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Juni 2015


Bundespolizisten haben einen 46-jährigen Ladendieb festgenommen. Der Mann hat am Montagabend in einem Supermarkt am Bremer Hauptbahnhof erfolglos versucht, 48 Dosen Energy-Drinks zu stehlen. Der Mitarbeiter eines benachbarten Marktes sah, wie er die angeblich "flügelverleihenden Getränke" in einer Tasche deponierte. So kamen die Schutzmänner im wahrsten Sinne des Wortes sofort um die Ecke - der Eingang zum Markt befindet sich neben ihrer Wache.
Wegen des sekundenschnellen Zugriffs konnte der Dieb keine Dose mehr trinken und blieb am Boden; sein Abflug wurde gestoppt: Strafanzeige.


Am Montag wurde bei Bauarbeiten in Hemelingen im Gewerbepark an der Europaallee eine englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Sprengmeister der Polizei Bremen wird die Bombe heute Mittag um 12:45 Uhr sprengen. Die Bombe mit Langzeitzünder kann wegen einer Ausbausperre nicht entschärft werden, sondern muss gesprengt werden.
Aus diesem Grunde werden im Bereich des Gewerbegebietes Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt. Mitarbeiter der dortigen Firmen müssen diesen Bereich verlassen. Ab etwa 12.15 Uhr wird der Bahnverkehr für die Bahnstrecke Bremen-Rotenburg voll gesperrt. Die Autobahn 1 (A1) liegt im 750-Meter Sicherheitsradius und wird um 12.30 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Auch der Busverkehr, hier die Linie 42, ist ab 12:30 betroffen. Im Sicherheitsradius von 750 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten angebracht, der Aufenthalt ist nur in festen, gemauerten Bauwerken gestattet. Gegen 13 Uhr sollten die Sprengungsmaßnahmen beendet sein.


Am Sonntagmorgen verursachte ein Autofahrer im Stadtteil Walle einen Verkehrsunfall, nachdem er sich zuvor einer Verkehrskontrolle entzogen hatte. Er flüchtete zunächst vom Unfallort, stellte sich jedoch später bei der Polizei.
Ein 30 Jahre alter Mann sollte im Rahmen einer stationären Verkehrskontrolle angehalten werden. Er missachtete Haltzeichen eines Polizisten und berührte ihn bei seiner Flucht mit dem Auto leicht an der Hand. Der Polizist blieb unverletzt. Ein Streifenwagen nahm sofort die Verfolgung auf, verlor den mit überhöhter Geschwindigkeit flüchtenden Fahrer dabei aber teilweise aus den Augen. Im Bereich Steffensweg kollidierte der Flüchtige mit seinem Mercedes (B-Klasse) mit dem Wagen (A-Klasse) einer entgegenkommenden 53-jährigen. Diese wurde dabei leicht verletzt. Der Fahrer entfernte sich vom Unfallort und setzte seine Fahrt weiter fort. Die Streifenwagenbesatzung brach die Verfolgung ab und kümmerte sich um die verletzte Frau. Etwa 150 Meter weiter wurde wenig später das stark beschädigte Fluchtauto verlassen aufgefunden. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich der Fahrzeugführer noch am Vormittag bei einer Polizeiwache. Er muss sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten verantworten. Der Führerschein des Franzosen wurde daher sichergestellt und durch die Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4000.- Euro angeordnet.


Am Sonntagmorgen erbeutete ein Dieb in der Bremer Altstadt das Smartphone einer 23 Jahre alten Diskobesucherin. Das Handy konnte geortet werden, die Polizei nahm einen Tatverdächtigen vorläufig fest.
Die Bremerin war am frühen Morgen auf dem Nachhauseweg, als sie Am Wall von einem jungen Mann kurz in ein Gespräch verwickelt wurde. Wenig später bemerkte sie den Diebstahl ihres iPhones. Die 23-Jährige alarmierte die Polizei, nachdem sie ihr Handy mittels einer Sicherheitssoftware noch in Tatortnähe in einer Straßenbahn geortet hatte. Polizeibeamte hielten daraufhin die betreffende Bahn der Linie 10 an der Haltestelle "Hansestraße" an und teilten den Fahrgästen den Grund des Einschreitens mit. Der Standort des gesuchten Telefons verlagerte sich währenddessen plötzlich von der Bahn weg. Polizisten konnten daraufhin eine verdächtige Person stellen. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung des Gestellten drei Handys, darunter in seiner Unterhose das gestohlene iPhone der 23-Jährigen. Der 19-Jährige bestritt den Handydiebstahl, das Telefon hatte er angeblich am Bahnhof gefunden. Er wurde vorläufig festgenommen. Das iPhone konnte nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wieder an die rechtmäßige Besitzerin ausgehändigt werden.
Die Polizei rät Mobiltelefonbesitzern, einen Handypass mit allen wichtigen Daten anzulegen. Wichtig sind auch eine Zugangssperre und die Installierung einer Sicherheitssoftware. Wurde ein Schutzprogramm angewendet, kann das Gerät mit einer Suchmaschine geortet werden. Es ist sogar möglich, die Kamera zu aktivieren. Weitere Informationen und Anleitungen dazu unter www.polizei.bremen.de.

Ein 39 Jahre alter Autofahrer krachte Sonntagabend auf der A1 mit seinem Auto in die Leitplanken und flüchtete. Die Polizei schnappte den Betrunkenen. Einen Führerschein hatte er übrigens nicht. Der 39-Jährige befuhr vom Zubringer Hemelingen aus kommend, die A 1 in Richtung Osnabrück. Er kam von der Fahrbahn ab, fuhr rechts in die Schutzplanken, schleuderte weiter über die Fahrspuren und prallte erneut gegen die Begrenzung. Trotz des nicht unerheblichen Schadens setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Kurz vor der Anschlussstelle Arsten stoppte der 39-Jährige, was sein Beifahrer ausnutzte, indem er ausstieg und über Feld und Wiesen davon lief. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete alles und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte entdeckten das beschädigte Auto in der Nähe seiner Anschrift auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Steinsetzer Straße. Es wurde sichergestellt. Der 39-Jährige wurde in seiner Wohnung angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Der Mann war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.


Nach einer Auseinandersetzung unter mehreren Beteiligten im Bremer Stadtteil Vegesack, wurde ein 20 Jahre alter Mann von einem Auto erfasst. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Gegen 00.30 Uhr wurde der Polizei eine größere Schlägerei mit etwa 30 Personen auf dem Vegesacker Bahnhofsplatz gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die meisten Beteiligten bereits geflüchtet. Auf dem Boden lag ein verletzter 20 Jahre alter Mann. Laut Zeugenaussagen wurde dieser gezielt von einem schwarzen BMW angefahren. Der Fahrer raste anschließend davon. Der 20-Jährige erlitt diverse Schürfwunden und wurde von einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht, wo er sich wenig später selbst wieder entließ. Nach dem Fahrer des schwarzen BMW wird aktuell gefahndet, er ist der Polizei bekannt.
Während der Sachverhaltsaufnahme fuhr ein Autofahrer mit seinem silbernen BMW gezielt auf die Polizisten zu, bremste kurz vorher ab und fuhr davon. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 20-Jährigen und seinen 24 Jahre alten Beifahrer stellen und vorläufig festnehmen. Gegen den Fahrer wird wegen eines Gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr ermittelt.
Erste Erkenntnisse ergaben, dass der Anlass der Schlägerei vermutlich der Streit um eine Frau gewesen sein soll. Weitere Vernehmungen und Spurenauswertungen folgen, die Ermittlungen dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.


Im Bremer Stadtteil Vahr wurde am Samstag eine 46 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Polizei nahm den 22-jährigen Sohn fest.
Nachdem Kollegen der 46-Jährigen sich Sorgen machten, da die Frau nicht bei der Arbeit erschien, öffnete die Polizei Samstagmittag ihre Wohnung und fand sie leblos im Badezimmer auf. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Weitere Spuren und Ermittlungen führten zum 22 Jahre alten Sohn. Er konnte am Sonnabendnachmittag in der Nähe seiner Wohnung durch Spezialeinsatzkräfte der Bremer Polizei festgenommen werden.
Der 22-Jährige ist offenbar psychisch krank und wurde vorläufig in ein Klinikum eingewiesen. Die Ermittlungen dauern an.

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG des TuS Komet Arsten und der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen:

Bis zu 70 Jugendliche aus der Erstaufnahmeeinrichtung Steinsetzerstraße können bis zum Abschluss der geplanten Sanierungsarbeiten in der Tennishalle des TuS Komet Arsten e.V. untergebracht werden. Darauf haben sich Sozialsenatorin Anja Stahmann und der Vorstand des Vereins abschließend verständigt. Der Verein vermietet die Halle bis zum Ende der Sommerferien 2015 an die Behörde. Dies ist möglich, weil Mitglieder und Gäste im Sommer vornehmlich die sechs Außenplätze des Vereins nutzen. Der Umzug soll bereits Anfang Juli stattfinden.
Der Vereinsvorstand hat sich im Vorfeld sehr intensiv mit der Bereitstellung der Halle auseinandergesetzt. "Dabei galt es, jede Menge Ängste und Sorgen der Mitglieder, aber auch technische Fragen zu berücksichtigen", sagte Vereinspräsident Andreas Vroom. "Der Wille zur Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl mit den 15 bis 18 Jahre alten Flüchtlingen hat bei der Meinungsbildung aber letztlich die entscheidende Rolle gespielt."
Die Zugänge zur Tennishalle und der Bereich für den Vereinssportbetrieb werden getrennt. Eine ausreichende Zahl an Sanitäranlagen wird separat aufgestellt. Zum Duschen werden die Umkleideräume der Dreifeldhalle temporär zur Verfügung gestellt. Außerdem wird eine Betreuung der jungen Menschen durch Fachpädagogen mit erforderlichen Sprachkenntnissen zugesichert. Alle Beteiligten wünschen sich ein gutes Gelingen.
"Mit der Räumung der Erstaufnahme für junge Flüchtlinge ist die Unterbringung jetzt eine Herkulesaufgabe", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen. "Gleichzeitig müssen wir viermal so viele junge Leute unterbringen wie noch im Jahr 2014. Ich bin den Sportlerinnen und Sportlern daher ausgesprochen dankbar, dass sie sich für eine gewisse Zeit einschränken, damit Bremen den jungen Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf bieten kann."
Dabei leiste der Sport bereits heute eine wichtige Aufgabe bei der Integration von Flüchtlingen: "Die Sprache des Sports ist universell. Hier gelingt die Aufnahme in die Gesellschaft noch bevor der erste Deutschkurs Früchte trägt", sagte die Senatorin und fügte hinzu: "Diese herausragende sozialpolitische Bedeutung des Sportes wird manchmal nicht hinreichend gesehen."







