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Januar 2018


Uthlede. Am 23.01.18, gegen 11.00 Uhr, geriet ein Pkw während der Fahrt auf der A27 in Brand. Der Fahrzeugführer, ein 40-jähriger Bremer, war in Richtung Bremen unterwegs als er bemerkte, dass Flammen aus dem Motorraum schlugen. Er konnte seinen BMW 5er kurz vor der Anschlussstelle Uthlede anhalten und diesen unverletzt verlassen. Der Pkw brannte komplett aus. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Weiterhin wurden die Fahrbahndecke und die Schutzplanke durch die Brandeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Für die Lösch- und Bergungsarbeiten wurde die Richtungsfahrbahn Bremen kurzzeitig voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr über den Überholfahrstreifen an der Brandstelle vorbeigeführt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Rückstau war zeitweise 8 km lang. Der Einsatz dauerte ca. 1,5 Stunden an.
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 Am 23.01.2018 um 07:08 Uhr wurde der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle über Notruf 112 ein Feuer in der Parkstrasse im Ortsteil Bremen-Barkhof gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, der Rettungsdienst und Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 zur Einsatzstelle alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die erste Etage eines 3-geschossigen Wohngebäudes, in dem Menschen mit Behinderung untergebracht sind, stark verraucht. Aus bislang ungeklärter Ursache waren in einem Zimmer Einrichtungsgegenstände in Brand geraten.
Über eine Drehleiter mit Rettungskorb wurde eine Person aus dem ersten Obergeschoss durch das Fenster gerettet. Von zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde das Feuer im Innenangriff mit einem C-Rohr bekämpft. So konnte vom Einsatzleiter bereits um 07:30 Uhr „Feuer in der Gewalt“ und um 07:38 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Mit einem Druckbelüftungsgerät  wurde die betroffene Etage entraucht.
Nach Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.
Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen vor Ort.
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In der Östlichen Vorstadt ist am Montagmorgen eine elf Jahre alte Schülerin beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst worden. Das Mädchen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Laut Zeugenaussagen lief die Elfjährige in der Stader Straße außerhalb der Fußgängerfurt bei Rotlicht über die Fahrbahn. Der 25 Jahre alte Fahrer eines Mercedes überquerte bei Grün die Kreuzung Stader Straße / Bei den Drei Pfählen in Richtung Bismarckstraße, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr die Fußgängerin an. Das Mädchen war nicht mehr ansprechbar, ein Rettungswagen brachte sie in ein Klinikum. Zum Unfallzeitpunkt hielt im Haltestellenbereich Bei den Drei Pfählen eine Straßenbahn, die die Schülerin nach ersten Einschätzungen offensichtlich erreichen wollte.
Eine Unfallzeugin erlitt einen Schock und musste vor Ort von Rettungssanitätern behandelt werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Nach einem Überfall auf einen Discounter in Gröpelingen am Freitag fahndet die Polizei mit Fotos nach dem Räuber.
Am Freitagnachmittag überfiel ein Mann einen Supermarkt an der Gröpelinger Heerstraße. Der Täter betrat den Laden, bedrohte eine Kassiererin mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte Bargeld. Als es ihm nicht schnell genug ging, öffnete er selbst die Kasse und ergriff mehrere Geldscheine. Anschließend flüchtete er mit der Beute in Richtung Grünzug West. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach dem Flüchtigen.
Der Räuber wurde als circa 25 bis 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß beschrieben. Er soll dunkelblonde, kurze Haare und einen Fünf-Tage-Bart haben. Bei dem Überfall trug der dunkel gekleidete Mann eine schwarze Sporthose, ein schwarzes Sweatshirt und ein dunkelblaues Cappy. Er trug beim Überfall weiße Sportschuhe.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.



Am gestrigen Vormittag wurden der Verkehrsbereitschaft der Polizei drei Fälle von herabfallenden Eisplatten bekannt, die durchaus zu schweren Verkehrsunfällen hätten führen können.
Verursacher waren drei unterschiedliche ausländische Sattelzugmaschinen, die sowohl die A 1 als auch die A 281 befuhren. Offensichtlich waren auf Grund der derzeitigen Frostgrade größere auf den jeweiligen Planen der Sattelzugmaschinen befindliche Wassermengen zu Eis gefroren. Die dann während der Fahrt herabstürzenden Eisplatten landeten glücklicherweise in den begrünten Randstreifen und richteten nach derzeitigem Kenntnisstand keinen Sachschaden an.
