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April 2014

Verstärkung fürs NBBL- und JBBL Team gesucht Die Eisbären Bremerhaven veranstalten am Donnerstag, 15. Mai, in Bremen ein Nachwuchs-Tryout für ihre beiden Junioren-Teams in der Jugend- und Nachwuchs Basketball Bundesliga (JBBL und NBBL). Unter den Augen von JBBL-Trainer Frankmills Acheampong und Eisbären-Nachwuchsleiter Christian Steinberg können interessierte Spieler in der Sporthalle Heisterbusch (Vor dem Heisterbusch 23, 28717 Bremen-Lesum) vorspielen. Von 17 bis 18.30 Uhr werden zunächst die Talente für das JBBL-Team der Eisbären (Jahrgänge 1999 bis 2001) getestet. Anschließend, von 19 bis 20.30 Uhr, dürfen dann die älteren NBBL-Kandidaten (Jahrgänge 1996 bis 1998) ihr Können zeigen. Anmeldungen für das NBBL- und JBBL-Tryout der Eisbären Bremerhaven sind per E-Mail unter steinberg@dieeisbaeren.de möglich. Folgende Informationen sollten in der Anmelde-Mail enthalten sein: Geburtsdatum, Mailadresse, Telefonnummer für Rückfragen, Heimatverein und Heimattrainer.


Eine 87 Jahre alte Bremerin verhinderte Dienstagvormittag in der Neustadt eine Heimniederlage. Durch eine kluge Taktik konterte sie einen Trickdieb aus und verhinderte das Eindringen in die Wohnung.
Um 9 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Tür der 87-jährigen Bremerin in der Rückertstraße. Die Rentnerin wollte eigentlich nur den Knopf der Sprechanlage drücken, betätigte aber versehentlich den Türsummer. Der Fremde nutze das aus und ging sofort in das mehrgeschossige Wohnhaus. Er rannte hoch in die erste Etage zur Eingangstür der Frau und schob sofort seinen Fuß in den Türspalt. Der Mann gab sich als Stadtwerke- Mitarbeiter aus und wollte das Trinkwasser nach Verunreinigungen überprüfen. Die Rentnerin hörte sich seine Geschichte an und reagierte sehr gewitzt. Sie täuschte den angeblichen Wasserwerker und signalisierte ihr Einverständnis. Die 87-Jährige sagte: "Okay, einen Moment bitte", schloss schnell die Tür und legte den Metallriegel von innen vor. Danach öffnete sie die gesicherte Tür wieder und sagte, dass sie jetzt erst einmal überprüft ob die Stadtwerke jemanden geschickt haben. Sollte das nicht der Fall sein, würde sie auch die Polizei anrufen. Daraufhin lief der falsche Mitarbeiter schnell die Treppe runter und flüchtete aus dem Haus. Er wurde als circa 50-60 Jahre alt, untersetzt und 175cm groß beschrieben. Der Mann trug einen blauen Arbeitsanzug und hatte einen Kaffeebecher in der Hand. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei unter (0421) 362-3888 entgegen.
Die Rentnerin hatte sehr gut reagiert, denn Mitarbeiter der Stadtwerke weisen sich immer aus und erscheinen in der Regel nicht ohne Anmeldung. Die Polizei rät: Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen der Tür, wer zu Ihnen will. Benutzen Sie dazu Fenster, Türspione, Gegensprechanlagen und öffnen Sie Ihre Tür nur mit vorgelegter Türsperre oder Kette. Mehr Hinweise und Verhaltensregeln auch hier unter www.polizei.bremen.de.


Auf seinem Schulweg im Stadtteil Osterholz wurde heute Morgen ein elf Jahre alter Junge mit seinem Rad von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Lebensgefahr besteht nicht.
Der Elfjährige war mit seinem Kinderfahrrad auf dem Fußweg der Osterholzer Landstraße Straße in Richtung Osterholzer Heerstraße unterwegs. Im weiteren Verlauf wollte er die Osterholzer Landstraße überqueren. Er fuhr, ohne weiter auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn, obwohl seine Sicht durch Bäume am Fahrbahnrand stark eingeschränkt war. Eine 48 Jahre alte Autofahrerin, die mit ihrem Mini-Van ebenfalls in Richtung Osterholzer Heerstraße fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Jungen. Er stürzte vom Rad, prallte auf die Motorhaube und fiel zu Boden. Dabei zog er sich eine blutende Kopfplatzwunde zu. Der Elfjährige trug keinen Helm. Rettungskräfte versorgten den Jungen noch am Unfallort. Anschließend wurde er zur stationären Weiterbehandlung in eine Kinderklinik eingeliefert.

Eine Polizeistreife stellte heute in den frühen Morgenstunden einen 50 Jahre alten Autodieb im Steintor auf frischer Tat. Ein Komplize konnte unerkannt flüchten. Gegen 2.15 Uhr fielen der Streifenwagenbesatzung zwei Personen auf, die am Osterdeich in einem geparkten Porsche Carrera saßen. Das Erscheinen der Polizei hatte die Männer aufgeschreckt, die offensichtlich schnell verschwinden wollten. Als der Streifenwagen stoppte, hatte der Beifahrer bereits die Autotür geöffnet und flüchtete den Deich hinunter in Richtung Weser. Die zweite Person konnte noch hinterm Steuer des Wagens gefasst werden. Der weiße Porsche war aufgebrochen worden und die Täter hatten augenscheinlich gerade versucht, das Fahrzeug kurzzuschließen. Bei dem 50-jährigen Verdächtigen fanden die Polizisten Aufbruchwerkzeug, ein Einhandmesser sowie ein Navigationsgerät. Das Navi stammte nachweislich nicht aus dem Porsche. Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und an einem Revier vorgeführt. Er verweigerte die Aussage. Derzeit wird geprüft, ob das Duo noch für weitere Autoaufbrüche verantwortlich ist. Hinweise dazu, insbesondere zu dem Flüchtigen - er wird als ca. 45-Jähriger mit kurzen Haaren und grauer Jacke beschrieben- bitte an die Polizei unter der Rufnummer 362-3888. Die Polizei weist vor diesem Hintergrund noch einmal daraufhin: Ein Auto ist kein Tresor! Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät, Ihr Smartphone oder andere Wertsachen nicht im Fahrzeug. Erfahrene Diebe kennen jedes Versteck.Bild www.wikipedia.de