Nach dem Großbrand im Modehaus Harms Am Wall und den in der Folge notwendigen Ermittlungen und Bestandsaufnahmen können in Kürze die Sicherungsmaßnahmen an dem beschädigten Gebäude beginnen. Die vom Eigentümer beauftragte Firma hat der Verkehrsbehörde eine notwendige Dauer für die Sicherungsmaßnahmen von ca. sechs Wochen angekündigt. Nach Ansicht der Baubehörde ist diese Einschätzung realistisch, wenn keine weiteren Probleme vor allem beim Handabriss des Dachgeschosses auftreten.
Für die Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen wird die vor dem Gebäude vorhandene Absperrung bis zur gegenüber liegenden Baumreihe erweitert. Der gegenläufige Radweg und der Gehweg bleiben für Fußgänger und Radfahrer weiter benutzbar. Auch an den aktuell bereits eingerichteten Verkehrsführungen ändert sich bis auf weiteres nichts. So bleibt der Wall für z.B. Lieferverkehre bis zur Baustelle von beiden Seiten weiterhin anfahrbar. Auch an der Erreichbarkeit der Einrichtungen im näheren Umfeld ändert sich durch die bevorstehenden Arbeiten nichts.

Mit einer Reihe von Sofortmaßnahmen soll die nach dem Großbrand Am Wall eingetretene schwierige Lage für die Kaufleute vor Ort verbessert werden. Darauf haben sich der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit der Wallwerbegemeinschaft verständigt. "Wir wollen die Zukunft des Walls sichern helfen", so der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner. "Angesichts der Brandruine und der eingeschränkten Durchgängigkeit des Walls werden die nächsten Monate für die Kaufleute am Wall eine schwierige Zeit werden. Wir brauchen hier aber zur Bewältigung der aktuellen Situation und für die künftige Entwicklung eine stabile Einzelhandelssituation."
Die von der CityInitative in Absprache mit der Wall-Werbegemeinschaft entwickelten Maßnahmen sehen vor, die Eingangssituation zum Wall mit Bannern, Stelen, Eingangsschildern und Lichtobjekten zu verbessern. Vorgesehen sind für die nächsten Monate auch Leitsysteme, die auf den Wegen angebracht werden, Pflanzkästen die Einrichtung eines kostenfreien WLAN-Netzes und Liegestühle für die Wallanlagen. Am 13. September soll das Wall-Fest mit verkaufsoffenem Sonntag nachgeholt werden. Finanziert wird die Summe von rund 80.000 Euro aus dem Einzelhandelsetat des Senators für Wirtschaft.
Bausenator Dr. Joachim Lohse sagte zu, dass seine Behörden mit einem unbürokratischen Verfahren dafür sorgen werden, dass die erforderlichen Genehmigungen des Sofortprogramms zügig umgesetzt werden können. Lohse: "Das Amt für Straßen und Verkehr sowie die Stadtentwickler haben an den Sitzungen für die Sofortmaßnahmen teilgenommen. Bestehende Probleme wurden dort direkt ausgeräumt. Einer kurzfristigen Umsetzung steht nichts im Wege."
Lohse und Günthner hoben hervor, dass das Sofortprogramm nur ein erster Schritt auf dem Weg sei, den Wall dauerhaft zu stärken. Die Alternativen für die verkehrliche Erschließung würden jetzt geprüft und für eine bessere öffentliche Nutzung der Wallanlagen ein Dialogprozess eingeleitet. Wichtig sei eine offene Debatte ohne Vorfestlegungen oder Tabus. Zugleich appellierten die Senatoren an die zuständigen Stellen, schnellstmöglich die Voraussetzungen für den Abriss und die Neuplanung des Gebäudes zu schaffen.


Zwei Einbrecher knackten Donnerstagabend in der Bremer Innenstadt ein Wohnmobil und flüchteten zu Fuß. Ein Zeuge rannte hinterher, die Polizei auch, Festnahme. Die 26 und 27 Jahre alten Männer drangen gegen 20 Uhr in ein am Breitenweg geparktes Campingfahrzeug ein und durchwühlten den Innenraum nach Wertsachen. Ein 21-jähriger Passant beobachtete die Einbrecher, heftete sich an ihre Fersen und rief von unterwegs die Polizei an. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und ließen sich vom Anrufer die Verdächtigen zeigen. Nach einem kurzen Sprint wurden beide Männer fixiert. Der 27 Jahre alte Verdächtige versuchte fortdauernd die Polizisten zu bespucken, ihm musste daher eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Die beiden aus Algerien stammenden Männer wurden vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern an. Ein Lob der Polizei an den Zeugen: Er hat mit der Verfolgung der Einbrecher richtig gehandelt. Agieren, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen und anschließend als Zeuge zur Verfügung stehen, sind Grundpfeiler der Zivilcourage.


Bei Schweißarbeiten an einem Wohnmobil am Donnerstagabend in Walle geriet das Fahrzeug in Brand. Verletzt wurde niemand. Ein 46 Jahre alter Mann führte auf einem Parkplatz an der Auguststraße Schweißarbeiten an einem Wohnmobil aus. Dabei geriet das Heck plötzlich in Brand. Der 46-Jährige versuchte vergeblich, das Feuer selbst mit Wasser zu löschen. Das Wohnmobil brannte komplett aus. Ein daneben stehender VW Passat und ein Holzzaun eines Nachbargrundstückes fingen ebenfalls Feuer und wurden leicht beschädigt. Die Feuerwehr traf zeitglich mit der Polizei ein und begann umgehend mit den Löscharbeiten. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Am vergangenen Wochenende stiegen Einbrecher über ein Kellerfenster in ein Wohnhaus in Borgfeld und entwendeten eine wertvolle Münzsammlung, Taschenuhren und Schmuckstücke (wir berichteten, Nr. 0372). Die Polizei konnte nun in Zusammenarbeit mit der Polizei in Niedersachsen zwei Tatverdächtige ermitteln. Ein Teil der Beute wurde bei Wohnungsdurchsuchungen gefunden und beschlagnahmt. Ermittler aus Niedersachsen und Bremen kamen den 29 und 30 Jahre alten Einbrechern Anfang der Woche auf die Spur. Das Duo war bereits polizeilich in Osterholz und Umgebung wegen ähnlich gelagerter Taten aufgefallen. In Zusammenarbeit mit der Polizei Osterholz konnte weiter ermittelt werden, dass es Übereinstimmungen mit der Tat in Bremen-Borgfeld gab. Über die Staatsanwaltschaft Bremen wurden zügig Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt. Bei der gestrigen Durchsuchung zweier Wohnungen in Niedersachsen konnte umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt werden, darunter auch Diebesgut aus Borgfeld wie Münzen, Armbanduhren und Goldschmuck. Die Besitzer konnten ihr Eigentum zweifelsfrei identifizieren. Die Ermittlungen dauern weiter an. Die Polizei warnt weiterhin vor dem Ankauf von Münzen, Schmuck und Taschenuhren, deren Herkunft nicht bekannt ist. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.


Anwohner meldeten Feuerwehr und Polizei am Mittwoch kurz vor Mitternacht ein brennendes Auto in der Luzerner Straße im Stadtteil Osterholz. Der Opel Zafira stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits lichterloh in Flammen. Während der Löscharbeiten musste der Brandort weiträumig abgesperrt werden. Das Auto brannte komplett aus. Als der 60 Jahre alte Fahrzeughalter seinen ausgebrannten Wagen erblickte, erlitt er einen Schwächeanfall. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in der Luzerner Straße und angrenzenden Straßen gemacht? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.


Die Polizei Bremen führt dieses Jahr erstmalig einen Videowettbewerb für Jugendliche zum Präventionsthema Straßenraub durch. Der Einsendeschluss ist der 9. Juli 2015. Für die ersten drei Plätze wird ein Preisgeld von 300, 200 und 100 Euro vergeben.
Das Motto des Videowettbewerbs: "Schützen Sie sich vor Straßenraub!". Das Video sollte nicht länger als zwei Minuten dauern und zeigen, was man auf der Straße tun oder auch nicht tun sollte (z.B. Geld in der Öffentlichkeit zählen, Unbekannten das Handy zeigen). Die Gewinner des Wettbewerbs werden nach der Auswahl zur Preisverleihung in das Polizeipräsidium Bremen eingeladen. Neben den Preisgeldern erhalten sie dort eine kostenlose Führung.
Im Juli bietet die Polizei Bremen außerdem für Interessierte Vorträge zum Thema "Schützen Sie sich vor Straßenraub" an. Die Termine hierfür und alle weiteren Informationen zum Videowettbewerb erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon 362-19003 und auf unserer Internetseite www.polizei.bremen.de.

