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Kurz vor Ladenschluss überfielen am Donnerstagabend zwei Räuber die Kassiererin eines Supermarktes und erbeuteten Bargeld.
Beide Täter verhielten sich gegen 21:00 Uhr in dem Supermarkt am Arsterdamm zunächst wie Kunden und wollten ihre Waren an der Kasse bezahlen. Beim Bezahlvorgang schlug dann ein Täter der 43-jährigen Kassiererin ins Gesicht, wobei sein Komplize diese dann von hinten in den Schwitzkasten nahm. Dieses nutzte der erste Täter aus und griff in die geöffnete Ladenkasse. Danach ließen beide von der 43-Jährigen ab und flüchteten.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun und sucht mit folgender Personenbeschreibung nach den flüchtigen Tätern: Der erste Täter ist 16-18 Jahre alt, hat einen dunklen Teint, trug eine grüne Jacke mit Kapuze, ein dunkles Shirt, eine hellgraue Jeans und eine auffällige Bauchtasche über der Brust. Der zweite Täter ist ebenfalls 16-18 Jahre alt, trug eine graue Kapuzenjacke, eine blaue Jogginghose mit jeweils drei gelben Streifen an der Seite sowie einem auffälligen weißen Wappen. Des Weiteren wird nach zwei Zeugen gesucht, die kurz vor den Tätern etwas kauften und diese noch gesehen haben müssten.
Hinweise werden erbeten an den Kriminaldauerdienst mit der Rufnummer 362-3888.
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Donnerstagmittag beobachtete ein Anwohner einen Einbrecher in einem Mehrfamilienhaus in der Vahr. Als der Verdächtige das Gebäude durch ein Kellerfenster verließ, alarmierte der Zeuge die Polizei und folgte dem Flüchtenden. Eine Streife konnte den 38 Jahre alte Tatverdächtigen wenig später stellen und festnehmen.
Der Einbrecher hatte die Scheibe eines Kellerfensters eingeschlagen und war so in einen Waschraum eingestiegen. Seine Beute - Münzgeld aus einem Waschautomaten - führte der 38-Jährige bei seiner Festnahme noch bei sich. Als Beweismittel wurde bei ihm Aufbruchswerkzeug beschlagnahmt. Derzeit prüfen die Ermittler, ob er auch für weitere Keller-Einbrüche im Bremer Osten verantwortlich ist.
Der bereits einschlägig mit Einbruchsdelikten in Erscheinung getretene sog. Intensivtäter soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
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Gestern (Mittwoch, 19.10.2016) um 20:15 Uhr war es mal wieder soweit: Tatort Landesvertretung Bremen in Berlin! Bereits zum vierten Mal hatten Radio Bremen und die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, zur exklusiven Preview des neuen Bremen Tatorts in die Landesvertretung eingeladen. Staatsrätin Ulrike Hiller betonte in ihrer Begrüßung vor den rund 100 Berliner Premieren-Gästen, dass es ihr eine besondere Freude sei abermals Gastgeberin dieses Events zu sein. "Als Landesvertretung wollen wir zum einen die Stärken unseres Zwei-Städte-Staates in der Bundeshauptstadt präsentieren. Zum anderen aber auch ein Stück Identität und Heimat gerade für die vielen ‚Butenbremerinnen und Butenbremer‘ in Berlin bieten." Dies gelänge bei der Tatort-Preview immer ganz besonders gut, so Hiller.
Staatsrätin Ulrike Hiller (links) mit dem Bremer Tatort Team
Auch Radio Bremen Programmdirektor Jan Weyrauch bedankte sich für die "großartige Gelegenheit den Bremen Tatort ‚ECHOLOT‘ vorab der Presse und den Tatort-Fans in der Hauptstadt zu präsentieren". Der Bremer Tatort spiele diesmal in der Bremer Start-Up-Szene, verriet Weyrauch. Die Erstausstrahlung ist am Sonntag, 30. Oktober 2016, um 20.15 Uhr im Ersten im Rahmen der ARD-Themenwoche "Zukunft der Arbeit". Im Anschluss an die vom Publikum begeistert aufgenommene Premiere gab es noch die Möglichkeit, Fragen an die Schauspielerinnen Sabine Postel (Hauptkommissarin Inga Lürsen), Adina Vetter (Vanessa Arnold/Nessa) und ihren Schauspielkollegen Matthias Lier (David Arnold), die Regie – und Autorenteam Peter Henning und Claudia Prietzel sowie die Film-Crew von Radio Bremen zu stellen.
Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen, Fotografin Monique Theil.
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Durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Diepholz wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen am 21.10.2016 um 03:27 Uhr ein Feuer auf dem Stadtbremischen Gebiet im Ortsteil Huchting gemeldet. Eine Anruferin aus dem Niedersächsischen Ort Stuhr meldete, dass in Richtung Huchting Feuerschein zu sehen wäre.
Auf Grund dieser unklaren Meldung wurden Einsatzkräfte aus Bremen und dem Landkreis Diepholz ( hier die Freiwillige Feuerwehr Stuhr) in Richtung der angegebenen Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls begaben sich Polizeikräfte aus Bremen und dem Landkreis Diepholz zur Erkundung in Richtung Huchting.
