http://bit.ly/x-ladies

2019

Am 18.06.2019 um 15:52 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen über die Brandmeldeanlage eines Pflegeheims in der Tegeler Plate 23 in Bremen-Huchting ein Brand gemeldet. Kurz nach diesem automatischen Meldungseingang gingen in der Leitstelle eine Vielzahl von Notrufen über den Notruf 112 ein. Die Anrufer meldeten einen Dachstuhlbrand einhergehend mit einer starken Rauchentwicklung. Die Rauchsäule war bis Achim sichtbar. Zunächst wurden der Einsatzleitdienst sowie die Feuerwachen 1 und 4 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurden wegen der weithin sichtbaren Rauchwolke vom zuständigen Zugführer umfangreich Einsatzkräfte nachgefordert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Dachstuhl des 200 x 20m großen Gebäudes. Nur wenige Minuten später kam es zu einer Durchzündung und der Dachstuhl brannte mit offenen Flammen in voller Ausdehnung. Da sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs alle 96 Bewohner im Gebäude befanden wurde sofort die Menschenrettung im gesamten Gebäude eingeleitet. Hierbei arbeiteten Feuerwehr und Polizei hervorragend zusammen, so dass sämtliche Bewohner in kürzester Zeit aus dem Gebäude gerettet werden konnten. Erschwert wurde die Rettung dadurch, dass rund 80% der Bewohner auf Hilfsmittel wie Rollatoren und Rollstühle angewiesen waren. Das verkomplizierte die Rettung insbesondere aus den oberen Geschossen.
Zur Brandbekämpfung wurden u.a. vier Drehleitern mit sog. Wenderohren reingesetzt. Des Weiteren kamen 4 C-Rohre zum Einsatz. Für die Nachlöscharbeiten wurden Einsatzkräfte mit Atemschutz im Dachstuhlbereich eingesetzt. Dabei wurden rund 50 Atemschutzgeräte verwendet. Der Nachschub an Atemschutzgeräten wurde über aus der Freizeit nachalarmierte Beamte sichergestellt. Um 19:27 Uhr wurde von der Feuerwehreinsatzleitung "Feuer in der Gewalt" gemeldet. Die Meldung "Feuer aus" erfolgte dann um 19:49 Uhr.
Überschlägig kamen bei diesem Einsatz 140 Feuerwehreinsatzkräfte, 40 Rettungsdiensteinsatzkräfte sowie diverse Einsatzkräfte aus den Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen mit ca. 50 Einsatzfahrzeugen zum Einsatz. Von der Polizei wurden ca. 70 Beamte eingesetzt, darunter 2 FuStKw der KGO (PK Delmenhorst und PK Weyhe).
An der Einsatzstelle hatten sich insgesamt drei Patientenablagen gebildet. Sämtliche Bewohner sind durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut worden. Insgesamt 21 Personen mussten zur weiteren Versorgung in Stadtbremische Kliniken transportiert werden. Bis auf wenige Patienten hatten alle Brandrauch eingeatmet. Darunter auch zwei Polizei- und zwei Feuerwehrbeamte, die zwischenzeitlich die Klinik wieder verlassen und ihren Dienst fortsetzen konnten.
Zur weiteren Betreuung und Versorgung der unverletzten Betroffenen wurden diese in eine nahe gelegene Sporthalle verbracht. In dieser sog. Betreuungsstelle waren im Einsatzverlauf rund 150 zu betreuende Personen.
Da das vom Brand betroffene Gebäude weitestgehend unbewohnbar war, waren die Personen anderweitig unterzubringen. Hierzu wurden von der Bremer Heimstiftung Plätze in eigenen Pflegeeinrichtungen und Hotels organisiert. Der Transport der Betroffenen dorthin wurde und wird mit Einsatzmitteln des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Bremen durchgeführt.
Die Schadenshöhe ist nicht konkret schätzbar, dürfte aber im zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Brandursachermittlung wird durch die Kriminalpolizei durchgeführt.
.

In Blumenthal wurde Dienstagmittag eine 68 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Polizei ermittelt gegen den 70-jährigen Ehemann.
Eine Nachbarin fand die leblose Frau und benachrichtigte den Rettungsdienst. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei hat der 70 Jahre alte Mann seine Frau vermutlich getötet und anschließend versucht, Selbstmord zu begehen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.
Die Ermittlungen durch die Mordkommission dauern an, weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
.

Nachdem die Polizei Anfang November 2018 eine große Indoorplantage mit über 10 000 Cannabis-Pflanzen in einem Bunker in Sebaldsbrück aushob, führten intensive Ermittlungen zu einer Tätergruppe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen durchsuchten am Dienstag ab 6 Uhr rund 100 Einsatzkräfte, darunter Spezialeinheiten und Spezialkräfte, acht Wohnungen und Geschäfte in Bremen und Niedersachsen zur Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen und Vermögensarresten in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro, die das Amtsgericht Bremen erlassen hat.
Nach dem Fund der Drogenplantage im November letzten Jahres ermittelte die Polizei eine elfköpfigen Tätergruppe, die nach dem aktuellen Stand alleine im Sebaldsbrücker Bunker eine Cannabis-Indooranlage zur Aufzucht von etwa 13.000 tetrahydrocannabinolhaltigen Cannabispflanzen betrieben haben soll.
Eine weitere Cannabis-Indooranlage wurde Anfang April des Jahres in Bremen-Nord mit ca. 3.800 Cannabispflanzen bei umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen in Bremen und Niedersachsen sichergestellt.
Bei sieben Beschuldigten im Alter von 25, 32, 34 und 60 Jahren konnten heute Beweismittel und Vermögenswerte gesichert werden, darunter: - scharfe Munition - mehrere Kilogramm vermutlich Rauschgift (Cannabis, Kokain, Ecstasy, MDMA, Amphetamine) - Pfändung von acht Bankkonten - Eintragung von Sicherungshypotheken in sechs Immobilien - Pfändung von drei hochwertigen Kraftfahrzeugen - Beschlagnahme eines Motorrades Harley-Davidson - Beschlagnahme von insgesamt ca. 11.000,- Euro Bargeld - Beschlagnahme von vier mutmaßlich hochwertigen Armbanduhren - Sicherstellung von Unterlagen, Datenträgern, Handys und Computern.
Die Ermittlungen dauern weiter an.

