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Bei einer Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in Hemelingen gerieten am Mittwochnachmittag mehrere Bewohner aneinander.
Gegen 14.30 Uhr erhielt die Polizei den Anruf, dass sich mehrere Personen in der Unterkunft Beim Sattelhof schlagen sollen. Schnell stellte sich heraus, dass es zu einem Streit unter fünf Bewohnern kam. Drei Iraner, ein Syrer und ein Afghane im Alter von 16 bis 34 Jahren stritten sich um die Eigentumsverhältnisse eines Fahrrades. Der Streit eskalierte, die Polizei schlichtete und ermittelt nun wegen Körperverletzungsdelikten.
Die 22-, 31-, und 34-jährigen Tatverdächtigen erhielten ein Hausverbot und wurden in anderen Unterkünften untergebracht.
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Gestern wurden ein 67 Jahre alter Radfahrer und eine 13-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfällen in Bremen verletzt. Auf der Bundesautobahn A 281 verlor gar ein Lkw seinen Auflieger.
Der 67-Jährige fuhr mittags auf seinem Fahrrad über die Ampelkreuzung Osterdeich Ecke Lüneburger Straße. Als er die Fahrbahn des Osterdeichs überquerte, hatte der Radfahrer nach Zeugenangaben Grün. Ein heranfahrender 70 Jahre alter Autofahrer übersah aus ungeklärter Ursache den 67-Jährigen bzw. die Ampel. Bei der Kollision mit dem BMW kam der Radfahrer zu Fall und brach sich ein Bein. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen 14.30 Uhr befuhr ein 46 Jahre alter Taxifahrer die Martinistraße. In Höhe der Kreuzung Am Brill bog er rechts in die Bürgermeister-Smidt-Straße ein, als ihm eine junge Radfahrerin direkt vor den Wagen fuhr. Die 13-Jährige hatte zunächst telefonierend die Martinistraße überquert, um dann sofort links Richtung Faulenstraße abzubiegen. Nach Zeugenangaben zeigte die dortige Ampel für das Mädchen Rot. Sie stürzte bei dem Zusammenstoß mit dem Ford Transit und erlitt diverse Schrammen und Prellungen.
Am frühen Abend verlor der 50 Jahre alte Fahrer eines Sattelaufliegers auf der Autobahn A 281 an der Anschlussstelle Strom seinen angekoppelten Anhänger. Dieser durchbrach im Kurvenverlauf eine Leitplanke und blieb in seitlicher Schräglage im Bereich der Auffahrt liegen. Ein Fuß- und Radweg und eine in unmittelbarer Nähe verlaufende Güterbahnstrecke mussten für die Zeit der Bergungsmaßnahmen gesperrt werden. Verkehrsbehinderungen entstanden nicht. Der Verkehr konnte problemlos über die Senator-Apelt-Straße und die Stromer Landstraße umgeleitet werden. Der Sachschaden betrug hier geschätzt über 50.000 Euro.
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Einsatzkräfte der Polizei Bremen beobachteten gestern Nachmittag ein vermeintliches Drogengeschäft an einem Mehrparteienhaus in der Straße Hünertshagen in Bremen-Vegesack. Ihr Riecher war zutreffend - zusammen mit Drogenspürhund Kasper erschnüffelten sie über 300 Gramm Cannabiskraut.
Polizeibeamten war vor dem Haus ein PKW mit einem Mann und einer Frau besetzt aufgefallen, die offensichtlich bei einem Bewohner des Hauses Drogen gekauft hatten. Bei der folgenden Kontrolle zeigte sich dann, dass das Paar in dem Haus eine Verabredung mit einer 38 Jahre alten Bewohnerin gehabt hatte, um eine Verkaufseinheit Cannabiskraut zu kaufen. Das Cannabis wurde als Beweismittel beschlagnahmt.
Auf richterliche Anordnung erfolgte noch in den Abendstunden eine Durchsuchung der Wohnung der 38-jährigen Tatverdächtigen. Neben dem Cannabiskraut wurden verbotene Gegenstände (eine Stahlrute, ein Telescopschlagstock und ein Springmesser) sowie Bargeld gefunden und beschlagnahmt. Die Tatverdächtige wurde festgenommen.