Polizeikräfte aus Bremen entdeckten einen Brand einer Halle am Hohenhorster Weg in Huchting. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Bremen, der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Huchting und der Freiwilligen Feuerwehr Stuhr wurde festgestellt, dass eine ca. 30 mal 15 Meter grosse, eingeschossige Halle einer Möbeltischlerei in voller Ausdehnung brannte. Die weitere Erkundung ergab, dass sich in dem Gebäude keine Personen befanden. Eine Gefahr der Brandausbreitung auf andere Gebäude bestand nicht. In dem Gebäude befanden sich die Produktion, das Lager und die Büroräume einer Möbeltischlerei.
Zur Brandbekämpfung werden bisher 6 C-Rohre im Aussenangriff und mehrere Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz eingesetzt. Ein Betreten der Halle ist nicht mehr möglich. Die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden andauern.
Über die Brandursache und die Schadenshöhe kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Ingesamt befinden sich zur Zeit 60 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stuhr.
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Aus einem Einsatz wegen eines Ladendiebstahls entwickelte sich gestern am frühen Abend eine umfangreiche Polizeiaktion im Stadtteil Findorff.
Diese dauerte bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Tages an. Einsatzkräfte beschlagnahmten in einer Wohnung in der Hemmstraße u.a. Kokain, Speed, Crystal Meth und Cannabis in nicht geringen Mengen sowie eine größere Summe Bargeld. Drei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.
Nach einem Ladendiebstahl konnte sich ein 33 Jahre alter Tatverdächtiger nicht ausweisen und bot den einschreitenden Polizisten an, seinen Ausweis in seiner nahegelegenen Wohnung zu präsentieren. Nach Betreten des Mehrfamilienhauses wurde der Mann auffallend nervös. Er bat seine Begleiter im Treppenhaus zu warten. Zu dem Zeitpunkt hatten jedoch die Spürnasen der Beamten bereits Alarm geschlagen. Ein im Treppenhaus wahrnehmbarer Cannabisgeruch verstärkte sich nach Öffnen der Wohnungstür noch. In der Wohnung agierten zwei 23 und 24 Jahre alte Bewohner sofort sehr hektisch und nervös. Die angetroffene Situation bestärkte den Verdacht auf illegale Betäubungsmittel in der Wohnung.
Sofort.Credit Auf richterliche Anordnung hin erfolgte mit Unterstützungskräften und einem Drogenspürhund eine Wohnungsdurchsuchung. Der 33-Jährige sowie die angetroffenen 23 und 24-Jährigen wohnen dort in einer Wohngemeinschaft. In sämtlichen Räumen fanden die Einsatzkräfte die bereits beschriebenen Betäubungsmittel sowie Amphetamine, Ketamin und Streckmittel. Die Ermittlungen wegen Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln durch die Staatsanwaltschaft Bremen und der Rauschgiftabteilung der Polizei Bremen dauern an.
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Das Klinikum Mitte erhält jeweils eine Station für Risikoschwangere und für extrem frühgeborene Säuglinge. Die Neonatologie (sogenannte "Level 1" und "Level 2"-Frühgeburten) soll bis 2019 im Eltern-Kind-Zentrum (ELKI), das derzeit gebaut wird, entstehen. Zusätzlich wird für die Versorgung der Risikoschwangeren der Teilersatzneubau (TEN) aufgestockt.
Das hat der Bremer Senat in seiner heutigen Sitzung (18. Oktober 2016) beschlossen und stellt dafür 14 Millionen Euro in 2018 und 2019 bereit. Die zurzeit am Klinikum Links der Weser beheimatete Neonatologie wird so mit der Geburtshilfe für Risikoschwangere, der Kinderchirurgie sowie der Kinderheilkunde und der pädiatrischen Intensivmedizin an einem Standort konzentriert. Diese Zusammenführung habe etliche Vorteile und sei medizinisch sinnvoll, betonte Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt: "Medizin aus einer Hand, das ist unser Ziel. Mit der Aufstockung schaffen wir eine ganzheitliche Versorgung von werdenden Müttern und Frühgeborenen an einem Standort. Damit entsteht ein hochspezialisiertes perinatales Oberzentrum am Klinikum Bremen Mitte. Das ist gut für Bremen und die Region. Die Konzentration bietet für Ärzte und Pflegekräfte einen attraktiven Arbeitsplatz mit guten Qualifizierungsmöglichkeiten."
Finanzsenatorin Karoline Linnert sagte: "Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge. Der Neubau gewährleistet eine optimale Versorgung von Risikoschwangerschaften und –geburten entsprechend dem modernsten medizinischen Standard. Die Investition zahlt sich doppelt aus: Sie verbessert die Versorgung von Müttern und Neugeborenen und stärkt den Gesundheitsstandort. Es ist wichtig, jetzt die Entscheidung zu fällen. Eine spätere Aufstockung des TEN bei laufendem Betrieb wäre teurer, kompliziert und unter anderem mit der Auslagerung von Stationen verbunden."
