Ein 56 Jahre alter Mann steht im dringenden Tatverdacht, am Sonntag
einen 56-Jährigen nach einer Auseinandersetzung in der Bahnhofsvorstadt
getötet zu haben. Die Mordkommission ermittelt.
Nach derzeitigem
Ermittlungsstand gerieten die beiden Männer in einem Shop in der
Falkenstraße am Sonntagabend in einen Streit. Vor dem Geschäft stach der
Angreifer auf seinen Gegner ein und verletzte ihn tödlich. Der
56-Jährige verstarb trotz notärztlicher Reanimationsmaßnahmen noch vor
Ort.
Der 56 Jahre alte Tatverdächtige flüchtete. Er konnte noch in
Tatortnähe festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln gegen drei 31, 38 und
40 Jahre alte Bremer wegen mutmaßlichen gemeinschaftlichen Mordes. Sie
stehen im Verdacht, im vergangenen Jahr einen 46-jährigen Mann getötet
zu haben. Alle drei Tatverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.
Nach
derzeitigem Ermittlungsstand wurde der 46 Jahre alte Mann im April 2020
in der Bremer Neustadt getötet. Zusammen brachten die Tatverdächtigen
vermutlich den Leichnam nach Niedersachsen und vergruben ihn.
Der
46 Jahre alte Bremer wurde im November vergangen Jahres als vermisst
gemeldet. Zum damaligen Zeitpunkt gab es keine konkreten Hinweise auf
ein Verbrechen. Erst im September dieses Jahres führte eine neue Spur
auf das Trio. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das
Amtsgericht am 16. Oktober einen Untersuchungshaftbefehl gegen den
31-Jährigen. In der Nacht zu Samstag konnten seine 38 und 40 Jahre alten
mutmaßlichen Mittäter festgenommen werden. Ein Haftrichter erließ auch
gegen sie Untersuchungshaftbefehle.
Zusammen mit Experten des
Bundeskriminalamtes führten die Ermittler der Polizei Bremen die
Spurensuche und die Tatortarbeit durch. Die weiteren umfangreichen
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Bremen zur Motivlage
und den einzelnen Tatbeteiligungen dauern an..
Klarstellung der Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen – Maskenpflicht an Haltestellen entfällt
Der
Senat der Freien Hansestadt Bremen hat in seiner heutigen Sitzung
beschlossen ab Freitag (22. Oktober 2021) die Corona-Warnstufe 1 in der
Stadtgemeinde Bremen anzuwenden. Dadurch gelten in Bremen erneut weitere
Schutzmaßnahmen.
"Wir haben in der vergangenen Woche gesagt, dass wir die Entwicklung in
den Kliniken und das Infektionsgeschehen insgesamt genau im Auge
behalten werden. Die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen
Tagen gestiegen und liegt stabil bei 3 oder darüber. Hier greift also
der Stufenplan, den der Senat beschlossen hat. Wir wollen deshalb jetzt
nicht abwarten, sondern schnell reagieren. Darüber hinaus melden die
Kliniken auch eine zusätzliche Belastung durch andere
Infektionserkrankungen", so Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. "Wir
kommen jetzt in den Herbst, es finden wieder deutlich mehr Begegnungen
in Innenräumen statt. Auch diese Situation müssen wir in unsere
Planungen mit einbeziehen. Es ist deswegen richtig, dass in Innenräumen
wieder die 3G-Regel gilt."
Ab dem 22. Oktober 2021 gelten in der Stadtgemeinde Bremen folgende Regeln:
Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
im Öffentlichen Personenverkehr, in Verkaufsstätten in geschlossenen
Räumen und bei Großveranstaltungen ab 5.000 Personen
Keine Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen. Ein Hygiene- und Schutzkonzept muss vorgelegt werden
Für
Großveranstaltungen ab 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gilt die
3G-Regel mit den bekannten Schutzauflagen. Die 2G-Regel kann angewendet
werden
Außerdem sollen die AHAL-Regeln angewendet werden. Dazu
wird empfohlen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen
Personen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu
lüften.
Das Infektionsgeschehen, sowie die Situation in den Krankenhäusern
werden weiterhin fortlaufend beobachtet. Die bestehenden Maßnahmen
werden an die jeweilige Situation angepasst.