Riesengroße Plantage in Bremen entdeckt

,


BPOL-HB: Wasserflaschentrick: Handydieb besichtigt neue Wache der Bundespolizei

Bundespolizisten haben einen 54-jährigen Handydieb am Bremer Hauptbahnhof nach erfolgreicher Videofahndung festgenommen. Der Mann hatte zuvor eine 58-jährige Mitarbeiterin eines Geschäftes im Hauptbahnhof um Wasser gebeten. Als sie seine Flasche auffüllte, folgte er ihr hinter den Tresen und entwendete zunächst unbemerkt ihr Smartphone.
Bundespolizisten werteten Videoaufzeichnungen seines Wegs durch den Hauptbahnhof aus und fahndeten zusammen mit Mitarbeitern der Bahnschutzgesellschaft nach dem Verdächtigen: Diese bemerkten ihn eine Stunde später erneut in der Vorhalle. Bundespolizisten verfolgten ihn und nahmen den Mann in einem Telefongeschäft in der Nähe des Hauptbahnhofs fest.
Der Deutsche bestritt den Diebstahl. "Er wurde nachdrücklich auf die neue Wache der Bundespolizei zur Besichtigung der Gewahrsamsräume eingeladen". Bei seiner Durchsuchung kam das gestohlene Handy ans Licht - erst jetzt gab er den Diebstahl zu. Der Bremer erhielt eine Strafanzeige; die Verkäuferin bekam ihr Handy unbeschädigt zurück.
.

Seit Dienstag, 21. Mai, bis einschließlich Donnerstag, 23. Mai, findet zum zweiten Mal die internationale Stückgutmesse Breakbulk Europe in Bremen statt. In den Messehallen auf der Bürgerweide werden neben über 11.000 Gäste aus aller Welt auch über 550 Aussteller erwartet. Breakbulk bezeichnet Stückgutfracht, die wegen ihrer Größe, ihres Gewichts oder ihrer Menge nicht in Containern transportiert werden kann. Dazu gehören unter anderem große Maschinen, Windkraftanlagen, Stahlerzeugnisse, Forstprodukte oder Fahrzeuge.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Breakbulk auch in diesem Jahr wieder hier in Bremen begrüßen dürfen. Für Bremen ist es eine große Auszeichnung und Anerkennung, dass die Veranstalter erneut den Hafenstandort Bremen als Austragungsort für ihre internationale Messe gewählt haben. Unsere Häfen in Bremen und Bremerhaven sind zusammen der volumenmäßig größte Breakbulk-Hafen Deutschlands. Mit Kompetenz und Gastfreundschaft wird sich Bremen von seiner besten Seite für alle Besucherinnen und Besucher zeigen“, so Bürgermeister Dr. Carsten Sieling.
Auch Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, ist sehr erfreut: „Mit der wiederholten Ausrichtung der Messe hier in Bremen kann für die Breakbulk Europe nicht nur ein weiterer Besucherrekord vermeldet werden, auch Bremen profitiert in vielerlei Hinsicht von der Fachmesse. Zuvorderst hat die Hafenwirtschaft in Bremen und Bremerhaven die Möglichkeit, sich und ihr Portfolio zu präsentieren. Aber auch unsere Innenstadt kann sich als touristischer Hotspot zeigen und dieses Großevent wird für den Einzelhandel und die Gastronomie positiv spürbar sein.“
Gemeinsame Eröffnung der Breakbulk Europe 2019 in Bremen, jpg, 157.9 KB
Gemeinsame Eröffnung der Breakbulk Europe 2019 in Bremen
 
Veranstalter der Messe ist die international agierende Messegesellschaft ITE. "Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung der Breakbulk Europe 2019, wobei alles auf ein weiteres rekordverdächtiges Event hindeutet", so Nick Davison Portfolio Director, Breakbulk Events & Media der ITE Group. „Es ist schön, wieder in Bremen zu sein und der anhaltende Erfolg der Messe ist ein Beweis für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen uns und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Es ist fantastisch zu sehen, wie der Senator, bremenports und die Messe Bremen so nahtlos zusammenarbeiten, um unseren Ausstellern und Besuchern das bestmögliche Veranstaltungserlebnis zu bieten."
Als lokaler Gastgeber tritt die bremische Hafenmanagementgesellschaft bremenports GmbH & Co. KG auf. Über die Gesellschaft wurde zudem ein zentraler Gemeinschaftsstand organisiert. „Die Breakbulk Europe ist ein Heimspiel für die bremische Hafenwirtschaft. Der von bremenports organsierte Messestand bietet mit rund 30 Mitausstellern eine Leistungsschau der bremischen Häfen. Zugleich verdeutlicht diese Großveranstaltung, dass auch die Stadt Bremen nach wie vor ein führender Seehafen in Europa ist. Kurz: Bremen ist Breakbulk-City“, so Robert Howe Geschäftsführer der bremenports GmbH & Co. KG.
Neben der Möglichkeit, Unternehmen und ihre Leistungen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen bietet die Breakbulk Europe ihrem Publikum aber auch zahlreiche themenorientierte Gesprächsrunden mit über 70 Rednerinnen und Rednern.
.


