m Bremer Stadtteil Vahr brannte in der Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag ein Limousine aus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
und sucht nach Zeugen.
Eine Anwohnerin hörte gegen 01.20 Uhr
einen lauten Knall in der August-Bebel-Allee und entdeckte eine dunkle
Gestalt mit einer Schirmmütze, die sich schnell von einem brennenden
Mercedes entfernte. Ein Nachbar versuchte vergeblich die Flammen mit
einem Löschgerät zu bändigen, die Feuerwehr beendete schließlich die
Arbeit. An dem Auto entstand ein Totalschaden von etwa 40.000 Euro.
Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888
entgegen.
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In Bremen-Walle gab am Samstagabend ein 32 Jahre alter Mann von
seinem Balkon aus mehrere Schüsse in die Luft mit einer
Schreckschusspistole ab. Spezialkräfte der Polizei Bremen nahmen den
Mann vorläufig fest.
Gegen 22:30 Uhr nahmen Anwohner der
Dithmarscher Freiheit auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses einen
Mann wahr, der mit einer Pistole hantierte und Schüsse in die Luft
abgab. Die Polizei Bremen rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus.
Der Tatort konnte schnell lokalisiert und umstellt werden. Spezialkräfte
trafen den 32 Jahre alten Schützen in seiner Wohnung an und nahmen ihn
vorläufig fest. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zwei
Schreckschusspistolen sowie Munition. Die Gegenstände wurden
beschlagnahmt.
Den 32-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Am 5. September 2019 wurde eine Mitte 30-jährige Frau in der
Regionalbahn von Hannover nach Bremen von einer 28 jährigen
alkoholisierten Person sexuell belästigt. Ein 18-jähriger in ziviler
Kleidung mitreisender Soldat bemerkte den Vorfall. Er zeigte
Zivilcourage, indem er einschritt und der Frau zur Hilfe kam (siehe
Pressemitteilung vom 7. Oktober 2019;
Nun
wurde Ümit Taskin, im Dienstgrad Gefreiter, für sein gezeigtes
couragiertes Verhalten in der Fallschirmjägerkaserne in Seedorf ein
Dank von der Bundespolizei und der Bundeswehr ausgesprochen.
Herr
Polizeioberrat Meyer überreichte im Namen der Bundespolizei für das
gezeigte couragierte Verhalten ein kleines Präsent. "Sie haben sehr gut
gehandelt." und fügte hinzu: "Nichts tun, ist das Falsche. Aber keiner
sollte sich dabei selbst in Gefahr bringen; sondern sollte im Rahmen
seiner Möglichkeiten handeln, z.B. um Hilfe rufen oder den Notruf
wählen."
Als Anerkennung für sein Verhalten verlieh der
Kommandeur der Luftlandebrigade 1, Brigadegeneral Dirk Faust, dem
Gefreiten eine speziell geprägte Münze, den sogenannten "Commander's
Coin". .
Wenn Sie
eine Straftat sehen oder jemand in Gefahr ist, dann schauen Sie nicht
weg! Weitere Informationen sind bspw. auf der Internetseite der
Bundespolizei eingestellt: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/02Zivilcourage-zeigen/Zivilcourage-zeigen_node.html
Einfache
Verhaltensregeln sind: 1)Handeln Sie gefahrlos 2)Fordern Sie Mithilfe
3)Sehen Sie genau hin 4)Holen Sie Hilfe 5)Versorgen Sie Opfer 6)Helfen
Sie als Zeuge mit
1000€ monatliche Gebühr für den Anbieter sicherlich ein Megaschnäppchen
Bremen
wird die bundesweit erste E-Scooter-Genehmigung für die Nutzung des
öffentlichen Straßenraums erteilen. Der Anbieter Lime hat für 500 Roller
eine entsprechende Sondernutzungserlaubnis beantragt. Im Unterschied zu
vielen anderen Kommunen wird dadurch die Vermietung von E-Scootern klar
geregelt und nicht lediglich an eine freiwillige Selbstverpflichtung
der Anbieter gekoppelt. Die Erlaubnis ist zudem zeitlich befristet.
Kommt es zu Problemen, kann das Ordnungsamt geeignete Maßnahmen
ergreifen; in schwerwiegenden Fällen wäre sogar der Entzug der Erlaubnis
möglich. Insgesamt hatte Bremen mit acht Verleihern Gespräche geführt.