Mehrere Einsätze zeitgleich (jan) Am 26.04.2014, in der Zeit von 17.00 Uhr und 18.30 Uhr hatte die Feuerwehr Bremen mehrere größere Einsätze zu bewältigen. Zunächst wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle gemeldet, dass in Höhe der Burger Brücke eine Person in die Lesum gesprungen sein sollte. Daraufhin wurde eine umfangreiche Personensuche aus der Luft, zu Wasser und von Landseite gestartet. Eingesetzt war neben Feuerwache 5, den Rettungstauchern, der DLRG und der Wasserschutzpolizei auch der Rettungsdienst. Gegen 20.00 Uhr wurde, nach erfolgloser Suche, dieser Einsatz abgebrochen. Noch während des Einsatzes an der Lesum wurden dann zwei Feuer nahezu gleichzeitig gemeldet: In der Hamburger Straße, im Ortsteil Hulsberg, wurde ein Feuer in einem dreigeschossigen Wohngebäude gemeldet. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss brannte es aus unbekannter Ursache in der Küche. Personen befanden sich nicht mehr in der Wohnung. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft und gelöscht. Zur Schadenhöhe wurden keine Angaben gemacht. Ebenfalls im Ortsteil Hulsberg, in der Straße In der Wisch kam es zu einem Zimmerbrand in einer Wohnung im 10. Obergeschoss. Dort war es aus bisher unbekannter Ursache zu einer Verpuffung in einem als Sexstudio ausgebautem Zimmer gekommen. Sämtliche Utensilien und dazugehörige Einrichtungsgegenstände wurden dabei stark beschädigt bzw. vernichtet. Durch die Wucht der Verpuffung wurde eine tragende Wand beschädigt, sodass ein Statiker zur Einsatzstelle nachgefordert wurde. Auch hier wurde niemand verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt der Einsatzleiter der Feuerwehr auf ca. 60.000 €. Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Zwei 16 und 20 Jahre alte Einbrecher stiegen Sonntagnachmittag erst in eine Kindertagesstätte und wenig später in eine Schule in Walle ein. Einsatzkräfte der Polizei nahmen die jungen Diebe am zweiten Tatort fest. Bevor sie überhaupt belehrt werden konnten, begrüßte das Duo die Streifenwagenbesatzung gleich mit dem Verweis auf einen Anwalt.
Gegen 16 Uhr schlugen die Einbrecher eine Fensterscheibe der Kita in der Waller Straße ein und gelangten so in den Aufenthaltsraum. Bei dieser Aktion lösten sie einen akustischen Alarm aus und flüchteten darauf unverrichteter Dinge aus dem Haus. Die Einbrecher kletterten über einen Zaun auf die Straße und wurden dabei von mehreren Zeugen beobachtet und später beschrieben. Eine 48 Jahre alte Anwohnerin sah wie das Duo in verschiedene Richtungen davon lief und reagierte blitzschnell: Sie fotografierte einen Dieb und sendete das Bild anschließend an die Polizei. Die Fahndung verlief erst einmal ergebnislos, was sich aber schnell ändern sollte.
Eine Stunde später und wenige Hundert Meter weiter bot sich den Einbrechern eine neue Chance. Sie kletterten über den Zaun eines Schulzentrums in der Straße Rübekamp und warfen die Scheibe der Cafeteria ein. Im Gebäude brachen die Diebe einen Automaten auf und steckten sich diverse Süßwaren ein. Da beim Einstieg die optische Alarmanlage anschlug, umstellten in der Zwischenzeit Einsatzkräfte den Tatort. Sie nahmen die Einbrecher fest, als diese das Gelände verlassen wollten. Das Duo begrüßte die Polizei mit den Worten "ohne unseren Anwalt sagen wir gar nichts." Einen Täter erkannte die Streifenwagenbesatzung gleich vom Foto wieder. Bei ihrer Durchsuchung wurden Einbruchswerkzeuge und die Beute aus der Schule aufgefunden.
Gegen den 20 Jahre alten Heranwachsenden bestand bereits ein Haftbefehl. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 16-Jährige aus Niedersachsen hielt sich angeblich zu Besuch in Bremen auf. Da sein Vater ihn nicht abholte, wurde er vom Jugendnotdienst in Obhut genommen.

Zwei Verkehrsunfälle mit teilweise schweren Folgen ereigneten sich am Wochenende in Bremen-Woltmershausen. Am Freitagnachmittag übersah ein LKW-Fahrer beim Abbiegen einen Radfahrer und verletzte ihn schwer. Samstagabend fuhr ein Kleinlaster gegen einen Ampelmast, richtete dabei hohen Schaden an und flüchtete. Am Freitag, gegen 15 Uhr, befuhr ein 48 Jahre alter LKW-Fahrer mit seinem Gespann die Simon-Bolivar-Straße und wollte nach rechts in die Seumestraße abbiegen. Hierbei übersah er den parallel auf dem Radweg fahrenden 81-jährigen Bremer. Bei dem Unfall überrollte die Hinterachse des Lasters den Fuß des Radfahrers. Der Rentner wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, der LKW-Fahrer erlitt einen Schock. Während der Unfallaufnahme kam es in Woltmershausen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Am Samstagabend fuhr um 22.15 Uhr ein grüner Pick-up Toyota an der Kreuzung Senator-Apelt-Straße / Stromer Landstraße gegen einen Ampelmast und zwei Verkehrsschilder. Der Wagen verlor dabei die Kennzeichen. Anschließend flüchtete die Fahrerin oder der Fahrer. Die Einsatzkräfte fanden den auf eine Firma zugelassenen Toyota abgestellt in der Schleiermacherstraße. Es war niemand mehr vor Ort. Das Auto wurde zur Spurensuche abgeschleppt. Es entstand ein Schaden von über 20.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen der Straftat Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Zeugenhinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft unter (0421) 362-14850 entgegen.

Die Bremer Polizei ist mit dem diesjährigen Verlauf der Osterwiese zufrieden. Es gab kaum nennenswerte Störungen, nur die Verstöße gegen die Marktordnung bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Die Einsatzkräfte hatten auf der diesjährigen Osterwiese viel zu tun: Diebstähle, Schlägereien, zwei Tierschutzproteste an der Ponyreitbahn und vermisste Kinder waren einige Beispiele der täglichen Arbeit. Insgesamt gab es aber erfreulich wenige Gewaltdelikte. Auch der Jugendschutz stand bei der Polizei wieder im Mittelpunkt. Von über 50 durchgeführten Jugendschutzkontrollen wurde einige alkoholisierte Jugendliche angetroffen, die von ihren Eltern abgeholt werden mussten. Auf der Osterwiese war wie in den Jahren zuvor die Mitnahme von Flaschen, Fahrrädern und Hunden verboten. Es wurde wieder zahlreich gegen diese Vorschrift verstoßen. Bis Sonntag zählte die Polizei 1700 Missachtungen der Marktordnung. Einigen Unbelehrbaren mussten die Einsatzkräfte sogar ein Marktverbot aussprechen. Die Polizei Bremen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern heute einen schönen letzten Sonntag auf der Osterwiese.


Unbekannte Diebe stahlen übers Osterwochenende aus einem Lager einer Tabakwarenfabrik an der Hermann-Ritter-Straße in Bremen-Woltmershausen mehrere Tausend Kartons Filter Zigarillos. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und Wiederbeschaffung der Beute führen, ist von dem geschädigten Unternehmen eine Belohnung in Höhe von 20 000 Euro ausgelobt worden.
Nachdem die Diebe sich Zutritt auf das Gelände und in die Lagerräume verschafft hatten, müssen sie die auf Paletten gelagerten Kartons mit Filter Zigarillos auf bereitgestellte Fahrzeuge verpackt und abtransportiert haben. Bei der großen Anzahl der Kartons dürften sie dafür zwei oder drei LKW zu Verfügung gehabt haben. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass sie mit einem LKW mehrfach auf und vom Gelände gefahren sind.
   - Bei den entwendeten Tabakwaren handelt es sich um Filter 
Zigarillos der Marke Pall Mall. - Die Polizei warnt vor dem Ankauf 
dieser besonderen Marke, wenn sie nicht in einer legalen 
Verkaufsstätte erworben wurde. 
Die Ermittler vom Diebstahls-Kommissariat bitten um Hinweise aus der Bevölkerung und fragen:
   - Wer hat an den vergangenen Feiertagen sachdienliche 
Beobachtungen gemacht bzw. ungewohnte LKW Bewegungen im Tatortbereich
festgestellt? 
   - Wer kann Hinweise auf mögliche Lagerorte der sehr umfangreichen 
Beute geben? Auch hier wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. 
   - Wer kennt Personen, die seit Ostern Filter Zigarillos außerhalb 
legaler Verkaufsstätten zum Verkauf angeboten haben? 
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.


