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🚨 Durchsuchungen in Bremen & Niedersachsen: Polizei hebt professionell betriebene Indoor-Cannabisplantage aus 🚨

Bremen/Niedersachsen, 23.06.2025 – Im Zuge eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens gegen den bandenmäßigen Handel mit Cannabis ist den Ermittlungsbehörden ein empfindlicher Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen. Am Montagmorgen durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei Bremen und der Staatsanwaltschaft Bremen insgesamt 21 Objekte – 14 Wohnungen in Bremen sowie 7 in Niedersachsen.

Die Maßnahmen richteten sich gegen acht mutmaßliche Mitglieder einer organisierten Tätergruppe im Alter von 31, 33, 38, 38, 41, 57, 62 und 72 Jahren. Die Männer stehen im Verdacht, international und bundesweit bandenmäßig mit Cannabis in nicht geringer Menge zu handeln.

🛑 Ermittlungsmaßnahmen und Ergebnisse im Überblick:

  • Zwei Untersuchungshaftbefehle lagen bereits im Vorfeld vor und konnten vollstreckt werden

  • Insgesamt fünf Tatverdächtige wurden festgenommen

  • Sicherstellung von rund 25 Kilogramm Cannabis

  • Bargeld in Höhe von ca. 60.000 Euro beschlagnahmt

  • Scharfe Munition, diverse elektronische Datenträger (u. a. Handys, Laptops)

  • Verpackungsmaterial und weitere Beweismittel

Besonders brisant: In zwei durchsuchten Objekten wurden professionell betriebene Indoor-Cannabisplantagen entdeckt – ausgestattet mit über 1.500 Pflanzentöpfen, spezieller Belüftung und Technik zur Aufzucht der Pflanzen.

👮‍♀️ Im Einsatz waren neben Bremer Ermittlerinnen und Ermittlern auch Polizisten aus Niedersachsen, Spezialkräfte sowie Diensthunde, die zur Unterstützung hinzugezogen wurden.

Die Durchsuchungen erfolgten auf Grundlage von richterlich angeordneten Beschlüssen des Amtsgerichts Bremen, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erlassen wurden. Ziel war es, umfangreiche Beweismittel sicherzustellen, die den Vorwurf des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge untermauern.

🕵️‍♂️ Die weiterführenden Ermittlungen dauern an. Für Rückfragen steht die Staatsanwaltschaft Bremen zur Verfügung.


Toter Mann aus dem Langenkampssee geborgen

Am Dienstagvormittag wurde im Bremer Stadtteil Horn-Lehe ein 78 Jahre alter Mann tot aus dem Langenkampssee geborgen. Passanten hatten zuvor einen herrenlosen Hund sowie Kleidung am Ufer des Sees entdeckt und umgehend den Notruf verständigt.

Gegen 11 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem keine zugehörige Person in der Nähe auszumachen war. Taucher der Feuerwehr Bremen begaben sich daraufhin in den See und konnten kurze Zeit später den leblosen Körper des Mannes bergen. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei Bremen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist von einem krankheitsbedingten Todesfall auszugehen.



Tragödie am Achterdieksee: 48-Jähriger stirbt beim Baden



Am frühen Morgen des 23. Juni 2025 entdeckten Badegäste am Ufer des Achterdieksees in Bremen-Oberneuland zurückgelassene Badesachen – ein stilles, beunruhigendes Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmte. Kurz darauf bargen Feuerwehrtaucher eine leblose männliche Person aus dem Wasser.

Die Identität des Mannes konnte schnell geklärt werden: Es handelt sich um einen 48-jährigen Bremer. Ersten Ermittlungen zufolge ist von einem medizinischen Notfall während des Badens auszugehen. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Ein Moment der Erholung wurde zur Tragödie – den Angehörigen gilt unser tiefstes Mitgefühl.

 

 

Ein 24 Jahre alter Paketbote wurde am Mittwochmorgen von zwei unbekannte Tätern in Burglesum überfallen. Die Polizei sucht Zeugen.


Gegen 11:50 Uhr war der 24-Jährige in der Grönlandstraße gerade dabei, Pakete aus seinem Transporter zu laden, als ihn die beiden Unbekannten ansprachen. Sie forderten ein angeblich für sie bestimmtes Paket, woraufhin der 24-Jährige sagte, dass er auf der Straße keine Pakete aushändigen könne. Daraufhin stieß ihn einer der Täter zurück und hielt ihm ein Messer direkt vor die Brust. Dann wurden die Räuber offenbar durch ein Geräusch abgelenkt, so dass der Zusteller in seinen Lieferwagen flüchten und wegfahren konnte. Er blieb bei dem Vorfall unverletzt. Etwas später alarmierte er die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Der Mann mit dem Messer war etwa 25 bis 30 Jahre alt und ca. 185 cm groß. Er soll schwarze, kurz gelockte Haare gehabt haben. Weitere Angaben konnte der 24-Jährige nicht machen. Auch den zweiten Mann konnte er lediglich als etwas kleiner als den Ersten beschreiben.

Zeugen, die in der Grönlandstraße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, melden sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888.


Schneller Ermittlungserfolg nach Einbruch in Kirche

In der Zeit zwischen Sonntag und Mittwoch brach mutmaßlich ein 39 Jahre alter Mann in eine Kirche in der Seewenjestraße in Gröpelingen ein. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte der Tatverdächtige schnell ermittelt werden.