Die Ermittlungen wegen Illegalem BTM-Handel mit Waffen dauern an. Die Tatverdächtige soll noch heute dem Haftrichter überstellt werden. Gegen den 21 Jahre alten Ankäufer wurde eine Anzeige wegen illegalem Erwerb von BTM gefertigt
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Auf dem Gelände des Tanklagers Farge wurde heute Vormittag durch die Auswertung von Luftbildaufnahmen eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Die mit einem Säure-Langzeitzünder versehene Bombe wird heute gegen 11.30 Uhr vom Sprengmeister Peter Seydel kontrolliert gesprengt.
Der Fundort wird in einem 500-Meter-Radius abgesperrt. Eine Evakuierung von Anwohnern ist nicht erforderlich, es gibt keine Auswirkungen auf den ÖPNV.
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Für Eltern, die durch die Bearbeitungsdauer beim Elterngeld in finanzielle Schwierigkeiten geraten, gibt es jetzt eine Überbrückungslösung: Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB), die Förderbank des Landes Bremen, hilft in diesen Fällen mit einem zinslosen Überbrückungsdarlehen aus. Auf eine entsprechende Regelung haben sich das Sozial- und Wirtschaftsressort mit der BAB verständigt, die dem Wirtschaftssenator zugeordnet ist.
Sozialsenatorin Anja Stahmann: Wir wollen Eltern, die dringend auf das Geld angewiesen sind, nicht hängen lassen
Für den Antrag bei der Bank benötigen Antragsteller eine Bescheinigung von der Elterngeldstelle über die Höhe der zu erwartenden Zahlungen. Anschließend kann der Antrag direkt bei der BAB in der Wachtstraße gestellt werden, und zwar frühestens vier Wochen nachdem die Unterlagen für das Elterngeld vollständig bei der Elterngeldstelle eingereicht wurden. "Um die Rückzahlung des Überbrückungsdarlehens müssen die Eltern sich nicht kümmern, die späteren Zahlungen werde direkt mit der Bank verrechnet", sagte Senatorin Stahmann. "Dazu müssen die Eltern lediglich bei der Elterngeldstelle eine Abtretungserklärung in Höhe der Überbrückungszahlung unterschreiben."
"Wir wollen Eltern, die dringend auf das Geld angewiesen sind, nicht hängen lassen", so die Senatorin weiter.  

Gerade die erste Zeit mit einem Neugeborenen sei ohnehin aufreibend, "da will man nicht auch noch unverschuldet in finanzielle Nöte geraten." Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der BAB sagt: "Wir haben mit der Bremer Aufbau-Bank ein schlankes Verfahren gefunden, mit dem wir den Eltern sehr entgegenkommen. Ich freue mich, dass die Bank auch in ihrer sozialpolitischen Funktion für Bremen sichtbar wird."

Wirtschaftsstaatsrat Ekkehart Siering
Wirtschaftsstaatsrat Ekkehart Siering: Ich freue mich, dass die Bremer Aufbau-Bank auch in ihrer sozialpolitischen Funktion für Bremen sichtbar wird
Senatorin Stahmann nutzte die Gelegenheit, Eltern darauf hinzuweisen, dass eine Geburtsurkunde für den Elterngeld-Antrag nicht vorliegen muss. Die Behörde akzeptiere zunächst auch jeden anderen Nachweis über die Geburt des Kindes, etwa eine Bescheinigung der Geburtsklinik oder der Krankenkasse. Die Geburtsurkunde könne – und müsse – innerhalb einer Frist von sechs Monaten allerdings nachgereicht werden. Nur so lasse sich sicherzustellen, dass für dasselbe Kind nicht an zwei Stellen Elterngeld gezahlt werde.