Eine 20-jährige Frau aus Bremen hat sich auf der Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof gemeldet: "Die
Polizei hätte bei einem Verwandten nach ihr gefragt" - nun wollte sie den Grund wissen. Sie hielt die Nachfrage der Polizei für eine Nebensächlichkeit und war noch fröhlich. Hinzu kam, dass sie kürzlich umgezogen ist. Die Bundespolizisten konnten ihr "helfen": Wegen fünffachen "Erschleichens von Leistungen" lag ein Strafbefehl über rund 480,- Euro vor - ersatzweise durch 45 Tage Freiheitsstrafe zu verbüßen. Die Strafverfahren mit entsprechender Behördenpost hatte die junge Frau nicht ernst genommen. Das Geld hatte sie ebenfalls nicht und wurde an die JVA Bremen überstellt.


Einsatzkräfte der Bremer Polizei nahmen in der Nacht zu Donnerstag einen 42 Jahre alten Intensivtäter fest. Der Mann steht im Verdacht, innerhalb kürzester Zeit mehrere Einbrüche begangen zu haben.
Ein aufmerksamer Anwohner meldete dem Lagezentrum Einbruchsgeräusche in der Straße Fedelhören. Jemand hatte versucht, mit einem Gullydeckel die Scheibe eines Friseursalons einzuwerfen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Verdächtige bereits geflüchtet. Die Ermittler entdeckten aber noch mehr Tatorte. In derselben Straße wurde in einem Geschäft das Oberlicht aus dem Rahmen herausgedrückt und das Büro durchwühlt. Bei einem benachbarten Bekleidungsladen wurde ein Fenster gewaltsam geöffnet. Wenig später wurden in einem Parkettgeschäft in der Eduard-Grunow-Straße und in einem Friseursalon in der Schwachhauser Heerstraße zwei weitere Einbrüche, bzw. Versuche gemeldet. Im Dobbenweg schlug die Alarmanlage einer Apotheke an, hier wurde versucht, die Eingangstür aufzudrücken. Der Apotheker sah noch einen Mann flüchten und beschrieb ihn den Einsatzkräften. Diese nahmen noch in Tatortnähe den 42-jährigen Intensivtäter fest. Bei seiner Durchsuchung wurden Teile der vermutlichen Beute aufgefunden. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe und der gesicherten Spuren, wird derzeit ermittelt, ob dem Mann alle sechs Einbrüche zuzuordnen sind. Eine Haftprüfung dauert an.


Gemeinsames Essen verbindet und hilft soziale, kulturelle und religiöse Barrieren zu überwinden

Flyer Brücken bauen
Am Montag 6. Juli 2015 findet von 14.30 Uhr bis 19 Uhr auf dem Bremer Bahnhofsplatz bereits zum dritten Mal ein "Offenes Essen für alle" statt. Im vergangenen Jahr haben ca. 400 Personen daran teilgenommen. Auf diese Weise werden Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen miteinander in Kontakt gebracht. Alle sind willkommen, sich mit an die Tische zu setzen, einander Hallo zu sagen und bei Kaffee, Kuchen, Suppe und Salat neue Leute kennenzulernen.
Die Aktion "Brücken bauen" wurde inspiriert von der internationalen Bewegung der "Community Dinners". Ziel ist es, in öffentlichen Räumen die Vielfalt der Gesellschaft zu feiern, das Wir-Gefühl zu stärken und Fremdartiges nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu erleben.
Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft von Senatorin Anja Stahmann statt und wird von verschiedenen Initiativen und Organisationen vorbereitet und getragen.
Das Essen wird vor Ort mit einem Team von Freiwilligen unter Anleitung des Bremer Kochs Jan-Philipp Iwersen (Küche 13) zubereitet.
Programm

  • 14.30 Uhr Eröffnung mit Senatorin Stahmann
  • 15 – 17 Uhr Kaffee und Kuchen
  • 15.30 - 17.30 Uhr Live-Musik
  • ab 15 Uhr Showkochen mit Jan-Philip Iwersen
  • ab 17:30 Uhr Warmes Essen
Moderation Michael Vondrasek
Veranstalter:

Kooperationspartner:

Ansprechpartner:
Thomas Wunderlich (Bremer Suppenengel)
info@suppenengel.de

Für junge Menschen ein besonderes Erlebnis: Die Sommerakademie in Bremen
Für junge Menschen ein besonderes Erlebnis: Die Sommerakademie in Bremen
Mit der Sommerakademie bieten die Universität Bremen und die Forschungseinrichtungen ein spannendes Programm für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannenden Fragen nachzugehen.
Eigene Forschungsaufträge, selbstständiges Experimentieren und interessante Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag machen die Sommerakademie für die jungen Menschen zu einem besonderen Erlebnis. Sie erleben den Forschungsalltag hautnah mit und können sich innerhalb der Wissenschaften orientieren. Teilnehmende und Lehrende sind von der gemeinsamen Arbeit begeistert.
In den Kursen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, medizinische Bildgebung, Medienpädagogik, Technomathematik, Sensortechnik, Quantenphysik und Umweltforschung gibt es noch freie Plätze.
Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 6. Juli 2015 bewerben. Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.sommerakademie.uni-bremen.de

Joachim Lohse, Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, appelliert an die Bremerinnen und Bremer, sich an einer Umfrage des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) zur Bahnlärmbelastung teilzunehmen.
Alle EU-Staaten erfassen momentan Lärmdaten für eine effektive Lärmaktionsplanung nach einer 2002 von der Europäischen Union beschlossenen Richtlinie zur Bekämpfung von Umgebungslärm an Bahnstrecken, die seit 2005 vom Bundestag in Gesetzesform umgesetzt wurde. Das in Deutschland zuständige Eisenbahn-Bundesamt versucht mit einer aktuell laufenden großen Online-Umfrage das Ausmaß der Lärmbelastungen an Schienenwegen außerhalb von Ballungsräumen zu ermitteln.
Noch bis 30. Juni 2015 können die Bürgerinnen und Bürger sich an der Befragung im Internet unter www.laermaktionsplanung-schiene.de beteiligen. Es gibt für sie die Möglichkeit sich zur persönlichen Lärmsituation zu äußern. Zudem kann man einzelne Orte angeben, an denen man sich durch Schienenlärm an Haupteisenbahnstrecken belästigt und gestört fühlt.
"Lärm in der Stadt ist zu einer großen Umweltbelastung geworden und kann die Betroffenen krank machen. Jede Datenerhebung von Lärmquellen kann hier wichtige Hinweise liefern, um die Belastung in Zukunft zu senken", sagte Senator Joachim Lohse und appelliert an die Bremerinnen und Bremer, sich an der Befragung zu beteiligen. "Gerade Bremen und Bremerhaven sind mit den Schienenstrecken von und zu den Häfen von Schienenlärm besonders betroffene Städte. Hier können die Bürgerinnen und Bürger wertvolle Daten liefern, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um lärmmindernde Maßnahmen zielführend umzusetzen", so Lohse weiter.

Die Polizei Bremen hat der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) am heutigen Tag (Mittwoch, 24. Juni 2015) mit einem sogenannten Anhörungsschreiben angekündigt, dass sie die polizeilichen Mehrkosten für das Risikospiel am 19. April 2015 zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV in Höhe von rund 425.718,11 Euro in Rechnung stellen wird.
Die Heranziehung der DFL erfolgt auf Grundlage des § 4 Abs. 4 Bremisches Gebühren- und Betragsgesetzes in Verbindung mit § 1 der allgemeinen Kostenverordnung für die innere Verwaltung. Hiernach wird bei einer gewinnorientierten Veranstaltung, an der voraussichtlich mehr als 5.000 Personen teilnehmen werden, eine Gebühr vom Veranstalter erhoben. Die entscheidende Voraussetzung ist jedoch der zusätzliche Einsatz von Polizeikräften im Umfeld des Veranstaltungsortes, wenn erfahrungsgemäß Gewalthandlungen zu erwarten sind.
Die Polizei Bremen rechnete für das Nordderby am 19. April mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der beiden Mannschaften und hat dies auch mit Schreiben vom 24. März des Jahres der DFL mitgeteilt. An dem Spieltag waren neben ca. 450 Polizeibeamtinnen und -beamten aus Bremen auch

Die Freie Hansestadt Bremen und der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN) haben einen Vertrag über eine erweiterte Nutzung des StadtTickets in Bremen abgeschlossen. Damit erhalten Inhaberinnen und Inhaber des StadtTickets ab dem 1. Juli dieses Jahres die Möglichkeit, alle in der Stadt Bremen (Tarifgebiet 1) verkehrenden Verkehrsunternehmen des VBN zu nutzen. Bislang galt das Ticket nur in Fahrzeugen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG).
Um die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, hatten die BSAG und Bremen vor rund fünf Jahren vereinbart, ein StadtTicket im ÖPNV der BSAG einzuführen. Dabei handelt es sich um ein personengebundenes und nicht übertragbares MonatsTicket für Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II, dem SGB XII sowie dem Asylbewerberleistungsgesetz mit Wohnsitz in Bremen.
Bestand diese Vereinbarung zunächst nur zwischen der Freien Hansestadt Bremen und der BSAG für deren Verkehre, so wird mit der jetzigen Vereinbarung der Geltungsbereich des StadtTickets zum 1. Juli 2015 auf alle VBN-Verkehrsmittel in der Stadt Bremen ausgeweitet.
Das Jobcenter Bremen gE oder das Amt für Soziale Dienste (Sozialzentrum) geben auf Antrag eine Kundenkarte für jeweils einen Kalendermonat aus. Der Preis des StadtTickets für Erwachsene beträgt unverändert 33,70 Euro und für Kinder und Jugendliche 26,70 Euro. Das StadtTicket bietet zudem für Erwachsene die Möglichkeit, Montag bis Freitag ab 19 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig einen weiteren Erwachsenen und bis zu vier Kinder zwischen sechs und 15 Jahren kostenlos mitzunehmen.