„Uns war es wichtig, dass wir nicht die chaotischen Zustände mit den
Rollern bekommen, wie viele andere deutsche und europäische Städte“,
freut sich Mobilitätssenatorin Maike Schaefer. „Zugleich finde ich es
aber auch wichtig, dass Bremen in diesem Segment der Elektromobilität
Erfahrungen sammeln kann. Ob sich E-Scooter aber tatsächlich als
wertvolles Element einer umweltverträglichen Mobilität herausstellen,
werden wir abwarten müssen. Auch daher ist es gut, dass wir als Kommune
die Spielregeln festlegen.“
Mit dem Einladungscode kostenlos Lime nutzen Code: R2k7VOG
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kostenlos fahren
Diese „Spielregeln“, die an die Nutzungsgenehmigung gebunden sind,
dienen vor allem dazu, andere Verkehrsteilnehmende – insbesondere
Menschen mit Behinderungen, Senioren oder Kinder - nicht zu gefährden.
Das betrifft das Abstellen der E-Scooter sowie deren Verkehrssicherheit.
Grünanlagen dürfen nicht genutzt werden. Zudem muss der Anbieter einen
Ansprechpartner vor Ort bereitstellen, der bei Behinderungen kurzfristig
einschreitet. „Mit der Erlaubnis für 500 Roller können der Anbieter
Lime und Bremen jetzt erst einmal Erfahrungen sammeln“, so Schaefer.
Zudem ist die Genehmigung an einen finanziellen Aspekt gebunden. Es wird
für jeden E-Scooter pro Woche eine Gebühr in Höhe von 0,50 Euro fällig.
„Auch darüber behalten wir ein Steuerungsinstrument in der Hand, um -
wie beim Leihfahrrad auch – einschreiten zu können“, betont Senatorin
Schaefer.
Senatorin Maike Schaefer im Rundgang durch das Fahrradmodellquartier - Woche der Mobilität
Im
Rahmen der "Europäischen Mobilitätswoche" hat sich die Bremer Senatorin
für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau,
Dr. Maike Schaefer, zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der
Hochschule Bremen, des Ortsamtes, des ADFC und vielen weiteren
Interessierten auf einen Rundgang durch das Fahrradmodellquartier in der
Alten Neustadt begeben.
"Die Bauarbeiten stehen quasi vor dem Abschluss – das ist eine gute
Gelegenheit, sich in der Woche der Mobilität einmal vor Ort
umzuschauen", betonte die Senatorin.
"Ich bin begeistert, wie viele kleinteilige Maßnahmen sich hier zu einem
Ganzen gefügt haben. Es verbinden sich damit nachhaltige Mobilität,
Klimaschutz und Lebensqualität für alle im Quartier."
"Frauen
fürs Fahrrad": (v.l.n.r.): Meike Jäckel, Planerin beim Amt für Straßen
und Verkehr; Bonnie Fenton, Landesvorsitzende des ADFC Bremen; Annemarie
Czichon, Ortsamtsleiterin Neustadt; Prof. Ulrike Mansfeld, Dekanin,
School of Architecture/Hochschule Bremen; Dr. Maike Schaefer, Senatorin
für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau;
Steffie Kollmann, Hochschule Bremen; Christiane Claus, Kanzlerin der
Hochschule Bremen
Im April 2016 hatte der Beirat Neustadt
nach Initiative des ADFC und der Hochschule Bremen einstimmig ein
Fahrradmodellquartier gefordert. Gemeinsam konnten sich dann das
Bauressort und die Hochschule Bremen in einem Wettbewerbsverfahren
erfolgreich um Fördermittel im "Bundeswettbewerb Klimaschutz im
Radverkehr" der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) bewerben.
Insgesamt wurden für die Umsetzung des Fahrradmodellquartiers 2,4
Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die eine Kofinanzierung durch
Mittel der Stadt Bremen und der Hochschule erhielten. Maike Schaefer:
"Mein Dank gilt dem ADFC und der Hochschule für die Initiative, dem
Beirat für die konstruktive Zusammenarbeit, allen Kräften im Stadtteil –
von Polizei bis Modernes- und all denjenigen, die geplant und gebaut
haben – wie beispielsweise Hansewasser und das Amt für Straßen und
Verkehr."