Für Besuche in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe gilt die 3G-Regel auch bei Warnstufe 0
Bei Warnstufe 0 sind Besuche in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen
der Behindertenhilfe nicht mehr möglich ohne aktuellen Test oder Impfung
oder durchgemachte Erkrankung. Eine entsprechende Klarstellung hat der
Senat heute (Dienstag, 19. Oktober 2021) getroffen. Sozialsenatorin Anja
Stahmann weist darauf hin, dass Besucherinnen und Besucher von
Pflegeeinrichtungen auch bei Stufe 0 einen aktuellen Test brauchen, wenn
sie nicht geimpft oder genesen sind. In Warnstufe 1 gilt diese Regelung
ebenfalls.
Außerdem entfällt die Maskenpflicht an Haltestellen im Land Bremen.
Damit erfolgt eine Angleichung der Regelungen an Niedersachsen, wo die
Maskenpflicht an Haltestellen ebenfalls nicht mehr gilt. Ausgenommen
davon sind vollständig geschlossene Haltestellen, dort gilt die
Maskenpflicht weiterhin.
Vier junge Männer waren sich am Samstag in der Neustadt der
Außenwirkung ihres gedrehten Musikvideos offenbar nicht bewusst. Das
Hantieren mit Anscheinswaffen rief die Polizei auf den Plan. Das
musikalische Quartett darf nun die Kosten des Einsatzes begleichen.
Mehrere
Anrufer melden dem Notruf vier junge Männer, die in der Straße
Herrlichkeit an einem BMW mit Gewehren hantierten. Die Personen
entfernten sich beim Eintreffen der Polizei, konnten aber von mehreren
Streifenwagen gestoppt werden. Die Einsatzkräfte fanden und
beschlagnahmten im Auto drei Anscheinswaffen, die einer echten Pistole
und zwei Sturmgewehren ähnelten. Die Insassen im Alter von 18, 19 und 30
Jahren erklärten, dass sie ein Musikvideo gedreht hätten und den
Einsatz als Lachnummer empfänden. Mit dieser Meinung waren sie alleine.
Die Polizistinnen und Polizisten fertigten nicht lustige
Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine Kostenrechnung über den Einsatz.
In
diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut daraufhin, das laut
Waffengesetz das Tragen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit
verboten ist. Damit sind Waffen gemeint, die täuschend echt aussehen, es
aber nicht sind. Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von
echten zu unterscheiden. Die Polizei muss Hinweise auf derartige
Vorfälle sehr ernst nehmen und folglich zur Abwehr von Gefahren für
andere und sich selbst so handeln, als sei die Waffe echt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte die Polizei vor allem im
Viertel und in der Innenstadt viel zu tun. Die Streifenwagen rückten im
Zeitraum von 21 Uhr bis 5 Uhr zu über 187 Einsätzen aus, darunter viele
Körperverletzungen und Raubtaten. Im Ortsteil Ostertor wurde ein
18-Jähriger von einer Gruppe angegriffen und schwer verletzt.
Der
Heranwachsende wurde gegen 3.30 Uhr am Sielwall, etwa in Höhe
Körnerwall, von einer größeren Personengruppe attackiert. Die Angreifer
schlugen und traten auf ihn ein, fügten ihm Stichverletzungen zu und
flüchteten. Ein Rettungswagen brachte den 18 Jahre alten Bremer in ein
Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Ein Angreifer wurde als etwa 190
Zentimeter groß, mit dunklem Teint und kurzen schwarzen Haaren
beschrieben. Er trug einen grauen Pullover. Die Polizei sucht Zeugen der
Auseinandersetzung. Hinweise auf die Täter nimmt der
Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen. Die weiteren
Ermittlungen dauern an.
Sonntagmorgen wurde ein 19-Jähriger in der Bahnhofsvorstadt von
Unbekannten zusammengeschlagen. Dabei wurde er schwer verletzt. Die
Polizei sucht Zeugen. Eine weitere Auseinandersetzung gab es am
Sonntagabend in Blumenthal. Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen wegen
wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung.