Gestern Nachmittag entriss ein Unbekannter in der Vahr einem Zwölfjährigen sein Smartphone, nachdem er ihm zuvor ins Gesicht geschlagen hatte. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten.
Gegen 15.45 Uhr lief der Junge mit seinem Handy in der Hand durch die Friedrich-Stampfer-Straße, um zur Schule seiner Schwester zu gelangen. Etwa in Höhe der Adolf-Reichwein-Straße wurde ihm von hinten auf die Nase geschlagen und zeitgleich das Mobiltelefon entrissen. Der Zwölfjährige kam zu Fall, konnte aber noch sehen, dass der Unbekannte zu Fuß in Richtung einer Bankfilliale in der August-Bebel-Allee flüchtete. Durch den Schlag erlitt der Schüler Nasenbluten und eine leichte Prellung.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Raubes ein. Der Flüchtige wurde wie folgt beschrieben: etwa 20 Jahre alt, 180 -185 cm groß und von kräftiger bzw. dicklicher Statur. Zur Tatzeit trug er einen roten Pullover. Außerdem soll er in einem Ohr ein sogenanntes Tunnel-Piercing mit kleinerer silberner Öse getragen haben. Hinweise zu dem Mann werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 erbeten.

 Mit dem Schrecken davon gekommen, sind heute Morgen die Autofahrer auf der A 27. Ein 77 Jahre alter Mann ließ sich von seinem Navigationsgerät leiten, fuhr in den Gegenverkehr und verursachte einen Unfall. Der 77-Jährige fuhr an der AS Bremen-Nord nicht in die Auffahrt der A 27 in Richtung Cuxhaven ein, sondern in die Ausfahrt. Statt Richtung Cuxhaven steuerte er sein Auto Richtung Bremen. Nach Zeugenaussagen versuchten diverse Verkehrsteilnehmer durch Querstellen ihrer Autos die "Geisterfahrt" zu verhindern, jedoch wurden sie von dem Rentner umfahren. Dieser bemerkte seinen Fehler erst, als er bereits auf der Autobahn war. Mit der Situation überfordert fuhr er im linken Fahrstreifen weiter in Fahrrichtung Bremen. Nach etwa einem Kilometer kam es dann mit einem in Fahrtrichtung Cuxhaven fahrenden Auto zum Zusammenstoß. Der 45 Jahre alte Fahrer eines Fords wechselte gerade in den linken Fahrstreifen und sah auf einmal den entgegenkommenden 77-Jährigen. Der 45-Jährige wich unmittelbar wieder nach rechts aus, konnte jedoch den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Verletzt wurde niemand. Durch die Maßnahmen an der Unfallstelle staute sich der Verkehr auf zwei Kilometer Länge. Der Führerschein des 77 Jahre alten Verursachers wurde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sichergestellt. Er schilderte den Einsatzkräften, dass an der Anschlussstelle Bremen Nord sein Navigationsgerät den "Befehl" gab, geradeaus zu fahren. Diesem sei er gefolgt...

Von unterwegs aus die Hausaufgabenfragen nachlesen oder Konferenzunterlagen auf einem platzsparenden Tablet mitnehmen – diese und weitere Nutzungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Schülerschaft bereitet das Bundesland Bremen durch die Einführung der Lernplattform "itslearning" vor. In der web-basierten Plattform werden Lerninhalte bereitgestellt, Lernvorgänge organisiert und eine Kommunikation und Kooperation zwischen Lernenden und Lehrenden ermöglicht. Es handelt sich um ein modernes, leistungsfähiges Werkzeug, mit dem digitale Inhalte wie Aufgaben, Unterrichtsinhalte, Bilder, Töne und Nachrichten zeit- und ortsunabhängig genutzt werden können.
Bremen ist das erste Bundesland, das eine Lernplattform einheitlich für alle Schulen einführt. Dadurch soll die Zusammenarbeit der Schulen untereinander sowie mit dem Bildungsressort und dem Landesinstitut für Schule vereinfacht werden. Das System kann künftig auch in schulübergreifenden Aktivitäten wie Fortbildung, Lehrerausbildung, Bildungsplanarbeit, zentralen Abschlussprüfungen oder Qualitätsentwicklung als Kooperations- und Koordinierungswerkzeug genutzt werden.
Die Einführung erfolgt mit jeweils 25 Schulen in zwei Phasen seit Frühjahr 2014 und Frühjahr 2015. Dabei wird die Lernplattform zunächst schwerpunktmäßig zur Unterrichtsbegleitung oder zur Organisationsentwicklung eingesetzt und die Nutzung sukzessive ausgeweitet. Unterstützung erhalten die Schulen während des gesamten Prozesses vom Landesinstitut für Schule und dem Bildungsressort. Zudem werden Fortbildungen und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch angeboten.
Mit der Unterzeichnung der Dienstvereinbarung und des Datenschutzkonzeptes zur Nutzung der Lernplattform im Juni wurden nun auch die formal erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Zum aktuellen Zeitpunkt wird "itslearning" bereits von 53 Schulen aktiv genutzt. Die neue Lernplattform wird auch das Bremer Schulportal ablösen, das zum nächsten Schuljahr ausläuft.
Ansprechpartner beim Zentrum für Medien (LIS): Dr. Rainer Ballnus, Telefon: 0421-361-3178.

Die Beschäftigten der DHL Home Delivery GmbH in Bremen wollen mit weiteren Streikmaßnahmen Druck auf den Arbeitgeber aufbauen.
Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche ruft die Gewerkschaft ver.di zum wiederholten Male die ca. 250 Beschäftigten in Bremen zu Streiks auf.
„Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber stellt eine unerhörte Missachtung der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar, sie haben eine  Anerkennung dieser Leistung in Form einer angemessenen Lohnerhöhung verdient“, so Thomas Warner zuständiger Sekretär der Gewerkschaft ver.di
ver.di fordert für die bundesweit über 2.000 Beschäftigten der DHL Home Delivery GmbH eine Lohnerhöhung von 5,5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Nach fünf Verhandlungsrunden ohne einen Lösungsvorschlag des Arbeitgebers wurden die Verhandlungen am 11.06.2015 von ver.di für gescheitert erklärt.
Wir sind jederzeit bereit wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, Voraussetzung ist jedoch eine Abkehr von der bisherigen Verweigerungshaltung der Arbeitgeber, so Thomas Warner


Am späten Sonntagabend überfiel in Bremen-Mitte ein bewaffneter 55 Jahre alter Mann den 56-jährigen Besitzer eines Kiosks. Einsatzkräfte der Polizei stellten den Flüchtigen dank hervorragender Zeugenangaben. Der Verdächtige ging in Haft.
Gegen 22.15 Uhr betrat der 55-Jährige einen Kiosk im Dobbenweg und zeigte dem Betreiber seine im Hosenbund steckende Pistole. Zusätzlich erklärte er, dass es sich um einen Raubüberfall handele. Der schockierte 56-Jährige stürmte daraufhin laut schreiend an dem "irritierten" Räuber vorbei aus dem Ladenlokal. Auf der Straße machte der Kioskbesitzer -immer noch laut schreiend- mehrere Passanten auf sich und die Situation aufmerksam. Dadurch animiert nahmen mindestens drei Zeugen die Verfolgung des Verdächtigen auf. Alle hielten jedoch ausreichend Abstand von dem Bewaffneten und versorgten stattdessen die eintreffenden Polizisten mit den notwendigen Informationen. Schließlich konnte der Verdächtige in einem Kellerabgang in der Bohnenstraße festgenommen werden. Eine kurzfristig brenzlige Situation während der Festnahme -der Räuber legte plötzlich eine Hand an seine Waffe- wurde von den Einsatzkräften vor Ort mit höchster Professionalität entschärft, indem sie ihre Dienstwaffen auf ihn richteten und den Mann zeitgleich anschrien: "Lassen Sie die Waffe los und nehmen Sie die Hände hoch!". Diesen präzisen Anweisungen kam der Verdächtige nach und ließ sich anschließend widerstandslos die Handfesseln anlegen.
Der 55-Jährige wurde im weiteren Verlauf dem Polizeigewahrsam zugeführt und ein Verfahren wegen versuchten schweren Raubes eingeleitet. Die Prüfung von Haftgründen seitens der Staatsanwaltschaft Bremen verlief positiv: Es wurde auf Antrag Haftbefehl durch das Amtsgericht Bremen wegen Wiederholungsgefahr erlassen. Der heroinabhängige Mann war erst im April aus einer Haft wegen gleich gelagerter Fälle entlassen worden. Außerdem gab er an, Geld für die Finanzierung seiner Drogensucht zu benötigen.


Am späten Montagabend raubten zwei bislang unbekannte Täter eine Spielhalle in der Neustadt aus. Dabei bedrohten sie eine 35 Jahre alte Kassiererin mit einer Schusswaffe. Die Polizei sucht Zeugen.
Am späten Abend klingelte ein Mann am Eingang des Kasinos in der Thedinghauser Straße. Als die Angestellte öffnete, schob sich ein maskierter Mann in die Tür und bedrohte die 35-Jährige mit einer schwarzen Pistole. Er drängte die Frau hinein und forderte unter Vorhalt der Schusswaffe Geld von ihr. Sein Komplize stand währenddessen vor der Tür Schmiere. Die Mitarbeiterin musste das Bargeld in eine vom Täter mitgebrachte rote Plastiktüte verstauen. Anschließend flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Der Haupttäter trug eine schwarze Maske mit Sehschlitzen. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpullover mit weißen Kapuzenbändern und blaue Handschuhe. Sein Komplize war kleiner (ca. 1,60 Meter groß) und etwa 20 Jahre alt.
Hinweise zu den Räubern nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.


