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Mai 2018

Nach dem dramatischen Zwischenfall in dem Waggon eines Intercitys im Flensburger Bahnhof am Mittwochabend (30.05.2018) hat Innensenator Mäurer der betroffenen 22-jährigen Bremer Polizeibeamtin sein Mitgefühl ausgedrückt und ihr eine rasche Genesung gewünscht. „Das ist ein Vorfall, den keine Polizeibeamtin und kein Polizeibeamter schnell verarbeiten kann, zumal, wenn man selbst dabei noch erheblich verletzt wurde. Aufgrund ihres raschen Eingreifens konnte vermutlich noch Schlimmeres verhindert werden. Dafür gilt der Beamtin mein herzlicher Dank.“
Bei dem Zwischenfall am Mittwochabend war der Angreifer, der mit einem Messer offenbar unvermittelt auf einen Fahrgast als auch auf die Beamtin eingestochen hatte, von der Polizistin erschossen worden..

Auf dem Marktplatz vor der Bürgerschaft versammelte sich am Montag (28. Mai 2018) eine bunte kleine Gruppe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, ausgerüstet mit Fotoapparaten und Smartphones. Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Landesbehindertenbeauftragter Dr. Joachim Steinbrück eröffneten hier das neue Internetportal „Bremen Barrierefrei“.
Senator Martin Günthner und der Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück begrüßen die „Instagramer“ vor der Bürgerschaft.
Senator Martin Günthner und der Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück begrüßen die „Instagramer“ vor der Bürgerschaft.
Unter dem Link www.bremen.de/barrierefrei gibt es ab sofort vielfältige Informationen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Der bekannte „Stadtführer barrierefreies Bremen“ ist mit geprüften und verlässlichen Daten über Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von über 700 Einrichtungen das Kernstück des Portals. Darüber hinaus werden auf den Seiten barrierefreie und inklusive Angebote und Informationen gebündelt, die für Reise und Freizeit, für Alltag und Arbeit sowie für die Mobilität in der Stadt wichtig sind. Einiges ist hier auch in Leichter Sprache zu finden, wie z.B. barrierefreie Rundgänge durch die Stadt.
„Es ist bemerkenswert, wie aus dem Projekt, das eher zufällig mit dem Kirchentag im Jahre 2009 begann, über die Jahre Schritt für Schritt ein für Bremerinnen und Bremer und für Touristinnen und Touristen gleichermaßen bedeutsames Informationsportal entstanden ist, das auch bundesweit besondere Anerkennung erfährt“, zeigte sich Senator Martin Günthner in seiner Begrüßung beeindruckt von der Arbeit der vergangenen Jahre.
Ein Teil der „InstaWalk’n’Roll“-Gruppe auf ihrem barrierefreien Stadtrundgang.
Ein Teil der „InstaWalk’n’Roll“-Gruppe auf ihrem barrierefreien Stadtrundgang.
Die Gruppe mit Smartphone und Kamera in der Hand machte sich nach der Begrüßung auf einen Rundweg durch die Bremer Altstadt zum ersten inklusiven „InstaWalk´n`Roll“ Bremens. Zeitgleich eröffneten Senator Martin Günther und der Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück im Börsenhof A offiziell das neue Portal und informierten sich zum Stand der Bearbeitung. Christoph Theiling vom Büro protze + theiling und Vera Kulari von bremen.online stellten das neue Internetportal kurz in Inhalt und Funktion vor.
„Das neue Portal ist auch für blinde und stark sehbehinderte Menschen gut nutzbar und sehr informativ. Bedanken möchte ich mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, vor allem auch bei den Behindertenverbänden und bei allen anderen Akteuren des Begleitausschusses, der das Portal ‚Bremen barrierefrei‘ seit zehn Jahren konstruktiv begleitet“, beendete Joachim Steinbrück die kurze Einführung in das neue Angebot der barrierefreien Stadtseiten auf bremen.de.
Frank Stobäus ergänzte als Mitglied des Arbeitskreises, der aus Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen besteht und das Projekt begleitet und berät: „Als großer Werderfan bin ich in vielen Städten der Republik unterwegs und weiß es sehr zu schätzen, dass es in Bremen mit dem neuen Internetportal nun eine noch informativere Stelle gibt, an der alle relevanten Informationen gesammelt zu finden sind. Verlässliche Infos über die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit, wie der Stadtführer sie bietet, sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer einfach unerlässlich, um selbstbestimmt und entspannt unterwegs sein zu können.“
Gleichzeitig wurden bereits die ersten Bilder vom „InstaWalk´n`Roll“ auf dem Instagram-Account „Mein Bremen“ gezeigt. Pierre Demirel von der Bremer Touristik-Zentrale leitete die Gruppe auf barrierefreien Wegen durch die Altstadt und entlang der Schlachte, die so auch noch unbekannte Details über ihre schöne Hansestadt erfuhr. Immer wieder strömten alle aus, um Details und Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven einzufangen. Auch ein passionierter Instagramer aus Hamburg war dabei. Am Ende näherte die Gruppe sich dem bisher noch geheim gehaltenen Highlight mit versprochenem „tollem Ausblick über die Stadt“. Das Gebäude auf dem Teerhof 59 war das Ziel. Über Rampe und Fahrstuhl kamen alle problemlos auf die riesige Dachterrasse. Bei strahlendem Sonnenschein, Getränken und Brezeln genoss die Gruppe den weiten Blick und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten inklusiven „InstaWalk´n`Rolls“ in Bremen hatten noch ausreichend Gelegenheit sich auszutauschen.
Fotos: Pressereferat, Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Ein in der Nacht auf Dienstag (29. Mai) im Bremer Stadtgebiet entwendeter Kleintransporter tauchte bereits am nächsten Tag wieder auf. Beamte der Polizei Bremen ertappten das Fahrzeug am Mittwochmorgen gegen 6:30 Uhr auf der A1 nahe des Bremer Kreuzes. Gemeinsam mit ihren Kollegen der Autobahnpolizei Langwedel stoppten sie den Transporter kurze Zeit später auf dem Autobahnrastplatz Oyten. Während das Fahrzeug sichergestellt wurde und demnächst dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wird, wurde der 48-jährige Fahrzeugführer vorläufig festgenommen. Gegen ihn richtet sich nun das Strafverfahren wegen schweren Diebstahls. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizei Bremen geführt und dauern an. .