Ordnungsdienst und Die Bremer Stadtreinigung vereinbaren gemeinsames Vorgehen / Innensenator Ulrich Mäurer: „Solche Ablagerungen sind nicht nur ein Ärgernis, sondern ziehen auch Ungeziefer an“ / Vorständin Insa Nanninga „Mit Beratung und Kontrolle sorgen wir für mehr Stadtsauberkeit in Bremen“
Während in diesen Wochen in vielen Bremer Vorgärten Tulpen, Narzissen und Primeln um die Wette blühen, gleichen andere Privatgrundstücke illegalen Mülldeponien: Ausgediente Wohnungstüren liegen neben prall gefüllten Plastiktüten, halbleeren Farbeimern, kaputten Wäschekörben, Teppichresten, Pizzaverpackungen, Bauschutt und Plastikplanen. Sehr zum Ärger der Nachbarinnen und Nachbarn. Damit soll nun Schluss sein: Auf Initiative von Innensenator Ulrich Mäurer haben das Ordnungsamt Bremen und „Die Bremer Stadtreinigung“ (DBS) eine Vereinbarung zum Umgang mit Abfalllagerungen auf privaten Grundstücksflächen geschlossen. Damit ist jeder Schritt in den Verfahrensabläufen genau definiert und gibt so eine Handlungssicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und der DBS. Innensenator Ulrich Mäurer: „Mal abgesehen davon, dass solche illegalen Müllablagerungen optisch ein Ärgernis für alle darstellen, gehen von ihnen üble Gerüche aus, ziehen sie Ungeziefer an und führen dazu, dass auch andere Personen ihren Müll liegen und fallen lassen, wo es ihnen gerade gefällt.“
Im Bild: eine illegale Müllablagerung auf einem privaten Grundstück in Bremen, jpg, 119.5 KB
Im Bild: eine illegale Müllablagerung auf einem privaten Grundstück in Bremen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Ordnungsdienst und der Außendienst der Bremer Stadtreinigung, die künftig auf solche Grundstücke stoßen, melden alle Fälle an den zuständigen Fachbereich bei der Bremer Stadtreinigung. Je nach Schwere des Sachverhalts priorisiert der Fachbereich die Fälle und entscheidet und plant das weitere Vorgehen.
Im weiteren Verlauf werden die Außendienstmitarbeiterinnen und –mitarbeiter vor Ort mit dem Besitzer oder der Besitzerin des Abfalls persönlich sprechen und sie bzw. ihn über die unterschiedlichen Entsorgungsmöglichkeiten informieren. Kann die Person nicht angetroffen werden, wird der Hausbesitzer ermittelt und kontaktiert. Zeigt sich die Besitzerin oder der Besitzer kooperativ und fährt den Müll innerhalb der kommenden Tage weg, gilt der Fall nach einer weiteren Vorortkontrolle 14 Tage später als erledigt. Weigert sich die zuständige Person, bekommt sie von der DBS einen Bescheid mit der Verpflichtung, ihr den Abfall zu überlassen. „Die persönliche Ansprache der Bürgerinnen und Bürger zeigt in der Regel sofort Wirkung“, so Insa Nanninga, Vorständin „Die Bremer Stadtreinigung“.
Lagern auf dem Grundstück gefährliche Abfälle für Mensch, Tier, Luft, Gewässer oder den Boden, handelt es sich um eine Straftat. „In dem Fall werden die Müllhaufen sofort abgeräumt und ein Strafverfahren eingeleitet“, betont Mäurer. Jeder Einsatz wird dokumentiert und archiviert, sodass notorische Umweltsünder schnell erkannt werden können.
„Niemand muss seinen Müll im Vorgarten lagern: Die DBS bietet für jeden Haushalt jährlich eine kostenlose Sperrmüllentsorgung direkt vor der Haustür an. Für die Terminabstimmung reicht ein Anruf in der Kundenberatung unter 0421/361-3611, und die Papiertonne und Biotonne gibt es ohne zusätzliche Gebühr“, erklärt Nanninga. Zusätzlich stehen in Bremen 16 Recycling-Stationen zur Verfügung, an denen Abfälle und Wertstoffe in der Regel ohne zusätzliche Gebühren angeliefert werden können.
Senator Mäurer: „Erste Erfahrungen zeigen uns, dass es oft schon reicht, wenn die Betroffenen von offizieller Seite auf ihre vermüllten Grundstücke angesprochen werden. Wer sich allerdings taub stellt und nicht reagiert, muss anschließend die Kosten tragen!“ Zugleich seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch angehalten, mit Augenmaß vorzugehen. „Wenn gerade im Haus oder einer Wohnung renoviert wird und die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, werden wir vorerst keine Maßnahmen einleiten“, so Mäurer.
Nachbarn und Anwohnerinnen vermüllter Grundstücke müssen nicht auf den Außendienst von Ordnungsamt und Stadtreinigung warten. Sie können ihre Beobachtungen auch per Telefon weitergeben:
  • bei der Bremer Stadtreinigung unter 0421/361-3611
  • beim Ordnungsdienst unter 0421/361-12340
  • sich per Mail an die Bremer Stadtreinigung wenden unter info@dbs.bremen.de
.

Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Gäste die Eröffnung des Strandparks Waller Sand. 

Sie erwartete ein Bühnenprogramm mit Musik- und Showeinlagen vom „HafenRevueTheater“ und „Golden City“ sowie zahlreiche Aktivitäten in der Beach Area. Wie es sich für einen schönen Tag am Strand gehört, machten es sich viele Besucherinnen und Besucher in Liegestühlen gemütlich und genossen die Aussicht aufs Wasser. Für Groß und Klein gab es zudem ein breites Angebot an Strandspielen wie Human Table Soccer, Drachensteigen oder Mega-Trampolin.
(v.l.n.r):  Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Ulrike Pala, Leiterin Ortsamt West, und Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, bei der Eröffnung des Strandparks Waller Sand., jpg, 197.5 KB
(v.l.n.r): Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Ulrike Pala, Leiterin Ortsamt West, und Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, bei der Eröffnung des Strandparks Waller Sand.
Den Festakt moderierte Bremen Vier-Moderator Roland Kanwicher. In einer Talkrunde standen ihm Rede und Antwort: Senator Martin Günthner (Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen), Senator Dr. Joachim Lohse (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen), Andreas Heyer (Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH) und Ulrike Pala (Leiterin Ortsamt West).
„Der Waller Sand ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Überseestadt Bremen. Hier wurde ein schöner Freizeitort für die Menschen aus der Überseestadt, aus Walle und Gröpelingen geschaffen. Der Strandpark eignet sich außerdem als Ausflugsziel für alle Bremerinnen und Bremer sowie die Gäste unserer Stadt“, sagte Wirtschaftssenator Martin Günthner. Bausenator Dr. Joachim Lohse ergänzte: „Hochwasserschutz muss sein, vor allem in Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels. Beim Waller Sand ist es uns gelungen, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Das Gebiet ist nun sicherer, schöner und lebenswerter.“
Überblick über den Strandpark Waller Sand in der Bremer Überseestadt., jpg, 59.9 KB
Überblick über den Strandpark Waller Sand in der Bremer Überseestadt.
Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH setzt die Bauarbeiten am Waller Sand im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen um. Die Arbeiten starteten im August 2017. „Seitdem wurden unter anderem rund 175.000 Kubikmeter Sand aufgeschüttet, Deiche errichtet, Holzbohlenwege angelegt und reichlich Grün gepflanzt. So hat sich die einst wenig attraktive Steinvorschüttung in einen schönen Freizeitort verwandelt“ erklärte Andreas Heyer, Vorsitzender der WFB-Geschäftsführung.
Die Entwicklung des Waller Sands wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“ gefördert. Die Gesamtkosten betragen etwa 9,8 Millionen Euro, von denen knapp 78 Prozent Bund und EU übernehmen..