Die Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 80,- Euro und einem Punkt. Zwei der ausländischen Fahrer mussten vor der Weiterfahrt eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Pflichten eines Fahrzeug- insbesondere LKW-Führers hin, dass vor Fahrtantritt eine Kontrolle des Fahrzeugs zu erfolgen hat, so dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden kann. Im Winter können Schneehauben und Eisplatten während der Fahrt zu gefährlichen Geschossen für andere Verkehrsteilnehmer werden. Sie müssen vor der Fahrt entfernt werden. Auch von PKW. Ein weiteres Thema im Winter sind vereiste oder zugeschneite Scheiben. Kleine Gucklöcher reichen nicht aus, um freie Sicht auf seine Umgebung zu haben. Und wenn Sie schon dabei sind, sollten Sie bei der Gelegenheit die Außenspiegel von Schnee und Eis befreien. Denn eine Rückschaupflicht besteht auch im Winter.
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Heute Nacht haben Unbekannte in Burglesum versucht einen Geldautomaten aufzubrechen. Sie entkamen ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 2.20 Uhr meldete sich eine 34-jährige Anwohnerin der Bremerhavener Heerstraße über den Notruf bei der Polizei. Zuvor hatte sie laute Klopfgeräusche gehört und anschließend die drei Männer in bzw. vor der Bank gesehen. Zwei Personen hielten sich in der Filiale auf, der Dritte stand davor. Plötzlich rannten alle drei davon. Nach ersten Erkenntnissen haben die Unbekannten versucht den Geldautomaten aufzuhebeln. Dabei scheiterten sie jedoch offensichtlich.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt, wer heute Nacht im Bereich der Bremerhavener Heerstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat. Die beiden Männer in der Bank waren zirka 25 Jahre alt, schlank, unter 180 Zentimeter und komplett dunkel vermummt. Der Dritte im Bunde wird ebenfalls auf zirka 25 Jahre geschätzt, schlank und unter 180 Zentimeter. Er trug eine hellgrüne Jacke und hatte sowohl eine Mütze als auch die Kapuze auf. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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In der gestrigen Mittagszeit griff ein 19-jähriger Mann zwei Polizisten an, die ihn nach Missachtung eines Rotlichts für Fußgänger verwarnen wollten. Der junge Mann reagierte derart aggressiv mit einem Angriff auf die Einsatzkräfte, dass er schließlich in Handfesseln zu einer Wache gebracht werden musste.
Der 19-Jährige ging in der Bahnhofsvorstadt in Sichtweite einer Polizeistreife bei Rotlicht über die Straße. Als die Streifenpolizisten ihn ansprachen, wollte er sich nicht ausweisen. Im Laufe des aggressiv geführten Gesprächs schlug er nach den Einsatzkräften und lief davon. Als die Polizisten ihn einholten gelang es dem Mann, sich mehrmals loszureißen. Dabei schlug er mit den Fäusten nach den Einsatzkräften und verletzte sie leicht. Auf der Flucht vor den Streifenbeamten stellte sich ihm ein unbekannter Passant in den Weg, der wurde jedoch von dem Täter umgerissen. Der Schläger konnte vorläufig festgenommen werden.
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In insgesamt zwölf Schulen in Bremen und Bremerhaven werden im kommenden Schulhalbjahr Gesundheitsfachkräfte eingesetzt. In dem dreijährigen Modellprojekt, das im Februar startet, geht es darum, die Gesundheitskompetenz in Quartieren mit sozialen Herausforderungen zu stärken. „Das war für mich der Anstoß für dieses Modellprojekt“, beschreibt Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt ihren Ansatz. „Wir wollen damit etwas gegen gesundheitliche Ungleichheit tun. Die Lebenswelt in der Schule bietet dafür gute Anknüpfungspunkte.“
Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan betont: „Das Gesundheitsbewusstsein gehört zu den Alltagskompetenzen, die vermehrt an unseren Schulen vermittelt werden und werden müssen. Gesundheitsförderung und Prävention wirken besonders nachhaltig, wenn sie bei jungen Menschen und deren Lebenswelt beginnt. Genau dort setzen die Gesundheitsfachkräfte an. Schulen, Kinder und Familien in sozial besonders förderbedürftigen Quartieren profitieren von dem guten Projekt der Gesundheitssenatorin. Wir unterstützen diesen ganzheitlichen Ansatz gerne.“
Die Fachkräfte sollen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für gesundheitliche Fragen sein. Sie entwickeln Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und bieten Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler an, aber auch für Eltern und Lehrkräfte.
Zur Sprache kommen zum Beispiel die Themen Ernährung, Sucht, Impfschutz, Mundgesundheit sowie psychische Gesundheit. Die Fachkräfte werden auch mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern zusammenarbeiten und sich mit den relevanten Akteuren im Stadtteil wie etwa den Kinder- und Jugendärzten, Quartiersmanager/innen und bereits etablierten Institutionen vernetzen und von deren Erfahrungen im Stadtteil profitieren. Damit unterstützen sie eine Öffnung der Schule zu gesundheitsbezogenen Angeboten im Stadtteil.