Im Mahndorfer See ist am Mittwochmorgen eine 82 Jahre alte Frau ertrunken.
Andere Schwimmer wurden gegen 7.20 Uhr auf die leblose Frau im Wasser aufmerksam, zogen sie an Land und reanimierten die 82-Jährige erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Todesursachenermittlung aufgenommen.
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Am Montagnachmittag kollidierten in der Bremer Überseestadt zwei Fahrzeuge miteinander. Der 25 Jahre alte Unfallverursacher blieb unverletzt, während eine 29-jährige VW Fahrerin zur stationären Behandlung in ein Bremer Krankenhaus musste.
Der 25 Jahre alte Bremer kam mit seinem Opel aus Richtung der Hans-Böckler-Straße, um die Auffahrt zur Stephanibrücke zu nehmen. Aufgrund des stark stockenden Verkehrs blieb er vorübergehend im Kreuzungsbereich stehen. Nachdem der Mann eine Straßenbahn passieren ließ, setzte er seine Fahrt über die Kreuzung fort. Zwischenzeitlich sprang die Ampel jedoch um, sodass die 29-Jährige, die aus der Eduard-Schopf-Allee kam, mit dem Opel-Fahrer zusammenprallte. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte sie mit ihrem VW zunächst gegen einen Ampelmast und anschließend gegen ein geparktes Auto.
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Frau kam zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der 25-Jährige blieb unverletzt.
Durch den beschädigten Ampelmast kam es zum Ausfall der Ampelanlage, was zu weiteren Staubildungen führte.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, dass Autofahrer darauf zu achten haben, nur in einen Kreuzungsbereich hinein zu fahren, wenn absehbar ist, dass dieser auch passiert werden kann. Bei stockendem Verkehr muss im Zweifelsfall zunächst an der Ampel gewartet werden, bis die Kreuzung wieder frei ist.
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Am Schuppen 22 und auf dem dort anliegenden  Schiff Nunavik sollen am Wochenende Hafenarbeiter Gefahrgut geladen haben, ohne das der Arbeitgeber oder Auftraggeber die BLG CARGO geeignete Sicherheitsbekleidung bereit gestellt hat. Bei dem Gefahrgut handelt es sich um Calciumhydroxid Gebrannter (ungelöschter) Kalk (Calciumoxid, Branntkalk) und gelöschter Kalk sind reizend, Kontakt mit den Augen kann zu ernsten Augenschäden führen. Eine wässrige Calciumhydroxid-Lösung ist alkalisch und schwach ätzend. Der GHBV Betriebsrat musste einschreiten und seine Arbeiter darauf hinweisen das die Arbeit nur mit geeigneter Schutzbekleidung auszuführen ist und zur eigenen Sicherheit auch nicht ohne gearbeitet werden darf . Wieso die BLG CARGO, die Arbeiter nicht auf die Gefahren hingewiesen hat und die geeignte Sicherheitsbekleidung gestellt hat konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Es muss immer wieder festgestellt werden das einige Betriebe auf die Gesundheit der Arbeiter keinen Wert legen, besonders wenn diese von Fremdfirmen stammen.Lasst euch das nicht gefallen es ist eure Gesundheit.


Die Polizei Bremen greift bei der Fahndung nach dem Vergewaltiger vom Himmelfahrtstag in Arbergen zu einer neuen Fahndungsmethode. Sie wurde unter anderem in Schleswig-Holstein und Hamburg erfolgreich eingesetzt. Die Polizei bittet darum, Bilder, Videos oder schriftliche Hinweise in ein sicheres, anonymes Hinweisportal hochzuladen. Darüber hinaus suchen die Ermittler drei Männer, die Zeugen sein könnten, ohne es zu wissen.
Wie berichtet  wurde eine junge Frau am Himmelfahrtstag von einem Unbekannten vergewaltigt. Er hatte sie in einem bekannten Ausflugslokal in Bremen-Arbergen mit eindeutigen Angeboten angesprochen, die die 23-jährige entschieden ablehnte. Später fing der Verbrecher die Frau ab und vergewaltigte sie auf dem Hinterhof einer nahegelegenen Sportstätte.
Die Polizei bittet um Mithilfe:
Am Tattag saßen gegen 21.00 Uhr drei Männer im Wartehäuschen der Bushaltestelle Colshornstraße. Sie befindet sich an der Arberger Heerstraße in Richtung Mahndorf vor dem Eingangsbereich der Sportstätte. Sie sollen geäußert haben, vergeblich auf einen Bus zu warten und wollten zu Fuß weitergehen. Die drei könnten als Zeugen in Frage kommen und werden darum gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Polizei bittet dringend darum, ab sofort Bilder und Videos vom Himmelfahrtstag (Donnerstag, 10. Mai 2018) die während einer Veranstaltung innerhalb und außerhalb eines großen Ausflugslokals an der Arberger Heerstraße gemacht wurden, zur Verfügung zu stellen. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei: www.hb.hinweisportal.de. Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Die Menueführung ist selbsterklärend. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym.
Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888 Hinweise entgegen.
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Eine 57 Jahre alte Frau wurde am Sonntagmorgen am Mahndorfer Bahnhof lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fasste einen Tatverdächtigen nach kurzer Flucht und nahm ihn fest. Die Polizei sucht Zeugen des Tatgeschehens.
Der Verdächtige wurde dabei beobachtet, wie er über einer Frau kniete, die blutüberströmt am Boden lag. Sie hatte schwere Verletzungen im Gesicht und am Kopf. Zeugen alarmierten Polizei und Feuerwehr. Daraufhin flüchtete der Verdächtige. Polizisten konnten den Flüchtenden in Osterholz stellen. Die 57-jährige Frau musste mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert werden. Haftgründe gegen den 23-jährigen Tatverdächtigen werden aktuell geprüft.
Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Ermittler der Mordkommission suchen Zeugen des Tatgeschehens und fragen: Wer hat verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit gemacht, wer hat die Tat gesehen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.
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Zu einem außergewöhnlichem Fall kam es jüngst in der Bremer Neustadt: Dreiste Diebe konnten scheinbar völlig unbehelligt einen Rotlichtblitzer entwenden. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Diebstahl wurde am Donnerstagmorgen bemerkt, als die Daten der Anlage an der Ampelkreuzung Neuenlander Straße / Neuenlander Ring ausgelesen werden sollten. Unbekannte Täter hatten sämtliche Kabel des Rotlichtblitzers durchtrennt und das in drei Meter Höhe befindliche Gehäuse samt Messgerät aus der Halterung gebrochen. Die Diebe konnten anschließend unerkannt flüchten.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat in den letzten Tagen/Nächten verdächtige Beobachtungen an der viel befahrenen, belebten Neuenlander Straße gemacht? Die Täter waren vermutlich mit einer Leiter und einem Auto unterwegs. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Dienstagnachmittag wurde in Findorff ein zehn Jahre alter Junge beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und verletzt. Er musste mit schweren Verletzungen in eine Kinderklinik eingeliefert werden.
Der Junge befand sich vor einer roten Fußgängerampel, um die Eickedorfer Straße zu überqueren. Ohne auf den Verkehr zu achten, lief der Zehnjährige plötzlich auf die Fahrbahn, direkt vor das Auto eines 51 Jahre alten Fahrers. Der Mann bremste sofort, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Kind prallte auf die Motorhaube und wurde zu Boden geschleudert. Der Junge erlitt zahlreiche Verletzungen am ganzen Körper. Nach einer Erstbehandlung von Rettungskräften wurde der Junge zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht.
Vor diesem Hintergrund rät die Polizei allen Verkehrsteilnehmern, vor allem wenn Sie Kinder am Fahrbahnrand bemerken, äußerst aufmerksam und vorsichtig zu sein. Kinder reagieren häufig spontan und können sich dabei in gefährliche Situationen bringen. Eltern sollten ihre Kinder schon von klein auf an über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären und regelmäßig mit ihnen richtiges Verhalten üben. Tipps hierzu geben Sicherheitsbeauftragte im Präventionszentrum der Bremer Polizei, Am Wall 195 oder am Telefon unter der Rufnummer 362-19003.
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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute Innensenator Ulrich Mäurer vorab darüber informiert, dass die Außenstelle des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) in Bremen ab sofort keine Asylentscheidungen mehr treffen wird. Senator Mäurer: „Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich. Durch die offensichtlich rechtswidrige Praxis dieser Bundesbehörde ist Bremen ein noch nicht absehbarer immenser Schaden in Millionenhöhe entstanden. Unser Vertrauen in diese Behörde ist schwer erschüttert. Ohne grundlegende Veränderung ist eine weitere Zusammenarbeit mit der Außenstelle des BAMF nur schwer vorstellbar.“
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 Mehrere Personen erleiden Stichverletzungen

