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Am Montagmorgen verkantete sich ein Hähnchen-Verkaufswagen auf der Autobahn 1 kurz vor Brinkum in einen Lkw und löste eine Unfall-Kettenreaktion aus. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.Sofort.Credit
Der 42 Jahre alte Lkw-Fahrer befuhr den rechten Fahrstreifen der A 1 in Richtung Osnabrück, als er von dem 36-jährigen Fahrer eines Hähnchen-Verkaufswagen auf dem mittleren Fahrstreifen überholt wurde.
Kurz zuvor hatte sich die an der rechten Seite des Verkaufswagens befindliche Klappe geöffnet und ragte somit in den rechten Fahrstreifen hinein. Beim Überholen des Lasters blieb diese Klappe dann an der Ladebordwand des offenen Lkw-Anhängers hängen und verkantete sich dort. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr lenkfähig und fuhren ineinander verhakt über alle drei Fahrstreifen in Richtung Mittelschutzplanke, wo sie schließlich zum Stehen kamen. Die Schutzplanke wurde auf einer Länge von etwa 130 Metern stark beschädigt. Durch umherfliegende Trümmerteile wurden auch Fahrzeuge, die sich in der Gegenrichtung befunden haben, geschädigt. Die vier betroffenen Autofahrer im Alter von 37, 39, 53 und 83 Jahren hatten sich zum Teil telefonisch bei der Polizei gemeldet.
Vor Ort muss auch ein Schutzengel im Einsatz gewesen sein, denn ein Stützpfosten der
Schutzplanke war einem Fahrzeugführer direkt in die Frontscheibe geflogen, hatte diese jedoch nicht vollständig durchschlagen.
Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die Instandsetzung der Schutzplanke wurde der linke Fahrstreifen bis 12 Uhr gesperrt. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht..