Am Montagmorgen stahl ein 20 Jahre alter Mann eine Jacke. Er versuchte, zu entkommen, konnte aber vom Verkaufspersonal bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Der junge Mann nahm sich eine Jeansjacke aus dem Regal und steckte sie in seine Hose. Als er das Geschäft verlassen wollte, löste er so den Alarm aus, da die Jacke mit einer Diebstahlssicherung gesichert war. Das Verkaufspersonal sprach ihn darauf an. Er versuchte, zu flüchten und bedrohte die Angestellten mit einer Nagelpfeile. Dennoch konnte er von zwei Mitarbeitern überwältigt und der Polizei übergeben werden.
Eine Haftprüfung verlief positiv: Der 20-Jährige erhielt einen Untersuchungshaftbefehl.


Am späten Montagabend raubten zwei bislang unbekannte Täter eine Spielhalle in der Neustadt aus. Dabei bedrohten sie eine 35 Jahre alte Kassiererin mit einer Schusswaffe. Die Polizei sucht Zeugen.
Am späten Abend klingelte ein Mann am Eingang des Kasinos in der Thedinghauser Straße. Als die Angestellte öffnete, schob sich ein maskierter Mann in die Tür und bedrohte die 35-Jährige mit einer schwarzen Pistole. Er drängte die Frau hinein und forderte unter Vorhalt der Schusswaffe Geld von ihr. Sein Komplize stand währenddessen vor der Tür Schmiere. Die Mitarbeiterin musste das Bargeld in eine vom Täter mitgebrachte rote Plastiktüte verstauen. Anschließend flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Der Haupttäter trug eine schwarze Maske mit Sehschlitzen. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpullover mit weißen Kapuzenbändern und blaue Handschuhe. Sein Komplize war kleiner (ca. 1,60 Meter groß) und etwa 20 Jahre alt.
Hinweise zu den Räubern nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.


Bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaft ver.di

Bremen: Bundesweit beläuft sich der kommunale Investitionsrückstand mittlerweile auf 118 Milliarden €. Davon entfallen 4 Milliarden € auf den kommunalen Nahverkehr, dessen Rückstand jährlich um weitere 330 Millionen € anwächst. Mit einem bundesweiten Aktionstag wird die Gewerkschaft ver.di Öffentlichkeit und Fahrgäste vor Ort darüber aufklären, was dies für sie in ihrer Kommune bedeutet.

Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute der Bremer Straßenbahn AG werden am Dienstag, den 23.06.2015 auf dem Bahnhofsvorplatz informieren und Unterschriften für die ver.di Kampagne "Rettet Bus und Bahn!" sammeln, die am 2. Juli dem Bundesfinanzministerium übergeben werden.

Anlass der Aktivitäten ist nicht nur die beunruhigende Situation der Infrastruktur im kommunalen Nahverkehr, sondern auch die ungewisse Finanzierung in der Zukunft. Über die Höhe der Regionalisierungsmittel für den Schienen- und kommunalen Nahverkehr ist es zwischen Bundesrat und Bundesregierung noch immer zu keiner Einigung gekommen. Und das, obwohl das Gesetz bereits zu Beginn des Jahres 2015 hätte novelliert sein müssen. Die bisherigen Bundeszuschüsse zur Verkehrsentwicklung in den Kommunen nach dem Entflechtungsgesetz sind seit dem vergangenen Jahr nicht mehr für den Verkehr reserviert, ihre Fortführung nach 2019 ist nicht gesetzlich verankert. Zum Abbau des Sanierungsrückstandes gibt es keinerlei Unterstützung für die Kommunen.

„Wir befürchten, dass die unzureichende Finanzierung des Nahverkehrs zu

In der Sozialbehörde ist die Entscheidung für das Aufstellen eines weiteren Großzeltes für jugendliche Flüchtlinge gefallen. Die Arbeiten auf dem Gelände nahe dem Fallturm an der Universität werden voraussichtlich morgen (Dienstag, 23. Juni 2015) beginnen. Auf der Freifläche an der Straße "Am Biologischen Garten" sollen 120 Jugendliche aus der Zentralen Kommunalen Erstaufnahmeeinrichtung (ZKE) vorübergehend untergebracht werden.
Grund für die Verlegung ist die zügige Räumung der ZKE, die das Gesundheitsamt wegen hartnäckigen Befalls mit Bettwanzen dringend empfohlen hatte. Nach der Räumung soll ein Schädlingsbekämpfer das Gebäude an der Steinsetzerstraße komplett sanieren. Anschließend werden die vorhandenen Teppichböden gegen wischbare Böden ausgetauscht. In ungefähr zwei Monaten können die Jugendlichen dann zurückkehren in die Steinsetzerstraße. Bereits Ende der vergangenen Woche haben 35 Jugendliche aus der ZKE ein Zelt auf dem Stadtwerder bezogen.
Auf der Freifläche an der Straße
Auf der Freifläche an der Straße "Am Biologischen Garten" soll ein weiteres Großzelt für jugendliche Flüchtlinge aufgebaut werden
"Die Entscheidung zur Räumung der Erstaufnahmeeinrichtung und zum Aufstellen von Zelten für die Jugendlichen ist uns sehr schwergefallen", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen. "Angesichts der beengten Lebensverhältnisse in der Steinsetzerstraße sehe ich aber keine Alternative."
Dabei verschärfe sich die aktuelle Zugangssituation derzeit abermals deutlich: "Die Zahl der in Bremen ankommenden jugendlichen Flüchtlinge erreicht immer neue Höchststände", sagte die Senatorin. Seit 2011 habe sich ihre Zahl Jahr für Jahr verdoppelt, "in diesem Jahr haben wir eine Vervierfachung im Vergleich zum Jahr 2014". Nach aktuellen Hochrechnungen werden in der ersten Jahreshälfte 575 Jugendliche in Bremen Schutz suchen, in der ersten Jahreshälfte 2014 waren es 134. Allein im Juni 2015 werden mehr als dreimal so viele Flüchtlinge erwartet wie Bremen im ganzen Jahr 2011 aufgenommen hat. Das entspricht einer Steigerung um 3600 Prozent in einem Zeitraum von weniger als vier Jahren. Im ganzen Jahr 2011 hatten 53 Jugendliche in Bremen Zuflucht gesucht; allein im Juni 2015 werden es 162 sein (Hochrechnung auf Basis der ersten 17 Tage mit 92 neu aufgenommenen Jugendlichen).
Screenshot: Google-Maps


Heute Morgen kollidierte in Blockdiek der 63 Jahre alte Fahrer einer Mercedes A-Klasse mit einer 55-jährigen Radfahrerin. Die Frau zog sich bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen zu und schwebt seither in Lebensgefahr.
Gegen 06.30 Uhr wartete der 63-Jährige in der Bottroper Straße bei Rot an einer Kreuzung. Als die Ampel für ihn auf Grün umsprang, fuhr er als erstes Fahrzeug an, um rechts in die Ludwig-Roselius-Allee einzubiegen. Dabei übersah er die 55-Jährige auf dem Radweg. Als sie ebenfalls losfuhr, kam es zum Zusammenstoß. Die Radfahrerin stürzte und schlug mit dem Kopf auf den Asphalt auf. Sie erlitt vermutlich ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Klinikum eingeliefert. Für sie besteht Lebensgefahr.
Der Mercedes-Fahrer stand nach dem Geschehen unter Schock und wurde vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle musste für circa eine Stunde gesperrt werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.


Unbekannte Täter brachen Anfang Juni auf dem Parkplatz der Bürgerweide den Dienstwagen eines 33 Jahre alten Bremers auf. Anschließend entwendeten sie aus dem Auto einen silbernen Koffer mit sechs Objektiven für Mikroskope. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor dem Ankauf.
Der 33-Jährige hatte den VW Passat für die Dauer einer Geschäftsreise auf dem Parkplatz 8/9 der Bürgerweide geparkt. Ein Passant meldete der Polizei am nächsten Morgen, dass der Wagen aufgebrochen worden war. Alarmierte Streifenbeamte stellten am Auto eine eingeschlagene Heckscheibe fest. Im Kofferraum befanden sich noch Koffer und Taschen, die aufgrund der Größe und ihres Gewichtes nicht aus dem Auto herausgehoben werden konnten. Eine telefonische Nachfrage beim 33-Jährigen ergab, dass aus seinem Dienstwagen ein silberner Koffer mit sechs telezentrischen Zoomobjektiven für Mikroskope vom Hersteller Keyence inklusive Adapter und Zubehör fehlte. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt: Wer kann Angaben zum Verbleib der Objektive machen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten. Die Polizei warnt vor dem Ankauf der Objektive. Sie können keinen Eigentum an gestohlenen Sachen erwerben.


Wer kann Angaben zum Verbleib der Münzen machen?

Unbekannte Täter erbeuteten am Wochenende bei einem Wohnungseinbruch in Borgfeld wertvolle Münzen, Schmuckstücke und Taschenuhren. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor dem Ankauf.
Während der Abwesenheit der Hausbewohner drangen Einbrecher in das Haus der 69 und 73 Jahre alten Eheleute ein. Dabei rissen sie ein Metallgitter vor einem Kellerfenster aus der Wand und brachen danach das Fenster auf. Anschließend durchsuchten die Täter das gesamte Haus nach Wertsachen und öffneten sämtliche Schränke und Schubläden. Sie entwendeten Gold- und Silbermünzen, Taschenuhren, Armbanduhren und Schmuck im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro.
Die Polizei fragt: Wer hat am Wochenende in der Zeit von Donnerstagabend, 20.40 bis Sonntagnachmittag, 14.30 Uhr in der Katrepeler Landstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen. Die Polizei warnt vor dem Ankauf von Münzen und Schmuck, wenn die Herkunft nicht bekannt ist. Sie können an gestohlenen Sachen kein Eigentum erwerben. Im Gegenteil: Im Falle eines Ankaufs wird auch gegen den Käufer ein Strafverfahren wegen Hehlerei eröffnet.