Am Montagabend kam es in Bremen-Huchting zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei libanesischen Großfamilien in einer Shisha Lounge. Anschließend mussten acht Beteiligte in Krankenhäusern behandelt werden. Die Polizei nahm 17 Personen vorübergehend in Gewahrsam.
Ersten Ermittlungen zufolge trafen Angehörige zweier Großfamilien gegen 19 Uhr vor der Shisha Bar aufeinander. Sie gerieten in eine Auseinandersetzung bei der offensichtlich sowohl verschiedene Schlagwaffen als auch Messer zum Einsatz kamen. Acht Männer im Alter zwischen 21 und 61 Jahren beider Parteien mussten anschließend in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden, unter anderem wegen Stichverletzungen. Einsatzkräfte haben 17 Personen noch am Abend vorübergehend festgenommen. Bei vier Beteiligten werden derzeit Haftgründe geprüft. Des Weiteren beschlagnahmten die Polizisten zwei Fahrzeuge sowie diverse Tatwaffen.
Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
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Am späten Nachmittag verunglückte gestern in einem Schwimmbad in Vegesack ein acht Jahre alter Junge. Sein Zustand ist trotz erfolgreich verlaufender Reanimation weiterhin kritisch.
Das Kind besuchte mitsamt seiner Familie die Badeanstalt. Eine Zeugin entdeckte gegen 17.30 Uhr das leblose Kind im Wasser und rief sofort um Hilfe. Schwimmaufsicht und Notarzt reanimierten den Jungen. Er wurde umgehend in eine Klinik gebracht.
Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern an. Die Polizei Bremen bittet die bislang unbekannte Zeugin (Finderin des 8-Jährigen im Becken), sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 zu melden.
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Um 11:42 Uhr am Pfingstmontag wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen über den Notruf 112 eine hilflose Entenfamilie auf einem Baugrundstück in der Bremer Überseestadt gemeldet. Der Anrufer meldete, dass sich eine Entenfamilie, bestehend aus einer Entenmutter mit ihren 9 Entenkindern auf einem Baugrundstück verlaufen hatte und diese Familie selbstständig nicht mehr den Weg in die Freiheit finden werde. Auf Grund dieser Meldung wurden Einsatzkräfte der Feuerwache 1 alarmiert, um der verirrten Entenfamilie wieder in die Freiheit zu verhelfen. Herrlicher Sonnenschein und die Präsenz von Feuerwehrfahrzeugen locken unvermeidlich immer Schaulustige an. In kurzer Zeit waren ca. 40 - 50 Passanten an der Einsatzstelle und wurden nun Zeuge eines nicht ganz planmäßig verlaufenden Einsatzes. Fünf Kollegen der Feuerwehr nahmen die Suche nach der Entenfamilie auf dem Baugrundstück auf. Die Familie wurde nach kurzer Zeit gefunden. Die neun Entenküken wurden angelockt, in einen Korb gehoben und zu einem nahen Tümpel verbracht. Die Entenmutter begleitete diesen Transport zu Fuß in sicherer Entfernung. Nachdem die Küken wieder freigelassen wurden, flog die Entenmutter davon. Nun passierte Folgendes: Die fünf Feuerwehrkollegen wurden unverzüglich von den Entenkindern als ihre Eltern akzeptiert. Somit konnten die Kollegen die Einsatzstelle nicht mehr verlassen. Die Entenkinder trotteten immer brav hinter ihnen her. So setzten sich die Kollegen also ins Gras und warteten zusammen mit den Entenkindern auf die Rückkehr der Entenmutter. Nach ca. 20 Minuten elterlichem Betreuungseinsatzes landete Entenmutti in dem Tümpel. Unter Applaus der Schaulustigen konnte nun endlich die Entenfamilie wieder zusammengeführt werden und die Feuerwehrkollegen erleichtert die Einsatzstelle verlassen. Fazit: Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. .

