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Am frühen Mittwochabend brannte auf der A1 in Höhe der Weserbrücke ein Rettungswagen komplett aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit an.
Ein Team der Verkehrsbereitschaft bemerkte den Rettungswagen am Seitenstreifen auf ihrer Einsatzfahrt zu einem Verkehrsunfall (ohne Verletzte) auf. Aus dem Fahrzeug stiegen große, weiße Rauchwolken auf, dahinter stand ein Notarztwagen. Die Autobahnpolizisten brachen sofort ihre Einsatzfahrt ab und nahmen eine sichernde Position hinter den Fahrzeugen ein. Als sie aus dem Streifenwagen stiegen, schlugen ihnen bereits offene Flammen aus dem Motorraum des Rettungswagens entgegen. Die Rettungskräfte brachten gerade eine Notfallpatientin auf einer Trageliege aus dem Krankentransporter in Sicherheit. Nach Alarmierung von Feuerwehr und weiterer Rettungskräfte veranlassten die Beamten eine Vollsperrung der A1 in Fahrtrichtung Osnabrück. Als die Feuerwehr mit einem ersten Löschfahrzeug eintraf, explodierte im Rettungswagen eine Sauerstofflasche. Durch die gewaltige Explosion riss das Fahrzeugdach auf und Trümmerteile flogen im Umkreis von 50 Metern durch die Luft. Einige davon schlugen durch das Dach in eine nahegelegene Bootshalle ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Notfallpatientin wurde mit einem hinzugerufenen Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Über ihren Gesundheitszustand kann die Polizei keine Auskunft erteilen.
Nach Löschung des Brandes übernahmen Mitarbeiter der Umweltbehörde und Straßenbahnmeisterei die Reinigung und Absicherung des Brandortes. Während der Maßnahmen kam es bis in die späten Abendstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus von bis zu 10 Kilometern Länge.
Das ausgebrannte Fahrzeugwrack ist sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.


 Auf der Bundesstraße zwischen Beverstedt und Heerstedt (B 71) ereignete sich am Mittwoch gegen 13:30 Uhr ein schwerer Unfall. Ein Motorradfahrer aus Bremen verstarb nach der Kollision mit einem Pkw. Aufgrund der Unfallaufnahme, zu der laut Entscheidung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen wird, wird die B 71 in dem Bereich voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt sein. Die Unfallaufnahme dauert noch an. Zum Alter der Unfallbeteiligten und zum Unfallhergang können noch keine Angaben gemacht werden.

Nachlöscharbeiten dauern an

Das Großfeuer in der Straße "Am Wall" ist nahezu gelöscht. Zur Zeit laufen die letzten Nachlöscharbeiten. Einzelne Brandherde müssen zum Löschen dabei mühselig und unter Atemschutz freigelegt werden, bei der Suche helfen Wärmebildkameras. Alles unter größter Vorsicht, da das Gebäude vollständig ausgebrannt ist. Das Dach ist nahezu vollständig zusammengebrochen. Ein Feuerwehrmann ist bei den Nachlöscharbeiten verletzt worden. Er brach teilweise im Fußboden ein und wurde zur Behandlung in ein bremisches Krankenhaus transportiert.


Vergangene Nacht brachen unbekannte Täter in Schwachhausen das Auto eines Arztes auf. Daraus wurden diverse Medikamente gestohlen, die zwar nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, bei falscher Dosierung aber lebensbedrohlich sein können.
Der Mediziner aus Rotenburg an der Wümme hatte seinen schwarzen BMW über Nacht im Bereich der Lothringer Straße geparkt. Die Diebe schlugen das hintere, rechte Dreiecksfenster ein und entwendeten einen Arztkoffer aus dem Fußraum. In dem schlichten, schwarzen Lederkoffer befanden sich u. a. Blutdruckmessgeräte, Spritzen, ein Rezeptblock und diverse Arzneimittel (Dexaphlogont, Novalin, Bayotensin akut, Cortison, Buscopan, Tramal, Fenistil, Euphillin und Diazepam in Ampullen).
Die Polizei Bremen warnt hiermit ausdrücklich vor der Einnahme der Medikamente. Außerdem ergeht hiermit ein Warnhinweis an alle Apotheken vor gefälschten Rezepten. Der Block des Arztes war bereits abgestempelt, jedoch nicht unterschrieben. Der Stempel beinhaltet Angaben zu der Praxis eines Facharztes für Allgemein- und Sportmedizin in Rotenburg a. d. W.
Bei einem eventuellen Auffinden des Koffers oder der Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte umgehend die Polizei. Hinweise zum Verbleib der Beute nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.