Die Vorteile:
Ganzheitliche Versorgung: Alle werdenden Eltern und ihre Kinder profitieren von dieser medizinisch optimalen ganzheitlichen Lösung.
Infrastruktur: Die Versorgung der Kinder und Frauen ist einfacher, es muss weniger Transporte geben.
Oberzentrum: Das neue Klinikum Bremen Mitte wir als perinatales Oberzentrum auf einem modernen und sehr hohen medizinischen Standard etabliert.
Medizin aus einer Hand: Die Geburtshilfe für Risikoschwangere und Neonatologie, die Kinderchirurgie sowie die Pädiatrie und pädiatrische Intensivmedizin werden an einem Standort konzentriert.
Ausbildung: Die Konzentration führt zu einer effektiveren Ausbildungssituation für Kinderärzte und Pflegekräfte.
Attraktiv für Fachkräfte: Die Einrichtung wird aufgrund des medizinischen Spektrums für Fachärzte und Pflegefachkräfte attraktiver. In den hochspezialisierten Arbeitsprozessen entstehen Synergien.
Mehr Versorgung: Es stehen drei zusätzliche Kreißsäle zur Verfügung, mehr intensivmedizinische Plätze für Frühgeborene und Eltern-Kind-Zimmer. Die bestehenden Geburtshilfen werden entlastet und Engpässe können reduziert werden. Gleichzeitig werden durch die Verlagerung der Neonatologie Kapazitäten der Geburtshilfen im Klinikum Links der Weser und im Klinikum Bremen-Nord für Geburten verfügbar und die Wahlmöglichkeiten für schwangere Frauen erweitert.
Enge Kooperation: Die Kliniken Links der Weser und Bremen-Nord stehen weiterhin als große Geburtskliniken mit Level 3-Neonaten-Versorgung zur Verfügung. Durch eine enge Kooperation mit dem Klinikum Bremen-Mitte wird die Versorgung von Risikoschwangeren und Frühgeborenen im Klinikverbund ermöglicht. Nach abgeschlossener intensivmedizinischer Versorgung kann die weitere Nachsorge sowohl im KBM als auch durch Verlegung in geburtshilfliche Kliniken in der Nähe der elterlichen Wohnorte, wie z.B. dem KBN und dem KLdW, erfolgen.
Umsetzung des Baus: Die Teilinbetriebnahme des TEN soll durch die Maßnahme nicht verzögert werden. Der Zeitplan sieht vor, dass der Einzug der Kinderklinik ins ELKI im vierten Quartal 2018 erfolgt. Sowohl die Neonatologie Level 1 und 2 im ELKI als auch die neue Geburtshilfe im TEN am KBM können voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 den Betrieb aufnehmen.
Finanzierung: Die Kostenschätzung des Baus (ohne Medizintechnik) beläuft sich auf ca. 23 Millionen Euro. Die GeNo übernimmt drei Millionen Euro, weitere ca. sechs Millionen Euro werden aus Mitteln des Strukturfonds nach dem Bundesgesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung finanziert. Es verbleibt ein Betrag von rund 14 Millionen Euro, den die GeNo – vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen durch den TEN – in den nächsten Jahren weder aus Eigenmitteln noch aus Krediten finanzieren kann. Deshalb ist vorgesehen, dass die Stadtgemeinde Bremen der GeNo diese Kosten aus Haushaltsmitteln der Jahre 2018/2019 finanziert. .
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 Zu einem folgeschweren Unfall auf dem Betriebshof eines privaten Busunternehmens kam es am Dienstag den 18.10.2016 gegen 17:15 Uhr. Bei diesem Unfall wurde eine Person bei Arbeiten unter einem Reisebus eingeklemmt und schwer verletzt.
Auf Grund der Meldung entsandte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 und 3, den Rüstzug der Feuerwache 1, den Einsatzleitdienst sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle.
Die eingeklemmte Person wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt. Anschließend wurde er mittels pneumatischen Hebekissen und hydraulischen Rettungsgerät aus seiner Zwangslage unter dem Bus befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Leider waren alle Bemühungen erfolglos und der Patient verstarb noch an der Einsatzstelle.
Zum Unfallhergang können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Insgesamt waren an diesem Einsatz, der gegen 18:40 Uhr beendet war, 28 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen beteiligt.
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Einsatzkräfte der Bremer Polizei erwischten am Montagnachmittag drei Diebinnen, die zuvor versuchten in ein Haus in Hemelingen einzubrechen.
Das Trio versuchte das Fenster eines Einfamilienhauses in der Spessartstraße aufzuhebeln. Als sie die vorbeifahrende Streife bemerkten, nahmen die Mädchen Reißaus. Die Einsatzkräfte konnten zwei 12 und 18 Jahre alte Einbrecherinnen auf der Flucht festnehmen. Die dritte im Bunde, ebenfalls erst 12, konnte später ermittelt werden. Gegen die 18 Jahre alte Frau werden Haftgründe geprüft. Die minderjährigen Mädchen wurden dem Kindernotdienst übergeben. Alle Drei kommen aus Kroatien und sind ohne festen Wohnsitz.
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