Für das Modellprojekt, das im Rahmen des Präventionsgesetzes durchgeführt wird, stellt das Gesundheitsressort im kommenden Doppelhaushalt 400.000 Euro und in 2020 vorbehaltlich des Haushalts weitere 200.000 Euro bereit. Die gleiche Summe kommt noch einmal von den gesetzlichen Krankenkassen im Land Bremen. „Uns liegt das Thema ‚Gesundheit in den Quartieren‘ besonders am Herzen“, betont Uwe Schröder im Auftrag aller gesetzlichen Krankenkassen in Bremen. „Aufgrund des übergreifenden Gesundheitsansatzes, der die Themenfelder Schule, Familie und Stadtteile umfasst, engagieren wir uns gern in diesem Projekt“, so der Vorstand der IKK gesund plus in seiner Funktion als derzeitiger Federführender des Strategieforums Prävention im Land Bremen.
Die insgesamt sechs Fachkräfte - Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen mit Zusatzqualifikation Public Health – werden für drei Jahre am Gesundheitsamt angestellt. Ein Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie eine Koordinatorin sollen jeweils mit einer halben Stelle die fachliche Anleitung und Projektsteuerung übernehmen. Kooperationspartner im Projekt ist die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V. mit der Landesvereinigung Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
Als Grundlage für die Auswahl der Grundschulen dienten die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen sowie der Förderbedarf der Stadtteile. Auch die Größe der Schulen spielte eine Rolle, weil möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt erreicht werden sollen.
In Bremen nehmen folgende Schulen teil:

  • Blumenthal: Schule an der Wigmodistraße
  • Blumenthal: Tami-Oelfken-Schule
  • Vegesack: Grundschule am Wasser
  • Gröpelingen: Halmerweg
  • Walle: Melanchtonstraße
  • Huchting: Delfter Straße
  • Obervieland: Stichnathstraße
  • Woltmershausen: Rechtenflether Straße
  • Osterholz: Am Ellenerbrokweg
  • Vahr: Paul-Singer-Straße
In Bremerhaven nehmen teil:

  • Lehe: Astrid-Lindgren-Schule
  • Lehe: Lutherschule
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Gestern Mittag wurde im Stadtteil Osterholz eine ältere Dame Opfer von Trickdieben. Die Täter erbeuteten mehrere Schmuckstücke. Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten dieser Männer.
Nach ihrem Einkauf wurde eine 76 Jahre alte Frau gegen 13.30 Uhr direkt vor der Haustür in der Straße Am Hallacker von zwei Männern angesprochen. Sie gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus und zeigten ihr auch kurz einen Ausweis mit der Aufschrift 'BKA'. Sie erklärten weiter, dass bei ihr eingebrochen worden sei und sie nun die Wohnung kontrollieren müssten. Daraufhin öffnete die ältere Dame die Eingangstür und ließ sie in das Treppenhaus des Mehrparteienhauses.
In der Wohnung ließen sich die Täter zeigen, wo die 76-Jährige ihren Schmuck aufbewahrt. Einer der Männer holte die Schmuckschatulle aus dem Versteck, nahm diverse Schmuckstücke aus und füllte sie in eine Plastiktüte. Mit der Bemerkung, dass noch ein weiterer Kollege für Fotoaufnahmen erscheinen würde, verließen die Täter mit ihrer Beute schnell die Wohnung. Unmittelbar danach vertraute sich die Rentnerin einer Nachbarin an, die sie darauf hinwies, dass sie Opfer von Trickdieben geworden war und sie alarmierte sofort die Polizei.
Der Wortführer soll ca. 180 cm groß sein. Der zweite Täter wird als ca. 165 cm groß, korpulent und mit einer dunkleren Hautfarbe beschrieben. Beide Männer trugen dunkle Lederjacken und sprachen fließend Deutsch. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 - 3888 erbeten.
Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
Ausführliche Beratungen gibt es beim Präventionszentrum, Am Wall 195, Telefon (0421) 362-19003. Den richtigen Dienstausweis der Polizei Bremen finden Sie auf www.polizei.bremen.de.
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Nach einem Überfall auf einen Getränkemarkt in Bremen-Vegesack am 30.12.2017 fahnden die Polizei Bremen und die Staatsanwaltschaft jetzt mit einem Foto nach den beiden Verdächtigen.