Samstagabend befürchtete eine 53 Jahre alte Frau aus Hagen, dass ihr 16-jähriger Sohn in Bremen einem Verbrechen zum Opfer fallen könnte. Im Nachhinein stellte sich alles als großer Irrtum –mit eventuell hohen Folgekosten- heraus.
Gegen 18.30 Uhr alarmierte die 53-Jährige die Polizei über den Notruf. Sie erklärte eine SMS ihres Sohnes mit folgendem Wortlaut erhalten zu haben: „Hol´ mich bitte sofort ab, ich werde umgebracht.“
Der 16-Jährige befand sich nach ihren Angaben in einem Kino in Bremen-Gröpelingen.
Eine Streifenwagenbesatzung suchte daraufhin zunächst den Eingangs- und Außenbereich des Kinos ab. Als der Junge dort nicht zu finden war, wandten sich die Polizisten an das Personal. Auch das Handy des Vermissten war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erreichbar.
Der Sicherheitschef veranlasste aufgrund der Schilderung der Polizisten nicht nur eine Durchsage innerhalb des Hauses, sondern ließ sämtliche Kinosäle räumen. Während der laufenden Maßnahmen zeigte die besorgte 53-Jährige den Beamten die erhaltene SMS. Ihr Sohn hatte etwas völlig anderes geschrieben: „Musst mich nicht abholen. Werde rumgebracht.“
Die Räumung wurde daraufhin sofort aufgehoben. Nachdem die Mutter ihren folgenschweren Fehler erkannt hatte, entschuldigte sie sich mehrmals bei allen Beteiligten.
Das Kinopersonal behielt es sich vor, eventuell Regressansprüche gegen die 53-Jährige prüfen zu lassen.


Am frühen Samstagmorgen versuchten zwei Täter die Angestellte einer Gaststätte auszurauben. Durch einen Zeugen wurde die Tat verhindert.
Die 42 Jahre alte Angestellte war gerade dabei, den Schankraum aufzuräumen. Kurz vor Ladenschluss sah sie sich plötzlich zwei Tätern gegenüber. Sie wurde mit einem Baseballschläger bedroht und lauthals aufgefordert, das Bargeld herauszugeben. In diesem Moment betrat ein weiterer Mann die Schankstätte. Er sprach die Täter direkt an, was sie hier machen würden und beide ergriffen die Flucht. Sie wurden durch den bislang unbekannten Zeugen verfolgt, der sie jedoch aus den Augen verlor.
Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: Erster Täter: Männlich, unmaskiert, mit einem Baseballschläger bewaffnet, schlank, ca. 20 Jahre alt, schwarze, kurze Haare, dunkler Teint, dunkle Augen, sprach in verständlichem Deutsch, aber mit einer Art "Ghetto-Slang", trug eine dunkelblaue Trainingsjacke der Marke Adidas, leicht glänzend und aufgeplustert und eine blaue Jeans. Zweiter Täter: Männlich, schlank, Anfang 20, sah dem ersten Täter ähnlich. Zur Bekleidung konnte nichts gesagt werden. Auch er soll im "Ghetto-Slang" gesprochen haben.
Die Polizei Bremen bittet um Hinweise. Besonders der Zeuge, der die Tat vermutlich verhindert hat, wird dringend gebeten, sich zu melden. Wer kann Hinweise auf die beiden Täter geben? Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in dem Bereich gemacht? Wer hat möglicherweise einen Baseballschläger gefunden? Weitere Zeugen und Hinweisgeber mögen sich ebenfalls beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 melden.


Aufmerksame Zeugen beobachteten den Täter dabei, als er in ein Café einbrach. Er wurde noch direkt im Verkaufsbereich von der Polizei gestellt.
Die Zeugen bemerkten den Einbrecher, als er das Oberlicht der Eingangstür des Geschäftshauses aufhebelte. So gelangte er in das Café. Hier entwendete er aus einer Spardose das Münzgeld. Die schnell eintreffenden Streifenwagen umstellten das Haus, so dass der Täter noch direkt im Verkaufsraum gefasst werden konnte. Der bereits polizeibekannte Mann wurde festgenommen.


Am frühen Samstagmorgen wurde durch unbekannte Täter an einem Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Bremen-Osterholz ein Graffiti mit beleidigendem Inhalt aufgesprüht. Ein politischer Hintergrund ist anzunehmen, näheres müssen weitere Ermittlungen ergeben.
Die Farbschmiererei wurde überklebt und ist nicht mehr zu erkennen. Eine Spurensicherung erfolgte, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 zu melden.




Gestern kam es an Bord eines in Bremen liegenden Binnenschiffes gegen
13:45 Uhr zu einem schweren Personenunfall. Der 54jährige 
Schiffsführer stürzte im Löschbetrieb aus ca. 4 m kopfüber in den 
Laderaum. Fremdverschulden durch Kranarbeiten oder Sog- und 
Wellenschlag anderer vorbeifahrender Schiffe konnte ausgeschlossen 
werden. 
Unfallursächlich ist nach ersten Ermittlungen eine gerissene 
Sicherheitsleine, die als Absturzsicherung vor dem Laderaum gespannt 
war. Der Schiffsführer zog sich schwere Verletzungen zu und wurde 
umgehend im Klinikum Mitte operiert. Lebensgefahr besteht nicht.
 




Ein noch unbekannter Täter riss am Mittwochnachmittag einer 54 Jahre
alten Frau eine Goldkette vom Hals. Der Räuber flüchtete zu Fuß. Die 
Polizei sucht nun nach Zeugen.

Die 54-Jährige stand vor der Eingangstür zu einem Wohnheim, als ihr 
ein vorbeigehender Jugendlicher plötzlich die Goldkette von Hals riss
und flüchtete. Die Frau erlitt Kratzverletzungen am Hals.  

Er soll etwa 1,60 Meter groß sein, eine dünne Figur, dunkle Haare 
sowie einen Bartpflaum über der Oberlippe haben. 
Bekleidet war der Räuber mit weißen Turnschuhen samt grünen 
Applikationen, einer dunklen 3/4 Hose, einem dunklen, an Ärmeln und 
Kragen weiß abgesetzten T-Shirt und einer grünen Cappy. Zudem trug er
schwarz/silberne Kopfhörer.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer hat 
auffällige Beobachtungen gemacht, wem ist der beschriebene Täter 
aufgefallen? Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 
362-3888. 



Am Dienstag hat ein maskierter Mann versucht, ein Schuhgeschäft in Bremen-Vegesack zu überfallen. Nach kurzer Flucht wurde er durch das beherzte Einschreiten des Sicherheitsdienstes gestellt.
Gegen 19:30 Uhr betrat der Räuber die Filiale und schlug mit einem Hammer auf den Verkaufstresen und auf die Kassendisplays. Anschließend bedrohte er die hinter dem Tresen stehenden Verkäuferinnen und verlangte Bargeld. Als er bemerkte, dass die Forderung ohne Erfolg blieb, flüchtete er in Richtung Ausgang, wo ihm das herbeieilende Sicherheitspersonal dem Täter den Weg versperrte. Als der Räuber nun ein Messer zückte und die beiden Männer des Sicherheitspersonals bedrohte, ließen sie ihn passieren. Sie folgten ihm jedoch und konnten ihn vor einem naheliegenden Restaurant stellen. Kurze Zeit später traf die Polizei ein und übernahm die Maßnahmen.
Die Verkäuferinnen standen unter Schock und waren nicht mehr arbeitsfähig.
Der 33 Jahre alte Räuber wurde vorläufig festgenommen. Die Haftprüfung dauert noch an.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es noch weitere Zeugen des Vorfalls gegeben hat.
Diese werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 zu wenden.


Bundespolizisten haben heute einen 78-jährigen Mann im Regionalexpress Hannover - Bremen verhaftet. Es lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Landshut gegen ihn vor. Demnach hat der wohlhabende Geschäftsmann eine Bewährungsauflage von 500,- Euro nicht beglichen, nachdem er im Jahr 2014 wegen "Fahrens ohne Fahrerlaubnis" zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von 5 Monaten mit Strafaussetzung zur Bewährung verurteilt worden ist.
Auf zahlreiche Gerichtsschreiben hat er nicht reagiert und die Auflage nicht bezahlt, weswegen nunmehr der Widerruf der Strafaussetzung in Betracht kam und vom Amtsgericht Landshut Sicherungshaft - begrenzt auf maximal 5 Monate - angeordnet wurde.
Aufmerksam wurde die Bundespolizei auf den Reisenden, nachdem er sich zuvor als Zeuge wegen der Straftat eines anderen Mannes im selben Zug gemeldet hatte. Die Beamten nahmen den Mann in der 1. Klasse des Zuges fest. Er reiste mit einer "Bahncard 100" und war überrascht. Handschellen waren nicht erforderlich. Den Freiheitsentzug nahm er gelassen auf und unterhielt sich angeregt mit den Polizisten.
Er kannte zwar die Schreiben des Gerichts, aber der Haftbefehl war ihm angeblich nicht bekannt. "Sofortiges Nachzahlen" war nicht möglich: "Der Verurteilte ist unverzüglich dem zuständigen Gericht vorzuführen", heißt es im Haftbefehl.
Wegen der großen Entfernung nach Landshut wurde der 78-Jährige dem Amtsgericht in Bremen vorgeführt. Hier zeigte er sich einsichtig und bezahlte die Geldstrafe. So konnte er seine Reise fortsetzen.


