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Am frühen Donnerstagabend nahmen zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen in der Bahnhofsvorstadt zwei Betrüger fest, die im Verdacht stehen, gefälschte Werder-Dauerkarten übers Internet angeboten und verkauft zu haben.
Bereits am Mittwoch hatte ein 26 Jahre alter Bremer vier Dauerkarten zu einem Gesamtpreis für 2.160 Euro gekauft. Die Karten waren in einem Kleinanzeigenportal angeboten worden. Bei seiner Eigenrecherche wurde ihm gesagt, dass er Betrügern zu Opfer gefallen war. Alle Karten waren gefälscht. Daraufhin schaltete er die Polizei ein. Im Rahmen intensiver Ermittlungen wurde bekannt, dass die betrügerischen Anbieter weitere Dauerkarten angeboten hatten. Am Donnerstagabend war als Ziel ein Übergabeort am Bremer Überseemuseum ins Visier der Ermittler geraten. Tatsächlich konnten dort zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren als Tatverdächtige angetroffen und festgenommen werden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte bei beiden Männern erhebliches Beweismaterial sichergestellt werden. Die Ermittlungen dauern an. Weitere mögliche Opfer werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 in Verbindung zu setzen.
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Das Bundesligaspiel am Sonnabend (03.12.2016) zwischen Werder Bremen und dem FC Ingolstadt hat für Teile der heimischen Besucher ein Nachspiel. Mit dem Auflaufen der Mannschaften wurden in der Ostkurve mehrere bengalische Fackeln gezündet. Zuvor war eine Blockfahne gespannt worden, unter der sich diverse Personen vermummt und umgezogen hatten, um während der Pyro-Aktion nicht erkennbar zu sein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wiederholte sich die Aktion. Anschließend wurde ein großes Banner mit der Aufschrift "BULLENSCHWEINE" gezeigt. Nach dem Spiel wurden die Ultras wie üblich durch das Fan-Kontakt-Team der Bremer Polizei begleitet. Hierbei wurde das Auto der Polizisten aus der Menge heraus beworfen. Im weiteren Verlauf wurde ein Fanbegleiter durch mehrere Ultras angesprochen und mit den Worten "verzieh dich, Alter, oder du bist gleich der Nächste", bedroht.

Die Polizei Bremen ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung. Innensenator Ulrich Mäurer verurteilt das Verhalten der Ultras scharf: "Die Hetzkampagne gegen Polizisten ist unerträglich. Fanbegleiter zu attackieren ist zudem ein absolutes Tabu ebenso wie der Einsatz der hochgefährlichen Bengalos." Da die großen Blockfahnen von Mitgliedern der Ultra-Szene unter anderem dazu benutzt würden, um sich in ihrem Schutz zu vermummen und die verbotenen Pyro-Aktionen vorzubereiten, sollen künftig keine Transparente dieser Größe mehr im Stadion geduldet werden. Mäurer: "Solche unverantwortlichen Rituale in einem Stadion müssen aufhören.".
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Das gestrige Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC endete bekanntermaßen mit einem unentschieden. Im Stadion und der näheren Umgebung kam es dennoch zu kleineren Scharmützeln und mindestens zwei handfesten Auseinandersetzungen.
Bereits vor Spielbeginn zündete ein auswärtiger Fan auf dem Weg zum Stadion einen Bengalo. Die Identität des Verdächtigen wurde festgestellt und ein Verfahren gegen ihn eingeleitet. Während der Bundesliga-Begegnung wurde ein Berliner Fan, der zusammen mit Bekannten Karten für den Heimfanbereich erworben hatte, Opfer eines Angriffs durch Bremer. Der Mann wurde angegangen, nachdem er sich als Berliner geoutet hatte. Er wurde bei der Auseinandersetzung am Kopf verletzt und im Anschluss in ein Klinikum verbracht. Die anderen fünf Hertha-Fans konnten unverletzt in den Gästebereich geleitet werden. Mindestens ein Tatverdächtiger wurde ermittelt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Nach dem Spiel folgten aus polizeilicher Sicht zunächst kleinere Scharmützel vor dem Ostkurvensaal und auf dem Kassenvorplatz. In der Hamburger Straße griff gegen 18.40 Uhr eine Gruppe von fünf bis sieben Gewalttätern unvermittelt mehrere Bremer an. Während die Freunde sich nach bisherigen Erkenntnissen friedlich auf dem Heimweg befanden, wurden sie von hinten durch die Maskierten angegangen. Einer der Verdächtigen sprühte mit Reizgas, ein anderer schlug einem 48 Jahre alten Mann aus Hemelingen mit einem Regenschirm auf den Kopf. Während des Angriffs schrien die Verdächtigen mehrmals laut "Scheiß Nazi". Die helfenden Begleiter des 48-Jährigen kamen zum Teil mit dem Reizgas in Kontakt, so dass sich ein 21-Jähriger und seine 20 Jahre alte Freundin leicht verletzten. Auch in diesem Fall wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen hinsichtlich der Verdächtigen und den Hintergründen der Tat dauern an.
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Das erste Spiel der neuen Saison war nicht nur für den SV Werder eine Herausforderung, sondern auch für die Polizei Bremen.
Nachdem wenige Stunden vor dem Spiel eine Demonstration ebenfalls polizeilich begleitet werden musste, folgte direkt im Anschluss der Fußballeinsatz.
Vor und während der Spiels verlief alles friedlich. Es zeichnet sich ab, dass der Umbau des Gästebereichs, der ja umfangreich in den Medien dargestellt wurde, sich grundsätzlich bewährt.