Gegen 20.00 Uhr betraten die zwei Männer das Geschäft und riefen laut: "Das ist ein Überfall". Das räuberische Duo bedrohte zwei 19- und 21-jährige Mitarbeiter und ließ sich die Registrierkassen öffnen. Nachdem die Räuber die Einnahmen an sich genommen hatten, flüchteten sie aus dem Laden. Einer der Täter ist ca. 170-175cm groß, schlank, er trug ein graues Kapuzenshirt mit Adidas-Aufdruck, unter der hochgeschlagenen Kapuze trug der Mann ein dunkles Käppi und eine beigefarbene Maskierung. Ferner war der Mann mit einer weißen Hose, schwarzen Schuhen und schwarzen Handschuhen bekleidet. Der zweite Räuber ist ca. 180cm groß und schlank. Er war schwarz maskiert. Bekleidet war er mit einem schwarzen Oberteil, einer schwarzen Hose, schwarzen Schuhen und Handschuhen. Wenn Sie Hinweise zu den beiden geben können, dann wenden Sie sich bitte an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Überfall auf Getränkemarkt


Praxisintegrierte Ausbildung für Erziehrinnen und Erzieher startet/ Infoveranstaltung am 23. Februar im Institut für Berufs- und Sozialpädagogik



Der Kita-Ausbau schreitet voran, der Fachkräftebedarf ist erheblich, Erzieherinnen und Erzieher werden dringend gesucht. Um dem Fachkräftemangel weiter entgegenzuwirken, startet ab dem kommenden Schuljahr 2018/19 die neue praxisintegrierte Ausbildung für Erzieherinnen-und Erzieher. 50 PiA-Plätze stehen zur Verfügung, die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Das Besondere: Anders als bei der bisherigen Erzieherinnen- und Erzieherausbildung werden die praktischen Anteile vom ersten Ausbildungsjahr an integriert. Das heißt, die Auszubildenden arbeiten in einer Kita mit –gegen Bezahlung. Dazu schließen Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger einer Einrichtung ab und erhalten eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 936 Euro im ersten, 990 im zweiten und 1.040 Euro (jeweils brutto) im dritten Jahr. Die Ausbildungskosten werden im Rahmen des PIA-Modellversuchs von der Senatorin für Kinder und Bildung finanziert.
In die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher kann nur aufgenommen werden, wer die Zulassungsvoraussetzungen der Fachschule für Sozialpädagogik erfüllt und einen Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Träger einer Kindertageseinrichtung abgeschlossen hat. Die Ausbildung schließt mit der Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher ab.
"Wir freuen uns sehr, dass wir die PiA-Plätze jetzt anbieten können und die Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher damit flexibler gestalten. Wir hoffen mit diesem Schritt, zusätzliche Zielgruppen für die Erzieherinnen- und Erzieherausbildung zu gewinnen. Gleichzeitig schaffen wir neue Ausbildungsplätze. Zugleich stocken wir die Teilzeitausbildung ab dem kommenden Schuljahr um 100 auf", sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.
Eine Informationsveranstaltung für Bewerberinnen und Bewerber findet am 23. Februar, 10 bis 16 Uhr, im Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (ibs), Hemelinger Bahnhofstraße 17, 28309 Bremen, statt.
Interessierte können sich über die Rahmenbedingungen der Ausbildung informieren und auch ihre Bewerbungsunterlagen sichten lassen.
Weitere Infos zu PiA sind ab 1. Februar 2018 unter: https://www.ibs-bremen.de/pia/ oder über die PiA-Hotline der Schule (ibs) unter Telefon 0421 39 00 16 14 erhältlich.
Weitere Informationen für Bewerberinnen und Bewerber:
  • Bewerbungsfrist: 01.03. – 31.03.2018
    Vollständige Bewerbungsmappen ab dem 01.03.2018 an die folgende E-Mail Adresse: pia@ibs-bremen.de
    Außerhalb des genannten Bewerbungszeitraums eingehende Unterlagen können leider nicht berücksichtigt werden.
  • Neben einem Motivationsschreiben muss die Bewerbung einen lückenlosen Lebenslauf, Kopien des letzten Schulabschlusses, ggf. des Berufsabschlusses sowie Zeugnisse oder Nachweise über die absolvierten Praxiszeiten enthalten. Bewerberinnen und Bewerber mit einem nichtdeutschen Schulabschluss müssen ein Deutsch-Sprachzertifikat (B2) vorlegen.
Informationen zu weiteren Möglichkeiten der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung (vollschulische, Teil- und berufsbegleitende Ausbildung) sind erhältlich auf den folgenden Webseiten der Fachschulen für Sozialpädagogik:
Schulzentrum Neustadt: http://www.szn-bremen.de/
Schulzentrum Blumenthal: http://sz-blumenthal.de/
BBS Sophie Scholl Bremerhaven: http://www.schulportal.bremerhaven.de/lsh/
Paritätisches Bildungswerk Bremen: http://www.pbwbremen.de/
Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V.: https://www.ibs-bremen.de/.


Am vergangenen Wochenende kontrollierten Einsatzkräfte der spezialisierten Verkehrsüberwachung Taxen im Bremer Stadtgebiet. Von 83 überprüften Fahrzeugen mussten 25 bemängelt werden. Allerdings erhielten die Kolleginnen und Kollegen der Verkehrspolizei auch großen Zuspruch durch die Taxifahrer.
Wie andere Fahrer von gewerbsmäßig geführten Fahrzeugen müssen auch Taxifahrer damit rechnen, dass sie regelmäßig kontrolliert werden. Eine solche Kontrolle fand am letzten Wochenende statt. Über ein Drittel der geprüften Taxen wurde bemängelt. Ein Auto stellten die Polizisten vorübergehend sicher. Die Mängel gingen bei 25 von 83 überprüften Taxen von nicht geeichten Taxametern über eingerissene Sicherheitsgurte bis hin zu defekten Radaufhängungen und abgefahrenen Reifen.