Die Bearbeitungsdauer für das Elterngeld sei derzeit sechs bis acht Wochen länger als vorgesehen. "Wir verfehlen damit unser Ziel, das Elterngeld innerhalb von vier Wochen auszuzahlen", räumte Senatorin Stahmann ein. Grund seien unter anderem die komplizierteren Regelungen durch das neue Elterngeld Plus und die Tatsache, dass zunehmend beide Eltern vom Elterngeld Gebrauch machten. "Das erhöhte einerseits den Beratungsaufwand, andererseits die Zahl der Anträge." Die Senatorin geht davon aus, dass beide Faktoren sich in Zukunft noch verstärken: "Darum stocken wir das Personal in der Elterngeldstelle dauerhaft um vier volle Stellen auf." Das sei ein Stellenplus von rund 35 Prozent. Zwei Kräfte im Umfang von 1,5 Vollzeitstellen seien bereits als Unterstützung angekommen, die übrigen Stellen seien im Ausschreibungsverfahren. "Ziel ist, dass wir die Anträge wieder in vier Wochen bearbeiten", sagte die Senatorin. Das sei bis ins Frühjahr hinein auch Standard gewesen, danach hätten sich die Rückstände allmählich aufgebaut. Deshalb sei nun diese Überbrückungslösung mit der BAB vereinbart worden.
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Am Montagnachmittag konnten zwei Kunden einer Discount-Filiale einen 51-jährigen, aggressiven Ladendieb stellen, der zuvor Lebensmittel entwendete.Die zwei Männer kamen einer Kassiererin zu Hilfe, als der Ladendieb handgreiflich wurde.
Der 51 Jahre alte Mann wurde an der Kasse aufgefordert seine eigens mitgebrachte, prall gefüllte Tasche zu öffnen, um der Kassiererin einen Einblick zu gewähren. Er verweigerte dies jedoch und flüchtete aus der Filiale.
Die 29 Jahre alte Kassiererin nahm die Verfolgung auf und holte den Täter auf dem Parkplatz ein. Als die Frau ihn festhalten wollte, wurde dieser aggressiv und schlug mit seinen Taschen und seinen Händen um sich. Verletzungen trug die Kassiererin von der Auseinandersetzung nicht davon.
Zwei Kunden beobachteten die Auseinandersetzung auf dem Parkplatz und hielten den 51-Jährigen fest. Dieser verhielt sich daraufhin ruhig und folgte ohne weitere Zwischenfälle der Kassiererin in das Büro.Im Büro konnte Diebesbeute in seiner Tasche sichergestellt werden.
Der 51-Jährige Mann wurde mit zur Wache genommen. Er war der Polizei schon durch diverse Eigentumsdelikte bekannt. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen.
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Eine 24 Jahre alte Bremerin befuhr heute gegen 11 Uhr die Bundesautobahn A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven. Ist Ihre persönliche SCHUFA negativ ?
Nach der Anschlussstelle Industriehäfen kam sie nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Daraufhin drehte sich ihr grauer Nissan Micra, überschlug sich und kam erst im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Die junge Fahrzeugführerin konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Bremer Krankenhaus. Das Fahrzeug musste aufwendig mit einem Kran geborgen werden. Durch den Unfall entstand Sachschaden an der Schutzplanke, an einem Wildschutzzaun und im Bereich des Grünstreifens. Am Fahrzeug selbst entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf 15.000 EUR geschätzt.
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Gestern Abend informierte ein Anwohner die Polizei darüber, dass zwei Männer in der Bismarckstraße am Schloss eines dort abgestellten Fahrrades manipulieren und im Moment das Rad gemeinsam wegtragen.
Bei dem folgenden Einsatz konnten in unmittelbarer Tatortnähe zwei 21 und 36 alte Männer festgenommen werden, auf die die Beschreibung des Zeugen zutraf. Auch das Fahrrad wurde auf dem Fluchtweg gefunden und als Beweismittel sichergestellt. In einem mitgeführten Rucksack und in den Hosentaschen der beiden Festgenommenen fanden Polizeibeamte Aufbruchswerkzeug und beschlagnahmten es. Beide sind bereits mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Der Ältere wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen seinen jüngeren Komplizen werden zurzeit noch Haftgründe geprüft.
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