In Bremen-Huchting haben Unbekannte mehrere mit Rasierklingen präparierte Hundeköder ausgelegt. Die Polizei warnt vor weiteren Lockmitteln.
Donnerstagnachmittag ging eine 25 Jahre alte Frau mit ihren beiden Hunden in den Grünanlagen Am Sodenmatt spazieren. In Höhe des Hallenbades entdeckte sie mehrere mit rostigen Klingen präparierte Hundeköder. Die 25-Jährige brachte Warnschilder im Park an, teilte den Fund über ein Soziales Netzwerk mit und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte erschienen vor Ort und stellten die Köder zur Untersuchung sicher. Heute Nachmittag erschien ein weiterer Hundehalter am Revier Neustadt. Er fand am Mittag an der Varreler Bäke ebenfalls Wurstreste aus denen Rasierklingen herausragten.
Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und rät den Hundehaltern speziell im Ortsteil Sondenmatt zu erhöhter Vorsicht. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Weniger Kinder in Bremen im Straßenverkehr verunglückt Zahl der Verkehrstoten gesunken / Gesamtzahl der Unfälle leicht angestiegen


Während die Verkehrsunfallzahlen insgesamt im Stadtgebiet Bremen einen leichten Anstieg verzeichnen, ist bei den Kinderunfällen ein erfreulicher Rückgang festzustellen. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist gegenüber dem Vorjahr um 524 auf insgesamt 17333 Unfälle gering angestiegen. Die Zunahme ist vor allem auf Unfälle mit zu geringem Abstand sowie sog. Parkrempler zurückzuführen, die vor allem leichte Sachschäden zur Folge hatten. 31 Menschen mehr sind bei Unfällen in Bremen als im letzten Jahr körperlich zu Schaden gekommen, wobei eine Verschiebung in Richtung Leichtverletzte zu erkennen ist. Zugleich ging die Zahl der Schwerverletzten um 6,8 Prozent zurück, die der Verkehrstoten sank um mehr als die Hälfte von 15 auf 6.
Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang bei den Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kindern um 13,2 Prozent. "Die Zahl der verunglückten Kinder ist dabei um 22,1 Prozent gesunken", betont Innensenator Ulrich Mäurer. In 2013 seien 141 Kinder bei Unfällen verletzt worden, 25 weniger als noch im Vorjahr. "Diese positive Entwicklung ist auch ein Ergebnis der intensiven Bemühungen der Polizei in Grundschulen und in der Radfahrausbildung", ist Mäurer überzeugt.
Bei den Verkehrsunfallzahlen im Bereich der Senioren ist keine signifikante Erhöhung festzustellen. 2013 verursachten insgesamt 1969 Senioren und Seniorinnen in der Altersgruppe 65 Plus, einen Verkehrsunfall (1911 in 2012). Glücklicherweise entstand bei diesen Unfällen meist nur Sachschaden. Im Hinblick auf den demografischen Wandel beschäftigen sich viele Institutionen mit dieser Zielgruppe, um die Mobilität, aber auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhalten.
Die besondere Aufmerksamkeit, die die Polizei den Radfahrern gewidmet hat schlägt sich in der Statistik positiv nieder. Bei der Gesamtzahl der Unfälle mit Radfahrern und Radfahrerinnen ist trotz hoher Verkehrsbeteiligung kein weiterer Anstieg festzustellen, die Zahl der verunglückten Radfahrer ist darüber hinaus im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent leicht gesunken. Zugleich sank die Zahl der schwerverletzten Radfahrer zum Vorjahr um 10,2 Prozent.
"Bremen ist eine Stadt, in der man gerne aufs Rad steigt", so Mäurer. Tausende von Bremerinnen und Bremern würden jeden Tag zur Schule oder zur Arbeit radeln, entlasteten damit deutlich den Verkehr und würden somit gleichermaßen etwas für ihre Gesundheit als auch für die Umwelt tun. Dies gelte es zu unterstützen. Rund ein Drittel aller im Verkehr verunglückten Teilnehmer seien jedoch Radfahrer und Radfahrerinnen, mahnt der Senator. Die Folgen dieser Unfälle seien oft schwerwiegend. Mäurer: "Dabei fällt auf, dass die Hälfte der Radfahrunfälle aufgrund falschen oder regelwidrigen Verhaltens selbst verschuldet ist. In 16 Prozent der Fälle sind andere Radfahrer Unfallverursacher. Die Polizei wird deswegen auch künftig einen Schwerpunkt auf Radfahrerinnen und Radfahrer legen, die sich an keine Verkehrsregeln halten."
Hauptunfallursache ist nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit bzw. zu

 Nach kurzer schneller Suche stellte Polizeihund Veit einen Einbrecher im Parzellengebiet Hohweg. Der 25-Jährige hatte sich auf seiner Flucht vor der Polizei im Unterholz versteckt. Aufmerksame Anwohner hatten den Einbrecher in der Nacht bemerkt und über Notruf die Polizei informiert. Einsatzkräfte entdeckten an einem Zaun angelehnt ein offensichtlich gerade benutztes Mountainbike. Beim Ausleuchten des Geländes sahen sie eine ins Unterholz flüchtenden Mann. Nachdem das Gebiet umstellt war, tanzte Veit an und erhielt von seinem Herrchen den Suchauftrag. Gesagt getan. Veit schnüffelte los und begab sich ins Unterholz. Schnell entdeckte der Schnüffler den im dichten Gestrüpp hockenden Einbrecher. Bei seiner Festnahme führte er das Aufbruchwerkzeug bei sich, mit dem er kurz vorher offensichtlich eine Parzelle aufgebrochen hatte. In dieser Parzelle entdeckte Veit dann noch eine geringe Menge Marihuana. Damit bewies er zusätzlich noch seine Qualitäten als Rauschgiftspürhund. Der 25-Jährige gab noch vor Ort den versuchten Einbruch zu. Das Mountainbike wurde beschlagnahmt, da es offensichtlich nicht zum Erscheinungsbild des Einbrechers passte. Die Ermittlungen zur Herkunft laufen.


Mittwochnachmittag schoss ein Unbekannter offenbar auf ein Reh in Bremen-Obervieland. Das Tier konnte entkommen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Eine 18 Jahre alte Frau aus der Blenderstraße nahm gegen 16.30 Uhr drei laute Schüsse wahr. Sie schaute nach draußen und entdeckte in ihrem Garten ein zitterndes und panisch umherirrendes Reh. Wenige Augenblicke später legte sich das Tier im Gebüsch nieder. Da es sicht nicht mehr bewegte, ging die 18-Jährige davon aus, dass es von den Schüssen getroffen wurde. Während die Anwohnerin die Polizei alarmierte, sprang das Reh wieder auf und lief in Richtung Bunnsackerfleet. Zusammen mit dem zuständigen Jagdpächter suchten die Einsatzkräfte nach dem Tier, konnten es aber nicht mehr finden.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen der Straftat Jagdwilderei und macht noch einmal darauf aufmerksam, dass Wild nur von Jagdberechtigten erlegt werden darf.

                                                                 Wer kennt diesen Mann? Die Polizei Bremen fahndet mit Hilfe eines Phantombildes nach einem Sexualstraftäter und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Am 11. Juni 2013, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wurde ein 21 Jahre alter Mann aus Niedersachsen das Opfer einer Sexualstraftat. Er ging kurz vor Mitternacht in der Bremer Innenstadt durch den Bischofsnadel-Tunnel und wurde plötzlich von einem Mann am Kopf gepackt, geohrfeigt und in die Wallanlagen gezogen. Anschließend missbrauchte der Täter sein Opfer sexuell. Der 21-Jährige hatte seinen Peiniger in früherer Vergangenheit schon einmal in einer Szene-Bar im Rembertiviertel gesehen. Mit Hilfe seiner Beschreibung konnte ein Phantombild erstellt werden.
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann oder kann Hinweise auf die Identität geben? Er ist circa 30-35 Jahre alt, 180cm groß und von kräftiger Statur. Er hat braune Haare, markante Augenbrauen und spricht deutsch mit leichtem Dialekt. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

 Am Mittwochmorgen verletzten sich in der Neustadt zwei Fahrgäste bei der Notbremsung eines Busses, weil der Fahrer einem Fußgänger ausweichen musste.
Der 57-jährige Fußgänger betrat im Haltestellenbereich der Straßenbahnlinie 1 unachtsam die Fahrbahn, um auf den gegenüberliegenden Gehweg zu gelangen. Zur gleichen Zeit befuhr ein Bus der Linie 27 die Langemarckstraße in Richtung Westerstraße. Um einen Unfall zu vermeiden, musste der 54-jährige Busfahrer eine Notbremsung durchführen. Bei diesem Manöver stürzten eine 52-Jährige und ein 81 Jahre alter Fahrgast im Innenraum des Busses. Die Verletzten klagten über Schmerzen und wurden von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der leicht unter Schock stehende Busfahrer wurde vorsorglich abgelöst.