Fahrzeuge die gewerbsmäßig Personen befördern, unterliegen dabei strengeren gesetzlichen Anforderungen. Sie dienen dem Schutz der von ihnen beförderten Fahrgäste.
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Nach der Messerattacke am Montagnachmittag in Blumenthal  ermittelt die Kriminalpolizei.
Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich zwischen dem 35 Jahre alten Angreifer und dem 29-jährigen neuen Freund seiner Ex-Lebensgefährtin zunächst ein verbaler Streit, der dann eskalierte. Der 35-Jährige flüchtete mit dem Auto und warf das Tatmesser nach eigenen Angaben im Bereich der A 270 aus dem Wagen. Zur Absuche sperrte die Polizei ein Autobahnteilstück sowie die Bundesstraße 74 bis in die Abendstunden.
Der mutmaßliche Täter stellte sich den Ermittlungsbehörden, das Opfer wurde notoperiert und schwebt nicht in Lebensgefahr. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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In Blumenthal wurde am Montagnachmittag ein 29 Jahre alter Bremer von einem 35-Jährigen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter stellte sich kurze Zeit später der Polizei.
Der Angreifer stach aus bisher unbekannten Gründen gegen 14.50 Uhr in der Turnerstraße auf den 29-Jährigen ein und flüchtete anschließend mit dem Auto. Das Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Eine gute halbe Stunde später stellte sich der 35 Jahre alte Mann im Beisein seines Rechtsanwaltes beim Polizeirevier Vegesack. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugenhinweise der Auseinandersetzung nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.
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Freitagabend fasste die Polizei einen Exhibitionisten in Hastedt. Der 47-Jährige hatte in einem Linienbus sein Geschlechtsteil vor Fahrgästen entblößt. Zeugen alarmierten sofort die Polizei, die einen Tatverdächtigen stellen konnte.
Der Täter war gegen 19.20 Uhr an der Haltestelle "Föhrenstraße" in einen Bus der Linie 40 eingestiegen. Als der Bus weiter fuhr, ließ er seine Hose runter und manipulierte an seinem Geschlechtssteil. Im Bus befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Fahrgäste, darunter auch einige Mädchen. An der Haltestelle "Weserwehr" stiegen der Mann und auch die Teenager aus. Eine zwischenzeitlich alarmierte Polizeistreife konnte den Tatverdächtigen nach kurzer Fahndung noch in der Nähe der Haltestelle hinter einem Busch versteckt stellen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei sucht weitere Zeugen und fragt: Wer kann noch Angaben zum Vorfall machen? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.
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Vor den Augen der Polizei steckten sich am Samstagabend zwei 19 und 22 Jahre alte Bremer in der Altstadt einen Joint an.
Wäre es Absicht gewesen, müsste man von dickfälliger Dreistigkeit sprechen. Die jungen Männer hatten aber offensichtlich nicht bemerkt, dass sie ihren Joint ausgerechnet in der videoüberwachten Garageneinfahrt des Innenstadtreviers rauchten. Als Polizeibeamte aus der Wache zur Garage eilten, stieg ihnen sofort der intensive Marihuana-Geruch in die Nase. Nachdem die Beamten die überrumpelten Übeltäter über den "Tatort" aufklärten, räumte das Duo sofort ein, dass dies "wohl nicht die klügste Aktion" war. Die Männer gaben an, sich extra eine dunkle Ecke für ihre Gelüste ausgesucht zu haben. Dass es sich dabei um die Rückseite einer Polizeiwache handelte, war ihnen nicht klar.
Die Marihuana-Zigarette wurde als Beweismittel sichergestellt, die beiden Tatverdächtigen mit ans Polizeirevier genommen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
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In Bremen-Hemelingen wurde am Samstagnachmittag ein vierjähriges Kind von einem Lkw angefahren. Der Junge kam mit einer schweren Knieverletzung in ein Bremer Krankenhaus.
Gegen 16.10 Uhr fuhr das Kind mit seiner 40-jährigen Mutter auf dem Fahrrad die Thalenhorststraße in Richtung Hans-Bredow-Straße entlang. Der Junge hatte dabei einige Meter Abstand zu seiner Mutter. Als die beiden die Straße "Zum Panrepel" an der dortigen Ampel passieren wollten, bog zeitgleich ein 35-Jahre alter Lkw-Fahrer von der Thalenhorststraße kommend in die Straße ein. Der vierjährige geriet mit seinem Fahrrad im Bereich der rechten Vorderachse unter die Sattelzugmaschine. Nach ersten Zeugenaussagen zeigten die Ampeln sowohl von Mutter und Kind als auch dem Fahrer grün an.