Letzte Nacht brannte eine Erdgeschosswohnung in einem Mehrparteienhaus in Bremen-Hemelingen komplett aus. Ein 31 Jahre alter Mann und eine 36-jährige Frau wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Bremer Kliniken gebracht. Gegen die 36-Jährige wurden nunmehr die Ermittlungen eingeleitet.
Gegen 23.20 Uhr wurden zeitgleich mit den Einsatzkräften der Feuerwehr auch mehrere Streifenwagen zu einem Feuer in die Heumarschstraße geordert (siehe hierzu auch Pressemitteilung Nr. 44 der Feuerwehr Bremen). Noch während der Evakuierungs- und Löscharbeiten wandte sich die Mieterin der unmittelbar betroffenen Wohnung an die Einsatzkräfte. Die Frau war rußverschmiert und wurde zunächst medizinisch versorgt.
Im weiteren Verlauf verstrickte sie sich in wirren Angaben zum Geschehen in ihrer Wohnung. Die Frau geriet daraufhin für die Ermittler in den Verdacht, selber etwas mit dem Feuer zu tun zu haben. Nach einer Begutachtung der 36-Jährigen durch den sozial-psychiatrischen Dienst, ordnete dieser die Zwangseinweisung der Frau in eine Fachklinik an.
Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache dauern noch an.

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Senatorin Stahmann: "Wir bekommen Platz für rund 200 Menschen" / Zeltstandorte werden geprüft

Beispielbild.www.pixabay.de
Auf dem Gelände der Scharnhorst-Kaserne am Niedersachsendamm in der Neustadt werden seit dem heutigen Dienstag (16. Juni 2015) die Wohncontainer für den Bau eines Übergangswohnheims für insgesamt 200 Flüchtlinge angeliefert. Das Bundesamt für Immobilienaufgaben (BIMA) hatte Ende vergangenen Jahres eine Teilfläche der Scharnhorst-Kaserne kostenfrei zur Verfügung gestellt, der Beirat hatte zuletzt im März seine Zustimmung erteilt. Vor Beginn der aktuellen Bauarbeiten waren mehrere nicht genutzte Garagen- und Lagerhallen abgerissen worden. Zur Abgrenzung gegen den als Kaserne genutzten weiteren Teil des Geländes ist außerdem ein Zaun gezogen und ein Tor versetzt worden. Nach derzeitigem Stand der Planungen kann die Wohnanlage in den ersten Herbstwochen bezogen werden.
"Ich freue mich, dass wir mit dem Bau weiter im Zeitplan liegen", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Sozioales, Kinder, Jugend und Frauen. Der Standort sei wegen seiner Einbindung in dem Stadtteil sehr gut geeignet, "die Lage ist sehr günstig für unsere Bemühungen um baldige Integration der Flüchtlinge."
Entstehen sollen am Niedersachsendamm zwei doppelstöckige Wohncontainer-Komplexe bestehend aus je 130 Elementen. Die Betreuung wird die AWO mit sechs pädagogischen Kräften sicherstellen, Wohnraumvermittler werden die Flüchtlinge bei der Anmietung eigener Räume unterstützen. Vorgesehen sind in den Wohnkomplexen Gemeinschaftsküchen und gemeinschaftliche Sanitäranlagen, Gemeinschaftsräume, Spielflächen für Kinder außen und innen sowie die Einrichtung von Deutschkursen durch die Volkshochschule.
"Die Zahl der Flüchtlinge in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Monaten nochmals immens angestiegen", sagte Senatorin Stahmann weiter. "Sollten sich die aktuellen Prognosen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge für dieses Jahr bestätigen, dann hätten wir den höchsten Zugang an Asylbewerbern in der Nachkriegsgeschichte." Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gehe inzwischen von 450.000 Asylbewerbern aus, mehr als die knapp 440.000 aus dem Jahr 1992, dem Jahr mit den bis dahin höchsten Zugängen. Nie zuvor habe es zudem einen vergleichbaren Sprung von einem Jahr aufs andere gegeben: Das BAMF erwarte allein einen Anstieg um 250.000 Menschen. Das wäre der bisher höchste Anstieg von einem Jahr auf das folgende, noch höher als von 1991 auf 1992. Damals habe das Plus bei 170.000 Menschen gelegen. "Wir befinden uns in einer historisch einzigartigen Situation, wir müssen daher zunehmend auch schwierige oder unpopuläre Entscheidungen treffen", sagte die Senatorin. Dazu gehöre, dass für eine Übergangszeit im Sommer und Herbst Großzelte aufgestellt werden müssten, auch für Erwachsene und Familien. "Die Wahrscheinlichkeit steigt von Tag zu Tag und mit jedem zusätzlichen Asylbewerber. Wir bereiten diesen Schritt daher konkret vor."
In den ersten fünf Monaten des Jahres 2015 hat das Land Bremen rund 1600 Flüchtlinge und Asylbewerber aufgenommen, fast dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum (damals: 567). Nach wie vor ist Syrien das bedeutendste Herkunftsland (519 Personen), gefolgt von den vier Balkan-Staaten Albanien (262), Kosovo (236), Serbien (184) und Mazedonien (77). Damit stammt etwa die Hälfte aller Flüchtlinge im Jahr 2015 aktuell aus den Balkan-Republiken. Es folgen in absteigender Reihenfolge Afghanistan (72), Ägypten (51), Eritrea (42), Iran (31), Somalia (26) und Russische Föderation (23). Nach dem Königsteiner Schlüssel nimmt Bremen derzeit 0,96 Prozent aller Flüchtlinge auf, die in der Bundesrepublik einreisen. Die Verteilung zwischen den Städten Bremen und Bremerhaven ist im Verhältnis 80 zu 20 geregelt.
Noch stärker ist derzeit der Anstieg bei den Jugendlichen, die ohne Familie nach Bremen kommen. Allein in den Monaten Januar bis Mai sind 410 Jugendliche in Bremen aufgenommen worden, von Januar bis Mai 2014 waren es 114. Jugendliche werden grundsätzlich nicht umverteilt unter den Ländern der Bundesrepublik. Sie werden dort in Obhut genommen, wo sie sich aufhalten. Nach einem vom Bundesland Hamburg angestellten Vergleich hat Bremen im Jahr 2013 mehr Jugendliche aufgenommen als alle fünf Bundesländer im Osten der Republik (Bremen: 200 / alle fünf Länder im Osten zusammen: 192). Erst für Anfang 2016 wird – nach dann anderthalbjährigem Vorlauf – eine Gesetzesänderung erwartet, nach der auch Jugendliche gleichmäßiger über die Kommunen in der Bundesrepublik verteilt werden.
"Für Jugendliche haben wir inzwischen das erste Großzelt für 35 Personen aufgestellt", sagte die Senatorin. Nach der inzwischen erfolgten Bauabnahme solle es in den kommenden Tagen belegt werden. Die Jugendlichen würden zuvor vollständig neu eingekleidet. Anlass für den Aufbau des Zeltes sei die beschlossene Räumung der Erstaufnahmestelle für Jugendliche in der Steinsetzerstraße gewesen. Die Einrichtung soll wegen anhaltenden Befalls mit Schädlingen komplett saniert werden. "Die Sanierungsarbeiten werden vermutlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen", sagte die Senatorin. Sie könnten in etwa zwei Wochen beginnen, nachdem für alle Bewohner des Hauses eine alternative Unterkunft gefunden sei: "Für die rund 200 Jugendlichen, die derzeit in der Steinsetzerstraße wohnen, finden wir nicht von heute auf morgen einen Platz."
Zum Vergleich: Vor dem Beginn der aktuellen Flüchtlingswelle gab es in Bremen 30 Heimplätze für jugendliche Flüchtlinge. Das entsprach dem Zugang eines ganzen Jahres. "Zuletzt sind allein im Mai 108 junge Flüchtlinge zu uns gekommen", sagte Senatorin Stahmann.


Die Polizei Bremen fahndet nach einem Raubüberfall auf einen Busfahrer im Mai in Kattenesch mit einem Fahndungsfoto nach dem Täter.

Die Polizei Bremen fahndet nach einem Raubüberfall auf einen Busfahrer im Mai in Kattenesch mit einem Fahndungsfoto nach dem Täter.Die Polizei Bremen fahndet nach einem Raubüberfall auf einen Busfahrer im Mai in Kattenesch mit einem Fahndungsfoto nach dem Täter.Am späten Abend des 22. Mai, ein Freitag, überfiel ein bislang unbekannter Täter einen 33 Jahre alten Busfahrer an der Haltestelle "Kattenescher Weg". Der letzte Fahrgast hatte gerade den Bus der Linie 53 verlassen, als der Räuber einstieg. Er bedrohte den Busfahrer sofort mit einer Pistole und forderte Bargeld. Als der 33-Jährige der Forderung nicht sofort nachkam, schlug er den Fahrer mit dem Griffstück der Pistole nieder. Anschließend flüchtete der Täter ohne Beute. Passanten fanden den am Kopf verletzten Busfahrer und kümmerten sich bis zum Eintreffen von Polizei- und Rettungskräften um den 33-Jährigen. Der Räuber wird als etwa 22-Jähriger mit kurzen, schwarzen Haaren und dunklen Augen beschrieben. Er soll ca. 1,60 Meter groß und schlank sein. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer Jeanshose, weißen Sportschuhen, dunklem Cappy und einer schwarzen Jacke.