Am Freitagmorgen eskalierte in der Bremer Neustadt eine Auseinandersetzung zwischen einer 37 Jahre alten Fahrradfahrerin und drei Fußgängern. Der zunächst verbale Streit ging schnell in eine körperliche Auseinandersetzung über, bei der die Radfahrerin sich leicht verletzte.
Die 37-Jährige befuhr mit ihrem Fahrrad gegen 07.50 Uhr die Osterstraße in Richtung Westerstraße. Wenige Meter vor der Brautstraße überquerten ein Mann und zwei Frauen plötzlich den Radweg, sodass die Bremerin eine Vollbremsung machen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Sie machte durch Klingeln auf sich aufmerksam, woraufhin der Mann anfing die Frau zu beleidigen. Diese zeigte ihm durch eine abwertende Geste was sie davon hielt. Daraufhin entwickelte sich ein handfester Streit in dessen Verlauf die jüngere der beiden Frauen auf die 37-Jährige losging. Auch der Mann mischte sich schnell in das Geschehen ein und brachte die Fahrradfahrerin zu Fall. Die ältere Frau stand die ganze Zeit unbeteiligt daneben. Anschließend gingen die drei weg in Richtung Osterstraße.
Der Mann soll etwa 190 cm groß gewesen sein, zirka 35 Jahre alt und mit einem kräftigen Körperbau. Er trug schwarze Sportschuhe, eine schwarze Hose, eine schwarze Bomberjacke mit Aufnähern, eine schwarze Wollmütze und einen schwarzen Vollbart. Die jüngere Frau war zirka 30 Jahre alt und 170 cm groß. Sie hatte lange schwarze Haare, helle Augen und sie trug eine auffällig große Brille sowie eine blaue Jeans. Die Begleiterin der beiden soll 50 bis 60 Jahre alt gewesen sein, zirka 150 cm groß und mit grauen Haaren.
Die Polizei fragt, wer die drei kennt und Hinweise zu ihrer Identität geben kann. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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Am 10.05.2018, dem Himmelfahrtstag (Vatertag), wurde eine 23-jährige Frau im Ortsteil Arbergen auf dem Hinterhof eines Sportvereins in der Arberger Heerstraße vergewaltigt . Nun fahnden die Bremer Polizei und die Staatsanwaltschaft mit einem Phantombild nach dem Täter.
Der Mann hatte die junge Frau in einem in der Nähe gelegenen Ausflugslokal angesprochen. Seine eindeutigen Angebote lehnte sie entschieden ab. Als die Bremerin sich auf den Heimweg machte, fing der Täter sie ab und vergewaltigte sie auf dem Hinterhof einer Sportstätte.
Nun liegt ein Phantombild vor, mit dem die Staatsanwaltschaft und die Polizei nach dem Täter fahnden. Der Mann war 21 - 24 Jahre alt, hatte kurze dunkelblonde Haare, war ca. 175 - 178 cm groß, schlank, durchtrainiert, bartlos, trug eine Brille mit schmalen Gläsern. Er war mit einer schwarzen Blousonjacke unbekannter Marke, dunklen Jeans und einem Shirt der Marke "Dolce & Gabbana" bekleidet.
Wer hat diesen Mann am Himmelfahrtstag im oder in der Umgebung des in der Arberger Heerstraße befindlichen Ausflugslokals gesehen? Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Bremer Polizei sucht Zeugen nach Vergewaltigung in Hemelingen

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Vier Personen und ein Hund gerettet

 Am 17.05.18 um 10:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer ein Feuer in der Bürgerstraße im Stadtteil Altstadt.
Die Anrufer, die sich teilweise aus dem Haus meldeten, berichteten über eine massive Rauchentwicklung und dass sie das Gebäude nicht verlassen können.
Der einsatzführende Disponent der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 2, 4 und 5, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt sowie den Führungs- und den Rettungsdienst.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die Meldung der Anrufer.
Umgehend wurde von mehreren Trupps unter Atemschutz die Personenrettung und Brandbekämpfung durchgeführt.
Aus noch ungeklärter Ursache sind in einem Keller eines mehrgeschossigem Wohn- und Geschäftsgebäudes Gegenstände in Brand geraten, die von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren gelöscht wurden.
Um kurz nach 11:00 Uhr wurde vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet.
Vier Personen und ein Hund wurden noch während der Löscharbeiten aus dem Haus gerettet. Drei der Personen wurden in Bremer Kliniken transportiert.
Der Einsatzleiter schätzt den Schaden auf ca. 30.000 €.
Durch einen Statiker, der von der Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert wurde, wird derzeit das Wohnhaus begutachtet.
Um kurz nach 12:00 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die auch die Brandursachenermittlung durchführt.
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Tatort Blick aus Richtung Hauptbahnhof
Ein 70-jähriger Geschäftsmann wurde am Abend des 02.05.2018 in der Bahnhofsvorstadt so heftig niedergeschlagen, dass er mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Elf Tage später starb er an seinen Verletzungen, ohne das er das Bewusstsein wiedererlangte.

 Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt.

Probenheld.com
Der 70-jährige Bremer besuchte ein Lokal in der Bahnhofstraße, dass sich zwischen dem Breitenweg und dem Herdentorsteinweg befindet. Nach Verlassen des Lokals ging er in Richtung Herdentorsteinweg davon. In Höhe des Europahauses (Eckhaus mit der Hausnummer 49, gegenüber vom Hillmannkomplex) schlug ihn ein Unbekannter nach kurzer verbaler Auseinandersetzung zu Boden. Dabei erlitt der 70-Jährige so schwere Verletzungen, dass er elf Tage später verstarb.
Die Polizei sucht nun den Täter und bittet um Mithilfe mit folgenden Fragen:

Wer hat am 2.5.18 in der Zeit zwischen 21.30 und 21.45 Uhr in diesem Bereich und im Umfeld verdächtige Beobachtungen gemacht?

Der Schwerverletzte wurde in Höhe des Eckhauses Herdentorsteinweg 49 aufgefunden. Zum Tatzeitpunkt war die Örtlichkeit sehr belebt. Unter anderem durch im Außenbereich sitzende Gäste einer nahegelegenen Baguetterie. Wer von diesen Gästen kann Hinweise geben?
Vom Tatort flüchtig war ein mit einem dunklen Oberteil bekleideter Mann. Er war ca. 185cm groß und trug eine helle Plastiktüte oder einen Briefumschlag in der Hand. Nach der Tat ging er über den Herdentorsteinweg nach links in die Bahnhofstraße. Wer kann Angaben zu diesem Mann und seinem weiteren Fluchtweg machen?
Wer kennt eine Person, die offenbarte, an dem Tag und um die Uhrzeit im Bereich der Bahnhofsvorstadt eine Auseinandersetzung gehabt zu haben?
Die Polizei sucht darüber hinaus zwei Ersthelfer, die sich um den Verletzten kümmerten und bittet sie darum, sich zu melden.

Für Hinweise die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, lobte die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 1000 Euro aus.

Der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen.