Am späten Dienstagabend griff eine unbekannte Personengruppe einen 56-jährigen Bremer im Stadtteil Blumenthal an. Die Angreifer schlugen den Mann ersten Ermittlungen zufolge von hinten nieder und traten ihm massiv gegen den Kopf. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 23:30 Uhr ging der 56-Jährige den Neuenkirchener Weg auf Höhe der Vorberger Straße entlang. Bei einer dortigen Bäckerei wurde er aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus unvermittelt angepöbelt. Ohne darauf einzugehen, ging der Mann weiter den Neuenkirchener Weg entlang, bis er in einen Stichweg zur Köhlhorster Straße einbog. Offensichtlich verfolgte ihn die Tätergruppe nun. Der Bremer wurde kurz später plötzlich von hinten niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam stellte er fest, dass ihm u.a. Bargeld entwendet wurde. Er wandte sich an einen Passanten, der die Polizei alarmierte.
Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und fragt, wer in der Nacht zu Mittwoch im Bereich des Neuenkirchener Wegs / Köhlhorster Straße etwas beobachten konnte und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden..


Justizstaatsrat Jörg Schulz bekräftigt Forderung nach Stärkung der Justiz

Vor dem Hintergrund der aktuellen Medienberichterstattung zum bundesweiten Anstieg der Zahl der Untersuchungsgefangenen in den vergangenen Jahren bekräftigt der Bremer Staatsrat für Justiz, Jörg Schulz, seine Forderung nach einer Stärkung der Justiz. "Wir haben in den letzten Monaten und Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Fall nicht mit der Festnahme durch die Polizei endet. Erfolgreiche Polizeiarbeit setzt sich bei der Staatsanwaltschaft, den Gerichten und schließlich im Justizvollzug fort. Die Entwicklung einer Verdoppelung der Haftzahlen in der Bremer Untersuchungshaft belegt dies eindrücklich. Erfolgreiche Polizeiarbeit und gute Justizarbeit sind zwei Seiten der einen Medaille "innere Sicherheit". Für die Politik ergibt sich hieraus ein klarer Arbeitsauftrag. Die von uns angemahnte Verstärkung von Staatsanwaltschaft, Landgericht und Justizvollzug muss weiter und zügig umgesetzt werden. Der kommende Haushalt muss hier einen klaren Schwerpunkt setzen."
Zugleich sieht Jörg Schulz in der aktuellen Berichterstattung seine ablehnende Haltung gegenüber dem vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vorgelegten sogenannten "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" bestätigt. Dies sieht unter anderem die Haft von ausreispflichtigen Ausländern, darunter Familien mit Kindern, im Justizvollzug der Länder vor.
"Die vorgelegten Zahlen verdeutlichen abermals, dass der Justizvollzug bereits jetzt am absoluten Limit arbeitet. Mit einer Auslastung von deutlich über 90 Prozent ist die Justizvollzugsanstalt Bremen bereits jetzt voll- bis überbelegt, so dass die Aufnahme einer weiteren Gefangenengruppe nicht umzusetzen ist. Dies gilt in ganz besonderem Maße mit Blick auf die Verdoppelung der Haftzahlen in der Untersuchungshaft. Es bleibt das Geheimnis des Bundesinnenministers, wie und wo er hier noch Abschiebungshäftlinge getrennt von Straftätern unterbringen will", so Schulz.

Am Mittag des heutigen Tages wurde um 12:34 Uhr die automatische Brandmeldeanlage im Verwaltungshochhaus des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr aktiv und meldete der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen eine Rauchentwicklung im Gebäude.
Gemäß der Alarm- und Ausrückordnung der Feuerwehr wurde daraufhin ein Löschzug, bestehend aus Einheiten der Feuerwachen 1 und 2, zur Einsatzstelle entsandt.
Der Einsatzleiter erkundete vor Ort eine massive Rauchentwicklung aus dem Keller und erhöhte folglich das Einsatzstichwort auf "Kellerbrand". Zwischenzeitlich wurde das Gebäude durch die automatischen Durchsagen der Brandmeldeanlage geräumt.
Nachdem zwei Trupps zur Erkundung und Brandbekämpfung in den Keller vorgegangen waren wurde die Ursache als Feuer in einem Lichtschacht erkundet und der Brand gelöscht. Der Keller und angrenzende Räumlichkeiten wurden im Anschluss mit Hochleistungslüftern entraucht.
Der Einsatz war gegen 13:52 Uhr beendet. Durch die Nachforderung des Einsatzleiters waren schlussendlich 15 Fahrzeuge mit 42 Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt. Es gab keine Verletzten.
Die Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei übernommen.