Der Junge musste mit einer schweren Knieverletzung in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Gegen den 35-jährigen Berufskraftfahrer wurde eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gefertigt. Die Einfahrt in die Straße "Zum Panrepel" musste für die Verkehrsunfallaufnahme bis zirka 18.30 Uhr gesperrt werden.
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Am Samstagabend wollten Einsatzkräfte in Bremen-Burglesum den Fahrer eines Opel Corsas kontrollieren, als dieser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit versuchte zu flüchten. Auf seiner Flucht verursachte der 23-Jährige zwei Verkehrsunfälle. Anschließend versuchte er zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten stellten ihn jedoch schnell.
Gegen 19 Uhr befuhren die Beamten die Bremer Heerstraße in stadtauswärtiger Richtung als ihnen der Fahrer eines blauen Opel Corsas auffiel. Der Mann wurde beim Anblick des Streifenwagens augenscheinlich sehr hektisch und nervös. Aus diesem Grund entschlossen sich die Einsatzkräfte, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrer missachtete das Anhaltesignal jedoch und gab stattdessen Gas. Um den Polizisten zu entkommen fuhr er teilweise in den Gegenverkehr. Glücklicherweise konnten alle ihm Entgegenkommenden rechtzeitig ausweichen. An der Kreuzung Bremer Heerstraße/Ecke Lesumbrocker Landstraße konnte der Flüchtende nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr gegen einen Reanult Kangoo. Der 33 Jahre alte Beifahrer verletzte sich dabei leicht. Der Zusammenstoß hinderte den 23-Jährigen jedoch nicht daran, seine Flucht fortzusetzen. Er durchfuhr diverse Straßen, darunter auch eine Einbahnstraße in entgegengesetzte Richtung. In der Anton-Hacker-Straße endete dann seine Fahrt in einer Sackgasse. Hier fuhr er gegen den Pfosten eines Metalltores. Der Versuch noch zu Fuß zu flüchten, scheiterte schnell. Die Besatzung des Streifenwagens war kurze Zeit später vor Ort und konnte den Fahrer noch in der Straße stellen. Wie sich herausstellte, fuhr der Bremer unter Drogeneinfluss und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das Auto wurde durch die Polizei beschlagnahmt.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.
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In den frühen Morgenstunden betrat ein 25-jähriger Mann eines der Etablissements in der Helenstraße. Im Haus wurde er durch mehrere Personen ausgeraubt. Dabei biss ein Täter dem Mann in den Finger. Die Täter sind flüchtig.
Gegen 06:30 Uhr betrat der 25 Jahre alte Mann aus Ottersberg die Helenenstraße. In einer der dortigen Wohnungen wurde er in der ersten Etage von fünf Personen angesprochen. Als der Mann sein Handy zückte, umzingelten ihn die Täter und nahmen ihn von hinten in den Würgegriff. Weil er sein Mobiltelefon festhielt, biss ihm einer Täter in den Finger. Die Täter raubten seine Geldbörse sowie sein Smartphone. Eine Strafanzeige wegen schweren Raubes wurde gefertigt. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst (KDD) unter 0421 362-3888 entgegen.


Samstagnachmittag gab ein 17-jähriger Mann aus einem Auto heraus Schüsse in die Luft ab. Das Auto war Teil eines Autokorsos anlässlich einer Hochzeit. Alle Beteiligten wurden durch die Polizei Bremen angehalten und die Waffe beschlagnahmt.
Gegen 16:45 Uhr meldete eine Zeugin, dass sie in der Grambker Heerstraße beobachtet habe, wie eine Person aus einem Auto heraus eine Pistole in die Luft gehalten habe und schoss. Ihrem Eindruck nach handle es sich um einen sogenannten Hochzeitskorso. Die Polizei Bremen fahndete umgehend nach den beschriebenen Autos und registrierte den Autokorso, nunmehr bestehend aus drei Fahrzeugen, in der Heidbergstraße an. Alle PKW wurden gestoppt. Die Fahrzeuginsassen aller Autos wurden befragt und die Fahrzeuge nach einer Waffe durchsucht. In einem Mazda Cabrio konnte die Schreckschusspistole mit weiterer Munition aufgefunden werden. Sie wurde beschlagnahmt. Der 17-jährige Schütze aus Bremen wurde einer erziehungsberechtigten Person zugeführt und eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Polizei Bremen weist ausdrücklich darauf hin, dass sogenannte Autokorsos Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer verursachen können. Die Freude über ein Ereignis berechtigt zu keinem Zeitpunkt die Missachtung von Verkehrsregeln und hat Ordnungswidrigkeitenanzeigen zur Folge. Schussabgaben in jeglicher Form sind kein Kavaliersdelikt und können schwere Folgen haben.