Ein 31 Jahre alter Bremer und 160 Paar gestohlene Markenturnschuhe im Wert von 16.000 Euro beschäftigten Dienstag die Bremer Polizei.
Der 31-Jährige, Fahrer für einen Subunternehmer, lud nachmittags bei einer Auftragsfirma in der Überseestadt eine Europalette mit Schuhkartons in seinen Transporter. Dieses kam dem Lagermeister merkwürdig vor, da der Subunternehmer keine Ware bestellt hatte. Er rief den 63 Jahre alten Firmenbesitzer an und teilte ihm seine Beobachtungen mit. Dieser fuhr daraufhin unverzüglich zur Wohnanschrift seines Fahrers in die Östliche Vorstadt. Der Chef entdeckte seinen Transporter, sah sich die eingelagerte Ware an und verständigte die Polizei. Der Fahrer wollte sich zu dem Geschehen nicht äußern und verweigerte die Aussage. Die etwa 160 Paar Schuhe von einer Firma aus Herzogenaurach wurden beschlagnahmt. Gegen den 31-Jährigen wird jetzt wegen gewerbsmäßigen Diebstahls ermittelt.

In der Nacht zu Montag überfielen drei Unbekannte zwei Männer nahe der Bürgerweide. In einem der Fälle waren die Täter maskiert und bewaffnet. Gegen 03.30 Uhr wurde ein 37 Jahre alter Mann in der Hermann-Böse-Straße auf seinem Weg nach Hause von hinten geschubst. Dadurch fiel er über einen Zaun und verletzte sich am Kiefer. Drei Männer entwendeten ihm dabei sein Mobiltelefon und etwas Bargeld. Anschließend flüchteten die Unbekannten zu Fuß in Richtung Goebenstraße. Gegen 05.00 Uhr traf eine ähnliche Vorgehensweise einen 34 Jahre alten Findorffer auf seinem Heimweg. Er wurde in der Theodor-Heuss-Allee -etwa in Höhe eines Energieversorgers- ebenfalls von hinten geschubst. Auch er kam zu Fall. Als der 34-Jährige sich umdrehte, sah er sich drei mit Sturmhauben maskierten Tätern gegenüber. Einer der Räuber hielt ein Messer in der Hand. Nachdem das Trio dem 34-Jährigen sein Bargeld abgenommen hatte, flüchtete es in Richtung Kolonialdenkmal. Die Polizei Bremen fahndet nach den unbekannten Tätern. Hierzu werden auch Hinweise aus der Bevölkerung erbeten. Wer in der Nacht zum Ostermontag rund um die Bürgerweide und den Hohenlohepark verdächtige Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte unter der Rufnummer (0421) 362-3888 beim Kriminaldauerdienst.

In der Nacht von Montag auf Dienstag meldeten zwei Nachbarn der Polizei Einbrecher in Bremen-Huchting. Als sich die Diebe mit ihrem Fluchtwagen auf und davon machen wollten, wurden sie von den alarmierten Einsatzkräften gestoppt.
Die 44 und 45 Jahre alten Anwohner beobachteten gegen Mitternacht einen schwarzen Mercedes, der seit mehreren Stunden auf dem Parkplatz einer Bankfiliale in der Kirchhuchtinger Landstraße stand. Die Zeugen hatten den Eindruck, dass die drei Insassen die Nachbarschaft auskundschaften würden. Wenige Minuten später bestätigte sich die Erkenntnis. Während zwei Männer Schmiere standen, brach ein Dritter die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses auf. Die Zeugen alarmierten daraufhin umgehend die Polizei. Die Einbrecher, ausgerüstet mit Funkgeräten, brachen nach kurzer Zeit ihr Vorhaben ab und flüchteten mit dem bereitgestellten Wagen. In Höhe der Obervielander Straße nahm ihre Flucht durch eine Straßensperre der Polizei ein schnelles Ende. Im Auto der 36, 39 und 47 Jahre alten Männer fanden die Einsatzkräfte diverse Einbruchswerkzeuge. Das Trio, der Polizei schon durch Eigentumsdelikte bekannt, wurde mit zur Wache genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Am Tatort fanden die Ermittler eine aufgehebelte Haustür vor. Ob etwas gestohlen wurde, konnte noch nicht gesagt werden, da die Wohnungsmieter nicht zu Hause waren. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Der Fall beweist wieder einmal: Eine funktionierende Nachbarschaft ist ein wirkungsvoller und kostengünstiger Einbruchschutz. Aufmerksame Nachbarn sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Haben Sie keine Bedenken und melden Sie verdächtige Personen der Polizei.


Ein mit einem schwarzen Kapuzenpullover bekleideter Täter überfiel in den letzten zehn Tagen gleich zwei Mal eine Tankstelle in der Utbremer Straße im Stadtteil Walle. Sehr auffällig ist sein schwarzer Pullover mit dem großen weißen Print ‚AMSTAFF’ an beiden Ärmeln und der großen weißen Applikation eines Pitbull auf Brust und Rücken. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Die erste Tat ereignete sich am Samstag dem 12.04.2014 um 21:05 Uhr. Die Beute des Täters betrug mehrere Hundert Euro sowie diverse Schachteln Zigaretten. Zum zweiten Mal trat der Mann jetzt am Ostersonntag um 15:40 Uhr in Erscheinung. Bei beiden Überfällen trug er seinen auffälligen Pullover. Jeweils unter Bedrohung mit einem Küchenmesser forderte er vor dem Verkaufstresen stehend von seinem 29 Jahre alten Opfer die Herausgabe der Tageseinnahmen. Am Sonntag erbeutete der Räuber wieder Bargeld und Zigaretten und ließ sich die Beute in eine mitgeführte rote Plastiktüte stecken. Anschließend flüchtete er in Richtung Walle. Weitere Täterbeschreibung: 25 bis 30 Jahre alt, ca. 185 cm groß, 3-Tage-Bart, dunkler Teint. Er trug ein Cappi und eine Sonnenbrille. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.


Am Sonntag Abend wurden zwei ausländische Touristen Opfer von Taschendieben. Die beiden Täter näherten sich den Schweden durch so genanntes Antanzen und stahlen dabei fast unbemerkt ein Smartphone. Alarmierte Polizisten konnten das Duo fassen.
Die beiden 20 und 25 Jahre alten Schweden hielten sich gestern am späten Abend im Bereich des Hillmannplatzes in der Bahnhofsvorstadt auf. Plötzlich tauchten zwei Fremde auf und tanzten um sie herum. Einer tanzte ausgelassen und fröhlich um den 25-Jährigen herum, hakte sich in seine Beine ein und zog ihm fast unbemerkt das Smartphone aus der Hosentasche. Aber auch nur fast unbemerkt, denn der Schwede suchte nach dem ungewollten Körperkontakt sofort seine Taschen ab und stellte den Diebstahl seines Handys fest. Daraufhin folgten sie den Taschendieben, die ihre Verfolger sofort mit Reizgas besprühten. Anschließend ergriffen die Täter erneut die Flucht. Die beiden Schweden mussten wegen Augenreizungen ärztlich behandelt werden.
Eine alarmierte Streife konnte die beiden Verdächtigen, darunter ein Kind, noch in Tatortnähe vorläufig festnehmen. Die 12 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen bestritten die Tat; das Handy konnte bei ihnen nicht mehr gefunden werden. Der 12 Jahre alte Junge lebt in Kiel. Er wurde einer Kinderbetreuungseinrichtung zugeführt. Sein hinlänglich in Erscheinung getretener Komplize wurde zur Prüfung von Haftgründen vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Es wird geprüft, ob sie für weitere "Antanzdiebstähle" in Frage kommen. Hinweise bitte an die Polizei unter 362-3888.
Vor dem Hintergrund der gerade stattfindenden Osterwiese warnt die Polizei vor weiterem Auftreten der "Antänzer" und rät:
1. Telefon so mitnehmen, dass ein Taschendieb nicht leicht
zugreifen kann.

2. Unbekannten das Handy nicht zeigen. Die Frage nach der Uhrzeit,
könnte zum Beispiel ein Trick sein, um einen Raub oder Diebstahl vorzubereiten.

3. Handypass anlegen und mitführen. Richten Sie eine Zugangssperre
ein. Keine Benutzerdaten oder Passwörter auf dem Gerät speichern.

4. Bargeld, Debit- oder Kreditkarten nur das Notwendigste
mitnehmen. Tragen Sie diese am Körper verteilt mit sich, möglichst in Gürteltaschen, Geldgürteln oder Brustbeuteln.