.
In Hemelingen wurde am Donnerstagabend eine 31 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung erstochen. Die Polizei nahm den 34-jährigen Ehemann fest.
Der Verdächtige stellte sich gegen Mitternacht selbst der Polizei. Die Einsatzkräfte fanden die 31-jährige Frau leblos mit mehreren Messerstichverletzungen in der gemeinsamen Wohnung. Die Tatwaffe wurde in der Wohnung gefunden und als Beweismittel beschlagnahmt. Nach ersten Erkenntnissen eskalierte am Abend ein Streit zwischen dem Ehepaar. Der 34 Jahre alte Mann ergriff daraufhin ein Messer, stach auf seine Frau ein und verletzte sie tödlich. Der 34-Jährige wurde festgenommen.
Die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Bremen und der Mordkommission dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Der Polizei Bremen gelang in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen und dem Zoll ein erfolgreicher Schlag in der Bekämpfung der Clankriminalität. Nach intensiver, mehrmonatiger Ermittlungsarbeit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) gegen eine Drogenbande führten am Dienstag rund 350 Einsatzkräfte der Polizeibehörden aus Bremen, Niedersachsen und Bremerhaven sowie des Zolls Durchsuchungen von 22 Objekten in Bremen und Niedersachsen durch. Unter Einsatz von Spezialkräften wurden Wohnungen, Geschäftsräume und Gaststätten durchsucht und eine Indoorplantage mit ca. 2000 Cannabispflanzen beschlagnahmt. Es wurden Vermögenswerte gesichert und 12 vorläufige Festnahmen durchgeführt. Bei sechs Personen werden derzeit Haftgründe geprüft.

Hintergrund dieser umfangreichen Maßnahmen ist ein bei der Staatsanwaltschaft Bremen gegen 15 Beschuldigte geführtes Ermittlungsverfahren. Die Ermittler entdeckten im Dezember 2017 im Bremer Süden eine Lagerhalle mit ca. 6700 Cannabis-Pflanzen (siehe Pressemitteilung Nr. 0687 aus 2017). Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung fanden die Ermittler eine sog. Cannabis-Indoorplantage, die mit Aufenthalts-, Lager-, und Pflanzräumen einer industriellen, landwirtschaftlichen Produktionsstätte glich. Anschlussermittlungen führten auf die Spur einer Bande, die in Niedersachsen und Bremen professionell sogenannte Cannabis-Indoorplantagen aufbauten und mit dem Cannabis in nicht geringer Menge unerlaubten Handel betrieben. Die Beschuldigten sind dabei verdächtig, im Rahmen einer kriminellen Bande zu arbeiten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen Vermögensarreste in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro und Durchsuchungsbeschlüsse für 22 Objekte, die heute gegen insgesamt 15 Beschuldigte vollstreckt wurden. Darüber hinaus konnten bisher vier Kraftfahrzeuge, Rauschgift, eine Waffe mit Munition und mehrere tausend Euro Bargeld sowie weitere Beweismittel wie Kommunikationsgeräte beschlagnahmt werden. Die Maßnahmen sind noch nicht abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an..



Samstagvormittag demonstrierten in der Spitze rund 1500 Personen zum Thema "Die Stadt muss allen gehören". Die Polizei Bremen begleitete die Versammlung und gewährleistete den weitestgehend störungsfreien Verlauf. Parallel kam es in der Sögestraße zu einem Übergriff auf den Betreiber eines Informationsstandes. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die angemeldete Demonstration startete gegen 10:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach einer Auftaktkundgebung führte der Aufzug über die Bahnhofstraße, den Herdentorsteinweg, den Schüsselkorb und die Violenstraße zum Marktplatz. Dabei kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen für den Individualverkehr in der Bahnhofsvorstadt, die jedoch weitgehend gering ausfielen. Mit dem Eintreffen am Marktplatz verließen viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Versammlung. Diese wurde im Anschluss an die Abschlusskundgebung um kurz nach 14:00 Uhr als beendet erklärt.
Parallel zur Demonstration ereignete sich ein Vorfall in der Sögestraße: Gegen 13:45 Uhr erschien ein Mann am Informationsstand einer Partei. Dort schüttete der Täter einem 47-jährigen Bremer Kaffee ins Gesicht. Dies führte zu Reizungen in den Augen des Geschädigten. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief bisher negativ. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wegen Körperverletzung wurden umgehend aufgenommen. Ob beispielweise ein Zusammenhang zum Demonstrationsgeschehen hergestellt werden kann, eine politische Motivation der Tat zugrunde liegt oder eine Vorbeziehung der beiden Kontrahenten existierte, ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen..