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Am Samstag, den 19.05. ab 20 Uhr
Diesen Samstag ist zum ersten Mal in Bremen die Lange Nacht der Hotelbars. Genieße in 5 Hotels das bezaubernde Ambiente und die musikalische Untermalung durch Livebands oder DJ´s. Nachdem im ersten Hotel der Welcome-Drink abgeholt wurde, bietet der Shuttle-Service einen bequemen Wechsel zwischen den verschiedenen 4 und 5 Sterne Hotels an.
GEWINNSPIEL:
Sei bei dieser unvergesslichen Veranstaltung dabei und gewinne mit ein bisschen Glück Freikarten dafür. Schreibt unter diesen Post, wieso Sie gerne an diesem Erlebnis teilnehmen wollen. Insgesamt werden 3x2 Freikarten verlost. Viel Glück!
Falls Sie kein Glück hatten, haben Sie die Möglichkeit hier die Tickets online zu kaufen: https://www.eventbrite.de/e/lange-nacht-der-hotelbars-bremen-tickets-45293759855
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: http://langenachtderhotelbarsbremen.de/
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Der Senator für Inneres, Ulrich Mäurer, begrüßt am Mittwoch, 16. Mai 2018 den beruflichen Nachwuchs der FEUERWEHR BREMEN. Das historische Ambiente des Bremer Rathauses bildet den Rahmen für die feierliche Vereidigung von 7 Brandmeisteranwärtern und zwei zuversetzten Beamten (einem Oberbrandinspektor sowie einem Brandrat). Der Leiter der FEUERWEHR BREMEN, Leitender Branddirektor Karl-Heinz Knorr, wird die Feuerwehrbeamten im Anschluss an eine Ansprache des Innensenators vereidigen.
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In der Nacht zu Dienstag gegen 01:52 Uhr meldete ein Anrufer erneut ein Feuer in der "Stader Landstraße" im Stadtteil Burgdamm. Der Anrufer berichtete über eine massive Rauch- und Flammenbildung aus einem zweigeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude. In dem gleichen Gebäude hatte es bereits am Sonntag, den 13.05.2018 gebrannt.
Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 5 und 6, die Freiwilligen Feuerwehren Burgdamm und Grambkermoor, den Führungsdienst sowie den Rettungsdienst.
Die Meldung bestätigten die alarmierten Kräfte bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. Es brannte diesmal der komplette Dachstuhl in voller Ausdehnung. Personen befanden sich nicht mehr in dem Gebäude. Diese wurden bereits nach dem ersten Feuer am Sonntag in Übergangswohnungen untergebracht.
Das Feuer wurde von mehreren Trupps unter Atemschutz mit drei C-Rohren im Innenangriff, zwei Wenderohren über zwei Drehleitern und einem B-Rohr im Außenangriff bekämpft. Bereits um 02:29 Uhr konnte durch den Einsatzleiter "Feuer in der Gewalt" gemeldet werden. Für die erforderlichen Nachlöscharbeiten und zur Kontrolle mussten große Teile der Dacheindeckung aufgenommen werden. Diese Arbeiten dauern zurzeit noch an und werden sich bis in die frühen Morgenstunden hinziehen.
Durch das erneute Feuer und den Brandrauch wurde das Gebäude komplett zerstört. Der Schaden beläuft sich nunmehr auf eine geschätzte Gesamthöhe von ca. 250.000 Euro. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen an diesem Einsatz beteiligt. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
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Viele bedrohliche Situationen lassen sich verbal oder durch Veränderungen unserer Gewohnheiten einfach und gewaltfrei lösen. Hier zählt das "gewusst wie". In dem Seminar der Polizei Bremen "Starkes Auftreten statt starker Fäuste!" werden verschiedene Situationen durchgespielt und besprochen.
In diesem Seminar geht es nicht darum, einen Angreifer per "Schulterwurf" zu Boden zu bringen. Solche Techniken verlangen viel Übung und Zeit. In erster Linie sollen Gefahren möglichst vorher erkannt oder mit anderen Mitteln gebannt werden. Der Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er aktiv mitmachen möchte oder sich das Ganze nur anschaut.
Mitmachen können alle Interessierten ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Seminar findet am 22.05.2018 im Justizzentrum Bremen, Am Wall 198, von 18.00 Uhr - 19.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer: 0421-362 19003 oder per email: praeventionszentrum@polizei.bremen.de
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Eine starke Rauchwolke, die zum Teil auf die Autobahn 1 zog, veranlasste mehrere Anrufer einen Notruf unter der Telefonnummer 112 bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bremen abzusetzen. Es brannten in Uphusen/ Bremen Mahndorf in der Straße „In den Ellern“ auf einem Abstellplatz einer Aufbereitungsfirma mehrere Fahrzeuge, zum Teil auch direkt an einer Lagerhalle. Drei Trupps unter Atemschutz wurden mit Strahlrohren zur Bekämpfung der Flammen eingesetzt. Eine Warnung bezüglich einer möglichen Sichtbehinderung aufgrund der starken Rauchentwicklung in Richtung der A1 wurde durch die Polizei herausgegeben.
An der Einsatzstelle gestaltete sich der Zutritt zum Gelände als schwierig, weil ein massives Stahltor den Helfern den Zugriff zum Feuer versperrte. Dieses wurde von den Einsatzkräften mit Hilfe eines Stahlseiles und einem Löschfahrzeug aufgebrochen. Als weitere Schwierigkeit stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle entgegen der ersten Alarmierungen nicht auf dem Bremer Stadtgebiet befand, sondern im niedersächsischen Grenzgebiet. Somit musste die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen mit einem Mehr an Koordinierungsaufwand einige Abstimmungstelefonate mit der zuständigen Leitstelle in Verden führen.
Feuerwehrkräfte aus dem niedersächsischen Umland kamen nicht zum Einsatz.
An der Einsatzstelle wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 und 3, der Einsatzleitdienst und die Freiwillige Feuerwehr Mahndorf mit zwei Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Außerdem wurde ein Tanklöschfahrzeug  der Feuerwache 4 mit einem Monitor in Stellung gebracht.
Ein Tanklöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug mit einem großen Wassertank -hier 4000l- und einem festmontierten Monitor, der eine Löschwasserdurchflussmenge von ca. 3000l pro Minute besitzt.
Um einen schnellen und konsequenten Löscherfolg zu erzielen wurden 500l Schaumbildner aus dem Tanklöschfahrzeug eingesetzt. Auch dies stellte die Disponenten der Leitstelle Bremen vor Herausforderungen, denn das Löschwasser floss in das Klärwerk nach Bremen. Die Information an den zuständigen Umweltfachdienst musste allerdings über die Leitstelle Verden erfolgen.
Um 21:31 Uhr meldete der zuständige Einsatzleiter, dass das “Feuer in der Gewalt“ ist. Die Meldung “Feuer aus“ kam um 22:02Uhr.
Insgesamt haben 22 PKW und 2 Roller gebrannt. Zur Brandursache sowie der Schadenshöhe kann keine Aussage getroffen werden. Die Polizei übernimmt die Brandursachenermittlung.
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Ein 27-jähriger Mann fuhr am Samstagmittag einer Polizeistreife davon. Auf seiner Fahrt missachtete er mehrfach das Rotlicht von Ampelanlagen, rammte ein parkendes Auto und blieb schließlich auf einem Fahrradständer vor dem Walle-Center an der Waller Heerstraße liegen.