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Am frühen Samstagmorgen geriet ein 25-jähriger aus Osterholz-Scharmbeck mit einer anderen Personengruppe in einer Gaststätte in Burglesum in Streit. Im Verlauf des Streites traten die Täter dem Opfer mehrfach gegen den Kopf. Die Polizei Bremen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und sucht Zeugen.
Als die Einsatzkräfte der Polizei Bremen nur drei Minuten nach Eingang des Notrufes in der Gaststätte eintrafen, lag der 25 Jahre alte Mann am Boden. Er hatte Verletzungen im Gesicht. Zusammen mit den eintreffenden Rettungssanitätern wurde die medizinische Erstversorgung aufgenommen. Die in der Gaststätte befindlichen Zeugen beschrieben den Polizisten eine Auseinandersetzung von mehreren Personen. Der Grund für den Streit ist weiterhin unklar. Im Verlauf der Schlägerei ging das Opfer zu Boden und mindestens ein Täter trat mit Fußtritten gegen den Kopf des am Boden liegenden Mannes. Dabei verlor der Mann kurzzeitig das Bewusstsein. Er wurde umgehend in ein Klinikum eingeliefert. Die anwesenden Zeugen beschrieben einen Täter als etwa 180 cm groß, circa 30 Jahre alt, korpulente Statur, dunkle kurze Haare und dunklen Teint. Er trug eine dunkle Jeans und schwarze Lederschuhe ohne Schnürsenkel, sogenannte Slipper. Ein zweiter Täter wurde als ebenso groß beschrieben und etwa 25 Jahre alt. Er ist von schmaler Statur und hat auch einen dunklen Hautteint. Er hatte die dunklen Haare zu einem Zopf gebunden. Er trug eine schwarze Jacke, darunter ein helles Hemd und helle Sneakers. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
Tritte gegen den Kopf können schwere Verletzungen zur Folge haben. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz. Die Ermittlungen hierzu werden im Fachkommissariat für Kapitaldelikte geführt. Wer hat Beobachtungen gemacht und kann Angaben zu dem / den Täter/n machen? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.
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Freitagabend betrat ein Mann den Supermarkt in Bremen-Walle und forderte von der Kassiererin unter Vorhalt einer Schusswaffe das Bargeld aus der Kasse. Danach flüchtete der Täter. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 19:15 Uhr betrat der etwa 25 Jahre alte Mann das Ladengeschäft in der Schulze-Delitzsch-Straße und gab sich zunächst als Kunde aus. An der Kasse legte er Waren auf das Laufband. Als er an der Reihe war und die 39-jährige Kassiererin die Artikel einscannte, zog der vermeintliche Kunde eine Pistole. Er hielt die Waffe vor und forderte von der Angestellten die Herausgabe des Bargeldes. Das Bargeld verstaute der Mann in einem weißen Stoffbeutel und flüchtete in Richtung Nordstraße.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg. Der Räuber wurde als etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 180 cm groß mit einem Dreitagebart und athletischer Figur beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Jacke und ein dunkles Basecap. Er sprach akzentfrei Deutsch.
Die Polizei Bremen fragt: Wer kann Hinweise zum Täter oder der Tat geben? Wer hat Beobachtungen gemacht? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei Bremen unter 0421 362-3888.
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Der am 20.12.2017 aus dem Polizeigewahrsam entflohene Nurullah Özalp konnte heute in den frühen Morgenstunden in der Neustadt durch die Polizei Bremen festgenommen werden. Er war zusammen mit zwei weiteren Personen bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Jetzt befindet er sich in der Justizvollzugsanstalt Bremen.
In der Pressemitteilung Nr. 0694 / 2017 fahndete die Polizei Bremen öffentlich nach dem 37-jährigen Flüchtigen. Gegen 3:45 Uhr registrierten Polizisten des Einsatzdienstes einen blauen Audi A 4 mit überhöhter Geschwindigkeit in der Neuenlander Straße. Die Einsatzkräfte konnten den, mit drei Personen besetzten, Audi in der Hohentorsheerstraße anhalten und führten eine Verkehrskontrolle durch. Bei der Kontrolle nahmen die drei Insassen plötzlich und unvermittelt Reißaus und flüchteten. Mehrere Beamte verfolgten die Flüchtigen, darunter der Gesuchte Herr Özalp. Alle drei Personen wurden nach kurzer Flucht gestellt und vorläufig festgenommen. Der 37-Jährige verletzte sich bei seiner Flucht. Er rutschte aus und schlug mit dem Kopf gegen geparkte PKW, sodass er sich Gesichtsverletzungen zuzog. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete er zudem Widerstand. Nach kurzer ambulanter Behandlung im Klinikum wurde der Festgenommene, gegen den weiterhin ein Haftbefehl vorlag, der Justizvollzugsanstalt Bremen zugeführt.