Mehr dazu unter www.polizei.bremen.de

Ein mit einem Messer bewaffneter Täter überfiel am Samstagnachmittag einen Handyshop in Hastedt. Er raubte Bargeld und flüchtete unerkannt. Die Polizei sucht nach Zeugen. Der dunkelhäutige Mann betrat den Laden an der Stresemannstraße gegen 14.30 Uhr. Sofort zog er ein sog. Filetiermesser und bedrohte damit zwei anwesende Mitarbeiter des Geschäftes. Er legte einen schwarzen Turnbeutel auf den Verkaufstresen und forderte die Angestellten auf, Geld aus der Kasse darin zu verstauen. Anschließend mussten sie ihre Handys auf den Tresen legen. Daraufhin verließ der Täter den Laden und flüchtete zu Fuß. Er wird als schlank, dunkelhäutig, etwa 1,75 m groß und zwischen 20-40 Jahren beschrieben. Bekleidet war er mit einem braun-orangefarbenen Kapuzenpulli; zur Tatzeit trug er die Kapuze ins Gesicht gezogen. Die Polizei fragt. Wer hat samstagnachmittags verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten. .

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In Kooperation mit dem "bauraum Bremen e.V." bietet das Präventionszentrum der Polizei Bremen eine Vortragsserie zu verschiedenen kriminalpräventiven Themen an. Der "bauraum Bremen e.V." ist ein Ausstellungszentrum mit einem vielseitigen und praxisnahen Bezug zu den Themen: Hausmodernisierung, Energiesparen und Sicherheit im bzw. am Haus.
Am 22. April findet wieder ein sogenannter Themenabend in den Räumen des Kooperationspartners statt.
Ort: bauraum Bremen e.V., Friedrich-Karl-Str. 96, 28205 Bremen
Zeit: 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Thema: Hauseinbruchschutz! Wie schütze ich mein Zuhause
Referent: Fenster und Türenexperte Tischlermeister Matthias Tietjen
Kriminalhauptkommissar Jürgen Schöttke
Neben Tipps für den mechanischen Einbruchschutz und der damit verbundenen Sicherung von Fenstern, Fenstertüren und Haustüren ist geplant, im Rahmen eines regen Austausches Informationen zu dem Thema Nachbarschaftshilfe zu vermitteln.
Interessierte Besucher werden gebeten, sich im Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195 bzw. unter Tel. 362-19003 anzumelden.

In den frühen Morgenstunden verstarb eine 90 Jahre alte Frau bei einem Brand in Bremen-Nord. Ihre Mitbewohnerin wurde mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Klinikum eingeliefert. Gegen 05.00 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei Kenntnis über einen Brand in der Straße Dobbheide (siehe hierzu auch Pressemitteilung Nr. 37 der Feuerwehr Bremen). Bei den Löscharbeiten in der Wohnung im ersten Obergeschoss fanden Einsatzkräfte die leblose 90-Jährige in ihrem Bett. Im Nebenzimmer fanden Rettungskräfte eine nicht ansprechbare 88 Jahre alte Frau. Es handelte sich um die Mitbewohnerin der Verstorbenen. Sie wurde mit schwerer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert. Es besteht akute Lebensgefahr. Einsatzkräfte der Polizei Bremen versiegelten die Wohnung sofort nach dem Löschen und übergaben den Tatort an die Kriminalpolizei. Die Beamten des Fachkommissariates nahmen sofort die Brandursachenermittlung auf. Unmittelbar nach Erkalten des Brandortes suchten die Ermittler die betroffene Wohnung auf. Dort kamen sie nach ersten Untersuchungen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass eine elektrische Brandursache im Bereich des Bettes vorliegt. Umgangssprachlich handelt es sich demnach um einen technischen Defekt.


Gestern Vormittag verletzte ein 34 Jahre alter Mann aus Ganderkesee mehrere Personen, indem er Reizgas im Amt für soziale Dienste in der Bremer Neustadt versprühte.
Gegen 11.00 Uhr meldete sich eine Mitarbeiterin des Amtes aus der Großen Sortillienstraße über den Notruf bei der Polizei. Sie sprach davon, dass im Treppenhaus des Sozialamtes ein Mann durchdrehe und dort etwas versprühe. Im Anschluss flüchtete der Tatverdächtige zu Fuß in Richtung Oldenburger Straße.
Mehrere Personen innerhalb des Gebäudes klagten unmittelbar nach dem Vorfall über Augen- und Atemwegsreizungen. Die Feuerwehr erschien mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Rettungsfahrzeugen vor Ort. Der leitende Notarzt behandelte vor Ort 12 Personen. Sechs von ihnen wurden mit leichteren Verletzungen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Einsatzkräften der Polizei gelang es, den 34-Jährigen nur wenige Minuten später unterhalb der Hochstraße vorläufig festzunehmen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und eines Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet. Der Verdächtige gab als Tatmotiv einen Streit über das Umgangsrecht an.
Er befindet sich zur Zeit noch im Polizeigewahrsam.
Die Große Sortillienstraße wurde für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Kurz nach Mitternacht überfielen am Montag zwei bewaffnete und maskierte Täter eine Baquetterie in der Rockwinkeler Heerstraße im Stadtteil Horn. Die Männer flüchteten mit ihrer Beute von einigen Hundert Euro in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.
Die beiden 22 und 38 Jahre alten Angestellten des Bistros hatten sich auf den Feierabend vorbereitet und wollten ihre Arbeitsstelle verlassen, als sie plötzlich vor der Tür von zwei maskierten Männern angesprungen und in die Baquetterie zurückgedrängt wurden. Dort wurden sie zu Boden gedrückt und mit Schusswaffen bedroht. Nachdem die Räuber die Tageseinnahmen an sich genommen hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung:
Beide Männer werden als schlank beschrieben, waren dunkel gekleidet und sprachen nach Angaben ihrer Opfer mit osteuropäischem Akzent. Sie trugen beide Handschuhe und jeder führte eine Schusswaffe mit sich. Einer der Täter war mit einer Wollmütze und einem Schal maskiert.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Nach kurzer Flucht stellten Polizeibeamte gestern Nachmittag einen Ladendieb. Der Mann hatte zehn Flaschen Wodka aus einem Supermarkt in Hemelingen gestohlen.
Erschwerend zu dem Diebstahl muss seine gewalttätige Aktion gegenüber einer 53 Jahre alten Angestellten des Marktes bewertet werden. Die Frau hatte den Diebstahl beobachtet und den 29 Jahre alten Mann hinter der Kasse angesprochen und am Jackenkragen festgehalten. Daraufhin schlug der Dieb ihr gegen die Arme, schubste sie weg und setzte seine Flucht fort. Als er bemerkte, dass ein Mitarbeiter ihm folgte, warf er seinen Rucksack mit der Beute weg. Dabei zerbrachen zwei Flaschen. Nach wenigen Minuten konnte eine alarmierte Streife den Flüchtenden stellen und vorläufig festnehmen. Er bestritt den Ladendiebstahl. Der Tatverdächtige ist bereits erheblich mit gleichgelagerten Delikten in Erscheinung getreten.
Ein Präventionstipp Ihrer Polizei: Grundsätzlich sollte man sich als Zeuge nicht selbst oder andere in Gefahr bringen, sondern besser Tätermerkmale und Fluchtrichtung merken und sofort die Polizei rufen. Mehr Informationen zum Thema Raubprävention und Zivilcourage gibt es unter www.polizei.bremen.de .

Innensenator lädt zur Vereidigung in das Bremer Rathaus ein.

 

Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, begrüßt am 17. April 2014 den beruflichen Nachwuchs der Feuerwehr Bremen. Das historische Ambiente des Bremer Rathauses bildet den Rahmen für die feierliche Vereidigung von 11 Brandmeister-Anwärtern
Der Leiter der Feuerwehr Bremen, Leitender Branddirektor Karl-Heinz Knorr, wird den Feuerwehrnachwuchs im Anschluss an eine Ansprache des Innensenators vereidigen.