Der Rundgang zur Mobilitätswoche startete an einem Highlight des
Fahrradmodellquartiers: dem künftigen Fahrrad Repair Café der Hochschule
Bremen. "Das transparente und unter den Aspekten der Bauökologie
entworfene Gebäude nimmt Gestalt an. Bald wird hier ein Café fair
gehandelten Kaffee anbieten – verknüpft mit einer Service-Werkstatt,
Selbsthilfe-Workshops und kleinen Veranstaltungen der Hochschule. So
öffnet sich die Hochschule Bremen für den Stadtteil", betont Prof.
Ulrike Mansfeld, Dekanin der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt der
Hochschule Bremen.
Direkt angrenzend ist eine neue Querung über die stark befahrene
Langemarckstraße mit ihren Straßenbahngleisen entstanden: "Ebenso wie
mit der Querung an der Westerstraße wird die Alte Neustadt auch an der
Langemarckstraße für den Fuß- und Radverkehr besser mit den umliegenden
Quartieren verknüpft – gleichzeitig ist die ÖPNV Bevorrechtigung
gewahrt."
Annemarie Czichon, Leiterin des Ortsamtes Neustadt fügt hinzu. "Mit der
Ausführung dieser Querungen wurden wichtige Wünsche des Beirates
aufgenommen."
"Huckelig
war gestern" hieß es in den Anwohnerinformationen, wo die Fahrbahnen
der zuvor rauen Kopfsteinpflasterstraßen asphaltiert wurden, während die
Parkstreifen das Kopfsteinpflaster behielten. Über 600 sichere
Parkmöglichkeiten für Räder wurden über das Modellquartier verteilt,
sowie den weiteren Standorten der Hochschule eingerichtet.
"Sicheres Abstellen der Räder ist eine Voraussetzung für guten
Radverkehr", betont Bonnie Fenton, Vorsitzende des ADFC Bremen.
"Insgesamt muss der Radverkehr mehr Platz erhalten, wenn die Potenziale
dieses umweltfreundlichen und gesunden Verkehrsmittels ausgeschöpft
werden sollen."
Vorher / nachher: Fahrradparken (Gr. Annenstr. – Gr. Krankenstr)
"Die
Alte Neustadt wird die erste Fahrradzone Deutschlands", freut sich
Senatorin Schaefer. "Während der Antrag unter dem Motto ‚Von der
Fahrradstraße zur Fahrradzone‘ damals noch vom Bundesverkehrsministerium
kritische Kommentare zur Fahrradzone erhielt, hat jetzige
Bundesverkehrsminister, Andreas Scheuer, nun die Fahrradzone als
Verkehrszeichen abgekündigt - ein toller Erfolg des Modellquartiers in
Bremen."
Netz von Fahrradstraßen: Maike Schaefer und Michael Glotz-Richter erläutern die Planung
Der
Rundgang endete mit dem Neustadtswall, der vor dem ‚Modernes‘ und im
Bereich der Hochschule umgestaltet wurde - von einer trennenden Straße
zu einem "Campusplatz".
"Hier ist ein zentraler Verknüpfungspunkt zwischen Hochschule und dem
Stadtteil entstanden" freut sich Christiane Claus, Kanzlerin der
Hochschule Bremen.
Übersicht des Fahrrad-Quartiers in der alten Neustadt
Am Freitagabend lösten zwei bewaffnete Männer einen Polizeieinsatz in
der Helenenstraße aus. Zivile Einsatzkräfte nahmen die zwei vorläufig
fest.
Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 18.40 Uhr über den
Notruf zwei Männer in der Helenenstraße, die Waffen bei sich trugen.
Polizisten des Zivilen Einsatzdienstes stellten das erheblich
alkoholisierte Duo und nahmen sie mit zu einem Polizeirevier. Bei den
Waffen handelte es sich vermutlich um Schreckschusswaffen. Verletzt
wurde nach derzeitigem Stand niemand.
Die weiteren Maßnahmen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
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Bundespolizisten haben einen 37-jährigen Briten bei der
grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach London verhaftet.
Im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung hatte der Mann
eine Geldstrafe des Amtsgerichts Essen vom Februar 2019 in Höhe von 3600
Euro nicht beglichen.
