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Unter anderem werden in den kommenden Tagen auch Fahndungsplakate in den Stadtteilen angebracht. Zuletzt hatte am 04. September eine 29 Jahre alte Frau aus der Admiralstraße die Polizei alarmiert, weil sie an ihrem geparkten Auto eine Karte mit rassistischen Beleidigungen vorfand. Sie vermutet, dass die Karte zwischen Mittwochabend (03.September) und Donnerstagmorgen (04. September) dort angebracht wurde. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass es sich bei dem Urheber um denselben Mann handelt, der im Zeitraum vom 19. April 2024 bis 11. März 2025 handgeschriebene Karten mit rassistischem und ausländerfeindlichem Inhalt in mehrere Briefkästen in Mehrparteienhäuser, überwiegend in den Ortsteilen Walle und Überseestadt, geworfen hat.
Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden mit Fotos und einem Video aus einer Überwachungskamera nach dem Mann und fragen: "Wer kann Angaben zu dem Täter auf dem Foto machen, wer erkennt ihn wieder?" Er soll zwischen 40 und 55 Jahre alt und von kräftig, sportlicher Statur sein. Zur Tatzeit im April trug er eine auffällig blaue Mütze und blaue Ringer-/Boxer Schuhe. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
Das Video finden Sie unter folgendem Link:
https://www.polizei.bremen.de/news/fahndungen/unbekannte-taeter-22608#021325
Bremen-Neustadt. Am Donnerstagvormittag kam es in der Neustadt zu einem dramatischen Vorfall: Eine 83 Jahre alte Frau wurde in einem Linienbus schwer verletzt, nachdem der Fahrer eine Notbremsung einleiten musste.
Gegen 9.25 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Fahrer oder eine Fahrerin mit einem blauen Fiat Punto stadteinwärts über die Industriestraße in Richtung Solinger Straße. Zur gleichen Zeit war ein Linienbus auf der Solinger Straße in Richtung Dortmunder Straße unterwegs.
Als der Bus die Kreuzung Solinger Straße/Industriestraße erreichte, missachtete der Fiat die Vorfahrt und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein. Nur durch eine Vollbremsung konnte der 57-jährige Busfahrer einen Zusammenstoß verhindern.
Für die Fahrgäste hatte die abrupte Bremsung jedoch Folgen: Eine 83-jährige Insassin stürzte schwer, erlitt eine Kopfplatzwunde und sogar einen kurzfristigen Herzstillstand. Polizeibeamte vor Ort leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein – mit Erfolg. Die Seniorin wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fiat Punto flüchtete nach dem Vorfall über die Kreuzung hinweg in die Industriestraße und konnte bislang nicht ermittelt werden.
Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer/Fahrerin. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft unter der Telefonnummer 0421 362-14850 entgegen.
Gegen 00.15 Uhr war es auf dem linken Fahrstreifen zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Eine 61-jährige Fahrerin eines Mercedes hatte die Geschwindigkeit eines von hinten kommenden Ford unterschätzt und den Fahrstreifen gewechselt. Der Ford-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Mercedes auf. Die 61-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 30.000 Euro.
In der Folge waren für die Sicherung der Unfallstelle und die darauffolgende Unfallaufnahme der linke und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde mit Absperrmaterial auf den rechten Fahrstreifen geleitet. Hinter der Absicherung stand ebenfalls der Streifenwagen mit Blaulicht.
Gegen 02:10 Uhr fuhr der 66-Jährige mit seinem BMW auf die Unfallstelle zu. Aus bislang ungeklärter Ursache bemerkte er die Absicherung nicht und fuhr auf den Streifenwagen auf. Durch den Aufprall wurde der Streifenwagen gegen die Mittelschutzplanke geschoben und geriet in Vollbrand. Dieser brannte im Verlauf vollständig aus. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich die Polizeibeamten außerhalb des Fahrzeuges bei der ersten Unfallstelle. Der 66-Jährige wurde schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.Für die Löscharbeiten musste zeitweise eine Vollsperrung eingerichtet werden. Anschließend wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben. Gegen 06:40 Uhr konnte die Sperrung schließlich vollständig aufgehoben werden. An dem BMW und dem Streifenwagen entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 60.000 Euro.
Die Polizeiinspektion Rotenburg hat die Ermittlungen zum Unfall mit dem Streifenwagen aufgenommen. Diese dauern derzeit an.
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