Absolventen bekommen Urkunden überreicht

Bereits zum zweiten Mal nach 2013 führte der Bremer Fußball-Verband (BFV) in Zusammenarbeit mit dem Senator für Justiz und Verfassung und der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport eine Schiedsrichterausbildung in der Justizvollzugsanstalt Bremen (JVA) durch. Diese fand am heutigen Dienstag (19.03.2019) in der Übergabe der Urkunden an die Teilnehmer ihren offiziellen Abschluss.
Insgesamt zehn Insassen der JVA nahmen an diesem Lehrgang teil und absolvierten erfolgreich die Abschlussprüfung. Rund zwanzig Stunden lang wurden sie zuvor von Lehrgangsleiter Adrian Gajewski in die anspruchsvolle Materie der Fußballregeln eingeführt. „Neben der Vermittlung der Regeln stand bei diesem Lehrgang vor allem die ganzheitliche Persönlichkeitsschulung im Fokus. In Rollenspielen agierten die Teilnehmer als Schiedsrichter und lernten durch das direkte Feedback, besser mit Kritik umzugehen. Um diese komplexen Inhalte effektiv und nachhaltig zu vermitteln, war ein umfangreiches Zeitfenster und die Unterteilung in mehrere Lehrblöcke zwingend notwendig“, erläutert der ehemalige Oberliga-Schiedsrichter und staatlich anerkannte Erzieher. Für Erfahrungswerte aus dem Profibereich, sorgte zusätzlich ein prominenter Gastredner: Bremens aktueller Bundesliga-Schiedsrichter Sven Jablonski kam für eine Lerneinheit in die JVA.
Was den Lehrgang insbesondere auszeichnet, ist die Tatsache, dass die Teilnehmer eine komplette Schiedsrichterausbildung durchlaufen und nach ihrer Entlassung auch als Schiedsrichter eingesetzt werden können. Zum Abschluss der Ausbildung stand daher die offizielle Prüfung des Deutschen Fußball-Bundes auf dem Programm. Diese wurde von sämtlichen Lehrgangsteilnehmern problemlos gemeistert und so durften sich alle über eine Urkunde freuen, die ihnen gemeinsam von BFV-Präsident Björn Fecker und der stellvertretenden Anstaltsleiterin Gesa Lürßen überreicht wurde.
„Fußball ist bei unseren Insassen eine beliebte Sportart und wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt schon zum zweiten Mal erfolgreich in unserer Anstalt durchführen und so geprüfte und fachkundige Schiedsrichter für unsere internen Spiele und Turniere gewinnen konnten“, freute sich Lürßen.
„Die Tatsache, dass alle Teilnehmer die Prüfung problemlos bestanden haben, zeigt uns, mit welchem Engagement und Einsatz die Insassen sich mit der Materie befasst haben. Eine solche Erfolgsquote haben wir auf unseren regulären Lehrgängen leider nicht immer vorzuweisen“, sagt BFV-Schiedsrichterobmann Torsten Rischbode über die gelungene Neuauflage des 2013 erstmals durchgeführten Lehrgangs.
Bremens Justizsenator Martin Günthner lobt das Projekt ausdrücklich: „Der erneut erfolgreich durchgeführte Schiedsrichterlehrgang für Insassen der JVA Bremen freut mich sehr. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Vollzugsziel der Resozialisierung, weil es den Lehrgangsabsolventen die Perspektive eröffnet, sich nach ihrer Haftentlassung einem Sportverein als Schiedsrichter anzuschließen und sich so in das gesellschaftliche Leben wieder einzugliedern.“
„Sport verbindet. Er überwindet Sprachbarrieren und Grenzen jeder Art. Die Schiedsrichter-Ausbildung ist eine Chance für Menschen hinter den Mauern. Neue Freunde und ein neues Umfeld können stabilisieren. Mein Dank gilt allen, die sich darauf eingelassen haben. Auf beiden Seiten der Mauer“, freut sich auch Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, über die erneute Durchführung.
„Mit dieser für alle Seiten erfolgreich verlaufenen Ausbildung nimmt der Bremer Fußball-Verband die gesellschaftliche Verpflichtung des Fußballs auch außerhalb des Sportplatzes in hohem Maße wahr. Wenn wir dabei zusätzlich auch noch ausgewiesene Fachleute für die Fußballregeln gewinnen können, profitiert der Fußball gleich doppelt“, sagt Verbandspräsident Björn Fecker.
Mit den Bescheinigungen über eine bestandene Prüfung können sich die Lehrgangsteilnehmer nun nach ihrer Haftentlassung ganz regulär einem Fußballverein anschließen, für diesen als Schiedsrichter tätig sein und so wichtige soziale Kontakte knüpfen..

Am Vegesacker Bahnhofsplatz wurde ab dem heutigen Montag mit der Installation von neun Videokameras begonnen. Die Inbetriebnahme findet allerdings noch nicht statt.
Die Einrichtung der Videoüberwachung am Vegesacker Bahnhofsplatz hat begonnen. Seit Beginn dieser Woche werden insgesamt neun Videokameras installiert. Die Planungen sehen vor, dass die Kameras den Bahnhofsplatz erfassen und die Bilder in der neu eingerichteten Leitstelle im Polizeipräsidium in der Vahr
überwacht werden. Die Inbetriebnahme findet erst dann statt, wenn alle Feinheiten im rechtlichen und logistischen Bereich erfüllt sind. Der Start wird rechtzeitig bekannt gegeben. Der überwachte Bereich wird dann auch gut erkennbar ausgeschildert sein.
Wenn Bürger fragen zur Videoüberwachung haben, können sie gerne unter der folgenden Emailadresse Kontakt mit der Polizei aufnehmen: videoueberwachung@polizei.bremen.de.


Um kurz nach 16:00 Uhr meldete eine Person leichte Rauchentwicklung aus dem Fenster eines Nachbarhauses in der Weizenkampstraße.
Der einsatzführende Disponent alarmierte Kräfte der Feuerwachen 1 und 4 sowie den Rettungsdienst.
Die bereits 3 Minuten nach Meldungseingang eingetroffenen Einsatzkräfte erkundeten mit einem Trupp unter Atemschutz die betroffene Wohnung. Zwei Personen wurden aus der Wohnung, in der Einrichtungsgegenstände brannten, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Die Brandbekämpfung wurde umgehend eingeleitet und bereits nach 15 Minuten "Feuer aus" gemeldet. Derzeit laufen noch die Lüftungs- und Aufräumarbeiten.
Feuerwehr und Rettungsdienst sind mit 21 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen vor Ort..


Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Häfenstaatsrat Jörg Schulz sowie Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz haben heute (15. März 2019) erfolgreiche Gespräche mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geführt. Im Detail ging es dabei vor allem um den Ersatz und den Neubau der A27-Lesumbrücke und die Elektrifizierung der sogenannten EVB-Strecke als Güterbahnumfahrung um Bremen.
(v.l.n.r.:) Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, Staatsrat Jörg Schulz, Bundminister Andreas Scheuer, Oberbürgermeister Melf Grantz, Bürgermeister Carsten Sieling und Senator Joachim Lohse, JPG, 54.8 KB
(v.l.n.r.:) Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, Staatsrat Jörg Schulz, Bundesminister Andreas Scheuer, Oberbürgermeister Melf Grantz, Bürgermeister Carsten Sieling und Senator Joachim Lohse
„Wir hatten ein sehr positives Gespräch mit dem Bundesminister und waren in allen Belangen erfolgreich“, freut sich Bürgermeister Sieling. „Insbesondere für die Verkehrsanbindung von Bremen-Nord und Bremerhaven sowie die Bremischen Häfen waren das ausgesprochen erfreuliche Zusagen des Bundes, die wir heute mitnehmen können.“ Neben Bundesminister Scheuer dankte Bürgermeister Sieling auch dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.
Für die teilgesperrte Lesumbrücke hat Bundesminister Scheuer zugesagt, entweder eine Ertüchtigung oder eine Ersatzbrücke des Bundes bereitzustellen. „Damit ist gewährleistet, dass wir die Brücke nach Vorliegen der Materialproben schnellstmöglich wieder sechsspurig öffnen können“, so Senator Lohse. „Zugleich bringen wir schon in der kommenden Woche eine entsprechende Vorlage in die Deputation ein, um notwendige Mittel für die Planung einer neuen Lesumbrücke bewilligen zu lassen.“ Dies sind für die kommenden zwei Jahre 356.000 Euro.
Zudem hat die Bremer Delegation Gespräche mit dem Bundesminister über die Elektrifizierung der sogenannten EVB-Strecke geführt. Dabei handelt es sich im Grundsatz um eine Umgehungsstrecke in erster Linie für Güterzuge um Bremen herum. „Auch da haben wir vom Bundesministerium sehr positive Signale bekommen, denn auch dort sieht man die EVB-Strecke als die wesentliche Güterumfahrung für Bremen“, so Lohse. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Änderung des Schienengüterverkehrsgesetzes, die derzeit zur Notifizierung bei der EU-Kommission in Brüssel liegt. Von dort wird in der zweiten Jahreshälfte eine positive Antwort erwartet. „Mit der Umfahrung lässt sich viel Güterverkehr von der stark belasteten S-Bahnstrecke nach Bremen-Nord verlagern. Mit dem Vorteil, dass wir dort mehr Reserven und eine zuverlässigere Anbindung anbieten könnten.“
 Foto: Senatspressestelle.

Am Mittwochnachmittag überfiel ein unbekannter Mann in Huchting einen Paketboten. Er versuchte an ein Paket heran zu kommen, dass er offensichtlich an eine nicht existente Adresse schicken ließ. Als sein Vorhaben zu scheitern drohte, bedrohte er den Fahrer mit einem Messer. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 15.50 Uhr wollte der 45 Jahre alte Fahrer ein Paket an eine Adresse im Heidkruger Weg ausliefern, die sich später als nicht existent erwies. Der Unbekannte sprach den Boten an seinem Fahrzeug an und wollte das Paket in Empfang nehmen. Zur Legitimation zeigte er einen abfotografierten Ausweis auf seinem Mobiltelefon. Der 45-Jährige erkannte den Mann auf dem Foto jedoch nicht wieder und verweigerte die Herausgabe der Ware. Im Laderaum des Paketwagens entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern in dessen Verlauf der vermeintliche Empfänger den Fahrer mit einem Messer bedrohte. Anschließend nahm der Mann das Paket an sich und flüchtete in Richtung Brokhuchtinger Landstraße.
Der Tatverdächtige war etwa 20 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er war schlank und trug eine dunkle Hose und eine schwarze Wellensteynjacke mit Kapuze.


Das Statistische Landesamt Bremen teilt mit:

Fast 2.900 Unternehmen mit mehr als 31.000 tätigen Personen und knapp 3 Milliarden Euro Umsatz: Das war im Jahr 2016 der Beitrag des Handwerks zur Wirtschaft im Land Bremen.
Im Durchschnitt sind in jedem Unternehmen 11 Personen tätig, jede tätige Person erwirtschaftet einen Umsatz von rund 94.500 Euro. In drei Viertel der Unternehmen sind weniger als 10 Personen tätig. Die größeren Unternehmen (10 und mehr tätige Personen) erwirtschaften zusammen fast 85 Prozent des gesamten Umsatzes.
Mit 2.287 Unternehmen gehört der überwiegende Teil der Unternehmen dem zulassungspflichtigen Handwerk an, nur 607 Unternehmen zählen zum zulassungsfreien Handwerk. Die Unternehmen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Größe und Umsatz: Im zulassungspflichtigen Handwerk sind im Durchschnitt 10 Personen je Unternehmen tätig, jede Person erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 115.000 Euro. Im zulassungsfreien Handwerk sind die Unternehmen im Durchschnitt etwas größer (13 tätige Personen je Unternehmen), aber deutlich umsatzschwächer (36.000 Euro je tätiger Person).
Weitere detaillierte Ergebnisse der Handwerkszählung 2016 können dem soeben veröffentlichten Statistischen Bericht entnommen werden. Dieser ist unter www.statistik.bremen.de als PDF oder Excel-Datei verfügbar..


Starker Rückgang bei Raubtaten auf der Straße und dem Wohnungseinbruch in Bremen

Innensenator Ulrich Mäurer, Polizeipräsident Lutz Müller, der Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Harry Götze, sowie der Leiter des Landeskriminalamtes, Dr. Daniel Heinke, haben heute (5. März 2019) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018 vorgestellt. „Die Zahl der Straftaten im Land Bremen ist erneut leicht rückläufig, dabei ist die Aufklärungsquote im Land von 48,5 auf 49,2 und in Bremen Stadt von 47,3 auf 49,3 Prozent gestiegen“, stellte Innensenator Mäurer zu Beginn der Pressekonferenz heute Nachmittag fest. Besonders erfreulich sei jedoch der deutliche Rückgang beim Raub sowie beim Wohnungseinbruch.
In Bremerhaven sei eine sehr ähnliche Entwicklung, analog zur Größe der Stadt, bei den meisten Kriminalitätsphänomenen festzustellen. Eine Ausnahme stellte die nicht abreißen wollende Serie der Brandstiftungen in der Seestadt dar. „Es ist bittere Realität, dass wir in Bremerhaven eine dubiose Szene skrupelloser Brandstifter haben, die an Parzellenhäuschen, Papierkörben, Autos und Kinderwagen in Hausfluren offenbar alles ansteckt, was ihnen unter die Finger kommt“, betont der Leiter der Ortspolizeibehörde, Harry Götze. Auch in diesem Jahr werde deshalb die Sonderkommission aufrechterhalten. „Da dürfen und werden wir nicht nachlassen“, so Götze.