Am frühen Sonntagmorgen führten Polizeibeamte eine Verkehrs-Standkontrolle gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr durch. Einer der ersten Aspiranten bemerkte die Kontrollstelle auf der Ortsfahrbahn zum Breitenweg in Höhe des Fruchthofs und suchte sein Heil in einer halsbrecherischen Flucht, die schließlich an einem Einbahnstraßenschild in der Faulenstraße/Wenkstraße endete. Zunächst war der Fahrer eines Opel Corsa vom Handelsmuseum kommend auf die Kontrolle zugefahren und hatte seinen PKW erst gestoppt, als er unmittelbar vor einem Polizeibeamten mit rot leuchtender Anhaltekelle stand. Danach legte er den Rückwärtsgang ein und fuhr mit aufheulendem Motor in Schlangenlinien rückwärts zur Bgm.-Smidt-Straße zurück. Dort wendete er und raste über die Falkenstraße, Doventor, Daniel-von-Büren-Straße in die Faulenstraße mit Endstation Einbahnstraße. Eine auf Sichtweite folgende Streife sah dann den Fahrer zu Fuß flüchten. Unterstützungskräfte konnten ihn jedoch nach kurzer Flucht festnehmen. In seinen Taschen führte er ein Einhandmesser und eine Verkaufseinheit Kokain mit sich. Der 23 Jahre alte Mann erkannte schnell seine Situation und räumte ein, einige Whisky-Cola und drei oder vier Beutelchen Kokain konsumiert zu haben. Seinen Führerschein hätte er vor einigen Monaten wegen Drogenkonsums abgeben müsse. Den Neustart zur Führerscheinprüfung könne er jetzt wohl erst einmal ad acta legen. Da er unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand, wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Ihn erwarten jetzt Strafanzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Waffengesetz. Seine Beifahrerin wurde noch vor Ort von den Polizeibeamten entlassen. Der Corsa musste abgeschleppt werden. Der Halter erhielt über den Vorfall Kenntnis. Der 23-Jährige konnte nach der Blutentnahme ebenfalls nach Hause gehen.

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Am frühen Morgen drangen zwei maskierte und bewaffnete Täter in die Lobby eines Hotels an der Neuenlander Straße ein. Sie raubten Bargeld an der Rezeption und flüchteten anschließend unerkannt mit der Beute. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Über den Hintereingang des rückwärtigen Parkplatzes gelangte zunächst ein Täter mit Sturmmaske in die Eingangshalle des Hotels. An der Rezeption bedrohte er sofort den Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld aus der Kasse. Anschließend sperrte er den jungen Mann in einen Nebenraum und ließ durch den Haupteingang einen Komplizen ins Foyer. Dieser war mit einer sog. Scream - Maske getarnt. Gemeinsam suchten sie nun erneut die Rezeption auf und entnahmen Bargeld aus der geöffneten Lade. Danach ergriffen sie die Flucht durch den Haupteingang über die Neuenlander Straße in Richtung Oldenburger Straße.
Beide Täter werden mit asiatischer Herkunft beschrieben und sollen ca. 18 Jahre alt sein. Der kleinere Täter (etwa 1,65 m) war sehr schlank und mit einer grünen Stoffjacke bekleidet. Sein Komplize wurde als kräftig und fast zwei Meter groß beschrieben. Er trug eine dunkle Jogginghose mit weißen Streifen, eine dunkle Strickjacke mit verschiedenen Mustern und dunkle Schuhe. Maskiert war er mit einer sog. auffälligen Scream -Maske (schwarz-weiße Horrormaske, bekannt aus dem Film "Scream").
Die Polizei fragt: Wer hat heute früh gegen 2 Uhr verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tätern machen? Vermutlich hatten sie Fahrräder dabei. Hinweise werden an die Polizei unter 362-3888 erbeten.
Die Polizei Bremen rät Opfern eines Überfalls: Nehmen Sie den Täter ernst und leisten sie keine Gegenwehr. Befolgen Sie die Anweisungen und versperren Sie nicht die Fluchtwege. Prägen Sie sich die Täterbeschreibung gut ein und verständigen sie nach dem Überfall umgehend die Polizei und nicht erst den Arbeitgeber oder die Freunde.
Mehr unter www.Polizei.Bremen.de.
Bild:http://www.maskworld.com



Vergangenen Freitagabend überfiel ein 20 bis 25 Jahre alter Mann die Zweigstelle eines Modegeschäfts in Bremen-Gröpelingen. Dabei bedrohte er die zwei Angestellten mit einer Schusswaffe.
Gegen 20.00 Uhr wollte eine 25 Jahre alte Verkäuferin den Laden in der Gröpelinger Heerstaße gerade abschließen, als ihr der Unbekannte einen etwa 15cm großen Trommelrevolver entgegenhielt. So bedrängt, ließ sich die Frau zum Kassentresen führen, wo sich auch ihre 20jährige Kollegin aufhielt. Die Angestellten mussten dem Räuber die Kasse öffnen und die Einnahmen in einen Jutebeutel stopfen.
Anschließend floh der Mann auf einem alten, grauen Damenrad in Richtung Seewenjestraße.
Die Polizei fahndet jetzt mit Foto nach dem Räuber. Der circa 180 cm große Mann, könnte osteuropäischer Herkunft sein, sprach aber akzentfrei Deutsch. Er hat grün-graue Augen und eine helle Hautfarbe. Bekleidet war er während des Überfalls mit einer dunkelgrauen Kapuzenjacke und hellblauer Jeanshose. Als Maskierung diente ihm ein beigefarbener Schal mit buntem Muster (nach Art eines sogenannten Palästinenser Tuches).
Die geschädigte Bekleidungsmarkt-Kette hat eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgelobt, sollte der Täter durch Informationen aus der Bevölkerung überführt werden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Zwei maskierte Männer überfielen gestern Abend einen Supermarkt in Bremen-Huchting. Sie bedrohten eine Angestellte mit Messern und erbeuteten Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen, insbesondere nach einem Kunden, der sich zur Tatzeit im Markt aufhielt. Gegen 21.45 Uhr betraten zwei mit Schals maskierte Männer den Supermarkt in der Alten Heerstraße. Sie bedrohten die Kassiererin mit Messern und nahmen sich Geld aus der Lade. Ein Kunde beobachtete den Überfall, ging auf die Täter zu und sprach sie mit: "Hey, was soll das?" an. Daraufhin flüchtete das Duo zu Fuß über den rückwärtigen Parkplatz in Richtung Zum Huchtinger Bahnhof. Ein Wachmann verfolgte die Flüchtenden noch, verlor sie aber wenig später aus den Augen. Die Täter sollen ca. 18 bis 25 Jahre alt und mit Schals maskiert gewesen sein. Einer trug ein helles, rot abgesetztes, Kapuzenshirt und Jeans. Sein Komplize war mit einer schwarzen Jacke bekleidet. Die Polizei fragt jetzt: Wer hat zur besagten Zeit im Bereich Alter Heerstraße / Zum Huchtinger Bahnhof verdächtige Beobachtungen gemacht? Während des Überfalls befand sich zudem noch der o. g. Kunde im Markt, der als sehr groß und kräftig beschrieben wurde. Vor der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei hatte der Mann den Einkaufsmarkt bereits wieder verlassen. Besonders dieser Zeuge möge sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 in Verbindung setzen. Ein Präventionstipp Ihrer Polizei: Grundsätzlich sollten man sich als Zeuge nicht selbst oder andere in Gefahr bringen, sondern besser Tätermerkmale und Fluchtrichtung merken und sofort die Polizei rufen. Mehr Informationen zum Thema Zivilcourage gibt es unter www.polizei.bremen.de.

Am 07.04.2014, um 10.20 Uhr, wurde der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle der Brand einer Maschine bei einem Futtermittelhersteller im Ortsteil Bremen-Mahndorf gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwache 3 und 2, sowie der Rettungsdienst alarmiert. Nach der ersten Erkundung zeichnete sich eine Zunahme verletzter Personen durch Rauchgasvergiftung dar, so dass der "Leitende Notarzt", der "Organisatorische Leiter Rettungsdienst" sowie eine "Schnelleinsatzgruppe Rettungsdienst" des bremischen Rettungsdienstes alarmiert wurden. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr im Innenangriff bekämpft und gelöscht. Es hatten Strohballen bei einem Schreddervorgang gebrannt. Um 11.00 Uhr konnte vom Einsatzleiter Feuer aus gegeben werden. Es wurden sechs Personen mit Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert, wovon zwei Personen schwer verletzt, und vier Personen leicht verletzt waren. Insgesamt waren 18 Fahrzeuge mit 39 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro beziffert. Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei aufgenommen.