Nach dem Spiel kam es allerdings zu verschiedenen kleineren Schlägereien rund um das Stadion zwischen Bremer und Schalker Fans. Diese konnten aber durch Polizei-Einsatzkräfte zügig wieder beendet werden.
Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird ein Strafverfahren eingeleitet wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Ein Schalker Fan wurde durch einen Flaschenwurf am Sielwall am Kopf verletzt. Er kam in eine Bremer Klinik.
Mögliche weitere Strafverfahren müssen noch geprüft und ermittelt werden.
Die Polizei Bremen erhielt zur Bewältigung dieses Einsatzes Unterstützung von auswärtigen Polizeieinheiten. Unter anderem durch die Polizei aus Niedersachsen und deren Reiterstaffel aus Hannover.’recentPowered By Blogger Widgets


Die heutige Bundesligabegegnung endete aus Sicht der Bremer Fußballfans mit einer Niederlage. Für die Polizei Bremen verlief der Einsatz rund um das Spiel positiv.
Es gab nach bisheriger Bilanz keine Auseinandersetzungen zwischen den gegnerischen Fußballgruppierungen. Sich anbahnende Konflikte konnten schnell durch polizeiliche Präsenz im Keim erstickt werden. Aus Bayern waren etwas über 100 Fans angereist, die man unter anderem als Münchener Ultras oder zumindest als sogenannten Problemfans bezeichnet. Sie waren mit insgesamt drei Reisebussen nach Bremen gekommen. Um Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fangruppen zu verhindern, wurde durch die Polizei Bremen im Vorfeld eine Verfügung beim Stadtamt erwirkt. Hier war festgelegt, auf welchem Weg diese Busse in die Stadt kommen und auf welcher Route sie sich im Stadtgebiet bewegen durften. An der Landesgrenze wurden die Busse von Einsatzkräften in Empfang genommen und eskortiert. Auch beim heutigen Einsatz wurden gezielt für die Ultras wieder die sogenannten polizeilichen Fankontaktbeamten eingesetzt. Diese Beamten setzen gezielt auf die Kontaktaufnahme und den Dialog. Diese Deeskalationstaktik ist eine der Ziele in einem Fußballeinsatz. Die An- und Abreise der auswärtigen Mannschaft und Fans verlief ohne Probleme.
In der Nähe des Gleisdreiecks wurde durch die Bremer Einsatzkräfte eine Raubtat aufgenommen. Es war zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Bremer und einer der Münchener Fans gekommen. In deren Verlauf wurden einem Bayern vier seiner insgesamt sechs Fußball-Schals geraubt. Die Täter flüchteten im Anschluss in die umliegenden Kneipen. Durch die Beamten konnten später drei Bremer Tatverdächtige ausgemacht werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Ein Fan, der vermutlich aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums nicht mehr Herr seiner Sinne war, gebärdete sich gegenüber Passanten und Polizisten dermaßen aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste.

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