Einsatzkräften der Schutzpolizei war der 27-Jährige aufgefallen, als er verbotener Weise mit seinem Mercedes von der Bürgermeister-Smidt-Straße aus nach links über die höhergelegenen Gleise der Straßenbahn in die Falkenstraße abbog. Dabei behinderte er eine Tram. Die Streifenwagenbesatzung folgte dem Coupé und forderte den Fahrer zum Halten auf. Der ließ sich nicht beirren und setzte seine Fahrt fort. Dabei brachte er mehrfach andere Autofahrer in Bedrängnis. Auch der Zusammenstoß mit einem parkenden VW Passat stoppte ihn nicht. Trotz beschädigter Vorderachse.Probenheld.com Erst in der Waller Heerstraße geriet das Mercedes-Coupé völlig außer Kontrolle und der 27-jährige Fahrer kollidierte mit einem Fahrradständer vor dem Walle-Center. Dabei begrub es ein dort stehendes Fahrrad unter sich. Am Fahrrad und am Mercedes entstand Totalschaden. Bei der Überprüfung des Unfallfahrers stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besaß. Gegen ihn wird jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
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Die Polizei Bremen sucht Zeugen nach der Vergewaltigung einer jungen Frau in Hemelingen an der Arberger Heerstraße am Himmelfahrtstag. Die 23-Jährige lernte auf einer Veranstaltung in einem Vergnügungslokal einen Mann kennen, der sie später sexuell missbrauchte.
In der letzten Woche Donnerstag, am Himmelfahrtstag, lernte die 23-jährige Frau auf der Veranstaltung eines Vergnügungslokals in Bremen-Arbergen einen Mann kennen. Als er ihr eindeutige Angebote machte, lehnte sie entschieden ab. Etwas später verließ sie die Gaststätte. Auf dem Weg nach Hause wurde die 23-Jährige von dem Täter verfolgt, abgefangen und in einem nahegelegenen Hinterhof vergewaltigt.
Der Vergewaltiger wird so beschrieben: männlich, 21 - 24 Jahre alt, ca. 175 - 178 cm groß, schlank, durchtrainiert, bartlos, Brille mit schmalen Gläsern. Er war mit einer schwarzen Blousonjacke unbekannter Marke, dunklen Jeans und einem Shirt der Marke "Dolce & Gabbana" bekleidet.Probenheld.com
Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise auf diesen Mann geben? Wer hat am Vatertag in der Arberger Heerstraße zwischen 20.00 und 21.00 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht? Die Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888.
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Am Mittwochmorgen kam es zu einem schweren Unfall auf der Julius-Brecht-Allee in Höhe der Eislebener Straße. Ein Arbeiter, der Reinigungsarbeiten im Gleisbett der Straßenbahn vornahm, wurde von einer Bahn angefahren und schwer verletzt. Probenheld.com
Drei Arbeiter der BSAG waren an diesem Morgen damit beschäftigt das Gleisbett von Unrat zu reinigen. Ein Posten sicherte die Reinigungsstelle ab. Eine stadtauswärts fahrende Bahn erfasste trotz Notbremsung einen 28-jähriger Arbeiter und schleifte ihn mehrere Meter weit mit. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Bremer Klinik eingeliefert. Der 48-jährige Straßenbahnfahrer stand unter Schock und musste ebenfalls ins Krankenhaus.
Während der Unfallaufnahme musste die Julius-Brecht-Allee voll gesperrt werden. Gegen 11.00 Uhr hoben die Einsatzkräfte die Maßnahmen auf.
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Gestern Abend endete ein Einsatz der Bremer Polizei in der Östlichen Vorstadt wegen einer angeblichen Schlägerei mit dem Fund einer größeren Menge Rauschgift. Den Einsatzkräften war bei der Kontaktaufnahme mit den Lärmverursachern starker Geruch von Cannabis aufgefallen und durchsuchten darauf die Wohnungen zweier Verdächtiger. Probenheld.com
Die Polizisten wurden gestern Abend alarmiert, weil aus der Wohnung eines Mietshauses in der Hildesheimer Straße Lärm wie von einer Schlägerei dringen sollte. Als den Einsatzkräften die Türen von zwei nebeneinander liegenden Wohnungen geöffnet wurden, drang sowohl aus der einen als auch aus der Nachbarwohnung starker Geruch von Cannabis. Die Bewohner, eine 28-jährige Bremerin und ein 38-jähriger Bremer, stritten ab, Rauschgift zu besitzen. Eine Durchsuchung der Räumlichkeiten, bei der die Polizisten auch einen Spürhund einsetzten, förderte dann eine größere Menge Betäubungsmittel zu Tage. Unter anderem 3 Kilogramm Cannabiskraut und 200 Gramm eines Pulvers, von dem die Polizei annimmt, dass es sich um Kokain handelt.
Beide Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
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Die gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeien Bremen und Oldenburg (GEBO) konnte einen weiteren Erfolg im Kampf gegen falsche Polizisten verbuchen. Mit Hilfe von Bremer Zielfahndern wurde in Griechenland ein Hintermann verhaftet und in die Hansestadt ausgeliefert. Probenheld.com
Der 27-jährige aus Bremen stammende Türke wurde durch die Behörden in Griechenland festgenommen. Ende April wurde der Mann nach Deutschland überstellt und einem Haftrichter in Bremen vorgeführt. Dieser ordnete vor wenigen Tagen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen die Untersuchungshaft an.
Dem dringend Tatverdächtigen wird vorgeworfen, unter Verwendung verschleierter Rufnummern, bundesweit ältere Menschen mit dem Ziel angerufen zu haben, sie um ihre Ersparnisse zu bringen. Hierbei rief der 28-Jährige (sogenannte "Mediator") aus einem Callcenter aus der Türkei an. Er und weitere noch nicht identifizierte Tatbeteiligte gaben sich dabei als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus. Durch eine geschickte Gesprächsführung und das Aufbauen einer oftmals mehrtätig andauernden Legende sahen sich die Angerufenen zur Herausgabe ihrer Ersparnisse, Wertgegenstände oder des Bankguthabens veranlasst.
Die Täter gaben am Telefon beispielsweise vor, Hinweise auf einen geplanten Einbruch zu haben und behaupteten, dass das Geld und die Wertsachen der Opfer nicht mehr sicher seien. Hierfür würde nun ein Polizist in Zivil vorbeikommen, um das gesamte Geld oder sämtliche Wertsachen in Sicherheit zu bringen.
In anderen Fällen wurde behauptet, dass Bankmitarbeiter mit den angeblichen Einbrechern unter einer Decke stecken bzw. korrupt seien. Die Angerufenen wurden schließlich angewiesen ihr gesamte
s Vermögen von der Bank abzuheben und nach Hause holen. Im weiteren Verlauf wurde das Geld an einen Unbekannten, der sich als Polizist ausgab, übergeben.
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Bremen/Oldenburg ermittelt seit 2009 im Bereich der mittleren und schweren Kriminalität, wenn Täter- oder Tatortbezüge zum Stadtgebiet Bremen und den angrenzenden Polizeiinspektionen des Landes Niedersachsen vorliegen. Die Ermittlungsgruppe setzt sich sowohl aus Polizisten des Landeskriminalamtes Bremen als auch aus der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg zusammen.
Bitte beachten Sie:
Die Polizei fragt Sie am Telefon nicht nach Ihren Sicherheitsvorkehrungen am Haus oder nach Ihren Bankdaten oder Wertsachen aus. Auch schicken wir Ihnen keine Falschgeldprüfer ins Haus.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, egal wer Anrufer ist, vertrauen sie nicht einer auf dem Display ihres Telefons angezeigten Rufnummer. Es gibt Möglichkeiten, diese zu manipulieren. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie die Polizei selbst zurück.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Auf keinen Fall den Familienschmuck und große Bargeldbeträge zuhause lagern, auch wenn sie vermeintlich noch so gut versteckt sind. Sichere Unterbringung in einem Bankschließfach ist ratsam.