Bei den beiden weiteren Fahrzeuginsassen handelt es sich um eine 22-jährige Frau und einen 22-Jahre alten Mann, beide aus Bremen. Das Fahrzeug wurde durch die Polizei Bremen beschlagnahmt. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Polizisten einen Revolver und Munition. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Gegen alle drei Personen wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
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Im Jahr 2017 sind nur noch etwa 2.650 Menschen im Land Bremen angekommen

Die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die im Jahr 2017 in Bremen Schutz gesucht haben, ist gegenüber den vergangenen zwei Jahren weiter zurückgegangen. Insgesamt hat das Land 1.565 Menschen über das Erstaufnahmesystem aufgenommen, und darüber hinaus 1.026 Familienangehörige und 47 unbegleitete Minderjährige. Zusammen sind das rund 2.650 Menschen. Diese Zahlen hat jetzt Anja Stahmann vorgelegt, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration, Frauen und Sport.
Bezogen auf die 1.565 Personen, die im Jahr 2017 einen Asylantrag gestellt haben, sagte die Senatorin: "Das ist weniger als ein Sechstel des Zuzugs aus dem Jahr 2015, als wir 10.274 Menschen in Bremen aufgenommen haben – aber es ist immer noch sechsmal so viel wie vor den aktuellen Fluchtbewegungen, als im gesamten Jahr 2009 nur 248 Anträge gestellt worden sind." Dieser Rückgang um rund 85 Prozent dürfe aber "nicht darüber hinwegtäuschen, dass weltweit immer noch über 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind", sagte die Senatorin weiter. "Die anhaltenden Kämpfe in Syrien, der Bürgerkrieg in Afghanistan, die Sklavenmärkte für Flüchtlinge in Libyen machen deutlich: Unsere humanitäre Verpflichtung, Menschen aufzunehmen, hat nichts an ihrer Dringlichkeit eingebüßt." Für das Jahr 2018 rechnet die Senatorin mit rund 3.000 Flüchtlingen und Asylsuchenden, etwa die Hälfte davon im Familiennachzug.
Mehr als jeder zweite Asylbegehrende im Jahr 2017 stammt aus den Ländern Syrien, Afghanistan und Iran. Dabei gibt es leichte Unterschiede zum Bund. Vor allem der Anteil an Syrern ist in Bremen deutlich überdurchschnittlich. Die Herkunftsländer gehen aus folgender Tabelle hervor:

Herkunftsland Prozentanteil Bremen Prozentanteil Bund
Syrien 35,72 21,90
Afghanistan 9,97 9,65
Iran 8,37 4,79
Russische Föderation 7,28 2,78
Irak 6,19 10,73
Türkei 4,15 4,81
Albanien 4,03 2,37
Ägypten 4,03 0,50
Somalia 3,13 4,25
Mazedonien 2,75 1,47
Serbien 2,49 1,24
Eritrea 2,49 6,66
Nigeria 1,21 5,52
Die Zahl der neu aufgenommenen unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländer ist seit 2016 auf niedrigem Niveau stabil. Im Jahr 2017 hat das Land Bremen 47 unbegleitete Minderjährige dauerhaft aufgenommen, im Wesentlichen aus gesundheitlichen Gründen und Gründen der Kindeswohlsicherung. 40 weitere Jugendliche sind mit Verwandten zusammengeführt worden. Damit hat das Land seine Aufnahmeverpflichtung gegenüber dem Bund und den anderen Ländern erfüllt. Rechnerisch haben sich im vergangenen Jahr aber immer noch täglich zwei junge Menschen bei den Jugendbehörden in Bremen als schutzsuchend gemeldet, insgesamt 723.
Zum Vergleich: Im Jahr 2016 hat die Jugendhilfe in Bremen 45 Minderjährige aufgenommen, im Jahr 2015 über 2.000.
Grund für den Rückgang: Im November 2015 hatte eine bundesgesetzliche Änderung des Jugendhilferechts (Sozialgesetzbuch VIII) die gleichmäßige Verteilung Jugendlicher unter den Ländern geregelt – analog zum System für Erwachsene nach dem Königsteiner Schlüssel. Bis dahin war immer die Kommune zuständig, in der die Jugendlichen erstmals in Erscheinung getreten waren. Bis April 2017 wurde allerdings der hohe Zugang in Bremen aus den Vorjahren auf die bundesweite Verteilung angerechnet. Erst seit Mai greift auch für Bremen die Regelung analog zum Königsteiner Schlüssel. Danach hat Bremen im Jahr 2017 0,95 Prozent aller bundesdeutschen Asylbewerberinnen und -bewerber aufgenommen.
Die Hauptherkunftsländer Minderjähriger in der Bremischen Jugendhilfe sind derzeit Afghanistan (31 Prozent), Syrien (25 Prozent), Guinea (11 Prozent), Somalia und Gambia (je 10 Prozent). Jugendliche aus Algerien und Marokko machen zusammen knapp zwei Prozent aus. Rund sieben Prozent der Minderjährigen in der Bremischen Jugendhilfe sind Mädchen und junge Frauen.
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