Aufmerksame Anwohner beobachteten gestern Abend zwei Jugendliche, die einen großen Flachbildfernseher durch die Grindelwaldstraße trugen und unter einen Carport abstellten.
Nicht nur wegen des fehlenden Netzanschlusses kam den Zeugen die Sache verdächtig vor und sie informierten die Polizei.
Als die beiden Jugendlichen die eingesetzten Streifenwagen erblickten, flüchteten sie in verschiedene Richtungen. Nach einem Zickzack-Kurs um die dortigen Wohnblocks konnte der Erste gestellt und festgenommen werden. Der 17-Jährige räumte gleich ein, den Fernseher getragen zu haben. Angeblich hätten sie diesen im Sperrmüll gefunden.
Sein 15 Jahre alter Mittäter konnte kurze Zeit später ebenfalls festgenommen werden, nachdem er sich auf einem Balkon in der Graubündener Straße versteckt hatte. Seine Flucht begründete er mit seiner Angst vor der Polizei.
Mittlerweile war ein Einbruch in der Grindelwaldstraße gemeldet worden. Die Einbrecher waren über einen Balkon und ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Wohnung eingebrochen, hatten diese komplett durchwühlt und durchsucht und u.a. einen Flachbildfernseher, diverse Schmuckstücke und zwei Smartphones entwendet.
Der Flachbildfernseher und einige Beutestücke konnten bei den beiden Festgenommenen beschlagnahmt werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde beide an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
Präventionshinweise zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie unter www.polizei.bremen.de

Der Polizei Bremen wurden gestern vermehrt Betrugsstraftaten gegen Senioren gemeldet, darunter gehäuft der sogenannte Enkeltrick. Von etwa 09.00 Uhr morgens bis in die späten Nachmittagsstunden versuchten unbekannte Täter, mit Hilfe ihrer Anrufe, in wenigstens zehn Fällen Geld zu erbeuten. Glücklicherweise fiel keiner der betroffenen Senioren auf die Vorgehensweise der Betrüger herein. In Bremen-Nord erhielt ein 92 Jahre alter Mann gegen 12.00 Uhr mittags den Anruf eines vermeintlichen Bekannten, der um finanzielle Hilfe bat. Der Betroffene aus Burg-Grambke informierte allerdings seine Nachbarn, die wiederum die Polizei riefen. Eine Geldübergabe wurde vereitelt, die Ermittlungen dauern an. Der Ablauf ist in solchen Fällen immer ähnlich: Die Tatverdächtigen suchen in Telefonbüchern nach vermeintlich älteren Bürgern. Auf gut Glück werden Personen mit altdeutschen Vornamen angerufen. Dann wird eine Bekanntschaft oder Verwandtschaft vorgetäuscht, indem die Angerufenen gefragt werden, ob sie die Stimme nicht erkennen würden. Nennen die Senioren in der Folge einen Namen, wird dieser als vermeintliche Identität missbraucht. Meist dauert es nicht lange, bis die Betrüger versuchen -auf Basis des erschlichenen Vertrauensverhältnisses- Geld zu fordern. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Betroffene das Gespräch beenden und die Polizei informieren. In der Bremer Innenstadt vereitelte gestern unterdessen das Personal eines Geldinstitutes einen weiteren Betrug. Ein 81 Jahre alter Mann erhielt am frühen Vormittag ebenfalls einen Anruf. Ihm wurde erklärt, dass er angeblich 179.000 Euro in einer Zeitschriften-Lotterie gewonnen habe. Um den Betrag zu erhalten, sollte der 81-Jährige zunächst 9000 Euro bezahlen. Als der Mann daraufhin zu seiner Hausbank ging, um das Geld abzuheben, machte die aufmerksame Angestellte ihn auf einen möglichen Betrug aufmerksam. Sie schickte den ahnungslosen Rentner umgehend zur Polizei. In allen bekannt gewordenen Fällen ermitteln die Fachkommissariate der Polizei Bremen wegen Betruges oder Trickdiebstahls. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen. Grundsätzlich warnt Ihre Polizei vor der gutgläubigen Übergabe von Geldbeträgen. Sollte ein angeblicher Verwandter in einer finanziellen Notlage sein, rufen Sie ihn unter seiner privaten Telefonnummer zurück (nicht unter der vom Anrufer angegebenen Nummer!), und versuchen den Sachverhalt zu klären. Halten Sie unbedingt Rücksprache mit anderen Familienangehörigen! Bei angeblichen Gewinnversprechungen niemals eine Vorauszahlung oder Gebühr entrichten! Seriöse Unternehmen ziehen etwaige Gebühren von dem Betrag ab oder schreiben eine formelle Rechnung. Weitere wertvolle Präventionstipps erhalten Sie beim Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel.: 0421/362-19003) oder im Internet auf www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de .


Mit einem Eimer Spülwasser schlug gestern Abend eine 58 Jahre alte Angestellte zwei maskierte Männer in die Flucht, die mit einem Messer bewaffnet den Imbiss ausrauben wollten.
Die Täter betraten den Laden kurz vor Geschäftsschluss. Zu dem Zeitpunkt waren die drei Angestellten bereits beim Saubermachen.
Der mit dem Messer bewaffnete Täter ging sofort zum Verkaufstresen, stellte sich vor die 58-Jährige und bedrohte sie mit dem Messer. Er rief lautstark: „ Überfall! Geld her, los los“.
Die Frau reagierte spontan und schüttete dem Räuber einen Eimer mit Spülwasser, den sie in der Hand hielt, über den Kopf. Eine ihrer Kolleginnen schrie lautstark um Hilfe und nach der Polizei.
Daraufhin verließen beide Täter fluchtartig den Imbiss.
Beide Männer machten einen ungepflegten Eindruck. Ihr Alter wird auf 20 bis 25 Jahre beschrieben. Sie waren offensichtlich mit Schals maskiert.
Der Täter mit dem Messer war etwa 180 cm groß, schlank und trug eine blau-weiße Jacke mit Längsstreifen auf den Ärmeln.
Sein Schal und seine Jacke dürften nach der Tat pudelnass gewesen sein!
Im vorliegenden haben die Opfer zum Glück keinen körperlichen Schaden erlitten. Raubopfer sollten allerdings immer bedenken:
Der Schutz Ihres Lebens und Ihrer Gesundheit haben immer Vorrang vor dem Schutz materieller Werte!

Einen ungünstigen Zeitpunkt hatte sich gestern Nachmittag ein zukünftiger Erdenbürger ‚zum auf die Welt kommen’ ausgesucht. Bei Mutti hatten die Geburtswehen eingesetzt und Vati war mit der Hochschwangeren in einen Verkehrsstau geraten. Aufgrund des Werder-Spiels kam es nach dem Spiel zu diversen Staus auf den Straßen rund um das Weserstadion. Die Verkehrsmaßnahmen waren in vollem Gange, als die werdenden Eltern im Alter von 22 und 29 Jahren sich mit ihrem Auto auf dem Weg ins Krankenhaus machten. Doch nach einem Kilometer gab es in der Georg-Bitter-Straße kein Weiterkommen mehr. In seiner Sorge bat dann der Ehemann über Notruf um Hilfe bei der Polizei. Die mit Alarm schnell eintreffenden Polizeibeamten trafen auf die auf dem Beifahrersitz sitzende 22-Jährige zukünftige Mutter, bei der die Wehen bereits regelmäßig alle zwei Minuten eingesetzt hatten. Der werdende Vater versuchte beruhigend auf seine Frau einzureden. Eine Lösung wurde schnell herbeigeführt. Ein angeforderter Rettungswagen brachte das zukünftige Trio mit Alarm ins Krankenhaus. Ob das neugeborene Kind zukünftig in einer Knabenelf oder einer Mädchenmannschaft spielen kann, ist bisher nicht überliefert.