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Am Montag, den 30. April 2018 kam es gegen 13.00 Uhr zu einem Raubüberfall auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Mahndorfer Heerstraße. Flüchtig sind mehrere unbekannte Männer in einem dunklen Kombi.
Eine 32-jährige Angestellte eines Baumarktes wollte mit ihrem Wagen den Parkplatz des Marktes verlassen, als plötzlich ein Mann Reizgas ins Auto sprühte. Der Räuber griff sich die Handtasche der Frau. Er flüchtete anschließend in einem dunkelblauen, mit mehreren Personen besetzten Kombi, der in Richtung Mahndorf davonfuhr. Die 32-Jährige erlitt leichte Augenverletzungen.
Die Polizei fragt: Wer hat am Montag, den 30. April 2018 gegen 13.00 Uhr auf dem Parkplatz des Baumarktes in der Mahndorfer Heerstraße oder in dessen Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf Täter oder dem benutzten Fahrzeug geben?
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362 3888.
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Nach umfangreichen Ermittlungen gingen am Abend des 7. Mai 2018 und im weiteren Verlauf des 8. Mai 2018 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg ein Großaufgebot von rund 800 Beamten der Bundespolizei gegen eine Schleuserbande vor. Zahlreiche Spezialkräfte unterstützten die Ermittler. Gemeinsam vollstreckten sie 21 Durchsuchungsbeschlüsse, nahmen drei Hauptbeschuldigte vorläufig fest und entdeckten zahlreiche illegale Migranten. Die Ermittlungen weisen auch Bezüge in die sog. Reichsbürgerszene in Sachsen-Anhalt auf.
Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle führt seit Oktober 2017 das Strafverfahren gegen ein aus mindestens acht Personen bestehendes Schleusernetzwerk wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern. Die aus Deutschland, Russland und der Ukraine stammenden Täter stehen im Verdacht, für unerlaubt eingereiste moldauische Staatsangehörige den Aufenthalt und auch die unselbständige (illegale) Arbeitsaufnahme unter anderem im Wachschutzgewerbe organisiert zu haben.
Bereits am Abend des 7. Mai 2018 begann die Bundespolizei mit ihren Einsatzmaßnahmen gegen Wohnungen und Geschäftsräume der Hauptbeschuldigten in Hamburg und Sachsen-Anhalt. Der Einsatz setzte sich am frühen Morgen des 8. Mai 2018 mit Durchsuchungsmaßnahmen in Hamburg und Bremen gegen Quartiere der illegal aufhältigen Personen fort. Es wurden insgesamt 21 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt (16 x Hamburg, 1 x Bremen, 1 x Niedersachsen, 3 x Sachsen-Anhalt) und drei Haupttäter in der Hansestadt Hamburg vorläufig festgenommen (deutsch - 30 Jahre; deutsch - 39 Jahre; russisch - 43 Jahre). Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft die Stellung von Haftanträgen für diesen Personenkreis.
Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel und einen mittleren fünfstelligen Betrag an Bargeld und Gold sicher. Bei dem Beweismaterial handelt es sich unter anderem um ge- bzw. verfälschte Ausweisdokumente, Handys, Laptops, Tablets, umfangreiche Datenträger und Unterlagen. Ebenfalls konnten geringe Mengen verbotener Betäubungsmittel, verbotene Gegenstände in Form eines Schlagrings und Elektroschockers sowie scharfe Munition (Patronen 9mm) festgestellt werden.
Aufgrund vorliegender Erkenntnisse zur Gewaltbereitschaft und Bewaffnung einzelner Personen kamen an mehreren Objekten auch Spezialkräfte der Bundespolizei zum Einsatz. Die Ermittlungen richten sich in Sachsen-Anhalt auch gegen Personen, welche offenkundig in der örtlichen Reichbürgerszene verankert sind.
In Hamburg und Bremen durchsuchten die Bundespolizisten im Rahmen der Einsatzmaßnahmen auch mehrere Häuser, die als Wohn- bzw. Schlafplätze für die eingeschleusten Moldauer dienten. Dabei konnten bislang insgesamt 49 Personen angetroffen werden, von denen mindestens 35 illegal in Deutschland aufhältig sind (überwiegend moldauische Staatsangehörige). In diesem Zusammenhang laufen momentan die Abstimmungen mit den zuständigen Ausländerbehörden, um aufenthaltsbeendende Maßnahmen einzuleiten.
Festgestellte Schleusungen von Angehörigen des oben genannten Personenkreises auf der A4 und A17 bildeten den Ausgangspunkt der Ermittlungen. Die illegal aufhältigen und beschäftigten Migranten waren zumeist mit totalgefälschten rumänischen Personalausweisen ausgestattet. Ob diese Urkundenfälschungen auch auf das Konto der Tätergruppierung gehen, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.
Gemeinsam mit der Bundespolizei kam auch die Steuerfahndung das Landes Sachsen-Anhalt in eigener Zuständigkeit wegen diverser Steuerdelikte mit hohen Schäden für unseren Sozialstaat an mehreren Objekten gegen das Täternetzwerk zum Einsatz.
Der Präsident der zuständigen Bundespolizeidirektion Pirna, Jörg Baumbach zu dem heutigen Erfolg:
"Schleusung, Urkundenfälschung und illegale Beschäftigung bilden zunehmend eine Einheit. Mit unseren heutigen Maßnahmen ist es uns erneut gelungen, das organisierte Phänomen der irregulären Migration in unser Land in den Fokus zu rücken. So konnten wir eine vielversprechende Grundlage für Folgeermittlungen gegen das Täternetzwerk schaffen. Die enge Taktung unserer Schläge gegen organisierte Schleusernetzwerke ist ein klares Zeichen, dass wir nicht nachlassen werden."
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Am gestrigen Abend wurde ein 70-jähriger Mann nach dem Verlassen eines Lokals so heftig niedergeschlagen, dass er schwere Kopfverletzungen erlitt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der 70-Jährige zwischen 21.15 und 21.30 Uhr ein Lokal in der Bahnhofstraße. Es befindet sich in dem Teilstück zwischen Breitenweg und Herdentorsteinweg. An der Ecke Bahnhofstraße/Herdentorsteinweg schlug ihn ein unbekannter Mann zu Boden. Der Rentner musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Der Schläger flüchtete im Anschluss an die Tat durch die Bahnhofstraße. Er wird als schlank beschrieben und war dunkel bekleidet.
Die Polizei Bremen sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Hinweise zur Tat und zum Täter geben. Sie nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen.
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Eine verdächtige Person löste am Donnerstagvormittag einen größeren Polizeieinsatz in einem Einkaufszentrum in Huchting aus. Der Verdächtige konnte von Einsatzkräften überwältigt und festgenommen werden.
Eine Mitarbeiterin eines Supermarktes im dortigen Einkaufs-Center alarmierte die Polizei am Vormittag. Ein verdächtiger Mann mit Rucksack hatte gedroht, eine Bombe im Markt hochgehen zu lassen. Der Mann flüchtete anschließend. Dabei ließ er seinen Rucksack im Markt zurück. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen nach kurzer Flucht festnehmen. Bombenentschärfer der Polizei und Sprengstoffhunde der Bundespolizei wurden alarmiert und überprüften  den verdächtigen Gegenstand. Der Markt wurde von der Polizei geräumt, der Ort umfangreich abgesperrt.
Die Zufahrtsstraßen zum Einkaufsmarkt wurden ebenfalls weiträumig gesperrt.