Gegen 06:50 Uhr
verließ der 19-Jährige gemeinsam mit einer 24-jährigen Bremerin ein
Lokal im Herdentorsteinweg. Zuvor hatte sie sich von unbekannten Männern
bedrängt gefühlt. Die Unbekannten verließen ebenfalls die Bar und
folgten ihnen zu Fuß in Richtung Bahnhofstraße. Dort gerieten die beiden
Parteien zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Der 19-Jährige
wurde zu Boden gebracht, wo aus der Gruppe heraus weiter auf ihn
eingewirkt wurde. Als die 24-Jährige ihren Begleiter verteidigen wollte,
flüchtete die Gruppe in Richtung des Hauptbahnhofs. Zeugen kamen dem
19-Jährigen zur Hilfe und riefen die 110. Ein Krankenwagen brachte den
Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei
hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen und
fragt: Wer hat am Sonntagmorgen im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige
Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zu der Tätergruppe machen?
Der Haupttäter wurde als dunkelhäutig beschrieben, er soll zudem 1,80
Meter groß gewesen sein und dunkle sportliche Kleidung getragen haben.
Eine
weitere körperliche Auseinandersetzung gab es am Sonntagabend in
Blumenthal. Ein 42-Jähriger, ein 23-Jähriger und sein 27-jähriger Bruder
schlugen sich in der Bürgermeister-Kürten-Straße. Gegen 23:20 Uhr
gerieten der 23 Jahre alte Mann und der 42-Jährige in einen Streit, der
in einer handfesten Auseinandersetzung endete. Im Verlauf kam der dritte
Mann hinzu und beteiligte sich an der Schlägerei. Ein Zeuge ging
zwischen die Drei und einer alarmierte die Polizei. Ein Rettungswagen
brachte den 42-Jährigen in eine Klinik. Der 23-Jährige kam ebenfalls in
ein Krankenhaus, wo er wenig später wieder entlassen wurde. Die Polizei
hat Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzungen
aufgenommen.
Dienstagabend bedrohte ein 37-Jähriger im Ortsteil Hohweg Polizisten
mit einem Messer. Alarmierte Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen
brachten mit Hilfe eines Tasers die Gefahrenlage unter Kontrolle und
nahmen den psychisch auffälligen Mann vorläufig fest.
Gegen 18:10
Uhr riefen eine 41-Jährige und ein 38-Jähriger in der Straße Waller Damm
die Polizei. Ein 37-jähriger Laubennachbar beschädigte den Zaun ihrer
Parzelle und drohte ihnen, sie abzustechen. Als Einsatzkräfte eintrafen,
bedrohte der 37 Jahre alte Mann diese ebenfalls mit einem Messer. Er
ging mit der Stichwaffe auf die Polizisten zu und reagierte nicht
darauf, als die Uniformierten ihn Aufforderten das Messer wegzulegen.
Ein Polizist gab daraufhin einen Warnschuss ab. Spezialeinsatzkräfte der
Polizei Bremen sicherten daraufhin den Bereich und mussten einen Taser
einsetzen, um den Mann zu entwaffnen.
Der 37-Jährige wurde in
Gewahrsam genommen und von einem Mediziner untersucht. Anschließend kam
er zu einer psychiatrischen Begutachtung in eine Klinik. Ein
freiwilliger durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4
Promille.
Ab
dem heutigen Mittwoch, den 18. August 2021, können sich alle
Bremerinnen und Bremer ab 18 Jahre täglich von 8 bis 18 Uhr ohne Termin
im Bremer Impfzentrum auf der Bürgerweide impfen lassen. Vorort kann
zwischen den Impfstoffen von BioNTech, von Moderna und von Johnson &
Johnson gewählt werden.
Dazu Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: "Um weiterhin allen
Bremerinnen und Bremern, die noch keine Impfung erhalten haben, ein
niedrigschwelliges Impfangebot zu machen, ermöglichen wir nun ein
Impfangebot ohne Termin in unserem Impfzentrum. Es kann einfach spontan
vorbeigekommen werden. Inzwischen sind rund 73 Prozent der Bremerinnen
und Bremer erstgeimpft und rund 68 Prozent vollständig geimpft. Wir
hoffen, dass sich mit diesem niedrigschwelligen Impfangebot noch weitere
Bremerinnen und Bremer für eine Impfung entscheiden um sich gegen das
Coronavirus zu schützen."
Für den vollständigen Impfschutz mit den Impfstoffen von BioNTech und
von Moderna ist eine zweite Impfung notwendig. Mit dem Impfstoff von
BioNTech kann eine Zweitimpfung nach drei Wochen und mit dem Impfstoff
von Moderna nach vier Wochen erfolgen.
Mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson ist für einen vollständigen
Impfschutz nur eine Impfung nötig. Nach 14 Tagen gilt man als
vollständig geimpft.