Gestern Nachmittag verschafften sich zwei vermeintliche Heizungs-Installateure Zutritt in ein Reihenhaus in Bremen-Nord. Sie lenkten die 86 Jahre alte Bewohnerin ab und stahlen Schmuck und Bargeld.
Gegen 15.00 Uhr klingelte es an der Haustür der Seniorin. Die beiden Männer überrumpelten sie mit Angaben über die Heizung des Hauses, die angeblich dringend „durchgemessen“ werden musste. Drinnen gab einer der Verdächtigen vor, die einzelnen Schritte protokollieren zu müssen und setzte sich mit der Dame ins Wohnzimmer. Derweil durchsuchte der zweite Täter ungestört die Räumlichkeiten der 86-Jährigen. Als die Frau ihre Skepsis zu den Maßnahmen an ihrer Heizung kundtat, verschwanden die Männer schnellstmöglich. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereits mehrere Schmuckstücke und etwas Bargeld der 86-Jährigen gestohlen.
Erbeutet wurde unter anderem ein auffälliges goldenes Spangenarmband mit zwei Opalen. Die Polizei Bremen warnt ausdrücklich vor dem Ankauf des Schmucks. An Stehlgut kann kein Eigentum erworben werden! Im Gegenteil: Der Käufer macht sich in einem solchen Fall selbst strafbar!
Die Trickdiebe wurden den Einsatzkräften der Polizei wie folgt beschrieben:
1.Person: 40-45 Jahre alt, schlanke Statur und etwa 180-185 cm groß; dunkelhaarig und Oberlippenbart. Bekleidung: dunkles Hemd und Weste, Arbeitshose.
2.Person: 35-40 Jahre, füllig und etwa 175 cm groß; lichtes Haar –evtl. Haarkranz. Bekleidung:graues T-Shirt und graue Arbeitshose.
Hinweise zum Verbleib der Beute oder den beiden Verdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.


Nach Begehung mehrerer Straftaten nahm die Polizei am vergangenen Feiertags-Wochenende einen 15-Jährigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ ein Haftrichter Haftbefehl gegen den unbegleiteten, minderjährigen Flüchtling aus Marokko. Der Jugendliche wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am Donnerstagnachmittag musste die Polizei in einer Unterkunft für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in der Stromer Landstraße einschreiten. Ein 15-Jähriger war auf das Personal losgegangen, das sich daraufhin bis zum Eintreffen der Polizei in einen Raum geflüchtet hatte. Der Jugendliche hatte anschließend versucht, Fenster und Tür einzutreten. Die alarmierten Polizisten nahmen den 15-Jährigen vorläufig fest und führten ihn an einem Polizeirevier vor. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut von Mitarbeitern des Kinder- und Jugendnotdienstes übergeben. Auf der anschließenden Autofahrt sprang der Jugendliche im Bereich des Hauptbahnhofs plötzlich aus dem Auto und lief auf einen Passanten zu. Er schubste den 33 Jahre alten Mann, entriss ihm eine Goldkette vom Hals und flüchtete. Im Rahmen der Fahndung konnte er von einer Polizeistreife gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die EG ‚UMF‘ übernahm noch am selben Tag die weiteren Maßnahmen. Nach Prüfung von Haftgründen erließ der zuständige Richter am nächsten Tag Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den bereits mehrfach in Erscheinung getretenen Jugendlichen. Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Raub wurden eingeleitet. Bereits am vergangenen Wochenende war der Jugendliche nach Antanzdiebstählen im Steintor und massiven Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte vorläufig festgenommen worden.


Eine 64 Jahre alte Bremerin wurde in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in Schwachhausen von zwei Unbekannten überfallen und verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Die 64-Jährige fuhr vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn N4 in Richtung Falkenberg. Gegen 03.40 Uhr stieg sie an der Haltestelle Friedhofstraße aus und bemerkte im Einmündungsbereich der Riensberger Straße zwei Männer hinter sich. Ehe sie sich versah, schubste einer der beiden die Frau zu Boden. Bei dem Sturz verletzte sich die Bremerin am Knie und fiel auf ihre Handtasche. Die Räuber entrissen ihr diese und flüchteten zu Fuß in Richtung Focke Museum.
Die Polizei fragt: Wer hat zur angegebenen Zeit im Bereich der Friedhofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Die beiden etwa 16 Jahre alten Räuber hatten einen dunklen Teint, schwarze Haare und wurden als auffallend klein beschrieben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.


Nach einer Beerdigung kam es auf dem Parkplatz eines Friedhofs zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien. Am Ende wurden vier Personen verletzt, eine sogar schwer.
Die Trauerfeierlichkeit war von circa 500 Menschen besucht. Als die Familienmitglieder in ihre Autos stiegen, wurden vier Mitglieder durch Personen der anderen Familie unvermittelt angegriffen. Drei der Opfer wurden durch Faustschläge leicht verletzt. Sie konnten nach ambulanter Behandlung aus einem Bremer Krankenhaus wieder entlassen werden. Ein 51 Jahre alter Mann musste stationär im Krankenhaus verbleiben. Zeitweise konnte Lebensgefahr für ihn nicht ausgeschlossen werden. Die Trauerveranstaltung sollte in Twistringen mit ungefähr 200 Teilnehmern weiter fortgesetzt werden. Die Bremer Polizei zog nun die niedersächsiche Polizei hinzu. Das Fahrzeug mit den Tatverdächtigen konnte zwischen Bassum und Twistringen gestoppt werden. Gegen alle fünf wurde nunmehr ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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