Großeinsatz in Oberneuland Zu einem ausgedehnten Strohballenbrand in Oberneuland wurden am 02.04.2014, um 14.34 Uhr, ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen mit 25 Fahrzeugen alarmiert. In der Straße „Am Hodenberger Deich“ brannten ca. 800 „Rundballen“ auf einer Freifläche. Zur Brandbekämpfung wurden Kräfte der Feuerwachen 1, 2, 3 und 5 sowie die Freiwilligen Feuerwehren Oberneuland, Timmersloh, Neustadt und Lehesterdeich alarmiert. Vor Ort nahmen die Einsatzkräfte einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Rohren sowie vier Wasserwerfern vor. Die benötigten Wassermengen wurden zum einen durch den Einsatz von Tanklöschfahrzeugen, die im Pendelverkehr eingesetzt wurden, sowie durch die Wasserförderung über lange Wegstrecke sichergestellt. Als Wasserversorgung wurde unter anderem ein nahegelegenes offenes Gewässer genutzt. Um den Löscherfolg zu begünstigen, wurde ein Teleskoplader eingesetzt, der das Brandgut auf einer Wiese verteilt, wo es abgelöscht wird. Der Einsatz dauert derzeit noch an und wird sich bis in die Nachtstunden hinziehen. Zur Schadenshöhe sowie zur Ursache können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

Mittwochabend überfiel ein Räuber eine Tankstellen-Mitarbeiterin in Schwachhausen. Er verletzte sie mit Reizgas und flüchtete anschließend mit dem erbeuteten Bargeld. Die Polizei fahndet nun mit einem Bild nach dem Mann. Die 30 Jahre alte Frau war gerade im Begriff Feierabend zu machen und brachte den Müll nach draußen. Aus der Dunkelheit trat plötzlich ein maskierter Mann auf sie zu, bedrohte die Angestellte mit einem Messer und zerrte sie wieder in die Tankstelle. Er nahm sich Geld aus der Kasse und sperrte die 30-Jährige in die Toilette ein. Da der Räuber für das WC keinen Schlüssel fand, sprühte er Reizgas in den Raum und flüchtete. Die Angestellte musste mit Augenverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Über die Überwachungskamera konnte ein Foto des Täters gemacht werden. Die Polizei fragt: Wer hat gegen 22 Uhr in der Hollerallee verdächtige Beobachtungen gemacht und wer kennt den Mann auf dem Foto? Er wurde als circa 170cm groß, schlank und dunkelhaarig beschrieben. Bei dem Überfall trug der Räuber einen blaugestreiften Pullover, ein Tuch vor dem Mund, und eine Schirmmütze mit dem Aufdruck I love (Herz) Bremen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen. . Handtaschen-Raubserie vor Aufklärung (04.04.2014) Schnell reagierende Zivilkräfte der Polizei Bremen nahmen gestern Nachmittag in der Bremer Neustadt einen 26 Jahre alten Handtaschenräuber fest. Der Intensivtäter war bereits am Montagabend im Findorff als Tatverdächtiger nach einem Handtaschenraub festgenommen worden. Gestern Nachmittag überfiel der 26-Jährige in der Heinrich-Bierbaum-Straße eine 84 Jahre alte Rentnerin vor der Haustür ihrer Bekannten. Er näherte sich der Frau auf seinem Fahrrad, entriss ihr zwei Taschen und flüchtete vom Tatort. Durch den heftigen Ruck taumelte die Rentnerin, stürzte aber glücklicherweise nicht zu Boden. Die Tat wurde von Polizeibeamten beobachtet, die sofort die Verfolgung aufnahmen. Andere Einsatzkräfte kümmerten sich um das Opfer. Auf seiner Flucht warf der Täter seine Beute in ein Gebüsch. Unmittelbar danach konnte er gestellt und festgenommen werden. In seiner anschließenden Vernehmung gestand er die Tat. Die Staatsanwaltschaft wird den Intensivtäter noch heute dem Haftrichter überstellen. Die Ermittler prüfen zurzeit, ob der 26-Jährige noch für eine Serie weiterer Handtaschenraubtaten im Bereich der Neustadt, Innenstadt und Findorff als Täter in Frage kommt.

Die Verkehrsüberwacher der Polizei Bremen kontrollierten Mittwochmorgen auf der Autobahn 1, Anschlussstelle Hemelingen, einen bulgarisch-niederländischen Sattelzug. Sie stellten dabei fest, dass die ursprünglich aus Portugal stammende Sattelzugmaschine in Spanien unterschlagen wurde. Der beladene Laster mit dem Fahrer aus Mazedonien war auf dem Weg nach Dänemark und steht jetzt in Bremen. Bei der Durchsicht der Fahrzeug- und Begleitpapiere waren Ungereimtheiten aufgetreten, so dass eine intensivere Kontrolle nötig wurde. Es konnte ermittelt werden, dass das Fahrzeug bereits im Herbst 2010 in Spanien unterschlagen wurde. Seit dieser Zeit wurde nach der Sattelzugmaschine gefahndet. Kurz danach wurde sie von einem niederländischen Nutzfahrzeughändler im Internet zum Verkauf angeboten und nach Bulgarien veräußert. Hier erhielt die Maschine eine neue Zulassung und wurde wieder im europaweiten Transport eingesetzt. Die Sattelzugmaschine wurde sichergestellt. Der 49-jährige Fahrer wurde nach seiner Vernehmung wieder entlassen, da ihm zunächst kein Tatbeitrag nachgewiesen werden konnte. Der beladene Auflieger wurde durch ein Ersatzfahrzeug inzwischen abgeholt und befindet sich auf dem Weg nach Dänemark. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Fachdienststelle durchgeführt.

Montagabend entriss ein Radfahrer einer 73 Jahre alten Spaziergängerin in Findorff die Handtasche. Nach einer schnell eingeleiteten Fahndung nahmen Einsatzkräfte einen 26-jährigen Intensivtäter fest. Nun wird geprüft, ob er für weitere Raube in Frage kommt. Die Bremerin stieg in der Stuttgarter Straße aus dem Bus und ging in die Kasseler Straße. Von hinten näherte sich ein Radfahrer und entriss der überraschten Frau beim Vorbeifahren Handtasche und Jutebeutel. Anschließend flüchtete der Räuber in Richtung Bürgerpark. Er warf die Tüte unterwegs weg und behielt die schwarze Handtasche mit den persönlichen Dokumenten der Rentnerin als Beute. Ein Zeuge versuchte noch den Radfahrer im Quedlinburger Weg an der Jacke festzuhalten. Der Täter riss sich aber sofort los und konnte entkommen. Eine Streifenbesatzung brachte die Rentnerin, die unter Kreislaufproblemen litt, nach Hause und verständigte den Rettungswagen und ihren Sohn. Weitere Einsatzkräfte fahndeten unterdessen nach dem Räuber. Vor dem Hauptbahnhof sahen sie einen Mann, auf den die Beschreibung exakt zutraf. Der 26 Jahre alte Intensivtäter lief beim Erblicken der Polizei schnell in eine Bäckerei, konnte aber im Geschäft festgenommen werden. Der Bremer, in der Vergangenheit schon durch Gewalt- und Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittler prüfen nun, ob er neben dieser Tat auch für weitere Straßenraube der vergangenen Wochen in Frage kommt.

Katzen "Sardine" und "Leo" gerettet 

 Am 31.03.2014 um 13:00 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle eine Rauchentwicklung in der Stader Straße im Stadtteil Hulsberg gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwache 2, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten Einrichtungsgegenstände in der Küche einer Zahnarztpraxis. Die Mitarbeiter der Praxis sowie die Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits ins Freie gerettet. Zur Brandbekämpfung und Kontrolle des Gebäudes wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Bei der Kontrolle eines Nachbargebäudes wurden zwei Katzen von der Feuerwehr gerettet die vom Brandrauch gefährdet waren. Um 13:30Uhr konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Aufgrund der starken Brandrauchausbreitung schätzt der Einsatzleiter den entstandenen Sachschaden auf ca. 250.000 Euro. Die Feuerwehr war mit 6 Fahrzeugen und ca. 25 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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