Landesamt für Verfassungsschutz hatte die „JA“ bereits im September 2018 als erstes Bundesland zusammen mit Niedersachsen zum Beobachtungsobjekt erklärt. „Mit der jüngsten Einstufung der „JA“ im Bund sehen wir uns mit unserer Entscheidung aus dem vergangenen September vollauf bestätigt“, betont Mäurer am Freitag. Die Nähe zum Rechtsextremismus sei bei der Jugendorganisation der Bremer AfD klar gegeben.
Hinsichtlich der Bewegung des sogenannten „Höcke-Flügels“ werde Bremen die Arbeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz voll und ganz unterstützen und zur weiteren Aufklärung entsprechende Informationen ans Bundesamt liefern. Die Federführung bei dem Verdachtsfall habe jedoch der Bund. „Wir liefern nur zu“, so Mäurer.
Der „Flügel“ sei vollkommen zentralistisch organisiert und auf den in Thüringen agierenden Björn Höcke ausgerichtet. Daher gebe es keine Landesorganisationen in den anderen Ländern. LfV-Chef Dierk Schittkowski fügt hinzu: „In jedem Landesverband der AfD gibt es aber erfahrungsgemäß einen nennenswerten Anteil, der dem rechtsextremen „Flügel“ zuzurechnen ist. Davon ist auch in Bremen auszugehen. Wie groß dieser Anteil ist, werden wir uns in den kommenden Monaten genau anschauen.“
In dem Zusammenhang zitiert Bremens Innensenator Mäurer beispielhaft einige öffentlich zugängliche Äußerungen der AfD Bremen aus den vergangenen zwei Jahren, in denen „Blumenthal“ als „Überfremdungsstadtteil“ tituliert wurde und in denen die Autoren behaupten, dass der „Bevölkerungsaustausch in Deutschland auf Hochtouren“ laufe. An anderer Stelle sei von „Hetzjagden auf deutsche Frauen und Männer von ausländischen Horden“ die Rede gewesen. Weiterhin werde die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ als Bewahrer der deutschen Identität gelobt, die mit „intelligenten, witzigen Aktionen auf die Missstände in Deutschland“ aufmerksam mache. Darüber hinaus würden politische Äußerungen von Höcke in sozialen Medien von Bremer AfD-Mitgliedern vielfach unterstützt. Mäurer: „Man findet in dieser Bewegung viel neonazistisches Gedankengut.“
Hinsichtlich der Gesamtpartei der AfD in Bremen teilt das Bremer Landesamt für Verfassungsschutz die Beurteilung des Bundesamtes, das die AfD Mitte Januar zum Prüffall erklärt hatte. Das LfV Bremen schlug für die hiesige AfD die gleiche Einstufung vor. Damit dürfen die Verfassungsschützer die AfD einer systematischen Prüfung unterziehen und beispielsweise ihre Einstellung und Verbindungen zu rechtsextremistischen Gruppierungen wie der „Identitären Bewegung“ intensiv auswerten. Dem erteilte Innensenator Mäurer bereits am Donnertag seine Zustimmung. Dierk Schittkowski abschließend: „Das oberste Ziel des Verfassungsschutzes als Frühwarnsystem für unsere Demokratie ist die rechtzeitige Aufklärung.“

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