Von dem verdächtigen Rucksack, der von einem Mann im Supermarkt in Huchting zurückgelassen wurde, ging zu keiner Zeit eine Gefahr aus. Entgegen der Behauptungen des Tatverdächtigen befanden sich kein Sprengstoff oder sonstige gefährlichen Gegenstände in dem Rucksack
Die Absperrungen sind aufgehoben, der Großeinsatz der Polizei ist beendet. Die Ermittlungen zu dem Tatverdächtigen dauern an.
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Bundespolizisten haben einen 24-jährigen Mann gegen seinen Widerstand zweimal hintereinander im Bremer Hauptbahnhof festnehmen müssen. Er hatte lautstark Reisende und Bundespolizisten belästigt. Dann soll gedroht haben, "einen Laden auseinanderzunehmen".
Der Deutsche erhielt zunächst nur einen Patzverweis für den Bremer Hauptbahnhof, weswegen er die Bundespolizisten mit übelsten Schimpfworten beleidigte. So wurde er zur Personalienfeststellung mit auf die Wache genommen. Danach wollte er die Wache nicht verlassen, beleidigte die Beamten weiter und trat auch von außen gegen die Tür.
In einem Zeitungsgeschäft randalierte er erneut, schlug auf einen Zeitungsstapel und verängstigte das Personal. Schließlich fand er sich in Handschellen auf dem Boden wieder. Der Atemalkoholwert betrug 1,67 Promille.
Im Gewahrsamsraum trat er "ausdauernd" gegen die Zellentür. Nach dem Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung dauern an. Er wurde erneut entlassen.
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Ein Hochzeitskonvoi bremste am Samstagnachmittag auf der A1 den Verkehr aus. Nach Zeugenaussagen "besetzten" drei Autos die Fahrstreifen der Autobahn und reduzierten die Geschwindigkeit. Vor diesen drei Fahrzeugen pendelte ein Wagen in Schlangenlinien auf allen drei Fahrstreifen hin und her. Kurz darauf wurde der Konvoi von Polizeikräften gestoppt.
Ein Anrufer hatte dem Notruf der Bremer Polizei geschildert, wie ein mit Fahnen geschmückter und mit eingeschalteten Warnblinklichtern fahrender Autokonvoi auf der A1 in Richtung Osnabrück unterwegs war. Vor dem Konvoi fuhren drei Fahrzeuge darunter ein dunkelblauer BMW und "besetzten" alle drei Fahrstreifen. Sie bremsten den nachfolgenden Verkehr aus, so der Zeuge. Vor diesen Pkw soll ein schwarzer Mercedes der C-Klasse in Schlangenlinien über alle Fahrstreifen hin und her gependelt sein. Die Fahrzeuge konnten kurz darauf von Einsatzkräften in der Kattenturmer Heerstraße angehalten werden. Die Fahrer wurden überprüft und ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die am Samstagnachmittag auf dem Bremer Teilstück der A1 unterwegs waren. Die Verkehrsbereitschaft der Bremer Polizei nimmt unter der Telefonnummer 0421 362 14850 Zeugenhinweise entgegen.
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Zollfahnder haben am 26.04.2018 einen 38-jährigen Mann in Bremen, bei dem Versuch zwei Waffen und 500 Schuss Munition zu kaufen, festgenommen. Das Kaufgeschäft war zuvor im Darknet arrangiert worden, allerdings geriet der Kaufinteressent an Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main. Bei der vereinbarten Übergabe erfolgte der Zugriff durch eine Spezialeinheit des Zolls. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellten die Ermittler fünf Deko-Waffen sowie im Kleiderspint am Arbeitsplatz eine Pistole P 8 und 25 Schuss Munition sicher. Zudem sorgte der Fund einer vermeintlich scharfen Handgranate zur Evakuierung des Wohnhauses. Der herbeigerufene Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass die Handgranate unbrauchbar gemacht worden war. Dies war allerdings nur für die Fachleute erkennbar.
Die am Arbeitsplatz sichergestellte Pistole durfte der Sportschütze zwar legal besitzen, aber nicht in dieser Form aufbewahren. Die Deko-Waffen, vier Pistolen und eine Schrotflinte, waren nicht den Vorschriften entsprechend zurückgebaut, weshalb nun Gutachten eingeholt werden müssen. Der 38-Jährige bewahrte in seiner Wohnung außerdem sechs legale Schusswaffen und mehrere Tausend Schuss Munition auf. Diese wurden von der zuständigen Waffenbehörde konfisziert.
Der Tatverdächtige wurde nach den Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Das Ermittlungsverfahren unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bremen wurde im März 2018 eingeleitet.
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