Am Mittwochmorgen meldete ein Mitarbeiter der Kirche den Einbruch der Polizei. Offenbar schlug jemand die Scheibe einer Tür ein und verschaffte sich so Zutritt. Dabei wurden diverse Gegenstände wie Kameras, Computer und weiteres technisches Equipment entwendet. Aufgrund eines Hinweises von einem aufmerksamen Zeugen konnten Einsatzkräfte schnell den mutmaßlichen 39-jährigen Täter ermitteln. Die gestohlenen Gegenstände fanden die Polizisten bei einer Angehörigen des 39 Jahre alten Mannes.

Ob der Mann auch für weitere Taten in Frage kommt, ist jetzt Bestandteil der weiteren Ermittlungen.


Erneut falsche Wasserwerker unterwegs


Am Montag gaben sich in Lesum und Vegesack zwei Trickbetrüger als Wasserwerker aus und gelangten so an Schmuck und Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 10.30 Uhr klingelten in der Rotdornallee zwei bislang unbekannte Männer in einem Mehrparteienhaus bei zwei Seniorinnen (75 und 93 Jahre alt) und gaben sich als Handwerker aus, welche angeblich die Wasserleitungen überprüfen müssen. Nachdem die Männer die jeweiligen Wohnungen wieder verließen, stellte eine der beiden Seniorinnen fest, dass aus ihrem Schlafzimmer mehrere Schmuckstücke gestohlen wurden.

Gegen 11.00 Uhr klingelten dann vermutlich dieselben Männer in der Albrecht-Roth-Straße erneut in einem Mehrparteienhaus bei einem Senior (80 Jahre alt) und einer Seniorin (74 Jahre alt). Wie bereits zuvor gelangten die beiden unbekannten Männer unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, in die jeweiligen Wohnungen. Auch hier wurden die Täter fündig und erbeuteten Schmuck und Bargeld.

Der erste Trickbetrüger soll 40 bis 45 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß gewesen sein. Er trug kurze blond-graue Haare und einen kurzen Vollbart. Bekleidet war er mit einem hellen karierten Hemd und Jeans. Der zweite Mann wurde ebenfalls als 40 bis 45 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß beschrieben. Er trug kurzes dunkles Haar und keinen Bart. Bekleidet war er mit einem dunklen karierten Hemd und Jeans. Auffällig bei beiden Männern waren Tätowierungen an den Unterarmen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen. Die Polizei Bremen warnt vor diesen Trickdieben und rät: Lassen Sie nur Handwerker hinein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an. Binden Sie Nachbarn oder Vertrauenspersonen ein.

Mehr Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003 oder unter www.Polizei.Bremen.de.

Drogenfunde und Gewerbekontrollen

Die Polizei Bremen führte von Freitagnachmittag bis in den späten Abend umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels rund um den Hauptbahnhof und im Bremer Viertel durch. Dabei wurden Drogen und Bargeld beschlagnahmt, mutmaßliche Händler gestellt und daraufhin Wohnungen durchsucht. Zusätzlich überprüften Einsatzkräfte in der Innenstadt, im Steintor und in der Neustadt zusammen mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt sowie der Lebensmittelüberwachung Kioske, Imbisse und Bars und stellten dabei zum Teil gravierende Mängel fest.

Ab etwa 15:00 Uhr führten die Einsatzkräfte offene und verdeckte Maßnahmen im Bahnhofsquartier und im Steintor durch. Bei den umfangreichen Kontrollen wurden mehrere Drogendeals gestoppt, Strafanzeigen gefertigt, Betäubungsmittel und Bargeld beschlagnahmt sowie Straßenhändler gestellt. Eingesetzte Diensthunde erschnüffelten Drogenbunker mit Cannabis, Kokain und Ecstasy im Viertel. Weiterhin erteilten die Polizisten diverse Platzverweise.

In der Östlichen Vorstadt, in der Innenstadt und in der Neustadt standen abends insgesamt dreizehn Lokalitäten im Fokus der Einsatzkräfte. Hier wurden diverse zum Teil gravierende Verstöße, wie erhebliche Hygienemängel, unter anderem verdorbene Lebensmittel, illegale Beschäftigung, illegales Glücksspiel, Verstöße gegen das Waffengesetz, die Kennzeichnungspflicht und das Verpackungsgesetz sowie Kassenmängel festgestellt. In einem Kiosk wurde Lachgas sichergestellt, in einem weiteren Geschäft verschreibungspflichtige Medikamente. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßenkriminalität ein und wird diese Bemühungen gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden fortsetzen.

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Zivilfahrzeuge der Polizei ausgebrannt


In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden vier Zivilfahrzeuge der Polizei Bremen in Mitte durch Feuer beschädigt, zwei davon brannten vollständig aus. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 01:50 Uhr wurden Flammen vor der Polizeiwache in der Daniel-von Büren-Straße gemeldet. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei geparkte Zivilfahrzeuge der Polizei Bremen vollständig brennend vor, bei einem weiteren konnten sie einen brennenden Reifen löschen. Ein viertes Auto wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände. Im Rahmen von intensiven Fahndungsmaßnahmen wurden in Findorff neun Personen im Alter von 15 bis 27 Jahren gestellt und vorläufig festgenommen. Ein möglicher Tatzusammenhang wird derzeit geprüft. Auch ob es für die Tat einen politischen Hintergrund gibt wird derzeit geprüft. Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Zeugen, die in der Daniel-von-Büren-Straße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.


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