Zu den Fallzahlen in der Stadt Bremen
Während bei den vollendeten Tötungsdelikten die Zahl mit 6 Taten ähnlich hoch wie im Vorjahr ausfiel (in 2017 waren es 5 Taten), stieg die Zahl der registrierten versuchten Tötungsdelikte in 2018 um mehr als das Doppelte an (von 24 auf 51 Taten). Den Grund dafür erläuterte Polizeipräsident Lutz Müller: „Allein 17 Taten gehören in die inzwischen aufgeklärte Serie von zwei jungen Steinelegern, die Autobahnen und Bundesstraßen mit ihren Angriffen zum Ziel hatten.“ Zudem wirkt sich die zwischen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei vereinbarte noch genauere Betrachtung besonders gefährlicher Gewalthandlungen, insbesondere bei Fußtritten gegen den Kopf, im Hinblick auf einen möglichen Tötungsvorsatz aus. „Dies hat dazu geführt, dass wir nun in Übereinstimmung mit der Staatsanwaltschaft einen starken Anstieg bei der Anzahl der registrierten versuchten Tötungsdelikte verzeichnen“, erläutert der Leiter des Landeskriminalamtes, Daniel Heinke.
Bei den Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen bleiben die Fallzahlen ähnlich hoch wie im Jahr zuvor (128 in 2017 zu 127 Fällen in 2018). „Die Missbrauchs-, „Me too-“ und „Nein heißt Nein“ -Debatten der vergangenen zwei Jahre führen zu einer höheren Anzeigenbereitschaft“, so Mäurer. Zudem habe es erhebliche Veränderungen im Sexualstrafrecht zugunsten der Opferseite gegeben. Mehr Anzeigen als in den Jahren 2015 bzw. 2016 seien die Folge.
Zum Raub: Während Straftaten auf Geschäfte zunahmen, sank die Zahl beim Straßenraub. Insgesamt ging damit der Raub in Bremen das vierte Mal in Folge zurück (zuletzt von 868 Fällen in 2017 auf 816 Fälle in 2018).
Die Zahl der Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Daran ändert auch ein Rückgang von 42 Taten nichts. Die festgestellte Abnahme bewegt sich im Bereich der Schwankungen der vergangenen Jahre.
Als dauerhafte Herausforderungen gelten der Polizei die Straftaten gegen ältere Menschen. Innensenator Mäurer: „Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der vollendeten Betrugsdelikte in diesem Deliktsfeld um 59 Taten auf 341 Taten. Das ist erfreulich. Erfreulich ist auch, dass die Täter in 1.139 Fällen dank umfangreicher Präventionsarbeit an misstrauisch gewordenen älteren Bremerinnen und Bremern scheiterten. Gleichwohl: Auch der bloße Versuch sorgt oft für große Beunruhigung unter den Betroffenen. Wir sind in Bremen bei diesen Delikten ein Hotspot. Deswegen müssen und werden wir weiter einen polizeilichen Schwerpunkt darauf legen.“
Eine positive Entwicklung „ohne Wenn und Aber“ sah Mäurer bei den Wohnungseinbrüchen. Zum vierten Mal in Folge sank die Zahl der vollendeten Einbrüche in Bremen. Im Vergleich zu 2014 (3.057 Fälle) wurden 1.439 Delikte im vergangenen Jahr weniger angezeigt (1.618). Im Jahr 2017 waren es noch 2.249 Fälle gewesen. In 2018 sind es noch einmal 631 Fälle weniger gewesen. Zugleich stieg der Anteil der gescheiterten Wohnungseinbrüche im Vergleich zu den vollendeten von 40,5% im Jahr 2014 auf 44,5% im Jahr 2018.
Als erfreulich bezeichneten Müller und Mäurer den stetigen Rückgang von tatverdächtigen Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden unter 21. Wurden im Jahr 2009 noch 5.485 Personen dieser Altersklassen angezeigt, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 3.848, wobei ausländerrechtliche Delikte nicht berücksichtigt sind.
Bremen als Fahrradstadt leidet weiterhin unter organisierten Diebesbanden. Die Polizei nahm im vergangenen Jahr 1.179 mehr Fälle auf (6.080) als in 2017 (4.901). Als ein Grund nannte Polizeipräsident Müller die lang anhaltende Gutwetterperiode in 2018. Sie habe dazu geführt, dass die Bremerinnen und Bremer länger und häufiger als im Vorjahr mit dem Rad unterwegs gewesen seien. Ein weiterer Grund könnte die Möglichkeit der Anzeigenaufnahme per Onlinewache sein.
Rückgänge sind statistisch bei den Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikten festzustellen. „Die Zahlen müssen jedoch, ebenso wie bei anderen einfach gelagerten Deliktsfeldern (z.B. Beleidigungen und Sachbeschädigungen) mit einem kritischen Blick betrachtet werden“, betonte Mäurer ausdrücklich. Fakt sei, dass die Bearbeitungsrückstände gegenüber dem Vorjahr um ca. 4.600 Fälle angestiegen seien. Bearbeitet würden die Fälle selbstverständlich dennoch, nur deutlich später als gewünscht. An dieser Entwicklung werde aber deutlich, wie sich Fehlstellen bei der Kriminalpolizei, eine überaus dünne Personaldecke über die ganze Polizei hinweg sowie große Sonderkommissionen, wie insbesondere im Zusammenhang mit dem BAMF-Verfahren, auswirkten. Mäurer: „Umso erfreulicher ist, dass unserer Argumentation inzwischen alle Parteien in der Bürgerschaft gefolgt sind und diese nun, wie wir auch, eine deutliche Erhöhung der Zielzahl für die beiden Polizeibehörden in Bremen und Bremerhaven fordern.“
Für die Zukunft kündigte Innensenator Mäurer eine noch differenzierte und detailliertere Betrachtung der Kriminalitätslage an, in die auch Erkenntnisse aus der Dunkelfeldforschung miteinfließen sollen. Hierzu ist im Landeskriminalamt im vergangenen Jahr eine Zentralstelle für strategische Kriminalitätsanalyse eingerichtet worden, die zusammen mit wissenschaftlicher Expertise auch die Grundlagen für den zukünftig beabsichtigten Periodischen Sicherheitsbericht für das Land Bremen erarbeiten soll..

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.