Die Polizei sucht Zeugen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Angaben zu der Person auf dem Fahndungsfoto machen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten. 
30% bei Nike erhalten


Bundespolizisten haben bei der Luftsicherheitskontrolle eines Fluges von Bremen nach Frankfurt eine Patrone "9 Millimeter x 19" in der Geldbörse eines 42-jährigen Fluggastes gefunden. Angeblich hat er sie darin vergessen. Einen Nachweis, der ihn zum Besitz von Waffen oder Munition berechtigt, hatte der Mann nicht.
Die Patrone wurde sichergestellt. Es folgte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Weil der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde nach Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von 600,- Euro erhoben.

Damit Kinder von der Kita bis zur Grundschule eine durchgängige Sprachbildung und Förderung erhalten, wurde heute (Montag, 15. Juni 2015) ein Modellprojekt mit fünf Standorten in der Stadtgemeinde Bremen gestartet. An den fünf Projektstandorten werden bereits bestehende Kooperationen zwischen Grundschulen und Kitas weiterentwickelt. Den Auftakt für das Projekt machte heute ein Fachtag für Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte im Landesinstitut für Schule. "Gute Bildung, unterstützt von beiden pädagogischen Einrichtungen, Kita und Schule, und begleitet von den unterschiedlichen Professionen hat ein großes Potenzial, damit die Kinder ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben führen können", sagte Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt. "Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Deshalb müssen wir mit der systematischen Unterstützung der kindlichen Sprachentwicklung so früh wie möglich beginnen. Wir brauchen eine bessere Verzahnung zwischen Kita und Grundschule. Die Einrichtung der fünf Modellstandorte ist ein wichtiger Schritt, damit alle Kinder die gleichen Bildungschancen erhalten."
Die Teilnehmenden der Fachtagung
Die Teilnehmenden der Fachtagung "Schlüsselkompetenz Sprache – Sprachbrücken bauen"
Die Institutionen werden inhaltlich, personell und organisatorisch so verbunden, dass eine durchgängige sprachpädagogische Begleitung für Kinder ermöglicht wird. Dabei liegt der Fokus auf der systematischen Sprachbildung, der gezielten Unterstützung von Kindern mit spezifischem Sprachförderbedarf und der Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen.
Senatorin Quante-Brandt betonte: "Die frühkindliche Bildung über die Grenzen der Einrichtungen und Ressorts gemeinsam zu entwickeln, ist uns ein großes Anliegen. Was die Kita an guter Arbeit leistet, wird in der Schule weitergeführt. Die gemeinsame Abstimmung der Ziele macht eine ganzheitliche Entwicklung und Bildung der Kinder möglich."
Besonders die frühkindliche Bildung gehöre ins Zentrum, dies sei auch ein erklärter Schwerpunkt für die kommende Legislatur. Das Projekt der Modellstandorte sei auch ein Signal für diese Schwerpunktsetzung.
"Es ist unser gemeinsames Ziel, die Kinder hier multi-professionell so zu unterstützen, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Sprache so zu entwickeln, dass sie die Anforderungen auch meistern können. Ich bin sehr froh, dass sich Kitas und Schulen noch intensiver auf den Weg aufmachen, um diese Aufgabe gemeinsam anzugehen. Das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und dann zu sehen, welcher Pädagoge mit welcher Profession dem Kind am besten in seiner sprachlichen Entwicklung helfen kann, ist die spannende Aufgabe."
Beteiligte Schulen: Schule am Pastorenweg, Schule an der Robinsbalje, Schule an der Stichnathstraße, Schule an der Paul-Singer-Straße, Schule am Wasser.
Bislang beteiligte Kitas: KuFZ Pastorenweg, Kinderhaus Quirli, KuFZ Robinsbalje, KuFZ Stichnathstraße, AWO Kita-Kinderhaus Annemarie Mevissen, KuFZ Carl-Severing-Straße, KuFZ Haus Windeck.
Foto: Pressestelle Senatorin für Bildung und Wissenschaft

Die Senatorin Stahmann für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen: Großteil der Fälle wird rechtzeitig beschieden

Die Arbeiten zur Rückzahlung der Kita-Beiträge nach dem OVG-Urteil vom Herbst vergangenen Jahres laufen bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen auf Hochtouren. "Wir haben in diesen Tagen die Träger der Kindertagesbetreuung über den Stand des Verfahrens und das weitere Vorgehen zur Erstattung der Beiträge unterrichtet", sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. Inzwischen seien alle technischen Möglichkeiten einer computergestützten Rückzahlung ausgereizt. Dabei sei eine Reihe von Fällen übrig geblieben, die allein mit einer Software-Lösung nicht abzuwickeln seien. "Diese Fälle müssen einzeln nachbearbeitet werden." Es sei weiter davon auszugehen, dass der Großteil aller Fälle noch in diesem Kindergartenjahr beschieden werde, betonte die Senatorin. Erste Bescheide sollen Anfang Juli versandt werden.
Insgesamt geht es um rund 35.000 Fälle, in denen Rückerstattungen vorgesehen sind. EDV-technische Lösungen werden für einen großen Teil der Berechnungen eingesetzt. Die Verfahren stoßen aber insbesondere bei kleineren Trägern mit unterschiedlichen Finanzbuchhaltungssystemen an ihre Grenzen. Diesen Einrichtungen ist nun empfohlen worden, die Erstattungssumme nach Lage ihrer Akten manuell zu berechnen. "Das kann pro Einzelfall zwischen 10 Minuten und einer Stunde dauern", sagte Senatorin Stahmann. Das zeige unter anderem die Erfahrung von einigen Trägern, die die Nachberechnung auf diesem Wege bereits erprobt haben. Personelle Unterstützung könnten die Träger durch externe Kräfte bekommen oder durch Reaktivierung ausgeschiedener Kolleginnen und Kollegen sowie Teilzeitkräfte, die vorübergehend ihre Stundenzahl aufstocken. "Die Fälle werden auf diese Weise nach und nach abgearbeitet", erläuterte Senatorin Stahmann. "Es ist daher davon auszugehen, dass Bescheide noch im August oder im September versandt werden."
Auch beim großen städtischen Träger KiTa Bremen lassen sich nicht alle Fälle über die Datenverarbeitungssysteme automatisiert berechnen. "Das EDV-System ist auf die Möglichkeit einer Erstattung nicht ausgelegt", erläuterte Senatorin Stahmann. "Das macht sich besonders bemerkbar, wenn im Laufe der Zeit die Beitragshöhe gesunken oder gestiegen ist, weil Betreuungsumfang oder Einkommensverhältnisse der Eltern sich verändert haben." Diese Fälle müssten von Hand nachbearbeitet werden. Dazu seien derzeit fünf Kräfte angestellt, die mehr als 3.000 von insgesamt 12.500 Fällen bei KiTa Bremen bearbeiten.
Wegen des besonderen Beitragsverfahrens in Elternvereinen gibt es dort ein gesondertes Erstattungsverfahren. Mütter und Väter können eine Bescheinigung ihres Elternvereins über die gezahlten Beiträge erst nach der letzten Monatsrate im laufenden Kindergartenjahr erhalten, also im Juli. Mit dieser Bescheinigung müssen sie in der Sozialbehörde den Antrag auf Erstattung stellen. Grund für dieses Verfahren ist der Datenschutz, die Sozialbehörde hat keinen Zugriff auf die Daten von Eltern in Elternvereinen. "Je früher der letzte Kita-Beitrag gezahlt ist, desto früher können Eltern die Erstattung beantragen", sagte Senatorin Stahmann.
Bereits abgeschlossen ist die Neufestsetzung der Beiträge. "Die meisten Eltern zahlen bereits seit mehreren Monaten den abgesenkten Beitrag", sagte Anja Stahmann. Ausnahme seien wiederum nur die Elternvereine. Aus Datenschutzgründen hat es dort ein automatisiertes Verfahren nicht gegeben, die Neufestsetzung der Beiträge erfolgt erst zum kommenden Kindergartenjahr ab August. Das Rückerstattungsverfahren setzt im Juli ein. Insgesamt handelt es sich um rund 3.500 Fälle.
Anlass für die Neuberechnung ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts vom Oktober 2014. Es hatte die aktuelle Beitragsordnung für Kindergärten und Horte in der Stadtgemeinde Bremen für unwirksam erklärt. Der Senat hat auf Rechtsmittel verzichtet und Mitte Dezember beschlossen, die Beiträge auf das Niveau vor der Anhebung im Januar 2013 abzusenken. Es sollen alle seit Januar 2013 zu viel gezahlten Beträge erstattet werden. Auf Grundlage des Urteils hat der Senat darüber hinaus Eltern aus den unteren drei Einkommensgruppen rückwirkend zum Januar 2013 vom Kita-Beitrag freigestellt. Damit sind Geringverdiener sogar bessergestellt als vor der Beitragsanhebung. Von der Regelung profitieren über 45 Prozent aller Eltern mit Kindern in Kitas und Horten in der Stadtgemeinde Bremen.
Die Kosten für Erstattung und Neuberechnung von Elternbeiträgen in Kitas und Horten für die Jahre 2013 bis 2015 belaufen sich voraussichtlich auf 12,9 Millionen Euro. Für die Betreuung von Kindern gibt die Stadt Bremen im Jahr 2015 fast 150 Millionen Euro aus. Die Summe der jährlichen Elternbeiträge beläuft sich auf ungefähr 13 Millionen Euro und liegt damit unter zehn Prozent der städtischen Aufwendungen.
Die zugesicherte Erstattung nach dem derzeit ausgesetzten Streik erfolgt unabhängig von der aktuellen Erstattung in einem separaten Verfahren. Sie betrifft nur Eltern, die ihre Kinder bei KiTa-Bremen in der Betreuung und Förderung haben.

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