Am Sonntagvormittag brach sich eine 65 Jahre alte Bremerin in der Innenstadt bei dem Versuch einen Straßenräuber aufzuhalten zwei Finger. Der Mann entriss ihr zuvor die Handtasche. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den mutmaßlichen Täter auf der Flucht fest.
Die 65-Jährige ging durch die Löningstraße, als sich von hinten der 24 Jahre alte Radfahrer näherte und ihr beim Vorbeifahren die Handtasche entriss. Die Bremerin ergriff schnell den Gepäckträger, konnte das Rad aber nicht mehr festhalten und stürzte zu Boden. Bei dieser Aktion zog sie sich Frakturen an zwei Fingern zu und musste von einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gebracht werden.
Ein 45 Jahre alter Radfahrer beobachtete die Tat und verfolgte den Räuber. In der Hollerallee stießen die parallel fahndenden Einsatzkräfte dazu und nahmen den 24-Jährigen nach kurzer Verfolgung in der Findorffstraße fest. Zuvor warf der Flüchtende noch Teile der Beute in die Büsche. Sein mitgeführtes Fahrrad war auch als gestohlen registirert. Eine Haftprüfung dauert aktuell an.
Hinsehen statt wegschauen. Die Polizei lobt das Verhalten des Zeugen, der maßgeblich zur Festnahme beigetragen hat. .
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Um 07:28 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein PKW-Brand in einer Lagerhalle in der Stresemannstr. gemeldet. Einsatzkräfte der Feuer-und Rettungswachen 1 und 2, der Rettungsdienst, der Führungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt wurden zur Einsatzstelle alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der PKW in voller Ausdehnung. Aufgrund der großen Wärmeentwicklung entzündete sich in einigen Bereichen die Dachhaut. Die brennende Dachhaut wurde mit einem Wenderohr über eine Drehleiter gelöscht. Weitere Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Ein Person wurde mit Verdacht auf  Rauchgasintoxikation durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Einsatzleiter meldete nach zwei Stunden "Feuer aus". Die Aufräumarbeiten dauerten nochmals ca. eine Stunde bis auch die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen konnten.
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Ein 16-jähriger Schüler wollte gestern Abend mit einigen Freunden das Fußballspiel der Nationalmannschaft im Haus seiner Eltern in Bremen-Obervieland schauen.
Die kleine Party eskalierte, weil die ausgesprochene Einladung über eine WhatsApp-Gruppe geteilt wurde. DiePolizei Bremen musste mit mehreren Streifenwagen anrücken und für Ordnung sorgen. Der Schüler hatte einige Mitschüler eingeladen, sich gemeinsam das Fußballspiel anzusehen und ein wenig zu feiern. Gestern Abend trafen dann zunächst die geladenen Gäste im Haus der Familie ein. Ab etwa 21:30 Uhr erschienen dann weitere Gäste. Es stellte sich heraus, dass die vom 16-Jährigen ausgesprochene Einladung von einer weiteren Person über eine WhatsApp-Gruppe mit über 200 Mitgliedern geteilt wurde. In dieser Gruppe wurden ebenso die Anschrift sowie der Name des Veranstalters veröffentlicht. Zeugen teilten mit, dass in dieser Gruppe eine "Mega-Party" angepriesen worden sei. Die Eltern seien zwar auch zu Hause, hätten aber auch nichts gegen ein paar mehr Besucher. Als die Polizei Bremen gegen 23 Uhr das erste Mal hinzugezogen wurde, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt und es befanden sich ausschließlich geladene Gäste im Haus der Familie. Gegen 00:25 Uhr wurde über den Notruf der Polizei eine eskalierte Party in der Hammarskjöldstraße gemeldet. Es würden etwa 40 Personen vor der Tür stehen und versuchen gewaltsam ins Haus zu gelangen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an. Auch wenn beim Eintreffen der Polizisten keine Schlägerei im Gang war, stellten die sie dort eine größere Gruppe von etwa 40 Schülern fest, die ins Haus wollten. Im Haus erklärte der Vater des Veranstalters den Beamten, dass er bereits von einigen Schülern geschlagen worden sei. Er habe bemerkt, wie sie Sachen aus dem Haus klauen wollten und sie daraufhin angesprochen. Sofort habe man ihn geschlagen und die Täter seien geflüchtet. Ebenso sei ein Elektroschocker gegen seinen Sohn eingesetzt worden, als dieser keine weiteren Personen hereinlassen wollte.
Die Einsatzkräfte der Polizei beendeten die Party und nahmen die entstandenen Schäden auf. Ebenso wurden Zeugen befragt. Insgesamt konnten die ungeladenen Täter verschiedene technische Geräte sowie Bargeld erbeuten. Die Fahndung nach den Tätern verlief negativ. Bei den Besuchern handelte es sich überwiegend um 16- bis 20-jährige Schülerinnen und Schüler. Es wurden Strafanzeigen wegen Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung gefertigt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
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Gestern führte die Polizei Bremen am späten Nachmittag bis in den Abend hinein Kontrollen zur Bekämpfung des Straßendeals durch. Sieben Personen erhielten Platzverweise. Gegen Sie wird nun ermittelt.
Einsatzkräfte kontrollierten Personen, die sich an den sogenannten besonderen Kontrollorten aufhielten. Dabei fanden die Polizisten bei verschiedenen mutmaßlichen Dealern kleinere Mengen Drogen, vornehmlich Cannabis und Kokain. Sie erhielten Platzverweise und es wurden jeweils Strafanzeigen wegen Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln gefertigt. Gegen eine Person wurde zudem eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Asylverfahrensgesetz gefertigt. Sie hatte sich nicht in im Viertel aufhalten dürfen.
Neben den Personenkontrollen suchten die Diensthunde der Polizei Bremen die Örtlichkeiten nach sogenannten Bunkern ab. Auch hierbei konnten verschiedene Bunker ausfindig gemacht werden und die dort gelagerten Drogen beschlagnahmt werden.
Insgesamt wurden acht Strafanzeigen gefertigt und sieben Platzverweise erteilt. Ein Tatverdächtiger wurde einer erkennungsdienstlichen Maßnahme unterzogen. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
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Im Bremer Stadtteil Hemelingen trieben in den vergangenen zwei Wochen Betrüger ihr Unwesen und warfen fingierte Rechnungen einer erotischen Internetseite in die Briefkästen der Anwohner.
Viele Haushalte erhielten eine namentlich adressierte Rechnung der Firma "Real Love" mit der identischen Summe in Höhe von 49,86 Euro. In den Schreiben stand, dass die Betroffenen über Google bzw. Facebook auf kostenpflichtige Seiten von "Real Love" verlinkt wurden und daher das Geld überweisen sollten. Eine Bremerin kam der Aufforderung bereits aus Furcht vor Repressionen nach und zahlte.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betruges in 30 Fällen aufgenommen. Eine Firma mit dem Namen "Real Love" existiert nicht. Die Polizei rät: Lassen Sie sich bei dubiosen Rechnungen oder Mahnungen nicht aus der Ruhe bringen und zahlen Sie nicht. Suchen Sie sich gegebenenfalls Rat beim Präventionszentrum der Polizei oder erstatten im Zweifel Strafanzeige.
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Unbekannte Täter brachen am letzten Wochenende im September in einen Teppichladen in der Bremer Altstadt ein und stahlen wertvolle Orientteppiche. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor dem Ankauf der Teppiche.
Die Einbrecher hebelten ein rückwärtiges Fenster auf und drangen so in einen Lagerraum ein. Aus dem Lager entwendeten die Eindringlinge etwa 100 Teppiche, darunter auch schmale Brücken und Läufer sowie teure Unikate, teilweise aus Seide geknüpft.
Da die Teppiche teilweise sehr schwer waren, müssen mindestens zwei Täter beteiligt gewesen sein. Der Abtransport erfolgte vermutlich mit einem Transporter oder Kleinlaster. Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der Beute geben? Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Tatort zur Tatzeit aufgefallen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.
Die Polizei warnt vor dem Ankauf von Orientteppichen unbekannter Herkunft. An gestohlenen Sachen kann man kein Eigentum erwerben.

Rückfragen bitte an:
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m Mittwochabend ein 20 Jahre alter Fußgänger beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst. Der junge Mann musste mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Gegen 18.30 Uhr befuhr ein 42 Jahre alter Mann mit seinem Mercedes-Kleintransporter die Oslebshauser Heerstraße stadtauswärts. Von der Ritterhuder Heerstraße kommend lief plötzlich der 20-Jährige diagonal über die Fahrbahn in Richtung Bus-Haltestelle. Der 42-Jährige versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, erfasste ihn aber frontal mit seinem Kleinlaster. Der junge Mann wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert. Der 42-Jährige und seine Beifahrerin erlitten einen Schock.
Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.


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