Sein Pech war, dass daraufhin am
02.07.2019 ein Haftbefehl über eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen
erlassen wurde: Entweder die Geldstrafe bezahlen oder hinter schwedische
Gardinen.
Den Betrag konnte der Mann in der Kürze der Zeit nicht
aufbringen. Er verpasste nicht nur seinen Flug, sondern wurde vorerst
in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
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Teilweise bis zu 34 Grad zeigte das Thermometer am gestrigen Sonntag.
Eigentlich ein Wetter um am Badesee zu sein. Doch knapp 250 Zuschauer
fanden den Weg an die Osterholzer Heerstraße um das Spiel Bremen
Firebirds gegen Rotenburg Northern United zu sehen. Im ersten Quarter
war es die Bremer Defense, die die Gäste an den Rand der Verzweiflung
brachte. Alleine hier holten sie sich 3 Turnovers. Eigentlich genug
Vorlagen für die Bremer. Aber alle blieben ungenutzt.
„Wir machen
gerade am Anfang zu viele individuelle Fehler. Ich glaube die Jungs
brauchen immer erst ein tritt in den Hintern, damit sie ins Rollen
kommen, oder die bösen Blicke unserer Defense“ so Headcoach Alexander
Balz schmunzelnd.
Dieses schien dann im 2 Quarter zu wirken. Endlich kamen Punkte auf das Scoreboard.
Den Anfang machte Evgeny Marzyrin der für 13 Yards von Quarterback
Alexander Knasew bedient wurde. Der Extrapoint wurde ausgespielt und
durch Samuel Ogundele aufs Scoreboard gebracht.
Die Defense spielte weiter stark und schickte ziemlich schnell ihre Offense wieder aufs Feld.
Jetzt wollte es Samuel ganz schnell machen und lief für 63 Yards in die
Endzone. Die 2 Point verwandelte Alexander Knasew und man ging mit 16:0
in Führung.
Auch die Defense, geführt von Safety Tobias Friedrich,
wollte sich auf dem Scoreboard verewigen. Marvin Smolka fing einen Pass
der Rotenburger ab und lief für 32 Yards in die Endzone. Die beiden
Extrapunkte verbuchte Benjamin Dwomoh für sich.
Mit einen 24:00 ging man dann in die verdiente Halbzeitpause.
Die 2. Halbzeit sollte so beginnen wie die Erste. Die Bremer Offense
fand nicht richtig in Spiel und musste den Ball bald wieder abgeben. Nun
durften sich auch die Gäste über einen TD freuen. Der Extrapoint war
gut und so stand es 24:07. Das Spiel wurde immer zähflüssiger. Das
Powerplay der Bremer geriet ins stocken und über den Pass schien nichts
zu laufen. Es fehlte an Konzentration. Northern United fand langsam aber
beständig kleine Lücken in der Verteidigung und machte über den Pass
Yard für Yard gut. So konnten sie auch noch mal scoren und es Stand
24:13, da der Extrapoint geblockt wurde.
„Wir müssen aufhören Punkte
zu verschenken. Wir bringen unsere Defense zu oft auf das Feld. Gerade
bei dem Wetter kann das auch nach hinten los gehen.“ richtete O-Line
Coach Oliver Minschke deutliche Worte an seine Mannen.
Diese Worte
schienen zu fruchten. Mit einem langen Drive, der sehr viel Zeit von der
Uhr genommen hat, belohnte sich die Bremer und Jan Koch brachte den
Ball mit einen 4 Yard Run in die Endzone. Die 2 Punkte zum 32:13
steuerte Dennis Lipps bei.
Es war noch kaum Zeit auf der Uhr.
Rotenburg versuchte noch mal alles um in die Endzone zu kommen. Doch
Tobias Friedrich setzte den Bemühungen ein Ende und fing den
gegnerischen Pass ab.
Nun musste die Zeit nur noch heruntergespielt
werden und der 32:13 Heimsieg und der Gewinn des direkten Vergleiches
vom Hinspiel, war in trockenen Tüchern.
Nun ist erstmal Erholung
angesagt. 4 Wochen Sommerpause sind angesetzt, bevor es am an die
Vorbereitung geht für das Rückspiel am 17. August in Hamburg gegen die
Black Swans.